| (19) |
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(11) |
EP 0 809 333 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.09.2002 Patentblatt 2002/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.04.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01R 25/00 |
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Mehrfachsteckdose
Multiple socket connector
Connecteur à prises multiples
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FI FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
21.05.1996 DE 19620445
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.11.1997 Patentblatt 1997/48 |
| (73) |
Patentinhaber: Knürr-Mechanik für die Elektronik AG |
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D-81829 Munchen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kalocsay, Karoly
Pozsonyi U.28 (HU)
- Szebenyi, Karoly
Szechenyi U.32 (HU)
- Angyal, Istvan
Nyir U.24 (HU)
- Flamme, Hans
82008 Unterhaching (DE)
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| (74) |
Vertreter: Heim, Hans-Karl, Dipl.-Ing. et al |
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Weber & Heim
Patentanwälte
Irmgardstrasse 3 81479 München 81479 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 640 545 FR-A- 2 518 831
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DE-A- 4 125 604 GB-A- 888 488
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Mehrfachsteckdose gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Aus der DE 41 26 604 A1 ist eine Mehrfachsteckdose mit einem Bodendeckel und einem
lösbar verbundenen haubenförmigen Oberteil mit einem Abdeckrahmen bekannt. Eine erste
Ausbildungsvariante sieht Kontaktsteine mit Kontaktbuchsen und Schutzkontakten vor.
Die Kontaktsteine sind in Draufsicht etwa quadratisch ausgebildet und können in unterschiedlichen
Winkelstellungen auf dem Bodendeckel befestigt werden. In einer alternativen Ausbildung
werden zwei als Flachstreifen mit seitlich angeformten, senkrecht zur Flachstreifenebene
hochstehenden Steckbuchsen durch Nieten, Schrauben, Clipsen oder Kleben auf dem Bodendeckel
befestigt oder in den Bodendeckel eingebettet. Die Steckbuchsen sind an ausgestanzten
kurzen Stegen ausgebildet und bestehen aus zwei Halbschalen, welche einer Spreizung
unterliegen.
[0003] Die GB-PS 888 488 betrifft eine einfache Steckdose. In einem Basisteil sind Ausnehmungen
zur Aufnahme von zwei Kontaktschienen und einer Erdungsschiene ausgebildet, welche
eine etwa quadratische Konfiguration mit eckseitig angeordneten Steckbuchsen aufweisen.
[0004] Aus der FR 2 518 831 ist eine Mehrfachsteckdose bekannt, welche aus einem Gehäuse
und einer Abdeckung besteht. Das Gehäuse weist in einem unteren Bereich Stützstege
und Schlitze für zwei Kontaktschienen und eine Schutzkontaktschiene mit Schutzkontakten
auf. Die zwei Kontaktschienen bestehen jeweils aus mehreren, abgewinkelten und gebogenen
Flachbändern, welche derart angeordnet werden, dass Kontaktbuchsen in der jeweils
gewünschten Winkelstellung gebildet werden. Dabei bilden jeweils zwei abgewinkelte
Kontaktschienen einen Steg mit endseitigen Kontaktbuchsen.
[0005] In der DE-OS 16 40 545 ist eine Mehrfachsteckdose für Winkelstecker, welche schräg
zur Längsrichtung der Mehrfachsteckdose, z.B. unter einem Winkel von 45°, angeordnet
werden, beschrieben. Parallel zur Längsachse der Mehrfachsteckdose sind zwischen Stegen
oder Rippen eines Sockels zwei Kontaktschienen mit Kontaktbuchsen versetzt angeordnet.
Die Kontaktbuchsen werden von Federbögen zweiteilig ausgebildeter, vertikal angeordneter
Kontaktschienen gebildet. Zwischen den Kontaktschienen ist eine Erdungsschiene oder
Schutzkontaktschiene auf den Sockelstegen oder Sockelrippen angeordnet. Schutzkontaktbügel
der Erdungsschiene sind senkrecht zur Verbindungslinie der Kontaktbuchsen eines Steckerpaares
befestigt. Die Fixierung der Schutzkontaktbügel an der Erdungsschiene erfolgt durch
Nieten, beispielsweise mittels Rohrnieten, die in dem Sockel verankert sind. Grundsätzlich
sind auch Schraubverbindungen möglich.
[0006] Bei der Mehrfachsteckdose der EP 0 109 876 wird in ein U-förmiges Gehäuse eine Trägeranordnung
aus einem Basisträger mit parallelen Kontaktschienen, einer Brücke mit einer Erdungsschiene
und Schutzkontakten sowie eine Abdeckung mit Steckereinsätzen als eine Einheit eingeschoben.
Die Kontaktschienen, welche zwei Teile mit Bögen für elliptisch ausgebildete Kontaktbuchsen
aufweisen, sind in Längsnuten zwischen Querrippen des Basisträgers angeordnet. Die
Erdungsschiene kann mit Schutzkontakten entsprechend der VDE-Norm oder der französischen,
englischen oder einer weiteren nationalen Norm versehen sein.
[0007] Nachteile der bekannten Mehrfachsteckdosen sind eine nicht in jedem Fall ausreichende
Kontaktverbindung infolge einer nachlassenden Federwirkung der Kontaktbuchsen und
eine relativ aufwendige Herstellung. So erfordert die Montage der Kontaktschienen
und der Erdungsschiene und insbesondere die Verbindung der Schutzkontakte mit der
Erdungsschiene einen erhöhten Aufwand, der durch aufwendige Niet- oder Schraubbefestigung
der Schutzkontakte an der Erdungsschiene bzw. der Trägeranordnung bedingt ist.
[0008] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, eine Mehrfachsteckdose zu schaffen, welche kostengünstig und entsprechend
den Sicherheitsvorschriften herstellbar ist und im Gebrauch sichere und zuverlässige
Kontaktverbindungen gewährleistet.
[0009] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1 gelöst. Zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltungen sind Merkmale der Unteransprüche
und in der Figurenbeschreibung enthalten.
[0010] Die Erfindung geht von der Überlegung aus, durch eine konstruktive Ausbildung und
Anordnung der Kontaktschienen und insbesondere der Kontaktbuchsenbereiche sowie der
Schutzkontaktschiene und der Schutzkontakte eine besonders effiziente und zuverlässige
Kontaktverbindung, insbesondere bei einer Winkelstellung der Stecker zu gewährleisten.
[0011] Erfindungsgemäß wird für eine Kontaktschiene jeweils ein Flachband mit integrierten
Federkontaktbuchsen und mit integrierten Federbereichen, welche zusätzlich und vorteilhaft
am Umfang der Federkontaktbuchsen angeordnet sind, eingesetzt.
[0012] Flachbänder mit Federkontaktbuchsen und mehreren Federbereichen, welche in das Flachband
integriert sind, können beispielsweise durch Umformprozesse, wie Rollen oder Rollieren
und/oder Biegen, gebildet werden. Eingesetzt wird für ein derartiges Flachband mit
Federkontaktbuchsen und zusätzlich zu den Federkontaktbuchsen ausgebildeten Federbereichen
beispielsweise ein elektrolytisch verzinktes Stahlblech von etwa 0,6 mm Stärke und
einheitlicher Breite. Das rollierte Stahlband wird an einer Trägeranordnung gehalten
und beispielsweise zwischen Halteelementen, die an der Trägeranordnung ausgebildet
sind, insbesondere im Bereich der Federbereiche der Federkontaktbuchsen federnd eingespannt.
Als Material für das Flachband kann auch Messing eingesetzt werden.
[0013] Eine sichere und langzeitstabile Kontaktverbindung wird mit nahezu kreisrunden oder
ovalen Federkontaktbuchsen erreicht, wobei deren Mittelpunkt insbesondere auf der
Längsachse des vertikal angeordneten Flachbandes liegt.
[0014] Eine besonders vorteilhafte federnde Kontaktverbindung wird mit Federkontaktbuchsen
erreicht, welche nahezu symmetrisch beidseitig des Flachbandes bzw. der Federkontaktbuchse
angeordnete Federbereiche aufweisen. Beispielsweise können zu beiden Seiten einer
etwa runden Federkontaktbuchse jeweils zwei nahezu kreisrunde Federbereiche ausgebildet
sein. Alternativ können die Federkontaktbuchsen oval und die Federbereiche etwa spitzwinklig
und/oder polygonal mit gerundeten Ecken ausgebildet sein. Dabei sind die Halteelemente
oder auch Klemm- und Stützbereiche der Trägeranordnung oder einer Grundplatte, beispielsweise
Stifte, Stützstege oder etwa komplementär geformte Stützbereiche, insbesondere vor
dem ersten Federbereich und unmittelbar nach dem dritten Federbereich vorgesehen,
um eine sichere Positionierung der gesamten Federkontaktanordnung zu realisieren.
Kostengünstig und mit einem geringen Materialaufwand verbunden ist ein Flachband,
dessen Federkontaktbuchsen von Federbereichen in einer Dreiecksanordnung umgeben sind.
Zweckmäßig ist die Ausbildung von zwei nach innen, d.h. zur Längsachse der Trägeranordnung
gerichteten Federbereichen und einem entgegengerichteten, d.h. nach außen gerichteten
Federbereich.
[0015] Ein derartiges flaches Kontaktband ist außerordentlich kostengünstig herzustellen.
Beispielsweise können Einrichtungen mit vertikal und/oder horizontal verstellbaren
Rollen oder Walzen eingesetzt werden, deren Anordnung der erfindungsgemäßen Federkontaktbuchsenausbildung
entspricht. Ein Flachband, beispielsweise ein elektrolytisch verzinktes Messing- oder
Stahlband definierter Breite bzw. Höhe wird vertikal angeordnet und danach den Drücken
der Rollen oder Walzen ausgesetzt. Nach Beendigung des Umformprozesses werden die
Rollen oder auch Walzen entfernt, d.h. nach oben oder unten verstellt und das verformte
Kontaktband entnommen.
[0016] Grundsätzlich kann das Flachband auch horizontal eingelegt werden, wenn die Rollen
oder Walzen horizontal verstellbar angeordnet sind.
[0017] In einer Mehrfachsteckdose oder in einer Dosenleiste werden die zwei Kontaktbänder
grundsätzlich spiegelbildlich angeordnet und bevorzugt an Halteelementen einer Trägeranordnung
fixiert, in ein Gehäuse eingesetzt oder stirnseitig eingeschoben. Für Mehrfachsteckdosen
mit einer Winkelanordnung der Stecker werden die Kontaktbänder in Abhängigkeit vom
Winkel versetzt angeordnet. Es ist vorteilhaft, wenn die Halteelemente der Trägeranordnung
derart angeordnet sind, daß die verschiedenen Winkelanordnungen der Stecker vorgegeben
sind.
[0018] Wenn die Trägeranordnung außerdem zur Aufnahme der Erdungsschiene bzw. einer Schutzkontaktschiene
ausgebildet ist, ist es vorteilhaft, diese zunächst an der Trägeranordnung zu fixieren
und den gesamten Einschub in ein Gehäuse einzusetzen bzw. stirnseitig einzuschieben.
[0019] Eine besonders rationelle Fertigung und Montage ergibt sich, wenn Schutzkontakte,
beispielsweise Schutzkontaktbügel oder -klemmen der VDE-Norm durch Prägen oder Clinchen
verbunden werden. Die aufwendigen Niet- oder Schraubbefestigungen können dann entfallen.
Die vorgefertigte Schutzkontaktschiene wird in oder an der Trägeranordnung fixiert
und zusammen mit den an Halteelementen eingespannten Kontaktbändern in einem Gehäuse
angeordnet.
[0020] In einer vorteilhaften Weiterbildung wird die bevorzugt einteilige Trägeranordnung,
welche insbesondere ein Kunststoff-Stützteil oder ein Kunststoff-Extrusionsteil ist,
mit vormontierten Kontaktbändern und Erdungsschiene in ein einteiliges Gehäuse stirnseitig
eingeschoben. In dem Gehäuse sind bereits die Ausnehmungen für von oben einsetzbare
Steckereinsätze vorgesehen, in denen Öffnungen für die Kontaktstifte der Stecker zwecks
Durchführung in die Federkontaktbuchsen und Durchtrittsöffnungen für vertikal nach
oben gerichtete Schutzkontakte ausgebildet sind.
[0021] Durch eine Vormontage der Schutzkontaktbügel oder -klammern an der Erdungsschiene
mittels Präge- oder Clinchverbindung wird eine zuverlässige Anordnung hergestellt,
welche in einer besonders einfachen Weise die unterschiedlichen Winkelanordnungen
realisieren kann. Eine unbeabsichtigte Verstellung oder Drehung ist weitgehend ausgeschlossen.
[0022] In einer zweckmäßigen Ausbildung werden die Kontakt- oder Flachbänder mit den Federkontaktbuchsen
und Federbereichen zwischen nach unten gerichteten Halteelementen, insbesondere L-förmigen
Stegen, verspannt oder eingerastet. Besonders zweckmäßig ist eine Trägeranordnung,
welche aus einer nahezu horizontalen Platte besteht, an deren Unterseite die L-förmigen
Stege angeformt sind. Auf der Oberseite der Trageplatte ist das Schutzkontaktband
bzw. die Erdungsschiene angeordnet und beispielsweise in Nuten geführt oder von Rastnasen
gehalten.
[0023] Die Kombination der rationell herstellbaren Kontaktbänder mit Federkontaktbuchsen
und Federbereichen, welche eine besonders zuverlässige Federwirkung zeigen, die besonders
einfache Anordnung der Kontaktbänder in einer Trägeranordnung, welche die möglichen
Winkelstellungen der Stecker ohne besonderen Aufwand ermöglicht, und eine außerordentlich
effiziente Fertigung von Schutzkontaktschienen mit verbundenen Schutzkontakten ermöglicht
zusammen mit einem äußerst kostengünstig herstellbaren Gehäuse und einer besonders
einfachen Trägeranordnung eine außerordentlich kostensparende Herstellung einer Mehrfachsteckdose.
[0024] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels weiter erläutert;
in der zugehörigen stark schematisierten Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Mehrfachsteckdose;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf eine Schutzkontaktschiene mit einem Schutzkontaktbügel in Winkelanordnung;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf zwei erfindungsgemäß ausgebildete und parallel angeordnete Flachbänder;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Flachbandes nach Linie II-II gemäß Fig.
2;
- Fig. 5
- eine vergrößerte Darstellung eines erfindungsgemäßen Flachbandes mit einem Federkontaktbereich
gemäß Fig. 3;
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf eine weitere Variante von zwei erfindungsgemäß ausgebildeten und
parallel angeordneten Flachbändern, und
- Fig. 7
- eine vergrößerte Darstellung des Flachbandes gemäß Fig. 6 mit einem Federkontaktbereich.
[0025] Eine in Fig. 1 beispielhaft gezeigte Mehrfachsteckdose 3 weist ein Gehäuse 2 auf,
welches beispielsweise aus einem Flachmaterialzuschnitt als ein einteiliges Gehäuse
gefertigt ist.
[0026] Eine Falzverbindung von sich überlappenden Längskanten, die in einem Boden 4 ausgebildet
ist, ist nicht gezeigt. Auch Ausnehmungen in einer oberseitigen Abdeckung 6 zur Aufnahme
von Steckereinsätzen sind aus Gründen der Übersichtlichkeit weggelassen.
[0027] Die erfindungsgemäße Ausbildung der Mehrfachsteckdose 3 ist in gleichem Maße geeignet
für U-förmige Gehäuse mit einer einrastbaren oder einschiebbaren Abdeckung, in welche
beispielsweise die Steckereinsätze bereits aufgenommen oder aber in einer integrierten
Anordnung enthalten sind.
[0028] In dem Gehäuse 2 ist eine Trägeranordnung 5 mit einer nahezu horizontalen Tragplatte
7 und auf dem Boden 4 des Gehäuses 2 abgestützten Haltestegen 9 angeordnet. Die Trägeranordnung
5 ist insbesondere aus einem Kunststoff und als Spritzteil oder durch Extrusion hergestellt
und weist parallel zueinander und zu einer Längsachse 25 verlaufende Kontaktschienen
11 auf, welche als Flachbänder 13, 15 ausgebildet sind (siehe Fig. 3). Die Flachbänder
13, 15 sind in einer vertikalen Anordnung im Bereich der Halte- und Stützstege 9 an
der Trägeranordnung 5 vormontiert und werden bei einem einteiligen Gehäuse 2 über
eine Stirnseite mit der Trägeranordnung 5 in das Gehäuse 2 eingeschoben.
[0029] Oberhalb der Flachbänder 13, 15 und in einer nahezu mittigen Anordnung ist ein Schutzleiter
bzw. eine Schutzkontaktschiene 17 fixiert. Diese Schutzkontaktschiene 17 ist als ein
flaches Band ausgebildet, auf dem Schutzkontaktbügel 19 in einer erforderlichen Winkelstellung
durch Prägen befestigt sind. Eine Präge- oder Clinchverbindung 10 ist in Fig. 1 und
2 angedeutet. Die Winkelstellung geht aus Fig. 2 hervor.
[0030] In Fig. 2 ist eine Schutzkontaktschiene 17 mit einem Schutzkontaktbügel 19 bzw. einer
Schutzkontaktklammer gezeigt. Die Winkelanordnung entspricht der versetzten Anordnung
der Flachbänder 13, 15 gemäß Fig. 3. Durch eine Prägeoder auch Clinchverbindung 10
ist in einer besonders einfachen und rationellen Verbindungstechnik jede mögliche
Anordnung der Schutzkontaktbügel 19 im Vergleich zur Schutzkontakt- oder Erdungsschiene
17 möglich. So können auch französische Schutzkontakte befestigt werden.
[0031] In Fig. 3 sind die als rollierte Flachbänder 13, 15 ausgebildeten Kontaktschienen
11 gezeigt. Die versetzte Anordnung entspricht einer Steckeranordnung in bezug auf
die Kontaktstifte von 45° im Verhältnis zur Längsachse 25 einer Mehrfachsteckdose.
Die Flachbänder 13, 15 sind bezogen auf die Ausbildung der Federkontaktbuchsen 20
einander zugewandt. Bei einer parallelen Anordnung der Federkontaktbuchsen 20 würde
dies einer spiegelbildlichen Anordnung entsprechen.
[0032] Die Federkontaktbuchsen 20 sind in die Flachbänder 13, 15 integriert und durch einen
Umformprozeß mittels Rollieren, Rollen oder Walzen gebildet. Neben dieser vorteilhaften
Herstellung zeichnen sich die Federkontaktbuchsen 20 durch eine besonders zuverlässige
und langzeitstabile Federwirkung aus, so daß eine sichere Kontaktverbindung beim Einführen
der Kontaktstifte eines Steckers erreicht werden kann.
[0033] Diese Federwirkung wird auf eine definierte, in diesem Beispiel nahezu kreisrunde
Ausbildung einer Federkontaktbuchse 20 und die Wechselwirkung mit am Umfang ausgebildeten
Federbereichen 23 zurückgeführt. Die Federbereiche 23 sind zusätzliche, ebenfalls
weitgehend kreisrunde Bögen, welche in einem regelmäßigen Abstand in einem Flachband
13, 15 am Umfang einer Federkontaktbuchse 20 ausgebildet sind. In diesem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 3 bis 5 sind drei Federbereiche 23 an jeder Federkontaktbuchse 20 ausgebildet.
In Fig. 5 ist eine obere Erweitung 21 der Federkontaktbuchse 20 angedeutet.
[0034] Wie insbesondere aus Fig. 5 hervorgeht, sind die Federkontaktbuchsen 20 auf der Längsachse
25 der Flachbänder 13, 15 ausgebildet, und die drei Federbereiche 23 bilden in ihrer
Anordnung die Ecken eines nahezu gleichschenkligen Dreiecks. Fig. 5 verdeutlicht außerdem
die Fixierung und Verspannung des Federkontaktbereiches 20. Zwei Halte- bzw. Stützstege
9 wirken an einer Seite des Flachbandes 15 mit einem ersten Federbereich 23.1 und
einem dritten Federbereich 23.3 zusammen, so daß ein ausreichendes Spiel für die Federkontaktbuchse
20 mit einer notwendigen Federspannung, insbesondere durch einen zweiten, innenseitigen
Federbereich 23.2, gegeben ist.
[0035] In Fig. 4 sind in einer Seitenansicht des Flachbandes 15 die innenseitigen-Federbereiche
23.1 und 23.3 sowie eine Spaltöffnung 22 der Federkontaktbuchse 20 gezeigt. Das Flachband
15 ist in dieser Ausführung ein elektrolytisch verzinktes Stahlband, dessen Stärke
0,6 mm und Höhe 8 mm beträgt. Es kann auch ein Messingband eingesetzt werden. Der
Abstand zwischen zwei Federkontaktbuchsen 20 beträgt 50 mm.
[0036] In Fig. 6 und 7 sind als Kontaktschienen 11 rollierte Flachbänder 13, 15 mit alternativ
ausgebildeten Federkontaktbuchsen 40 und Federbereichen 43.1, 43.2 und 43.3 dargestellt.
Die versetzte Anordnung der Flachbänder 13, 15 entspricht wiederum einer Steckeranordnung
bezüglich der Kontaktstifte von 45°.
[0037] Die in die Flachbänder 13, 15 integrierten Federkontaktbuchsen 40 weisen eine weitgehend
ovale Form auf und erhalten eine außerordentlich zuverlässige Federwirkung durch zwei
spiegelbildlich zueinander ausgebildete, etwa spitzwinklige Federbereiche 43.1 und
43.3 auf einer Seite der durch die Kontaktbereiche 40 verlaufenden Längsachse 45 und
einen polygonalen Federbereich 43.2 auf der gegenüberliegenden Seite der Längsachse
45. Sowohl die spitzwinklig ausgebildeten Federbereiche 43.1 und 43.3 als auch der
polygonale Federbereich 43.2 weisen abgerundete Ecken und Bögen auf.
[0038] Fig. 7 zeigt eine Federkontaktbuchse 40, welche von den abgerundeten spitzwinkligen
Federbereichen 43.1 und 43.3 sowie dem polygonalen Federbereich 43.2 begrenzt ist.
Eine Halterung erfolgt in diesem Beispiel über Haltebereiche 49, welche einen federnden
Sitz einer Kontaktschiene 11 mit den Federkontaktbuchsen 40 und Federbereichen 43
gewährleistet. Wie Fig. 7 zeigt, greifen die Haltebereiche 49 wiederum vor dem ersten
Federbereich 43.1 und nach dem dritten Federbereich 43.3 an. Eine Erweiterung 41 an
den Federkontaktbuchsen 40 erleichtert die Einführung eines Kontaktstiftes eines Steckers.
1. Mehrfachsteckdose mit einem Gehäuse (2) und einer darin aufgenommen Trägeranordnung
(5) zur Aufnahme von Kontaktschienen (11) und einer Schutzkontaktschiene (17) mit
Schutzkontakten (19), bei welcher die Kontaktschienen (11) Flachbändern sind und quer
zu ihrer Längsrichtung Federkontaktbuchsen (20, 40) aufweisen, und deren Trägeranordnung
(5) Halte- und Stützbereiche (9, 49) aufweist, welche die Flachbänder federnd halten,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Kontaktschiene (11) durch jeweils ein Flachband (13; 15) gebildet ist und
dass jedes Flachband (13; 15) im Bereich der Federkontaktbuchsen (20, 40) zusätzlich zu
diesen Federbereiche (23, 43) aufweist und gehalten ist.
2. Mehrfachsteckdose nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zusätzlich ausgebildeten Federbereiche (23, 43) am Umfang der Federkontaktbuchsen
(20, 40) eines Flachbandes (13; 15) angeordnet und mit diesen durch eine Umformung
des Flachbandes (13, 15) in Längsrichtung ausbildbar sind.
3. Mehrfachsteckdose nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federkontaktbuchsen (20, 40) und die Federbereiche (23, 43) durch Rollen, Rollieren
oder Biegen eines Flachbandes (13, 15) zu Bögen und Öffnungen oder abgerundeten polygonalen
Strukturen ausbildbar sind.
4. Mehrfachsteckdose nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federkontaktbuchsen (20) jeweils von wenigstens drei Federbereichen (23.1, 23.2,
23.3), welche nahezu kreisrund ausgeformt sind, umgeben sind, daß die Federbereiche
(23) zu beiden Seiten der Längsachse (25) des Flachbandes (13, 15) und der Federkontaktbuchsen
(20) angeordnet sind und daß der Mittelpunkt der Federkontaktbuchsen (20) auf der
Längsachse (25) des Flachbandes (13, 15) liegt.
5. Mehrfachsteckdose nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Halte- und Stützbereiche Stützstege (9) vorgesehen sind, welche punkt- oder linienförmig
ausgebildet sind, und
daß eine Federkontaktbuchse (20) mit ihren Federbereichen (23.1, 23.3) zwischen zwei
Halte- und Stützstegen (9) der Trägeranordnung (5) federnd eingespannt ist.
6. Mehrfachsteckdose nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halte- und Stützstege (9), welche an einer Tragplatte (7) der Trägeranordnung
(5) angeordnet
sind und sich auf einem Boden (4) des Gehäuses (2) abstützen, zur federnden Halterung
der Federkontaktbuchsen (20) an zwei Federbereichen (23.1, 23.3) angreifen, welche
an einer Seite des jeweiligen Flachbandes (13; 15) angeordnet sind.
7. Mehrfachsteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federkontaktbuchsen (40) nahezu oval ausgebildet sind und von drei Federbereichen
(43.1, 43.2, 43.3) umgeben sind, welche zu beiden Seiten einer Längsachse der Federkontaktbuchsen
(40) der Flachbänder (13, 15) angeordnet sind.
8. Mehrfachsteckdose nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei spiegelbildlich ausgebildete Federbereiche (43.1, 43.3) etwa spitzwinklig mit
abgerundeten Ecken und jenseits der Längsachse (45) ein polygonal ausgebildeter Federbereich
(43.2) mit abgerundeten Ecken ausgeformt sind.
9. Mehrfachsteckdose nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Halte- und Stützbereiche (49) rechtwinklig ausgebildete Kantenbereiche in einer
Tragplatte oder einem Gehäusebereich ausgebildet sind, an welchen die Flachbänder
(15) mit einem ersten Federbereich (43.1) und einem dritten Federbereich (43.3) anliegen.
10. Mehrfachsteckdose nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Flachbänder (13, 15) elektrolytisch verzinkte Stahl- oder Messingbänder definierter
Breite und Höhe und mit Federkontaktbuchsen (20, 40) und Federbereichen (23, 43) eingesetzt
sind.
11. Mehrfachsteckdose nach einem der Ansprüche 6 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Flachbänder (13, 15) parallel zu einer Längsachse (25) spiegelbildlich angeordnet
sind und
daß eine Schutzkontaktschiene (17) oberhalb der Tragplatte (7) und zwischen den Flachbändern
(13, 15) angeordnet ist und mit Schutzkontaktbügeln (19) versehen ist.
12. Mehrfachsteckdose nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägeranordnung (5) mit positionierten Flachbändern (13, 15) und einer Schutzkontaktschiene
(17) mit Schutzkontaktbügeln (19) über eine Stirnseite in das Gehäuse (2) eingeschoben
oder über eine Oberseite eingesetzt ist.
13. Mehrfachsteckdose nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Flachbänder (13, 15) für eine Winkelanordnung von Steckern versetzt angeordnet
und von oder an den Halte- und Stützbereichen (9, 49) gehalten sind und
daß die Schutzkontaktbügel (19) der Schutzkontaktschiene (17) in einer entsprechenden
Winkelstellung an der Schutzkontaktschiene (17) fixierbar sind.
14. Mehrfachsteckdose nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schutzkontaktbügel (19) über eine Präge- oder Clinchverbindung (10) mit der Schutzkontaktschiene
(17) verbunden sind.
15. Mehrfachsteckdose nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schutzkontaktschiene (17) in Nuten geführt oder von Rastnasen gehalten ist, welche
an der Tragplatte (7) ausgebildet sind.
1. Multiple socket with a casing (2) and a carrier means (5) received therein for receiving
contact bars (11) and a grounding contact bar (17) with grounding contacts (19), in
which the contact bars (11) are flat strips and have spring contact bushes (20, 40)
at right angles to their longitudinal direction and whose carrier means (5) has holding
and support areas (9, 49), which resiliently hold the flat strips,
characterized in that
each contact bar (11) is formed by in each case one flat strip (13, 15) and
that each flat strip (13, 15) is provided in addition to the spring contact bushes
(20, 40) with spring areas (23, 43) and is held in the vicinity of the spring contact
bushes (20, 40).
2. Multiple socket according to claim 1,
characterized in that
the additionally constructed spring areas (23, 43) are positioned on the circumference
of the spring contact bushes (20, 40) of one flat strip (13; 15) and can be longitudinally
constructable therewith by a shaping of the flat strip (13, 15).
3. Multiple socket according to claim 1 or 2,
characterized in that
the spring contact bushes (20, 40) and the spring areas (23, 43) can be constructed
by rolling, tumbling or bending a flat strip (13, 15) to arcs and openings or rounded,
polygonal structures.
4. Multiple socket according to one of the preceding claims,
characterized in that
the spring contact bushes (20) are in each case surrounded by at least three spring
areas (23.1, 23.2, 23.3), which are shaped in an almost circular manner, that the
spring areas (23) are located on either side of the longitudinal axis (25) of the
flat strip (13, 15) and the spring contact bushes (20) and that the centre of the
spring contact bushes (20) is located on the longitudinal axis (25) of the flat strip
(13, 15).
5. Multiple socket according to one of the preceding claims,
characterized in that
the holding and support areas are constituted by support webs (9), which have a punctiform
or linear construction and that a spring contact bush (20) with its spring areas (23.1,
23.3) is resiliently fixed between two holding and support webs (9) of the carrier
means (5).
6. Multiple socket according to claim 5,
characterized in that
the holding and support webs (6), which are located on a mounting plate (7) of the
carrier means (5) and supported on a base (4) of the casing (2), engage on two spring
areas (23.1, 23.3) positioned on one side of the particular flat strip (13; 15) for
a resilient retention of the spring contact bushes (20).
7. Multiple socket according to one of the claims 1 to 3,
characterized in that
the spring contact bushes (40) have an almost oval construction and are surrounded
by three spring areas (43.1, 43.2, 43.3), which are located on either side of a longitudinal
axis of the spring contact bushes (40) of the flat strips (13, 15).
8. Multiple socket according to claim 7,
characterized in that
two homologously constructed spring areas (43.1, 43.3) are constructed in an approximately
acute-angled manner with rounded angles and beyond the longitudinal axis (45) a spring
area (43.2) being polygonally constructed with rounded angles is constructed.
9. Multiple socket according to claim 7 or 8,
characterized in that
as holding and support areas (49) are provided rectangularly constructed edge areas
in a mounting plate or a casing area, on which engage said flat strips (15) with a
first spring area (43.1) and a third spring area (43.3).
10. Multiple socket according to one of the preceding claims,
characterized in that
as flat strips (13, 15) are used electrolytically galvanized steel or brass strips
of clearly defined width and height and with spring contact bushes (20, 40) and spring
areas (23, 43).
11. Multiple socket according to one of the claims 6 to 10,
characterized in that
two flat strips (13, 15) are homologously positioned parallel to a longitudinal axis
(25) and that a grounding contact bar (17) is located above the mounting plate (7)
and between the flat strips (13, 15) and is provided with grounding contact bridges
(19).
12. Multiple socket according to one of the preceding claims,
characterized in that
the carrier means (5) with positioned flat strips (13, 15) and a grounding contact
bar (17) with grounding contact bridges (19) is inserted via an end face into the
casing (2) or is inserted via a top side.
13. Multiple socket according to one of the claims 8 or 9,
characterized in that
the flat strips (13, 15) are arranged in displaced manner for an angular arrangement
of plugs and are held by or on the holding and support areas (9, 49) and that the
grounding contact bridges (19) of the grounding contact bar (17) can be fixed in a
correspondingly angular position on the grounding contact bar (17).
14. Multiple socket according to one of the preceding claims 8 to 10,
characterized in that
the grounding contact bridges (19) are joined by a stamped or clinch connection (10)
to the grounding contact bar (17).
15. Multiple socket according to one of the preceding claims 8 to 11,
characterized in that
the grounding contact bar (17) is guided in grooves or is held by detents, which are
constructed on the mounting plate (7).
1. Prise multiple avec un boîtier (2) et un système porteur (5) placé dans celui-ci pour
recevoir des rails de contact (11) et un rail (17) de contact de protection avec des
contacts de protection (19), dans lequel les rails de contact (11) sont des bandes
plates et présentent des douilles (20, 40) de contact à ressort transversalement à
leur direction longitudinale, et dont le système porteur (5) présente des zones de
maintien et d'appui (9, 49) qui tiennent les bandes plates avec effet de ressort,
caractérisée en ce que
chaque rail de contact (11) est formé dans chaque cas par une bande plate (13 ; 15)
et
en ce que chaque bande plate (13 ; 15) présente, au niveau des douilles (20, 40) de contact
à ressort, en plus de celles-ci, des zones à ressort (23, 43) et est tenue.
2. Prise multiple selon la Revendication 1,
caractérisée en ce que
les zones à ressort (23, 43) formées en plus sont placées sur la périphérie des douilles
(20, 40) de contact à ressort d'une bande plate (13 ; 15) et peuvent être formées
avec celles-ci par une déformation de la bande plate (13, 15) dans la direction longitudinale.
3. Prise multiple selon la Revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
les douilles (20, 40) de contact à ressort et les zones à ressort (23, 43) peuvent
être formées par laminage, passage au rouleau ou cintrage d'une bande plate (13, 15)
en arcs et ouvertures ou en structures polygonales arrondies.
4. Prise multiple selon l'une quelconque des Revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les douilles (20) de contact à ressort sont entourées chacune d'au moins trois zones
(23.1, 23.2, 23.3) à ressort qui sont de forme approximativement circulaire, en ce que les zones à ressort (23) sont placées des deux côtés de l'axe longitudinal (25) de
la bande plate (13, 15) et des douilles (20) de contact à ressort, et en ce que le centre des douilles (20) de contact à ressort se trouve sur l'axe longitudinal
(25) de la bande plate (13, 15).
5. Prise multiple selon l'une quelconque des Revendications précédentes,
caractérisée en ce que,
comme éléments de maintien et d'appui, il est prévu des barres (9) de maintien et
d'appui qui sont de forme ponctuelle ou linéaire, et en ce qu'une douille (20) de contact à ressort est serrée avec effet de ressort avec ses zones
à ressort (23.1, 23.3) entre deux barres (9) de maintien et d'appui du système porteur
(5).
6. Prise multiple selon la Revendication 5,
caractérisée en ce que
les barres (9) de maintien et d'appui, qui sont placées sur une plaque porteuse (7)
du système porteur (5) et s'appuient sur un fond (4) du boîtier (2), se mettent en
prise pour le maintien élastique des douilles (20) de contact à ressort sur deux zones
à ressort (23.1, 23.3) qui sont placées d'un côté de la bande plate (13 ; 15) respective.
7. Prise multiple selon l'une quelconque des Revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
les douilles (40) de contact à ressort sont de forme approximativement ovale et sont
entourées de trois zones à ressort (43.1, 43.2, 43.3), qui sont placées des deux côtés
d'un axe longitudinal des douilles (40) de contact à ressort des bandes plates (13,
15).
8. Prise multiple selon la Revendication 7,
caractérisée en ce que
sont formées deux zones à ressort (43.1, 43.3) conformées en miroir, approximativement
à angle aigu, avec des angles arrondis, et, au-delà de l'axe longitudinal (45), une
zone à ressort (43.2) de forme polygonale à angles arrondis.
9. Prise multiple selon la Revendication 7 ou 8,
caractérisée en ce que,
comme zones (49) de maintien et d'appui, des zones de bord perpendiculaires sont formées
dans une plaque porteuse ou une zone du boîtier, contre lesquelles les bandes plates
(15) s'appuient avec une première zone à ressort (43.1) ou une troisième zone à ressort
(43.3).
10. Prise multiple selon l'une quelconque des Revendications précédentes,
caractérisée en ce que,
comme bandes plates (13, 15), on utilise des bandes d'acier ou de laiton zinguées
électrolytiquement, de largeur et de hauteur définies, et avec des douilles (20, 40)
de contact à ressort et des zones à ressort (23, 43).
11. Prise multiple selon l'une quelconque des Revendications 6 à 10,
caractérisée en ce que
deux bandes plates (13, 15) sont placées en symétrie miroir parallèlement à un axe
longitudinal (25) et en ce qu'un rail (17) de contact de protection est placé au-dessus de la plaque porteuse (7)
et entre les bandes plates (13, 15) et est muni d'arceaux (19) de contact de protection.
12. Prise multiple selon l'une quelconque des Revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le système porteur (5) avec des bandes plates (13, 15) positionnées et avec un rail
(17) de contact de protection à arceaux (19) de contact de protection est enfoncé
par une face frontale dans le boîtier (2) ou introduit par une face supérieure.
13. Prise multiple selon l'une quelconque des Revendications 8 ou 9 précédentes,
caractérisée en ce que
les bandes plates (13, 15) sont placées décalées pour une disposition oblique des
prises et tenues par, ou sur, les zones (9, 49) de maintien et d'appui, et en ce que les arceaux (19) de contact de protection du rail (17) de contact de protection peuvent
être fixés dans une position angulaire correspondante sur le rail (17) de contact
de protection.
14. Prise multiple selon l'une quelconque des Revendications 8 à 10,
caractérisée en ce que
les arceaux (19) de contact de protection sont reliés au rail (17) de contact de protection
par l'intermédiaire d'une liaison estampée ou clinch (10).
15. Prise multiple selon l'une quelconque des Revendications 8 à 11,
caractérisée en ce que
le rail (17) de contact de protection est guidé dans des rainures ou tenu par des
nez d'encliquetage qui sont formés sur la plaque porteuse (7).