| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 808 955 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.08.2003 Patentblatt 2003/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.05.1997 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04B 1/684 |
|
| (54) |
Vorrichtung zum Abdichten von Fugen zwischen zwei Bauteilen
Device for sealing joints between two building elements
Dispositif d'étanchéification de joint entre deux éléments de construction
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE FR GB LI LU NL |
| (30) |
Priorität: |
22.05.1996 AT 90096
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
26.11.1997 Patentblatt 1997/48 |
| (73) |
Patentinhaber: |
|
- DÄTWYLER AG
Schweizerische Kabel-
Gummi- und Kunststoffwerke
CH-6460 Altdorf-Uri (CH)
- BBZ AG
9213 Hauptwil (CH)
|
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Herwegh, Norbert, Dipl.-Ing.
6467 Schattdorf (CH)
- Strasser, Daniel
9202 Gossau (CH)
|
| (74) |
Vertreter: Hefel, Herbert, Dipl.-Ing. |
|
Egelseestrasse 65a
Postfach 61 6800 Feldkirch 6800 Feldkirch (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abdichten von Fugen zwischen
zwei Bauteilen, z. B. aus Beton, bestehend aus einem sich längs erstrekkenden, mindestens
einen Injektionshohlraum aufweisenden, schlauchartigen Organ, dessen Wandung mit mindestens
einem schlitzartigen Austrittsspalt für eine in den Injektionshohlraum injizierbare
Dichtungsmasse versehen ist und seitlich des Austrittsspaltes zumindest ein sich parallel
zum Injektionshohlraum erstreckender, kompressibler Hohlraum vorgesehen ist, wobei
der Injektionshohlraum einen kreisförmigen Querschnitt besitzt und der kompressible
Hohlraum umfangsgeschlossen ist.
[0002] Vorrichtungen zum Abdichten von Fugen zwischen zwei Bauteilen sind beispielsweise
aus folgenden Schutzrechtveröffentlichungen bekannt: DE-OS 41 40 616; DE-U-86 08 396;
DE-U-94 02 078; EP-0 199 108 A1; EP-0 277 530 A1; CH 505 955 A; US 4 141 189.
[0003] Vor allem aber ist hier das Injektionsprofil nach dem DE-U-93 18 326 zu erwähnen.
Das langgestreckte Organ mit kreisrundem Querschnitt besitzt vier Injektionshohlräume
von kreisrundem Querschnitt. Von jedem dieser Injektionshohlräume geht ein bogenförmig
verlaufender Austrittsspalt aus. Der Kern oder Stützkörper dieses Injektionsprofiles
besteht aus einem harten, elastisch verformbaren, widerstandsfähigen Kunststoff, wogegen
der vom Austrittsspalt und dem jeweiligen zugehörigen Injektionshohlraum begrenzte
Abschnitt, der halbkreisförmig ausgespart ist, je einen Dichtstreifen aufnimmt. Jeder
dieser Dichtstreifen ist in die halbkreisförmige Aussparung des Stützkörpers eingepaßt.
Diese Dichtstreifen sind aus einem kompressiblen Material hergestellt. Solche Injektionsprofile
können die ihnen zugedachte Funktion ordnungsgemäß erfüllen, der Aufwand für ihre
Herstellung ist jedoch nicht unerheblich. Es müssen für ein Injektionsprofil zwei
Bauteile aus unterschiedlichen Materialien gefertigt und in der Folge zu einem einheitlichen
Körper verbunden werden.
[0004] Dieser Nachteil wurde bereits erkannt, und aus der DE-OS 34 27 110 (Fig. 7) ist ein
Injektionsprofil bekannt, das nur mehr aus einem Material einstückig gefertigt ist.
Das Injektionsprofil ist kreuzförmig gestaltet, wobei an den Kreuzbalkenenden in Uhrzeigerrichtung
abgewinkelte Schenkel angeschlossen sind, deren Enden mit dem benachbarten Kreuzbalken
verbunden sein können oder sich gegen diesen anlegen. Durch diese Profilform werden
vier Hohlräume gebildet, von denen mindestens einer den Injektionshohlraum und mindestens
ein weiterer einen kompressiblen Hohlraum bildet. Der Injektionshohlraum ist im Falle
einer festen Verbindung des zugehörenden Schenkels mit dem übrigen Profil mit einer
Austrittsöffnung versehen, die durch einen Einstich geschaffen wird. Ist der Schenkel
freiliegend angeordnet, bildet sich unter dem Druck der in den Injektionshohlraum
injizierten Masse im Bereich der Austrittsöffnung ein Längsschlitz, über dessen gesamte
Länge die Dichtungsmasse gegen den Bauteil ausgepreßt wird, so daß das Profil im Bereich
seiner kompressiblen Hohlräume in Richtung des Bauteiles zusammengepreßt wird. Gegebenenfalls
können im vorbekannten Falle je nach den Betriebsbedingungen mehrere Hohlräume als
Injektionshohlräume, z. B. zwei oder drei benutzt werden, wogegen jeweils der Rest
der Hohlräume als kompressibler Hohlraum eingesetzt wird. Dieser vorbekannten Konstruktion
liegt der Gedanke zugrunde, anstelle eines Dichtstreifens aus kompressiblem Material
den dem Austrittsspalt benachbart liegenden Bereich, der ja hier aus einem festen,
widerstandsfähigen und nicht kompressiblen Material gefertigt ist, unter Druck verformbar
zu gestalten, so daß sich im Bedarfsfalle unter dem Druck der injizierten Dichtungsmasse
der Austrittsspalt öffnet und der Dichtmasse den Weg nach außen freigeben kann, sich
andererseits der Austrittsspalt wiederum schließt, sobald im Injektionshohlraum der
Druck abgebaut ist. Bei dieser vorbekannten Konstruktion sind bei einem Ausführungsbeispiel
die erwähnten Hohlräume im Querschnitt tropfenförmig gestaltet und darüberhinaus auch
noch etwas sichelartig gebogen. Der in den Injektionshohlräumen aufzubauende Druck
ist sehr hoch, er kann bis über 100 bar betragen und zwischen der Pumpe, die diesen
Druck aufzubauen hat, und der erwähnten Vorrichtung ist ein Verbindungsstück anzuordnen,
über welches die unter Druck stehende Dichtungsmasse von der Pumpe in die erwähnte
Vorrichtung eingebracht werden kann. Ein Verbindungsstück, das der erwähnten Querschnittsform
der Hohlräume anpaßbar ist und die erwähnten hohen Drücke aufnehmen kann, ist bislang
allerdings nicht vorhanden, so daß diese vorbekannte Konstruktion keinen Eingang in
die Praxis hat finden können. in anderen Ausführungsbeispielen der DE-OS 34 27 110
(Fig. 8 bis 11), die Vorrichtungen der eingangs genannten Art zeigen, ist der kompressible
Hohlraum in einem mittleren Querschnittsbereich und der Injektionshohlraum in einem
Randbereich des schlauchartigen Organs angeordnet, wobei der Injektionshohlraum einen
kreisförmigen Querschnitt besitzt und der Austrittsspalt gerade verläuft und auf der
dem kompressiblen Hohlraum abgewandten Seite vom Umfang des Injektionshohlraumes ausgeht.
Auch bei diesen Ausführungsbeispielen ist der in den Injektionshohlräumen aufzubauende
Druck hoch.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Vorrichtung der eingangs genannten
Art bereitzustellen und erfindungsgemäß gelingt dies bei einer Vorrichtung mit den
Merkmalen gemäß Anspruch 1. Dank dieses Vorschlages kann mit bewährten und praxistauglichen
Verbindungsstücken die notwendige Verbindung zwischen Pumpe und Vorrichtung aufgebaut
werden. Darüberhinaus kann die Vorrichtung zur Gänze aus einem festen, widerstandsfähigen,
flexiblen und nicht kompressiblen Material gefertigt werden, und trotzdem kann sich
der Austrittsspalt für den Austritt der Dichtmasse öffnen, wenn im Injektionshohlraum
ein angemessener Druck aufgebaut wird bzw. sich wiederum schließen, wenn im Injektionshohlraum
der Druck abgebaut und die überschüssige Dichtungsmasse abgesaugt wird.
[0006] Anhand der Zeichnung werden verschiedene Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht,
ohne die Erfindung auf diese Ausführungsbeispiele einzuschränken. Es zeigen die Figuren
1 bis 6 Stirnansichten verschiedener Ausführungsformen der Erfindung, wobei sich diese
Ausführungsformen im wesentlichen durch die äußere Querschnittskontur bzw. durch die
Anzahl der jeweils vorhandenen Injektionshohlräume unterscheiden.
[0007] Das langgestreckte, schlauchartige Organ 1 nach Fig. 1 besitzt eine kreisförmige
Umfangskontur 2. Im Inneren verläuft ein Injektionshohlraum 3, der ebenfalls einen
Kreisquerschnitt besitzt. Seitlich dieses im mittleren Querschnittsbereich angeordneten
Injektionshohlraumes 3 liegt, der äußeren Kontur 2 benachbart, ein umfangsgeschlossener,
kompressibler Hohlraum 4, der hier einen ovalen Querschnitt zeigt. Die Längserstreckung
dieses ovalen Querschnittes verläuft im wesentlichen in radialer Richtung des schlauchartigen
Orkanes 1. Der kompressible Hohlraum 4 erstreckt sich parallel zum Injektionshohlraum
3. Der Austrittsspalt 5 geht nahe jener Stelle vom Umfang des Injektionshohlraumes
3 aus, an der eine gedachte Gerade G1 den Umfang des Injektionshohlraumes 3 schneidet,
die die Mittelbereiche der beiden Hohlräume 3 und 4 verbindet. Der Austrittsspalt
5 folgt im Abstand der Umfangskontur des kompressiblen Hohlraumes 4. Der der Umfangskontur
2 des schlauchartigen Orkanes 1 unmittelbar benachbart liegende Abschnitt des Austrittsspaltes
5 weist eine vom geraden Verlauf abweichende, kleine, hakenartige Krümmung 6 auf.
Diese Krümmung erstreckt sich nur über einen Bruchteil der gesamten Länge des Austrittsspaltes
5 und beträgt beispielsweise ca. 1/10 dessen Länge. Eine gedachte Gerade G2, die den
inneren Mündungsbereich des Austrittsspaltes 5 tangential fortsetzt, kreuzt die die
Mittelbereiche der Hohlräume 3 und 4 verbindende Gerade G1 unter ca. 90 Winkelgraden.
Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Abstand zwischen Austrittsspalt 5 und Umfangskontur
des kompressiblen Hohlraumes im wesentlichen konstant. Es ist aber auch denkbar und
liegt im Rahmen der Erfindung, den Verlauf des Austrittsspaltes 5 so zu gestalten,
daß der erwähnte Abstand von innen nach außen zunimmt.
[0008] Die Vorrichtung nach Fig. 1, und das gilt auch für die anderen Ausführungsformen
der Erfindung, besitzt einen homogenen Querschnitt, was das Material betrifft. Sie
ist aus einem festen, elastisch verformbaren, widerstandsfähigen und nicht kompressiblen
Material gefertigt, das dem hohen Außendruck ohne wesentliche Verformung standzuhalten
vermag, der durch das aufgeschüttete Material erzeugt wird, wenn die Vorrichtung bestimmungsgemäß
eingesetzt wird. Der umfangsgeschlossene, kompressible Hohlraum 4 stellt sicher, daß
sich der Austrittsspalt 5 öffnet, wenn im Injektionshohlraum 3 ein entsprechend hoher
Druck über die zu injizierende Dichtungsmasse aufgebaut wird, bzw. daß sich der Austrittsspalt
5 wiederum schließt, wenn aus dem Injektionshohlraum 3 die überschüssige Dichtmasse
abgezogen wird. Das schlauchartige Organ kann, wie in solchen Fällen bekannt, mit
Fäden umsponnen und umflochten sein. Das erfindungsgemäße schlauchartige Organ kann
in einem einzigen Arbeitsgang hergestellt werden. Da es einer Umflechtung an sich
nicht bedarf, kann die äußere Querschnittskontur beliebig gestaltet sein.
[0009] Die vorstehend im einzelnen geschilderten Merkmale gelten auch für die anderen Ausführungsbeispiele,
die sich vom besprochenen nur dadurch unterscheiden, daß sie unterschiedliche äußere
Konturen aufweisen bzw. daß in ihrem Inneren mehrere Injektionshohlräume vorgesehen
sind, wobei jedem dieser Injektionshohlräume ein kompressibler Hohlraum und ein Austrittsspalt
zugeordnet sind.
Legende zu den Hinweisziffern:
[0010]
- 1
- schlauchartiges Organ
- 2
- Umfangskontur
- 3
- Injektionshohlraum
- 4
- kompressibler Hohlraum
- 5
- Austrittsspalt
- 6
- hakenartige Krümmung
- G1
- Gerade
- G2
- Gerade
1. Vorrichtung zum Abdichten von Fugen zwischen zwei Bauteilen, z. B. aus Beton, bestehend
aus einem sich längs erstreckenden, mindestens einen Injektionshohlraum (3) aufweisenden,
schlauchartigen Organ (1), dessen Wandung mit mindestens einem schlitzartigen Austrittsspalt
(5) für eine in den Injektionshohlraum injizierbare Dichtungsmasse versehen ist und
seitlich des Austrittsspaltes (5) zumindest ein sich parallel zum Injektionshohlraum
(3) erstreckender, kompressibler Hohlraum (4) vorgesehen ist, wobei der Injektionshohlraum
(3) einen kreisförmigen Querschnitt besitzt und der kompressible Hohlraum (4) umfangsgeschlossen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Austrittsspalt (5) bogenförmig verläuft und an oder nahe jener dem kompressiblen
Hohlraum (4) zugewandten Stelle vom Umfang des Injektionshohlraumes (3) ausgeht, an
der eine die Mittelbereiche der beiden Hohlräume (3, 4) verbindende in der Querschnittsfläche
liegende Gerade (G1) den Umfang des Injektionshohlraumes (3) schneidet, wobei der
Injektionshohlraum (3) in einem mittleren Querschnittsbereich und der kompressible
Hohlraum (4) nahe der äußeren Kontur des schlauchartigen Organs (1) angeordnet sind
und der Austrittsspalt (5) von der Stelle, an der er vom Injektionshohlraum (3) ausgeht,
bis zu einem der Außenkontur (2) des schlauchartigen Organs (1) umittelbar benachbart
liegenden Abschnitt des Austrittspaltes (5) der Umfangskontur des kompressiblen Hohlraumes
(4) im Abstand folgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der der Aussenkontur (2) des schlauchartigen Organs (1) unmittelbar benachbart liegende
Abschnitt des Austrittsspaltes (5) eine vom folgenden Verlauf abweichende, kleine,
hakenartige Krümmung (6) aufweist und sich diese Krümmung nur über einen Bruchteil
der Gesamtlänge des Austrittsspaltes (5) erstreckt, beispielsweise ca. 1/10 dieser
Länge beträgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine gedachte Gerade (G2), die den inneren Mündungsbereich des Austrittsspaltes (5)
fortsetzt, die die Mittelbereiche der Hohlräume (3, 4) verbindende Gerade (G1) unter
einem Winkel von ca. 90° kreuzt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen Austrittsspalt (5) und Umfangskontur des kompressiblen Hohlraumes
(4) über die Länge des Austrittsspaltes (5) im wesentlichen konstant ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen Austrittsspalt (5) und Umfangskontur des kompressiblen Hohlraumes
(4) von innen nach außen zunimmt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im schlauchartigen Organ (1) mehrere Injektionshohlräume (3) vorgesehen sind und
jedem Injektionshohlraum (3) ein Austrittsspalt (5) und mindestens ein kompressibler
Hohlraum (4) zugeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der kompressible Hohlraum (4) einen kreisförmigen oder ovalen Querschnitt aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das schlauchartige Organ (1) aus einem nicht kompressiblen, elastisch verformbaren
Material einstückig ausgebildet ist.
1. A device for sealing joints between two components, for example of concrete, comprising
a tube-like member (1) which extends longitudinally and comprises at least one injection
cavity (3) and the wall of which is provided with at least one slot-like outlet gap
(5) for a sealing compound which can be injected into the injection cavity, and at
least one compressible cavity (4) extending parallel to the injection cavity (3) is
provided at the side of the outlet gap (5), wherein the injection cavity (3) has a
circular cross-section and the compressible cavity (4) is closed at its periphery,
characterized in that the outlet gap (5) extends in an arcuate manner and starts out from the periphery
of the injection cavity (3) at or close to the position which faces the compressible
cavity (4) and at which a straight line (G1) connecting the middle regions of the two cavities (3, 4) and situated in the cross-sectional
plane intersects the periphery of the injection cavity (3), wherein the injection
cavity (3) is situated in a middle cross-sectional region and the compressible cavity
(4) is situated close to the outer contour of the tube-like member (1), and the outlet
gap (5) follows at a distance the peripheral contour of the compressible cavity (4)
from the position at which it starts out from the injection cavity (3) as far as a
portion of the outlet gap (5) situated immediately adjacent to the outer contour (2)
of the tube-like member (1).
2. A device according to Claim 1, characterized in that the portion of the outlet gap (5) situated immediately adjacent to the outer contour
(2) of the tube-like member (1) has a small, hook-like curve (6) deviating from the
following shape, and the said curve extends only over a fraction of the overall length
of the outlet gap (5), for example amounts to approximately 1/10 of this length.
3. A device according to Claim 1, characterized in that an imaginary straight line (G2), which continues the inner opening region of the
outlet gap (5), intersects the straight line (G1) connecting the middle regions of the cavities (3, 4) at an angle of approximately
90°.
4. A device according to Claim 1, characterized in that the distance between the outlet gap (5) and the peripheral contour of the compressible
cavity (4) is substantially constant over the length of the outlet gap (5).
5. A device according to Claim 1, characterized in that the distance between the outlet gap (5) and the peripheral contour of the compressible
cavity (4) increases from the inside to the outside.
6. A device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that a plurality of injection cavities (3) are provided in the tube-like member (1), and
one outlet gap (5) and at least one compressible cavity (4) are associated with each
injection cavity (3).
7. A device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the compressible cavity (4) has a circular or an oval cross-section.
8. A device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the tube-like member (1) is formed in one piece from a non-compressible, resiliently
deformable material.
1. Dispositif pour réaliser l'étanchéité de joints entre deux parties de construction
par exemple en béton, comprenant un organe tubulaire (1) allongé, ayant au moins une
cavité d'injection (3) et dont la paroi est munie d'au moins un intervalle de sortie
(5) en forme de fente pour une masse d'étanchéité qui s'injecte dans la cavité d'injection
et, à côté de la fente de sortie (5) au moins une cavité (4) s'étendant parallèlement
à la cavité d'injection (3) et qui peut être comprimée,
la cavité d'injection (3) ayant une section circulaire et la cavité compressible (4)
étant fermée à sa périphérie,
caractérisé en ce que
la fente de sortie (5) un tracé courbe et dépasse de la périphérie de la cavité d'injection
(3) au où près du point tourné vers la cavité compressible (4), à l'intersection d'une
droite (G1) contenue dans la surface de la section, passant par la zone du centre
des deux cavités (3, 4) et de la périphérie de la cavité d'injection (3),
la cavité d'injection (3) se trouvant dans une zone de section moyenne et la cavité
compressible (4) proche du contour extérieur de l'organe tubulaire (1), et
partant de l'endroit où elle est issue de la cavité d'injection (3) la fente de sortie
(5) suit à distance le contour périphérique de la cavité compressible (4) jusqu'à
un segment de la fente de sortie (5) directement voisin du contour extérieur (2) de
l'organe tubulaire (1).
2. Dispositif suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
le segment de la fente de sortie (5) est directement voisin du contour extérieur (2)
de l'organe tubulaire (1) et présente une petite courbure (6) en forme de crochet,
déviant du tracé suivant et cette courbure ne correspond qu'à une fraction de la longueur
totale de la fente de sortie (5) par exemple environ 1/10 de cette longueur.
3. Dispositif suivant la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
une droite (G2) qui prolonge la zone d'entrée intérieure de la fente de sortie (5)
coupe la droite (G1) reliant les zones centrales des cavités (3, 4) sous un angle
d'environ 90°.
4. Dispositif suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
la distance entre l'intervalle de sortie (5) et le contour périphérique de la cavité
compressible (4) est essentiellement constante sur la longueur de l'intervalle de
sortie (5).
5. Dispositif suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
la distance entre l'intervalle de sortie (5) et le contour extérieur de la cavité
compressible (4) augmente de l'intérieur vers l'extérieur.
6. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé par
plusieurs cavités d'injection (3) prévu dans l'organe tubulaire (1) et à chaque cavité
d'injection (3) est associée une fente de sortie (5) et au moins une cavité compressible
(4).
7. Dispositif suivant l'une des revendications là 6,
caractérisé en ce que
la cavité compressible (4) à une section circulaire ou ovale.
8. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
l'organe tubulaire (1) est réalisé en une seule pièce en une matière élastiquement
déformable non compressible.
