[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einbauvorrichtung für Schließzylinder von Schlössern
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.
[0002] Bei derartigen Schließzylindern, die vom Typ mit "europäischem Profil" sind, ist
der Querschnitt des Stators oder Schaftes des Schließzylinders ohne Auflösung der
Kontinuität durch die Verbindung eines kreisförmigen Teils, in dem sich der Zylinder
dreht, in den der Schlüssel eintritt, mit einem schmaleren radialen Ansatz gebildet,
In dem sich jeweilige Federn und eine Reihe von Gegenzuhaltungsstiften befinden, die
in Radialrichtung mit jeweiligen Zuhaltungsstiften zusammenwirken, die in dem Zylinder
angeordnet sind, um zusammen das Schloßgeheimnis festzulegen, wenn der gültige Schlüssel
in richtiger Weise in den Zylinder eingesetzt wird.
Stand der Technik
[0003] Bisher erfolgt auf dem Gebiet der vorliegenden Erfindung der Einbau von Schließzylindern
mit europäischem Profil durch das übliche Verfahren, bei dem in Querrichtung in den
radialen Ansatz die Spitze einer Schraube eingeschraubt wird, die von der vertikalen
Kante der Tür aus eingeführt wird. Dieses System ist das vorzugsweise verwendete System,
wenn es sich um Einsteckschlösser handelt.
[0004] Dieses Einbauverfahren des Schließzylinders erfordert, daß eine Bohrung ausgehend
von der Türkante aus hergestellt wird, wobel darauf geachtet werden muß, daß diese
hinsichtlich ihrer Position in der Höhe und in Horizontalrichtung so verläuft, daß
sle mit der querverlaufenden Gewindebohrung des Schließzylinders ausgerichtet ist,
wenn dieser betriebsmäßig durch die Tür hindurch eingesetzt wird. Diese Arbeit, die
grundsätzlich sehr einfach ist, führt jedoch zu einer langsamen und schwierigen Ausführung,
und zwar aufgrund der erforderlichen sorgfältigen Messung der Lage der Bohrung in
der Kante, wegen der exakten Ausführung dieser Bohrung und des Vorganges des Einführens
und Einschraubens der entsprechenden Schraube (die eine beträchtliche Länge aufweist)
in die Gewindebohrung des Schließzylinders ausgehend von der Kante der Tür aus, wobei
der Zeitbedarf und die Schwierigkeit dieser Vorgänge zu beträchtlichen Kosten und
Schwierigkeiten bei dieser Einbauart führen, wenn sie von dem eigentlichen Benutzer
ausgeführt werden, der in der heutigen Zeit im Hinblick auf die zunehmenden Kosten
und die Knappheit von Fachleuten auf diesem Gebiet diese Vorgänge selbst vornimmt,
insbesondere wenn es sich um die Anbringung oder den Ersatz eines einzigen Schlosses
und nicht aller Schlösser einer Wohnung, eines Büros oder Gebäudes handelt.
[0005] Aus dem DE 93 09 217 U ist die Verwendung einer Einbauvorrichtung der eingangs genannten
Art bekannt, bei der eine Wanne mit einer Flanschplatte verwendet wird, die an einer
Hauptfläche eines Kastenschlosses befestigbar ist. Hierbei müssen die Bohrungen in
dem Schließzylinder bzw. der Wanne sehr genau aneinander angepaßt sein, um ein Vorspringen
des Schließzylinders über die jeweils andere außenliegende und frei zugängliche Fläche
des Schlosses bzw. der Tür zu verhindern.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einbauvorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, die in einfacher Weise eine Montage des Schließzylinders derart ermöglicht,
daß eine gewünschte Relativstellung zwischen dem Schließzylinder und dem Türschild
aufrechterhalten wird.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
[0009] Dei erfindungsgemäße Einbauvorrichtung ergibt eine spezielle und vorteilhafte Konstruktion,
die eine einstückige Konstruktion aus Flachmaterial aufweist, die einen Körper mit
einem U-förmigen Querschnitt oder eine Wanne sowie eine querverlaufende Flanschplatte
an dieser Wanne bildet, wobei diese Wanne vertikale und parallele Wände aufweist und
im Inneren einen Sitz mit derartigen Abmessungen bildet, daß seine Tiefe und Breite
mit Übermaß an das Querprofil des radialen Ansatzes des Schließzylinders angepaßt
ist, während seine Länge sich zwischen der Vorderseite an der Fläche der Tür oder
an der Rückseite eines üblichen Türschildes, durch das hindurch sich die Vorderkante
des Schließzylinders glatt abschließend hindurcherstreckt, und der Hinterseite etwas
vor dem hinteren Ende des Schließzylinders erstreckt. Die Flanschplatte ist durch
jeweilige querverlaufende und koplanare Flügel gebildet, die an der Vorderseite mit
dem vorderen Ende der Wanne ausgerichtet sind und die in entgegengesetzten Richtungen
von dem Ende der vertikalen Wände der Wanne vorspringen, wobei diese Flügel der Flanschplatte
Öffnungen für jeweilige Befestigungsmittel aufweisen, die der Vorderseite der Tür
oder der Rückseite des Türschildes zugeordnet sind. In den Seiten der Wanne sind zumindest
erste Bohrungen vorgesehen, die in Querrichtung miteinander ausgerichtet sind und
die mit der eigentlichen querverlaufenden Gewindebohrung ausrichtbar sind, die in
üblicher Weise in dem radialen Ansatz dieser Art von Schließzylinder vorgesehen ist,
wobei diese Ausrichtung zwischen den ersten Bohrungen der Wanne und der Gewindebohrung
des Schließzylinders erfolgt, wenn diese Halterung mit ihren Flügeln an die Fläche
der Tür oder an die Rückseite des Türschildes zur Anlage gebracht ist, das in der
Relativstellung der jeweiligen Anbringung des Schließzylinders angeordnet ist, wobei
eine gemeinsame Schraube durch die ersten Bohrungen und die Gewindebohrung hindurch
angeordnet wird und diese Schraube ein der Gewindebohrung entsprechendes Gewinde aufweist.
[0010] Aufgrund der einfachen Konstruktion dieser Vorrichtung ändert sie das übliche Konzept
des Einbaus dieser Schließzylinder mit europäischem Profil. Es ist nunmehr nicht mehr
erforderlich, die Bohrung in der Kante der Tür auszubilden und durch diese hindurch
die Anbringung der entsprechenden Schraube abzumessen. Es ist nunmehr ausreichend,
den Schließzylinder in der Wanne einer derartigen Halterung anzuordnen, die bereits
auf der Rückseite eines Türschildes üblicher Art befestigt ist, wobei dann eine Festlegung
mit Hilfe einer Gewindeschraube erfolgt, die direkt durch die ersten Bohrungen der
Wanne hindurch eingeführt wird, worauf schließlich der Einbau durch die Anbringung
des Türschildes an der Tür abgeschlossen wird, wobei bei diesem Vorgang der bereits
in der Halterung eingebaute Schließzylinder in den vorgefertigten Durchgang durch
die Tür eingesetzt wird, wodurch er in der Betriebsstellung gegenüber einen entsprechenden
Einsteckschloß angeordnet wird. Alternativ kann die Halterung an der Fläche der Tür
mit Hilfe von Zugankern oder Schrauben befestigt werden, die in der Flanschplatte
selbst angeordnet werden.
[0011] Die Vermeidung des Vorganges der Bohrung in der Türkante rechtfertigt in Verbindung
mit der Einfachheit der Handhabung des weiter oben beschriebenen Einbauvorganges sehr
stark die Verwendung der neuartigen durch die Erfindung vorgeschlagenen Vorrichtung.
Dies ergibt sich insbesondere aus den vergleichsweise niedrigeren Kosten einer derartigen
Halterung, die bisher noch nicht vorgeschlagen wurde, weil sie sehr kostengünstig
durch Pressen aus Metallblech (vorzugsweise) oder durch Abformen aus Metall oder Kunststoff
hergestellt werden kann, und insbesondere aus der einfachen Handhabung, die von irgendeinem
beliebigen Benutzer ausgeführt werden kann, ohne daß spezielle Geschicklichkeiten
oder Fähigkeiten erforderlich sind.
[0012] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind in den Wänden der Wanne in Längsrichtung
mit den ersten Bohrungen ausgerichtet eine Anzahl von zweiten Bohrungen vorgesehen,
vorzugsweise zwei Bohrungen in jeder der genannten vertikalen Wännde der Wanne, wobei
diese zweiten Bohrungen gleich den ersten Bohrungen sind und wobei die zweiten Bohrungen
einer der genannten vertikalen Wände der Wanne in abwechselnder Weise bezüglich der
zweiten Bohrungen in der anderen der gegenüberliegenden vertikalen Wände der Wanne
angeordnet sind.
[0013] Auf diese Weise ergibt die neuartige Vorrichtung die zusätzliche Möglichkeit einer
Anpassung an Montagefälle, die eine Relativstellung zwischen dem Schließzylinder und
der Halterung erfordern, die von der einzigen abweicht, die durch die Kombination
der üblichen Gewindebohrung und der ersten Bohrungen der Halterung ermöglicht wird.
Ein derartiger Fall ergibt sich beispielsweise dann, wenn die Halterung an der Fläche
der Tür befestigt wird und ein Türschild mit größerer Dicke verwendet wird, als dies
der Übereinstimmung der Gewindebohrung und der ersten Bohrungen entspricht und die
Relativstellung zwischen dem Schließzylinder und dem Türschild aufrechterhalten werden
soll. In diesem Fall kann die Gewindebohrung des Schließzylinders nach vorne hin gegenüber
den ersten Bohrungen der Halterung verschoben werden, wobei dann für diesen Zweck
die neuartigen zweiten Bohrungen vorhanden sind, die einen gegenseitigen zweckmäßigen
Abstand für verschiedene vorhersehbare Befestigungsfälle aufweisen, wobei ohne Unterschied
die zweiten Bohrungen der einen oder der anderen vertikalen Seite der Wanne verwendet
werden können.
Zeichnungen und Bezugsziffern
[0014] Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen
eine bevorzugte gewerbliche Ausführungsform dargestellt, die lediglich die Eigenschaft
eines erläuternden und nicht beschränkenden Beispiels hat.
Die Figur 1 zeigt einen Schließzylinder 1, der gemäß der Erfindung an einem Türschild
7 befestigt ist, wobei sich diese Teile in einer Anordnung zur Anbringung an einer
Tür 13 befinden.
Die Figur 2 zeigt vergrößert die Einzelheit II, die mit einem strichpunktierten Kreis
in Figur 1 umgeben ist, wobei ein Teilschnitt des Randflansches des Türschildes 7
hinzugefügt ist, der dem Betrachter am nächsten liegt.
Die Figur 3 zeigt getrennt die einstückige aus Flachmaterial bestehende Halterung
2, wie sie in Figur 2 erscheint.
Die Figur 3a ist der in Figur 3 gezeigte Schnitt.
Die Figur 4 ist die Seitenansicht von rechts entsprechend der Figur 3, wobei jedoch
zusätzlich eine Gewindeschraube 17 in einer Position zur Anbringung zur Befestigung
eines Schließzylinders 1 gezeigt ist, der im oberen Bereich mit strichpunktierten
Linien und im unteren Teil mit voll ausgezogenen Linien dargestellt ist, und zwar
entsprechend dem Schnitt IV-IV, der in Figur 2 angegeben ist.
[0015] In diesen Figuren sind die folgenden Bezugsziffern angegeben:
- 1 .-
- europäischer Schließzylinder
- 1a.-
- kreisförmiger Teil des Schließzylinders 1
- 1b.-
- radialer Ansatz des Schließzylinders 1
- 1c.-
- querverlaufende Gewindebohrung des radialen Ansatzes 1b
- 2 .-
- einstückige, aus Flachmaterial bestehende Halterung
- 3 .-
- Wanne
- 4 .-
- querverlaufende Flügel oder Flanschplatte
- 5 .-
- Öffnungen der Flügel 4
- 6 .-
- erste Bohrungen der Wanne 3
- 6a.-
- zweite Bohrungen der Wanne 3
- 7 .-
- Türschild
- 8 .-
- Türgriff
- 9 .-
- Mitnehmerschaft des Schließzylinders 1
- 10 .-
- Betätigungsvierkant des Türgriffes 8
- 11 .-
- rückseitige Verankerungen des Türschildes 7
- 12 .-
- vordere Befestigungsschrauben des Türschildes 7
- 13 .-
- Tür
- 14 .-
- Durchgang in der Tür 13 für die aus dem Schließzylinder und der Halterung bestehende
Einheit 1-2
- 15 .-
- Durchgang der Tür 13 für den Vierkant 10
- 16 .-
- Durchgang der Tür für die Verankerungen 11
- 17 .-
- Gewindeschraube
Erläuterung einer bevorzugten Ausführungsform
[0016] Bezüglich der bereits aufgeführten Zeichnungen und Bezugsziffern ist in den beigefügten
Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen neuen Vorrichtung
für den Einbau eines Schließzylinders 1 mit europäischem Profil gezeigt.
[0017] In Figur 1 ist die Anwendung auf den Fall einer Tür 13 gezeigt, die mit einem (nicht
dargestellten) Einsteckschloß versehen werden soll, wobei zu diesem Zweck der Schließzylinder
1 auf seiner Rückseite einen flachen Mitnehmerschaft 9 aufweist, der den Exzenter
dieses Schlosses in Drehrichtung mitnimmt. Die Tür 13 weist bereits vorgefertigte
jeweilige Durchgänge 14, 15 und 16 für die Anbringung der aus dem Schließzylinder
und der Halterung bestehenden Einheit 1-2 gemäß der Erfindung sowie für den Betätigungsvierkant
10, der dem Türgriff 8 zugeordnet ist, und für die Verankerungen 11 auf, die mit Innengewinde
versehen sind, in denen von der Innenseite der Tür 13 aus die rückseitige Befestigung
des üblichen Türschildes 7 erfolgt, das die genannte Einheit 1-2 aus dem Schließzylinder
und der Halterung aufweist.
[0018] Das wesentliche der Erfindung besteht genauer gesagt darin, daß die neuartige Vorrichtung
eine einstückige, aus Flachmaterial bestehende Halterung 2 aufweist, die einen im
Querschnitt U-förmigen Körper oder eine Wanne 3 und eine querverlaufende Flanschplatte
4 an dieser Wanne 3 aufweist. Diese Wanne 3 weist vertikale und parallele Seiten oder
Wände auf und bildet in ihrem Inneren einen Sitz mit derartigen Abmessungen, daß ihre
Tiefe und Breite mit Übermaß an das Querprofil des radialen Ansatzes 1b des Schließzylinders
1 angepaßt sind, während die Länge der Wanne sich an der Vorderseite zwischen der
Fläche der Tür 13 oder der Rückseite eines Türschildes 7, durch das hindurch die Vorderkante
des Schließzylinders 1 bündig ausgerichtet ist, und einer Stelle an der Hinterseite
erstreckt, die etwas vor dem hinteren Ende des Schließzylinders 1 endet. Die Flanschplatte
4 ist durch jeweilige querverlaufende und koplanare Flügel gebildet, die an der Vorderseite
mit dem vorderen Ende der Wanne 3 ausgerichtet sind und die sich in entgegengesetzten
Richtungen von der Außenseite der vertikalen Seite der Wanne 3 aus erstrecken, wobei
die Flügel der Flanschplatte 4 Bohrungen 5 für jeweilige Befestigungsmittel aufweisen,
die mit der Fläche der Tür 13 oder der Rückseite des Türschildes 7 verbunden sind.
In den Seiten oder Wänden der Wanne 3 sind zumindest erste Bohrungen 6 ausgebildet,
die in Querrichtung miteinander ausgerichtet sind und ihrerseits mit der eigentlichen
querverlaufenden Gewindebohrung lc ausrichtbar sind, die üblicherweise in dem radialen
Ansatz 1b dieser Art von Schließzylinder 1 ausgebildet ist. Diese Ausrichtung zwischen
der Bohrung 6 der Wanne 3 und der Gewindebohrung lc des Schließzylinders 1 wird ausgebildet,
wenn die Halterung 2 mit ihren Flügeln 4 an der Fläche der Tür 13 oder der Rückseite
des genannten Türschildes 7 anliegt, das in der Relativstellung der jeweiligen Anbringung
des Schließzylinders 1 angeordnet ist. Hierbei ist eine gemeinsame Schraube 17 vorgesehen,
die sich durch die ersten Bohrungen 6 und die Gewindebohrung 1 erstreckt, wobei diese
Schraube 17 ein Gewinde aufweist, das dem der Gewindebohrung lc entspricht.
[0019] Diese Konstruktion ermöglicht eine starke Vereinfachung des des Einbaus des Schließzylinders
1, weil es nicht erforderlich ist, professionelle maschinelle Bearbeitungen von der
Kante der Tür 13 aus durchzuführen, sondern es genügt, den Schließzylinder 1 in der
mit dem Türschild 7 vereinigten Halterung 2 anzuordnen und diesen mit Hilfe der Gewindeschraube
17 durch die ersten Bohrungen 6 der Wanne 3 und die Gewindebohrung lc des radialen
Ansatzes 1b des Schließzylinders 1 hindurch zu befestigen. Nachfolgend wird das Türschild
7 angebracht und in üblicher Weise mit den Befestigungsschrauben 12 befestigt, wobei
bei dieser Anbringung des Türschildes 7 der Schließzylinder 1 mit seinem Mitnehmerschaft
9 betriebsmäßig in dem Durchgang 14 der Tür eingebaut wird, vorzugsweise bezüglich
eines Einsteckschlosses in der Tür 13, wobei bei dem gleichen Vorgang in den Durchgängen
15 und 16 der Tür der Vierkant 10 des Türgriffes 8 und die rückseitigen Verankerungen
11 angeordnet werden, wie dies üblicherweise erfolgt und bereits erläutert wurde.
Alternativ kann die Halterung 2 an der Fläche der Tür 13 befestigt werden, und zwar
anstelle der Befestigung an der Rückseite des Türschildes 7.
[0020] Um eine Anpassung an verschiedene Relativstellungen zwischen dem Schließzylinder
1 und der Halterung 2 zu ermöglichen, ist bei dieser neuartigen Vorrichtung vorgesehen,
daß in den vertikalen Wänden der Wanne 3 in längsgerichteter Ausrichtung vor den ersten
Bohrungen 6 eine Vielzahl von zweiten Bohrungen 6a ausgebildet ist, vorzugsweise zwei
auf jeder vertikalen Wand der Wanne 3. Diese zweiten Bohrungen 6a sind gleich den
ersten Bohrungen 6, und es sind die zweiten Bohrungen 6a einer dieser vertikalen Wände
der Wanne 3 in abwechselnder Weise bezüglich der zweiten Bohrungen 6a der gegenüberliegenden
vertikalen Wand der Wanne 3 ausgebildet. Auf diese Weise ist es beispielsweise möglich,
Türschilder 7 mit größerer horizontaler Tiefe zu verwenden, wobei die Halterung 2
an der Fläche der Tür 13 befestigt ist, wie dies weiter oben erläutert wurde.
[0021] Nachdem die Eigenart der vorliegenden Erfindung sowie ihre gewerbliche Ausführungsform
ausreichend beschrieben wurde, ist lediglich anzufügen, daß hinsichtlich der Gesamtheit
und der Bestandteile Änderungen hinsichtlich der Form, Materialien und Anordnungen
innerhalb des Rahmens der Erfindung ausgeführt werden können, ohne daß derartige Änderungen
die Grundlage der Erfindung verlassen.
1. Einbauvorrichtung für Schließzylinder von Schlössern, wobei die Form des Schließzylinders
(1) im Querschnitt durch die Verbindung eines kreisförmigen, den drehbaren Zylinder
aufnehmenden Teils (1a) mit einem schmaleren radialen Ansatz (1b) gebildet ist, der
die Gegenzuhaltungsstifte aufnimmt und der eine querverlaufende Gewindebohrung (1c)
aufweist, wobei die Einbauvorrichtung eine einstückige Halterung (2) aus Flachmaterial
umfaßt, die einen Körper mit U-förmigem Querschnitt oder eine Wanne (3) und eine querverlaufende
Flanschplatte (4) an dieser Wanne (3) bildet, wobei die Wanne (3) vertikale und parallele
Wände aufweist, in denen Bohrungen (6, 6a) ausgebildet sind, die mit der querverlaufenden
Gewindebohrung (1c) ausrichtbar sind um eine Befestigungsschraube (17) aufzunehmen,
wobei die Flanschplatte (4) durch jeweilige querverlaufende und koplanare Flügel gebildet
ist, die an der Vorderseite mit dem vorderen Ende der Wanne (3) ausgerichtet sind
und die an diesem Ende in entgegengesetzten Richtungen von den vertikalen Wänden der
Wanne (3) vorspringen, wobei die Flügel der Flanschplatte (4) Öffnungen (5) für jeweilige
Befestigungsmittel aufweisen; und wobei die Wanne im Inneren einen Sitz mit derartigen
Abmessungen bildet, daß seine Tiefe und Breite mit Übermaß an das Querprofil des radialen
Ansatzes (1b) des Schließzylinders (1) angepaßt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge der Wanne (3) dem Abstand zwischen der Vorderfläche der Tür (13) bzw. der
Rückseite eines daran zu befestigenden Türschildes (7), durch das sich das vordere
Ende des Schließzylinders (1) hindurch erstreckt, und einer Stelle etwas vor dem hinteren
Ende des Schließzylinders (1) entspricht,
daß die Öffnungen (5) für die jeweiligen Befestigungsmittel zur Befestigung der Halterung
(2) an der Vorderfläche der Tür (13) bzw, der Rückseite des Türschildes (7) vorgesehen
sind,
daß die Bohrungen (6, 6a) in den vertikalen Wänden der Wanne (3) durch eine Anzahl von
in Längsrichtung der Wanne ausgerichteten Bohrungen (6, 6a) gebildet sind, wobei zumindest
einige der Bohrungen (6a) einer vertikalen Wand der Wanne (3) in Längsrichtung der
Halterung (2) in abwechselnder Weise bezüglich der Bohrungen (6a) in der anderen vertikalen
Wand der Wanne (3) angeordnet sind,
daß zumindest eine der Bohrungen (6, 6a) mit der Gewindebohrung (1c) beim Anliegen der
Flügel (4) an der Vorderfläche der Tür bzw. an der Rückseite des Türschildes (7) derart
ausgerichtet ist, daß das sich durch das Türschild (7) erstreckende vordere Ende des
Schließzylinders (1) glatt mit dem Türschild abschließt, und daß die Befestigungsschraube
(17) durch diese ausgerichteten Bohrungen (1c, 6, 6a) hindurch eingeschraubt ist.
1. Installation device for closure cylinders of locks, whereby the shape of the closure
cylinder (1) in cross-section is formed by the connection of a circular part (1a)
accommodating the rotatable lock with a narrower radial extension element (1b), which
accommodates the counter-retaining pins, and which features a transverse threaded
bore (1 c), whereby the installation device comprises a single-piece retaining element
(2) made of sheet material, which features a body with a U-shaped cross-section or
a trough (3) and a transverse flange plate (4) at this trough (3), whereby the trough
(3) features vertical and parallel walls, in which bores (6, 6a) are formed, which
are capable of alignment with the transverse threaded bore (1 c) in order to accommodate
a securing bolt (17), whereby the flange plate (4) is formed in each case by transverse
and co-planar wings, which are aligned at the front face with the front end of the
trough (3), and which project at this end in opposite directions from the vertical
walls of the trough (3), whereby the wings of the flange plate (4) feature apertures
(5) for individual securing means in each case, and whereby the trough forms on the
interior a seat with such dimensions that its depth and width are adjusted so as to
be over-dimensioned in respect of the transverse profile of the radial extension element
(1b) of the closure cylinder (1),
characterised in:
that the length of the trough (3) corresponds to the interval between the front face of
the door (13) and the rear face of a door plate (7) to be secured to it, through which
the front end of the closure cylinder (1) extends, and a point somewhat in front of
the rear end of the closure cylinder (1);
that the apertures (5) are provided for the individual securing means for securing the
retaining element (2) to the front face of the door (13) and the rear face of the
door plate (7) respectively;
that the bores (6, 6a) in the vertical walls of the trough (3) are formed by a number
of bores (6, 6a) aligned in the longitudinal direction of the trough, whereby at least
some of the bores (6a) of a vertical wall of the trough (3) are arranged in the longitudinal
direction of the retaining element (2) in an alternating manner in relation to the
bores (6a) in the other vertical wall of the trough (3);
that at least one of the bores (6, 6a) are aligned with the threaded bore (1c) when the
wings (4) are in contact with the front face of the door or the rear face of the door
plate (7) in such a way that the front end of the closure cylinder (1) projecting
through the door plate (7) closes flush with the door plate, and that the securing
bolt (17) is screwed through these aligned bores (1c, 6, 6a).
1. Dispositif de montage pour des barillets de fermeture de serrures, dans lequel la
forme du barillet de fermeture (1) en coupe transversale est constituée par la liaison
d'une partie de forme circulaire (1a), qui loge le barillet rotatif, avec un appendice
saillant radial plus étroit (1b), qui loge les paillettes antagonistes et comporte
un perçage taraudé (1c) qui s'étend transversalement, le dispositif de montage comprenant
un dispositif de retenue monobloc (2) formé d'un matériau plat, qui forme un corps
en forme de U en coupe transversale ou une cuvette (3) et une plaque de bride transversale
(4) formée sur cette cuvette, et dans lequel la cuvette (3) possède des parois verticales
et parallèles, dans lesquelles sont formés des perçages (6,6a), qui peuvent être alignés
avec le perçage taraudé transversal (1c), de manière à recevoir une vis de fixation
(17), et dans lequel la plaque de bride (4) est formée par des ailes respectives transversales
coplanaires, qui sont alignées, au niveau du côté avant, avec l'extrémité avant de
la cuvette (3) et qui font saillie, au niveau de cette extrémité, dans des directions
opposées, à partir des parois verticales de la cuvette (3), et dans lequel les ailes
de la plaque de bride (4) comportent des ouvertures (5) pour des moyens de fixation
respectifs; et dans lequel la cuvette forme intérieurement un siège ayant des dimensions
telles que sa profondeur et sa largeur sont adaptées, avec une surcote, au profil
transversal de la partie saillante radiale (1b) du barillet de fermeture (1), caractérisé en ce que
la longueur de la cuvette (3) correspond à la distance entre la face avant de la porte
(13) ou la face arrière d'un blindage de porte (7) devant être fixé à la porte, et
à travers lequel s'étend l'extrémité avant du barillet de fermeture (1), et un point
situé légèrement en avant de l'extrémité arrière du barillet de fermeture (1),
que les ouvertures (5) pour les moyens respectifs de fixation sont prévues pour la
fixation du dispositif de retenue (2) sur la surface avant de la porte (13) ou sur
la face arrière du blindage de porte (7),
que les perçages (6,6a) sont formés dans les parois verticales de la cuvette (3) par
un certain nombre de perçages (6,6a) orientés dans la direction longitudinale de la
cuvette, au moins quelques-uns des perçages (6a) d'une paroi latérale de la cuvette
(3) étant disposés, dans la direction longitudinale du dispositif de retenue (2),
d'une manière alternée avec les perçages (6a) situés dans l'autre paroi verticale
de la cuvette (3), et
qu'au moins l'un des perçages (6,6a) est aligné avec le perçage taraudé (1c) lors
de l'application de l'aile (4) contre la face avant de la porte ou contre la face
arrière du blindage de porte (7) de telle sorte que l'extrémité avant du barillet
de fermeture (1), qui s'étend à travers le blindage de porte (7), se termine de niveau
avec le blindage de porte, et que la vis de fixation (17) est vissée dans ces perçages
alignés (1c,6,6a).