Gebiet der Erfindung
[0001] Die Vorrichtung, die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, bezieht sich
auf eine neuartige Einbauart von Schließzylindern von Schlössern, insbesondere für
diejenigen Schließzylinder, die vom Typ mit "europäischem Profil" sind, d.h. bei denen
der Querschnitt des Stators oder Schaftes des Schließzylinders ohne Auflösung der
Kontinuität durch die Verbindung eines kreisförmigen Teils, in dem sich der Zylinder
dreht, in den der Schlüssel eintritt, mit einem schmaleren radialen Ansatz gebildet
ist, in dem sich jeweilige Federn und eine Reihe von Gegenzuhaltungsstiften befinden,
die in Radialrichtung mit jeweiligen Zuhaltungsstiften zusammenwirken, die in dem
Zylinder angeordnet sind, um zusammen das Schloßgeheimnis festzulegen, wenn der gültige
Schlüssel in richtiger Weise in den Zylinder eingesetzt wird.
Stand der Technik
[0002] Bisher erfolgt auf dem Gebiet der vorliegenden Erfindung der Einbau von Schließzylindern
mit europäischem Profil durch das übliche Verfahren, bei dem in Querrichtung in den
radialen Ansatz die Spitze einer Schraube eingeschraubt wird, die von der vertikalen
Kante der Tür aus eingeführt wird. Dieses System ist das vorzugsweise verwendete System,
wenn es sich um Einsteckschlösser handelt.
[0003] Dieses Einbauverfahren des Schließzylinders erfordert, daß eine Bohrung ausgehend
von der Türkante aus hergestellt wird, wobei darauf geachtet werden muß, daß diese
hinsichtlich ihrer Position in der Höhe und in Horizontalrichtung so verläuft, daß
sie mit der querverlaufenden Gewindebohrung des Schließzylinders ausgerichtet ist,
wenn dieser betriebsmäßig durch die Tür hindurch eingesetzt wird. Diese Arbeit, die
grundsätzlich sehr einfach ist, führt jedoch zu einer langsamen und schwierigen Ausführung,
und zwar aufgrund der erforderlichen sorgfältigen Messung der Lage der Bohrung in
der Kante, wegen der exakten Ausführung dieser Bohrung und des Vorganges des Einführens
und Einschraubens der entsprechenden Schraube (die eine beträchtlich Länge aufweist)
in die Gewindebohrung des Schließzylinders ausgehend von der Kante der Tür aus, wobei
der Zeitbedarf und die Schwierigkeit dieser Vorgänge zu beträchtlichen Kosten und
Schwierigkeiten bei dieser Einbauart führen, wenn sie von dem eigentlichen Benutzer
ausgeführt werden, der in der heutigen Zeit im Hinblick auf die zunehmenden Kosten
und die Knappheit von Fachleuten auf diesem Gebiet diese Vorgänge selbst vornimmt,
insbesondere wenn es sich um die Anbringung oder den Ersatz eines einzigen Schlosses
und nicht aller Schlösser einer Wohnung, eines Büros oder Gebäudes handelt.
Erläuterung der Erfindung und der Vorteile
[0004] Gegenüber diesem Sachverhalt ergibt die hier vorgeschlagene neuartige Vorrichtung
eine spezielle und vorteilhafte Konstruktion, die eine einstückige Konstruktion aus
Flachmaterial aufweist, die einen Körper mit einem U-förmigen Querschnitt oder eine
Wanne sowie eine querverlaufende Flanschplatte an dieser Wanne bildet, wobei diese
Wanne vertikale und parallele Wände aufweist und im Inneren einen Sitz mit derartigen
Abmessungen bildet, daß seine Tiefe und Breite mit Übermaß an das Querprofil des radialen
Ansatzes des Schließzylinders angepaßt ist, während seine Länge sich zwischen der
Vorderseite an der Fläche der Tür oder an der Rückseite eines üblichen Türschildes,
durch das hindurch sich die Vorderkante des Schließzylinders glatt abschließend hindurcherstreckt,
und der Hinterseite etwas vor dem hinteren Ende des Schließzylinders erstreckt, wobei
die Flanschplatte durch jeweilige querverlaufende und koplanare Flügel gebildet ist,
die an der Vorderseite mit dem vorderen Ende der Wanne ausgerichtet sind und die in
entgegengesetzten Richtungen von dem Ende der vertikalen Wände der Wanne vorspringen,
wobei diese Flügel der Flanschplatte Öffnungen für jeweilige Befestigungsmittel aufweisen,
die der Vorderseite der Tür oder der Rückseite des Türschildes zugeordnet sind. In
den Seiten der Wanne sind zumindest erste Bohrungen vorgesehen, die in Querrichtung
miteinander ausgerichtet sind und die mit der eigentlichen querverlaufenden Gewindebohrung
ausrichtbar sind, die in üblicher Weise in dem radialen Ansatz dieser Art von Schließzylinder
vorgesehen ist, wobei diese Ausrichtung zwischen den ersten Bohrungen der Wanne und
der Gewindebohrung des Schließzylinders erfolgt, wenn diese Halterung mit ihren Flügeln
an die Fläche der Tür oder an die Rückseite des Türschildes zur Anlage gebracht ist,
das in der Relativstellung der jeweiligen Anbringung des Schließzylinders angeordnet
ist, wobei eine gemeinsame Schraube durch die ersten Bohrungen und die Gewindebohrung
hindurch angeordnet wird und diese Schraube ein der Gewindebohrung entsprechendes
Gewinde aufweist.
[0005] Aufgrund der einfachen Konstruktion dieser Vorrichtung ändert sie das übliche Konzept
des Einbaus dieser Schließzylinder mit europäischem Profil. Es ist nunmehr nicht mehr
erforderlich, die Bohrung in der Kante der Tür auszubilden und durch diese hindurch
die Anbringung der entsprechenden Schraube abzumessen. Es ist nunmehr ausreichend,
den Schließzylinder in der Wanne einer derartigen Halterung anzuordnen, die bereits
auf der Rückseite eines Türschildes üblicher Art befestigt ist, wobei dann eine Festlegung
mit Hilfe einer Gewindeschraube erfolgt, die direkt durch die ersten Bohrungen der
Wanne hindurch eingeführt wird, worauf schließlich der Einbau durch die Anbringung
des Türschildes an der Tür abgeschlossen wird, wobei bei diesem Vorgang der bereits
in der Halterung eingebaute Schließzylinder in den vorgefertigten Durchgang durch
die Tür eingesetzt wird, wodurch er in der Betriebsstellung gegenüber einen entsprechenden
Einsteckschloß angeordnet wird. Alternativ kann die Halterung an der Fläche der Tür
mit Hilfe von Zugankern oder Schrauben befestigt werden, die in der Flanschplatte
selbst angeordnet werden.
[0006] Die Vermeidung des Vorganges der Bohrung in der Türkante rechtfertigt in Verbindung
mit der Einfachheit der Handhabung des weiter oben beschriebenen Einbauvorganges sehr
stark die Verwendung der neuartigen durch die Erfindung vorgeschlagenen Vorrichtung.
Dies ergibt sich insbesondere aus den vergleichsweise niedrigeren Kosten einer derartigen
Halterung, die bisher noch nicht vorgeschlagen wurde, weil sie sehr kostengünstig
durch Pressen aus Metallblech (vorzugsweise) oder durch Abformen aus Metall oder Kunststoff
hergestellt werden kann, und insbesondere aus der einfachen Handhabung, die von irgendeinem
beliebigen Benutzer ausgeführt werden kann, ohne daß spezielle Geschicklichkeiten
oder Fähigkeiten erforderlich sind.
[0007] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind in den Wänden der Wanne in Längsrichtung
mit den ersten Bohrungen ausgerichtet eine Anzahl von zweiten Bohrungen vorgesehen,
vorzugsweise zwei Bohrungen in jeder der genannten vertikalen Wännde der Wanne, wobei
diese zweiten Bohrungen gleich den ersten Bohrungen sind und wobei die zweiten Bohrungen
einer der genannten vertikalen Wände der Wanne in abwechselnder Weise bezüglich der
zweiten Bohrungen in der anderen der gegenüberliegenden vertikalen Wände der Wanne
angeordnet sind.
[0008] Auf diese Weise ergibt die neuartige Vorrichtung die zusätzliche Möglichkeit einer
Anpassung an Montagefälle, die eine Relativstellung zwischen dem Schließzylinder und
der Halterung erfordern, die von der einzigen abweicht, die durch die Kombination
der üblichen Gewindebohrung und der ersten Bohrungen der Halterung ermöglicht wird.
Ein derartiger Fall ergibt sich beispielsweise dann, wenn die Halterung an der Fläche
der Tür befestigt wird und ein Türschild mit größerer Dicke verwendet wird, als dies
der Übereinstimmung der Gewindebohrung und der ersten Bohrungen entspricht und die
Relativstellung zwischen dem Schließzylinder und dem Türschild aufrechterhalten werden
soll. In diesem Fall kann die Gewindebohrung des Schließzylinders nach vorne hin gegenüber
den ersten Bohrungen der Halterung verschoben werden, wobei dann für diesen Zweck
die neuartigen zweiten Bohrungen vorhanden sind, die einen gegenseitigen zweckmäßigen
Abstand für verschiedene vorhersehbare Befestigungsfälle aufweisen, wobei ohne Unterschied
die zweiten Bohrungen der einen oder der anderen vertikalen Seite der Wanne verwendet
werden können.
Zeichnungen und Bezugsziffern
[0009] Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen
eine bevorzugte gewerbliche Ausführungsform dargestellt, die lediglich die Eigenschaft
eines erläuternden und nicht beschränkenden Beispiels hat.
Die Figur 1 zeigt einen Schließzylinder 1, der gemäß der Erfindung an einem Türschild
7 befestigt ist, wobei sich diese Teile in einer Anordnung zur Anbringung an einer
Tür 13 befinden.
Die Figur 2 zeigt vergrößert die Einzelheit II, die mit einem strichpunktierten Kreis
in Figur 1 umgeben ist, wobei ein Teilschnitt des Randflansches des Türschildes 7
hinzugefügt ist, der dem Betrachter am nächsten liegt.
Die Figur 3 zeigt getrennt die einstückige aus Flachmaterial bestehende Halterung
2, wie sie in Figur 2 erscheint.
Die Figur 3a ist der in Figur 3 gezeigte Schnitt.
Die Figur 4 ist die Seitenansicht von rechts entsprechend der Figur 3, wobei jedoch
zusätzlich eine Gewindeschraube 17 in einer Position zur Anbringung zur Befestigung
eines Schließzylinders 1 gezeigt ist, der im oberen Bereich mit strichpunktierten
Linien und im unteren Teil mit voll ausgezogenen Linien dargestellt ist, und zwar
entsprechend dem Schnitt IV-IV, der in Figur 2 angegeben ist.
[0010] In diesen Figuren sind die folgenden Bezugsziffern angegeben:
- 1 .-
- europäischer Schließzylinder
- 1a.-
- kreisförmiger Teil des Schließzylinders 1
- 1b.-
- radialer Ansatz des Schließzylinders 1
- 1c.-
- querverlaufende Gewindebohrung des radialen Ansatzes 1b
- 2 .-
- einstückige, aus Flachmaterial bestehende Halterung
- 3 .-
- Wanne
- 4 .-
- querverlaufende Flügel oder Flanschplatte
- 5 .-
- Öffnungen der Flügel 4
- 6 .-
- erste Bohrungen der Wanne 3
- 6a.-
- zweite Bohrungen der Wanne 3
- 7 .-
- Türschild
- 8 .-
- Türgriff
- 9 .-
- Mitnehmerschaft des Schließzylinders 1
- 10 .-
- Betätigungsvierkant des Türgriffes 8
- 11 .-
- rückseitige Verankerungen des Türschildes 7
- 12 .-
- vordere Befestigungsschrauben des Türschildes 7
- 13 .-
- Tür
- 14 .-
- Durchgang in der Tür 13 für die aus dem Schließzylinder und der Halterung bestehende
Einheit 1-2
- 15 .-
- Durchgang der Tür 13 für den Vierkant 10
- 16 .-
- Durchgang der Tür für die Verankerungen 11
- 17 .-
- Gewindeschraube
Erläuterung einer bevorzugten Ausführungsform
[0011] Bezüglich der bereits aufgeführten Zeichnungen und Bezugsziffern ist in den beigefügten
Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen neuen Vorrichtung
für den Einbau eines Schließzylinders 1 mit europäischem Profil gezeigt.
[0012] In Figur 1 ist die Anwendung auf den Fall einer Tür 13 gezeigt, die mit einem (nicht
dargestellten) Einsteckschloß versehen werden soll, wobei zu diesem Zweck der Schließzylinder
1 auf seiner Rückseite einen flachen Mitnehmerschaft 9 aufweist, der den Exzenter
dieses Schlosses in Drehrichtung mitnimmt. Die Tür 13 weist bereits vorgefertigte
jeweilige Durchgänge 14, 15 und 16 für die Anbringung der aus dem Schließzylinder
und der Halterung bestehenden Einheit 1-2 gemäß der Erfindung sowie für den Betätigungsvierkant
10, der dem Türgriff 8 zugeordnet ist, und für die Verankerungen 11 auf, die mit Innengewinde
versehen sind, in denen von der Innenseite der Tür 13 aus die rückseitige Befestigung
des üblichen Türschildes 7 erfolgt, das die genannte Einheit 1-2 aus dem Schließzylinder
und der Halterung aufweist.
[0013] Das wesentliche der Erfindung besteht genauer gesagt darin, daß die neuartige Vorrichtung
eine einstückige, aus Flachmaterial bestehende Halterung 2 aufweist, die einen im
Querschnitt U-förmigen Körper oder eine Wanne 3 und eine querverlaufende Flanschplatte
4 an dieser Wanne 3 aufweist. Diese Wanne 3 weist vertikale und parallele Seiten oder
Wände auf und bildet in ihrem Inneren einen Sitz mit derartigen Abmessungen, daß ihre
Tiefe und Breite mit Übermaß an das Querprofil des radialen Ansatzes 1b des Schließzylinders
1 angepaßt sind, während die Länge der Wanne sich an der Vorderseite zwischen der
Fläche der Tür 13 oder der Rückseite eines Türschildes 7, durch das hindurch die Vorderkante
des Schließzylinders 1 bündig ausgerichtet ist, und einer Stelle an der Hinterseite
erstreckt, die etwas vor dem hinteren Ende des Schließzylinders 1 endet. Die Flanschplatte
4 ist durch jeweilige querverlaufende und koplanare Flügel gebildet, die an der Vorderseite
mit dem vorderen Ende der Wanne 3 ausgerichtet sind und die sich in entgegengesetzten
Richtungen von der Außenseite der vertikalen Seite der Wanne 3 aus erstrecken, wobei
die Flügel der Flanschplatte 4 Bohrungen 5 für jeweilige Befestigungsmittel aufweisen,
die mit der Fläche der Tür 13 oder der Rückseite des Türschildes 7 verbunden sind.
In den Seiten oder Wänden der Wanne 3 sind zumindest erste Bohrungen 6 ausgebildet,
die in Querrichtung miteinander ausgerichtet sind und ihrerseits mit der eigentlichen
querverlaufenden Gewindebohrung 1c ausrichtbar sind, die üblicherweise in dem radialen
Ansatz 1b dieser Art von Schließzylinder 1 ausgebildet ist. Diese Ausrichtung zwischen
der Bohrung 6 der Wanne 3 und der Gewindebohrung 1c des Schließzylinders 1 wird ausgebildet,
wenn die Halterung 2 mit ihren Flügeln 4 an der Fläche der Tür 13 oder der Rückseite
des genannten Türschildes 7 anliegt, das in der Relativstellung der jeweiligen Anbringung
des Schließzylinders 1 angeordnet ist. Hierbei ist eine gemeinsame Schraube 17 vorgesehen,
die sich durch die ersten Bohrungen 6 und die Gewindebohrung 1 erstreckt, wobei diese
Schraube 17 ein Gewinde aufweist, das dem der Gewindebohrung 1c entspricht.
[0014] Diese Konstruktion ermöglicht eine starke Vereinfachung des des Einbaus des Schließzylinders
1, weil es nicht erforderlich ist, professionelle maschinelle Bearbeitungen von der
Kante der Tür 13 aus durchzuführen, sondern es genügt, den Schließzylinder 1 in der
mit dem Türschild 7 vereinigten Halterung 2 anzuordnen und diesen mit Hilfe der Gewindeschraube
17 durch die ersten Bohrungen 6 der Wanne 3 und die Gewindebohrung 1c des radialen
Ansatzes 1b des Schließzylinders 1 hindurch zu befestigen. Nachfolgend wird das Türschild
7 angebracht und in üblicher Weise mit den Befestigungsschrauben 12 befestigt, wobei
bei dieser Anbringung des Türschildes 7 der Schließzylinder 1 mit seinem Mitnehmerschaft
9 betriebsmäßig in dem Durchgang 14 der Tür eingebaut wird, vorzugsweise bezüglich
eines Einsteckschlosses in der Tür 13, wobei bei dem gleichen Vorgang in den Durchgängen
15 und 16 der Tür der Vierkant 10 des Türgriffes 8 und die rückseitigen Verankerungen
11 angeordnet werden, wie dies üblicherweise erfolgt und bereits erläutert wurde.
Alternativ kann die Halterung 2 an der Fläche der Tür 13 befestigt werden, und zwar
anstelle der Befestigung an der Rückseite des Türschildes 7.
[0015] Um eine Anpassung an verschiedene Relativstellungen zwischen dem Schließzylinder
1 und der Halterung 2 zu ermöglichen, ist bei dieser neuartigen Vorrichtung vorgesehen,
daß in den vertikalen Wänden der Wanne 3 in längsgerichteter Ausrichtung vor den ersten
Bohrungen 6 eine Vielzahl von zweiten Bohrungen 6a ausgebildet ist, vorzugsweise zwei
auf jeder vertikalen Wand der Wanne 3. Diese zweiten Bohrungen 6a sind gleich den
ersten Bohrungen 6, und es sind die zweiten Bohrungen 6a einer dieser vertikalen Wände
der Wanne 3 in abwechselnder Weise bezüglich der zweiten Bohrungen 6a der gegenüberliegenden
vertikalen Wand der Wanne 3 ausgebildet. Auf diese Weise ist es beispielsweise möglich,
Türschilder 7 mit größerer horizontaler Tiefe zu verwenden, wobei die Halterung 2
an der Fläche der Tür 13 befestigt ist, wie dies weiter oben erläutert wurde.
[0016] Nachdem die Eigenart der vorliegenden Erfindung sowie ihre gewerbliche Ausführungsform
ausreichend beschrieben wurde, ist lediglich anzufügen, daß hinsichtlich der Gesamtheit
und der Bestandteile Änderungen hinsichtlich der Form, Materialien und Anordnungen
innerhalb des Rahmens der Erfindung ausgeführt werden können, ohne daß derartige Änderungen
die Grundlage der Erfindung verlassen.
1. Einbauvorrichtung für Schließzylinder von Schlössern, insbesondere für Schließzylinder
(1), deren Form im Querschnitt durch die Verbindung eines kreisförmigen, den drehbaren
Zylinder aufnehmenden Teils (1a) mit einem schmaleren radialen Ansatz (1b) gebildet
ist, der die Gegenzuhaltungsstifte aufnimmt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einbauvorrichtung eine einstückige Halterung (2) aus
Flachmaterial umfaßt, die einen Körper mit U-förmigem Querschnitt oder eine Wanne
(3) und eine querverlaufende Flanschplatte (4) an dieser Wanne (3) bildet, daß die
Wanne (3) vertikale und parallele Wände aufweist und im Inneren einen Sitz mit derartigen
Abmessungen bildet, daß seine Tiefe und Breite mit Übermaß an das Querprofil des radialen
Ansatzes (1b) des Schließzylinders (1) angepaßt ist, daß die Länge der Wanne (3) dem
Abstand zwischen der Vorderfläche der Tür (13) bzw. der Rückseite eines daran zu befestigenden
Türschildes (7), durch das sich das vordere Ende des Schließzylinders (1) glatt abschließend
hindurch erstreckt, und einer Stelle etwas vor dem hinteren Ende des Schließzylinders
(1) entspricht, daß die Flanschplatte (4) durch jeweilige querverlaufende und koplanare
Flügel gebildet ist, die an der Vorderseite mit dem vorderen Ende der Wanne (3) ausgerichtet
sind und die an diesem Ende in entgegengesetzten Richtungen von den vertikalen Wänden
der Wanne (3) vorspringen, daß die Flügel der Flanschplatte (4) Öffnungen (5) für
jeweilige Befestigungsmittel zur Befestigung der Halterung (2) an der Vorderfläche
der Tür (13) bzw. der Rückseite des Türschildes (7) aufweisen, daß in den Wänden der
Wanne (3) zumindest erste Bohrungen (6) vorgesehen sind, die in Querrichtung miteinander
ausgerichtet und mit einer querverlaufenden Gewindebohrung (1c) ausrichtbar sind,
die in dem radialen Ansatz (1b) von Schließzylindern (1) vorgesehen ist, wobei diese
Ausrichtung zwischen den ersten Bohrungen (6) der Wanne (3) und der Gewindebohrung
(1c) des Schließzylinders (1) erfolgt, wenn die Halterung (2) mit ihren Flügeln (4)
an der Vorderfläche der Tür (13) bzw. an der Rückseite des Türschildes (7) anliegt,
und daß eine Befestigungsschraube (17) durch die ersten Bohrungen (6) und die Gewindebohrung
(1c) hindurch eingeschraubt ist.
2. Einbauvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß in den vertikalen Wänden der Wanne (3) und in Längsrichtung
mit den ersten Bohrungen (6) ausgerichtet eine Anzahl von zweiten Bohrungen (6a) vorgesehen
ist, die die Befestigungsschraube (17) aufnehmen können.
3. Einbauvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwei zweite Bohrungen (6a) in jeder vertikalen
Wand der Wanne (3) ausgebildet sind, und daß die zweiten Bohrungen (6a) einer vertikalen
Wand der Wanne (3) in Längsrichtung der Halterung (2) in abwechselnder Weise bezüglich
der zweiten Bohrungen (6a) der anderen vertikalen Wand der Wanne (3) angeordnet sind.