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EP 0 808 693 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.2001 Patentblatt 2001/49 |
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Anmeldetag: 15.02.1997 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Bearbeiten eines ringförmigen CBN. oder Diamantbelags
von Schleifscheiben
Method and apparatus for dressing the CBN or diamond ring layer of a grinding wheel
Procédé et appareil, pour dresser la partie de CBN ou diamant d'une meule
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE DK FI FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
24.05.1996 DE 19620972
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.11.1997 Patentblatt 1997/48 |
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Patentinhaber: SAINT-GOBAIN Winter Diamantwerkzeuge GmbH & Co. KG |
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22844 Norderstedt (DE) |
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Erfinder: |
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- Meyer, Hans-Robert, Dr.-Ing.
21723 Hollern-Twielenfleth (DE)
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Vertreter: Patentanwälte
Hauck, Graalfs, Wehnert,
Döring, Siemons |
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Neuer Wall 41 20354 Hamburg 20354 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 460 282 US-A- 4 899 718
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US-A- 4 545 151
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 017, no. 503 (M-1478), 10.September 1993 & JP 05 131364
A (NORITAKE CO LTD), 28.Mai 1993,
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 095, no. 009, 31.Oktober 1995 & JP 07 164319 A (ZEXEL
CORP), 27.Juni 1995,
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bearbeiten
eines ringförmigen CBN- oder Diamantbelags von Schleifscheiben am Umfang und/oder
an der Stirnseite nach dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 4. Aus US 4 899 718 A sind
eine solche Vorrichtung und ein solches Verfahren bekannt.
[0002] Aus US-A-4899718 ist eine Vorrichtung zum Abrichten einer Schleifscheibe bekannt
geworden, bei der ein akustischer Sensor die Berührung zwischen der Werkzeug- und
der Werkstückscheibe ermittelt. Durch ein Heranfahren der Werkzeugschleifscheibe an
die Werkstückscheibe an verschiedenen axial beabstandeten Punkten wird die Position
festgehalten und gespeichert, damit anschließend mit Hilfe einer Schablone das Abrichten
stattfinden kann. Alternativ ist vorgesehen, den Schallsensor an der Spindel der Werkzeugscheibe
unterzubringen.
[0003] Aus JP 5131 364 ist ein Verfahren zur Feststellung der Rundheit einer abzurichtenden
Schleifscheibe bekannt geworden. Dies geschieht mit Hilfe der Ermittlung des Berührungsschalls,
wobei die Rundheit dann als gegeben angesehen wird, wenn das gleichgerichtete Ausgangssignal
des Sensors annähernd konstant ist.
[0004] Das Plan- und Rundschleifen von CBN- und Diamantscheiben erfolgt üblicherweise mit
SiC-Scheiben. Angestrebt wird, den Werkstückscheiben eine ausreichende Planheit an
der Stirnfläche bzw. eine ausreichende Rundheit an der Umfangsfläche zu verleihen.
Bei dieser Bearbeitung ist erwünscht, dass Rund- und Planlauf in der geforderten Toleranz
liegen. Der Belag der Werkstückscheibe soll nur so weit abgetragen werden, wie für
die Erzielung einer qualitativ zufriedenstellenden Endfläche unbedingt erforderlich.
Eine über diesen Punkt hinausgehende Bearbeitung verlängert die Bearbeitungszeit und
führt zu einem unerwünschten Abtrag an der Werkstück- aber auch an der Werkzeugscheibe.
[0005] Gemäß firmeninternem Stand der Technik erfolgte der beschriebene Arbeitsvorgang bisher
auch von Hand. Der Bediener fährt die Werkzeugscheibe mehr oder weniger schnell gegen
die rotierende Werkstückscheibe, wobei er Sorge dafür tragen muß, dass der Kontakt
zwischen den Scheiben nicht stoßartig erfolgt, weil andernfalls eine zusätzliche Unrundheit
oder Unebenheit erzeugt werden kann, die zu beseitigen die Bearbeitungszeit noch erhöht.
Während des Bearbeitens wählt der Bediener die Zustellung nach "Gefühl" und beendet
den Bearbeitungsvorgang, wenn er aufgrund seiner Erfahrung den Eindruck hat, dass
ausreichende Rundheit und Planheit erreicht worden sind. Dies wird durch anschließende
Prüfung sicher gestellt. Bei dem bisher ausgeübten verfahren sind Fehler nicht auszuschließen.
Außerdem ist es verhältnismäßig aufwendig.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Bearbeiten eines ringförmigen CBN- und Diamantbelags von Schleifscheiben zu schaffen,
das vollständig automatisch durchgeführt werden kann und bei optimalen Fertigungszeiten
einen geringen Aufwand verursacht.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 4 gelöst.
[0008] Erfindungsgemäß wird der Schall gemessen, der von der die Werkstückscheibe antreibenden
Spindel erzeugt wird. Bei vollkommener Rundheit von Spindel und Werkstückscheibe und
bei unwuchtfreier Lagerung dürften bei freidrehendem Antrieb der Scheibe Schwingungen
nicht auftreten. In der Praxis treten sie gleichwohl auf; sie können jedoch durch
entsprechende Filterung oder dergleichen eliminiert werden. Merklich meßbare und für
die Steuerung ausnutzbare Schwingungen treten bei der Bearbeitung durch zwei Faktoren
auf: Die Berührung der Werkzeugscheibe mit dem Werkstück und Unrundheit bzw. Unebenheit
des Belages der Werkstückscheibe. Die durch Unrundheit verursachten Kraftänderungen,
die beim Kontakt von Werkzeugscheibe und Werkstückscheibe bei ihren Umdrehungen auftreten,
bewirken entsprechende Schwingungen der Spindel. Wird die Werkzeugscheibe mit vorgegebener
einstellbarer Vorschubgeschwindigkeit gegen den Werkstückbelag gefahren, dann kann
dieser Vorgang sofort beendet werden, sobald der Sensor den Kontakt der abtragenden
Scheibe mit der Werkstückscheibe feststellt. Das Signal der Sensoren wird analysiert,
wobei relativ einfach zwischen dem berührungsfreien und dem Berührungszustand zwischen
den Scheiben dadurch unterschieden werden kann, dass sich seine Amplitude signifikant
ändert. Sobald eine Berührung festgestellt wird, wird ein entsprechendes Signal auf
den Zustellantrieb gegeben. Dieser steuert die Geschwindigkeit auf einen deutlich
reduzierten Wert herunter, der einer vorgebenen Zustellgeschwindigkeit für die Bearbeitung
entspricht. Es ist auch denkbar, die Zustellung stufenweise in vorgegebenen Zeiteinheiten
vorzunehmen.
[0009] Die Bearbeitung erfolgt nach einem vorgegebenen Programm, das sich nach den geometrischen
und Materialverhältnissen richten. Solange Planheit bzw. Rundheit noch nicht erzielt
sind, werden, wie beschrieben, an der Spindel für die Werkstückscheibe spezifische
Schwingungen erzeugt, die zur Anzeige dieses Vorgangs herangezogen werden können.
In dem Augenblick, in dem Rundheit bzw. Planheit erzielt worden ist, gehen die Schwingungen
gegen Null. Der Schleifvorgang kann beendet und die Werkzeugscheibe in die Ausgangsstellung
zurückgefahren werden.
[0010] Erfindungsgemäß können mindestens zwei Ultraschallsensoren verwendet werden. Sie
können so eingesetzt werden, dass ihre Signale fakultativ oder summierend verwendet
werden. Im letzteren Fall müssen jeweils beide Sensoren den gewünschten Zustand indizieren,
damit der Anfahr- bzw. der Verarbeitungsvorgang beendet wird. Es ist auch denkbar,
einen Ultraschallsensor für die Steuerung des Anfahrvorgangs und den anderen für die
Beendigung des Bearbeitungsvorgangs zu verwenden.
[0011] Die Ausgangssignale der Sensoren sind naturgemäß ein Gemisch verschiedener Frequenzen.
Um sie besser zu analysieren, ist es erfindungsgemäß vorteilhalft, aus diesen eine
Mittelwertkurve zu bilden. Steigt zum Beispiel die Mittelwertkurve relativ abrupt
an, ist dies das Anzeichen dafür, dass die Werkzeugscheibe die Werkstückscheibe berührt
hat. Liegt Planheit bzw. Rundheit vor, ist die Mittelwertkurve annähernd konstant.
Der Bearbeitungsvorgang kann dann beendet werden.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt schematisch die Bearbeitung einer Diamantscheibe mit einer Werkzeugscheibe und
einer entsprechenden Steuervorrichtung für die Werkzeugscheibe.
- Fig. 2
- zeigt das Ausgangssignal eines ersten Sensors bei einem Umfangsschleifen der Werkstückscheibe
nach Fig. 1 im nicht geglätteten (a) und geglätteten Zustand (b).
- Fig. 3
- zeigt das Ausgangssignal eines ersten Sensors für das Planschleifen der Werkstückscheibe
nach Fig. 1 im nicht geglätteten und geglätteten Zustand.
- Fig. 4
- zeigt das Ausgangssignal eines zweiten Sensors im geglätteten und nicht geglätteten
Zustand.
[0013] Eine Diamantschleifscheibe 10 in Fig. 1 (Werkstückscheibe) weist einen topfförmigen
Trägerkörper 12 auf und einen kegelringförmigen Schleifbelag 14. Nach dem Pressen
der Schleifscheibe 10 ist erforderlich, den Belag 14 zu bearbeiten, um ihm die gewünschte
Planheit an der Stirnfläche und die gewünschte Rundheit an der Umfangsfläche zu verleihen.
Entsprechendes gilt beim Abrichten der Schleifscheibe 10 nach einer gewissen Betriebszeit.
[0014] Das Schleifen des Belages 14 erfolgt mit Hilfe einer Siliziumkarbid-Schleifscheibe
entweder in Position 16 oder 18, die von einem Motor 20 bzw. 22 drehend angetrieben
sind. Die zugehörige Schleifmaschine ist nicht dargestellt. Sie enthält auch Motoren
für das Zustellen der Scheibe 16 oder 18 (Werkzeugscheibe), die in Fig. 1 mit 24 bzw.
26 bezeichnet sind. Für den Quervorschub gemäß Pfeil 28 ist ein weiterer Motor erforderlich,
der jedoch aus Vereinfachungsgründen nicht gezeigt ist.
[0015] Die Werkstückschleifscheibe 10 wird mit Hilfe einer Spindel in der Schleifmaschine
eingespannt. Die Spindel ist mit 30 angedeutet. Sie wird von einem Motor 32 angetrieben.
Der Spindel 30 sind zwei Ultraschallsensoren 34, 36 zugeordnet. Die Ausgangssignale
der Sensoren 34, 36 gehen auf Frequenz-Analysierstufen 38 bzw. 40. Deren Ausgang ist
mit einer Steuervorrichtung 42 für die einzelnen Motoren verbunden. Dies ist durch
gestrichelte Linien angedeutet. Der Steuervorrichtung 42 ist auch eine Programmierstufe
44 zugeordnet. Die gezeigte Anordnung arbeitet wie folgt.
[0016] Zunächst wird die Werkstückschleifscheibe 10 in die Schleifmaschine eingespannt.
Die Werkzeugschleifscheibe 16 oder 18 hat jeweils einen entsprechenden Abstand zum
Schleifbelag 14. Dieser Abstand ist in Fig. 1 geringer eingezeichnet als er normalerweise
besteht. Nach dem Starten der Schleifmaschine, was durch einen Bediener initiiert
werden oder auch automatisch erfolgen kann, werden mit Hilfe des Motors 24 bzw. 26
die Werkzeugschleifscheibe 16 oder 18 in Richtung der Pfeile auf den Belag 14 gefahren.
Aufgrund der geometrischen Verhältnisse ist der Weg bekannt, so daß der größte Teil
des Weges mit relativ hoher Geschwindigkeit zurückgelegt werden kann. Der letzte Wegabschnitt
kann dann im sogenannten Schleichbetrieb zurückgelegt werden. Unabhängig davon, ob
ein Schleichbetrieb vorgesehen ist oder nicht, führt eine erste Berührung der beiden
Werkzeugscheibe 16 oder 18 mit dem Belag 14 zu einer deutlich verstärkten Schwingungsamplitude
der Spindel 30, was in Fig. 2a zu erkennen ist. In den Figuren 2 bis 4 sind die Signalkurven
der Sensoren 34, 36 in Dezibel (dB) über die Zeit aufgetragen. Bezüglich der Scheibe
16 oder 18 wird bei entsprechender Glättung der Kurve nach Fig. 2a bzw. nach Fig.
3a die Kurve in Fig. 2b bzw. 3b erhalten. Der erste größere Sprung in der Kurve nach
Fig. 2b bzw. 3b zeigt an, daß ein Kontakt der Schleifscheibe 16 oder 18 mit dem Belag
14 erfolgt ist. Nunmehr beginnt der eigentliche Bearbeitungsvorgang, der durch die
Programmierstufe 44 vorgegeben ist. Da zunächst weder Planheit noch Rundheit des Belages
14 vorliegt, äußert sich dies in entsprechenden Schwingungen der Spindel 30. Dies
ist am linken Ende der Kurve nach Fig. 4a zu erkennen. Sobald jedoch Rundheit eintritt,
ergibt sich zwar ein höherer Schallpegel, der jedoch nur minimale Schwankungen aufweist.
Eine Glättung der Kurve nach Fig. 4a ergibt beim erwünschten Bearbeitungsergebnis
eine Konstante gemäß Fig. 4b. Sie ist ein Indiz dafür, daß Planheit bzw. Rundheit
nunmehr erreicht ist. Die Steuervorrichtung 42 steuert die Antriebe entsprechend an,
um den Bearbeitungsvorgang zu stoppen und die Schleifscheibe 16 oder 18 in ihre Ausgangsposition
zurückzufahren für die Bearbeitung der nächsten Position bzw. der nächsten Werkstückscheibe.
[0017] Es sei noch angemerkt, daß die Sensoren gemäß Fig. 1 Piezokristalle sein können,
die den von der Spindel ausgehenden Schallpegeldruck messen.
1. Verfahren zum Bearbeiten eines ringförmigen CBN- oder Diamantbelags (14) von über
eine Spindel (30) rotierend angetriebenen Schleifscheiben (10) am Umfang und/oder
an der Stirnseite, mit Hilfen einer rotierend angetriebenen Werkzeugschleifscheibe
(18), insbesondere mit einem SiC-Belag, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem mit Hilfe von zwei oder mehr Ultraschallsensoren (34, 36) der von der Spindel
(30) der Werkstückscheibe (10) erzeugte Körperschall gemessen und analysiert wird,
bei dem ferner die Werkzeugscheibe (18) automatisch zunächst mit einer vorgegebenen
ersten Geschwindigkeit gegen die Werkstückscheibe (10) gefahren wird, bis mindestens
einer der Ultraschallsensoren (34, 36) mittels einer deutlich verstärkten Schwingungsamplitude
der Spindel (30) eine Berührung der Werkzeugscheibe (18) feststellt, und die Werkzeugscheibe
(18) mit einer zweiten viel geringeren Geschwindigkeit zugestellt wird, bis mindestens
einer der Ultraschallsensoren (34, 36) die Rundheit bzw. Planheit des Schleifbelags
der Werkstückscheibe (10), die sich in entsprechenden Schwingungen der Spindel (30)
äußert, feststellt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aus den Ausgangssignalen der Sensoren (34, 36) eine Mittelwertkurve gebildet wird
und die Zustellung mit der zweiten Geschwindigkeit der Werkzeugscheibe (18) bzw. der
Antrieb der Werkzeugscheibe (10) bzw. der Werkstückscheibe (18) gestoppt wird, wenn
die Mittelwertkurve annähernd konstant ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubgeschwindigkeit bzw. die Zustellung der Werkzeugscheibe (18) während
des Eingriffs mit der Werkstückscheibe (10) in Abhängigkeit von der Höhe des Körperschallsignalpegels
geregelt bzw. gesteuert wird.
4. Schleifvorrichtung zum Bearbeiten eines ringförmigen CBN- oder Diamantbelags von Schleifscheiben
am Umfang und/oder an der Stimseite, mit mindestens einer Werkzeugschleifscheibe (18),
insbesondere mit einem Belag aus SiC, die von einem ersten Antrieb (32) drehend antreibbar
ist und deren Halterung mit mindestens einem zweiten Antrieb (26) auf die Werkstückscheibe
(10) zu oder von dieser fort verfahrbar ist, einer Aufnahme für die drehbare Lagerung
der Werkstückscheibe (10), einem dritten Antrieb (32) zur Drehung der Werkstückscheibe
(10) über einer Spindel (30) und mindestens einem Ultraschallsensor (34, 36) zur Messung
der Berührung der Werkstückscheibe (18) mit der Werkzeugscheibe (10), dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei der Spindel (30) zugeordnete Ultraschallsensoren (34, 36) vorgesehen
sind, von denen einer mittels einer deutlich verstärkten Schwingungsamplitude der
Spindel (30) die Berührung der Werkzeugscheibe (18) und ein anderer die Rundheit bzw.
Planheit des Schleifbelags der Werkstückscheibe (10), die sich in entsprechenden Schwingungen
der Spindel (30) äußert, feststellt sowie eine Auswertevorrichtung (38, 40) für die
Ausgsgangssignale der Ultraschallsensoren (34, 36) und eine Steuervorrichtung (42)
für die Antriebe (24, 26, 32) zur Steuerung nach Maßgabe der Ausgangssignale der Ultraschallsensoren
(34, 36).
1. A method for machining a circular CBN or diamond layer (14) of a grinding disc (10)
at the circumference and/or the front side thereof, the disc being rotatably driven
by a spindle, and the machining is carried out by means of a rotatably driven tool
grinding disc (18), in particular having a SiC layer characterized in that by means of two or more ultrasonic sensors (34, 36) the vibration is measured and
analyzed generated by the spindle (30) of the workpiece grinding disc (10), further
the tool disc (18) is at first automatically moved against the workpiece grinding
disc (10) with a predetermined first speed until at least one of the ultrasonic sensors
(34, 36) determins a contact with the tool disc (18) by a significantly amplified
vibration amplitude of spindle (30) and that the tool disc (18) is fed with a second
much lower speed until at least one of the ultrasonic sensors (34, 36) determins the
roundness or planeness of the grinding layer of the workpiece disc (10) which is expressed
in corresponding vibrations of spindle (30).
2. The method of claim 1, characterized in that an average value curve is formed by the output signals of the sensors (34, 36) and
the feed of the tool disc (18) with the second speed or the driving of the tool disc
(18) or the workpiece disc (10) is stopped if the average curve is approximately constant.
3. The method of claim 1 or 2, characterized in that the feed speed or the feed of the tool disc (18) during its contact with workpiece
disc (10) is controlled in dependence upon the height of the level of the vibration
4. An apparatus for machining a circular CBN or diamond layer at the circumference and/or
the front side of a grinding disc, comprising at least one tool grinding disc (18),
having in particular a layer of SiC, which is rotatable driven by a first driving
means (32) and having holding means which can be moved towards and away with respect
to the workpiece disc (10) by a second driving means (26), receiving means for the
rotatable support of the workpiece disc (10), a third driving means (32) for rotating
the workpiece disc (10) through a spindle (30) and at least one ultrasonic sensor
(34, 36) for the measurement of the contact of the workpiece disc (10) with the tool
disc (18), characterized in that at least two ultrasonic sensors (34, 36) are associated with the spindle (30), one
of the sensors detects the contact of the workpiece disc (18) by a significantly amplified
vibration amplitude of spindle (30) and another sensor detects the roundness or the
planeness of the grinding layer of the workpiece disc (10) which is expressed in corresponding
vibration of spindle (30), in that evaluating means (38, 40) are provided for the output signals of the ultrasonic sensors
(34, 36) and in that a control means (42) is provided for the driving means (24, 26, 32) for the control
thereof in response to the output signals of the ultrasonic sensors (34, 36).
1. Procédé pour travailler une garniture annulaire de CBN ou de diamant (14) de meules
(10) entraînées en rotation au moyen d'une broche (30), sur la périphérie et/ou la
face frontale, à l'aide d'une meule outil (18) rotative entrainée, qui porte en particulier
une garniture de SiC, caractérisé en ce qu'à l'aide de deux ou plus de deux capteurs d'ultrasons (34, 36), le son propagé dans
les solides produit par la broche (30) de la meule pièce (10) est mesuré et analysé,
en ce que, en outre, la meule outil (18) est avancée vers la meule pièce (10) automatiquement,
tout d'abord avec une première vitesse prédéterminée, jusqu'à ce qu'au moins l'un
des capteurs d'ultrasons (34,36) détecte un contact avec la meule outil (18) sur la
base d'une amplitude de vibrations nettement augmentée de la broche (30), et la meule
outil (18) est rapprochée avec une deuxième vitesse très inférieure, jusqu'à ce qu'au
moins l'un des capteurs d'ultrasons (34, 36) détecte la circularité ou la planéité
du revêtement abrasif de la meule pièce (10), qui se manifeste par des vibrations
correspondantes de la broche (30).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une courbe de valeurs moyennes est formée sur la base des signaux de sortie des capteurs
(34, 36) et le rapprochement effectué avec la deuxième vitesse de la meule outil (18)
ou l'entraînement de la meule outil (10) ou de la meule pièce (18) est interrompu
lorsque la courbe des valeurs moyennes est approximativement constante.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la vitesse d'avance ou le rapprochement de la meule outil (18) est réglé ou commandé
pendant la prise avec la meule pièce (10) en fonction de la hauteur du niveau du signal
de son propagé dans les solides.
4. Dispositif de meulage pour travailler une garniture annulaire de CBN ou de diamant
(14) de meules (10) sur la périphérie et/ou la face frontale, à l'aide d'au moins
une meule outil (18) qui porte en particulier une garniture de SiC, qui peut être
entraînée en rotation par un premier entraînement (32) et dont la monture peut être
déplacée par au moins un deuxième entrainement (26) dans le sens qui la rapproche
de la meule pièce (10) ou dans le sens qui l'en éloigne, un logement pour le montage
rotatif de la meule pièce (10), un troisième entraînement (32) pour faire tourner
la meule pièce (10) au moyen d'une broche (30) et au moins un capteur d'ultrasons
(34,36) pour mesurer le contact de la meule pièce (18) avec la meule outil (10), caractérisé en ce qu'il est prévu au moins deux capteurs d'ultrasons (34, 36) associés à la broche (30),
dont l'un détecte le contact de la meule outil (18) sur la base d'une amplitude de
vibrations nettement augmentée de la broche (30), et un autre détecte la circularité
ou la planéité de la garniture abrasive de la meule outil (10), qui se manifeste par
des vibrations correspondantes de la broche (30), ainsi qu'un dispositif d'analyse
(38, 40) pour les signaux de sortie des capteurs d'ultrasons (34,36) et un dispositif
de commande (42) pour les entrainements (24, 26, 32), destiné à commander en fonction
des signaux de sortie des capteurs d'ultrasons (34,36).
