[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zur Sicherheitsabschaltung
einer Wechselspannungsbetriebsschaltung für Entladungslampen, insbesondere Niederdruckentladungslampen
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Hier und im folgenden sowie in den Ansprüchen
sind dabei auch Betriebsschaltungen für mehrere Lampen gemeint, also Betriebsschaltungen
für mindestens eine Lampe. Entladungslampen werden mit Wechselspannungsleistung betrieben,
gewöhnlich mit einer Hochfrequenzleistung. Dabei wird zur Gleichstromentkopplung ein
mit der Lampe in Reihe geschalteter Kopplungskondensator verwendet. Hinsichtlich des
grundsätzlichen Aufbaus solcher Betriebsschaltungen wird verwiesen auf C. H. Sturm
und E. Klein "Betriebsgeräte und Schaltungen für elektrische Lampen", 6. Auflage 1992,
Siemens AG.
[0002] Bei der Zündung und beim Betrieb einer Entladungslampe können verschiedene Störungszustände
auftreten, die zur Zerstörung der Betriebsschaltung und zu Sicherheitsrisiken für
die Umgebung führen können. Es wird dementsprechend ein Schaltungsaufbau angestrebt,
der solche Störungszustände selbstständig erfasst und zu einer Abschaltung der Lampe
führt.
[0003] Bekannt sind Schaltungen mit Sicherheitsabschalteinrichtungen, die auf die Lampenspannung
ansprechen, also die an der Entladungsstrecke der Lampe abfallende Spannung. Die Erfindung
geht dementsprechend aus von einer Schaltung zum Wechselspannungsbetrieb einer Entladungslampe
über einen mit der Lampe zur Gleichstomtrennung in Reihe geschalteten Kopplungskondensator
mit einer Sicherheitsabschalteinrichtung, wie sie bei Vorschaltgeräten OSRAM QTEC
bekannt sind.
[0004] In der EP-A-696 157 ist eine Schaltung zum Wechselstrombetrieb einer Entladungslampe
mit einer Sicherheitsabschaltung beschrieben, die auf eine Gleichspannung am Kopplungskondensator
durch eine durch die Lampe fließende Gleichstromkomponente anspricht.
[0005] Auch bei der EP-A- 681 414 beinhaltet das elektronische Vorschaltgerät zum Wechselstrombetrieb
einer Entladungslampe eine Sicherheitsabschaltung, die durch eine durch die Lampe
fließende Gleichstromkomponente am Kopplungskondensator getriggert wird.
[0006] Eine solche Gleichstromkomponente tritt bei asymmetrischer Lampenleistung, im Extremfall
bei Ausfall eines Lampenemitters, auf und führt infolge der Reihenschaltung von Lampe
und Kopplungskondensator zu einer statischen Aufladung des Kopplungskondensators.
Es hat sich gezeigt, daß die beschriebene Lampenasymmetrie ein ernstzunehmendes Problem
darstellt. So führt sie - ausgehend von einem zwar nicht obligatorischen, aber heute
üblichen überresonanten Betrieb der Schaltung - zu einer Verzerrung der Strom-über-Zeit-Schwingung
zu einem Stromvorzeichen hin und damit zu einem quasi unterresonanten Verhalten mit
Spitzen im Strom bzw. Sprüngen in seiner ersten Zeitableitung. Die Folge sind Hochfrequenzstörungen
der Umgebung und Einschaltverluste im Frequenzgenerator sowie möglicherweise eine
Zerstörung der Schaltung und Gefährdung der Umgebung.
[0007] Wird die Spannung am Kopplungskondensator entsprechend überwacht, so können die beschriebenen
Schwierigkeiten überwunden werden. Dies kommt sowohl der Sicherheit, als auch der
Wirtschaftlichkeit, als auch der elektromagnetischen Verträglichkeit der Lampe mit
ihrer Betriebsschaltung zugute.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es nun die Schaltung dahingehend zu verbessern, daß die
Schwellenwertschaltung der Sicherheitsabschaltung neben der Gleichspannung am Kopplungskondensator
auch auf eine überhöhte Zwischenkreisspannung der Betriebsschaltung anspricht.
[0009] Erfindungsgemäß wird dies dadurch realisiert, daß die Schwellenwertschaltung zusätzlich
durch eine überhöhte Zwischenkreisspannung getriggert wird, wobei ein über eine Spannungsteilerschaltung
erhaltener Bruchteil der Zwischenkreisspannung an der Schwellenwertschaltung anliegt,
der Kopplungskondensator einem Teil der Spannungsteilerschaltung parallelgeschaltet
ist, zwischen den Teil der Spannungsteilerschaltung, dem der Kopplungskondensator
parallelgeschaltet ist, und den Rest der Spannungsteilerschaltung einen Elektrode
der Lampe geschaltet ist und der Widerstand des Teils der Spannungsteilerschaltung,
dem der Kopplungskondensator parallelgeschaltet ist, deutlich größer ist als der Wechselstromwiderstand
des Kopplungskondensator bei der Betriebsfrequenz der Lampe.
[0010] Nach einer besonderen Ausbildung wird über dieselbe Schwellenwertschaltung auch die
Lampenspannung überwacht, d.h. die Schwellenwertschaltung wird auch durch eine überhöhte
Lampenspannung getriggert. Dies kann geschehen, indem ein Bruchteil der Lampenspannung
an einen Teil der Spannungsteilerschaltung durch eine Schaltung angelegt wird, die
so ausgelegt ist, daß sich der Lampenspannungsbruchteil dem angelegten Bruchteil der
Zwischenkreisspannung überlagert. Ein Beispiel wird in der Beschreibung der Ausführungsbeispiele
gegeben.
[0011] Für den Fall, daß der Schaltungsaufbau zur Überwachung der Gleichspannung am Kopplungskondensator
nur in einer Polarität zur Abschaltung führt, kann ein Anschlußpunkt der Spannungsteilerschaltung
über eine Triggerdiode mit einem geeigneten Punkt der Schwellenwertschaltung verbunden
werden, und zwar so, daß die Schwellenwertschaltung auf beide Polaritäten der Gleichspannung
anspricht. Ein Beispiel hierfür wird wiederum in der Beschreibung der Ausführungsbeispiele
gegeben.
[0012] Eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Schaltung sieht vor, den Anschlußpunkt der
Triggerdiode oder einen potentialmäßig benachbarten Anschlußpunkt über eine Lampenwendel
mit der Spannungsteilerschaltung zu verbinden und zwischen diesen Anschlußpunkt der
Triggerdiode oder einen potentialmäßig benachbarten Anschlußpunkt und einen der Pole
der Zwischenkreisspannung als Basispotential der Sicherheitsabschalteinrichtung oder
ein anderes geeignetes Basispotential einen Widerstand zu schalten. Dieser Widerstand
ist so bemessen, daß er bei Entnahme der Lampe aus ihrer Fassung oder bei Bruch der
Lampenwendel das Potential des genannten Anschlußpunktes auf das Potential oder soweit
in Richtung auf das Potential des Pols zieht, so daß die Schwellenwertschaltung über
die Triggerdiode getriggert wird.
[0013] Nach einer einfachen und vorteilhaften Lösungsmöglichkeit ist die Schwellenwertschaltung
eine bistabile Kippschaltung, etwa eine Thyristorersatzschaltung mit zwei Transistoren.
[0014] Häufig wird eine Entladungslampe über einen Gegentaktfrequenzgenerator mit zwei Transistoren
betrieben. Dann kann die Sicherheitsabschalteinrichtung so aufgebaut sein, daß sie
nach ihrem Ansprechen über einen Abschalttransistor die Ansteuerung eines der beiden
Transistoren unterdrückt, etwa die Basis eines Bipolartransistors niederohmig mit
Masse verbindet.
[0015] Im folgenden wird die Erfindung anhand dreier konkreter Ausführungsbeispiele unter
Bezugnahme auf die Figuren beschrieben. Dabei zeigt
- Fig. 1
- das erste Ausführungsbeispiel,
- Fig. 2
- das zweite Ausführungsbeispiel und
- Fig. 3
- das dritte Ausführungsbeispiel der Erfindung.
[0016] In Fig. 1 ist in dem doppelt linierten Rahmen ein oberer Teil RE1, RE2 einer Spannungsteilerschaltung
RE1, RE2, R1 gezeigt, wobei dem Widerstand RE1 ein Kopplungskondensator C3 mit im
Störungsfall daran abfallender Gleichspannung UC3 parallelgeschaltet ist. Dabei ist
der Wert von RE1 deutlich größer als der Wechselstromwiderstand von C3 bei der Betriebsfrequenz
der Lampe.
[0017] Zwischen RE1 und RE2 liegt ferner eine Wendel einer Niederdruckentladungslampe in
der Spannungsteilerschaltung. Um Gleichströme durch die Lampe zu vermeiden, wird die
Lampenwendel in die Potentialmitte der Spannungsteilerschaltung gelegt, weil die andere
Lampenwendel gleichspannungsmäßig im allgemeinen auch in der Potentialmitte der Zwischenkreisspannung
liegt.
[0018] Die über dem Widerstand R1 abfallende Spannung Umeß wird bei Überschreiten einer
Schwellenwertspannung UZ einer Zenerdiode DZ1 einem Anschlußpunkt einer bistabilen
Kippschaltung in Form einer Thyristorersatzschaltung aus zwei Bipolartransistoren
zugeführt. Diese Kippschaltung hat einen stabilen Zustand, in dem beide Transistoren
leiten, und einen weiteren stabilen Zustand, in dem beide Transistoren nicht leiten.
[0019] Im leitenden Zustand wird über die eingezeichnete Ausgangssignalleitung die Basis
eines nicht gezeigten npn-Abschalttransistors so angesteuert, daß dieser leitend wird
und die Basis eines ebenfalls nicht gezeigten Transistors eines die Lampe betreibenden
Gegentaktfrequenzgenerators niederohmig gegen Masse kurzschließt. Aus diesem Gegentaktfrequenzgenerator
wird die Kippschaltung an der Emitterseite des oberen Transistors in geeigneter Weise
mit Spannung versorgt, so daß sich eine eigene Spannungsversorgung erübrigt.
[0020] Hinsichtlich der genannten und anderer Einzelheiten der inneren und äußeren Verschaltung
der Kippschaltung (mit der restlichen Betriebsschaltung der Lampe) wird ausdrücklich
Bezug genommen auf die Offenbarung der Anmeldung DE 195 05 459.8 der Anmelderin. Insbesondere
wird dort die Energie für den Basisstrom des Abschalttransistors durch einen Startkondensator
zum Starten des Frequenzgenerators gebildet. Ferner liegt die Kollektor-Emitter-Strecke
des Abschalttransistors direkt zwischen der Basis eines der Transistoren des Frequenzgenerators
und Masse.
[0021] An die beschriebene Spannungsteilerschaltung C3, RE1, RE2, R1 ist - wie in Fig. 1
links angedeutet - die Zwischenkreisspannung E eines nicht gezeigten großen Glättungskondensators
vor dem Gegentaktfrequenzgenerator angelegt.
[0022] An eine weitere, nicht näher bezeichnete Spannungsteilerschaltung ist die links eingezeichnete
Lampenspannung UL angelegt, die in beiden Halbwellen gleichmäßig herabgesetzt und
durch die Dioden D1 und D2 und den Kondensator C2 am Kondensator C1 addiert wird.
Eine Asymmetrie der Lampenspannung kann hier also nicht erfaßt werden.
[0023] Diese Spannung wird in einer dem Fachmann bekannten Weise in den Meßwiderstand R1
eingekoppelt, wobei sie sich dem aus der Spannungsteilerschaltung C3, RE1, RE2, R1
resultierenden Bruchteil der Zwischenkreisspannung E überlagert. Anschaulich gesagt
findet in R1 eine Addition der auf die Spannungen E und UL zurückgehenden Ströme mit
entsprechender Überlagerung der an R1 abfallenden Spannungen statt.
[0024] Es wird deutlich, daß die in Fig. 1 gezeigte Schaltung mit einer einzigen Schwellenwertschaltung
drei verschiedene Betriebsgrößen der Betriebsschaltung überwachen und damit in umfassender
Weise Störungszustände erfassen und in eine Abschaltung des Lampenbetriebs umsetzen
kann.
[0025] Die in Fig. 2 gezeigte Schaltung entspricht der soeben beschriebenen bis auf die
doppelt eingerahmte zusätzliche Triggerdiode D3 zwischen der Basis des oberen Transistors
der Kippschaltung und einem Anschlußpunkt zwischen dem Widerstand RE2 und dem Kopplungskondensator
C3 bzw. hier der Lampenwendel.
[0026] Die Triggerdiode hat ihren Grund darin, daß die Spannungteilerschaltung nur eine
der Zwischenkreisspannung E entgegengesetzte Aufladung bzw. Spannung UC3 am Kopplungskondensator
C3 in ein Triggersignal durch die Zenerdiode DZ1 umsetzt, weil nur dann die Meßspannung
Umeß vergrößert wird. Bei dazu entgegengesetzter Aufladung des Kopplungskondensators
C3 sinkt das Potential am oberen Anschlußpunkt der Triggerdiode D3, so daß diese dann
das Potential an der Basis des oberen Kippschaltungstransistors herunterziehen und
damit die Kippschaltung in den leitenden Zustand triggern kann.
[0027] Schließlich zeigt Fig. 3 die gleiche Schaltung wie Fig. 2, jedoch zusätzlich mit
einem zwischen den oberen Anschlußpunkt der Triggerdiode D3 und den unteren Pol der
Zwischenkreisspannung E geschalteten Widerstand R3, hier ein "Pulldown-Widerstand".
Dieser ist so bemessen, daß er bei nicht vorhandener Lampe, Wendelbruch oder ähnlichem
das Potential seines oberen Anschlußpunktes in Richtung auf das Potential des unteren
Pols der Zwischenkreisspannung E zieht, d.h. er ist deutlich niederohmiger als RE2.
Dadurch wird die Kippschaltung über die Triggerdiode D3 auch bei Wendelbruch oder
Lampenentnahme getriggert. Da die Lampenwendel im Potentialmittelpunkt der Spannungsteilerschaltung
C3, RE1, RE2, R1 bzw. der Zwischenkreisspannung E liegen muß, ist wegen R3 eine Anpassung
der anderen Widerstände der Spannungsteilerschaltung notwendig, und zwar ungefähr
gemäß

[0028] Die zuletzt beschriebene Funktion der Schaltung aus Fig. 3 ist insbesondere praktisch,
wenn eine Lampe, etwa in einer größeren Beleuchtungsanlage mit vielen Lampen, herausgenommen
werden soll. Dann erübrigt sich das Ausschalten der ganzen Beleuchtungsanlage, so
daß schneller und bei Normalbeleuchtung gearbeitet werden kann.
[0029] Im folgenden werden ergänzend einige typische Werte für einige der beschriebenen
Bauteile der Ausführungsbeispiele angegeben: Die Widerstände im UL-Spannungsteiler
liegen im Bereich einiger 100 Kiloohm und hängen von der Lampendimensionierung ab.
C2 beträgt einige Pikofarad bei ausreichender Spannungsfestigkeit (E/2). Die Spannungfestigkeit
der Dioden D1 und D2 entspricht der höchsten in der Sicherheitsabschaltung vorkommenden
Spannung, nämlich UZ plus 10% Sicherheitsabstand. C1 liegt im Mikrofaradbereich; es
sind große Zeitkonstanten erforderlich zur Abdämpfung des Zündimpulses. Die Zenerspannung
UZ liegt zwischen 16 und 30 Volt. Der Wert des Kopplungskondensators C3 liegt im Bereich
von 22 bis 47 Nanofarad und hängt von der Lampendimensionierung ab. Also z.B.:
RE1 = 330 Kiloohm
RE2 = 1,2 Megaohm
R1 = 180 Kiloohm
R3 = 470 Kiloohm
D3 sperrt mindestens E/2
C1 = 2,2 Mikrofarad
C2 = 680 Pikofarad
[0030] Vorsorglich beansprucht die Anmelderin hiermit von der übrigen Offenbarung unabhängigen
Schutz für die Erfindung, bei einer Sicherheitsabschalteinrichtung durch einen Widerstand
zwischen einem Anschlußpunkt, der durch die Lampenwendel potentialmäßig beeinflußt
wird, und einem geeigneten Basispotential das Potential des Anschlußpunktes bei nicht
vorhandener Stromleitung durch die Wendel derart zu verschieben, daß die Sicherheitsabschalteinrichtung
anspricht.
1. Schaltung zur Sicherheitsabschaltung einer Wechselspannungsbetriebsschaltung für Entladungslampen,
wobei die Schaltung
- einen Kopplungskondensator (C3), der Bestandteil des Lampenkreises der Wechselspannungsbetriebsschaltung
ist und dort gleichzeitig zur Gleichstromtrennung dient, und
- eine Sicherheitsabschalteinrichtung mit einer Schwellenwertschaltung, die durch
eine bestimmte Gleichspannung (UC3) am Kopplungskondensator (C3) getriggert wird,
aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Schwellenwertschaltung zusätzlich durch eine überhöhte Zwischenkreisspannung
(E) getriggert wird,
- ein über eine Spannungsteilerschaltung (RE1, RE2, R1) erhaltener Bruchteil der Zwischenkreisspannung
(E) an der Schwellenwertschaltung anliegt,
- der Kopplungskondensator (C3) einem Teil (RE1) der Spannungsteilerschaltung (RE1,
RE2, R1) parallelgeschaltet ist
- zwischen den Teil (RE1) der Spannungsteilerschaltung (RE1, RE2, R1), dem der Kopplungskondensator
(C3) parallelgeschaltet ist, und den Rest der Spannungsteilerschaltung (RE2, R1) eine
Elektrode der Lampe geschaltet ist, und
- der Widerstand des Teils (RE1) der Spannungsteilerschaltung (RE1, RE2, R1), dem
der Kopplungskondensator (C3) parallel geschaltet ist, deutlich größer ist als der
Wechselstromwiderstand des Kopplungskondensator (C3) bei der Betriebsfrequenz der
Wechselspannungsbetriebsschaltung für die Lampe.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellenwertschaltung
auch durch eine überhöhte Lampenspannung (UL) getriggert wird.
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bruchteil der Lampenspannung
(UL) an einen Teil der Spannungsteilerschaltung (RE1, RE2, R1) derart angelegt wird,
daß er sich dem angelegten Bruchteil der Zwischenkreisspannung (E) überlagert.
4. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlußpunkt der Spannungsteilerschaltung
(RE1, RE2, R1) derart über eine Triggerdiode (D3) mit der Schwellenwertschaltung verbunden
ist, daß die Schwellenwertschaltung durch Gleichspannungen (UC3) beider Polaritäten
am Kopplungskondensator (C3) getriggert wird.
5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußpunkt der Triggerdiode
(D3) oder ein potentialmäßig benachbarter Anschlußpunkt über eine Lampenwendel mit
der Spannungsteilerschaltung verbunden ist und zwischen den Anschlußpunkt der Triggerdiode
(D3) oder einen potentialmäßig benachbarten Anschlußpunkt und einen der Pole der Zwischenkreisspannung
(E) oder ein anderes geeignetes Basispotential ein Widerstand (R3) geschaltet ist,
der dazu ausgelegt ist, bei Entnahme der Lampe oder Lampenwendelbruch das Potential
des Anschlußpunktes in Richtung auf das Potential des Pols oder auf das Basispotential
zu ziehen, um über die Triggerdiode (D3) die Schwellenwertschaltung zu triggem.
6. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellenwertschaltung
eine bistabile Kippschaltung ist.
7. Schaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die bistabile Kippschaltung
eine Thyristorersatzschaltung mit zwei Transistoren ist.
8. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lampe über einen Gegentaktfrequenzgenerator mit zwei Transistoren betrieben wird und
die Sicherheitsabschalteinrichtung nach ihrem Ansprechen über einen Abschalttransistor
die Ansteuerung eines der beiden Transistoren unterdrückt.
1. Circuit for safety shutdown of an AC voltage operating circuit for discharge lamps,
the circuit
- having a coupling capacitor (C3), which is a constituent of the lamp circuit of
the AC voltage operating circuit and simultaneously serves the purpose there of the
DC disconnection, and
- a safety shutdown device with a threshold value circuit which is triggered by a
specific DC voltage (UC3) across the coupling capacitor (C3),
characterized in that
- the threshold value circuit is additionally triggered by an excessive intermediate
circuit voltage (E),
- a fraction of the intermediate circuit voltage (E) obtained via a voltage divider
circuit (RE1, RE2, R1) is present across the threshold value circuit,
- the coupling capacitor (C3) is connected in parallel with a part (RE1) of the voltage
divider circuit (RE1, RE2, R1),
- an electrode of the lamp is connected between the part (RE1) of the voltage divider
circuit (RE1, RE2, R1), which is connected in parallel with the coupling capacitor
(C3), and the remainder of the voltage divider circuit (RE2, R1), and
- the resistance of the part (RE1) of the voltage divider circuit (RE1, RE2, R1) with
which the coupling capacitor (C3) is connected in parallel is much larger than the
impedance of the coupling capacitor (C3) at the operating frequency of the AC voltage
operating circuit for the lamp.
2. Circuit according to Claim 1, characterized in that the threshold value circuit is
also triggered by an excessive lamp voltage (UL).
3. Circuit according to Claim 2, characterized in that a fraction of the lamp voltage
(UL) is applied to a part of the voltage divider circuit (RE1, RE2, R1) in such a
way that it is superimposed on the applied fraction of the intermediate circuit voltage
(E).
4. Circuit according to Claim 1, characterized in that a connecting point of the voltage
divider circuit (RE1, RE2, R1) is connected to the threshold value circuit via a trigger
diode (D3) in such a way that the threshold value circuit is triggered by DC voltages
(UC3) of both polarities across the coupling capacitor (C3).
5. Circuit according to Claim 4, characterized in that the connecting point of the trigger
diode (D3), or an adjacent connecting point in terms of potential, is connected to
the voltage divider circuit via a lamp filament, and connected between the connecting
point of the trigger diode (D3), or a connecting point adjacent in terms of potential,
and one of the poles of the intermediate circuit voltage (E), or another suitable
base potential, is a resistor (R3) which is designed for the purpose of pulling the
potential of the connecting point in the direction of the potential of the pole or
of the base potential when the lamp is removed or the filament has broken, in order
to trigger the threshold value circuit via the trigger diode (D3).
6. Circuit according to Claim 1, characterized in that the threshold value circuit is
a bistable flipflop.
7. Circuit according to Claim 6, characterized in that the bistable flipflop is a thyristor
equivalent circuit with two transistors.
8. Circuit according to one of the preceding claims, characterized in that the lamp is
operated via a push-pull frequency generator with two transistors, and the safety
shutdown device suppresses the control of one of the two transistors after its response,
via a shutdown transistor.
1. Circuit de mise hors circuit de sécurité d'un circuit d'alimentation en tension alternative
de lampes de décharge, le circuit comprenant
- un condensateur (C3) de couplage, qui est partie constitutive du circuit de lampe
du circuit d'alimentation en tension alternative et y sert en même temps à séparer
le courant continu, et
- un dispositif de mise hors circuit de sécurité, ayant un circuit à valeur de seuil
qui est déclenché par une certaine tension (UC3) continue aux bornes du condensateur
(C3) de couplage,
caractérisé en ce que
- le circuit à valeur de seuil est déclenché en outre par une tension (E) surélevée
de circuit intermédiaire,
- une fraction de la tension (E) de circuit intermédiaire obtenue par un circuit diviseur
de tension (RE1, RE2, R1) est appliquée au circuit à valeur de seuil,
- le condensateur (C3) de couplage est monté en parallèle à une partie (RE1) du circuit
diviseur de tension (RE1, RE2, R1),
- entre la partie (RE1) du circuit diviseur de tension (RE1,RE2, R1), qui est montée
en parallèle au condensateur (C3) de couplage, et le reste du circuit diviseur de
tension (RE2, R1), est montée une électrode de la lampe, et
- la résistance de la partie (RE1) du circuit diviseur de tension (RE1, RE2, R1),
montée en parallèle au condensateur (C3) de couplage, est sensiblement plus grande
que la résistance en courant alternatif du condensateur (C3) de couplage à la fréquence
du circuit d'alimentation en tension alternative de la lampe.
2. Circuit suivant le revendication 1, caractérisé en ce que le circuit à valeur de seuil
est déclenché également par une tension (UL) de la lampe surélevée.
3. Circuit suivant la revendication 2, caractérisé en ce qu'une fraction de la tension
(UL) de la lampe est appliquée à une partie du circuit diviseur de tension (RE1, RE2,
R1) de façon à se superposer à la fraction de la tension (E) de circuit intermédiaire
qui est appliquée.
4. Circuit suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'un point de raccordement
du circuit diviseur de tension (RE1, RE2, R1) est relié au circuit à valeur de seuil
par une diode (D3) de déclenchement de façon que le circuit à valeur de seuil soit
déclenché par des tensions (UC3) continues des deux polarités sur le condensateur
(C3) de couplage.
5. Circuit suivant la revendication 4, caractérisé en ce que le point de raccordement
de la diode (D3) de déclenchement ou un point de raccordement voisin du point de vue
du potentiel est relié par un filament de lampe au circuit diviseur de tension et,
entre le point de raccordement de la diode (D3) de déclenchement ou un point de raccordement
voisin du point de vue du potentiel et l'un des pôles de la tension (E) de circuit
intermédiaire ou un autre potentiel de base qui convient, est montée une résistance
(R3) conçue pour, lorsque l'on enlève la lampe ou lors d'une rupture du filament de
la lampe, amener le potentiel du point de raccordement vers le potentiel du pôle ou
vers le potentiel de base afin de déclencher le circuit à valeur de seuil par l'intermédiaire
de la diode (D3) de déclenchement.
6. Circuit suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le circuit à valeur de seuil
est un circuit bistable à bascule.
7. Circuit suivant la revendication 6, caractérisé en que le circuit bistable à bascule
est un circuit de remplacement à thyristor ayant deux transistors.
8. Circuit suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la lampe est alimentée par un générateur de fréquence symétrique,
ayant deux transistors et le circuit de mise hors circuit de sécurité supprime, après
avoir été excité par un transistor de mise hors circuit, l'excitation de l'un des
deux transistors.