| (19) |
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(11) |
EP 0 809 720 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.05.2002 Patentblatt 2002/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.01.1996 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: C25D 13/18 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9600/138 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9623/090 (01.08.1996 Gazette 1996/35) |
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| (54) |
PULSMODULIERTES GLEICHSPANNUNGSAPPLIKATIONSVERFAHREN
PULSE-MODULATED D.C. VOLTAGE APPLICATION PROCESS
PROCEDE D'APPLICATION D'UN REVETEMENT PAR TENSION CONTINUE MODULEE PAR IMPULSIONS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT NL SE |
| (30) |
Priorität: |
27.01.1995 DE 19502470
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.12.1997 Patentblatt 1997/49 |
| (73) |
Patentinhaber: BASF Coatings Aktiengesellschaft |
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48165 Münster (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ARLT, Klaus
48308 Senden (DE)
- ECKERT, Karin
48565 Steinfurt (DE)
- STOCKBRINK, Margret
48151 Münster (DE)
- SCHULTE, Rolf
48329 Havixbeck (DE)
- BERLIN, Harald
48301 Nottuln (DE)
- NIENHAUS, Gerd
48147 Münster (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fitzner, Uwe, Dr. et al |
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Dres. Fitzner & Münch
Rechts- und Patentanwälte
Lintorfer Strasse 10 40878 Ratingen 40878 Ratingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 534 494 US-A- 3 702 813
|
GB-A- 1 251 808
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Beschichtung
von Gegenständen mittels Gleichstrom.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Verfahren zur Abscheidung von Schichten auf Gegenständen
mittels einer mehr oder weniger ausgeprägten Pulsierspannung bekannt. Mittels thyristorgesteuerter
Gleichrichter werden beispielsweise ungeregelte Spannungsspitzen im Microsekundenbereich
erzeugt. Diese Spannungsspitzen sind reine Störimpulse und werden nicht als reproduzierbare
Methode zur Beeinflussung des Abscheideergebnisses benutzt. Beim Arbeiten mit schlecht
geglätteten Thyristor-Gleichrichtem sind darüber hinaus folgende Nachteile symptomatisch:
1. Funkenbildung auch unterhalb der Lackoberfläche an der zu beschichtenden Blechoberfläche.
2. Starke Elektrolyse.
3. Schichtdickenabnahme.
4. Flockenbildung in der Schaumschicht und an den Blechkanten.
5. Nach Erzeugung eines Abrisses ist eine höhere Reduzierung der Spannung erforderlich,
um bei dem nächsten zu beschichtenden Teil diese Erscheinung sicher zu vermeiden.
[0003] Aus Brown, William B. (Journal of Paint Technology Vol. 47. No. 605. June 1975) ist
es bekannt, eine rechteckförmige Pulsform im Sekundenbereich durch Unterbrechung (Abschalten)
des Abscheidestroms zu erzeugen. Dieses Vorgehen hat einige Nachteile. So liegen die
angegebenen Pulszeiten im Sekundenbereich, vorzugsweise bis 3 - 20 Sekunden. In diesen
längeren Pausen wird einerseits die Wärme abgeführt und dadurch der Schichtwiderstand
erhöht. Andererseits setzt auch ein Rücklöseeffekt und damit eine Aufweichung des
abgeschiedenen Filmes und die Entfernung der Gasbläschen infolge der Lackströmung
ein. Dies hat eine Reduzierung des Filmwiderstandes zur Folge.
[0004] Die Reduzierung der Wärmeentwicklung und des Spitzenstromes muß in diesem Fall durch
langsames Hochregeln der Spannung erfolgen. Startet man nämlich bei pulsförmiger Rechteckspannung
sofort mit voller Beschichtungsspannung, so muß die Stromleistung des Gleichrichters
mehr als verdoppelt werden. Damit erhöhen sich insbesondere die Kosten für den Gleichrichter.
[0005] Die bisher aus dem Markt befindlichen Gleichrichtergeneratoren weisen darüber hinaus
erhebliche Nachteile auf. Je nach Bauart haben diese nämlich eine Restwelligkeit,
die von der Art und Güte der Gleichrichtung und Glättung der Eingangswechselspannung
abhängt (vgl. Vincent, Journal of Coatings Technology Vol. 62, No. 785, June 1990).
Zusätzlich ist diese Restwelligkeit lastabhängig, d.h. man erhält eine Rückkopplung
über den Beschichtungsprozeß selbst. Diese Restwelligkeit wird dann auch nur als Störung
aufgefaßt.
[0006] Aus T. Ito und K. Shibuya, Metal Finishing, April 1967, S. 48 - 57, "Anodic Behavior
in Electrophoretic Coating of Aluminum Alloys" ist bekannt, gepulste Signale durch
mehr oder weniger schiecht geglätteten Wechselstrom zu erzeugen. Verfahren mit Wechselstromabscheidungen
sind ferner aus der deutschen Offenlegungsschrift 1646130 sowie der britischen Patentanmeldung
1376761 bekannt. Hierbei werden Anodenbleche als Gleichrichter benutzt. Die Anodenbleche
sind durch besondere Beschichtung nur in einer Richtung stromdurchlässig.
[0007] Die US-A-3 702 813 beschreibt die Beschichtung von Gegenständen unter Verwendung
von Gleichstrom, dem Wechselstrom überlagert ist, wobei unter anderem das Verhältnis
der Stromstärken so gewählt werden kann, daß stets eine Spannung gleicher Richtung
herrscht.
[0008] Auch die FR-A-1 534 494 beschäftigt sich mit der Beschichtung von Gegenständen und
offenbart für diesen Zweck verschiedene Stromverläufe. Diese wechseln entweder ihre
Richtung bzw. gehen auf Null zurück, oder es findet eine ständige Überlagerung von
Wechselstrom und Gleichstrom statt.
[0009] Alle beschriebenen Verfahren weisen jedoch bis heute erhebliche Mängel auf. Insbesondere
Abrißverhalten, Umgriff, Schichtdicke und Filmstörungen sind z.B. bei der Elektrotauchlackierung
u.a. von der Höhe der Spannung abhängig. In der Praxis wird sie regelmäßig so gewählt,
daß in akzeptabler Beschichtungszeit eine ausreichende Hohlraumbeschichtung bei minimal
notwendiger Außenschichtdicke erreicht wird. Um Lackmaterial und somit Kosten bei
der Lackierung zu sparen, ist man u.a. bemüht, bei reduzierten Außenschichtstärken
einen ausreichenden Umgriff zu erhalten. Mit den gegenwärtigen Produkten und der heutigen
oben beschriebenen Technik sind dieser Entwicklung Grenzen gesetzt.
[0010] Die vorliegende Erfindung hat sich demgemäß die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung
zur elektrochemischen Beschichtung von Gegenständen zur Verfügung zu stellen, mit
der systematisch die Lackfilmeigenschaften und die anwendungstechnischen Eigenschaften
beeinflußt werden können, um z.B. bei reduzierten Außenschichtstärken einen ausreichenden
Umgriff zu erhalten, oder um bei der Applikation eine Vorvernetzung zu erreichen.
[0011] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß eine einstellbare Gleichspannung durch Überlagerung
mit einstellbaren Wechselspannungskomponenten pulsmoduliert wird.
[0012] Die einstellbaren Wechselspannungskomponenten werden dabei vorzugsweise aus periodischen
Signalen, insbesondere harmonischen Schwingungen (Sinusschwingungen) erzeugt, welche
leicht verfügbar sind.
Erfindungsgemäß ist es dabei durch geeignete Schaltungen möglich, die periodischen
Signale einer Vorverarbeitung zu unterziehen, vorzugsweise einer Sperrung der negativen
Spannungsanteile oder einer Gleichrichtung.
[0013] Ferner ist es erfindungsgemäß vorgesehen, die Überlagerung der Gleichspannung mit
den Wechselspannungskomponenten in einem einstellbaren Tastverhältnis anund ausschalten
zu können. Auf diese Weise kann die Pulsmodulation als Variation des herkömmlichen
Beschichtungsverfahrens mit reinem Gleichstrom auf bestimmte Zeitabschnitte der Beschichtung,
etwa den Beginn oder das Ende, beschränkt werden.
Als bevorzugte Tastverhältnisse von An:Aus werden die Bereiche zwischen 10:1 und 1:10
genannt. Die Dauer der "An"-Periode, in der eine Pulsmodulation stattfindet, liegt
dabei zwischen 10 ms und 100 s.
[0014] Die erfindungsgemäß zur Anwendung kommenden Gleichspannungen liegen im Bereich von
0 bis 500 V. Ebenso liegen die zur Überlagerung kommenden Wechselspannungskomponenten
zwischen 0 und 500 V. Dabei erfolgt die Überlagerung so, daß die resultierende Spannung
ihre Richtung nicht ändert, also eine pulsmodulierte Gleichspannung ist. Die erfindungsgemäße
Vorrichtung ist hierauf allerdings nicht beschränkt, so daß durchaus auch mit einer
resultierenden Wechselspannung gearbeitet werden kann, wenn sich hierdurch Vorteile
ergeben.
[0015] Die Periodendauer der zur Überlagerung verwendeten periodischen Wechselspannungskomponenten
liegt erfindungsgemäß zwischen 1 und 500 ms. Dies entspricht einer Frequenz von 1000
bis 2 Hz. Vorzugsweise wird mit einer Frequenz gearbeitet, die sich durch die Netzspannung
ergibt, also z.B. 50 Hz oder deren Vielfache.
[0016] Für die Erzeugung einer erfindungsgemäßen pulsmodulierten Gleichspannung kommen verschiedene
Möglichkeiten in Frage.
[0017] Eine Variante besteht darin, eine Reihenschaltung eines Wechselstrom(stell)transformators
mit einem Gleichstromgenerator vorzunehmen.
[0018] Ebenso ist es möglich, die Einkopplung des Wechselstrom(stell)transformators über
einen Gleichrichter vorzunehmen, so daß eine gleichgerichtete Wechselspannung eingekoppelt
wird. Wenn dabei zwischen Wechselstromquelle und Eingang des Gleichrichters eine Diode
geschaltet wird, wird eine weitere Modulation der Spannung erreicht dergestalt, daß
nur die positiven oder nur die negativen Halbwellen den Gleichrichter erreichen.
[0019] Das wahlweise Einschalten der Pulsmodulation kann so erfolgen, daß die Einkopplung
der Wechselspannungskomponenten über ein mechanisches oder elektronisches Relais erfolgt.
Letzteres kann zur Erzielung eines definierten Tastverhältnisses über einen Funktionsgenerator
(also mit Schwachstrom) angesteuert werden.
[0020] Eine weitere Variante der Erzeugung einer erfindungsgemäßen pulsmodulierten Gleichspannung
erhält man durch die Aufschaltung eines Funktionsgenerators auf die Phasenanschnittsteuerung
eines Drehstromgleichrichters. Auf diese Weise entfallen Kosten und Platzbedarf für
einen zusätzlichen Wechselstromgenerator.
Der Funktionsgenerator kann ein handelsübliches elektronisches Gerät sein. Vorzugsweise
ist er als programmierbares Mikroprozessorsystem realisiert, besonders bevorzugt durch
einen Computer mit entsprechender Software, mit einem Analog/Digitalwandler für die
Aufnahme der Steuerspannung und einer Ausgabeeinheit für die Triggerimpulse.
[0021] Eine bevorzugte Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung findet bei der Elektrotauchlackierung
statt. Hierbei hängt die in der Bearbeitungszeit abgeschiedene Lackmenge umittelbar
von der geflossenen Ladungsmenge - und damit mittelbar von der Tauchspannung - ab.
Dabei ist zu beachten, daß bei der sog. Abrißspannung durch Erwärmung und Siedevorgänge
eine Gasschicht entsteht, die den Stromfluß abreißen läßt. Wichtig ist es ferner,
eine gleichmäßige und hinreichende Schichtdicke des Lackes auch an unzugänglich gelegenen
Stellen zu erhalten, d.h. einen ausreichenden Umgriff bei reduzierten Außenschichtstärken.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird überraschenderweise ein optimiertes Ergebnis
in bezug auf diese z.T. gegenläufigen Anforderungen erzielt.
[0022] Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren näher beschrieben:
In Figur 1 sind der Gleichspannungsgenerator 2 und der galvanisch entkoppelte Wechselstromstelltransformator
1 abgebildet. Gemäß Figur 1 ist die Kopplung, die über einen Schalter c wahlweise
ein- und ausgeschaltet werden kann, über den Gleichrichter 3 erfolgt. Je nachdem,
ob die Diode b über den Schalter a überbrückt wird oder nicht, werden am Gleichrichter
alle Halbwellen oder nur die positiven Halbwellen gleichgerichtet. Die jeweils resultierende
pulsmodulierte Spannung ist in Diagramm a) (Schalter a offen) bzw. b) (Schalter a
geschlossen, Diode überbrückt) in Figur 1 dargestellt.
Die aktuellen Werte von Strom und Spannung können durch ein Meßsystem 6 erfaßt und
überwacht werden. Das Elektrotauchbad ist mit der Ziffer 7 bezeichnet.
Figur 2 zeigt eine Variante der Schaltung von Figur 1, bei der sich anstelle der Elemente
a, b und c ein Halbleiterrelais 4 zwischen Stelltrafo 1 und Gleichrichter 3 befindet.
Dieses Halbleiterrelais 4 wird durch einen Funktionsgenerator 5 gesteuert. Dadurch
wird die Pulsmodulation in einem definierten Tastverhältnis ein- und ausgeschaltet.
Das Diagramm a) am unteren Rand von Figur 2 zeigt schematisch die resultierende pulsmodulierte
Spannung Uges in Abhängigkeit von dem Signal USt des Funktionsgenerators.
Figur 3 gibt eine Schaltung wieder, bei der der Funktionsgenerator 8 in die Phasenanschnittsteuerung
9 eines Thyristorbrückengleichrichters 10 für eine Drehstromquelle 11 eingreift. Hierdurch
wird periodisch zwischen zwei Phasenwinkeln F1 und F2, die zwei Ausgangsspannungen U1 und U2 entsprechen, umgeschaltet. Die Pulse haben dann die in dem Diagramm a) von Figur
3 gezeigte Form von geglätteten Drehstrompulsen bei zwei Spannungsniveaus. Die Restwelligkeit
der Signale kann durch die Dimensionierung der Glättung 12 eingestellt werden. Selbstverständlich
ist es mit dieser Schaltungsanordnung auch möglich, über den Funktionsgenerator zwischen
mehr als 2 Spannungsniveaus umzuschalten.
Figur 4 zeigt eine weitere Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einer Reihenschaltung
von Gleich- und Wechselstromgenerator, bei der die Diode 13 hinzugefügt worden ist.
[0023] Bei den im folgenden beschriebenen Beispielen wurde die Gleichrichterschaltung gemäß
Figur 1 verwendet. Die in dem Versuchsaufbau erreichbare maximale Stromstärke wurde
im Mittel durch den Stelltransformator auf 6 A begrenzt. Durch Verkleinern der aktiven
Fläche der zu beschichtenden Bleche wurde dann die erforderliche Stromdichte erreicht.
Versuchsprogramm für Beispiele 1 bis 5:
[0024] Beschichten von Metallmaterialien mit verschiedenen Lacken (Handelsprodukte der Firma
BASF Lacke und Farben AG)
| Qualitäten: |
| FT 85-7042 |
CATHODIP ® |
| FT 82-7627 |
CATHOGUARD ® |
| FT 82-7640 |
CATHOGUARD 350 ® |
| FT 25-7225 |
CATHOGUARD 1008 ® |
Abscheidungsbedingungen:
[0025] Gleichspannung: Spannungsreihe bis zum Abriß in 20 V Schritten Spannungspulse:
- Beispiel 1:
- Zwei 10 ms Pulshalbwellen in 20 ms (quasi 100 Hz)
- Beispiel 2:
- Eine 10 ms Pulshalbwelle in 20 ms (quasi 50 Hz) Schalterstellungen a) + b) mit 0,30,
60, 150, 250 V
- Beispiel 3:
- 1 Pulshalbwelle; 10 s Pulsspannung, 110 s Gleichspannung (Pulse: 60, 150, 250 V)
- Beispiel 4:
- 1 Pulshalbwelle; 10 s Gleichspannung, 110 s Pulsspannung (Pulse: 60, 150, 250 V)
- Beispiel 5:
- 1 Pulshalbwelle; 60 s Gleichspannung, 60 s Pulsspannung (Pulse: 60, 150, 250 V)
Auswertung: Abrißspannung, Schichtdicke SD
Versuchsergebnisse:
Beispiel 1:
[0026] Es wird eine Pulsmodulation mit zwei Pulshalbwellen eingestellt (Frequenz quasi 100
Hz, vgl. Diagramm a) in Figur 9). Die Ergebnisse sind in Figur 5 sowie den Tabellen
1 und 2 (Spalte 1) wiedergegeben. Bis zu einer Stärke von 60 V wird die Abrißspannung
durch die erreichte Spitzenspannung festgelegt. Teilweise wurde der Pulsanteil auf
250 V erhöht. Dadurch konnten Spitzenspannungen erreicht werden, die teilweise 40
- 50 V über denen einer reinen Gleichspannungsabscheidung lagen.
Beispiel 2:
[0027] Es wurde eine Pulsmodulation mit einer Pulshalbwelle eingestellt (Frequenz quasi
50 Hz, vgl. Diagramm b) in Figur 9). Die Ergebnisse sind in Figur 6 sowie den Tabellen
1 und 2 (Spalte 2) wiedergegeben. Durch die Verringerung der Pulshäufigkeit wurden
bei allen Produkten deutlich höhere Spitzenspannungen möglich. Dieser Effekt begann
schon bei Spannungspulsen von 30 V und nahm mit steigender Pulsstärke zu. Bei Spannungspulsen
von 150 - 250 V stieg die Differenz zwischen Abrißspannung einer Gleichspannungsabscheidung
und den möglichen Spannungsspitzen auf Werte von 70 - 80 V. Die Schichtdicke bei 20
V unter Abrißspannung nahm mit zunehmendem Pulsanteil ab.
Beispiel 3:
[0028] Es wurden mit 10 s pulsmodulierter Gleichspannung (quasi 50 Hz), gefolgt von 110
s reiner Gleichspannung Beschichtungen durchgeführt (Diagramm c) in Figur 9). Die
Ergebnisse sind in Figur 7 sowie den Tabellen 1 und 2 (Spalte 3) dargestellt und ähneln
denen des Beispiels 2, bei der die Gleichspannung während der gesamten Beschichtung
von Spannungsimpulsen überlagert war.
Beispiel 4:
[0029] Es wurde eine Beschichtung mit 10 s Gleichspannung und dann 110 s Gleichspannung
mit überlagerter Pulsspannung (quasi 50 Hz) durchgeführt (Diagramm d) in Figur 9).
Die entsprechenden Ergebnisse sind den Tabellen 1 und 2 (Spalte 4) zu entnehmen. Im
Gegensatz zu Beispiel 3 wurden hier die Spannungspulse also erst nach 10 s Beschichtungszeit
zugeschaltet. Durch diese Variation konnte eine weitere Erhöhung der Spitzenspannung
erreicht werden. Bei FT 82-7627 äußerte sich dieser Effekt in Verbesserungen von maximal
20 V; bei FT 82-7640 traten 20 - 40 V höhere Spannungsspitzen auf. Die deutlichste
Veränderung zeigte FT 25-7225 mit Spannungserhöhungen bis 60 V.
Beispiel 5:
[0030] Es wurden 60 s Gleichspannung und 60 s Gleichspannung mit überlagerter Pulsspannung
eingestellt (Diagramm d) in Figur 9). Die Ergebnisse waren mit Beispiel 4 identisch
(vgl. Spalte 5 von Tabelle 1 und 2).
Beispiel 6:
[0031] In den Versuchsaufbau wurde ein Vorwiderstand integriert. Die Ergebnisse gibt Figur
8 wieder. Durch die Verwendung des Vorwiderstandes wurde die sonst zu beobachtende
Verringerung der Schichtdicke bei zunehmender Pulsspannungsamplitude bis 150 V nicht
mehr festgestellt. Tabellen 3 und 4 zeigen die zu Figur 8 zugehörigen Daten.
Ergebnis der Beispiele 1 bis 6:
[0032] In sämtlichen Grafiken sind die Schichtdicken, die unter 20 V unter der Abrißspannung
erreicht werden, an den jeweiligen Balken notiert. Hieraus ist ersichtlich, daß mit
steigender Pulsstärke die erreichbare Schichtdicke mit Ausnahme von den Versuchsbedingungen
des Beispiels 6 sinken. Dieser Effekt beträgt bis zu einer Pulsstärke von 150 V wenige
µm. Die betreffenden Schichtdicken sind in Tabelle 2 zusammengefaßt.
[0033] Nach den oben wiedergegebenen Ergebnissen zeichnet sich das neuartige Verfahren durch
folgende Vorteile aus:
1. Die Summenspannung kann erheblich über die Abrißspannung herkömmlicher Verfahren
erhöht werden, bevor ein Abriß auftritt.
2. Die Spannung, die zum Erreichen einer bestimmten Schichtdicke angelegt werden muß,
kann durch das erfindungsgemäße Verfahren über die Einstellung des Verhältnisses von
Pulsspannungs- und Gleichspannungsanteil in einem weiten Bereich variiert werden.
Tabelle 1
| Einfluß des Wechselspannungsanteils auf die Abrißspannung |
| |
100 Hz |
50 Hz |
50 Hz 10s Puls + 110s Gleich. |
50 Hz 10s Gleich. +110s Puls |
50 Hz 60s Gleich. +60s Puls |
| FT 85-7082 |
|
|
|
|
|
| Gleichspannung |
400 Volt |
380 V |
380 V |
380 V |
380 V |
| Gleichsp. + 30 V Wechselsp. |
360-390 V |
380-410 V |
|
|
|
| Gleichsp. + 60 V Wechselsp. |
340-400 V |
360-420 V |
360-420 V |
380-440 V |
380-440 |
| Gleichsp. + 150 V Wechselsp. |
|
300-450 V |
300-450 V |
300-450 V |
320-470 V |
| Gleichsp. + 250 V Wechselsp. |
|
|
|
|
|
| FT 82-7627 |
|
|
|
|
|
| Gleichspannung |
360 V |
360 V |
360 V |
360 V |
360 V |
| Gleichsp. + 30 V Wechselsp. |
340-370 V |
350-380 V |
|
|
|
| Gleichsp. + 60 V Wechselsp. |
320-380 V |
320-400 V |
340-400 V |
360-420 V |
360-420 V |
| Gleichsp. + 150 V Wechselsp. |
260-410 V |
280-430 V |
260-410 V |
300-450 V |
300-450 V |
| Gleichsp. + 250 V Wechselsp. |
160-410 V |
200-450 V |
200-450 V |
200-450 V |
200-450 V |
| FT 82-7640 |
|
|
|
|
|
| Gleichspannung |
350 V |
350 V |
350 V |
350 V |
350 V |
| Gleichsp. + 30 V Wechselsp. |
330-360 V |
340-370 V |
|
|
|
| Gleichsp. + 60 V Wechselsp. |
300-360 V |
320-380 V |
310-370 V |
360-420 V |
350-410 V |
| Gleichsp. + 150 V Wechselsp. |
240-390 V |
260-410 V |
240-390 V |
300-450 V |
300-450 V |
| Gleichsp. + 250 V Wechselsp. |
120-370 V |
160-410 V |
|
180-430 V |
180-430 V |
| FT 25-7225 |
|
|
|
|
|
| Gleichstrom |
340 V |
320 V |
320 V |
320 V |
320 V |
| Gleichsp. + 30 V Wechselsp. |
300-330 V |
300-330 V |
|
|
|
| Gleichsp. + 60 V Wechselsp. |
280-340 V |
280-340 V |
280-340 V |
300-360 V |
300-360 V |
| Gleichsp. + 150 V Wechselsp. |
|
240-390 V |
260-410 V |
300-450 V |
300-450 V |
| Gleichsp. + 250 V Wechselsp. |
|
|
|
|
|
Tabelle 2
| Schichtdicke SD, die 20 V unter der Abrißspannung erreicht wird (Variation des Gleichspannungs-
und Wechseispannungsanteils) |
| |
100 Hz |
50 Hz |
50 Hz 10s Puls + 110s Gleich. |
50 Hz 10s Gleich. +110s Puls |
50 Hz 60s Gleich 60s Puls |
| FT 85-7042 |
|
|
|
|
|
| Gleichspannung |
1 22 µm |
22 µm |
22 µm |
22 µm |
22 µm |
| Gleichsp. + 30 V Wechselsp |
20 µm |
22 µm |
|
|
|
| |
| Gleichsp. + 60 V Wechselsp. |
19 µm |
20 µm |
19 µm |
22 µm |
22 µm |
| Gleichsp. + 150 V Wechselsp. |
|
18 µm |
16 µm |
22 µm |
19 µm |
| Gleichsp. + 250 V Wechselsp |
|
|
|
|
|
| FT 82-7627 |
|
|
|
|
|
| Gleichspannung |
26 µm |
26 µm |
26 µm |
26 µm |
26 µm |
| Gleichsp. + 30 V Wechselsp. |
25 µm |
24 µm |
|
|
|
| Gleichsp. + 60 V Wechselsp. |
25 µm |
23 µm |
25 µm |
25 µm |
25 µm |
| Gleichsp. + 150 V Wechselsp. |
24 µm |
22 µm |
23 µm |
27 µm |
25 µm |
| Gleichsp. + 250 V Wechselsp. |
23 µm |
21 µm |
16 µm |
21 µm |
17 µm |
| FT 82-7640 |
|
|
|
|
|
| Gleichspannung |
33 µm |
33 µm |
33 µm |
33 µm |
33 µm |
| Gleichsp. + 30 V Wechselsp. |
33 µm |
33µm |
|
|
|
| Gleichsp. + 60 V Wechselsp. |
30 µm |
31 µm |
28 µm |
34 µm |
33 µm |
| Gleichsp. + 150 V Wechselsp. |
31 µm |
27 µm |
22 µm |
34 µm |
27 µm |
| Gleichsp. + 250 V Wechselsp. |
17 µm |
22 µm |
|
22 µm |
19 µm |
| FT 25-7225 |
|
|
|
|
|
| Gleichstrom |
17 µm |
15 µm |
15 µm |
15 µm |
15 µm |
| Gleichsp. + 30 V Wechselsp. |
16 µm |
13 µm |
|
|
|
| Gleichsp. + 60 V Wechselsp. |
16 µm |
13 µm |
13 µm |
14 µm |
13 µm |
| Gleichsp. + 150 V Wechselsp. |
|
12 µm |
11 µm |
15 µm |
13 µm |
| Gleichsp. + 250 V Wechselsp. |
|
|
|
|
|

1. Verfahren zur elektrochemischen Beschichtung von Gegenständen mittels Gleichstrom,
wobei die Gleichspannung einstellbar ist und durch Überlagerung von einstellbaren
Wechselspannungskomponenten derart pulsmoduliert wird, daß
a) die resultierende Spannung ihre Richtung nicht ändert und
b) die Pulsmodulation auf bestimmte Zeitabschnitte der Beschichtung beschränkt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselspannungskomponenten aus einer periodischen Wechselspannung, insbesondere
einer harmonischen Schwingung, gewonnen werden.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselspannungskomponenten das komplette Periodensignal, dessen positiver Anteil
oder das gleichgerichtete Periodensienal sind.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Pulsmodulation der Gleichspannung in einem einstellbaren Tastverhältnis an- und
ausgeschaltet werden kann.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichspannungsanteil zwischen 0 und 500 V liegt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselspannungsanteil zwischen 0 und 500 V liegt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die periodische Wechselspannung eine Periodendauer von 1 ms bis 500 ms hat.
8. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Tastverhältnis Anschalten:Ausschalten zwischen 10:1 und 1:10 liegt, wobei die
Dauer des Anschaltens zwischen 10 ms und 100 s liegt.
9. Vorrichtung zur Erzeugung einer pulsmodulierten Gleichspannung für ein Verfahren nach
einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß sie aus der Reihenschaltung eines einstellbaren Gleichstromgenerators mit einem an-
und ausschaltbaren sowie einstellbaren Wechselstromgenerator entsteht, wobei die Einstellungen
der Gleichspannung und der Wechselspannung so erfolgen, daß die resultierende Spannung
ihre Richtung nicht ändert.
10. Vorrichtun zur Erzeugung einer pulsmodulierten Gleichspannung für ein Verfahren nach
einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß sie durch die über einen Gleichrichter erfolgende Einkopplung eines Wechselstromgenerators
in den Gleichstromkreis entsteht.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Gleichrichter eingangsseitig eine Diode vorgeschaltet ist, so daß ihn nur die
positive oder nur die negative Halbwelle erreicht.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einkopplung der Wechselspannung über ein elektronisches oder mechanisches Relais
an- und ausgeschaltet werden kann, welches von einem Funktionsgenerator zur Erzeugung
eines einstellbaren Tastverhältnisses angesteuert wird.
13. Vorrichtung zur Erzeugung einer pulsmodulierten Gleichspannung für ein Verfahren nach
einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die pulsmodulierte Gleichspannung durch Aufschalten eines Funktionsgenerators auf
die Phasenanschnittsteuerung eines Drehstromgleichrichters erfolgt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Funktionsgenerator durch ein programmierbares Mikroprozessorsystem realisiert
wird, vorzugsweise durch einen Computer mit entsprechender Software, mit einem Analog/Digitalwandler
zur Aufnahme der Steuerspannung und einer Ausgabeeinheit für die Triggerimpulse.
15. Verwendung des Verfahrens und/oder der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 14
zur Elektrotauchlackierung.
1. Process for electrochemical coating of objects by means of direct current, in which
case the DC voltage is adjustable and is pulse-modulated by superimposition of adjustable
AC voltage components such that
a) the resultant voltage does not change its direction, and
b) the pulse modulation is restricted to specific time intervals during the coating
process.
2. Process according to Claim 1,
characterized in that the AC voltage components are obtained from a cyclic AC voltage, in particular a
harmonic oscillation.
3. Process according to one of Claims 1 or 2,
characterized in that the AC voltage components are the complete cycle signal, its positive element or
the rectified cycle signal.
4. Process according to one of Claims 1 to 3,
characterized in that the pulse modulation of the DC voltage can be connected and disconnected with an
adjustable duty ratio.
5. Process according to one of Claims 1 to 4,
characterized in that the DC voltage element is between 0 and 500 V.
6. Process according to one of Claims 1 to 5,
characterized in that the AC voltage element is between 0 and 500 V.
7. Process according to one of Claims 2 to 6,
characterized in that the cyclic AC voltage has a cycle duration of 1 ms to 500 ms.
8. Process according to Claim 4,
characterized in that the connection:disconnection duty ratio is between 10:1 and 1:10, the connection
duration being between 10 ms and 100 s.
9. Apparatus for producing a pulse-modulated DC voltage for a process according to one
of Claims 1 to 8,
characterized in that said apparatus is formed by connecting an adjustable DC generator in series with
an adjustable AC generator which can be switched on and off, with the DC voltage and
AC voltage being set such that the resultant voltage does not change its direction.
10. Apparatus for producing a pulse-modulated' DC voltage for a process according to one
of Claims 1 to 8,
characterized in that said apparatus is produced by introducing an AC generator into the DC circuit via
a rectifier.
11. Apparatus according to Claim 10,
characterized in that a diode is connected upstream of the rectifier on the input side, so that only the
positive or only the negative half-cycle reaches said rectifier.
12. Apparatus according to one of Claims 9 to 11,
characterized in that the introduction of the AC voltage can be connected and disconnected via an electronic
or mechanical relay, which is driven by a function generator in order to produce an
adjustable duty ratio.
13. Apparatus for producing a pulse-modulated. DC. voltage for a process according to
one of Claims 1 to 8,
characterized in that the pulse-modulated DC voltage is produced by connecting a function generator to
the phase-gating controller of a three-phase rectifier.
14. Apparatus according to Claim 13,
characterized in that the function generator is a programmable microprocessor system, preferably a computer
with appropriate software, having an analogue/digital converter for receiving the
control voltage, and having an output unit for the trigger pulses.
15. Application of the method and/or the apparatus according to one of Claims 1 - 14 to
electro-dipping.
1. Procédé d'enrobage électrochimique d'objets au moyen d'un courant continu, la tension
continue étant réglable et modulée par impulsions en superposant des composantes alternatives
réglables de manière à ce que
a) la tension résultante ne change pas de sens et
b) la modulation par impulsions est limitée à des intervalles de temps donnés de l'enrobage.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les composantes alternatives sont obtenues à partir d'une tension alternative périodique,
notamment d'une oscillation harmonique.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les composantes alternatives sont le signal périodique complet, sa partie positive
ou le signal périodique redressé.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la modulation par impulsions de la tension continue peut être activée et désactivée
selon un rapport cyclique variable.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la composante continue est comprise entre 0 et 500 V.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la composante alternative est comprise entre 0 et 500 V.
7. Procédé selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que la tension alternative périodique présente une durée de période comprise entre 1
ms et 500 ms.
8. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que le rapport cyclique activation:désactivation est compris entre 10:1 et 1:10, la durée
de l'activation étant comprise entre 10 ms et 100 s.
9. Dispositif pour générer une tension continue modulée par impulsions pour un procédé
selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'il se compose du circuit série constitué d'un générateur de courant continu réglable
avec un générateur de courant alternatif activable et désactivable ainsi que réglable,
les réglages de la tension continue et de la tension alternative étant réalisés de
manière à ce que la tension résultante ne change pas de sens.
10. Dispositif pour générer une tension continue modulée par impulsions pour un procédé
selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que qu'elle est produite par le branchement par le biais d'un redresseur d'un générateur
de courant alternatif dans le circuit à courant continu.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'une diode est branchée en amont de l'entrée du redresseur de manière à ce que seules
les demi-ondes positives ou négatives ne lui parviennent.
12. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que l'injection de la tension alternative peut être activée et désactivée par le biais
d'un relais électronique ou mécanique qui est commandé par un générateur de fonction
afin de générer un rapport cyclique variable.
13. Dispositif pour générer une tension continue modulée par impulsions pour un procédé
selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la tension continue modulée par impulsions est obtenue en connectant un générateur
de fonction sur la commande d'angle de phase d'un redresseur triphasé.
14. Dispositif selon la revendicàtion 13, caractérisé en ce que le générateur de fonction est réalisé par un système programmable à microprocesseur,
de préférence par un ordinateur muni d'un logiciel approprié, d'un convertisseur analogique/numérique
pour l'acquisition de la tension de commande et d'une unité de sortie pour les impulsions
de déclenchement.
15. Utilisation du procédé et/ou du dispositif selon l'une des revendications 1 à 14 pour
le vernissage par immersion en bain d'électrolyte.