[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors
durch Steuerung eines Glühvorgangs einer Glühkerze, bei welchem der Glühkerze zunächst
während der Aufheizphase bis zum Erreichen einer Solltemperatur eine elektrische Aufheizleistung
zuführt wird, deren Betrag höher ist als die Dauerleistung, die der Glühkerze im Dauerbetrieb
ohne Schädigung zugeführt werden kann, wobei die Dauer der Aufheizphase so bemessen
ist, daß keine Schädigung der Glühkerze erfolgt, und bei welchem nach Ablauf der Aufheizphase
die Heizleistung der Glühkerze maximal der Dauerleistung entspricht und dadurch geregelt
wird, daß die Temperatur der Glühwendel der Glühkerze gemessen und mit einer Solltemperatur
verglichen und die Heizleistung geregelt wird.
[0002] Zur Zündung des Kraftstoffes beim Starten von Dieselmotoren (Selbstzünder) mittels
Glühkerzen muß die Temperatur der Glühkerze in einer Aufheizphase auf eine Solltemperatur
aufgeheizt werden, bei der der Kraftstoff zündet. Beim Starten des Dieselmotors muß
somit eine gewisse Vorglühzeit abgewartet werden.
[0003] Aus der US 4,934,349 ist ein Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors bekannt,
wobei bei diesem Verfahren einerseits während der Aufheizphase bis zum Erreichen einer
Solltemperatur eine elektrische Aufheizleistung zugeführt und anschließend die Heizleistung
der Glühkerze geregelt wird, wobei dies unter Messung der Temperatur der Glühwendel
der Glühkerze und Vergleich mit einer Solltemperatur sowie entsprechender Regelung
der Heizleistung erfolgt.
[0004] Hierzu weist die US 4,934,349 zwei Kreise für die Zurverfügungstellung der Heizleistung
auf, nämlich einen "Stable preheating circuit" und einen "quick preheating circuit"
die beide entsprechend angesteuert werden.
[0005] Die EP 0 315 934 A1 offenbart ein Verfahren zur Regelung von Glühkerzen bei Dieselmotoren,
bei welchem der Stromfluß zur Glühkerze durch Impulsbreitenmodulation periodisch aus-
und eingeschaltet wird.
[0006] Währende der Abschaltpausen wird eine den ohmschen Widerstand der Glühkerze repräsentierende
physikalische Größe ermittelt. Nachdem dieses Meßergebnis einen vorgegebenen Sollwert
überschritten hat, wird ein Regelungsvorgang eingeleitet, der die Temperatur der Glühkerze
so einstellt, daß eine vorgegebene Betriebstemperatur eingehalten wird.
[0007] Die DE 693 04 586 offenbart ein Verfahren zum Betrieb eines Dieselmotors, bei welchem
in einer sogenannten Vorwärmperiode die Glühdrähte der Glühkerzen aller Zylinder versorgt
werden. Ferner wird gegebenenfalls nach dem Start des Motors noch ein Nachwärmen mittels
der Kerzen vorgesehen.
[0008] Die US 4,444,160 offenbart ebenfalls eine Steuerung für Glühkerzen eines Dieselmotors,
wobei die Steuerung ebenfalls vorsieht, daß vor dem Starten des Motors während eines
ersten Aufheizzeitraums den Glühkerzen ein höherer Strom zugeführt wird, so lange
bis eine gewünschte Temperatur erreicht ist und nachher die Heizleistung reduziert
wird, um die gewünschte Temperatur zu halten, bis der Motor sicher gestartet ist.
[0009] Die US 4,137,885 offenbart eine Schaltung zum Ansteuern von Glühkerzen, wobei aus
zwei Eingangsgrößen eine Steuerzeit für die Glühkerzen generiert wird, um die Kerzen
nicht zu beschädigen und eine zu lange Vorglühzeit zu vermeiden.
[0010] Die US 5,144,922 offenbart eine Schaltung zum Ansteuern von Glühkerzen in Heizintervallen,
wobei zwischen den Heizintervallen mit einem Meßstrom die Glühkerzentemperatur ermittelt
wird.
[0011] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Verfahren zu schaffen,
mit dem Dieselmotoren optimiert betrieben werden können.
[0012] Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß als Glühkerzen schnell aufheizende Stabglühkerzen verwendet werden,
daß von einer Glühkerzensteuerung die Temperatur der Glühwendel der Stabglühkerzen
gemessen wird, daß die Temperatur der Glühkerzen umfassende Daten von Glühkerzenzuständen
von der Glühkerzensteuerung einer Motorsteuerung übermittelt werden, daß die Solltemperatur
von der Motorsteuerung der Glühkerzensteuerung vorgegeben wird, und daß von der Glühkerzensteuerung
jede Glühkerze mit einer separaten Leistungsendstufe gesteuert wird.
[0013] Um einen vorteilhaften Schnellstart zu ermöglichen, ist vorgesehen, daß die Glühkerze
als schnell aufheizende Stabglühkerze ausgebildet ist, welche von einem elektrischen
Steuergerät dergestalt schnell aufgeheizt werden kann, daß sie bei gegebener Bordspannung
einen bestimmten Strom für eine bemessene Zeit aufnehmen kann, so daß sie in kürzester
Zeit eine die Kerze nicht schädigende Aufheizenergie aufnehmen kann, wobei es zur
Aufbringung des großen Stromes vorteilhaft ist, die Nennspannung, d.h. die für den
Dauerbetrieb der Kerze geeignete Spannung, an die diese angeschlossen werden kann,
ohne daß es zu einer Schädigung der Glühkerze kommt, kleiner als die Bordnennspannung
zu wählen, und daß nach Erreichen der für den Zündvorgang notwendigen Kerzentemperatur
die Energiezufuhr vorteilhafterweise durch eine getaktete Stromversorgung bis zu ihrer
Nenndauerleistung gedrosselt wird, so lange bis der Motor gestartet oder der Glühvorgang
unterbrochen wird.
[0014] Ferner ist vorgesehen, daß eine Datenübermittlung des Glühkerzenzustands, insbesondere
der Temperatur der Glühkerze, zwischen einer Motorsteuerung bzw. einem Motormanagement
des Dieselmotors und der Glühkerzensteuerung erfolgt.
[0015] Von Vorteil ist es bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wenn die Temperatur der Glühwendel
von der Glühkerzensteuerung bestimmbar ist und die Glühkerzensteuerung eine Regelungseinheit
umfaßt, die die Heizleistung der Versorgungseinheit in Abhängigkeit von der Temperaturdifferenz
zwischen der tatsächlich vorherrschenden Temperatur der Glühwendel und einer vorgegebenen
Solltemperatur regelt.
[0016] Dabei ist es günstig, wenn die Glühkerzensteuerung eine Unterbrechereinheit umfaßt
zur Bestimmung der Temperatur der Glühwendel, die die von einer Versorgungseinheit
der Glühwendel zugeführte Heizleistung unterbricht.
[0017] Die Temperatur der Glühwendel kann bei dem erfindungsgemäßen Verfahren dadurch bestimmt
werden, daß die Glühkerzensteuerung eine den elektrischen Widerstand der Glühwendel
bestimmende und aus dem Widerstandswert die Temperatur der Glühwendel errechnende
Meßeinheit umfaßt.
[0018] Es ist vorgesehen, daß die Glühkerze zunächst mit einer Leistung betrieben wird,
der sie im Dauerbetrieb nicht standhalten kann, sondern bei der sie durchbrennen würde.
Diese hohe Aufheizleistung wird ihr allerdings nur über eine Zeitspanne zugeführt,
die so bemessen ist, daß noch keine Schädigung der sich allmählich erwärmenden Glühkerze
eintritt. Die Glühkerze wird vielmehr nur so lange mit der hohen Aufheizleistung betrieben,
bis sie ihre Solltemperatur erreicht hat. Die Dauer der Aufheizphase wird somit durch
den Betrag der Aufheizleistung bestimmt und kann für jeden zur Verwendung kommenden
Glühkerzentyp fest vorgegeben werden.
[0019] Bei einer Ausführungsform des Verfahrens ist vorgesehen, daß man die Heizleistung
der Glühkerze dadurch regelt, daß man wiederholt die Temperatur einer Glühwendel der
Glühkerze bestimmt, mit einer Solltemperatur vergleicht, und die Heizleistung zum
Erreichen einer Solltemperatur auf einen der ermittelten Temperaturdifferenz entsprechenden
Wert einstellt.
[0020] Es wird die der Glühwendel zugeführte Leistung in Abhängigkeit von der Temperatur
der Glühwendel der Glühkerze geregelt. Dadurch ist es möglich, die Glühkerze zum Aufheizen
mit einer sehr hohen Leistung zu betreiben, die dann bei Erreichen der Solltemperatur
gedrosselt wird.
[0021] Die Drosselung der Heizleistung kann dabei derart erfolgen, daß man den Betrag der
praktisch kontinuierlich zugeführten Heizleistung reduziert, oder aber indem man die
Heizleistung der Glühkerze getaktet zuführt, d.h. in gewissen Zeitintervallen unterbricht,
wobei die Länge der unterbrechenden Zeitintervalle in Abhängigkeit von der tatsächlichen
Temperatur der Glühwendel eingestellt wird.
[0022] Es ist vorgesehen, daß man zum einen die Glühkerze in der Aufheizphase mit einer
sehr hohen Leistung betreibt, so daß die Glühkerze sehr schnell erwärmt wird und daß
man zum anderen die Temperatur der Glühwendel der Glühkerze ermittelt und so feststellen
kann, wann die Solltemperatur erreicht wurde. Sobald dies der Fall ist, wird die der
Glühkerze zugeführte Leistung gedrosselt und die Glühkerze wird maximal mit der Leistung
betrieben, die der Glühkerze im Dauerbetrieb ohne Schädigung zugeführt werden kann.
[0023] Alle Ausführungsformen ermöglichen kurze Energiebereitstellungszeiten zur Zündung
des Kraftstoffes beim Starten von Dieselmotoren mit Glühkerzen. Die Abgasemissionen
und der Motorverschleiß werden beim Kaltstart verringert, es tritt eine Komfortsteigerung
durch die Verkürzung der Vorglühzeit ein.
[0024] Von Vorteil ist es, wenn die Kerzentemperatur durch das Verfahren stabilisiert wird
durch Abfrage der Temperatur an der Glühkerzenspitze, so daß bei sinkender Temperatur
(Schwachlastbetrieb des Motors) durch Zufuhr einer errechneten elektrischen Energiemenge
(Zwischenglühen) die optimale Kerzentemperatur wieder erreicht wird, und diese Regelung
während der gesamten Arbeitszeit des Motors erfolgt. Bei einer derartigen Ausgestaltung
umfaßt die erfindungsgemäße Vorrichtung zusätzlich eine Recheneinheit, die in Abhängigkeit
von der Temperaturdifferenz zwischen dem Ist-Wert und dem Soll-Wert der Temperatur
der Glühwendel die zum Erreichen der Solltemperatur erforderliche Energiemenge errechnet.
[0025] Bei einer Realisierung des Verfahrens ist die Glühkerze elektrisch mit einer Versorgungseinheit
zur Bereitstellung einer elektrischen Heizleistung für die Glühkerze verbunden, wobei
die Heizleistung der Versorgungseinheit mittels der Glühkerzensteuerung steuerbar
ist.
[0026] Mit Hilfe der Versorgungseinheit wird die Glühkerze mit elektrischer Energie versorgt,
wobei die Glühkerze in vorteilhafter Weise derart ausgestaltet sein kann, daß der
Wert der elektrischen Spannung, mit der sie im Dauerbetrieb ohne Schädigung betrieben
werden kann, die sogenannte Nennspannung, geringer ist als die Bordspannung, die beispielsweise
im Kraftfahrzeug vorliegt. Dadurch ist es möglich, die Glühkerze während der Aufheizphase
mit Hilfe der Versorgungseinheit mit der für den Dauerbetrieb der Glühkerze zu hohen
Bordspannung zu betreiben und nach Ablauf der Aufheizphase die Versorgungsspannung
der Glühkerze mit Hilfe des Steuergeräts auf den für den Dauerbetrieb der Glühkerze
geeigneten Wert zu reduzieren.
[0027] Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß als Nennspannung
der Kerzen eine kleinere Spannung als die Bordnennspannung gewählt wird, vorzugsweise
eine Spannung, die ungefähr der Hälfte der Bordspannung entspricht.
[0028] Günstig ist es, wenn die Recheneinheit der Glühkerzen-Steuer-Vorrichtung derart ausgestaltet
ist, daß bei Startunterbrechung und Neustart nach kurzer Zeit durch Prüfen der Kerzentemperatur
für den ersten Schnellstart-Heizimpuls die Energiemenge bzw. die Einwirkzeit neu berechnet
und geregelt wird
[0029] Es kann in vorteilhafter Weise vorgesehen sein, daß jeder Glühvorgang im Betrieb
des Motors dadurch gekennzeichnet ist, daß jeweils die aktuelle Temperatur der Glühkerzenspitze
gemessen und die für das Erreichen der Solltemperatur notwendige elektrische Energie
mit Hilfe der Recheneinheit ermittelt wird.
[0030] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen, daß man im Dauerbetrieb
der Glühkerze die Heizleistung der Glühkerze dadurch regelt, daß man wiederholt die
Temperatur der Glühwendel der Glühkerze bestimmt, mit der Solltemperatur vergleicht
und die Heizleistung zum Erreichen der Solltemperatur auf einen der ermittelten Temperaturdifferenz
entsprechenden Wert einstellt. Insbesondere kann die Einstellung der Heizleistung
zum Erreichen der Solltemperatur dadurch erfolgen, daß der Wert der Heizleistung im
Dauerbetrieb reduziert wird oder aber daß die Heizleistung getaktet zugeführt wird
und die Länge der Taktintervalle der Temperaturdifferenz zwischen der Ist-Temperatur,
d.h. der tatsächlichen Temperatur der Glühwendel, und der Solltemperatur entspricht.
[0031] Wird die Heizleistung der Glühkerze auch im Dauerbetrieb geregelt, so ist es dadurch
möglich, auch während beliebiger Betriebszustände des Motors zusätzlich Glühvorgänge
durchzuführen. Hierbei ist es von Vorteil, wenn man die Energiemengen, die bei einer
bestimmten Ist-Temperatur zur Erreichung der Solltemperatur der Glühkerze zugeführt
werden müssen, errechnet und anschließend die Heizleistung so lange der Glühkerze
zuführt, bis die Glühkerze die vorbestimmte Energiemenge aufgenommen hat. Dadurch
werden Fahreigenschaften und Abgasemissionen verbessert, und es tritt eine Verringerung
des Kraftstoffverbrauchs sowie eine Verschleißverminderung des Motors aufgrund der
Optimierung der Verbrennung ein.
[0032] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verfahren ist vorgesehen,
daß man zur Bestimmung der Temperatur der Glühwendel die Heizleistungszufuhr der Glühkerze
kurzzeitig unterbricht.
[0033] Günstig ist es, wenn man die Heizleistungszufuhr bis zum Erreichen eines Temperaturgleichgewichts
innerhalb der Glühwendel unterbricht.
[0034] Die Zeitspanne, bis sich nach einer Unterbrechung der Heizleistungszufuhr ein Temperaturgleichgewicht
innerhalb der Glühkerze einstellt, ist abhängig vom jeweils zum Einsatz kommenden
Glühkerzentyp. Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Verfahren ist vorgesehen, daß man die Heizleistungszufuhr zur Bestimmung der Temperatur
der Glühwendel für etwa 50 bis 60 msek unterbricht. Es hat sich herausgestellt, daß
in vielen Fällen innerhalb einer derartigen Zeitspanne ein Temperaturgleichgewicht
innerhalb der Glühwendel erzielt wird, so daß man vorteilhafterweise am Ende dieser
Zeitspanne die Temperatur der Glühwendel bestimmt und zur Regelung der Heizleistung
verwendet.
[0035] Günstig ist es, die Glühkerze derart auszugestalten, daß sie kurzzeitig die doppelte
Nennspannung verkraften kann, ohne daß eine Schädigung der Glühkerze erfolgt.
[0036] Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient
im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung.
[0037] Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Darstellung eines Steuergeräts zur Steuerung des Glühvorgangs der
Glühkerzen eines Dieselmotors;
- Figur 2:
- ein Blockschaltbild des Steuergeräts aus Figur 1;
- Figur 3:
- den Verlauf der Glühkerzentemperatur und des zugeführten Heizstroms gemäß einer ersten
Ausgestaltung der Ansteuerung der Glühkerze;
- Figur 4:
- eine vergrößerte Darstellung des Details A aus Figur 3 und
- Figur 5:
- den Verlauf der Glühkerzentemperatur und des zugeführten Heizstroms gemäß einer zweiten
Ausgestaltung der Ansteuerung der Glühkerze.
[0038] In Figur 1 ist als Funktionsschaubild in schematischer Weise eine Anlage zur Steuerung
des Glühvorgangs insbesondere beim Schnellstart von Dieselmotoren (Selbstzünder) mit
regelbaren Glühkerzen zum Vorglühen beim Startvorgang dargestellt. Diese umfaßt eine
mit ihrer negativen Elektrode an Masse (GND) angeschlossene Batterie, deren positive
Elektrode mit einem Anschluß 29 eines Steuergeräts 32 verbunden ist. Das Steuergerät
32 umfaßt eine zentrale Steuereinheit in Form einer Micro-Controller-Steuerung sowie
eine Stromüberwachung mit Leistungsendstufen, an die Anschlüsse G1, G2, G3, G4, G5
und G6 angeschlossen sind. Sowohl die Micro-Controller-Steuerung als auch die Stromüberwachung
sind zur Spannungsversorgung an den Anschluß 29 angeschlossen. Die Micro-Controller-Steuerung
ist außerdem über eine Leitung 12 mit der Stromüberwachung und über eine Leitung 14
unmittelbar mit den Leistungsendstufen verbunden. Außerdem ist die Micro-Controller-Steuerung
über eine Leitung 16 mit einem Anschluß 31 verbunden, an den die gemeinsame Masse
(GND) angeschlossen ist. Außerdem ist ein weiterer Anschluß DL vorgesehen, über den
die Micro-Controller-Steuerung an eine in der Zeichnung nicht dargestellte Motorsteuerung
oder an ein Motormanagement anschließbar ist. An die Anschlüsse G1 bis G6 des Steuergeräts
32 sind Glühkerzen 20, 22, 24, 26, 28 und 30 angeschlossen, die außerdem mit der gemeinsamen
Masse GND in Verbindung stehen.
[0039] Der Aufbau der Micro-Controller-Steuerung ergibt sich aus dem Blockschaltbild des
Steuergeräts 32 in Figur 2. Die Micro-Controller-Steuerung umfaßt eine Stromversorgungseinheit,
einen Mikroprozessor sowie eine Treiber- und Schutzschaltung. Der Mikroprozessor und
die Treiber- und Schutzschaltung werden von der an den Anschluß 29 des Steuergeräts
32 angeschlossenen Stromversorgungseinheit mit elektrischer Energie versorgt. Die
in Figur 1 schematisch als Anschluß DL dargestellte Verbindung zwischen Micro-Controller-Steuerung
und Motorsteuerung oder Motormanagement erfolgt über ein Dateninterface. Hierbei kann
beispielsweise eine Eindraht-Verbindung oder ein CAN-Bus verwendet werden.
[0040] Wie aus Figur 2 deutlich wird, ist für jede Glühkerze eine separate Leistungsendstufe
vorgesehen. Um eine möglichst übersichtliche Darstellung zu erzielen, werden in Figur
2 nur vier Leistungsendstufen und nur zwei Glühkerzen 28, 30 dargestellt, tatsächlich
werden jedoch ebenso viele Endstufen wie Glühkerzen eingesetzt. Die Endstufen stehen
jeweils mit der Treiber- und Schutzschaltung der Micro-Controller-Steuerung in Verbindung
sowie mit einer Strommeßeinheit, die ihrerseits an die Treiber- und Schutzschaltung
sowie an den Anschluß 29 angeschlossen ist. Statt jeder Glühkerze eine separate Endstufe
zuzuordnen, kann auch vorgesehen sein, 2 oder mehr Glühkerzen in einer Parallelschaltung
zusammenzufassen und eine derart gebildete Glühkerzengruppe mit einer Endstufe zu
verbinden.
[0041] Die Verbindungsleitungen zwischen den Leistungsendstufen und den Glühkerzen 20 bis
30 dienen zum einen dazu, die Glühkerzen mit elektrischer Energie zu versorgen. Zum
anderen erfolgt über diese Leitungen die Bestimmung der einzelnen Widerstände und
damit auch der Temperatur der Glühkerzen. Hierzu wird deren Energieversorgung kurzzeitig
unterbrochen, und statt dessen wird an die Glühkerzen eine Prüfspannung angelegt und
der durch die Glühwendel fließende Strom von der Strommeßeinheit gemessen. Dies erfolgt
durch die Steuerung der Endstufen mittels der Treiber- und Schutzschaltung, die ihrerseits
an den Mikroprozessor gekoppelt ist. Aus dem gemessenen Strom kann bei bekannter Prüfspannung
in üblicher Weise der elektrische Widerstand der Glühwendel ermittelt werden, dem
wiederum ein bestimmter Temperaturwert zugeordnet werden kann. Die derart bestimmte
Ist-Temperatur wird mit der Soll-Temperatur der Glühkerze verglichen, und aus der
Temperaturdifferenz wird vom Mikroprozessor die für das Erreichen der Soll-Temperatur
erforderliche Heizleistung berechnet, die den Glühkerzen anschließend über die Endstufen
zugeführt wird.
[0042] Durch wiederholte kurzzeitige Unterbrechung der Heizleistungszufuhr der Glühkerzen
und Bestimmung der jeweiligen Ist-Temperatur ist es möglich, die Glühkerzen innerhalb
kurzer Zeit aufzuheizen und in stabilisierter Weise auf einer Soll-Temperatur zu halten.
Die Heizleistungszufuhr wird jeweils für die Dauer von etwa 55 ms unterbrochen, so
daß sich innerhalb der Glühkerze ein Temperaturgleichgewicht einstellt. Die Strommessung
zur Bestimmung des Widerstands und damit auch der Temperatur der Glühkerze erfolgt
am Ende des Unterbrechungsintervalls, wobei die Meßzeit ca. 20 µs beträgt und bei
einem Strommeßbereich von bis zu 200 Amp eine kleinste meßbare Auflösung von etwa
1 Amp erzielt wird.
[0043] Die Ansteuerung der Glühkerzen mittels des voranstehend beschriebenen Steuergeräts
32 kann dergestalt erfolgen, daß der zugeführte Heizstrom der jeweiligen Temperaturdifferenz
zwischen Ist- und Soll-Temperatur entspricht. Der sich daraus ergebende Temperatur-
und Heizstromverlauf ist in Figur 3 dargestellt. Diese zeigt in einem oberen Diagramm
den Verlauf der sich einstellenden Glühkerzentemperatur T in Abhängigkeit von der
Zeit t, wobei sich die Glühkerzentemperatur T aufgrund des der Glühkerze zugeführten
Heizstromes I ändert, dessen Verlauf, ebenfalls in Abhängigkeit von der Zeit t, in
Figur 3 in einem unteren Diagramm dargestellt ist. Der in der jeweiligen Leistungsendstufe
zugeordneten Glühkerze wird zunächst ein hoher Heizstrom I zugeführt, so daß sich
die Glühkerze beträchtlich aufheizt. Mit zunehmender Ist-Temperatur wird die Heizstromzufuhr
reduziert. Dies hat zur Folge, daß sich die Ist-Temperatur der Soll-Temperatur der
Glühkerze allmählich annähert. Wie bereits erwähnt, erfolgt die Bestimmung der Ist-Temperatur
dadurch, daß die Heizleistungszufuhr, d.h. im vorliegenden Fall die Zufuhr des entsprechenden
Heizstroms, kurzzeitig unterbrochen und der Widerstand der Glühwendel bestimmt wird.
Die in regelmäßigen Abständen erfolgende Unterbrechung der Heizstromzufuhr ist vergrößert
in Figur 4 dargestellt, die ebenfalls den Verlauf des Heizstroms I in Abhängigkeit
von der Zeit t zeigt. Die Figur 4 zeigt eine vergrößerte Darstellung des in Figur
3 strichpunktiert gezeichneten Details A. Die Messung des Widerstands und damit auch
der Glühkerzentemperatur erfolgt jeweils am Ende des Unterbrechungsintervalls und
ist in Figur 4 durch die Pfeile 50 symbolisiert.
[0044] Bei der in Figur 3 dargestellten Ausgestaltung der Ansteuerung der Glühkerzen wird
die Amplitude des Heizstroms I entsprechend der Temperaturdifferenz zwischen Ist-
und Soll-Temperatur der Glühkerze verringert. Eine alternative Ansteuerungsmöglichkeit
der Glühkerzen mittels des Steuergeräts 32 ist aus Figur 5 ersichtlich. Figur 5 zeigt
in einem oberen Diagramm den sich einstellenden Verlauf der Glühkerzentemperatur T
in Abhängigkeit von der Zeit t, der sich ergibt, wenn die Glühkerze entsprechend der
in einem unteren Diagramm in der Figur 5 dargestellten Ansteuerung angesteuert wird.
Das untere Diagramm zeigt die Glühkerzenansteuerung, d.h. den Verlauf des Glühkerzenstroms,
in Abhängigkeit von der Zeit t. Wie ersichtlich, wird der der jeweiligen Endstufe
zugeordneten Glühkerze während einer durch den Doppelpfeil 55 verdeutlichten Aufheizphase
gleichbleibend ein Heizstrom mit maximaler Amplitude zugeführt, so daß sich die Glühkerze,
wie aus dem oberen Diagramm der Figur 5 ersichtlich, sehr schnell aufheizt. Nach Erreichen
der Soll-Temperatur wird die Temperatur der Glühkerze während der sich anschließenden
Haltephase, die durch den Doppelpfeil 60 verdeutlicht ist, konstant gehalten. Hierzu
wird die Glühkerze getaktet angesteuert, d.h. der Heizstrom wird regelmäßig unterbrochen,
so daß der Glühkerze insgesamt über die Zeit integriert eine geringere Heizleistung
zugeführt wird. Auf diese Weise kann die Glühkerze während der Aufheizphase mit einer
sehr hohen Heizleistung versorgt werden, der sie im Dauerbetrieb nicht standhalten
würde, deren Zuführung jedoch eine sehr schnelle Aufheizung auf die Soll-Temperatur
zur folge hat. Nach Erreichen der Soll-Temperatur wird die zugeführte Heizleistung
auf einen Wert reduziert, der ausreichend ist, um die Temperatur der Glühkerze auf
Soll-Temperatur zu halten, so daß eine Zerstörung der Glühkerze nicht zu befürchten
ist.
[0045] Die Aufheizphase und das anschließende Halten der Temperatur sind nicht auf den Startvorgang
des Dieselmotors oder auf eine maximale Glühkerzentemperatur beschränkt, sondern können
auch zum sogenannten Zwischenglühen bei laufendem Motor und bei einer durch die Dieselmotorsteuerung
ermittelten Glühtemperatur angewendet werden.
[0046] Um festzustellen, ob die Glühkerze bereits ihre Soll-Temperatur erreicht hat, kann
auch bei der in Figur 5 dargestellten Ausführungsform der Ansteuerung die Heizstromzufuhr
regelmäßig für eine Dauer von ca. 55 ms unterbrochen und am Ende des Unterbrechungsintervalls
eine Temperaturbestimmung durchgeführt werden, wie dies unter Bezugnahme auf die Figuren
3 und 4 bereits erläutert wurde. Eine entsprechende Temperaturbestimmung kann sowohl
während der Aufheizphase 55 als auch während der Haltephase 60 erfolgen. Hat die der
jeweiligen Endstufe zugeordnete Glühkerze noch nicht ihre Soll-Temperatur erreicht,
so wird die entsprechende Endstufe über die Treiber- und Schutzschaltung vom Mikroprozessor
derart angesteuert, daß der Glühkerze gleichbleibend ein Heizstrom mit maximaler Amplitude
zugeführt wird. Nach Erreichen der Soll-Temperatur wird der Heizstrom nur noch getaktet,
d.h. mit Unterbrechungen zugeführt, wie dies aus dem unteren Diagramm der Figur 5
deutlich wird. Die Dauer der Unterbrechungszeiten, d.h. das Verhältnis der Ein/Ausschaltzeiten
der Endstufen kann vom Mikroprozessor durch Vergleich der Ist-Temperatur mit der Soll-Temperatur
der jeweiligen Glühkerze errechnet werden.
1. Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors durch Steuerung eines Glühvorgangs einer
Glühkerze, bei welchem der Glühkerze zunächst während der Aufheizphase bis zum Erreichen
einer Solltemperatur eine elektrische Aufheizleistung zuführt wird, deren Betrag höher
ist als die Dauerleistung, die der Glühkerze im Dauerbetrieb ohne Schädigung zugeführt
werden kann, wobei die Dauer der Aufheizphase so bemessen ist, daß keine Schädigung
der Glühkerze erfolgt, und bei welchem nach Ablauf der Aufheizphase die Heizleistung
der Glühkerze maximal der Dauerleistung entspricht und dadurch geregelt wird, daß
die Temperatur der Glühwendel der Glühkerze gemessen und mit einer Solltemperatur
verglichen und die Heizleistung geregelt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß als Glühkerzen schnell aufheizende Stabglühkerzen verwendet werden, daß von einer
Glühkerzensteuerung die Temperatur der Glühwendel der Stabglühkerzen gemessen wird,
daß die Temperatur der Glühkerzen umfassende Daten von Glühkerzenzuständen von der
Glühkerzensteuerung einer Motorsteuerung übermittelt werden, daß die Solltemperatur
von der Motorsteuerung der Glühkerzensteuerung vorgegeben wird, und daß von der Glühkerzensteuerung
jede Glühkerze mit einer separaten Leistungsendstufe gesteuert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung auf die Solltemperatur während der gesamten Arbeitszeit des Motors erfolgt.
3. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Nennspannung der Kerzen kleiner als die Bordnennspannung gewählt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nennspannung zur Erreichung der Nennleistung der Glühkerzen etwa die Hälfte der
vorhandenen Bordnennspannung beträgt.
5. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Startunterbrechung und Neustart nach kurzer Zeit durch Prüfen der der Temperatur
der Glühkerzen die Energiemenge bzw. die Einwirkzeit für den ersten Schnellstart-Heizimpuls
neu berechnet und geregelt wird.
6. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Glühvorgang im Betrieb des Motors die aktuelle Temperatur der Glühkerzenspitze
gemessen und die für das Erreichen der Solltemperatur notwendige elektrische Energie
ermittelt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Dauerbetrieb der Glühkerze die Heizleistung der Glühkerze dadurch geregelt wird,
daß die Temperatur der Glühwendel der Glühkerze bestimmt und durch Vergleich mit der
Solltemperatur eine Temperaturdifferenz bestimmt wird und daß die Heizleistung zum
Erreichen der Solltemperatur auf einen der ermittelten Temperaturdifferenz entsprechenden
Wert eingestellt wird.
8. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von der Glühkerzensteuerung zum Bestimmen der Temperatur der Glühwendel der Stabglühkerze
die Zufuhr der Heizleistung kurzzeitig unterbrochen und dann die Temperatur gemessen
wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhr der Heizleitung praktisch bis zum Erreichen eines Temperaturgleichgewichts
innerhalb der Glühwendel unterbrochen wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhr der Heizleistung für etwa 50 bis 60 msek unterbrochen wird.
11. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Glühkerzen verwendet werden, die kurzzeitig die doppelte Nennspannung verkraften,
ohne daß eine Schädigung der Kerzen eintritt.
1. Method of operating a diesel engine by controlling a glowing operation of a glow plug,
wherein an electric heating-up power is first supplied to the glow plug during the
heating-up phase until a set temperature is reached, the amount of the electric heating-up
power being higher than the continuous power that can be supplied to the glow plug
during continuous operation without damage thereto, and the duration of the heating-up
phase being of such length that no damage occurs to the glow plug, and wherein after
termination of the heating-up phase, the heating power of the glow plug corresponds
at most to the continuous power and is regulated by the temperature of the glow coil
of the glow plug being measured and compared with a set temperature and the heating
power being regulated,
characterized in that sheathed glow plugs that heat up quickly are used as glow plugs, in that the temperature of the glow coil of the sheathed glow plugs is measured by a glow
plug control device, in that data on glow plug states including the temperature of the glow plugs are transmitted
to an engine control device by the glow plug control device, in that the set temperature is predetermined by the engine control device for the glow plug
control device, and in that each glow plug is controlled with a separate power output stage by the glow plug
control device.
2. Method in accordance with claim 1, characterized in that the regulation to the set temperature is carried out during the entire working time
of the engine.
3. Method in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the nominal voltage of the plugs is selected so as to be smaller than the on-board
nominal voltage.
4. Method in accordance with claim 3, characterized in that the nominal voltage for reaching the nominal power of the glow plugs is approximately
half of the on-board nominal voltage provided.
5. Method in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that in the event of interruption of start-up and restart after a short time, the amount
of energy or the action time for the first quick-start heating impulse is recalculated
and regulated by testing the temperature of the glow plugs.
6. Method in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the current temperature of the glow plug tip is measured and the electrical energy
necessary for reaching the set temperature determined for each glowing operation during
operation of the engine.
7. Method in accordance with claim 6, characterized in that during continuous operation of the glow plug, the heating power of the glow plug
is regulated by the temperature of the glow coil of the glow plug being determined
and a temperature difference being formed by comparison with the set temperature,
and by the heating power being set at a value corresponding to the temperature difference
determined in order to reach the set temperature.
8. Method in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that in order to determine the temperature of the glow coil of the sheathed glow plug,
the supply of heating power is interrupted for a short time by the glow plug control
device and the temperature is then measured.
9. Method in accordance with claim 8, characterized in that the supply of heating power is interrupted practically until a temperature equilibrium
within the glow coil is reached.
10. Method in accordance with claim 8 or 9, characterized in that the supply of heating power is interrupted for approximately 50 to 60 msec.
11. Method in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that glow plugs which take twice the nominal voltage for a short time without any damage
occurring to the plugs are used.
1. Procédé pour le fonctionnement d'un moteur diesel par commande du préchauffage d'une
bougie de préchauffage lors duquel une puissance de chauffage électrique, dont la
valeur est supérieure à la puissance permanente qui peut être amenée à la bougie de
préchauffage en fonctionnement permanent sans dommage, est tout d'abord amenée à la
bougie de préchauffage pendant la phase de chauffage jusqu'à ce qu'une température
de consigne soit atteinte, la durée de la phase de chauffage étant mesurée de manière
à ce que la bougie de préchauffage ne soit pas endommagée et lors duquel, à la fin
de la phase de chauffage, la puissance de chauffage maximale de la bougie de préchauffage
correspond à la puissance permanente et est réglée en mesurant la température des
filaments spiralés de la bougie de préchauffage et en la comparant avec une température
de consigne ainsi qu'en réglant la puissance de chauffage,
caractérisé en ce que des bougies de préchauffage à crayon à chauffage rapide sont utilisées comme bougies
de préchauffage, en ce que la température des filaments spiralés des bougies de préchauffage à crayon est mesurée
par un dispositif de commande des bougies de préchauffage, en ce que des données sur les états des bougies de préchauffage comprenant la température des
bougies de préchauffage sont transmises par la commande des bougies de préchauffage
à une commande de moteur, en ce que la température de consigne est prescrite à la commande des bougies de préchauffage
par la commande du moteur et en ce que la commande des bougies de préchauffage commande chaque bougie de préchauffage par
un étage de puissance final séparé.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le réglage sur la température de consigne a lieu pendant toute la durée de fonctionnement
du moteur.
3. Procédé selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tension nominale des bougies est choisie inférieure à la tension nominale de bord.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que la tension nominale permettant d'atteindre la puissance nominale des bougies de préchauffage
correspond à environ la moitié de la tension nominale de bord disponible.
5. Procédé selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, en cas d'interruption du démarrage et de redémarrage après une brève durée, la quantité
d'énergie et/ou le temps d'action pour la première impulsion de chauffage de démarrage
rapide sont à nouveau calculés et réglés par contrôle de la température des bougies
de préchauffage.
6. Procédé selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que lors de chaque procédure de préchauffage pendant le fonctionnement du moteur, la
température actuelle de la pointe de la bougie de préchauffage est mesurée et en ce que l'énergie électrique nécessaire pour atteindre la température de consigne est déterminée.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que, pendant le fonctionnement permanent de la bougie de préchauffage, la puissance de
chauffage de la bougie de préchauffage est réglée en déterminant la température des
filaments spiralés, en ce qu'une différence de température est déterminée par comparaison avec la température de
consigne et en ce que la puissance de chauffage permettant d'atteindre la température de consigne est réglée
sur une valeur correspondant à la différence de température déterminée.
8. Procédé selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'alimentation en puissance de chauffage est brièvement interrompue par la commande
des bougies de préchauffage pour déterminer la température des filaments spiralés
de la bougie de préchauffage à crayon et en ce que la température est alors mesurée.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'alimentation en puissance de chauffage est interrompue pratiquement jusqu'à ce
qu'un équilibre de température soit atteint à l'intérieur des filaments spiralés.
10. Procédé selon les revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que l'alimentation en puissance de chauffage est interrompue pendant environ 50 à 60
ms.
11. Procédé selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des bougies de préchauffage qui supportent pendant une brève période la tension nominale
double sans être endommagées sont utilisées.