(19)
(11) EP 0 808 283 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
21.04.1999  Patentblatt  1999/16

(21) Anmeldenummer: 96901797.9

(22) Anmeldetag:  09.02.1996
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65D 71/00
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9600/535
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9625/345 (22.08.1996 Gazette  1996/38)

(54)

VERPACKUNG MIT UNTERLEGSCHEIBEN

WASHER PACK

PAQUET AVEC RONDELLES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU NL PT SE

(30) Priorität: 17.02.1995 DE 19505468

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
26.11.1997  Patentblatt  1997/48

(73) Patentinhaber: SFS Industrie Holding AG
9435 Heerbrugg (CH)

(72) Erfinder:
  • BAUMGARTNER, Stefan
    Strongsville, Ohio 44136 (US)
  • GASSER, Daniel
    CH-9444 Diepoldsau (CH)
  • MAURER, Jürg
    CH-9435 Heerbrugg (CH)
  • SEIFERT, Walter
    CH-9470 Buchs (CH)

(74) Vertreter: Ludescher, Hans 
SFS Stadler Gruppe Patentabteilung Nefenstrasse 30
9435 Heerbrugg
9435 Heerbrugg (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
CH-A- 673 306
US-A- 3 180 489
FR-A- 2 198 468
US-A- 5 163 580
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Verpackung mit Unterlegscheiben nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Eine derartige Verpackung ist aus der WO 84/03874 bekannt, auf die weiter unten noch näher eingegangen wird.

    [0003] Für die Lagerhaltung und den Transport von großflächigen Unterlegscheiben ist es notwendig, diese in einer bestimmten Ordnung zu halten, wobei es insbesondere erwünscht ist, diese Ordnung bis zum Einführen in ein Magazin eines Setzgerätes aufrechtzuerhalten. Gerade bei großflächigen Unterlegscheiben, welche womöglich noch mit Abstandhalteelementen, mit Verstärkungsrippen oder mit an der Unterseite vorstehenden Spitzen versehen sind, ergeben sich Probleme bei der Stapelung. Wenn solche Stapel von großflächigen Unterlegscheiben beispielsweise in einem Karton verpackt sind, ist dies für die Lagerung und den Transport zwar vorteilhaft, doch beim notwendigen Einführen in ein Magazin wirkt sich dies nachteilig aus. Es müssen praktisch einzelne Unterlegscheiben oder ein kleiner Stapel derselben, welche bzw. welcher von Hand erfaßt werden können bzw. kann, eingeführt werden. Auch dann, wenn solche Stapel von großflächigen Unterlegscheiben beispielsweise durch ein Klebeband miteinander zu einer Verpackung verbunden sind, muß vorerst das Klebeband entfernt werden, um die Unterlegscheiben überhaupt in das Magazin einführen zu können.

    [0004] Aus der US 5 163 580 ist eine Verpackung für einen Stapel von Unterlegscheiben bekannt, der durch ein Kunststoffband zusammengehalten wird, das durch ein in sämtlichen Unterlegscheiben vorhandenes Durchgangsloch geführt ist. Das Kunststoffband wird an den Enden des Stapels umgefaltet und in sich verschweißt, so daß eine Art Knoten entsteht, der größer als die Durchgangslöcher in den Unterlegscheiben ist, um diese so zusammenzuhalten. Nach dem Einlegen in das Magazin wird an dem Kunststoffband gezogen, bis sich ein verschweißtes Ende des Bandes so verformt, daß es durch die Durchgangslöcher in den Unterlegscheiben hindurchrutscht. Die Größe des Endes des Bandes muß dabei so auf die Größe der Durchgangslöcher in den Unterlegscheiben abgestimmt sein, daß der Zusammenhalt des Stapels ebenso sichergestellt ist wie die Möglichkeit, das Band aus dem Stapel herausziehen zu können.

    [0005] Aus der WO 84/03874 ist eine Verpackung von Kleinteilen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt, bei der die gestapelten Teile Durchgangslöcher aufweisen, in die Kunststoffstäbe eingeführt werden. Zum Entnehmen der Kleinteile aus dem Stapel werden die Kunststoffstäbe schrittweise herausgezogen oder stückweise abgeschert. Dabei müssen allerdings unter Umständen in den Durchgangslöchern noch verbliebene Teile der Kunststoffstäbe entfernt werden, was aufwendig ist.

    [0006] Es ist auch bereits eine Bindereinrichtung mit gebündelten Bindern bekannt geworden (CH-A-673 306), bei welcher die Binder des Bündels mit ihren Hülsen auf Führungs- und Haltedrähten in einer Anzahl aufgereiht sind, die einer Handportion entspricht. Zur Entnahme von Bindern werden die freien Enden der Führungs- und Haltedrähte aufgebogen, worauf die einzelnen Binder von denselben abgezogen werden können. Für eine Verpackung mit grossflächigen Unterlegscheiben sind diese Führungs- und Haltedrähte in dieser Form jedoch nicht geeignet.

    [0007] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verpackung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so zu verbessern, daß ein Stapel von Unterlegscheiben möglichst einfach und schnell für die Lagerung und den Transport verpackbar ist, wobei eine gegenseitige Verdrehsicherheit der übereinander gestapelten Unterlegscheiben gewährleistet und die Verpackung bei dem Einführen des Stapels in das Magazin eines Setzgerätes schnell wieder entfernbar sein soll.

    [0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

    [0009] Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist ein entsprechender Stapel von großflächigen Unterlegscheiben fest zusammengehalten und auch eine gegenseitige Verdrehsicherheit der übereinander gestapelten Unterlegscheiben ist gewährleistet. Ein solcher Stapel von Unterlegscheiben kann in einfacher Weise als noch in sich geschlossene Verpackung in ein Magazin eines Setzgerätes eingeführt werden, so daß sich beim Einführen keinerlei Probleme ergeben. Sobald die Verpackung des Stapels großflächiger Unterlegscheiben in das Magazin eingeführt ist, kann der eine U-Form bildende Metall- oder Kunststoffdraht durch ein sehr einfaches Werkzeug, z.B. einen Schraubenzieher oder eine Zange, nach oben hin abgezogen werden, so daß sich spitz- bis rechtwinkelig umgebogene Enden seiner Schenkel geradebiegen und der ganze Draht aus Durchgangsöffnungen der Unterlegscheiben herausgezogen werden kann.

    [0010] Wenn der Draht aus zwei getrennten Abschnitten, welche im Bereich eines die beiden Schenkel verbindenden Steges fest miteinander verbunden sind, gebildet ist, können die Enden der Schenkel bereits in der umgebogenen Stellung sein, wobei der jeweils den Schenkel und einen Teil des Steges bildende Bereich des Abschnittes von unten durch die Durchgangsöffnungen eines Stapels von Unterlegscheiben eingeführt wird. Anschließend werden die den umgebogenen Enden gegenüberliegenden Enden der beiden Abschnitte fest miteinander verbunden. Dies ist bei der Herstellung der Verpackung aus Montagegründen von Vorteil.

    [0011] In diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, wenn die einander zugewandten Enden der Abschnitte des Körpers im Bereich des Steges oder unter Bildung eines vom Steg abstehenden Fortsatzes miteinander verschweißt oder verklebt oder durch Wirbeln oder durch Zwicken miteinander verbunden sind. Es sind hier mehrere Varianten denkbar, je nachdem, ob nun die beiden Abschnitte von vornherein miteinander verbunden sind oder aber nach dem Einführen in den Stapel von Unterlegscheiben miteinander verbunden werden.

    [0012] Gerade dann, wenn die Enden der beiden Abschnitte des Drahtes in ihrem Verbindungsbereich einen vom Steg abstehenden Fortsatz bilden, erweist es sich als vorteilhaft, wenn der Fortsatz in eine Stellung rechtwinkelig zur Ebene des Drahtes und somit annähernd parallel zur Ebene der Unterlegscheiben umgebogen ist. Der Fortsatz ist somit bei der Lagerung und beim Transport, aber auch beim Einführen in ein Magazin eines Setzgerätes nicht hindernd im Wege und kann sehr einfach wieder aufgebogen werden, wenn es gilt, den Draht beispielsweise durch Anfassen an diesem Fortsatz aus dem Stapel herauszuziehen.

    [0013] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine Seitenansicht eines Stapels von großflächigen Unterlegscheiben, teilweise aufgeschnitten dargestellt,
    Fig. 2
    einen Schnitt durch eine Unterlegscheibe und
    Fig. 3
    eine Draufsicht auf eine solche Unterlegscheibe.


    [0014] Eine großflächige Unterlegscheibe 1 besitzt in der Regel zur Aufnahme eines Befestigungsmittels, z.B. einer Schraube, eine mittige Durchgangsöffnung 3. Zudem sind in irgendeiner Art und Weise Verstärkungsrippen 6 vorhanden, welche bezogen auf die Ebene der Unterlegscheibe 1 nach oben oder nach unten oder nach oben und nach unten vorstehen. Um für die unterhalb der Unterlegscheibe 1 zu befestigenden Teile, insbesondere für die Befestigung von Dachbahnen, einen besseren Halt zu erzielen, sind nach unten gerichtete spitzen- oder zapfenartige Erhebungen 5 vorgesehen. Wenn solche Erhebungen 5 vorhanden sind, ist es zweckmäßig, daß entsprechende Abstandhalter 4 vorgesehen werden, welche einen gegenseitigen Abstand zwischen aufeinander gestapelten Unterlegscheiben 1 gewährleisten, damit die Erhebungen 5 nicht ineinander eingreifen können. Eine Konstruktion mit Abstandhaltern 4 ist gerade dann sinnvoll, wenn die Unterlegscheiben 1 aus einem Stapel in einem Setzgerät vereinzelt der endgültigen Setzposition zugeführt werden sollen. Durch die Bildung von Abstandhaltern 4 ergeben sich bei einem entsprechenden Stanzvorgang automatisch Durchgangsöffnungen 2 mit Abstand beidseitig einer mittigen Durchgangsöffnung 3 für die Aufnahme des Befestigungsmittels.

    [0015] Die im folgenden erläuterte Verpackung eignet sich natürlich für jede Art großflächiger Unterlegscheiben. Daher sind die konstruktiven Maßnahmen für eine Unterlegscheibe 1, wie sie in den Fig. 1 bis 3 dargestellt ist und vorstehend beschrieben wurde, keineswegs als notwendige Konstruktionsmerkmale anzusehen.

    [0016] Zur Bildung einer Verpackung für einen Stapel parallel übereinander transportierbarer Unterlegscheiben 1 ist ein im wesentlichen eine U-Form bildender Metall- oder Kunststoffdraht 9 vorgesehen, dessen beide Schenkel 7', 7'' in die zwei Durchgangsöffnungen 2 eines Stapels von Unterlegscheiben 1 einführbar sind. Freie, den Stapel überragende Enden 8' der Schenkel 7', 7'' werden spitz- bis rechtwinkelig in eine Stellung 8 umgebogen. Der ganze Stapel von großflächigen Unterlegscheiben 1 ist dadurch zwischen einem die Schenkel 7' und 7'', verbindenden Steg 7 und den in die Stellung 8 umgebogenen Enden 8' der beiden Schenkel 7', 7'' eingeklemmt. Damit ergibt sich eine insgesamt gute Halterung der übereinander gestapelten Unterlegscheiben 1, wobei sich die einzelnen Unterlegscheiben 1 auch nicht gegeneinander verdrehen können, da ja der Draht 9 mit den Schenkeln 7', 7'' in zwei mit relativ großem Abstand voneinander liegende Durchgangsöffnungen 2 eingreift.

    [0017] Es ist in diesem Zusammenhang auch denkbar, daß nur eine Durchgangsöffnung 2 vorhanden ist, wobei dann eine Durchgangsöffnung 2 und die Durchgangsöffnung 3 für die Aufnahme des Drahtes 9 herangezogen werden, um den Draht 9 einzusetzen. Zur Erzielung einer besonderen Stabilität der Verpackung ist es aber zweckmäßiger, zwei relativ weit voneinander entfernte Durchgangsöffnungen 2 vorzusehen.

    [0018] Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, kann der Draht 9 auch aus zwei getrennten Abschnitten, welche im Bereich des Steges 7 fest miteinander verbunden sind, gebildet sein. Bei der dargestellten Ausführung sind einander zugewandte Enden der beiden Abschnitte miteinander verwirbelt und bilden so einen vom Steg 7 abstehenden Fortsatz 10. Eine solche konstruktive Gestaltung bietet die Möglichkeit, daß die beiden Abschnitte bereits mit in die Stellung 8 abgebogenen Enden 8' vorgefertigt sind und bezogen auf die Darstellung in Fig. 1 von unten her in den Stapel eingeführt werden können, worauf dann die beiden oben herausstehenden Enden umgebogen und zur Bildung des Fortsatzes 10 miteinander gewirbelt werden.

    [0019] Wie in Fig. 1 ebenfalls dargestellt, wird der dadurch gebildete Fortsatz 10 für die Lagerung und den Transport in eine Stellung rechtwinkelig zur Ebene des Drahtes 9 und somit annähernd parallel zur Ebene der Unterlegscheiben 1 umgebogen. Wenn der Draht 9 nach der endgültigen Einbringung des Stapels in ein Magazin entfernt werden soll, kann der Fortsatz 10 wieder aufgebogen und beispielsweise mit einer Zange erfaßt werden. Zum Lösen der Verpackung, also zum Herausziehen des Drahtes 9, kann aber auch mit einem entsprechenden Werkzeug, z.B. einem Schraubenzieher, zwischen den Steg 7 und die oberste Unterlegscheibe 1 des Stapels hineingefahren werden. Mittels der so entstehenden Hebelwirkung beim Anheben des Steges 7 biegen sich die freien Enden 8' wieder in ihre Ausgangslage zurück, so daß der ganze Draht 9 aus den Durchgangsöffnungen 2 des Stapels herausgezogen werden kann.

    [0020] Zur Verbindung von zwei Abschnitten zur Bildung des Drahtes 9 ist es auch denkbar, die entsprechenden beiden Enden im Bereich des Steges 7 oder eben unter Bildung eines vom Steg 7 abstehenden Fortsatzes 10 miteinander zu verschweißen oder zu verkleben oder die Verbindung durch einen Zwickvorgang zu bewirken. Beispielsweise könnte auch eine Hülse über die beiden abgebogenen Enden gesteckt und durch Verstemmen oder Zwicken eine Verbindung hergestellt werden.

    [0021] Es könnte im Bereich des Fortsatzes 10 beispielsweise auch eine entsprechende Öse vorgesehen werden, um zum Abziehen des Drahtes 9 z.B. den Finger einsetzen zu können.

    [0022] Der Metall- oder Kunststoffdraht 9 oder die beiden Abschnitte, welche eine besondere Ausführung des Drahtes 9 bilden, kann bzw. können wie bereits ausgeführt, statt aus Metall oder Kunststoff auch aus Federstahl bestehen, wobei sich die freien Enden 8' dann eben bei entsprechender Zugkraft auf den Draht 9 federnd in die Ausgangslage zurückbewegen würden.

    [0023] Die Ausbildung der großflächigen Unterlegscheiben 1 ist nur insofern an die hier beschriebene Art der Verpackung anzupassen, als wenigstens zwei Durchgangsöffnungen 2 oder 2 und 3 vorhanden sind, in welche die Schenkel 7' und 7'' des U-förmigen Drahtes 9 eingeführt werden können. Die Durchgangsöffnungen 2 oder 2 und 3 müssen dabei keinesfalls in einer Längs- oder Querachse der Unterlegscheibe 1 zueinander ausgerichtet sein, denn die Lage oder die Ausrichtung des Steges 7 bezogen auf die Mittelachse einer Unterlegscheibe 1 ist völlig gleichgültig. Die hier beschriebene Art der Verpackung ist auch bei völlig flachen Unterlegscheiben und bei jeder anderen konstruktiven Gestaltung von Unterlegscheiben möglich, d.h., auch wenn die Unterlegscheiben satt aufeinander anlegen. Durch die hier beschriebene Verpackung ist also eine besonders wirkungsvolle und handhabungsmäßig vorteilhatte Verpackung großflächiger Unterlegscheiben möglich, wobei lediglich jeweils zwei Durchgangsöffnungen 2 oder 2 und 3 mit Abstand voneinander vorgesehen sein müssen.

    [0024] Dabei ist es auch möglich, daß eine oder beide Durchgangsöffnungen 2 oder 2 und 3 von zwei zum Rand der Unterlegscheibe 1 offenen Schlitzen oder Einbuchtungen gebildet sind. Es muß dabei sichergestellt sein, daß die über die Länge des Stapels laufenden Schenkel 7', 7'' des Drahtes 9 nicht quer zu deren Längsrichtung ausschwenken können. Zumindest ist es dann also notwendig, die freien Enden 8' der Schenkel 7', 7'' in der umgebogenen Lage 8 gegen ein Herausschwenken zu sichern, was beispielsweise durch entsprechende Noppen, Spitzen, Erhebungen 5 oder dergleichen erfolgen könnte.

    [0025] Die hier beschriebene Art der Verpackung eignet sich auch für die automatisierte Verpackung von großflächigen Unterlegscheiben 1, wobei beispielsweise auch noch vorgesehen werden kann, daß die freien Enden 8' der Schenkel 7', 7'' für einen besseren Einführvorgang zugespitzt oder mit einer entsprechenden kugelkopfförmigen Abrundung versehen sind. Das Lösen der Verpackung auf der Baustelle ist sehr einfach durchzuführen, denn es bedarf lediglich einfacher Werkzeuge, wie z.B. eines Schraubenziehers, um unterhalb des Steges 7 hineinzufahren und die Rückfederung oder Rückbiegung der freien Enden 8' zu bewirken. Die Widerstandskraft der in die Stellung 8 umgebogenen Enden 8' muß nur so groß sein, daß ab dem Transport und Handling bis zur Zuführung zu einem Setzgerät keine Unterlegscheiben 1 verlorengehen.

    [0026] Vorteilhaft wirkt sich auch aus, daß der Stapel von Unterlegscheiben 1 trotz der Anordnung des Drahtes 9 immer noch leichte seitliche Bewegungen mitmachen kann. Dadurch ist auch ein sehr leichtes Einführen des Stapels in das Magazin eines Setzgerätes möglich.


    Ansprüche

    1. Verpackung mit im wesentlichen parallel übereinander gestapelt transportierbaren, mit wenigstens je zwei Durchgangsöffnungen versehenen, großflächigen Unterlegscheiben (1), gekennzeichnet durch einen im wesentlichen eine U-Form bildenden Metall- oder Kunststoffdraht (9), der mit seinen beiden Schenkeln (7', 7'') in zwei Durchgangsöffnungen (2) eines Stapels von Unterlegscheiben (1) eingeführt ist, wobei die freien, den Stapel überragenden Enden (8') der Schenkel (7', 7'') Spitz- bis rechtwinkelig umgebogen sind und eine solche Widerstandskraft aufweisen, daß sie beim Abziehen des eine U-Form bildenden Metall- oder Kunststoffdrahtes (9) aufbiegbar sind, und wobei der Draht (9) aus zwei getrennten Abschnitten, welche im Bereich eines die beiden Schenkel (7', 7'') verbindenden Steges (7) fest miteinander verbunden sind, gebildet ist.
     
    2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einander zugewandte Enden der Abschnitte des Drahtes (9) im Bereich des Steges (7) oder unter Bildung eines vom Steg (7) abstehenden Fortsatzes (10) miteinander verschweißt oder verklebt oder durch Wirbeln oder durch Zwicken miteinander verbunden sind.
     
    3. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (10) in eine Stellung rechtwinkelig zur Ebene des Drahtes (9) und somit annähernd parallel zur Ebene der Unterlegscheiben (1) umgebogen ist.
     


    Claims

    1. A pack with large-area washers (1) which can be transported stacked substantially parallel one above the other and each provided with at least two openings, characterised by a metal or plastics wire (9) which substantially forms a U-shape and which with its two limbs (7',7'') is inserted into two openings (2) of a stack of washers (1), wherein the free ends (8') of the limbs (7', 7'') projecting beyond the stack are bent over at an acute to a right angle and they have a resistance such that they can be bent up when the metal or plastics wire (9) forming a U-shape is removed, and wherein the wire (9) is formed from two separate portions which are securely joined together in the vicinity of a crosspiece (7) connecting the two limbs (7',7'').
     
    2. A pack according to Claim 1, characterised in that mutually facing ends of the portions of wire (9) are welded together or bonded or joined together by twisting or pinching in the vicinity of the web (7) or so as to form an extension (10) protruding from the web (7).
     
    3. A pack according to Claim 2, characterised in that the extension (10) is bent over into a position at right angles to the plane of the wire (9) and thus approximately parallel to the plane of the washers (1).
     


    Revendications

    1. Emballage ayant deux panneaux de calage (1) de grande surface, dotés chacun d'au moins deux ouvertures de passage, transportables de façon empilée sensiblement parallèlement les uns au-dessus des autres,
    caractérisé par
    un fil en métal ou en matière plastique (9) constituant sensiblement une forme en U, qui est introduit par ses deux branches (7', 7'') dans deux ouvertures de passage (2) d'une pile de panneaux de calage, où les extrémités libres (8'), dépassant de la pile, des branches (7', 7''), sont repliées, sous un angle aigu jusqu'à un angle droit, et présentent une force de résistance telle que, lors de l'extraction du fil en métal ou en matière plastique (9) constituant une forme en U, elles peuvent être ouvertes par pliage, et où le fil (9) est constitué de deux tronçons séparés qui sont reliés rigidement ensemble dans la zone d'une barrette (7) reliant les deux branches (7', 7'').
     
    2. Emballage selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    des extrémités, tournées l'une vers l'autre, des tronçons du fil (9) sont reliées ensemble dans la zone de la barrette (7), par soudage ou collage, ou bien sont reliées ensemble par rotation ou par pincement, en formant un prolongement (10) faisant saillie de la barrette (7).
     
    3. Emballage selon la revendication 2,
    caractérisé en ce que
    en un emplacement, le prolongement (10) est replié à angle droit par rapport au plan du fil (9) et, ainsi, est situé à peu près parallèlement au plan des panneaux de calage (1).
     




    Zeichnung