[0001] Die Erfindung betrifft eine Puderbestäubungseinrichtung für eine Druckmaschine mit
a) einer Vielzahl von Düsen, über welche eine Puder-Tragluft-Mischung gegen die von
Greifeinrichtungen des Transportsystemes der Druckmaschine vorbeibewegten Druckereierzeugnissen
gerichtet wird;
b) einer Mischeinrichtung, in welcher der Puder mit Luft zur Erzeugung der Puder-Tragluft-Mischung
vermischt wird;
c) mindestens einer Verbindungsleitung, welche die Mischeinrichtung mit den Düsen
verbindet.
[0002] Eine solche Einrichtung ist aus EP-A-375 799 bekannt.
[0003] Puderbestäubungseinrichtungen dieser Art dienen dazu, Druckereierzeugnisse in Druckmaschinen,
die vom Druckwerk kommen und eine Trockenstrecke durchlaufen haben, mit einer Puderschicht
zu versehen, welche beim nachfolgenden Stapeln der Druckereierzeugnisse ein Zusammenkleben
verhindert. Sie sind zu diesem Zweck in der Nähe der Transportebene der Druckereierzeugnisse
so angeordnet, daß ihre Düsen die Druckereierzeugnisse mit einer Mischung aus Luft
(Tragluft) und Puder beaufschlagen können. Im allgemeinen werden die Transportsysteme
von Druckmaschinen durch parallele endlose Förderketten gebildet, die durch eine Vielzahl
von Greifeinrichtungen miteinander verbunden sind. Die Greifeinrichtungen umfassen
einen Greifmechanismus, der die Druckereierzeugnisse am Rand festhalten kann, und
ragen über die Transportebene der DruckereierZeugnisse hinaus. Deshalb müssen bei
den bekannten Puderbestäubungseinrichtungen die Düsen einen verhältnismäßig großen
Abstand von der Transportebene aufweisen, bei welchem die Greifeinrichtungen passieren
können. Dieser große Abstand hat jedoch den Nachteil, daß sich die Puder-Tragluft-Mischung,
die aus den Düsen angestoßen wird, in unkontrollierter Weise in der Druckmaschine
ausbreitet.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Puderbestäubungseinrichtung der eingangs
genannten Art derart auszugestalten, daß die Puder-Tragluft-Mischung räumlich konzentrierter
auf die Druckereierzeugnisse aufgebracht werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch
d) eine Hubeinrichtung, welche die Düsen zwischen zwei Positionen hin- und herbewegen
kann, nämlich
da) einer von der Transportebene der Druckereierzeugnisse verhältnismäßig weit entfernten
ersten Position
und
db) einer verhältnismäßig nahe an der Transportebene der Druckererzeugnisse liegenden
zweiten Position,
und
e) eine die Position der Greifeinrichtungen erfassende Steuereinrichtung, die mit
der Hubeinrichtung derart zusammenwirkt, daß diese die Düsen in die erste Position
bringt, solange sich eine Greifeinrichtung in der Nähe der Düsen befindet, und die
Düsen in die zweite Position bringt, wenn die Greifeinrichtung sich in ausreichendem
Abstand von den Düsen befindet.
[0006] Erfindungsgemäß werden also die Düsen der Puderbestäubungseinrichtung nicht mehr
feststehend angebracht. Vielmehr erhalten sie eine Beweglichkeit senkrecht zur Transportebene
der Druckereierzeugnisse, derart, daß sie sich nähernden Greifeinrichtungen "ausweichen"
können, also in der verhältnismäßig kurzen Zeitspanne, in welcher die Greifeinrichtungen
unter den Düsen vorbeiwandern, einen entsprechend großen Abstand von der Transportebene
einhalten. Sobald jedoch die Greifeinrichtung die Düsen passiert hat, kehren diese
wieder in eine Position zurück, in welcher sie der Transportebene und damit den zu
bestäubenden Oberflächen der Druckereierzeugnisse sehr nahe sind. Die große Nähe der
Düsenöffnungen zu den Druckereizeugnissen erlaubt eine kontrolliertere Bestäubung
als dies bei bekannten Puderbestäubungseinrichtungen möglich war.
[0007] Die Hubeinrichtung kann ebenso wie die Steuereinrichtung auf sehr unterschiedliche
Weise realisiert werden. Bei einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind sowohl
Hub- als auch Steuereinrichtung mechanisch aufgebaut und miteinander kombiniert. Sie
zeichnet sich dadurch aus, daß die Hubeinrichtung und die Steuereinrichtung in einem
Nockenmechanismus zusammengefaßt sind, der umfaßt:
a) mindestens ein mit einer Förderkette des Transportsystems zusammenwirkendes Kettenrad;
b) mindestens eine von dem Kettenrad getragene, in sich geschlossene Nockenfläche;
c) mindestens ein mit den Düsen verbundenes Nockenfolgeglied, welches mit der Nockenfläche
zusammenwirkt;
d) eine Führungseinrichtung, welche die Düse auf dem Weg zwischen ihren beiden Positionen
führt.
[0008] Bei dieser Ausführungsform erfolgt die Erfassung der Relativposition zwischen den
Greifeinrichtungen an dem Transportsystem und den Düsen mechanisch; der Hubmechanismus
bedarf keines besonderen Antriebes und die Steuereinrichtung keiner eigenen Stromversorgung.
Dieses Ausführungsbeispiel ist besonders robust und störungsunanfällig.
[0009] Bevorzugt wird dabei, daß zwei parallele Nockenflächen vorgesehen sind, die einen
Nockenspur bilden, in welcher das Nockenfolgeglied aufgenommen ist. Die beiden parallelen
Nockenflächen führen das Nockenfolgeglied in beiden möglichen Bewegungsrichtungen,
so daß letzteres ohne Zuhilfenahme weiterer Bauelemente seine Funktion erfüllen kann.
[0010] Durchaus denkbar und konstruktiv etwas einfacher ist aber auch eine Ausgestaltung,
bei welcher nur eine Nockenfläche vorgesehen ist und das Nockenfolgeglied durch eine
Vorspanneinrichtung gegen die eine Nockenfläche gedrückt ist. Bei dieser Ausführungsform
der Erfindung erfolgt also die Bewegung der Düsen in der einen Richtung unter dem
Einfluß der Nockenfläche, welche die Düsen gegen die Wirkung der Vorspanneinrichtung
zurückdrückt, während die Bewegung in der anderen Richtung von der Vorspanneinrichtung
bewirkt wird, welche das Nockenfolgeglied der Düsen in Anlage an der (zurückweichenden)
Nockenfläche hält.
[0011] Grundsätzlich ist es jedoch möglich und in vielen Fällen auch einfacher zu verwirklichen,
daß die Hubeinrichtung mechanisch von der Steuereinrichtung getrennt ist. Letztere
läßt sich dann auch problemlos elektrisch/elektronisch ausführen. Sie kann hierzu
einen an der Transportebene angeordneten ersten Sensor umfassen, der bei Annäherung
einer Greifeinrichtung an die Düsen ein erstes Signal an die Hubeinrichtung abgibt,
welche die Hubeinrichtung veranlaßt, die Düse in die erste Position zu bringen. Bei
dem Sensor kann es sich um jede Einrichtung handeln, welche auf die körperliche Nähe
der Greifeinrichtung reagiert, so z. B. um alle Formen von Annäherungsschaltern, Lichtschranken,
aber auch um mechanische Schalter, deren Betätigungsglied von den vorbeiwandernden
Greifeinrichtungen beaufschlagbar ist.
[0012] Die "Rückstellung" der Düsen in die der Transportebene nahe (zweite) Position kann
dabei wiederum auf unterschiedliche Weisen erfolgen:
[0013] So ist es z. B. möglich, daß die Steuereinrichtung einen zweiten an der Transportebene
angeordneten Sensor umfaßt, der bei der Wegbewegung einer Greifeinrichtung ein zweites
Signal an die Hubeinrichtung abgibt, welche die Hubeinrichtung veranlaßt, die Düse
in die zweite Position zu bringen.
[0014] Alternativ hierzu ist eine Ausgestaltung der Erfindung möglich, bei welcher die Steuereinrichtung
ein Zeitglied enthält, welches von dem ersten Signal des ersten Sensors angestoßen
wird und nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne ein zweites Signal abgibt, welches
der Hubeinrichtung Zugeführt wird und diese veranlaßt, die Düsen in die zweite Position
zu bringen. Diese Variante dürfte im allgemeinen kostengünstiger als die oben erwähnte,
mit zwei Sensoren arbeitende Steuereinrichtung sein. Die von dem Zeitglied definierte
Zeitspanne zwischen dem Auftreten des ersten und des zweiten Signals wird so gewählt,
daß sie bei der jeweiligen Geschwindigkeit des Transportsystemes ausreicht, die Greifeinrichtung
an den Düsen passieren zu lassen.
[0015] Je nach den konstruktiven Gegebenheiten des Einzelfalles kann sich dabei eine der
beiden nachfolgenden Varianten, die Düsen zu einem Düsenstock zusammenzufassen, als
besonders günstig erweisen:
[0016] Die erste Variante zeichnet sich dadurch aus, daß die Düsen mit einem Verteilerrohr
starr verbunden sind und mit diesem eine bewegliche Einheit bildet, die über einen
flexiblen Schlauch mit dem Mischkanal verbunden ist. Diese Variante kommt mit einem
einzigen flexiblen Schlauch aus, was sowohl hinsichtlich des Materialeinsatzes als
auch hinsichtlich der Montagekosten günstig ist. Allerdings bedeutet ein starr mit
der Düse verbundenes Verteilerrohr im allgemeinen auch eine etwas größere bewegte
Masse.
[0017] Steht der Gesichtspunkt der Größe der bewegten Masse im Vordergrund, so kann eine
Ausgestaltung der Erfindung gewählt werden, bei welcher die Düsen über eine leichte
Tragstange zu einer beweglichen Einheit verbunden sind und jede Düse über einen flexiblen
Schlauch mit einem feststehenden Verteilerrohr verbunden ist, welches seinerseits
mit der Mischeinrichtung in Verbindung steht. Bei dieser Ausführungsform wird also
das Verteilerrohr nicht mitbewegt; der Zusammenhalt des Düsenstockes, der die verschiedenen
Düsen in sich vereinigt, erfolgt über die Tragstange, die sehr viel leichter als ein
Verteilerrohr sein kann. Allerdings muß in diesem Falle zwischen jeder Düse und dem
Verteilerrohr eine Verbindung über einen flexiblen Schlauch hergestellt werden.
[0018] Besonders bevorzugt wird eine Ausführungsform der Erfindung, die einen Sensor aufweist,
der die Position der Düsen erfaßt und ein Ausgangssignal erzeugt, welches die Mischeinrichtung
nur so lange in Funktion setzt, wie sich die Düsen in der zweiten Stellung (nahe an
der Transportebene) befinden. Die Bestäubung wird also so lange unterbrochen, wie
die Düsen zum Passieren einer Greifeinrichtung in die erste Stellung angehoben sind;
hierdurch werden auch in diesen Zeitabschnitten die oben erwähnten Nachteile vermieden,
die sich bei bekannten Puderbestäubungseinrichtungen finden.
[0019] Die Hubeinrichtung läßt sich besonders leicht ansteuern, wenn sie die Düsen in einer
Schwenkbewegung zwischen den beiden Positionen verstellt.
[0020] Konstruktiv läßt sich dies vorteilhaft so verwirklichen, daß die Hubeinrichtung einen
ein- oder mehrarmigen Hebel der an einer ersten Stelle die Düsen trägt und an einer
zweiten Stelle durch eine Nockenfläche angetrieben wird.
[0021] Vorteilhafterweise ist die zur Bewegung der Düsen zwischen den beiden Positionen
dienende Nockenfläche so ausgebildet und angetrieben, daß ein Umlauf der Nockenfläche
der Weiterbewegung des Transportsystems der Druckmaschine um den Abstand zweier aufeinanderfolgender
Greifeinrichtungen entspricht.
[0022] Diese Synchronisierung der Nockenflächenbewegung auf die Bewegung der Druckerzeugnisse
läßt sich besonders einfach dadurch realisieren, daß der Umfang eines die Nockenfläche
antreibenden Kettenrades gleich dem Abstand aufeinanderfolgender Greifeinrichtungen
des Transportsystems gewählt wird.
[0023] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert; es zeigen
- Figur 1:
- schematisch den Auslaufbereich einer Druckmaschine;
- Figur 2:
- ebenfalls schematisch eine in der Druckmaschine von Figur 1 vorgesehene Puderbestäubungseinrichtung
in einer ersten Position der Düsen;
- Figur 3:
- eine Ansicht entsprechend der Figur 2, in der sich jedoch die Düsen in einer zweiten
Position befinden;
- Figur 4:
- die Ansicht eines eine Nockenspur tragenden Kettenrades, welches bei der Puderbestäubungseinrichtung
der Figuren 2 und 3 Verwendung findet; und
- Figur 5:
- eine schematische Darstellung eines abgewandelten Antriebes zum Verstellen der Düsen
einer Puderbestäubungseinrichtung.
[0024] In Figur 1 ist der Auslaufbereich einer Druckmaschine dargestellt. Rechts von dem
dargestellten Bereich ist das eigentliche Druckwerk zu denken. Die Druckereierzeugnisse
werden durch die gesamte Druckmaschine mit Hilfe eines Fördersystemes bewegt, welches
zwei endlose Förderketten 1 umfaßt. Die in Figur 1 sichtbare Förderkette 1 liegt hinter
der Zeichenebene; eine entsprechende endlose Förderkette 1 ist, parallel zu der dargestellten
Förderkette 1 verlaufend, vor der Zeichenebene von Figur 1 angebracht. Die beiden
Förderketten 1 sind durch eine Vielzahl von Greifeinrichtungen 2 miteinander verbunden,
die sich senkrecht zur Zeichenebene von Figur 1 erstrecken und an denen jeweils ein
Greifmechanismus zum Erfassen eines Druckerzeugnisses angebracht ist. Die Bauweise
derartiger Greifeinrichtungen 2 ist an und für sich bekannt.
[0025] Die Greifeinrichtungen 2 sind entlang der Förderketten 1 in regelmäßigen Abständen
voneinander angeordnet und transportieren die Druckerzeugnisse von dem nicht dargestellten
Einlaufbereich der Druckmaschine durch das ebenfalls nicht dargestellte Druckwerk
hindurch und sodann im Sinne des Pfeiles 3 an einer in Figur 1 nur schematisch angedeuteten
Puderbestäubungseinrichtung 4 vorbei zu einem Stapel 5, auf dem sie abgeworfen werden.
[0026] Zwischen dem Druckwerk und der Puderbestäubungseinrichtung 4 befindet sich im allgemeinen
eine Trockenstrecke, auf welcher die noch druckfeuchten Druckereierzeugnisse weitgehend
abgetrocknet werden, beispielsweise in dem mit dem Bezugszeichen 6' versehenen Bereich
des Förderweges. Da die Druckereierzeugnisse auf der Trockenstrecke, deren Länge aus
ökonomischen Gründen beschränkt gehalten werden muß, nicht so vollständig getrocknet
werden, daß ein gegenseitiges Verkleben ausgeschlossen ist, wird die Puderbestäubungseinrichtung
4 vorgesehen, mit welcher auf den Druckereierzeugnissen eine Puderschicht aufgebracht
wird. Diese verhindert im Stapel 5 ein Aneinanderkleben der übereinanderliegenden
Druckereierzeugnisse.
[0027] Ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Puderbestäubungseinrichtung 4 ist in den
Figuren 2 und 3 in größerem maßstab dargestellt. Eine Mehrzahl von Düsen 6, die über
ein gemeinsames Verteilerrohr 7 gespeist werden, ist auf die Transportebene der mittels
der Förderketten 1 vorbeigeführten Druckereierzeugnisse ausgerichtet. Das Verteilerrohr
7 ist über einen flexiblen Schlauch 16 mit einer Mischeinrichtung 8 verbunden, in
welcher der Puder, im allgemeinen ein Maisstärkeprodukt, mit Tragluft vermischt und
so zu den Düsen 6 befördert wird.
[0028] Ein Kettenrad 9 ist im Maschinengehäuse, welches nicht näher dargestellt ist, mittels
eines Achsstummels 10 drehbar gelagert und greift in die Transportkette 1 ein, die
in den Figuren 2 und 3 hinter der Zeichenebene im Sinne des Pfeiles 3 bewegt wird.
[0029] Der Umfang des Kettenrades 9 entspricht dem Abstand, unter welchem die Greifeinrichtungen
2 von den Förderketten 1 getragen sind.
[0030] Wie insbesondere der Figur 4 zu entnehmen ist, ist in das Kettenrad 9 an der dem
Verteilerrohr 7 zugewandten Seite eine Nockenspur 11 eingeformt, die parallel zueinander
verlaufende Nockenflächen 11a, 11b aufweist. Die Nockenspur 11 hat folgende Form:
[0031] Über einen verhältnismäßig kleinen Winkel α hinweg folgt die Nockenspur 11 einem
Kreisbogen, der konzentrisch zum Drehmittelpunkt des Kettenrades 9 ist und einen verhältnismäßig
kleinen Radius aufweist. An den Winkelbereich α schließen sich beidseits über Winkel
β
1 und β
2 Übergangsbereiche an, in denen die Nockenspur 11 von dem kleineren Radius auf einen
größeren Radius wechselt. Im übrigen Winkelbereich folgt die Nockenspur 11 einem Kreisbogen,
der ebenfalls konzentrisch zum Drehmittelpunkt des Kettenrades 9 ist, jedoch einen
größeren Radius aufweist.
[0032] Das Verteilerrohr 7 ist mit einem als Nockenfolgeglied dienenden, in axialer Richtung
vorstehenden Stift 12 versehen, welcher in die Nockenspur 11 eingreift. Das Verteilerrohr
7 und damit die Düsen 6 sind zwischen Zwei Führungen 13, die in der Zeichnung gestrichelt
angedeutet sind, in vertikaler Richtung verschiebbar. Die Anordnung ist also so, daß
die vertikale Position der Düsen 6 durch die Nockenspur 11, letztendlich also durch
die Drehstellung des Kettenrades 9, bestimmt ist.
[0033] Der Abstand zweier aufeinanderfolgender Greifeinrichtungen 2 auf der Transportkette
1 entspricht dem Umfang des Kettenrades 9 bzw. einem ganzzahligen Vielfachen hiervon.
Das Kettenrad 9 wird so montiert, daß sich die Nockenspur 11 im Winkelbereich α, in
dem sie dem Kreisbogen kleineren Durchmessers folgt, in Eingriff mit dem Nockenfolgeglied
12 des Verteilerrohres 7 befindet, wenn unter den Düsen 6 eine Greifeinrichtung 2
vorbeiläuft.
[0034] Die oben beschriebene Puderbestäubungeinrichtung 4 arbeitet wie folgt:
[0035] Solange sich in der Nähe der Düsen 6 keine Greifeinrichtung 2 befindet, wie dies
in Figur 3 dargestellt ist, befindet sich das Nockenfolgeglied 12 an dem Verteilerrohr
7 in demjenigen Bereich der Nockenspur 11, die den größeren Radius aufweist. Dies
bedeutet, daß das Verteilerrohr 7 mit den hieran befestigten Düsen 6 verhältnismäßig
weit zwischen den Führungen 13 nach unten abgesenkt ist. Die Öffnungen der Düsen 6
stehen den vorbeigeschleppten Druckerzeugnissen, welche sich in der durch die Förderketten
1 definierten Transportebene bewegen, in verhältnismäßig geringem Abstand gegenüber.
Das heißt, die Puder-Tragluft-Mischung, welche aus den Düsen 6 austritt, hat nur verhältnismäßig
wenig Möglichkeiten, seitlich zu entweichen.
[0036] Kurz bevor sich die nächstfolgende Greifeinrichtung 2 den Düsen 6 nähert, gerät der
in Drehrichtung (Pfeil 14) des Kettenrades 9 vorauseilende Übergangsbereich der Nockenspur
11 b, welcher dem Winkel β
1 (Figur 4) entspricht, in Eingriff mit dem Nockenfolgeglied 12, so daß das Verteilerrohr
7 mit den Düsen 6 während der Verdrehung Kettenrades 9 um den Winkel β
1 angehoben wird. Verteilerrohr 7 und Düsen 6 verbleiben in dieser angehobenen Position,
die in Figur 2 dargestellt ist, während der Zeitdauer, innerhalb welcher das Kettenrad
9 den Winkel α durchläuft. Innerhalb dieser Zeit bewegt sich die Greifeinrichtung
2 unter den Düsen 6 hindurch, wofür aufgrund des verhältnimäßig großen Abstandes zwischen
den Düsen 6 und der durch die Förderketten 1 definierten Transportebene genügend Platz
bleibt. Nach dem Durchlaufen der Greifeinrichtung 2 gerät das Nockenfolgeglied 12
des Verteilerrohres 7 in denjenigen Übergangsbereich des Nockenspur 11 im Kettenrad
9, welcher dem nacheilenden Winkelbereich β
2 zugeordnet ist. In diesem Bereich wird das Nockenfolgeglied 12, damit das Verteilerrohr
7 und die hieran befestigten Düsen 6, wieder in denjenigen Bereich der Nockenspur
11 überführt, welcher den größeren Radius aufweist. Diese Überführung des Nockenfolgegliedes
12 geht mit einer Absenkung des zwischen den Führungen 13 verschiebbaren Verteilerrohres
7 und den Düsen 6 in die in Figur 3 dargestellte Position einher.
[0037] Im Ergebnis sind die Verhältnisse so, daß sich die Düsen 6 kurzzeitig von der Transportebene
der Druckerzeugnisse zurückziehen, um eine Greifeinrichtung 2 passieren zu lassen,
und daß sie dann unmittelbar anschließend wieder in eine der Transportebene benachbarte
Position zurückkehren.
[0038] In den Figuren 2 und 3 ist in der Höhe über der Transportebene der Druckereierzeugnisse,
welche das Verteilerrohr 7 bzw. die Düsen 6 in der abgesenkten Position einnehmen,
ein Sensor 15 vorgesehen, welcher die Anwesenheit des abgesenkten Verteilerrohres
7 bzw. der abgesenkten Düsen 6 feststellt. Bei dem in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiel des Sensors 15 handelt es sich um eine Reflexionslichtschranke.
Ebenso gut geeignet sind jedoch alle Arten von Näherungsschaltern oder ein mechanischer
Mikroschalter, dessen Betätigungselement im Bewegungsweg der Düsen 6 bzw. eines sich
mit diesem mitbewegenden Bauelementes liegt.
[0039] Sind die Düsen 6 und das Verteilerrohr 7 abgesenkt, so gibt der Sensor 15 an die
Mischeinrichtung 8 ein Einschaltsignal. Die Mischeinrichtung 8 fördert dann die Puder-Tragluft-Mischung
durch den flexiblen Schlauch 16 zum Verteilerrohr 7, aus welchem sie über die Düsen
6 in Richtung auf die Druckerzeugnisse austritt. Stellt der Sensor 15 dagegen, wie
in Figur 2 dargestellt, fest, daß die Düsen 6 und das Verteilerrohr 7 zum Durchgang
einer Greifeinrichtung 2 nach oben angehoben sind, gibt er an die Mischeinrichtung
8 ein Abschaltsignal, so daß während dieser Zeit kein Puder aus den Düsen 6 ausgeblasen
wird.
[0040] Bei dem in den Figuren 2 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Nockeneinrichtung,
welche das Anheben und Absenken der Düsen 6 bewirkt, als Nockenspur 11 mit zwei gegenüberliegenden
Nockenflächen 11a und 11b ausgestaltet. Das Nockenfolgeglied 7 wird also sowohl in
Richtung nach oben als auch in Richtung nach unten zwischen den beiden Nockenflächen
11a und 11b positiv geführt. Bei einem in der Zeichnung nicht dargestellten Ausführungsbeispiel
dagegen ist nur die näher am Mittelpunkt des Kettenrades 9 angeordnete (innere) Nockenfläche
11a vorgesehen. Die Düsen 6 und das Verteilerrohr 7 werden durch eine Vorspanneinrichtung,
z.B. eine Feder, nach oben beaufschlagt, so daß das Nockenfolgeglied 12 auch ohne
Gegenführung stehts in Anlage an dieser einen Nockenfläche 11a verbleibt.
[0041] Bei einer weiteren, in der Zeichnung nicht dargestellten Ausführungsform der Puderbestäubungseinrichtung
4 erfolgt die Steuerung der Hub- und Senkbewegung auf elektronischem Wege. Hierzu
ist das Verteilerrohr 7 mit den Düsen 6 an einem pneumatischen Zylinder oder einem
anderen Hubantrieb (z. B. einem Magnetantrieb) befestigt, welcher in der Lage ist,
Verteilerrohr 7 und Düse 6 vertikal zwischen zwei Positionen hin- und herzubewegen.
Die Annäherung einer Greifeinrichtung 2 an die Düsen 6 wird durch einen ersten Sensor,
z. B. eine (Reflexions-)Lichtschranke, festgestellt. Dieser erste Sensor gibt dann
ein erstes Signal an die Hubeinrichtung, welche daraufhin die Düsen 6 und das Verteilerrohr
7 in die obere Position verfährt. Hat die Greifeinrichtung 2 dann die Düsen 6 passiert,
durchläuft sie einen zweiten Sensor, der ähnlich wie der erste Sensor aufgebaut sein
kann. Dieser zweite Sensor gibt beim Passieren der Greifeinrichtung 2 an die Hubeinrichtung
ein zweites Signal, worauf diese die Düsen 6 und das Verteilerrohr 7 wieder in die
der Transportebene der Druckereierzeugnisse benachbarte Position zurückführt. Bei
diesem Ausführungsbeispiel können die Sensoren, welche die Hubeinrichtung beaufschlagen,
auch zum Ein- und Ausschalten der Mischeinrichtung 8 benutzt werden.
[0042] Statt zweier Sensoren, von denen der eine vor und der andere nach den Düsen 6 (in
Transportrichtung gesehen) angeordnet wird, ist es auch möglich, nur einen einzigen,
vor den Düsen positionierten Sensor einzusetzen. Das von diesem beim Vorbeilaufen
einer Greifeinrichtung erzeugte erste Signal wird nicht nur der Hubeinrichtung (welche
die Düsen 6 und 7 nach oben bewegt) sondern außerdem einem Zeitglied zugeführt. Dieses
Zeitglied erzeugt nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne, innerhalb welcher die Greifeinrichtung
2 die Düsen 6 passiert hat, ein zweites Signal, welches der Hubeinrichtung den Befehl
gibt, Düsen 6 und Verteilerrohr 7 wieder nach unten abzusenken. Auch in diesem Falle
ist es möglich, das Sensorsignal und das Ausgangssignal des Zeitgliedes zum Ansteuern
der Mischeinrichtung 8 zu nutzen, um auf diese Weise sicherzustellen, daß die Puder-Tragluft-Mischung
nur dann aus den Düsen 6 austritt, wenn diese sich in der abgesenkten Position befinden.
[0043] Bei dem oben anhand der Figuren 2 bis 4 beschriebenen Ausführungsbeispiel der Puderbefeuchtungseinrichtung
4 wird ein vollständiger Düsenstock, bestehend aus Verteilerrohr 7 und den Düsen 6,
in vertikaler Richtung hin- und herbewegt. In diesem Falle genügt ein einziger flexibler
Schlauch 16, welcher die Verbindung zwischen der Mischeinrichtung 8 und dem Verteilerrohr
7 herstellt. Unter Umständen kann es günstig sein, zur Verringerung der bewegten Massen
das Verteilerrohr 7 stationär am Maschinenrahmen zu befestigen und nur die Düsen,
die in diesem Falle durch eine sehr leichte Verbindungsstange zusammengehalten werden,
vertikal hin- und herzubewegen. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung führt von
jeder Düse ein flexibler Schlauch zum Verteilerrohr.
[0044] Bei dem obigen Ausfürhungsbeispiel war die Bewegung der Düsen zwischen den beiden
Positionen, die sie gegenüber der Transportebene einnehmen können, eine lineare. Die
Steuerung des Bewegungsablaufes gelingt jedoch bei einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung, das in Figur 5 dargestellt ist, noch einfacher:
[0045] Bei diesem umfaßt die Hubeinrichtung einen doppelarmigen Hebel 17, an dessen einem
Arm 18 die Düsen 6 angeordnet sind und dessen anderer Arm 19 von einer Nockenfläche
11a, 11b angetrieben wird, wozu er mit einem Antriebsstift 20 in die Nockenspur 11
eingreift. Der Hebel 17 ist auf einem rahmenfesten Stift 21 gelagert.
[0046] Das Kettenrad 9 dreht die Nockenspur 11 synchron zur Bewegung der Förderketten 1,
und infolgedessen erhalten die Düsen eine Schwenkbewegung von der einen in die andere
Position. Wie bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen ist die Nockenspur
11 auf dem Kettenrad 9 angebracht, dessen Umfang dem Abstand zweier aufeinanderfolgender
Greifeinrichtungen 2 entspricht. Die Phasenlage des Kettenrades 9 ist bei der Montage
auf die Phasenlage der Greifeinrichtungen 2 abgestimmt, so daß wiederum gewährleistet
ist, daß die Düsen 6 während des Vorbeilaufens einer Greifeinrichtung 2 jeweils um
eine ausreichende Strecke von der von den Druckerzeugnissen durchlaufenen Bahn abgehoben
werden.
1. Puderbestäubungseinrichtung für eine Druckmaschine mit
a) einer Vielzahl von Düsen, über welche eine Puder-Tragluft-Mischung gegen die von
Greifeinrichtungen des Transportsystemes der Druckmaschine vorbeibewegten Druckereierzeugnissen
gerichtet wird;
b) einer Mischeinrichtung, in welcher der Puder mit Luft zur Erzeugung der Puder-Tragluft-Mischung
vermischt wird;
c) mindestens einer Verbindungsleitung, welche die Mischeinrichtung mit den Düsen
verbindet,
gekennzeichnet, durch
d) eine Hubeinrichtung (9 bis 13), welche die Düsen (6) zwischen zwei Positionen hin-
und herbewegen kann, nämlich
da) einer von der Transportebene der Druckereierzeugnisse verhältnismäßig weit entfernten
ersten Position
und
db) einer verhältnismäßig nahe an der Transportebene der Druckererzeugnisse liegenden
zweiten Position,
und
e) eine die Position der Greifeinrichtung (2) erfassenden Steuereinrichtung (11, 12),
die mit der Hubeinrichtung (9 bis 13) derart zusammenwirkt, daß diese die Düsen (6)
in die erste Position bringt, solange sich eine Greifeinrichtung (2) in der Nähe der
Düsen (6) befindet, und die Düsen (6) in die zweite Position bringt, wenn die Greifeinrichtung
(2) sich in ausreichendem Abstand von den Düsen (6) befindet.
2. Puderbestäubungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung
und die Steuereinrichtung in einem Nockenmechanismus (9 bis 13) zusammengefaßt sind,
der umfaßt:
a) mindestens ein mit einer Förderkette (1) des Transportsystemes zusammenwirkendes
Kettenrad (9);
b) mindestens eine von dem Kettenrad (9) angetriebene, in sich geschlossene Nockenfläche
(11a, 11b);
c) mindestens ein mit den Düsen (6) verbundenes Nockenfolgeglied (12), welches mit
der Nockenfläche (11a, 11b) zusammenwirkt;
d) eine Führung (13), welche die Düsen (6) auf dem Weg zwischen ihren beiden Positionen
führt.
3. Puderbestäubgseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei parallele
Nockenflächen (11a, 11b) vorgesehen sind, die eine Nockenspur (11) bilden, in welcher
das Nockenfolgeglied (12) aufgenommen ist.
4. Puderbestäubungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine
Nockenfläche vorgesehen ist und daß das Nockenfolgeglied durch eine Vorspanneinrichtung
gegen die eine Nockenfläche gedrückt ist.
5. Puderbestäubungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung
mechanisch von der Steuereinrichtung getrennt ist und daß letztere mindestens einen
an der Transportebene angeordneten ersten Sensor umfaßt, der bei Annäherung einer
Greifeinrichtung an die Düsen ein erstes Signal an die Hubeinrichtung abgibt, welche
die Hubeinrichtung veranlaßt, die Düse in die erste Position zu bringen.
6. Puderbestäubungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung
einen zweiten an der Transportebene angeordneten Sensor umfaßt, der bei der Wegbewegung
einer Greifeinrichtung ein zweites Signal an die Hubeinrichtung abgibt, welches die
Hubeinrichtung veranlaßt, die Düsen in die zweite Position zu bringen.
7. Puderbestäubungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung
ein Zeitglied enthält, welches von dem ersten Signal des ersten Sensors angestoßen
wird und nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne ein zweites Signal abgibt, welches
der Hubeinrichtung zugeführt wird und diese veranlaßt, die Düsen in die zweite Position
zu bringen.
8. Puderbestäubungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Düsen (6) mit einem Verteilerrohr (7) starr verbunden sind und mit diesem
eine bewegliche Einheit bilden, die über einen flexiblen Schlauch (16) mit der Mischeinrichtung
(8) verbunden ist.
9. Puderbestäubungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Düsen mit einer leichten Tragstange zu einer beweglichen Einheit verbunden
sind und jede Düse über einen flexiblen Schlauch mit einem feststehenden Verteilerrohr
verbunden ist, welches seinerseits mit der Mischeinrichtung in Verbindung steht.
10. Puderbestäubungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sie einen Sensor (15) aufweist, der die Position der Düsen (6) erfaßt und ein
Ausgangssignal erzeugt, welches die Mischeinrichtung (8) nur so lange in Funktion
setzt, wie sich die Düsen (6) in der zweiten Stellung befinden.
11. Puderbestäubungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung
die Düsen in einer Schwenkbewegung zwischen den beiden Positionen verstellt.
12. Puderbestäubungseinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung
einen ein- oder mehrarmigen Hebel umfaßt, der an ersten Stelle die Düsen (6) trägt
und an welchem an einer zweiten Stelle eine synchron zur Fördergeschwindigkeit der
Druckerzeugnisse angetriebene Nockenfläche (11) angreift.
13. Puderbestäubungseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nockenfläche (11a, 11b) für eine Weiterbewegung der Förderkette (1) um eine
Strecke, die dem Abstand zweier aufeinanderfolgender Greifeinrichtungen (2) entspricht,
einen Umlauf durchführt.
14. Puderbestäubungseinrichtung nach Anspruch 2 in Kombination mit Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der Umfang des Kettenrades (9) dem Abstand aufeinanderfolgender
Greifeinrichtungen (2) entspricht.
1. Powder dusting device for a printing press having
a) a plurality of nozzles, via which a powder-transport air mixture is directed towards
the printed products which are moved past by gripping devices of the transport System
of the printing press;
b) a mixing device, in which the powder is blended with air to produce the powder-transport
air mixture;
c) at least one connecting line, which connects the mixing device to the nozzles,
characterized by
d) a lifting device (9 to 13) capable of moving the nozzles (6) to and fro between
two positions, namely
da) a first position relatively far removed from the transport plane of the printed
products
and
db) a second position situated relatively close to the transport plane of the printed
products,
and
e) a control device (11, 12), which detects the position of the gripping device (2)
and cooperates with the lifting device (9 to 13) in such a way that the latter moves
the nozzles (6) into the first Position so long as a gripping device (2) is situated
in the vicinity of the nozzles (6) and moves the nozzles (6) into the second position
when the gripping device is situated a sufficient distance away from the nozzles (6).
2. Powder dusting device according to claim 1, characterized in that the lifting device
and the control device are combined in a cam mechanism (9 to 13), which comprises:
a) at least one chain wheel (9) which cooperates with a conveying chain (1) of the
transport system;
b) at least one self-contained cam surface (11a, 11b) driven by the chain wheel (9);
c) at least one cam following element (12), which is connected to the nozzles (6)
and cooperates with the cam surface (11a, 11b);
d) a guide (13), which guides the nozzles (6) along the path between their two positions.
3. Powder dusting device according to claim 2, characterized in that two parallel cam
surfaces (11a, 11b) are provided, which form a cam track (11), in which the cam following
element (12) is accommodated.
4. Powder dusting device according to claim 2, characterized in that only one cam surface
is provided and that the cam following element is pressed by a preloading device against
the one cam surface.
5. Powder dusting device according to claim 1, characterized in that the lifting device
is mechanically separate from the control device and that the latter comprises at
least one first sensor, which is disposed on the transport plane and, when a gripping
device approaches the nozzles, supplies a first signal to the lifting device, which
causes the lifting device to move the nozzle into the first position.
6. Powder dusting device according to claim 5, characterized in that the control device
comprises a second sensor, which is disposed on the transport plane and, when a gripping
device moves away, supplies a second signal to the lifting device, which causes the
lifting device to move the nozzles into the second position.
7. Powder dusting device according to claim 5, characterized in that the control device
comprises a timing element, which is triggered by the first signal of the first sensor
and, after a specific time interval has elapsed, produces a second signal, which is
supplied to the lifting device and causes the latter to move the nozzles into the
second position.
8. Powder dusting device according to one of the preceding claims, characterized in that
the nozzles (6) are rigidly connected to a distributing pipe (7) and together with
the latter form a movable unit, which is connected by a flexible tube (16) to the
mixing device (8).
9. Powder dusting device according to one of claims 1 to 7, characterized in that the
nozzles are connected to a light support rod so as to form a movable unit and each
nozzle is connected by a flexible tube to a stationary distributing pipe, which is
in turn connected to the mixing device.
10. Powder dusting device according to one of the preceding claims, characterized in that
it comprises a sensor (15), which detects the position of the nozzles (6) and produces
an output signal, which sets the mixing device (8) in operation only so long as the
nozzles (6) are situated in the second position.
11. Powder dusting device according to claim 1, characterized in that the lifting device
displaces the nozzles in a swivelling motion between the two positions.
12. Powder dusting device according to claim 11, characterized in that the lifting device
comprises a one-or multi-armed lever, which at a first point carries the nozzles (6)
and acting upon which at a second point is a cam surface (11), which is driven in
step with the conveying speed of the printed products.
13. Powder dusting device according to one of claims 2 to 12, characterized in that the
cam surface (11a, 11b) executes one revolution for advancing the conveying chain (1)
by a distance corresponding to the spacing of two successive gripping devices (2).
14. Powder dusting device according to claim 2 in combination with claim 13, characterized
in that the circumference of the chain wheel (9) corresponds to the spacing of successive
gripping devices (2).
1. Pulvérisateur à poudre pour une imprimeuse avec
a) de nombreuses buses à l'aide desquelles un mélange poudre-air porteur est dirigé
contre les produits imprimés déplacés par des dispositifs de saisie du système de
transport de l'imprimeuse.
b) un dispositif mélangeur dans lequel la poudre est mélangée à de l'air pour la production
du mélange poudre-air porteur;
c) au moins une conduite de raccordement qui relie le dispositif mélangeur aux buses,
caractérisé par
d) un dispositif de levage (9 à 13) qui peut déplacer les buses (6) en va-et-vient
entre deux positions, à savoir
da) une première position relativement éloignée du niveau de transport des produits
imprimés, et
db) une seconde position relativement proche du niveau de transport des produits imprimés
et
e) un dispositif de commande (11, 12) captant la position du dispositif de saisie
(2) qui agit avec le dispositif de levage (9 à 13) de telle manière que celui-ci amène
les buses (6) dans la première position tant qu'un dispositif de saisie (2) se trouve
à proximité des buses (6), et qui amène les buses (6) dans la deuxième position lorsque
le dispositif de saisie (2) se trouve a distance suffisante des buses (6).
2. Pulvérisateur a poudre selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le dispositif de levage et le dispositif de commande sont assemblés dans un mécanisme
à came (9 à 13) qui comprend :
a) au moins une roue à chaînes (9) agissant avec une chaîne de transport (1) du système
de transport ;
b) au moins une surface à came (11a, 11b) fermée en soi et entraînée par la roue à
chaînes (9) ;
c) au moins un membre de poursuite à came (12) raccordé aux buses (6) qui agit avec
la surface à came (11a, 11b) ;
d) un guidage (13) qui guide les buses (6) sur la voie entre leurs deux positions.
3. Pulvérisateur à poudre selon la revendication 2, caractérisé en ce que deux surfaces à came parallèles (11a, 11b) sont prévues, qui forment une voie à came
(11) dans laquelle est logé le membre de poursuite à came (12).
4. Pulvérisateur à poudre selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une seule surface à came est prévue et en ce que le membre de poursuite à came est
pressé contre l'une des surfaces à came par un dispositif de précontrainte.
5. Pulvérisateur à poudre selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de levage est séparé mécaniquement du dispositif de commande et en
ce que ce dernier comprend au moins un premier capteur placé sur le niveau de transport
et qui transmet un premier signal au dispositif de levage lors du rapprochement d'un
dispositif de saisie vers les buses, signal qui fait que le dispositif de levage amène
la buse dans la première position.
6. Pulvérisateur à poudre selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de commande comprend un deuxième capteur placé sur le niveau de transport
qui transmet un deuxième signal au dispositif de levage lors du mouvement de reirait
d'un dispositif de saisie, signal qui fait que le dispositif de levage amène la buse
dans la deuxième position.
7. Pulvérisateur a poudre selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de commande contient un relais temporisateur activé par le premier
signal du premier capteur et qui donne un second signal après écoulement d'un certain
temps, second signal qui est amené au dispositif de levage et qui fait que celui-ci
amène les buses dans la deuxième position.
8. Pulvérisateur à poudre selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les buses (6) sont raccordées à un tuyau distributeur (7) de façon rigide et forment
avec celui-ci une unité mobile raccordée au dispositif mélangeur (8) à l'aide d'un
tuyau flexible (16).
9. Pulvérisateur à poudre selon l'une des revendications 1 a 7, caractérisé en ce que les buses sont reliées en une unité mobile à l'aide d'une barre porteuse légère et
chaque buse raccordée à un tuyau distributeur fixe au moyen d'un tuyau flexible, tuyau
distributeur qui de son côté est en liaison avec le dispositif mélangeur.
10. Pulvérisateur à poudre selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il présente un capteur (15) qui enregistre la position des buses (6) et qui génère
un signal de sortie, lequel ne met en fonction le dispositif mélangeur (8) que pour
la période de temps pendant laquelle les buses (6) se trouvent dans la deuxième position.
11. Pulvérisateur à poudre selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de levage déplace les buses dans un mouvement de rotation entre les
deux positions.
12. Pulvérisateur à poudre selon la revendication 11, caractérisé en ce que le dispositif de levage comprend un levier à un ou plusieurs bras, qui, au premier
endroit, porte les buses (6) et sur lequel a prise, à un second endroit, une surface
à came (11) entraînée de façon synchrone à la vitesse de transport des produits imprimés.
13. Pulvérisateur à poudre selon l'une des revendications 2 à 12, caractérisé en ce que la surface à came (11a, 11b), pour continuer le mouvement de la chaîne de transport
(1), effectue un cycle dont la distance correspond à l'intervalle entre deux dispositifs
de saisie (2) successifs.
14. Pulvérisateur à poudre selon la revendication 2 associée à la revendication 13, caractérisé en ce que la circonférence de la roue à chaînes (9) correspond à la distance entre des dispositifs
de saisie (2) successifs.