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(11) |
EP 0 809 735 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.08.1999 Patentblatt 1999/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.02.1996 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9600/684 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9626/326 (29.08.1996 Gazette 1996/39) |
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| (54) |
DREHVORRICHTUNG FÜR BAGGERGREIFER
SLEWING MECHANISM FOR AN EXCAVATOR GRAB
MECANISME VIREUR POUR BENNE PRENEUSE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE DK FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
18.02.1995 DE 19505585
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.12.1997 Patentblatt 1997/49 |
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Patentinhaber: Heinz Thumm Oelhydraulische Antriebe GmbH |
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70736 Fellbach-Oeffingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- THUMM, Heinz
D-70736 Fellbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Manitz, Finsterwald & Partner |
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Postfach 22 16 11 80506 München 80506 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 838 346 DE-A- 3 132 489
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DE-A- 2 838 428 FR-A- 2 357 765
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Drehung eines mit dem Ausleger eines
Baggers oder Krans verbundenen Greifers oder dergleichen Werkzeugs mit einem mit dem
Ausleger verbindbaren Stator, einem mit dem Greifer verbindbaren, am Stator mittels
einer Lageranordnung um eine vertikale Achse drehbar gelagerten Rotor, mit einem zwischen
Stator und Rotor angeordneten, durch über zwei von statorseitigen Anschlüssen aus
den Stator, durch flüssigkeitsdichte Drehdurchführungen und durch einen gegebenenfalls
mit dem Rotor drehfest verbundenen Verteiler hindurchgeführte Hydraulikkanäle mit
Hydrauliköl beaufschlagbaren hydraulischen Antriebsmechanismus und mit mindestens
zwei über statorseitige Anschlüsse durch den Stator und durch flüssigkeitsdichte Drehdurchführungen
hindurch zum Rotor und durch diesen hindurch zu rotorseitigen Anschlüssen geführten
Hydraulikkanälen, vorzugsweise für die hydraulische Greiferbetätigung. Eine derartige
Vorrichtung ist bereits aus der DE-A-2 838 346 bekannt.
[0002] Ferner ist eine Drehvorrichtung dieser Art bekannt (EP-B-0 080 670), bei der die
Lageranordnung so im Inneren der Drehvorrichtung angeordnet ist, daß für deren Wartung
Stator, Rotor und Antriebsmechanismus vollständig auseinandergebaut werden müssen.
Außerdem ergibt sich bei der bekannten Bauweise eine relativ große Bauhöhe mit einem
entsprechend großen Gewicht.
[0003] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannten Drehvorrichtungen
der eingangs angegebenen Art dahingehend zu verbessern, daß bei einer kompakten flachen
Bauweise die Wartung vor allem im Bereich der Lageranordnungen und der Verschleißteile
vereinfacht wird.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe werden die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmale vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0005] Die erfindungsgemäße Lösung geht von dem Gedanken aus, daß die gesamte Lageranordnung
radial außerhalb des Antriebsmechanismus im wesentlichen auf dessen Höhe angeordnet
ist. Um dies zu erreichen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß die Lageranordnung
radial außerhalb des Antriebsmechanismus auf dessen Höhe einen am inneren Vorrichtungsteil
(Stator oder Rotor) radial nach außen bundartig überstehenden Lagerkranz und eine
am außenliegenden Vorrichtungsteil (Rotor oder Stator) angeordnete, den Lagerkranz
formschlüssig umfassende, radial nach innen offene Lagernut aufweist, wobei zwischen
Lagerkranz und Lagernut als Wälzlager und/oder Gleitlager und/oder Hydrostatiklager
ausgebildete Lagerelemente eingelegt oder eingformt sind. Aus Montagegründen ist das
außenliegende Vorrichtungsteil im Bereich der Lagernut zweckmäßig zweigeteilt ausgebildet.
[0006] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß zwischen Lagerkranz
und Lagernut zwei Axiallager und ein Radiallager angeordnet sind, wobei zumindest
eines der Axiallager als Wälzlager, vorzugsweise als Nadellager ausgebildet sein kann,
während das andere Axiallager als Gleitlager oder als Hydrostatiklager ausgebildet
sein kann.
[0007] Eine weitere Ausführungsvariante sieht vor, daß zwischen Lagerkranz und Lagernut
zwei Schräglager angeordnet sind, die als Wälzlager, vorzugsweise als Kegelrollenlager
oder Kugellager ausgebildet sein können. Grundsätzlich ist es möglich, die Schräglager
auch als Gleitlager oder als Hydrostatiklager auszubilden.
[0008] Eine dritte Ausgestaltungsvariante der Erfindung sieht vor, daß der Lagerkranz und
die Lagernut komplementär gekrümmte Lagerflächen zur Aufnahme eines Gleitlagers oder
eines Hydrostatiklagers aufweisen.
[0009] Weiter hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Stator den Lagerkranz und der
Rotor die Lagernut aufweist.
[0010] Eine weitere Erleichterung bei der Wartung der Drehvorrichtung kann dadurch erzielt
werden, daß zumindest ein Teil der vom Stator über die Drehdurchführungen zum Rotor
führenden Hydraulikkanäle den Antriebsmechanismus und die Lageranordnung zentral durchsetzt
und daß eine im zusammenmontierten Zustand von Stator, Rotor und Antriebsmechanismus
von außen her für den Zugriff zumindest zu einem Teil der Drehdurchführungen und/oder
zum Verteiler und deren Dichtungen zugängliche, durch ein Verschlußstück verschließbare
achszentrale Montageöffnung vorgesehen ist. Obwohl die Montageöffnung grundsätzlich
auch auf der Statorseite angeordnet werden kann, ist es vorteilhaft, sie auf der greiferseitigen
Stirnseite des Rotors anzuordnen.
[0011] Der Antriebsmechanismus ist vorzugsweise als hydraulischer Axial- oder Radialkolbenmotor
ausgebildet, wobei der Lagerkranz auf der Höhe der Antriebskolben oder -kugeln angeordnet
ist.
[0012] Eine weitere Ausgestaltungsvariante sieht vor, daß der Antriebsmechanismus als hydraulischer
Drehflügelmotor ausgebildet ist, wobei der Lagerkranz auf der Höhe der Drehflügel
angeordnet ist.
[0013] Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß der Antriebsmotor als hydrostatischer
Innenzahnradmotor oder Innengerotor ausgebildet ist, wobei der Lagerkranz auf der
Höhe der Motorverzahnungen angeordnet ist.
[0014] Im folgenden wird die Erfindung anhand einiger in der Zeichnung in schematischer
Weise dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen senkrechten Schnitt durch einen Axialkolbenmotor in Flachbauweise mit statorseitigem
Lagerkranz und rotorseitiger Lagernut;
- Fig. 2
- eine Darstellung entsprechend Fig. 1 mit zwei weiteren Lagervarianten;
- Fig. 3 bis 5
- je einen Ausschnitt aus dem Lagerbereich einer Drehvorrichtung entsprechend Fig. 1
und 2 mit verschiedenen Lagervarianten.
[0015] Die in der Zeichnung dargestellten Drehvorrichtung sind für Baggergreifer bestimmt,
an denen hohe Zug-, Druck- und Momentenbelastungen auftreten. Sie bestehen im wesentlichen
aus einem mit einem nicht gezeigten Baggerausleger verbindbaren Stator 1, einem mit
dem Stator über eine Drehverbindung 4 verbundenen Rotor 6, an dem ein nicht gezeigter
Baggergreifer befestigbar ist, sowie einem zwischen Stator und Rotor 6 wirkenden Antriebsmechanismus
8.
[0016] Die Drehverbindung 4 weist bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 bis 5 einen
auf der Höhe des Antriebsmechanismus 8 bundartig am Stator 1 radial überstehenden
Lagerkranz 40 und eine am Rotor angeordnete, den Lagerkranz 40 formschlüssig umfassende,
radial nach innen offene Lagernut 42 auf, wobei zwischen Lagerkranz 40 und Lagernut
42 verschiedene, als Wälzlager, Gleitlager oder Hydrostatiklager ausgebildete Lagerelemente
eingelegt oder eingeformt sind.
[0017] Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist zwischen Lagerkranz 40 und Lagernut
42 ein oberes axiales Nadellager 44, ein radiales Nadellager 46 und ein unteres axiales
Gleitlager 48 vorgesehen. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 rechts ist das radiale
Nadellager 46 durch ein Gleitlager 46' ersetzt, während bei der im linken Bereich
der Fig. 2 gezeigten Ausführungsvariante das untere Gleitlager 48 durch ein Nadellager
48' ersetzt ist.
[0018] Bei Verwendung von schräg am Lagerkranz 40 und in der Lagernut 42 abgestützten Kegelrollenlagern
50, 52 gemäß Fig. 3 oder schräg abgestützten Kugellagern 54, 56 gemäß Fig. 4 können
die drei Lagerelemente der Figuren 1 und 2 durch zwei Lagerelemente ersetzt werden.
[0019] Weiter ist es im Sinne der Fig. 5 auch möglich, den Lagerkranz 40 und die Lagernut
42 mit zueinander komplementär gekrümmten Lagerflächen zur Aufnahme eines entsprechend
gekrümmten Gleitlagers 58 zu versehen. Die Gleitlager 46', 48 und 58 können grundsätzlich
auch als Hydrostatiklager ausgebildet werden.
[0020] Am Stator 1 sind im Bereich oberhalb der Drehverbindung 4 vier in Umfangsrichtung
einen Abstand voneinander aufweisende Anschlüsse 15, 16 für den Anschluß von Hydraulikleitungen
17, 18 angeordnet, von denen aus sich die Hydraulikkanäle 15' , 15" und 16' , 16"
zu einer Drehdurchführung 30 bzw. einem mit dem Antriebsmechanismus 8 verbundenen
Verteiler 70 erstrecken, um von dort in die rotorseitigen Hydraulikkanäle 65', 65"
bzw. die verteilerseitigen Hydraulikkanäle 71' , 71" zu münden. Die rotorseitigen
Hydraulikkanäle 65', 65" führen zu rotorseitigen Anschlüssen 66' , 66'', an die gegebenenfalls
unter Zwischenschaltung eines mit dem Rotor mittels Schrauben 67 und Mitnehmerzapfen
68 verbindbaren Anschlußadapters Hydraulikleitungen zur Greiferbetätigung anschließbar
sind. Die Drehdurchführungen für die Greiferhydraulik sind bei den gezeigten Ausführungsbeispielen
durch zwei den Stator 1 und den Rotor 6 zentral und koaxial durchgreifende Rohrstücke
32, 33 gebildet, die mit ihren Enden in statorseitige bzw. rotorseitige Stufenbohrungen
19 bzw. 69 eingreifen und dort schwimmend gelagert sind.
[0021] Weiter ist ein schwimmender Radialverteiler 70 vorgesehen, der von den Rohrstücken
32, 33 der Drehdurchführung 30 zentral durchgriffen wird.
[0022] Die Drehdurchführungen 30 sind mit ihren Rohrstücken 32, 33 und ihren Dichtungsringen
auch bei zusammengebautem Stator, Rotor und Antriebsmechanismus von außen her über
eine durch ein Verschlußstück 90 verschließbare Montageöffnung 91 zugänglich. Das
Verschlußstück 90 weist einen in eine die Montageöffnung 91 bildende Axialbohrung
des Rotors flüssigkeitsdicht einsetzbaren Zapfen 92 auf, der mit dem Ringflansch 93,
Schrauben 94 und Mitnehmerstiften 95 am Rotor 6 befestigbar ist. Auf der Innenseite
weist das Verschlußstück 90 eine nach dem Vorrichtungsinneren offene, zur Drehachse
koaxiale Sackloch- oder Stufenbohrung 69 für die Aufnahme des einen Endes der Rohrstücke
32, 33 auf. Außerdem weist das Verschlußstück 90 die beiden zu den rotorseitigen Anschlüssen
66', 66" für die Greiferhydraulik führenden Kanalabschnitte 65', 65" auf, von denen
einer im wesentlichen achszentral und der andere exzentrisch angeordnet ist.
[0023] Die in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiele enthalten einen als Axialkolbenantrieb
ausgebildeten Antriebsmechanismus 8, der eine Mehrzahl von auf einem Inkreis des Stators
1 in gleichen Abständen voneinander angeordnete axiale Druckzylinder 101 aufweist,
in denen je ein Kolben 102 sowie eine gegen die Stirnfläche des Kolbens 102 anliegende,
durch eine Zylinderöffnung mehr oder weniger weit hindurchgreifende Kugel 103 angeordnet
sind. Auf ihrer Rückseite werden die Kolben 102 mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagt,
die über die Hydraulikkanäle 104 in die Druckzylinder 101 eintritt. Die Kugeln 103
liegen mit ihrem aus der Zylinderöffnung herausstehenden Teil gegen die entlang einem
Inkreis des Rotors verlaufende wellenförmige Kurvenbahn 106 mit axialen Auslenkungen
an. Die Kurvenbahn bestimmt zu jedem Zeitpunkt den Hub der Kolben 102.
[0024] Statt des in der Zeichnung dargestellten hydraulischen Axialkolbenantriebs kann auch
ein Radialkolbenantrieb, ein Drehflügelantrieb oder ein hydraulischer Innenzahnradantrieb
(Innengerotor) als Antriebsmechanismus 8 verwendet werden.
[0025] Zusammenfassend ist folgendes festzustellen: Die Erfindung bezieht sich auf eine
Vorrichtung für die Drehung eines mit dem Ausleger eines Baggers oder Krans verbundenen
Greifers oder dergleichen Werkzeugs. Die Drehvorrichtung weist einen Stator 1, einen
am Stator 1 mittels einer Lageranordnung 4 um eine vertikale Achse drehbar gelagerten
Rotor 6, einen zwischen Stator und Rotor angeordneten hydraulischen Antriebsmechanismus
8 und mindestens zwei Drehdurchführungen 30 für die Greiferbetätigung auf. Um eine
kompakte Bauweise mit geringer Bauhöhe zu gewährleisten, wird gemäß der Erfindung
vorgeschlagen, daß die gesamte Lageranordnung 4 radial außerhalb des Antriebsmechanismus
auf dessen Höhe angeordnet ist. Die Lageranordnung 4 weist zweckmäßig einen am Stator
1 radial nach außen bundartig überstehenden Lagerkranz 40 und eine am Rotor 6 angeordnete,
den Lagerkranz 40 formschlüssig umfassende, radial nach innen offene Lagernut 42 auf.
Zwischen Lagerkranz und Lagernut sind als Wälzlager und/oder Gleitlager ausgebildete
Lagerelemente eingelegt oder eingeformt.
1. Vorrichtung für die Drehung eines mit dem Ausleger eines Baggers oder Krans verbundenen
Greifers oder dergleichen Werkzeugs mit einem mit dem Ausleger verbindbaren Stator
(1), mit einem mit dem Greifer verbindbaren, am Stator (1) mittels einer Lageranordnung
(4) um eine vertikale Achse drehbar gelagerten Rotor (6), mit einem zwischen Stator
(1) und Rotor (6) angeordneten, über zwei von statorseitigen Anschlüssen (16) aus
durch den Stator (1), durch flüssigkeitsdichte Drehdurchführungen (30) und durch einen
gegebenenfalls mit dem Rotor (6) drehfest verbundenen Verteiler (70) hindurchgeführte
Hydraulikkanäle (16',16",71',71") mit Hydrauliköl beaufschlagbaren hydraulischen Antriebsmechanismus
(8), und mit mindestens zwei über statorseitige Anschlüsse (15) durch den Stator (1)
und durch flüssigkeitsdichte Drehdurchführungen (30) hindurch zum Rotor (6) und durch
diesen hindurch zu rotorseitigen Anschlüssen (66', 66") geführten Hydraulikkanälen
(15', 15", 65', 65")vorzugsweise für die hydraulische Greiferbetätigung, dadurch gekennzeichnet, daß die Lageranordnung (4) radial außerhalb des Antriebsmechanismus (8) auf dessen
Höhe einen am Stator (1) radial nach außen bundartig überstehenden Lagerkranz (40)
und eine am Rotor (6) angeordnete, den Lagerkranz (40) formschlüssig umfassende radial
nach innen offene Lagernut (42) aufweist oder umgekehrt, wobei zwischen Lagerkranz
(40) und Lagernut (42) als Wälzlager (44, 46, 48') und/oder Gleitlager (46', 48; 58)
und/oder als Hydrostatiklager ausgebildete Lagerelemente eingelegt oder eingeformt
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rotor (6) oder der Stator (1) im Bereich der Lagernut (42) zweigeteilt ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Lagerkranz (40) und Lagernut (42) zwei Axiallager (44,48) und ein Radiallager
(46) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eines der Axiallager (44,48') als Wälzlager, vorzugsweise als Nadellager
ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Radiallager als Wälzlager, vorzugsweise als radiales Nadellager (46), als
Gleitlager (46') oder als Hydrostatiklager ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eines der Axiallager (48) als Gleitlager oder als Hydrostatiklager
ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Lagerkranz (40) und Lagernut (42) zwei Schräglager (50,52;54,56) angeordnet
sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schräglager als Wälzlager, vorzugsweise als Kegelrollenlager (50,52) oder
als Kugellager (54,56) ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schräglager als Gleitlager oder als Hydrostatiklager ausgebildet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerkranz (40) und die Lagernut (42) komplementär gekrümmte Lagerflächen
zur Aufnahme eines entsprechend gekrümmten Gleitlagers (58) oder eines Hydrostatiklagers
aufweisen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator (1) den Lagerkranz (40) und der Rotor (6) die Lagernut (42) aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der vom Stator (1) über die Drehdurchführungen (30) zum Rotor
(6) führenden Hydraulikkanäle (15',16', 15",16") den Antriebsmechanismus (8) und die
Lageranordnung (4) zentral durchsetzt und daß eine im zusammenmontierten Zustand von
Stator (1) und Rotor (6) und Antriebsmechanismus (8) von außen her für den Zugriff
zumindest zu einem Teil der Drehdurchführungen (30) und/oder zum Verteiler (70) und
deren Dichtungen (31,97) zugängliche, durch ein Verschlußstück (90) verschließbare
achszentrale Montageöffnung (91) vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageöffnung (91) auf der greiferseitigen Stirnseite des Rotors (6) angeordnet
ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmechanismus als hydraulischer Axial- oder Radialkolbenantrieb ausgebildet
ist und daß der Lagerkranz (40) auf der Höhe der Antriebskolben oder -kugeln (102,103)
angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmechanismus als hydraulischer Drehflügelantrieb ausgebildet ist
und daß der Lagerkranz (40) auf der Höhe von dessen Drehflügeln angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmechanismus als hydraulischer Innenzahnradantrieb oder Innengerotor
ausgebildet ist, und daß der Lagerkranz (40) auf der Höhe von dessen Antriebsverzahnungen
angeordnet ist.
1. Apparatus for the turning of a grab or like tool connected to the boom of an excavator
or crane, comprising a stator (1) connectable to the boom, a rotor (6) connectable
to the grab and rotatably journalled about a vertical axis at the stator (1) by means
of a bearing arrangement (4), a hydraulic drive mechanism (8) arranged between stator
(1) and rotor (6) and energisable with hydraulic oil, via two hydraulic passages (16',
16", 71', 71") led from stator side connections (16) through the stator (1), through
liquid tight rotary lead-throughs (30) and through a distributor (70), which is optionally
rotationally fixedly connected to the rotor (6) and at least two hydraulic passages
(15', 15", 65', 65"), preferably for the hydraulic grab actuation, which are led via
stator-side connections (15) through the stator (1) and through liquid-tight rotary
lead-throughs (30) to the rotor (6) and through the latter to rotor side connections
(66', 66"), characterized in that the bearing arrangement (4) has a bearing ring (40)
radially outside of the drive mechanism (8)at its level which projects radially outwardly
on the stator (1) in collar-like manner, and a radially inwardly open bearing groove
(44) arranged on the rotor (6), which surrounds the bearing ring (40) in form-fitted
manner or vice versa, wherein bearing elements formed as rolling bearings (44, 46,
48") and/or as plane bearings (46', 48; 58) and/or as hydrostatic bearings are inserted
into or moulded in between bearing ring (40) and bearing groove (42).
2. Apparatus in accordance with claim 1, characterized in that the rotor (6) or the stator
(1) is split in two in the region of the bearing groove (42).
3. Apparatus in accordance with one of the claims 1 or 2, characterized in that two thrust
bearings (44, 48) and a radial bearing (46) are arranged between bearing ring (40)
and bearing groove (42).
4. Apparatus in accordance with claim 3, characterized in that at least one of the thrust
bearings (44, 48') is formed as a rolling bearing, preferably as a needle bearing.
5. Apparatus in accordance with claim 3 or 4, characterized in that the radial bearing
is formed as a rolling bearing, preferably as a radial needle bearing (46), as a plane
bearing (46'), or as a hydrostatic bearing.
6. Apparatus in accordance with one of the claims 3 to 5, characterized in that at least
one of the thrust bearings (48) is formed as a plane bearing or as a hydrostatic bearing.
7. Apparatus in accordance with one of the claims 1 to 6, characterized in that two inclined
bearings (50, 52; 54, 56) are arranged between bearing ring (40) and bearing groove
(42).
8. Apparatus in accordance with claim 7, characterized in that the inclined bearings
are formed as rolling bearings, preferably as taper roller bearings (50, 52) or as
angular contact ball bearings (54, 56).
9. Apparatus in accordance with claim 7, characterized in that the inclined bearings
are formed as plane bearings or as hydrostatic bearings.
10. Apparatus in accordance with claim 1 or claim 2, characterized in that the bearing
ring (40) and the bearing groove (42) have complementary curved bearing surfaces to
receive a correspondingly curved plane bearing (58) or a hydrostatic bearing.
11. Apparatus in accordance with one of the claims 1 to 10, characterized in that the
stator (1) has the bearing ring (40) and the rotor (6) has the bearing groove (42).
12. Apparatus in accordance with one of the claims 1 to 11, characterized in that at least
a part of the hydraulic passages (15', 16', 15", 16") leading from the stator (1)
via the rotary lead-throughs (32) to the rotor (6) passes centrally through the drive
mechanism (8) and the bearing arrangement (4), and in that an axially central installation
opening (91) accessible from the outside in the assembled together state of the stator
(1) and rotor (6) and drive mechanism (8) for access to at least a part of the rotary
lead-throughs (30) and/or to the distributor (70) and their seals (31, 97) is provided
and is closeable by a closure member (90).
13. Apparatus in accordance with claim 12, characterized in that the installation opening
(91) is arranged at the end face of the rotor (6) at the grab side.
14. Apparatus in accordance with one of the claims 1 to 13, characterized in that the
drive mechanism is formed as a hydraulic axial or radial piston drive, and in that
the bearing ring (40) is arranged at the level of the drive pistons or the drive balls
(102, 103).
15. Apparatus in accordance with one of the claims 1 to 13, characterized in that the
drive mechanism is formed as a hydraulic rotary vane drive, and in that the bearing
ring (40) is arranged at the level of its rotary vanes.
16. Apparatus in accordance with one of the claims 1 to 13, characterized in that the
drive mechanism is formed as a hydraulic inner gear drive or an inner gerotor, and
in that the bearing ring (40) is arranged at the level of its drive teeth.
1. Dispositif pour la mise en rotation d'un grappin, ou bien d'un outil analogue, relié
au bras d'une pelleteuse ou d'une grue, comprenant un stator (1) susceptible d'être
relié au bras, un rotor (6) susceptible d'être relié au grappin et monté en rotation
autour d'un axe vertical sur le stator (1) au moyen d'un agencement de palier (4),
un mécanisme d'entraînement (8) hydraulique agencé entre le stator (1) et le rotor
(6), susceptible d'être alimenté en huile hydraulique via deux canaux hydrauliques
(16', 16", 71', 71") partant de raccords (16) du côté stator et traversant le stator
(1), des traversées rotatives (30) étanches aux liquides, et un répartiteur (70) relié
en option solidairement en rotation avec le rotor (6), et comprenant au moins deux
canaux hydrauliques (15', 15, 65', 65") destinés de préférence à l'actionnement hydraulique
du grappin, menés par l'intermédiaire de raccords (15) côté stator à travers le stator
(1) et jusqu'au rotor (6) en traversant des traversées rotatives (30) étanches aux
liquides, et en traversant le rotor jusqu'à des raccords (66', 66") côté rotor, caractérisé
en ce que l'agencement de palier (4) comporte radialement à l'extérieur du mécanisme
d'entraînement (8) et à sa hauteur, une couronne de palier (40) sur le stator (1)
qui dépasse à la manière d'une collerette radialement vers l'extérieur, et une gorge
de palier (42) ménagée dans le rotor (6) ouverte radialement vers l'intérieur et entourant
la couronne de palier (40) en coopération de formes, ou inversement, et en ce que
des éléments de palier, réalisés sous forme de paliers à roulement (44, 46, 48') et/ou
de paliers à coulissement (46', 48 ; 58) et/ou de paliers hydrostatiques, sont mis
en place ou formés entre la couronne de palier (40) et la gorge de palier (42).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rotor (6) ou le stator
(1) est subdivisé en deux parties dans la région de la gorge de palier (42).
3. Dispositif selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que
deux paliers axiaux (44, 48) et un palier radial (46) sont agencés entre la couronne
de palier (40) et la gorge de palier (42).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'un au moins des paliers
axiaux (44, 48') est réalisé sous forme de palier à roulements, de préférence de palier
à aiguilles.
5. Dispositif selon l'une ou l'autre des revendications 3 et 4, caractérisé en ce que
le palier radial est réalisé sous forme de palier à roulements, de préférence de palier
à aiguilles radiales (46), de palier à coulissement (46'), ou de palier hydrostatique.
6. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que l'un au moins
des paliers axiaux (48) est réalisé sous forme de palier à coulissement, ou de palier
hydrostatique.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que deux paliers
obliques (50, 52 ; 54, 56) sont agencés entre la couronne de palier (40) et la gorge
de palier (42).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que les paliers obliques sont
réalisés sous forme de paliers à roulements, de préférence sous forme de paliers à
rouleaux coniques (50, 52), ou de paliers à billes (54, 56).
9. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que les paliers obliques sont
réalisés sous forme de paliers à coulissement, ou de paliers hydrostatiques.
10. Dispositif selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que
la couronne de palier (40) et la gorge de palier (42) présentent des surfaces de palier
incurvées complémentaires destinées à recevoir un palier à coulissement (58) à courbure
correspondante, ou bien un palier hydrostatique.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le stator
(1) comporte la couronne de palier (40) et le rotor (6) comporte la gorge de palier
(42).
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'au moins une
partie des canaux hydrauliques (15', 16', 15", 16") menant depuis le stator (1) jusqu'au
rotor (6) via les traversées rotatives (30) traverse au centre le mécanisme d'entraînement
(8) et l'agencement de palier (4), et en ce qu'il est prévu une ouverture de montage
(91) située sur l'axe et susceptible d'être obturée par un obturateur (90), ladite
ouverture étant accessible depuis l'extérieur dans l'état assemblé du stator (1) et
du rotor (6) ainsi que du mécanisme d'entraînement (8), pour l'accès vers au moins
une partie des traversées rotatives (30) et/ou vers le distributeur (70), et vers
leurs étanchements (31, 97).
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'ouverture de montage
(91) est agencée sur la face frontale du rotor (6) tournée côté grappin.
14. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le mécanisme
d'entraînement est réalisé sous la forme d'un entraînement hydraulique à pistons axiaux
ou radiaux, et en ce que la couronne de palier (40) est agencée à la hauteur des pistons
ou des billes d'entraînement (102, 103).
15. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le mécanisme
d'entraînement est réalisé sous la forme d'entraînement rotatif à pales tournantes,
et en ce que la couronne de palier (40) est agencée à la hauteur de ses pales tournantes.
16. Dispositif selon l'une des revendications 1 à on 13, caractérisé en ce que le mécanisme
d'entraînement est réalisé sous la forme d'un entraînement hydraulique à couronne
dentée intérieure, ou bien à rotor intérieur, et en ce que la couronne de palier (40)
est agencée à la hauteur de ses dentures d'entraînement.