| (19) |
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(11) |
EP 0 810 929 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.07.1999 Patentblatt 1999/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.02.1996 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9600/341 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9626/080 (29.08.1996 Gazette 1996/39) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM VERBINDEN EINER FENSTERSCHEIBE MIT EINEM FENSTERHEBER
DEVICE FOR JOINING A WINDOW PANE TO A WINDOW LIFTER
DISPOSITIF D'ASSEMBLAGE D'UNE VITRE ET D'UN LEVE-VITRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
23.02.1995 DE 29503036 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.12.1997 Patentblatt 1997/50 |
| (73) |
Patentinhaber: Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG |
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96450 Coburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- THOMAS, Michael
D-96450 Coburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Müller, Wolfram Hubertus, Dipl.-Phys. et al |
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Patentanwälte
Maikowski & Ninnemann,
Xantener Strasse 10 10707 Berlin 10707 Berlin (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 208 237 US-A- 4 825 594
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DE-A- 3 108 244 US-A- 5 199 217
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden einer Fensterscheibe mit einem
Fensterheber gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der EP-B-0 208 237 ist ein Tragelement zur Verbindung der Fensterscheibe mit
einer entsprechenden Führungsvorrichtung bekannt, die mehrere, beiderseits der Unterkante
der Fensterscheibe angeordnete Stützflügel aufweist. Einer der Stützflügel trägt einen
Stift, dem ein Loch in der Fensterscheibe zugeordnet ist. Beim Einführen der Fensterscheibe
zwischen die elastischen Stützflügel biegen sich diese nach außen, bis der Stift in
das Scheibenloch eingerastet ist.
[0003] Um die Fensterscheibe zwischen die beiden Stützflügel einführen zu können, ist die
Oberseite des Stiftes als Einführungsschräge ausgebildet. Nachteilig ist jedoch das
damit verbunden große Spiel zwischen dem Stift und dem Scheibenloch. So treten bei
Umkehr der Belastungsrichtung (Bewegungsrichtung der Fensterscheibe) oft sogenannte
Umschaltgeräusche auf. Außerdem neigt die Vorrichtung bei höherer Belastung, insbesondere
bei einem zusätzlichen Verkanten der Fensterscheibe, zum Ausrasten aus dem Scheibenloch,
wodurch der Fensterheber unbrauchbar wird.
[0004] Eine weitere schnappbare Kupplungsvorrichtung zwischen Scheibe und Scheibenheber
zeigt die DE-A-31 08 244. Sie besteht aus zwei miteinander verbundenen kanalartigen
Profilen, von denen das eine einen Bereich der Scheibenunterkante umschließt und dort
befestigt ist. Das andere nach unten offene Profil trägt an seinen Enden nach innen
gerichtete Haken, die mit Vorsprüngen von Winkelelementen der Hebevorrichtung in Eingriff
treten können, wodurch eine formschlüssige Verbindung erreichbar ist. Gemäß dem Vorschlag
soll das Einschnappen der Verbindungselemente durch das Verfahren der Fensterscheibe
gegen die obere Anschlagsposition erzwungen werden, wodurch gleichzeitig ein selbsttätiges
Ausrichten der Scheibe in der Rahmenkonstruktion erfolgt und zusätzliche Handgriffe
während der Montage nicht notwendig sind.
[0005] Da jedoch das profilartige Kupplungselement an der Scheibenunterkante vormontiert
werden muß, führt der damit verbundene Dickenaufbau regelmäßig zu einer erschwerten
Einführung der Fensterscheibe in den Türschacht. Wegen der notwendigerweise fehlenden
Dichtungen in diesem Bereich kommt es deshalb während der Montage immer wieder zu
Beschädigungen des Lackes. Ein weiteres Problem können die im Schnappbereich der Kupplungselemente
erforderlichen minimalen Toleranzen darstellen, um Umschaltgeräuschen beim Betrieb
des Fensterhebers vorzubeugen.
[0006] Eine weitere Ausführungsform einer schnappbaren Scheibenbefestigung offenbart die
Druckschrift JP-A-6-135228. Die an der Unterkante der Fensterscheibe befestigten Elemente
besitzen an ihren freien Enden konische, widerhakenförmige Bereiche, denen U-profilartige
Verbindungselemente des Fensterhebers zugeordnet sind. Sie weisen außerdem Einführungsschrägen
auf, mit denen die konischen Bereiche der an der Fensterscheibe befestigten Elemente
in Eingriff treten können. Beim Zusammenführen der Verbindungselemente werden die
Schenkel der U-Profile elastisch gespreizt. Nach Abschluß der Montage (in der eingeschnappten
Position) übergreifen an den freien Enden der U-Profile vorgesehene, nach innen gerichtete
Haken die Vorsprünge der konischen, widerhakenförmigen Bereiche der anderen Elemente.
Von Nachteil ist jedoch, daß der von der Scheibenkante abkragende Teil des an der
Fensterscheibe befestigten Verbindungselements den theoretisch ausführbaren Hub verkürzt.
[0007] Die bekannten schnappbaren Verbindungen zwischen einer Fensterscheibe und dem Mitnehmer
eines Fensterhebers verwenden in ein Scheibenloch einrastbare Schnappelemente, deren
obere Begrenzungsflächen als Einführungsfasen für die Scheibenunterkante schräglaufend
ausgebildet sind. Aufgrund dessen, ergibt sich zwischen dem in das Scheibenloch eingerasteten
Schnappelement und der Lochkontur zwangsläufig ein Sitz mit viel Spiel, was beim Wechsel
der an den Mitnehmer angreifenden Kraftrichtung zu Umschaltgeräuschen führt. Darüberhinaus
kann das große Spiel bei Belastungszuständen, die mit einem Verkanten der Fensterscheibe
im Mitnehmer einhergehen, zum Lösen der Verbindung führen.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Verbinden einer Fensterscheibe
mit einem Fensterheber zu entwickeln (Vorrichtung, die z.B. aus der EP-B-0208237 bekannt
ist), die sich durch einen konstruktiv einfachen Aufbau und einfache Herstellbarkeit
sowie Montagefreundlichkeit auszeichnet. Dabei soll die Fensterscheibe vor ihrer Einführung
in den Türschacht keinerlei Zusatzteile tragen, zumindest nicht solche, die zu einem
wesentlichen Dickenaufbau der Fensterscheibe führen. Darüber hinaus soll ein weitestgehend
spielfreier Sitz der Fensterscheibe im Mitnehmer des Fensterhebers gewährleistet sein,
ohne daß dadurch die Herstellung der schnappbaren Verbindung erschwert wird.
[0009] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0010] Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß das Schnappelement des Mitnehmers
das zugeordnete Scheibenloch im montierten Zustand möglichst vollständig und spielfrei
ausfüllen muß, um eine feste, formschlüssige Verbindung zwischen Schnappelement und
Scheibenloch und damit zwischen dem Mitnehmer und der Fensterscheibe zu gewährleisten.
Die schnappbare Vorrichtung ist aber so aufzubauen, daß dieser montierte Zustand von
der Montage zu trennen ist, in der Einführhilfen das Montieren erleichtern und eine
Beschädigung der zu montierenden Teile verhindern, ohne daß Zusatzteile oder Montagehilfen
an der Fensterscheibe erforderlich sind.
[0011] Nach der Erfindung sind beide Mitnehmerbacken bezüglich der Fensterscheibe konvex
ausgebildet und bieten der Scheibenunterkante in ihrem Basisbereich eine Erweiterung.
So kann sich die Fensterscheibe in einem gewissen Winkel im Mitnehmer bewegen und
eventuell auftretende Fertigungs- oder Montagetoleranzen spielfrei ausgleichen. Dies
beugt gleichzeitig einem Aufspreizen der Backen und der damit verbundenen Gefahr des
Lösens der Verbindung zwischen Fensterscheibe und Mitnehmer vor.
[0012] Dabei ist das Schnappelement vorzugsweise im Bereich des kürzesten Abstandes zwischen
den gegenüberliegenden Backen angeordnet.
[0013] In einer ersten Ausführungsform ist an der Scheibenunterkante zumindest im Befestigungsbereich
eine Fase vorgesehen, die im Zusammenwirken mit einem vergleichsweise kurzen Einschnappkonus
des Schnappelements dazu dient, die Backen des Mitnehmers zu spreizen und so die Fensterscheibe
zum Zwecke der Montage einzuführen. Dabei stimmen die Neigungsrichtungen der Fase
der Scheibenunterkante und des Einführungskonuses überein. Je nach Ausführungsvariante
der Fase der Scheibenunterkante ist der Einführungskonus des Schnappelements mehr
oder weniger schmal, jedoch höchstens halb so breit wie die Dicke der Fensterscheibe
ausgebildet. Der übrige Bereich des Schnappelements füllt das Scheibenloch weitestgehend
aus, so daß kein merkliches Spiel mehr auftreten kann. Sogenannte Umschaltgeräusche
werden dadurch vermieden.
[0014] Erfindungsgemäß können unterschiedliche Ausführungsformen der Fase der Scheibenunterkante
zum Einsatz kommen. Neben dem konventionellen keilförmigen Anschleifen der Glaskante
gibt es weitere Möglichkeiten. Zum Beispiel kann an die Scheibenunterkante ein Keil
angeklebt sein. Bei Verwendung einer Verbundfensterscheibe aus einer Glas- und einer
Kunststoffscheibe sollte vorzugsweise die Fase nicht nur an der Kunststoffscheibe
angeformt sein, sie sollte vielmehr eine seitliche keilförmige Fortsetzung aufweisen
und vorzugsweise die gesamte Breite der etwas zurückgesetzten Glasscheibe übergreifen.
An dieser Stelle soll darauf hingewiesen werden, daß selbst die versetzte Anordnung
von zwei Fensterscheiben in Verbundbauweise geeignet ist, eine erfindungsgemäße keilartige
Kontur zur Erleichterung des Verbindungsvorganges von Fensterscheibe und Mitnehmer
zu schaffen.
[0015] In einer weiteren Ausführungsform ist in der Nähe des ersten Scheibenloches, das
dem Schnappelement zugeordnet ist, ein weiteres Scheibenloch vorgesehen. Dieses zweite
Scheibenloch befindet sich im Vergleich zum ersten Scheibenloch bezüglich der Scheibenunterkante
in einem größeren Abstand. Am oberen freien Ende desjenigen Backens des Mitnehmers,
der das Schnappelement trägt, erstreckt sich in Richtung der Fensterscheibe ein Spreizelement
mit einer in Montagerichtung abfallenden Einführungsschräge.
[0016] Während des Montagevorganges tritt zunächst die Scheibenunterkante mit der Einführungsschräge
des Spreizelements in Eingriff und drückt die beiden Backen des Mitnehmers auseinander.
Somit entsteht der notwendige Montagespalt, ohne daß dazu in üblicher Weise auf das
Schnappelement eingewirkt werden muß. Aufgrund dessen ist es nicht notwendig, daß
an der Oberseite des Schnappelements eine Einführungsschräge oder dergleichen vorgesehen
werden muß. In der Regel wird ein kurzer kegelförmiger Endbereich für eine problemlose
Einführung des Schnappelements in das zugehörige Scheibenloch ausreichend sein, wenn
diese deckungsgleich übereinander zum Liegen kommen. Ein derart verlängerter Basisbereich
des Schnappelements vergrößert nicht nur die Belastbarkeit der Verbindungsvorrichtung,
er füllt auch den Hohlraum des Scheibenloches weitestgehend aus, wodurch ein geringeres
Spiel zwischen den Bauelementen auftritt. Die durch die Umkehrung der Belastungsrichtung
(Scheibe heben, Scheibe senken) sonst auftretenden Umschaltgeräusche können so weitestgehend
vermieden werden.
[0017] Hat die Unterkante der Fensterscheibe zum Abschluß des Montagevorganges die Basis
des Mitnehmers erreicht, so schnappen das Schnappelement und das Spreizelement in
die ihnen zugeordneten Scheibenlöcher ein.
[0018] Auch in dieser Ausführungsform besitzen die Backen auf der einander zugewandten Seite
eine konvexe Kontur, so daß sich der zwischen den Backen beiderseits des Schnappelements
erstreckende Spalt konisch erweitert. Durch diese Gestaltung wird ein begrenztes Schwenken
der Fensterscheibe möglich, ohne daß dadurch Spannungen entstehen, die den Mitnehmer
zerstören könnten oder die zum Lösen der Verbindungsvorrichtung führen.
[0019] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und den dargestellten
Figuren näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1a -
- eine schnappbare Verbindungsvorrichtung mit konvex geformten Klemmbacken sowie eine
Verbundfensterscheibe mit Loch während der Montage, jedoch vor dem Spreizen der Klemmbacken;
- Figur 1b -
- die Verbindungsvorrichtung während der Montage, jedoch mit halber Spreizung der Klemmbacken;
- Figur 1c -
- die Verbindungsvorrichtung während der Montage, jedoch mit voller Spreizung der Klemmbacken;
- Figur 1d -
- die Verbindungsvorrichtung nach beendeter Montage;
- Figur 2 -
- eine schnappbare Verbindungsvorrichtung gemäß dem Stand der Technik mit verkanteter
Fensterscheibe;
- Figur 3 -
- ein Mitnehmer entsprechend Figur 1d, jedoch mit verkanteter Fensterscheibe;
- Figur 4 -
- eine Scheibenunterkante mit angeklebtem Keil;
- Figur 5 -
- eine Verbundfensterscheibe aus Glas- und Kunststoffscheibe mit integriertem Keil;
- Figur 6 -
- eine Verbundfensterscheibe mit versetzten, angefasten Scheibenunterkanten;
- Figur 7a -
- eine Variante der Verbindungsvorrichtung mit einem Spreizelement während der Montage,
jedoch vor dem Spreizen der Klemmbacken;
- Figur 7b -
- die Verbindungsvorrichtung während der Montage, wobei die Fensterscheibe im Bereich
ihrer Unterkante mit dem Spreizelement in Eingriff steht;
- Figur 7c -
- die Verbindungsvorrichtung während der Montage, wobei Fensterscheibe im Bereich ihrer
Unterkante mit dem Schnappelement in Eingriff steht;
- Figur 7d -
- die Verbindungsvorrichtung nach beendeter Montage;
- Figur 8 -
- die Verbindungsvorrichtung mit verkanteter Fensterscheibe;
- Figur 9a -
- eine schematische Draufsicht auf eine Fensterscheibe für eine Verbindungsvorrichtung
entsprechend den Figuren 1a bis 1d;
- Figur 9b -
- eine schematische Draufsicht auf eine Fensterscheibe für eine Verbindungsvorrichtung
entsprechend den Figuren 7a bis 7d;
- Figur 9c -
- eine schematische Darstellung eines doppelsträngigen Seilfensterhebers.
[0020] In den Figuren 1a bis 1d sind verschiedene Phasen des Montagevorganges einer mit
einem scheibenloch 10 versehenen Verbundfensterscheibe 1a an einen Mitnehmer 3 dargestellt.
Die Verbundfensterscheibe 1a besteht aus einer Scheibe 11a und einer Scheibe 12a,
die aufeinander geklebt und deren Scheibenunterkanten 110a, 120a zueinander versetzt
angeordnet sind. Dadurch entsteht ein keilförmiger Absatz, der im Sinne der Erfindung
als Fase aufgefaßt wird. Der Mitnehmer 3 besteht aus zwei gegenüberliegenden Backen
31, 32, die über eine gemeinsame Basis 33 miteinander in Verbindung stehen und über
die Befestigungsplatte 34 an einem Fensterheber befestigt werden können. Einer der
elastisch spreizbaren Backen 32 trägt ein stift- oder bolzenartiges Schnappelement
30, welches dem scheibenloch 10 zugeordnet ist. Das Schnappelement besitzt einen im
wesentlichen zylindrischen Bereich 301, an dessen freiem Ende sich ein Einführungskonus
302 mit der schrägverlaufenden Mantelfläche 303 anschließt. Der Verlauf der Schräge
der Mantelfläche 303 entspricht der Neigungsrichtung der stufenförmig (keilförmig)
versetzten Scheibenunterkanten 110a, 120a der Verbundfensterscheibe 1a.
[0021] Die dargestellte Ausführungsform des Mitnehmers 3 stellt mit ihrem im Bereich der
Basis 33 der Backen 31, 32 vorgesehenen Erweiterung 35 in Verbindung mit der konvex
ausgebildeten inneren Kontur der Backen 31, 32 eine Vorzugsvariante der Erfindung
dar. Sie gewährleistet einen spannungsfreien Sitz von Scheibe und Mitnehmer, was später
noch näher erläutert wird.
[0022] Figur 1a zeigt die Verbundfensterscheibe 1a unmittelbar vor ihrer Montage am Mitnehmer
3. Die Dicke der einzelnen Scheiben 11a, 12a entspricht im wesentlichen der Breite
B des Einführungskonuses 302. Um eine sichere Montage zu gewährleisten, ist darauf
zu achten, daß die Breite B der schrägverlaufenden Mantelfläche 303 des Einführungskonuses
302 wenigstens der Scheibendicke entspricht, an die sich eine in gleicher Schräglage
wie die Mantelfläche 303 verlaufende Führungsfläche der Fensterscheibe anschließt.
Im vorliegenden Beispiel sind lediglich die Ränder der Stirnflächen 110a, 112a der
einzelnen Scheiben 11a, 12a beschliffen, so daß als notwendige Breite B des Einführungskonuses
annähernd die Dicke der Scheibe 11a festgelegt werden muß.
[0023] Figur 1b zeigt den Mitnehmer 3 in halb gespreizter Stellung, wobei sich die Scheibe
11a zwischen die linke Backe 31 und die Stirnfläche des Schnappelements 30 geschoben
hat und die Unterkante 120a der benachbarten Scheibe 12a bereits im Kontakt mit der
Mantelfläche 303 des Einführungskonuses 302 steht. Bei einem weiteren Eindringen der
Verbundfensterscheibe 1a in den Mitnehmer 3 kommt es zur maximalen Spreizung der Backen
31, 32 ( siehe Figur 1c). Mit dem Einrasten des Schnappelements 30 in das Scheibenloch
10 ist der Montagevorgang beendet. Gemäß Figur 1d steht dabei die Scheibenunterkante
110a der Scheibe 11a auf der Basis 33 des Mitnehmers 3 auf.
[0024] In Figur 2 ist eine schnappbare Scheibenbefestigung gemäß dem Stand der Technik dargestellt.
Auch sie besteht aus zwei spreizbaren Backen 31', 32', die über eine gemeinsame Basis
33' verbunden und mittels einer Befestigungsplatte 34' mit einem Fensterheber verbindbar
sind. Dem Scheibenloch 10 der Fensterscheibe 1d ist das einstückig an die Backe 31
angeformte Schnappelement 30' zugeordnet. Die Scheibenunterkante 110b ist im wesentlichen
flach ausgebildet, lediglich ihre Ränder sind beschliffen.
[0025] Die Darstellung von Figur 2 zeigt einen kritischen Zustand der Verbindungsvorrichtung
mit einer verkantet, im Mitnehmer 3' liegenden Fensterscheibe 1b. Ein solcher Zustand
kann beispielsweise bei extremen Belastungszuständen (z.B. angefrorene Fensterscheibe)
auftreten. Dies führt nicht nur zu hohen Spannungen in der Verbindungsvorrichtung,
was insbesondere unter tiefen Temperaturen auch zu Brüchen führen kann, sondern auch
zu einem zumindest teilweisen Verlust des Formschlusses zwischen dem Scheibenloch
10 und dem Schnappelement 30'. Es besteht somit eine große Gefahr des Lösens der Verbindung.
[0026] Bei der erfindungsgemäßen Vorzugsvariante des Mitnehmers 3 gemäß Figur 3 können solche
negativen Spannungen nicht auftreten. Da sich der Freiraum ausgehend von dem Schnappelement
30 sowohl nach oben als auch nach unten erweitert, werden Schwenkbewegungen der Fensterscheibe
1c um einen scheinbaren Schwenkpunkt im Bereich des Scheibenloches 10 in einem beschränkten
Bereich spannungsfrei ausgeführt. Eine Gefahr für das Lösen der Verbindung besteht
dadurch nicht.
[0027] Figur 4 zeigt die Kombination einer konventionellen Fensterscheibe mit einer im wesentlichen
ebenen Scheibenunterkante mit einer daran angesetzten Montagehilfe 2. Sie besteht
aus einem Keil 21 mit einer Fase (Einführungsschräge) 22 und einem seitlichen Steg
20 zur Herstellung einer Klebverbindung mit der Fensterscheibe 1b. Dieses Montagehilfsmittel
2 wird vorzugsweise als Kunststoffteil ausgeführt.
[0028] In Figur 5 ist eine Verbundfensterscheibe 1d, bestehend aus einer Kunststoffscheibe
11d und einer Glasscheibe 12d, dargestellt, wobei die Kunststoffscheibe 11d mit ihrem
keilförmigen Ende die Scheibenunterkante 120d der Glasscheibe 12 d überragt. Die schrägverlaufende
Scheibenunterkante 110d überdeckt mit ihrem keilförmigen Fortsatz 111 die Scheibenunterkante
120d fast vollständig. Die Keilspitze 112 besitzt nur einen sehr geringen Durchmesser
so daß auch die Breite B des Einführungskonuses sehr kurz ausgeführt sein kann. Dadurch
gewinnt der zylindrische Bereich 301 des Schnappelements 30 an Länge, wodurch die
Tragfähigkeit der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung verbessert wird.
[0029] Die Verbundfensterscheibe 1e besteht gemäß Figur 6 aus zwei aufeinander geklebten
Glasscheiben 11e, 12e deren untere Kanten 110e, 120e zueinander versetzt angeordnet
sind. Diese Scheibenunterkanten sind stark abgerundet und besitzen im wesentlichen
die Kontur eines Halbkreises. Erfindungsgemäß ergibt sich daraus die Notwendigkeit,
die Breite B des Einführungskonuses 302 des Schnappelements 30 mit einer solchen Mindestbreite
festzusetzen, die der halben Dicke einer Scheibe 11e, 12c entspricht. Somit ist ein
problemloses Einführen der Fensterscheibe 1e in den Spalt zwischen den Backen 31,
32 eines erfindungsgemäßen Mitnehmers problemlos gewährleistet.
[0030] In den Figuren 7a bis 7d sind verschiedene Phasen des Montagevorganges einer Fensterscheibe
1 an den Mitnehmer 3 eines Fensterhebers dargestellt. Der erfindungsgemäße Mitnehmer
3 besteht aus zwei gegenüberliegenden Backen 31, 32, die über eine gemeinsame Basis
33 verbunden sind und mittels der Befestigungsplatte 34 an einem Fensterheber festliegen.
An einen der beiden Backen 32 ist nicht nur das Schnappelement 30, sondern auch ein
keilförmiges Spreizelement 4 einstückig angeformt, wobei das Spreizelement 4 in einem
lichten Abstand A
2 oberhalb des Schnappelements 30 liegt. Jedem dieser nach innen ragenden Teile 30,
4 ist in der Fensterscheibe 1 ein separates Scheibenloch 10, 13 zugeordnet.
[0031] Figur 7a zeigt die erste Phase des Montagevorganges, bei dem die Scheibenunterkante
100 auf die Einführungsschräge 40 des Spreizelements 4 trifft. Bei einer weiteren
Verschiebung der Fensterscheibe 1 in Richtung des Mitnehmers 3 kommt es zur Spreizung
der Backen 31, 32, wodurch gleichzeitig auch das Schnappelement 30 von der gegenüberliegenden
Backe 31 abgehoben wird und einen Einführungsspalt freigibt (siehe Figur 7b).
[0032] Die Länge L des Spreizelements 4 stimmt vorzugsweise etwa mit der Länge des Schnappelements
30 überein oder ist sogar noch etwas länger. Sollte jedoch die Länge L des Spreizelements
4 kürzer sein als die Länge des Schnappelements 30, so ist ein hinreichend großer
konischer Bereich 302 zu wählen, damit die vordringende Scheibenunterkante 100 nicht
am zylindrischen Bereich 301 des Schnappelements blockiert wird.
[0033] Figur 7c zeigt eine Montagephase, bei der die Scheibenunterkante 100 der Fensterscheibe
1 bereits bis zur Stirnfläche des Schnappelements 30 vorgedrungen ist. Für den Fall,
daß das Spreizelement 4 während des Montageprozesses unmittelbar am Scheibenloch 10
vorbeigeführt wird und darin einrasten kann, sollte der lichte Abstand A
2 zwischen dem Spreizelement 4 und dem Schnappelement 30 kleiner gewählt werden, als
der Abstand A
1 zwischen dem unteren Kantenbereich des Scheibenlochs 10 und der Scheibenunterkante
100. Anderenfalls könnte ein weiteres Vordringen der Fensterscheibe 1 durch das Schnappelelment
30 infolge des einrastenden Spreizelements 4 blockiert werden, bzw. es müßte ein verhältnismäßig
großer konischer Bereich 302 am Schnappelement 30 vorgesehen werden. Diesem Problem
kann jedoch auch dadurch begegnet werden, daß das Spreizelement 4 und das Schnappelement
30 seitlich versetzt zueinander angeordnet werden. Natürlich muß dann auch die Anordnung
der Scheibenlöcher 10 und 13 in analoger Weise erfolgen.
[0034] Figur 7d zeigt die Verbindungsvorrichtung nach Abschluß der Montage mit in das Scheibenloch
10 bzw. 13 eingerastetem Schnappelement 30 bzw. Spreizelement 4.
[0035] Eine Vorzugsvariante der Erfindung sieht die Verwendung von konvex ausgebildeten
spreizbaren Backen 31, 32 vor, wobei beiderseits des Schnappelements 30 in Montagerichtung
ein sich erweiternder Raum 35 für die Fensterscheibe 1 bildet. Im Falle des schematisch
in Figur 8 dargestellten Einwirkens seitlicher Kräfte auf die Fensterscheibe 1, die
zu ihrem Verkippen im Mitnehmer 3 führen, treten keine Spannungen auf, die zu einem
Bruch oder gar zum Lösen der Verbindungsvorrichtung führen könnten. Die Fensterscheibe
1 kann im Mitnehmer 3 in einem verhältnismäßig großen Winkelbereich schwenken, wobei
der Scheibenunterkante 100 im Bereich der Basis 33 des Mitnehmers 3 die Erweiterung
35 als Bewegungsfreiraum zur Verfügung steht.
[0036] Die erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtungen sind besonders vorteilhaft für Seilfensterheber
einsetzbar, wie dies in den Figur 9a bis 9c anhand einer schematischen Draufsicht
auf zwei Fensterscheiben in Relation zu einem doppelsträngigen Seilfensterheber dargestellt
ist.
[0037] Figur 9a zeigt eine Fensterscheibe 1, in deren Befestigungsbereiche 90 Ausnehmungen
92 vorgesehen sind, die von seitlichen, konischen Führungsflächen 91 für den Mitnehmer
3 begrenzt sind. Die Scheibenlöcher 10 kontaktieren im montierten Zustand den zylindrischen
Bereich 301 des stift- oder bolzenartigen Schnappelements 30. Diese Fensterscheibe
eignet sich besonders für die in den Figuren 1a bis 1d dargestellte Ausführungsform
der schnappbaren Vorrichtung.
[0038] Figur 9b zeigt eine Fensterscheibe 1, in deren Befestigungsbereiche die Scheibenlöcher
10 und 13 zur Aufnahme des Schnappelements 30 bzw. des keilförmigen Spreizelements
4 angeordnet sind. Diese Fensterscheibe eignet sich besonders für die in den Figuren
7a bis 7d dargestellte Ausführungsform der schnappbaren Vorrichtung.
[0039] Der in Figur 9c dargestellte Fensterheber besteht aus zwei parallelen Führungsschienen
8, auf denen jeweils ein Mitnehmer 3 verschiebbar angeordnet und über in Nippelkammern
50 liegenden Nippeln des Seils 5 mit der aus Seiltrommel 71 und Motor 72 bestehenden
Antriebseinheit 7 verbunden ist. Die Seilrollen 6 dienen der Seilführung zwischen
den Führungsschienen 8 bzw. der Antriebseinheit 7.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 1
- - Fensterscheibe
- 1a
- -Verbundfensterscheibe mit versetzten Scheibenkanten
- 1b
- - konventionelle Glasfensterscheibe
- 1c
- - Fensterscheibe aus Glas oder Kunststoff
- 1d
- - Verbundfensterscheibe aus Glas oder Kunststoff
- 1e
- -Verbundfensterscheibe mit versetzten Scheibenkanten
- 10
- -dem Schnappelement zugeordnetes (erstes) Scheibenloch
- 11a
- -Scheibenlage einer Verbundfensterscheibe aus Glas
- 11d
- -Scheibenlage einer Verbundfensterscheibe aus Kunststoff
- 11e
- -Scheibenlage einer Verbundfensterscheibe aus Glas
- 12a
- -Scheibenlage einer Verbundfensterscheibe aus Glas
- 12d
- -Scheibenlage einer Verbundfensterscheibe aus Glas
- 12e
- -Scheibenlage einer Verbundfensterscheibe aus Glas
- 13
- -dem keilförmigen Spreizelement zugeordnetes (zweites) Scheibenloch
- 100
- - Scheibenunterkante
- 110a
- - Scheibenunterkante
- 110d
- - Scheibenunterkante
- 110e
- - Scheibenunterkante
- 111
- - keilförmiger Fortsatz
- 112
- - Keilspitze
- 120a
- - Scheibenunterkante
- 120d
- - Scheibenunterkante
- 120e
- - Scheibenunterkante
- 2
- - Montagehilfe
- 20
- - seitlicher Steg
- 21
- - Keil
- 22
- - Fase, Einführungsschräge
- 3
- - Mitnehmer/Gleiter
- 3'
- - Mitnehmer/Gleiter
- 30
- - Schnappelement
- 30'
- - Schnappelement
- 31
- - Backe/Schenkel
- 31'
- - Backe/Schenkel
- 32
- -Backe/Schenkel mit Schnappelement (und Spreizelement)
- 32'
- -Backe/Schenkel mit Schnappelement (und Spreizelement)
- 33
- - Basis
- 33'
- - Basis
- 34
- - Befestigungsplatte
- 34'
- - Befestigungsplatte
- 35
- - Erweiterung
- 300'
- - Einführungsschräge
- 301
- - zylindrischer Bereich des Schnappelements
- 302
- -konischer Bereich des Schnappelements (Einführungskonus)
- 303
- - Mantelfläche des Einführungskonuses
- 310
- - Anschlagfläche
- 5
- - Seil
- 6
- - Seilrolle
- 50
- - Nippelkammer mit Seilnippel
- 7
- - Antrieb
- 71
- - Seiltrommel
- 72
- - Motor
- 8
- - Führungsschiene
- A1
- - Abstand
- A2
- - Abstand
- B
- - Breite des Einführungskonuses
- L
- - Länge
1. Schnappbare Vorrichtung zum Verbinden einer Fensterscheibe (1a, 1b, 1c, 1d, 1e) mit
einem Fensterheber unter Verwendung von mindestens einem Paar elastisch spreizbarer
Backen (31, 32), die mit der Mechanik des Fensterhebers in Verbindung stehen, wobei
wenigstens einer der Backen mindestens ein in Richtung der Fensterscheibe weisendes
Schnappelement (30, 30') in Form eines Hakens oder Stiftes oder dergleichen aufweist,
das einem Scheibenloch (10, 13) zugeordnet ist und dessen Umfang im eingerasteten
Zustand der Fensterscheibe zumindest über einen Teil seiner Breite das Scheibenloch
ausfüllt, und wobei eine Einführeinrichtung zum Spreizen der Backen beim Einführen
der Fensterscheibe in die schnappbare Vorrichtung vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die der Fensterscheibe (1a, 1b, 1c, 1d, 1e) zugewandten Flächen der spreizbaren
Backen (31, 32) konvex ausgebildet sind und in ihrem Basisbereich (33) eine Erweiterung
(35) mit einer Breite größer der Scheibendicke bilden, worin das freie untere Ende
der Fensterscheibe (1; 1a, 1b, 1c, 1d, 1e) hineinschwenken kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführeinrichtung (110a, 110c, 120a, 302, 303; 4, 40) zum Spreizen der
Backen (31, 32) ein Teil der Fensterscheibe (1; 1a, 1b, 1c, 1d, 1e) und/oder ein Teil
der schnappbaren Vorrichtung ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführeinrichtung aus einer an der Unterkante der Fensterscheibe (1a, 1b,
1c, 1d, 1e) vorgesehenen Fase (22, 110c, 110d) oder dergleichen besteht, deren Neigungsrichtung
mit der Neigungsrichtung eines Einführungskonus (302) des Schnappelements (30) übereinstimmt,
wobei die Breite (B) des Einführungskonus (302) höchstens halb so groß ist wie die
Dicke der Fensterscheibe (1a, 1b, 1c, 1d, 1e).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der sich an den Einführungskonus (302) anschließende Bereich (301) mit im wesentlichen
orthogonal zur Verschieberichtung der Fensterscheibe (1a, 1b, 1c, 1d, 1e) verlaufenden
Anschlagflächen (310) annähernd eine solche Breite besitzt, die der Dicke der Fensterscheibe
(1a, 1b, 1c, 1d, 1e) zwischen dem unteren Ende der mit dem zum Einführungskonus (302)
komplementären Fase und der Seite der Fensterscheibe (1a, 1c, 1d, 1e), die an den
schnappbaren Backen anschlägt, entspricht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fase an der Scheibenunterkante von zwei miteinander verbundenen stufig versetzten
Scheiben (11a, 12a, 11d, 12d, 11e, 12e) gebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden verbundenen Scheiben (11a, 12a, 11d, 12d, 11e, 12e) eine Fase
trägt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einführungskeil (2) im Befestigungsbereich an die Scheibenunterkante (110b)
angeklebt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fensterscheibe (1d) aus einer Glasscheibe (12d) und einer Kunststoffscheibe
(11d) besteht, wobei die Unterkante der Kunststoffscheibe (11d) die Glasscheibe (12d)
überragt und einen gemeinsamen keilförmigen Abschluß bildet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführeinrichtung aus einem Spreizelement (4) besteht, das mit dem oberen
freien Ende des Backens (32) der Vorrichtung (Mitnehmer 3) verbunden ist, der das
Schnappelement (30) trägt, und daß ein zweites Scheibenloch (13) vorgesehen ist, in
das das Spreizelement (4) nach Beendigung des Montagevorganges eingreift.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (L) des Spreizelements (4) der Dicke der Fensterscheibe (1) entspricht
und daß das Schnappelement (30) einen kurzen Einführungskonus (302) trägt, der sich
höchstens über die Hälfte der Scheibendicke erstreckt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (L) des Spreizelements (4) größer als die Dicke der Fensterscheibe
(1) ist und daß das Schnappelement (30) an seinem freien Ende nur eine schmale Einführungsfase
trägt, die sich höchstens über ein Viertel der Scheibendicke erstreckt.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (A1) des ersten Scheibenloches (10) von der Scheibenunterkante (100) größer ist, als
der lichte Abstand (A2) zwischen dem Schnappelement (30) und dem Spreizelement (4), falls das Schnappelement
(30) und das Spreizelement (4) in Verschieberichtung hintereinander liegen und das
Spreizelement (4) in das dem Schnappelement (30) zugeordnete Scheibenloch (10) eingreifen
könnte.
13. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Befestigungsbereich (90) der Fensterscheibe Ausnehmungen (91) ausweist,
die von seitlichen konischen Führungsflächen (92) für den Mitnehmer (3) begrenzt sind.
1. Snap-fitting device for connecting a window pane (1a, 1b, 1c, 1d, 1e) to a window
lifter by using at least one pair of elastically expanding jaws (31, 32) which are
connected to the mechanics of the window lifter, wherein at least one of the jaws
has at least one snap element (30, 30') pointing towards the window pane and in the
form of a hook or pin or the like which is associated with a hole (10, 13) in the
pane and whose circumference in the engaged state of the window pane fills up at least
over a part of its width the hole in the pane and wherein an insert device is provided
for expanding the jaws when inserting the window pane into the snap-fitting device,
characterised in that the surfaces of the expanding jaws (31, 32) facing the window
pane (1a, 1b, 1c, 1d, 1e) are formed convex and form in their base area (33) an expansion
(35) with a width greater than the thickness of the pane in which the free lower end
of the window pane (1, 1a, 1b, 1c, 1d, 1e) can swivel.
2. Device according to claim 1 characterised in that the insert device (110a, 110c, 120a,
302, 303; 4, 40) for spreading out the jaws (31, 32) is a part of the window pane
(1, 1a, 1b, 1c, 1d, 1e) and/or a part of the snap-in device.
3. Device according to claim 1 or 2 characterised in that the insert device consists
of a bevel (22, 110c, 110d) or the like provided on the lower edge of the window pane
(1a, 1b, 1c, 1d, 1e) and whose incline direction agrees with the incline direction
of an insert cone (302) of the snap-in element (30) wherein the width (B) of the insert
cone (302) is at most half as large as the thickness of the window pane (1a, 1b, 1c,
1d, 1e).
4. Device according to claim 3 characterised in that the area (301) adjoining the insert
cone (302) with stop faces (310) running substantially orthogonal to the displacement
direction of the window pane (1a, 1b, 1c, 1d, 1e) has approximately such a width which
corresponds to the thickness of the window pane (1a, 1b, 1c, 1d, 1e) between the lower
end of the bevel complementary with the insert cone (302) and the side of the window
pane (1a, 1c, 1d, 1e) which stops against the snap-fit jaws.
5. Device according to claim 3 characterised in that the bevel is formed on the lower
edge of the pane by two panes (11a, 12a, 11d, 12d, 11e, 12e) which are off-set by
a step and connected together.
6. Device according to claim 5 characterised in that each of the two connected panes
(11a, 12a, 11d, 12d, 11e, 12e) supports a bevel.
7. Device according to claim 3 characterised in that an insert wedge (2) is stuck in
the fastening area on the lower edge (110b) of the pane.
8. Device according to claim 3 characterised in that the window pane (1d) consists of
one glass pane (12d) and one plastics pane (11d) wherein the lower edge of the plastics
pane (11d) projects over the glass pane (12d) and forms a common wedge-shaped closure.
9. Device according to claim 1 or 2 characterised in that the insert device consists
of an expanding element (4) which is connected to the upper free end of the jaw (32)
of the device (entrainment member 3), which supports the snap-in element (30), and
that a second hole (13) is provided in the pane into which the expanding element (4)
engages at the end of the assembly process.
10. Device according to claim 9 characterised in that the length (L) of the expanding
element corresponds to the thickness of the window pane (1) and that the snap-in element
(30) supports a short insert cone (302) which extends at most over half the thickness
of the pane.
11. Device according to claim 9 characterised in that the length (L) of the expanding
element (4) is greater than the thickness of the window pane (1) and that the snap-in
element (30) supports at its free end only a narrow insert bevel which extends at
most over a quarter of the thickness of the pane.
12. Device according to one of the preceding claims 9 to 11 characterised in that the
distance (A1) of the first pane hole (10) from the lower edge (100) of the pane is
greater than the internal distance (A2) between the snap-in element (30) and the expanding
element (4) if the snap-in element (30) and the expanding element (4) lie one behind
the other and the expanding element (4) could engage in the hole (10) in the pane
associated with the snap-in element.
13. Device according to at least one of the preceding claims characterised in that each
fastening area (90) of the window pane has recesses (91) which are defined by side
conical guide faces (92) for the entrainment member (3).
1. Dispositif à encliquetage pour la jonction d'une vitre de fenêtre (1a, 1b, 1c, 1d,
1e) avec un lève-vitre en utilisant au moins une paire de mâchoires (31, 32) susceptibles
de s'écarter élastiquement et en liaison avec le système mécanique du lève-vitre,
l'une au moins des mâchoires comprenant au moins un élément d'enclenchement (30, 30')
tourné en direction de la vitre de fenêtre, sous forme d'un crochet, d'une tige ou
similaire, associé à un trou (10, 13) dans la vitre et dont la périphérie remplit
le trou de vitre au moins sur une partie de sa largeur dans l'état enclenché de la
vitre de fenêtre, et dans lequel il est prévu un dispositif d'introduction pour l'écartement
des mâchoires lorsqu'on introduit la vitre de fenêtre dans le dispositif à encliquetage,
caractérisé en ce que
les surfaces, tournées vers la vitre de fenêtre (1a, 1b, 1c, 1d, 1e), des mâchoires
(31, 32) susceptibles de s'écarter, sont réalisées sous forme convexe et forment dans
leur région de base (33) un élargissement (35) avec une largeur supérieure à l'épaisseur
de la vitre, dans lequel l'extrémité inférieure libre de la vitre de fenêtre (1 ;
1a, 1b, 1c, 1d, 1e) est susceptible de basculer.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'introduction
(110a, 110c, 120a, 302, 303 ; 4, 40) destiné à écarter les mâchoires (31, 32) est
une partie de la vitre de fenêtre (1 ; 1a, 1b, 1c, 1d, 1e) et/ou une partie du dispositif
à encliquetage.
3. Dispositif selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que
le dispositif d'introduction est constitué par un biseau (22, 110c, 110d) prévu au
niveau de l'arête inférieure de la vitre de fenêtre (1a, 1b, 1c, 1d, 1e), ou similaire,
dont la direction d'inclinaison coïncide avec la direction d'inclinaison d'un cône
d'introduction (302) de l'élément à encliquetage (30), la largeur (B) du cône d'introduction
(302) étant tout au plus la moitié de l'épaisseur de la vitre de fenêtre (1a, 1b,
1c, 1d, 1e).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la région (301) qui se
raccorde au cône d'introduction (302) possède des surfaces de butée (310) sensiblement
perpendiculaires à la direction de translation de la vitre de fenêtre (1a, 1b, 1c,
1d, 1e), lesquelles possèdent approximativement une largeur qui correspond à l'épaisseur
de la vitre de fenêtre (1a, 1b, 1c, 1b, 1e) entre l'extrémité inférieure du biseau
complémentaire au cône d'introduction (302) et le côté de la vitre de fenêtre (1a,
1b, 1c, 1d, 1e), qui est en butée contre la mâchoire à encliquetage.
5. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que le biseau est formé sur
l'arête inférieure de deux vitres (11a, 12 a, 11d, 12d, 11e, 12e) mutuellement reliées
et décalées en gradins.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que chacune des deux vitres
reliées (11a, 12a, 11d, 12d, 11e, 12e) porte un biseau.
7. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un coin d'introduction (2)
est collé dans la région de fixation sur l'arête inférieure de vitre (110b).
8. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la vitre de fenêtre (1d)
est formée par une vitre en verre (12d) et par une vitre en matière plastique (11b),
l'arête inférieure de la vitre en matière plastique (11d) dépassant la vitre en verre
(12d) et constituant une terminaison commune en forme de coin.
9. Dispositif selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que
le dispositif d'introduction est constitué par un élément d'écartement (4), relié
à l'extrémité supérieure libre de la mâchoire (32) du dispositif (élément d'entraînement
3), qui porte l'élément à encliquetage (30), et en ce qu'il est prévu un second trou
(13) dans la vitre, dans lequel s'engage l'élément d'écartement (4) après terminaison
de l'opération de montage.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que la longueur (L) de l'élément
d'écartement (4) correspond à l'épaisseur de la vitre de fenêtre (1), et en ce que
l'élément à encliquetage (30) porte un court cône d'introduction (302) qui s'étend
tout au plus sur la moitié de l'épaisseur de la vitre.
11. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que la longueur (L) de l'élément
d'écartement (4) est supérieure à l'épaisseur de la vitre de fenêtre (1), et en ce
que l'élément à encliquetage (30) porte à son extrémité libre uniquement un étroit
biseau d'introduction qui s'étend tout au plus sur un quart de l'épaisseur de la vitre.
12. Dispositif selon l'une des revendications précédentes 9 à 11, caractérisé en ce que
la distance (A1) du premier trou (10) dans la vitre jusqu'à l'arête inférieure (100) dans la vitre
est supérieure à la distance libre (A2) entre l'élément à encliquetage (30) et l'élément d'écartement (4), dans le cas où
l'élément à encliquetage (30) et l'élément d'écartement (4) sont situés l'un derrière
l'autre dans la direction de translation, et où l'élément d'écartement pourrait s'engager
dans le trou (10) de la vitre associé à l'élément à encliquetage (30).
13. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce
que chaque région de fixation (90) de la vitre de fenêtre comporte des évidements
(91) qui sont délimités par des surfaces de guidage latérales coniques (92) pour l'élément
d'entraînement (3).