[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Beleuchtungsanlage mit Gasentladungslampen und
einem Spartransformator zur unterbrechungslosen Spannungsregelung der Gasentladungslampen.
[0002] Eine Straßenbeleuchtungsanlage wird während der abendlichen Hauptverkehrszeit im
allgemeinen mit voller Lichtstärke, also mit Netzspannung betrieben, und in der verkehrsruhigen
Nachtzeit mit reduzierter Spannung. Bei Gasentladungslampen muß das Umschalten von
der Netzspannung auf die reduzierte Spannung und umgekehrt unterbrechungslos erfolgen,
sonst fällt die Lampe aus.
[0003] Nach dem Stand der Technik werden dazu stufenlos regelbare Transformatoren verwendet,
z. B. ein Spartransformator, der einen Eisenkern mit nur einer Wicklung aufweist,
die eingangsseitig mit der Phase des Netzes und dem Nulleiter und ausgangsseitig mit
einem Abgriff der Transformatorwicklung und dem Nulleiter verbunden ist. Die abzunehmende
Spannung wird durch Abgriff der Leitung, welche zur Phase des Verbrauchers führt,
an einer Windung der Wicklung erhalten. Das Verhältnis der abzunehmenden Spannung
zur Nennspannung entspricht dabei dem Verhältnis der Zahl der Windungen, die sich
zwischen der Ausgangsseite der Wicklung und der abgeriffenen Windung befinden, zu
der Gesamtzahl der Windung der Wicklung. Die gesamte Wicklung bildet also die Primärwicklung,
während der Wicklungsabschnitt zwischen dem Abgriff und dem Nulleiter die Sekundärwicklung
des Spartrafos bildet. Der Wicklungsabschnitt der Primärwicklung zwischen der Phase
des Netzes und dem Abgriff wird auch als Lastabschnitt bezeichnet.
[0004] Um den Transformator regelbar auszubilden, ist es bekannt, für die Wicklung blanke
Drähte zu verwenden, und für den Abgriff einen Abnehmer, der entlang der Wicklung
über die blanken Drähte gleitet. Da der gesamte Laststrom über den Abnehmer fließt,
muß er entsprechend aufwendig ausgebildet werden. Außerdem ist ein Motor zur Verschiebung
des Abnehmers notwendig, und der Abnehmer wird durch den Gleitkontakt der Wicklung
abgenutzt.
[0005] Ferner sind Stelltransformatoren bekannt, bei denen die Wicklung mit Anzapfungen
versehen ist. Damit während des Umschaltens keine Unterbrechung stattfindet und kein
Kurzschluß der zu- und abzuschaltenden Windungen auftritt, sind in jedem Zweig zwischen
der Anzapfung und der Zuleitung zum Verbraucher zwei Schaltglieder vorgesehen, wobei
das zweite Schaltglied einen Widerstand überbrückt. Der Umschaltvorgang beginnt damit,
daß in dem angeschlossenen, ersten Zweig der Widerstand eingeschaltet wird und anschließend
über einen gleich großen Widerstand in dem anderen Zweig die Verbindung mit der neuen
Anzapfung hergestellt wird. Die zuzuschaltenden Windungen zwischen den beiden Anzapfungen
sind jetzt zwar kurzgeschlossen, in dem Kurzschlußkreis liegen jedoch die beiden Widerstände
und begrenzen den Kurzschlußstrom. Wenn nunmehr das erste Schaltglied in dem ersten
Zweig aufgetrennt wird, ist die neue Anzapfung bereits angeschlossen. Ihre direkte
Verbindung mit der äußeren Zuleitung wird schließlich durch Schließen des zweiten
Schaltglieds im zweiten Zweig erreicht. Der bekannte Stelltransformator mit Stufenschalter
ist durch die beiden Schaltglieder und den Widerstand an jeder Abzapfung aufwendig
und entsprechend kostspielig.
[0006] Um Stromkosten zu sparen, ist es bekannt, durch Leistungsregelung die Leistungsspitzen,
die durch das zufällige gleiche Einschalten mehrerer Geräte entstehen, zu verteilen.
Dazu wird nach dem Stand der Technik zu den Geräten jeweils eine Steuerleitung gezogen
und direkt in den Betrieb des jeweiligen Gerätes eingegriffen, beispielsweise durch
getaktetes Wegschalten. Der nachträgliche Einbau von Steuerleitungen ist jedoch mit
einem erheblichen Aufwand verbunden. Auch ist diese Regelung für Geräte mit einer
komplizierteren Betriebsweise ungeeignet.
[0007] Nach "Patent Abstracts of Japan", Bd. 007 Nr. 280, bzw. JP-A-58159676 wird beim Anlassen
eines elektrischen Motors dieser erst mit einer verminderten Spannung betrieben, die
dann schrittweise auf die volle Spannung erhöht wird. Dazu ist ein Spartransformator
vorgesehen, der an verschiedenen Wicklungsabschnitten Abzweigungen aufweist, die durch
Schaltglieder mit dem elektrischen Motor verbunden sind. Ein weiteres Schaltglied
verbindet den Trafo mit der Batterie. Beim Starten sind das Schaltglied zur Batterie
und das Schaltglied an dem ersten Wicklungsabschnitt geschlossen, die übrigen Schaltglieder
offen. Nach einigen Sekunden werden die geschlossenen Schaltglieder geöffnet und das
Schaltglied an dem zweiten Wicklungsabschnitt geschlossen. Der Transformator wirkt
nun strombegrenzend als Drossel, und nach einigen Sekunden wird das Schaltglied zur
Batterie geschlossen, wodurch die an den elektrischen Motor angelegte Spannung etwa
die Hälfte der vollen Spannung beträgt. Anschließend werden die Schaltglieder an den
weiteren Wicklungsabschnitten nacheinander geschlossen, um die an den elektrischen
Motor angelegte Spannung zu erhöhen. Auch die Schaltung nach "Patent Abstracts of
Japan", Bd. 95, Nr. 001, bzw. JP-A-07007978 dient zum Starten eines elektrischen Motors,
bei der noch ein Widerstand zwischen einer der Wicklungsabzweigungen und dem zugehörigen
Schaltglied vorgesehen ist, wodurch der Transformator kleiner gebaut werden kann.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfach aufgebaute Beleuchtungsanlage mit Gasentladungslampen
bereitzustellen, die eine unterbrechungslose Spannungsregelung der Gasentladungslampen
ermöglicht.
[0009] Dies wird erfindungsgemäß mit der im Anspruch 1 gekennzeichneten Beleuchtungsanlage
erreicht.
[0010] In den Unteransprüchen 2 bis 7 sind vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wiedergegeben.
[0011] Das eine, erste Schaltglied des Transformators der erfindungsgemäßen Vorrichtung
dient vorzugsweise zum Überbrücken des Lastabschnitts des Transformators und das weitere
Schaltglied dazu, die Primärwicklung außer Betrieb zu setzen. Es kann auch im Steuerabschnitt
vorgesehen sein. Beim Umschalten zur Änderung der Spannung an den Gasentladungslampen
sind die beiden Schaltglieder so gesteuert, daß der Lastabschnitt eine Drossel bildet.
Auf diese Weise werden die Gasentladungslampen beim Schaltvorgang stets mit der Mindestspannung
versorgt. Wenn das Umschalten zwischen einzelnen Schaltgliedern praktisch gleichzeitig
erfolgt, kann die Drosselwirkung kaum zum Tragen kommen. Der Kurzschluß kann dann
so kurzzeitig sein, daß der Kurzschlußstrom nicht ansteigen kann. Die Schaltglieder
können daher so gesteuert sein, daß ein Kurzschluß zeitlich so begrenzt wird, daß
eine Beschädigung der Schaltglieder oder Leitungen verhindert ist.
[0012] Bei dem regelbaren Transformator besteht die Primärund/oder Sekundärwicklung vorzugsweise
zumindest teilweise aus Einzelabschnitten, die in einer der abzunehmenden Spannung
entsprechenden Kombination zusammenschaltbar sind. Wenigstens ein Einzelabschnitt
weist dabei in seinem Stromweg das erste Schaltglied und zwischen seinem Eingang und
dem Ausgang das weitere Schaltglied auf. Die Schaltglieder sind bevorzugt durch Schütze
gebildet. Jeder Einzelabschnitt kann einen Widerstand, eine Drossel und/oder eine
Sicherung aufweisen, vorzugsweise eine Leitung mit dem ein Schaltglied vorgesehen
ist, mit der der Verbraucher an die Phase des Netzes anschließbar ist. Das weitere
Schaltglied kann in der Leitung angeordnet sein, welche den Lastabschnitt ausgangsseitig
mit dem Verbraucher verbindet.
[0013] Die Transformatorwicklung des Spartransformators weist vorzugsweise einen eingangsseitig
an die Phase des Netzes und ausgangsseitig an die Phase des Verbrauchers angeschlossenen
Lastabschnittes und einen ausgangsseitig mit dem Nulleiter verbundenen Steuerabschnitt
auf, der zumindest teilweise aus den Einzelabschnitten besteht, die in einer der abzunehmenden
Spannung entsprechenden Kombination mit dem Nulleiter verbindbar sind. Der Steuerabschnitt
besteht dabei vorzugsweise aus einem ersten Teil und einem zweiten Teil. Der zweite
Teil ist zwischen dem ersten Teil und dem Lastabschnitt angeordnet. Dabei ist die
Zahl der mit dem Nulleiter verbundenen Windungen des zweiten Teils unveränderbar,
während die Zahl der mit dem Nulleiter verbindbaren Windungen des ersten Teils veränderbar
ist.
[0014] Der Verbraucher ist eine Beleuchtungsanlage mit Gasentladungslampen.
[0015] Wenn die Gasentladungslampen mit voller Lichtstärke, also mit Netzspannung betrieben
werden, ist das erste Schaltglied geschlossen und das zweite Schaltglied offen. Wenn
die Helligkeit reduziert, also ein dem Übersetzungsverhältnis des Transformators entsprechender
Spannungsabfall erfolgen soll, muß das erste Schaltglied geöffnet und das zweite Schaltglied
geschlossen werden. Dazu ist eine bestimmte Umschaltzeit notwendig. Die beiden Schaltglieder
werden vorzugsweise durch einen Schutz mit Schließern und/oder einen Schutz mit Schließer
und Öffner gebildet. Bei einem Schutz als Schaltglied beträgt die Umschaltzeit einige
Millisekunden. Um einen Ausfall der Lampe zu verhindern, wird deshalb erfindungsgemäß
zuerst das eine Schaltglied im Primärkreis geöffnet. Damit geht der Lastabschnitt
des Transformators, also der Abschnitt über den der Laststrom fließt, in eine Drossel
über. Auf diese Weise wird ein Ausfall der Lampe während des Umschaltvorgangs verhindert.
Dann wird das weitere Schaltglied geschlossen, wodurch sich ein dem Übersetzungsverhältnis
des Transformators entsprechender Spannungsabfall einstellt.
[0016] Nachstehend ist die Erfindung anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert,
in der Figur 1 bis 5 jeweils eine andere Schaltung eines Spartransformators nach der
Erfindung zeigen.
[0017] Gemäß Figur 1 besteht der Spartransformator aus einem geschlossenen Eisenkern 1 mit
einer Wicklung 2. Die gesamte Wicklung 2 bildet die Primärwicklung des Spartransformators,
der Abschnitt 4 der Wicklung 2 zwischen der Phase L des Netzes und dem Abgriff 3 der
Leitung 5 zur Gasentladungslampe 6 stellt den Lastabschnitt dar, über den der Laststrom
IL zur Lampe 6 fließt. Der Wicklungsabschnitt 7 zwischen dem Abgriff 3 und dem Nulleiter
N bildet die Sekundärwicklung des Spartransformators, über den der Magnetisierungsstrom
IM und ein von der Last abhängiger Ausgleichsstrom fließt.
[0018] Die Phase L des Netzes ist über eine Bypass-Leitung 8 mit der Leitung 5 verbunden.
Die Bypass-Leitung 8 weist ein erstes Schaltglied 9 auf, so daß sie bei geschlossenem
Schaltglied 9 den Lastabschnitt 4 überbrückt. Der Ausgang der Sekundärwicklung 7 ist
mit dem Nulleiter N über eine Leitung 10 verbunden, die ein zweites Schaltglied 11
aufweist.
[0019] Die beiden Schaltglieder 9 und 11 werden durch einen Schütz, also einen fernbetätigten
elektromagnetischen Schalter gebildet, vorzugsweise durch den Schließer bzw. Öffner
ein und desselben Schützes, bzw. durch die beiden Schließer eines Schützes, wie in
der Zeichnung dargestellt.
[0020] Die Nennspannung ist mit U1 bezeichnet, und die Lastspannung mit U2. Wenn das Schaltglied
9 geöffnet und das Schaltglied 11 geschlossen ist, also bei unbetätigtem Schütz, wird
die Lampe 6 mit der durch den Transformator reduzierten Spannung U2 < U1 betrieben.
Zum Umschalten der Lastspannung U2 auf die Nennspannung U1 wird der Schütz betätigt.
Die Schaltglieder 9, 11, also der Schließer und der Öffner des Schützes werden dabei
so gesteuert, daß das Schaltglied 11 geöffnet wird, bevor das Schaltglied 9 geschlossen
wird. Damit wirkt der Lastabschnitt 4 während der Umschaltzeit des Schutzes kurzzeitig,
d. h. beispielsweise 5 bis 50 Millisekunden, als Drossel. Zwar führt die Drossel zu
einem Spannungsabfall. Dieser ist jedoch gering, so daß die Lampe 6 während des Umschaltvorgangs
mit einer ausreichenden Spannung U2 versorgt wird. Danach schließt das Schaltglied
9, wodurch der Lastabschnitt 4 bzw. die Drossel überbrückt und damit die Lampe 6 mit
der Nennspannung U1 betrieben wird, also U2 = U1 ist.
[0021] Wenn von der Nennspannung U1 auf eine reduzierte Spannung U2 geschaltet werden soll,
wird der Schütz betätigt, so daß das Schaltglied 9 geöffnet wird, wodurch der Lastabschnitt
4 eine Drossel bildet. Danach schließt der Schütz das Schaltglied 11. Damit ist ein
unterbrechungsloses Schalten von U2 = U1 nach U2 < U1 und umgekehrt möglich.
[0022] Wenn die Nennspannung z. B. 220 V ist, kann die reduzierte Spannung z. B. 180 V sein.
In jedem Fall ist darauf zu achten, daß die reduzierte Spannung U2 größer ist als
die zum Betrieb der Gasentladungslampe 6 erforderliche Mindestspannung, vorzugsweise
5 V bis 10 V größer als die Mindestspannung, um Schwankungen der Nennspannung zu berücksichtigen.
[0023] Bei U2 = U1 ist also der Lastabschnitt 4 des Transformators überbrückt und die Primärwicklung
2 bzw. der Steuerabschnitt 7 außer Betrieb gesetzt. Beim Umschalten auf die reduzierte
Spannung U2 < U1 und von der reduzierten Spannung auf die Spannung U2 = U1 werden
die beiden Schaltglieder 9, 11 also jeweils so gesteuert, daß der Lastabschnitt 4
eine den Gasentladungslampen 6 vorgeschaltete Drossel bildet.
[0024] In Figur 2 ist ein Trafo mit einer Primärwicklung 12 und einer Sekundärwicklung 13
auf einem geschlossenen Eisenkern 1 dargestellt. Durch die Leitungen 15 und 16 ist
dieser Trafo ebenfalls als Spartrafo geschaltet.
[0025] Die Sekundärwicklung 13 bildet den Lastabschnitt des Transformators, also den Abschnitt,
über den der Laststrom IL über die Leitung 14 zur Lampe 6 fließt.
[0026] Die Sekundärwicklung 13 ist mit einer Bypass-Leitung 8 mit einem ersten Schaltglied
9 überbrückbar.
[0027] Die Primärwicklung 12 ist eingangsseitig mit der Phase L des Netzes über eine Leitung
15 verbunden, in der das zweite Schaltglied 11 angeordnet ist. Die Ausgangsseite der
Primärwicklung 12 ist über eine Leitung 16 mit dem Nulleiter N verbunden.
[0028] Wenn die Lampe 6 mit einer reduzierten Spannung U2 < U1 betrieben wird, ist das Schaltglied
9 geöffnet und das Schaltglied 11 geschlossen. Zum Umschalten auf eine Spannung U2
= U1 wird das Schaltglied 11, also der Schließer des Schützes zuerst geöffnet, bevor
das Schaltglied 9, also der zweite Schließer des Schützes, geschlossen wird. Während
dieser Umschaltzeit von wenigen Millisekunden geht die Sekundärwicklung 13 in Drosselbetrieb
über, wodurch eine ausreichende Spannung zum Betrieb der Lampe 6 sichergestellt wird.
Danach schließt das Schaltglied 9, wodurch die Lampe 6 mit der Nennspannung U1 betrieben
wird, also U2 = U1 ist.
[0029] Wenn die Lastspannung U2 auf eine reduzierte Spannung U2 < U1 geschaltet werden soll,
wird das Schaltglied 9 zuerst geöffnet, damit die Sekundärwicklung 13 als Drossel
wirkt, worauf das Schaltglied 11 geschlossen wird.
[0030] Das heißt bei U2 = U1 ist die Sekundärwicklung 13, also der Lastabschnitt des Transformators
überbrückt, während die Primärwicklung 12 außer Betrieb gesetzt ist. Beim Umschalten
auf die reduzierte Spannung U2 < U1 und von der reduzierten Spannung auf U2 = U1 werden
die beiden Schaltglieder 9, 11 somit jeweils so gesteuert, daß die Sekundärwicklung
13 eine der Gasentladungslampe 6 vorgeschaltete Drossel bildet.
[0031] In Figur 3 ist ein Spartransformator dargestellt, mit dem die Lastspannung U2 feinstufig
geregelt werden kann. Die Sekundärwicklung 7 nach Figur 1 ist dabei durch einen Steuerabschnitt
17 ersetzt.
[0032] Der Steuerabschnitt 17 ist aus einem ersten Teil 18 und einem zweiten Teil 19 gebildet.
Die Windungen des zweiten Teils 19 schließen sich an die Windungen des Lastabschnitts
4 an. Die Windungen des ersten Teils 18 des Steuerabschnittes 17 bestehen aus mehreren
Einzelabschnitten I bis IV.
[0033] Jeder Einzelabschnitt I bis IV weist in seinem Stromweg ein erstes Schaltglied 24
bis 27 auf. Ferner ist ein Schaltglied 28 bis 31 zwischen der Eingangsseite E und
der Ausgangsseite A jedes Einzelabschnittes I bis IV vorgesehen. Von der Eingangsseite
E jedes Einzelabschnittes I bis IV führt eine Leitung 32 bis 35 zu den Windungen des
betreffenden Einzelabschnittes I bis IV, wobei in den Leitungen 32 bis 35 das erste
Schaltglied 24 bis 27 angeordnet ist. Eine weitere Leitung 36 bis 39 führt von den
Windungen des jeweiligen Einzelabschnittes I bis IV zu der Ausgangsseite A desselben.
[0034] Die Eingangsseite E des ersten Einzelabschnittes I ist über eine Leitung 40 mit der
Ausgangsseite des zweiten Teils 19 des Steuerabschnittes 17 verbunden, während die
Ausgangsseite A des vom zweiten Teil 19 abgewandten Einzelabschnitts IV über eine
Leitung 41 mit dem Nulleiter N verbunden ist, wobei in der Leitung 41 das Schaltglied
11 angeordnet ist. Zwischen den Leitungen 32 und 36, 33 und 37, 34 und 38 sowie 35
und 39 jedes Einzelabschnittes I bis IV befinden sich die Schaltglieder 28 bis 31.
[0035] Jeder Einzelabschnitt I bis IV weist eine unterschiedliche Anzahl von Windungen auf.
Z. B. kann der Einzelabschnitt I zehn, der Einzelabschnitt II zwanzig, der Einzelabschnitt
III vierzig und der Einzelabschnitt IV achzig Windungen aufweisen.
[0036] Damit kann die Zahl der Windungen NM des Steuerabschnittes 17, die mit dem Nulleiter
verbunden sind entsprechend der abzunehmenden Spannung U2 geändert werden. Die Windungszahl
NM des Steuerabschnittes besteht dabei aus der unveränderbaren Windungszahl NM konst.
des zweiten Teils 19 und der veränderbaren Windungszahl NM v der Einzelabschnitte
I bis IV, die mit dem Nulleiter N verbunden sind.
[0037] D. h. wenn beispielsweise die Windungszahl NM des Steuerabschnittes 17 aus der Windungszahl
NM konst. des zweiten Teils 19 und den zehn Windungen des Einzelabschnittes I zusammensetzen
soll, wird das Schaltglied 24 des Einzelabschnitts I geschlossen und das Schaltglied
28 zwischen dem Eingang E und dem Ausgang A des Einzelabschnittes I geöffnet, während
die Schaltglieder 25, 26, 27 der übrigen Einzelabschnitte II bis IV geöffnet und die
Schaltglieder 29 bis 31 zwischen dem Eingang E und dem Ausgang A der Einzelabschnitte
II bis IV geschlossen werden.
[0038] Wenn beispielsweise die Windungszahl NM des Steuerabschnittes 17 NM konst. plus siebzig
Windungen betragen soll, werden die Schaltglieder 24, 25, 26 der Einzelabschnitte
I bis III geschlossen und die Schaltglieder 28, 29, 30 zwischen dem Eingang E und
dem Ausgang A der Einzelabschnitte I bis III geöffnet, während das Schaltglied 27
des Einzelabschnittes IV geöffnet und das Schaltglied 31 zwischen dem Eingang E und
dem Ausgang A des Einzelabschnittes IV geschlossen wird.
[0039] Es ist ersichtlich, daß sich mit den Einzelabschnitten I bis IV gemäß Figur 3 die
Anzahl der zugeschalteten Windungen in sechzehn Schritten von je zehn Windungen von
null bis einhundertfünfzig ändern läßt. Dabei entspricht jeder Schritt einer bestimmten
Änderung der Größe der abzunehmenden Spannung.
[0040] Wenn die Nennspannung U1 beispielsweise 220 V beträgt, die abzunehmende Spannung
U2 bei allen zugeschalteten vier Einzelabschnitten I bis IV z. B. 210 V und die abzunehmende
Spannung U2 bei allen abgeschalteten vier Einzelabschnitten I bis IV, also nur mit
den Windungen des zweiten Teils 19 des Steuerabschnittes 17 z. B. 170 V beträgt, kann
die Spannung U2 also zwischen 170 V und 210 V in sechzehn Stufen geändert werden.
Die Änderung der Spannung bei den einzelnen Stufen ist allerdings nicht gleich groß.
Das heißt, es besteht keine Linearität zwischen der zugeschalteten Windungszahl und
der Änderung der Größe der abzunehmenden Spannung U2.
[0041] Die Abhängigkeit zwischen der zugeschalteten Windungszahl NR und der abzunehmenden
Spannung U2 ergibt sich aus folgender Formel

worin NL die Windungszahl des Lastabschnittes 4, U1 die Nennspannung und NF die unveränderbare
Windungszahl des zweiten Teils 19 des Steuerabschnittes 17 bedeuten.
[0042] Aufgrund der Formel (I) wurde errechnet, daß sich beispielsweise mit sechs Einzelabschnitten
I bis VI die abzunehmende Spannung U2 bei einer Nennspannung von 220 V von 120 V bis
205 V annähernd in 5 V-Schritten linear ändern läßt, wenn zwei Windungen im Einzelabschnitt
I, fünf Windungen im Einzelabschnitt II, elf Windungen im Einzelabschnitt III, vierundzwanzig
Windungen im Einzelabschnitt IV und vierundfünfzig bzw. einhundertdrei Windungen im
Einzelabschnitt V bzw. VI vorgesehen sind. Bei Beleuchtungsanlagen ist jedoch eine
lineare Zu- und Abnahme von U2 häufig nicht erforderlich, mitunter sogar unerwünscht.
[0043] Die gesamte wirksame Wicklung, d. h. der Lastabschnitt 4, der zweite Teil 19 des
Steuerabschnitts 17 mit der unveränderlichen Windungszahl NF sowie die zugeschalteten
Windungen NR des ersten Teils 18 des Steuerabschnitts 17 bilden die Primärwicklung
des Spartrafos, während der zweite Teil 19 und die zugeschalteten Windungen NR des
ersten Teils 18 die Sekundärwicklung bilden. Es ist ersichtlich, daß damit bei dem
Spartrafo die Primär- und Sekundärwicklung verändert werden kann, je nachdem welche
Einzelabschnitt I bis IV zusammengeschaltet und mit dem Nulleiter N verbunden sind.
[0044] Der Trafo kann auch drei-phasig ausgeführt werden.
[0045] Wenn gemäß Figur 3 das erste Schaltglied 24 bis 27 und das zweite Schaltglied 28
bis 31 der Einzelabschnitt I bis IV gleichzeitig geschlossen werden, ist der betreffende
Einzelabschnitt I bis IV kurzgeschlossen, so daß er zerstört werden kann. Als Schaltglieder
24 bis 31 können Schütze, also fernbetätigte elektromagnetische Schalter verwendet
werden, die preiswert sind und Millionen von Umschaltungen standhalten.
[0046] Bei Verwendung von Schützen als Schaltglieder 24 bis 31 ist eine kurze Unterbrechung
des Magnetisierungsstromes IM jedoch unvermeidbar. Während der Umschaltzeit, also
dieser kurzen Unterbrechung von beispielsweise wenigen Millisekunden wirkt der Lastabschnitt
4 als Drossel für die Lampe 6. Dadurch wird an die Lampe 6 während der Umschaltzeit
eine Spannung angelegt, die der Nennspannung Ul minus der Lastspannung UL entspricht.
Das heißt, wenn beispielsweise die Nennspannung 220 V beträgt und die Lastspannung
5 V, und damit wird beim Schalten mit einem Schütz an die Lampe 6 eine Spannung von
215 V angelegt. Dabei kann ein kurzes Zucken des Lichtes auftreten.
[0047] Die beiden Schaltglieder 24 und 28, 25 und 29, 26 und 30 sowie 27 und 31 jedes Einzelabschnittes
I bis IV sollen also möglichst einerseits gleichzeitig schalten, damit das Zucken
wegfällt, andererseits dürfen sie nicht gleichzeitig geschlossen sein, weil sonst
ein Kurzschluß auftritt.
[0048] Der Kurzschlußstrom benötigt allerdings eine bestimmte Zeit von z. B. zwei bis zehn
Millisekunden, bis er sich voll aufbaut. Wenn daher Schaltglieder 24 bis 31 verwendet
werden, die eine sehr kurze Umschaltzeit besitzen, beispielsweise eine Umschaltzeit,
die die Hälfte oder weniger der Aufbauzeit für den Kurzschlußstrom beträgt, ist die
Gefahr, daß ein Kurzschluß zu einer Beschädigung des betreffenden Einzelabschnittes
I bis IV führt, wesentlich reduziert.
[0049] Die preiswerteren handelsüblichen Schütze sind also ohne weiteres einsetzbar, wenn
die erwähnten Stromspitzen beim Umschalten in Kauf genommen werden, die sich durch
ein kurzes Zucken des Lichts der Lampe 6 äußern. Die preiswerteren Schütze sind allerdings
dann nicht mehr einsetzbar, wenn die Schalter 24 und 28, 25 und 29, 26 und 30 sowie
27 und 31 der Einzelabschnitte I bis IV gleichzeitig betätigt werden, auch dann nicht,
wenn die Umschaltzeit der Schütze kürzer ist als die Aufbauzeit des Kurzschlußstromes.
[0050] Um dem abzuhelfen, können entweder größer dimensionierte Schütze verwendet werden
oder es können in dem Stromweg der Einzelabschnitte I bis IV an beliebiger Stelle,
beispielsweise in den Leitungen 36 bis 39 ein Widerstand oder eine Drossel angeordnet
werden, die für den Einzelabschnitt I in Figur 3 durch den Widerstand 43 in der Leitung
36 gezeigt ist. Durch den Widerstand bzw. die Drossel wird der Kurzschlußstrom für
kurze Zeit entsprechend begrenzt. Ferner kann durch eine nicht dargestellte Sicherung
in Serie mit der Drossel 43 ein Trafobrand bei Fehlschaltungen verhindert werden.
[0051] Bei dem Trafo nach Figur 4 ist die Primärwicklung 12 in gleicher Weise aus Einzelabschnitten
I bis IV aufgebaut, wie der erste Teil 18 des Steuerabschnitts 17 des Spartrafos nach
Figur 3. Demgemäß werden in Figur 4 auch die gleichen Bezugsziffern für die Schaltglieder
24 bis 31, die Leitungen 32 bis 39 und den Widerstand 43 verwendet. Das Schaltglied
11 ist in der Leitung 16 angeordnet, welche den Ausgang des Einzelabschnittes IV mit
dem Nulleiter N verbindet. Durch die Leitungen 15 und 16 ist dieser Trafo ebenfalls
als Spartrafo geschaltet.
[0052] Bei der Ausführungsform nach Figur 5 weist der Steuerabschnitt 17 des Spartrafos
mehrere Abzweigungen 53, 54, 55 auf, die durch die Schaltglieder 50, 51, 52, vorzugsweise
Schütze, wahlweise mit der Nulleitung N verbindbar sind.
1. Beleuchtungsanlage mit Gasentladungslampen (6) und einem Spartransformator zur unterbrechungslosen
Spannungsregelung der Gasentladungslapmen (6), gekennzeichnet durch wenigstens ein
Schaltglied (11; 50) im Primärkreis (2; 12) zum Außerbetriebsetzen der Trafofunktion
und wenigstens ein weiteres Schaltglied (9, 24 bis 31; 51, 52) im Primärkreis (2;
12) oder parallel zum Lastabschnitt (4; 13) des Transformators, wobei beim Umschalten
zur Änderung der Spannung (U2) an den Gasentladungslampen (6) die Schaltglieder (9,
11; 24 bis 31; 50, 51, 52) so gesteuert sind, dass der Lastabschnitt (4; 13) eine
Drossel bildet.
2. Beleuchtungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltglieder
(9, 11; 24 bis 31; 50 bis 52) durch einen Schütz gebildet sind.
3. Beleuchtungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Primär-
und/oder Sekundärkreis (2, 12; 13) des Spartransformators zumindest teilweise aus
Einzelabschnitten (I bis IV) besteht, die in einer der Spannung (U2) an dem Verbraucher
(6) entsprechenden Kombination zusammenschaltbar sind.
4. Beleuchtungsanlage nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Einzelabschnitt
(I bis IV) im Primärkreis (2) zwei weitere Schaltglieder (24 bis 31) aufweist, wobei
das eine erste Schaltglied (24 bis 27) im Stromweg des Einzelabschnitts (I bis IV)
und das zweite Schaltglied (28 bis 31) zwischen dem Eingang (E) und dem Ausgang (A)
des Einzelabschnitts (I bis IV) vorgesehen ist.
5. Beleuchtungsanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Einzelabschnitt (I bis IV) einen Widerstand, eine Drossel (43) und/oder
eine Sicherung aufweist.
6. Beleuchtungsanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Transformatorwicklung des Spartransformators einen eingangsseitig an die Phase
(L) des Netzes und ausgangsseitig an die Phase der Gasentladungslampen (6) angeschlossenen
Lastabschnitt (4) und einen ausgangsseitig mit dem Nulleiter (N) verbundenen Steuerabschnitt
(17) aufweist, der zumindest teilweise aus den Einzelabschnitten (I bis IV) besteht,
die in einer der Spannung (U2) an den Gasentladungslampen (6) entsprechenden Kombination
mit dem Nulleiter (N) verbindbar sind.
7. Beleuchtungsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerabschnitt
(17) aus einem ersten Teil (18) und einem zweiten Teil (19) zwischen dem ersten Teil
(18) und dem Lastabschnitt (4) besteht, wobei die Zahl der mit dem Nulleiter (N) verbundenen
Windungen des zweiten Teils (19) unveränderbar und die Zahl der mit dem Nulleiter
(N) veränderbaren Windungen des ersten Teils (18) veränderbar ist.
1. Lighting installation with gas discharge lamps (6) and an autotransformer for uninterrupted
voltage regulation of the gas discharge lamps (6), characterized by at least one switching
element (11, 50) in the primary circuit (2; 12) for putting the transformer function
out of operation, and at least one further switching element (9, 24 to 31; 51, 52)
in the primary circuit (2; 12) or in parallel to the load portion (4; 13) of the transformer,
the switching elements (9, 11; 24 to 31, 50, 51, 52) being controlled such that the
load portion (4; 13) forms an inductor during a switchover for varying the voltage
(U2) on the gas discharge lamps (6).
2. The lighting installation of claim 1, characterized in that the switching elements
(9, 11; 24 to 31; 50 to 52) are formed by a contactor.
3. The lighting installation of claim 1 or 2, characterized in that the primary and/or
secondary winding (2, 12; 13) of the autotransformer consists at least partly of single
portions (I to IV) which are interconnectable in a combination corresponding to the
voltage (U2) on the consumer (6).
4. The lighting installation of claim 1 and 3, characterized in that each single portion
(I to IV) in the primary circuit (2) has two further switching elements (24 to 31),
the first switching element (24 to 27) being provided in the current path of the single
portion (I to IV) and the second switching element (28 to 31) between the input (E)
and the output (A) of the single portion (I to IV).
5. The lighting installation of one of the above claims, characerized in that each single
portion (I to IV) has a resistor, an inductor (43) and/or a fuse.
6. The lighting installation of one of the above claims characterized in that the transformer
winding of the autotransformer has a load portion (4) connected on the input side
to the phase (L) of the network and on the output side to the phase of the gas discharge
lamps (6), and a control portion (17) connected on the output side with the neutral
conductor (N) and consisting at least partly of the single portions (I to IV) which
are connectable with the neutral conductor (N) in a combination corresponding to the
voltage (U2) on the gas discharge lamps (6).
7. The lighting installation of claim 6, characterized in that the control portion (17)
consists of a first part (18) and a second part (19) between the first part (18) and
the load portion (4), the number of turns of the second part (19) connected with the
neutral conductor (N) being invariable and the number of turns of the first part (18)
connected with the neutral conductor (N) being variable.
1. Système d'éclairage comportant des lampes luminescentes à gaz (6) et un autotransformateur
pour le réglage sans interruption de la tension des lampes luminescentes à gaz (6),
caractérisé par au moins un organe de commutation (11 ; 50) dans le circuit primaire
(2 ; 12) destiné à mettre hors service la fonction de transformateur et au moins un
autre organe de commutation (9, 24 à 31 ; 51, 52) dans le circuit primaire (2 ; 12)
ou parallèlement au segment de charge (4 ; 13) du transformateur, les organes de commutation
(9, 11 ; 24 à 31 ; 50, 51, 52) étant commandés de telle sorte lors de la commutation
dans le but de varier la tension (U2) appliquée aux lampes luminescentes à gaz (6),
que le segment de charge (4 ; 13) fonctionne comme un self.
2. Système d'éclairage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les organes de
commutation (9, 11 ; 24 à 31 ; 50 à 52) sont formés par un contacteur-disjoncteur.
3. Système d'éclairage selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les circuits
primaire et/ou secondaire (2, 12 ; 13) de l'autotransformateur sont constitués au
moins partiellement par des segments individuels (I à IV) qui sont susceptibles d'être
interconnectés dans une combinaison correspondant à la tension (U2) appliquée au consommateur
(6).
4. Système d'éclairage selon les revendications 1 et 3, caractérisé en ce que chaque
segment individuel (I à IV) dans le circuit primaire (2) présente deux autres organes
de commutation (24 à 31), le premier organe de commutation (24 à 27) étant prévu dans
le trajet du courant du segment individuel (I à IV) et le second organe de commutation
(28 à 31) étant prévu entre l'entrée (E) et la sortie (A) du segment individuel (I
à IV).
5. Système d'éclairage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que chaque segment individuel (I à IV) présente une résistance, un self (43)
et/ou un fusible de sécurité.
6. Système d'éclairage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que l'enroulement de l'autotransformateur présente un segment de charge (4)
branché côté entrée à la phase (L) du réseau et côté sortie à la phase des lampes
luminescentes à gaz (6), et un segment de commande (17) relié côté sortie au conducteur
neutre (N), lequel est constitué au moins partiellement par les segments individuels
(I à IV) qui sont susceptibles d'être reliés au conducteur neutre (N) dans une combinaison
correspondant à la tension (U2) appliquée aux lampes luminescentes à gaz (6).
7. Système d'éclairage selon la revendication 6, caractérisé en ce que le segment de
commande (17) est constitué par une première partie (18) et par une seconde partie
(19) située entre la première partie (18) et le segment de charge (4), le nombre des
spires de la seconde partie (19) reliées au conducteur neutre (N) étant invariable
et le nombre de spires de la première partie (18) reliées au conducteur neutre (N)
étant variable.