[0001] Die Erfindung bezieht sich auf das technische Gebiet des Trocknens von Gebäuden und/oder
ortsfester Bauteile durch das Entfernen von baubedingt entstandener oder durch Fremdeinwirkung
eingedrungener Feuchtigkeit mit Hilfe hochfrequenter Energiestrahlung und geht aus
von einer Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, bzw. von einem
Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 3. Eine derartige Vorrichtung
und ein derartiges Verfahren sind aus dem DE-U-9 413 736 bereits bekannt.
[0002] Zum Trocknen von feuchten Bauwerksteilen, wie z.B. Fußböden, Decken oder Wänden,
sind derzeit Verfahren bzw. Methoden bekannt, die alle nach dem gleichen Grundprinzip
arbeiten. Hierbei wird die Trocknung von der Oberfläche aus bewirkt. Dabei ist die
Einstellung eines möglichst günstigen, die Oberfläche umgebenden Klimas, welches wiederum,
mitunter wesentlich, vom Ortsklima abhängig ist, vorzunehmen.
[0003] Die bisher am gebräuchlichsten zur Trocknung feuchter Wände und Fußböden angewandten
Trocknungsarten sind die Kondenstrocknung und die Adsorptionstrocknung. Diese beiden
Trocknungsarten von Bauwerksteilen werden getrennt, d.h. artrein, wie auch in ihrer
Kombination angewandt. Sie funktionieren über die Oberfläche der Bauwerksteile, indem
bei der Anwendung der Kondensstrocknung dort ein bestimmtes, konstantes Trocknungsklima,
d.h. geringere relative Luftfeuchte, höhere Lufttemperatur, geschaffen wird, was eine
Veränderung des Partialdruckgefälles, d.h. des Dampfdruckgefälles zur Folge hat und
dadurch die Feuchte in Richtung der trockneren Zustandsform ab- und damit aus dem
Bauwerksteil auswandert. An Bauwerken sind damit die als optimal angenommenen klimatischen
Bedingungen von ca. 15°C bis ca. 30°C und 40% relative Luftfeuchte herzurichten. Diese
Art der Trocknung funktioniert in vor allem relativ kompakten Bauwerksteilen bei höheren
Raumtemperaturen, ab ca. 30°C nicht mehr, da die Wärme dann nicht mehr aus dem System
abgeführt wird. Extra Wärmeaustauscher sind in solche Fällen möglich, aber auch kosten-
und apparateintensiv. Eine Entfeuchtung ist bei niederen Temperaturen kaum noch erreichbar,
bei Temperaturen unter 0°C praktisch nicht mehr möglich. Diese Art der Trocknungen
ist beispielsweise in den DE 30 19 660, DE 33 06 044, DE 38 15 161 und DE 40 21 710
beschrieben. Der DE 30 19 660 zufolge wird die zu trocknende Oberfläche mit einem
komprimierten Gas beblasen, wobei dieses Gas eine wesentlich geringere relative Luftfeuchte
besitzt als die natürliche Luftschicht, die mit der zu trocknenden Oberfläche in Berührung
steht, und eine erhöhte Temperatur, insbesondere über dem Taupunkt, aufweist. Die
DE 33 06 044 beschreibt eine technische Lösung, nach der Trockenluft in einen Bauwerksspalt
eingedrückt und feuchte Luft an anderer Stelle dieses Bauwerksspaltes abgezogen wird.
Eine annähernd gleich Lösung der Trocknung mittels Eindrükken von Trockenluft und
Absaugen von Feuchtluft zwichen Schichten beschreibt die DE 38 15 161, wobei hiermit
insbesondere Dämmaterialien unter Estrichschichten getrocknet werden sollen. Mit der
DE 40 21 710 wird eine Vorrichtung beschrieben, die gleichfalls, hier aber als Endlostrockner,
mit Heizgeräten und geblasenem heißen Gas ein auf einem Förderband befindliches Gut
trocknet. Bei der Adsorptionstrocknung wird die Feuchte hygroskopisch oder kapillar
angelagert. Das hygroskopische Material verbraucht sich und wird regeneriert oder
entsorgt. Kapillarsysteme sind nach Regeneration beliebig oft anwendbar und sind kaum
temperatur- oder feuchtebeschränkt einsetzbar. Den Stand der Technik einer solchen
Art der Trocknung beschreibt u.a. die DE 40 09 691. Bei der hier dargestellten technischen
Lösung wird die Luft durch ein adsorbierendes oder absorbierendes Trockenmaterial
forciert geleitet, dabei die Luft in einen weniger feuchten oder komplett trockenen
Zustand befördert und dann zu gegebener Zeit die Regeneration des Trockenmaterials
durch Wärme vorgenommen. Da beide Trocknungsarten über die klimatischen Zustandsformen
an der Oberfläche der Bauteile funktionieren, d.h. über gegenüber den Bauteilen äußere
Bedingungen, müssen diese oftmals durch Zusatzmaßnahmen und -gerätschaften beeinflußt
werden, wobei zur Unterstützung und Verstärkung des Trocknungseffektes flankierend
meist noch Gebläse, die die Feuchtigkeit aus dem Bauteil und/oder dem Gebäude abtransportieren
oder zusätzlich zum Verblasen von Warmluft dienen, einzusetzen sind. Insbesondere
werden dazu Hochleistungsventilatoren/-gebläse mit Luftleistungen von über 2500 m
3/h, Heizer, vor allem im Winter-bzw. winternahen Betrieb, und Verdichter/Vakuumpumpen
zur Austrocknung von Hohlräumen und Dämmschichten benötigt. Belegte Estriche mit Oberkonstruktion
sind so nur bedingt austrockenbar. Alle diese Verfahrensweisen, so auch die Vorrichtungen
dazu, haben in ihrer Wirkung funktionsbedingte Grenzen, die dadurch gezogen sind,
daß die Trocknung von der Oberfläche ausgehen muß und nur über die Änderung der raumklimatischen
Bedingungen, mit allen damit verbundenen Mängeln, funktionieren können. Zum Zwecke
der Trocknung von Bauwerken und Bauwerksteilen weist der vorstehend beschriebene Stand
der Technik die im Folgenden aufgeführten Grenzen und Mängel auf. Die Feuchtigkeit
wird nur oberflächlich getrocknet d.h. die Trocknung erfolgt stets von der Oberfläche
der Bauteile aus. Dabei wird die Feuchtefront, besser der Peak der Feuchteverteilung
innerhalb des zu trocknenden Bauteiles, in das Innere des Bauteiles verdrängt. Wenn
die so verschobene Feuchte/Feuchteverteilung auf Grund ungünstiger bauphysikalischer
und/oder bautechnischer Gegebenheiten nicht über die Außenseiten entweichen kann,
verzögert sich der Austrocknungsvorgang beträchtlich oder wird gar unmöglich. Durch
die Erwärmung der Innenschicht kann es bei ungünstigen Konstellationen sogar noch
zu einer Erhöhung der Feuchtigkeit nach Beendigung der Trocknungsarbeiten kommen.
Bei Vorhandensein von diffusionshemmenden Wandbelägen und/oder Wandstrukturen, z.B.
bei angebrachtem Vollwärmeschutz, wird über die Fassade fast keine Feuchtigkeit mehr
abgegeben. Bei vorhandenen Hohllochmauerwerk wird vorzugsweise die Wand angebohrt
und Warmluft verblasen. Diese vielfach angebohrten Wandflächen müssen hinterher wieder
verschlossen werden, wodurch Mehrarbeit und gefährtete, zumindest unsichere Punktbereiche
im betroffenen Wandbereich entstehen. Bei eingebauten Estrichschichten kondensiert
häufig die warme Luft über dem kälteren Estrich und schafft damit zusätzlich noch
eine feuchte Oberfläche, die die Trocknung trotz Anbohren und verblasen von Warmluft
verzögert. Eine Trocknung bestimmter Estrichböden, wie z.B. Verbundestrich oder Estrich
auf Trennlagen, ist auf diese Weise kaum gesichert möglich, damit auch in überschaubaren
Zeiträumen und im eng begrenzten Bauablauf kaum planbar. Es ist hinreichend anerkannt,
daß mit Oberbelägen belegte Estrichschichten so nur bedingt austrockenbar sind. Die
Trocknung von Fußböden stellt aber einen Schwerpunkt des Einsatzes von Trocknersystemen
dar. Fußbodenarbeiten machen ca. 5 % des Bauvolumens aus, stellen aber über 20 % der
Schäden. Eine Trocknung von Bauteilen im Freien ist kaum möglich, da dazu ein abgeschlossenes
Luftvolumen notwendig ist. Bei den einzusetzenden Geräten ist die Leistungsaufnahme
relativ hoch. Da ihr Einsatz aus Effektivitätsgründen oft komplex und in unterschiedlichen
Kombinationen erfolgt, entstehen relativ hohe Energiekosten. Der auf Baustellen zur
Verfügung stehende Strom ist oftmals begrenzt. Die Grenze der Leistungsauslegung liegt
nicht selten bei 40 - 60 kW (max. 95 A). Damit ist der Einsatz der zur herkömmlichen
Bauwerkstrocknung bekannten und eingesetzten Gerätschaften nach Leistung und Menge
begrenzt. Da die Trocknung bei den bisher dargestellten konventionellen Methoden von
der Oberfläche aus bewirkt wird, ist ein sehr großer Zeitbedarf zur völligen oder
Teilaustrocknung im Rahmen von Tagen, Wochen oder mehr bis hin zum Extremfall von
Jahren erforderlich, der sich somit als ein außerordentlich ernsthaftes Hindernis
für den Baufortschritt darstellt. Es ist bekannt, den Feuchtigkeitsaustritt aus kleineren
Gegenständen oder aus Schüttgütern durch die Erwärmung mittels der Energie von Mikrowellen
zu beschleunigen und damit einen Trocknungseffekt zu erzielen. Einige Beispiele dazu
sind in den nachfolgend benannten Druckschriften für die Anwendung z.B. zum Trocknen
von Holz, Papier, Textilien und Baustoffen sowie zur Erwärmung von Kunststoffen und
Chemikalien beschrieben. Die bislang bekannten technischen Lösungen ermöglichen lediglich
bestimmte, als lose zu charakterisierende Güter bzw. Erzeugnisse, zu erwärmen und
damit auch zu trocknen. Dabei kann man diese im wesentlichen in zwei Fallgruppen einordnen.
Zum ersten werden technische Lösungen offenbart, die als geschlossene Systeme zu charakterisieren
wären, d.h. es werden Güter bzw. Erzeugnisse in geschlossene oder nahezu geschlossen
Behälter oder Innenräume gegeben und deren Rauminhalte mit Mikrowellenenergie beaufschlagt,
wodurch es zur Erhitzung des darin befindlichen oder in Bewegung gehaltenen Lager-
oder Transportgutes kommt. Solche Lösungen werden durch die DE 32 03 132 - Erwärmung
eines flüssigen Materials in einem Behälter - und die DE 40 09 691 - Erwärmung und
Austrocknung eines adsorbierenden oder absorbierenden Trocknungsmaterials in einem
Behälter oder Trocknungsraum - repräsentiert. Auch die Schrift DE 91 15 185 gehört
zu dieser Fallgruppe, wenn sie auch einen teilverschlossenen Raum - Rohranordnung
mit Förderschnecke - und durch diesen hindurch bewegtes Transportgut - Ausgangsstoffe
für keramische Massen, demzufolge loses, stückiges oder pulvriges Material - darstellt.
Eine ähnliche Vorrichtung zeigt die DE 39 07 248, die mit einem Muldenkörper mit Dom
und rohrförmigen Ein- und Ausläufen sowie einer Förderschnecke Asphaltgranulat im
Durchlauf durch ein Mikrowellenfeld trocknet. Auch die technische Lösung nach DE 33
32 437 arbeitet nach dem Prinzip der Mikrowellenbestrahlung eines Lagergutes in einem
Vakuumtrokkenbehälter, wodurch sich schon allein dadurch eine Einschränkung auf relativ
geringe räumliche Größen der Vakuumbehälter wie auch der Trokkengüter ergibt. Im übrigen
sind diese o.g. Behälterlösungen lediglich für die Behandlung loser beweglicher Güter
geringer Abmaße geeignet, keineswegs jedoch für die Trocknung von verbauten Bauwerksteilen
oder Gebäudeteilen. Die Unterbringung größerer Objekte innerhalb des Wirkungsbereiches
energiereicher Strahlung scheitert einfach an der Grenze des Aufwand-Leistungs-Verhältnisses.
Eine zweite Fallgruppe der bekannten Mikrowellentrockner sind die stationären Anordnungen
als teiloffene oder offene Systeme, die mit Förderern ausgestattet sind, auf denen
das zu trocknende Gut durch ein Mikrowellenfeld geleitet wird und auf diese Weise
erwärmt bzw. getrocknet wird. Repräsentanten dieser technischen Lösungen sind die
DE 92 12 825 - als Kombination mit der herkömmlichen Heißlufttrocknung von Schüttgut
durch Konvektion - , die DE 31 14 251 - Trocknung von gestapelten Steinwollisolierplatten
im Durchlauf durch ein stationäres kapazitives Hochfrequenzfeld - , die DE 31 30 358
- Trocknung von durchlaufenden flächigen, bahnartigen Materialien - , die DE 31 46
045 - Vorheizung und Endaufheizung von durchlaufenden Materialien durch zwei Mikrowellenheizteile
- , die DE 40 10 568 - Mikrowellentrockenstraße für durchlaufendes Schnittholz - ,
die DE 41 19 846 - Hochfrequenztrocknung von Feststoffen und Schüttgütern, welche
auf ein als Förderband ausgebildetes und als solches arbeitendes Element der HF-Trockeneinrichtung
aufgegeben und durch das HF-Feld bewegt werden - und die DE 42 32 069 - Kombination
einer Mikrowellenkammer mit einem darin befindlichen, aber auch hineingehenden und
wieder herauskommenden Transportsystem, welches die zu trocknenden Güter durch das
Mikrowellenfeld zum Zwecke der Trocknung bewegt - . Alle diese Anlagen sind mehr oder
weniger große stationäre Einrichtungen, die für den Zweck der Trocknung von verbauten
Bauwerksteilen oder Bauwerken völlig ungeeignet sind.
In Form einer mobilen Einrichtung offenbart die DE-U-94 13 736 eine Mikrowellen-Trocknungs-
und Schädlingsbekämpfungsanlage. Aus der Funktionsbeschreibung 1.2.1.1 und 1.2.2.1
sowie aus der Prinzip-Beschreibung 1.2.2 sind Anordnungs- und Verfahrensbeschreibungsanteile
zu erkennen. Diese technische Lösung arbeitet mit Bestrahlungsköpfen bzw. mit Bestrahlungssonden,
in denen vermittels Hochfrequenz-Magnetrone hochfrequente Wechselfelder erzeugt werden
(unter 1.2.1.1 dargestellt), und mit weiteren Anordnungsanteilen sowie großflächigen
Reflektoren (1.2.2, 2. Zeile und Figur 2). Hierbei müssen die anordnungsgemäß dargestellten
Bestrahlungsköpfe bzw. Bestrahlungssonden stets in Kontakt mit der zu trocknenden
Bausubstanz, siehe dazu alle a.a.O. dargestellten Figuren, stehen, welches sich als
Hauptmangel dieser technischen Lösung erweist. Eine Hochfrequenzerwärmung und damit
Trocknung oder beispielsweise auch eine Schädlingsvernichtung ist nur an den Stellen
möglich, wo auch die Bestrahlungsköpfe, bzw Bestrahlungssonden heranreichen oder angelegt
werden können, was zur Folge hat, daß auch diese technische Lösung mit ihren zu trocknenden
Objekten "geschlossene" System bilden müssen und nicht aus der Ferne wirken können,
wodurch bestimmte Ecken, Winkel, Nischen oder Hinterschneidungen nicht erreichbar
sind.
Die umfassende Darstellung des bekannten Standes der Technik zeigt, daß das Problem
der Trocknung von Bauwerksteilen oder Bauwerken mit allen seinen Mängeln immer noch
besteht und bisher von der Fachwelt noch keiner befriedigenden Lösung zugeführt werden
konnte.
[0004] Von vorgenanntem ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
und eine Anordnung zur Trocknung von Gebäuden und/oder ortsfester Bauteile zu schaffen,
wobei die Beschleunigung des Flüssigkeitsaustrittes an den Bauteilgrenzflächen zur
Luft mit Hilfe von elektromagnetischer Energiestrahlung ermöglicht wird und die Kosten
für die Abschirmung von Strahlungsemmissionen in wirtschaftlich vertretbaren Bereichen
liegen. Aufgabengemäß soll das zu entfernende Wasser nicht passiv am Trocknungsprozeß
beteiligt sein, sondern dabei selbst als aktive Komponente fungieren, indem es selbst
als Medium zur Energieübertragung wirkt, so selbst zu seiner Beseitigung beiträgt
und damit eine Trocknung des Bauwerksteiles von innen heraus bewirkt wird. Aufgabe
der Erfindung soll es weiterhin sein, den Trocknungsprozeß an vorgenannten Teilen
in für diesen Technikbereich extrem kurzen Zeiten, in einem Trokkenzeitbereich von
höchstens sehr wenigen Stunden, unabhängig von den klimatischen Umgebungsbedingungen
zu gestalten und an komplizierten Bauwerksstrukturen, die kaum mit Warmluft beblasen
oder von denen kaum Feuchtluft abgezogen werden kann, zu ermöglichen. Ziel der Erfindung
soll es sein, eine exakte Berechenbarkeit des Trocknungsprozesses herzustellen und
damit verläßliche Planungsgrundlagen für den Bauablauf zu schaffen. Die Erfindung
soll sich nicht in einer stationären Anlage darstellen, sondern es ist eine mobile
Anordnung zu schaffen, mit der auch die Mobilität des Verfahrens gewährleistet ist.
[0005] Diese Aufgabe wird entsprechend den Merkmalen des Patentansprüche 1 und 3 gelöst.
Im Bereich der zu trocknenden Bausubstanz werden Resonatorelemente, die die Funktion
der Schwingungsaussendung und -anregung der hochfrequenten Energiestrahlung erfüllen,
angeordnet. Danach werden Magnetrone, die die Funktion der Erzeugung dieser hochfrequenten
elektromagnetischen Wellen erfüllen, mit den Resonatorelementen über Wellenleiter
verbunden. Abschirmungselemente und/oder Strahlungsreflektoren werden am und/oder
im Bauwerk angebracht. Anschließend werden mit zeitlich begrenzter kontinuierlicher
oder impulsartiger Aussendung der Energiestrahlung die zu trocknenden Bauteile behandelt.
Die räumliche und zahlenmäßige Anordnung der jeweiligen wesentlichen Anordnungsteile
Resonatorelement, Magnetron, Wellenleiter sowie Abschirm- und/oder Reflektorelement
richtet sich hauptsächlich nach den Gegebenheiten der zu trocknenden Bausubstanz.
Entsprechend dieser unterschiedlichen Gegebenheiten wird daraus zu bestimmen sein,
daß mehrere Resonatorelemente an oder innerhalb eines Bauwerkes verbracht werden,
wobei dann jedes Resonatorelement mit einem unterschiedlichen Frequenzspektrum sendet.
Auch bestimmen diese örtlichen Gegebenheiten die Tatsache, daß das Frequenzspektrums
eines Resonatorelements in Abhängigkeit von der Bestrahlungszeit verändert wird. Damit
ist eine sehr gute Anpassung der Trockenzeit und ihre mathematische Berechenbarkeit
an die zu trocknende Bausubstanz einerseits und an die technologischen Prozesse im
Baugeschehen andererseits gegeben. Die vorgesehene Veränderbarkeit der Bestrahlungszeit
und -intensität in Abhängigkeit von der Feuchte im zu trocknenden Objekt erlaubt ebenfalls
eine günstig wirkende Anpassung an technologische Prozesse, die von der Austrocknung
des Bauwerkes tangiert werden. Mit der Einwirkung der hochfrequenten elektromagnetischen
Strahlung durch die vorgenannten Hauptelemente der Anordnung und durch die Verfahrensweise
ansich auf die zu trocknende Bausubstanz wird eine Verlegung des Angriffspunktes von
außen (nach den bisherigen Trockenverfahren) in das Bauteilinnere durch die dortige
Erwärmung infolge der hochfrequenten Energie und somit auch die Wasserdampfdiffusion
besser von innen nach außen bewirkt. Die Resonatorelemente werden in Form einer metallbeschichteten
Folie sofort mit der Herstellung der Bauteile des Bauwerkes in der Vorfertigung oder
auf der Baustelle selbst in diese eingeformt, wobei diese dann auch noch in Doppelfunktion
die bisherige Aufgabe der Sperrfolie übernehmen, insbesondere bei komplizierten Fußbodenaufbauten.
Solche Resonatorelemente können auch als Gitter - verbunde, wie metallische Stangen,
Stäbe, Gitter, Netze oder ähnliches mit in die Bauwerksteile zum Verbleiben eingeformt
oder diesen beigelegt sein. Bei ihrer Einformung erfüllen sie ebenfalls oft parallel
mit die Funktion der Bauteilarmierung/-verstärkung. In solch einem Fall werden Verbindungen
mittels Kuppelstellen und über Wellenleiter zum Magnetron hergestellt. Solche Verbindungen
sind auch vorgesehen, wenn das Magnetron außerhalb des Bauwerkes aufzustellen ist
und die erzeugte Energiestrahlung in das Innere des Bauwerkes oder Bauteiles zu verbringen
ist. Für die Trocknung von Bauwerksbereichen, die einen Raum umfassen, werden Resonatoren
in Form einer im Raum zentral angeordneten Antenne aufgestellt. Für den erforderlichen
Fall einer Wellenreflektion werden am Bauwerk Reflektoren, die als Metallplatten,
-folien, -gitter oder -netze bestehen, am/im Bereich des auszutrocknenden Bereiches
angebracht. Eine translatorische oder rotatorische Bewegung der Magnetrone über die
zu behandelnde (Groß-)Fläche wird mit weiteren zur Anordnung vorgesehenen ortsveränderbaren
Einrichtungen, wie zum Beispiel Zugeinrichtungen, Ziehschlitten, Rollräder und Gleitbahnen,
einschließlich der dafür erforderlichen Hilfsmittel, wie zum Beispiel Seile, bewirkt,
wodurch eine vergleichmäßigende Trocknung, aber auch rationalisierende Effekte erreicht
werden. Hauptsächlich gilt dies bei großen horizontal oder schräg angeordneten Flächen.
In den Fällen von Austrocknungsaufgaben von im Bauwerk senkrecht angeordneten Bauwerksteilen,
wie Wänden, Säulen, werden Magnetrone mit oder ohne Kühleinrichtung mittels gleitender
oder rollender Ziehschlitten gegebenenfalls gleitender oder rollender, schlauchartiger
Geräteträger und Zugeinrichtungen, die gegebenenfalls mit gleichlaufenden Reflektorelementen
verbunden sind, entlang dieser vorgenannten Bauwerksteile in definierter, von den
Trocknungsbedingungen abhängiger Geschwindigkeit bewegt. Diese Bauteile oder Bauwerksbereiche
werden dabei ebenfalls mit den hochfrequenten elektromagnetischen Wellen beaufschlagt,
wobei eine Erwärmung im Inneren der Bauteile oder Bauwerksbereiche eintritt und eine
Wasserdampfentwicklung und -wanderung nach außen bewirkt wird, d.h. ein Austrocknen
der Bauteile von innen nach außen, ohne daß, wie bisher, ein Verbleiben von erheblichen
Feuchtemengen im Inneren der Bauwerksteile eintritt. Alle vorbenannten Mittel, so
auch gegebenenfalls erforderliche Abschirmelemente an Bauwerksteilen, sind in transportabler
Weise, wenn nicht im Bauwerksteil von vornherein oder durch die Vorfertigung eingeformt,
ausgeführt, wodurch Mobilität im Verfahren und der jeweils erforderlichen Anordnung
der Einzelelemente dieser Trocknungsanordnung gewährleistet ist.
[0006] An fünf bevorzugten Ausführungsbeispielen wird der beste Weg zur Ausführung der beanspruchten
Erfindung nachfolgend näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt die Darstellung einer Trocknung eines gesamten Raumes bzw. aller den Raum umgebenden
Bauwerksteile.
- Fig. 2 und Fig. 3
- zeigen die Trocknung von Mauerwerksteilen.
- Fig. 4
- zeigt die Trocknung eines Flachdaches.
- Fig. 5
- zeigt die Trocknung von Fußböden mit einem flexiblen schlauchförmigen Geräteträger
Ausführungsbeispiel 1 - Fig. 1
Trocknung eines gesamten Raumes
[0007] Zur Trocknung aller einen Raum umgebenden Wände 1 werden ein Resonator 4, der die
Funktion der Schwingungsaussendung und -anregung bewirkt mit einem Magnetron 2, welches
die hochfrequenten elektromagnetischen Wellen erzeugt, über einen Wellenleiter 3 verbunden
und im Raum zentral aufgestellt. Der Resonator 4 ist drehbar angeordnet, so daß die
hochfrequente Energiestrahlung alle Außen- und Innenwände 1 einschließlich Fußboden
1 und Decke 1 des Gebäudeteiles erreicht und in sie eindringt, wobei der Angriffspunkt
des Trocknungsverfahrens und seiner Anordnung nicht, wie bisher außen an den Wandoberflächen,
sondern in das Bauteilinnere gelegt ist, d.h. die Wasserdampfdiffusion von innen nach
außen bewirkt wird. Die Durchdringtiefe wird durch die enthaltene Feuchtigkeit und
das Material des jeweiligen Bauteiles bestimmt. Diese Tiefe kann somit je nach Bauteil
sehr unterschiedlich sein, wodurch die Geschwindigkeit der Austrocknung in den verschiedenen
Bauteilen unterschiedlich sein wird. In vorteilhafter Ausgestaltung der vorgeschlagenen
Lehre kann es somit auch zweckmäßig sein, eine unterschiedliche zeitliche Begrenzung
kontinuierlicher kombiniert mit impulsartiger gerichteter Bestrahlung bei der Austrocknung
eines Raumes vorzunehmen oder in Abhängigkeit von den jeweiligen räumlichen Gegebenheiten
mehrere Resonatoreelemente mit unterschiedlichem Frequenzspektrum vorzusehen. Wenn
ein Bauteil, z.B. eine Innen wand 1 vor den anderen Bauteilen, z.B. den viel stärkeren
Außenwänden 1 oder Decken 1 ausgetrocknet ist, wird dieses Bauwerksteil als Wellenleiter
wirksam und die Mikrowellenstrahlung dringt durch dieses Bauwerksteil hindurch. Um
beispielsweise Schädigungen der übrigen Umgebung, so Nachbarräume oder Außenbereiche
zu verhindern, ist es erforderlich, daß Abschirmungen 5 in diesem Fall auch als Strahlungsreflektoren
8 in Form von z.B. metallischen Gittern oder Netzen den zu bestrahlenden Raum umschließen.
Dies wird gemäß der vorgeschlagenen erfinderischen Lehre in diesem Ausführungsbeispiel
durch bei der Bauerstellung unter Putz eingearbeiteter Metallgitternetz erreicht.
Die Energiezuführung zur Trockenanordnung, die hier mehr als 25 kW beträgt, wird entweder
über einen Generator von außen oder mittels elektrischer Sicherheitseinrichtungen
vom Innenraum des Gebäudes realisiert. Die anfängliche Energieaufwendung reduziert
sich mit der Aufwandszeit um über 50 %. Im übrigen werden die geltenden Sicherheitsvorschriften,
so z.B. die DIN IEC 27(CO) 48 / VDE 0721 Teil 3011 anzuwenden sein, wodurch eine Sperrzone/Sicherheitszone
rund um den zu trocknenden Raum gelegt wird und die Leistungsdichte des Strahles 14
so gestaltet ist, daß sie 50 W/m
2 nicht überschreitet.
Ausführungsbeispiel 2 - Fig. 2
Trocknung einzelner Mauerwerksteile
[0008] Nasse Mauerwerksteile 1 werden mittels eines Magnetrons 2 mit Kühlsystem 2a und eines
Generators (Netzteil) 6, die sich alle in einem Gehäuse befinden, mit hochfrequenter
Energiestrahlung beaufschlagt. Mittels einer Zugeinrichtung 7 wird das Gehäuse mit
den darin befindlichen Magnetron 2, Kühlsystem 2a und Generator 6 sowie dem Reflektor
8, der aus einem Metallgitter, aus einer Metallplatte oder einem Magneten mit vorgeschalteter
Platte besteht und gegenüber des Magnetrons 2 positioniert ist, mit gleicher Geschwindigkeit
am Mauerwerksteil 1 entlang bewegt.
Ausführungsbeispiel 3 - Fig. 3
Trocknung mittels eines fahrbaren, beliebig verlängerbaren Schlittens
[0009] Ein Magnetron (mit Kühlsystem) 2, das sich in einem Gehäuse befindet, welches wiederum
als Ziehschlitten 9 mit Rollrädern 10 ausgebildet und mit einem Generator 6 verbunden
ist, wird mittels Stahlseilen 7 an einem Bauwerksteil 1, zum Beispiel einem Brückenpfeiler
oder einer Staumauer, mit definierter Geschwindigkeit von oben nach unten geführt.
Damit wird eine Trocknung an schwer zugänglichen Stellen ermöglicht.
Ausführungsbeispiel 4 - Fig. 4
Trocknung eines Flachdaches
[0010] Zum Trocknen eines Flachdaches, großer Estrich- oder Fundamentflächen oder auch Autobahnabschnitte
1 wird ebenfalls eine Anordnung in der Gestalt eines Ziehschlittens 9 verwendet. Dieser
Ziehschlitten 9 dient als Geräteträger, der beliebig verlängerbar ist, die Magnetrone
2 mit Kühlsystem enthält und an das Netzteil angeschlossen ist. Zur Durchführung des
Verfahrens wird dieser Ziehschlitten 9 auf einer Gleitbahn 11 über die zu trocknende
Fläche bewegt. Unter Ausnutzung der in die Bausubstanz 1 eingearbeiteten Bewehrung
12, die in diesem Falle als Reflektor und Beschleuniger wirkt, wird die hier große
Fläche in einem kurzen Zeitaufwand getrocknet.
Ausführungsbeispiel 5 - Fig. 5
Trocknung mittels einer flexiblen gerätetragenden Schlauchanordnung
[0011] In einem flexiblen Schlauchgebilde 13 sind eine bestimmte Anzahl verschiedener Magnetrone
2, die mit dem Netzteil 6 verbunden sind, angeordnet. Diese Magnetrone 2 können sowohl
alle mit gleichem Frequenzspektrum als auch jedes einzelne mit einem anderen Frequenzspektrum
arbeiten. An den betreffenden Bauwerksteilen oder -bereichen 1 können gegebenenfalls
Reflektoren am oder im auszutrocknenden Bereich angebracht sein. Somit wird bewirkt,
daß neben ebenen Bauwerksteilen, wie Fußböden, wo die Anordnung wie ein Ziehschlitten
benutzt wird, auch kompliziertere Bauwerksbereiche, wie beispielsweise kompliziert
gestaltete Fundamentteile, Kanalisationen, Rohr- und Kabelschächte mit der vorgeschlagenen
technischen Lösung getrocknet werden können.
1. Vorrichtung zur Trocknung von Gebäuden und/oder ortsfester Bauteile durch die Einwirkung
hochfrequenter Energiestrahlung, insbesondere im Mikrowellenbereich, wobei die von
Magnetronen erzeugte Energiestrahlung von Strahlungsemittern, die direkt am Magnetron
angeordnet sind oder über Wellenleiter mit diesen in Verbindung stehen, abgestrahlt
und von geeigneten Abschirmungen reflektiert wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Strahlungsemitter aus schwingungsaussendenden Resonatorelementen (4) in Form
von im Raum zentral angeordneten Antennen, die die Funktion der Schwingungsaussendung
erfüllen, womit die Bauteile oder Bauwerksbereiche mit diesen Wellen beaufschlagt
werden, bestehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Magnetrone (2) mit ihren Resonatorelementen (4) oder diese mit den Magnetronen
(2) über die Wellenleiter (3) verbunden in gleitend (11) oder rollend (10) gestalteten
flexibel-schlauchartigen Geräteträgern (13) angeordnet sind, die mit einer oder mehreren
Zugeinrichtungen (7), teils als Seile, verbunden sind.
3. Verfahren zur Trocknung von Gebäuden und/oder ortsfesten Bauteilen durch die Einwirkung
hochfrequenter Energiestrahlung, insbesondere im Mikrowellenbereich, wobei die von
Magnetronen erzeugte Energiestrahlung von Strahlungsemittern, die über Wellenleiter
mit diesen in Verbindung stehen, abgestrahlt und von geeigneten Abschirmelementen
reflektiert wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß schwingungsaussendenden Resonatorelemente (4) bei der Erstellung der Bausubstanz
(1) in diese eingeformt/eingefügt werden und die Wellenleiter (3) bis zur Bauteil-
oder Bauwerksoberfläche (1) geführt werden und dort in einer Kuppelstelle enden, daß
die Abschirmelemente (5),(8) in Form metallischer Folien oder Gitterverbunde in die
Bausubstanz (1) bereits bei deren Erstellung eingefügt werden und daß zeitlich begrenzt,
kontinuierlich oder impulsartig, über die Resonatorelemente (4) die Aussendung der
Energiestrahlung (14) erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Resonatorelemente (4) bereits im Bauteil- oder im Bauwerk (1) befindliche
metallische Gegenstände oder Armierungen lösbar mit den Wellenleitern (3) von Magnetronen
(2) verbunden sind.
5. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Resonatorelemente (4) an oder innerhalb eines Bauwerkes (1) verbracht
werden und jedes Resonatorelement (4) mit einem anderen Frequenzspektrum sendet.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Frequenzspektrum des Resonatorelementes (4) in Abhängigkeit von der Bestrahlungszeit
verändert wird.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bestrahlungszeit in Abhängigkeit von Materialart und Feuchte in der zu trocknenden
Bausubstanz in Stufen oder stufenlos verändert wird.
1. A device for drying out buildings, parts of buildings and/or fixed structures/components
with the aid of high-frequency radiation, in particular, in the microwave range whereby
the radiation generated by magnetrons is radiated by radiation emitters arranged directly
at the magnetrons or linked with them via waveguides (3) and is reflected by appropriate
shields,
characterised in
that the radiation emitters comprise oscillation-emitting resonator elements (4) in
the form of antennas arranged centrally in the space, which fulfil the function of
oscillation emitters to apply the electromagnetic waves to the structures/components
or parts of buildings.
2. A device as claimed in Claim 1,
c
haracterised in
that magnetrons (2) linked with their resonator elements (4) or these with the magnetrons
(2) via waveguides (3) are arranged in flexible hose-style sliding (11) or rolling
(10) racks (13) linked by one or several pull devices (7) designed partially as ropes.
3. A method for drying out buildings, parts of buildings and/or fixed structures/components
with the aid of high-frequency radiation, in particular, in the microwave range, whereby
the radiation generated by magnetrons is radiated by radiation emitters arranged directly
at the magnetrons or linked with them via waveguides and is reflected by appropriate
shielding elements,
characterised in
that magnetrons (2) acting as generators of high-frequency electromagnetic waves (14)
are linked with resonator elements (4) via waveguides (3) and are installed in the
building material (1) using shielding elements (5) and/or radiation reflectors (8),
that the oscillation-emitting resonator elements (4) are incorporated into the building
material (1) and the waveguides (3) are led to the surface of the building part or
the building material (1) and end there in a joint,
that the shielding elements (5), (8) in the form of metal foils or grid compounds
are incorporated in the building material (1) already during their creation and
that the emission of the high-frequency radiation (14) is carried out limited in time,
continuously or pulsed using resonator elements (4).
4. A method as claimed in Claim 3
characterised in
that metal objects or reinforcements used as resonator elements (4) are linked with
the waveguides (3) of the magnetrons (2) already in the component/structure/part of
building or building material (1) such that they can be removed.
5. A method as claimed in Claim 3
characterised in
that several resonator elements (4) are installed on or in a building (1) and each
resonator element (4) emits the radiation at different frequency ranges.
6. A method as claimed in Claims 3 to 5
characterised in
that the frequency range of the resonator element (4) is changed depending on the
radiation time.
7. A method as claimed in Claims 3 to 6
characterised in
that the radiation time is varied in steps or steplessly depending on material type
and moisture in the building material to be dried out.
1. Dispositif d'assèchement de bâtiments et/ou d'éléments de construction fixes par l'effet
d'un rayonnement d'énergie haute fréquence, en particulier dans le domaine des micro-ondes,
le rayonnement d'énergie produit par des magnétrons étant ce faisant diffusé par des
émetteurs de rayonnement qui sont directement associés au magnétron ou qui sont reliés
à ceux-ci via des guides d'ondes et réfléchi par des éléments écrans appropriés, caractérisé
en ce que les émetteurs de rayonnement se composent d'éléments résonateurs émettant
des oscillations (4) sous forme d'antennes disposées au centre de l'espace, qui réalisent
la fonction d'émission d'oscillations, les éléments de construction ou les zones de
l'ouvrage de construction subissant ce faisant l'influence de ces ondes.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que des magnétrons(2) sont
disposés avec leurs éléments résonateurs (4) ou ceux-ci reliés avec les magnétrons
(2) via les guides d'ondes (3) dans des supports de matériels (13) de type flexible-tuyau
configurés de façon à glisser (11) ou à rouler (10), qui sont reliés à un ou plusieurs
dispositif(s) de traction (7), pour partie sous forme de câbles.
3. Procédé d'assèchement de bâtiments et/ou d'éléments de construction fixes par l'effet
d'un rayonnement d'énergie haute fréquence, en particulier dans le domaine des micro-ondes,
le rayonnement d'énergie produit par des magnétrons d'émetteurs de rayonnement qui
sont reliés à ceux-ci via des guides d'ondes étant ce faisant diffusé et réfléchi
par des éléments écrans appropriés, caractérisé en ce que des éléments résonateurs
émettant des oscillations (4) sont, lors de la fabrication du matériau de construction
(1), moulés ou intégrés à celui-ci et en ce que les guides d'ondes (3) sont introduits
jusque dans la surface de l'élément de construction ou de l'ouvrage de construction
(1) et là, se terminent en un dispositif de couplage, en ce que les éléments écrans
(5) (8), se présentant sous forme de feuilles métalliques ou de composites de grille,
sont d'emblée intégrés dans le matériau de construction (1) lors de sa fabrication
et en ce que l'émission du rayonnement d'énergie (14) s'effectue via les éléments
résonateurs (4) de façon limitée dans le temps, en continu ou par impulsions.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que des objets ou des armatures
métalliques se trouvant d'emblée dans l'élément de construction ou dans l'ouvrage
de construction (1) en tant qu'éléments résonateurs (4) sont reliés aux guides d'ondes
(3) de magnétrons (2) de façon amovible.
5. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que plusieurs éléments résonateurs
(4) sont transférés sur ou à l'intérieur d'un ouvrage de construction (1) et en ce
que chaque élément résonateur (4) émet avec un spectre de fréquences différent.
6. Procédé selon les revendications 3 à 5, caractérisé en ce que le spectre de fréquences
de l'élément résonateur (4) est modifié en fonction de la durée de rayonnement.
7. Procédé selon les revendications 3 à 6, caractérisé en ce que la durée de rayonnement
est modifiée par étape ou en continu en fonction du type de matériau et de l'humidité
dans le matériau de construction à assécher.