[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Gleisbremselement, insbesondere in Verbindung
mit Gleisbremsprellböcken, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Ein Gleisbremselement der eingangs genannten Art ist aus der DE 24 53 223 bekanntgeworden.
Die im Querschnitt annähernd C-förmigen Klemmplatten werden oberhalb des Schienenkopfes
mit Hilfe von Spannbolzen zusammengepreßt. Im unteren Bereich weisen die Klemmplatten
winkelförmige Reibelemente auf, die aus einem geeigneten Reibmaterial, zum Beispiel
Bronze, bestehen. Die Reibelemente legen sich gegen die Unterseite und die Seitenflächen
des Schienenkopfes. Auf dem Schienenkopf stützt sich ein sogenanntes Futterstück ab,
das ebenfalls aus reibendem Material besteht und das an seiner Oberseite Schrägflächen
aufweist, mit denen der obere Schenkel der Klemmplatten in Eingriff steht. Bei einer
Zugspannung in den Spannschrauben wird über Keilwirkung eine Druck- und Zugkraft auf
die Reibelemente ausgeübt, so daß eine entsprechende Reibkraft am Schienenkopf entsteht.
[0003] Aus der DE 834 572 oder der DE 34 22 230 sind Modifikationen eines derart beschriebenen
Bremselements bekanntgeworden.
[0004] Von dem Reibungskoeffizienten abgesehen, ist die Bremswirkung eines derartigen Gleisbremselements
abhängig von der Kraft, mit der die Reibelemente gegen den Schienenkopf gepreßt werden.
Diese Kraft wird über den Spannbolzen eingeleitet, wobei zwischen dem Spannbolzen
und einer Klemmplatte ein Doppelfederring angeordnet ist. Die einzige Möglichkeit,
die Preßkraft vorzugeben, besteht in der Messung des Drehmoments, mit dem die Spannbolzen
festgezogen werden. Zwischen dem gemessenen Drehmoment und der tatsächlich ausgeübten
Preßkraft bestehen jedoch keine definierten Beziehungen, da das gemessene Drehmoment
auch von anderen Größen abhängt, wie zum Beispiel der Reibung des Spannbolzengewindes
oder der Reibung des Schraubenkopfes an der Feder usw. Kommt es zu einem Verschleiß
des Reibelements, wird der verminderte Abstand zwischen den Klemmplatten durch die
Schraubenfeder ausgeglichen. Hat die Feder ein ungünstiges Kraft-Weg-Verhalten, was
bei den verwendeten normalerweise der Fall ist, führt der Verschleiß zu einer signifikant
verringerten Preßkraft.
[0005] Der eigentliche Bremseffekt durch das Gleisbremselement erfolgt durch das Verschieben
des Gleisbremselements am Schienenkopf, zum Beispiel durch einen Prellbock, der entweder
relativ lose auf den Schienen aufsteht oder in dem Gleisbremselemente integriert sind.
Bevor es jedoch dazu kommt, muß die Haftreibung überwunden werden, die theoretisch
mindestens doppelt so groß wie die Gleitreibung ist, im praktischen Fall jedoch viel
höher sein kann aufgrund der witterungsbedingten Korrosion von Schiene und bremsenden
Teilen des Gleisbremselements. Für die erste Aufprallphase wirkt daher das Gleisbremselement
wie ein starres Hindernis, das sich erst nach Überwindung der Haftreibung in Bewegung
setzt. Dies wirkt sich in einem nicht unerheblichen Stoß auf das auffahrende Fahrzeug
aus. Die beschriebene Haftreibung führt zu einem außerordentlich hohen, nicht mehr
zulässigen Wert, wenn mehrere Gleisbremselemente Stoß an Stoß hintereinander angeordnet
werden. Daher ist es in der Praxis üblich, die Gleisbremselemente in Abständen anzuordnen,
damit bei einem Auffahrvorgang die Haftreibung der einzelnen Gleisbremselemente nacheinander
überwunden wird.
[0006] Aus GB-A-2 060 095 ist ein Gleisbremselement bekanntgeworden, bei dem Spannplatten,
die an der Unterseite mit Reibmaterial versehen sind, einen Schienenkopf untergreifen
und mit den oberen Abschnitten gegen ein längliches Halteelement anliegen. Durchgehende
Schraubenbolzen verbinden die gegenüberliegenden Spannplatten mit dem Halteelement
dazwischen. In beabstandeten Ausnehmungen des Halteelements sind Tellerfederpakete
angeordnet, die über Druckscheiben von Schraubenbolzen beaufschlagt sind, die in das
Halteelement eingeschraubt sind. Die Tellerfederpakete wirken auf ein längliches Element
unterhalb des Halteelements, das auf diese Weise gegen den zugeordneten Schienenkopf
angepreßt wird. Das längliche Element bzw. ein entsprechender Einsatz im länglichen
Element ist aus geeignetem Reibmaterial.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gleisbremselement, insbesondere in
Verbindung mit Gleisbremsprellböcken, zu schaffen, das bei gleichen Abmessungen für
die verschiedensten Schienentypen geeignet ist und das die Einstellung definierter
Bremskräfte erlaubt.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung stützt sich die Spannvorrichtung über Klötze
aus Reibmaterial an der Oberseite des Schienenkopfes ab und übt eine Zugkraft auf
die Klemmplatten aus. Die Preßkraft für die Bremsbelagschicht wird daher nicht durch
Keilwirkung aufgebracht, sondern, wie an sich bekannt ausschließlich durch Zugkraft
an den Klemmplatten. Die Zugkraft wird von Spannbolzen aufgebracht, die auf die Klötze
wirken, die auf dem Schienenkopf aufsitzen und aus Reibmaterial bestehen. Die Verstellung
des Spannbolzens führt zu einer proportionalen Verstellung der Spannplatten und damit
der von der Bremsbelagschicht auf den Schienenkopf ausgeübten Preßkraft. Es ist daher
auf diese Weise möglich, zwischen der Preßkraft und der Druckkraft am Schienenkopf
eine einfache Beziehung herzustellen, um jeweils die gewünschte Bremskraft einzustellen.
Zwar kommt es in den Klemmplatten zu einer Dehnung, wenn große Zugkräfte aufgebracht
werden, diese Dehnung ist jedoch im Elastizitätsbereich ebenfalls linear, so daß sich
zwischen der Linearität der Spannbolzenverstellung und der Preßkraft am Schienenkopf
nichts ändert.
[0010] Die erfindungsgemäße Spannvorrichtung läßt sich darüber hinaus so ausführen, daß
sie auf jeden beliebigen Schienentyp anwendbar ist.
[0011] Die Klötze sind in Ausnehmungen der Futterleiste angeordnet und zwischen Spannbolzen
und Klotz ist eine Druckfeder angeordnet. Der Verschleiß des Bremsbelags äußert sich
in einem Federweg. Ist erfindungsgemäß eine Tellerfeder bzw. ein Tellerfederpaket
als Druckfeder vorgesehen, ergibt sich ein vorteilhaftes Kraft-Weg-Verhalten. Ein
mehr oder weniger großer Verschleiß führt daher nur zu einer sehr geringen Verringerung
der Preßkraft der Bremsbelagschicht an dem Schienenkopf.
[0012] Durch die Erfindung wird darüber hinaus der Vorteil erhalten, daß die Preßkraft über
den Weg, den der Spannbolzen zurücklegt, meßbar ist. Dies ist bei der Erfindung dadurch
verwirklicht, daß der Spannbolzen hohl ist und sich ein Anzeigedorn durch den Spannbolzen
bis zum Klotz erstreckt. Zwischen Spannbolzenkopf und Anzeigedorn kann sich eine Sicherung
befinden, die verhindert, daß der Anzeigedorn durch den Spannbolzen hindurchfällt.
Die Relativlage von Anzeigedorn und Spannbolzen ist ein Maß für den Weg, den der Spannbolzen
beim Festziehen zurücklegt. Er kann außerdem dazu verwendet werden, den Verschleiß
anzuzeigen. Wird beispielsweise nach dem ersten Festziehen des Spannbolzens die Position
des Anzeigedorns markiert und hat der Anzeigedorn nach einem Bremsvorgang eine demgegenüber
veränderte abgesenkte Position, dann ist der Abstand zwischen der Markierung und der
abgesenkten Position ein Maß für den Verschleiß der Bremsbelagschicht.
[0013] Die Sicherung des Anzeigedorns im Spannbolzen verhindert, daß der Anzeigedorn durch
den Spannbolzen hindurchfällt, bevor eine Montage erfolgt ist. Ein Preßsitz zwischen
Anzeigedorn und Klotz ermöglicht das Festhalten des Klotzes am Spannbolzen vor der
endgültigen Montage.
[0014] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung können die Futterleiste, der Klotz, das Tellerfederpaket
und der Spannbolzen einschließlich Anzeigedorn eine vormontierbare Einheit bilden,
die an Ort und Stelle mit Hilfe der Klemmplatten am Schienenkopf montiert wird. Wie
schon erwähnt, sorgt der Anzeigedorn dafür, daß der Klotz durch die Verbindung mit
dem Anzeigedorn in der Einheit gehalten ist.
[0015] Es versteht sich, daß bei einer länglichen Ausbildung des Gleisbremselements die
Futterleiste sich über die Länge der Klemmplatten erstrecken kann und mehrere Klötze
im Abstand in Ausnehmungen hält, um über die Länge des Gleisbremselements einen gleichmäßigen
Andruck der Bremsbelagschicht am Schienenkopf zu erhalten.
[0016] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die dem Schienenkopf zugekehrte
Seite der Bremsleiste im Querschnitt konvex gewölbt. Die konvexe Wölbung der Bremsleiste
hat den Vorteil, daß sie mit einer definierten Fläche am Schienenkopf anliegt, und
zwar nur an der Unterseite. Dies sorgt ebenfalls für definierte Bremsverhältnisse.
[0017] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt eine Endansicht eines Gleisbremselements nach der Erfindung für zwei unterschiedliche
Schienen.
- Fig. 2
- zeigt das Gleisbremselement nach Fig. 1 teilweise im Schnitt für eine dritte Schienenform.
- Fig. 3
- zeigt eine Seitenansicht des Gleisbremselements nach Fig. 1 in Richtung Pfeil 3.
[0018] Fig. 1 zeigt im Schnitt eine erste Schiene 10 (linke Seite) und eine zweite Schiene
12 (rechte Seite) mit einem Schienenkopf 14 bzw. 16. Für beide Schienenköpfe 14, 16
ist ein identisches Gleisbremselement 18 vorgesehen. In Fig. 2 ist eine dritte Schiene
20 mit einem Schienenkopf 22 gezeigt, für die das identische Gleisbremselement 18
angewendet wird. Es ist daher universal einsetzbar. Es weist auf gegenüberliegenden
Seiten des Schienenkopfes Klemmplatten 24, 26 auf, die im Querschnitt annähernd C-förmig
und an den Enden durch nach innen stehende Flanschen 80, 82 Abschlüsse bilden. Ein
oberer Schenkel 28 bzw. 30 der Klemmplatten 24, 26 übergreift eine Futterleiste 32,
die an der Oberseite Dachflächen aufweist. Am unteren Schenkel 34, 36 der Klemmplatten
24, 26 ist eine Bremsbelagschicht 38 bzw. 40 in Form einer Bremsleiste 38 bzw. 40
durch Schrauben befestigt, wie bei 42 angedeutet. In Fig. 1 sind die Schrauben gestrichelt
eingezeichnet. Wie zu erkennen, sind die Bremsleisten 38, 40, die aus einem geeigneten
Reibmaterial, wie zum Beispiel Bronze, bestehen, an der Außenseite konvex gewölbt
und liegen nur an der Unterseite des Schienenkopfes 14, 16 bzw. 22.
[0019] Wie in Fig. 2, linke Seite, zu erkennen, weisen die Bremsleisten Bohrungen auf, in
die als erhabene Abschnitte stopfenartige Verschleißabschnitte eingesetzt sind. Die
im Querschnitt kreisförmigen Verschleißabschnitte weisen an der der Klemmplatte 24
zugekehrten Seite einen Flansch 46 auf, der in einer entsprechenden Ausnehmung oder
Ansenkung der Bremsleiste einsitzt. Dadurch sind die Verschleißabschnitte sicher in
der Bremsleiste gehalten. Jede Bremsleiste kann in Längsrichtung beabstandet eine
Reihe derartiger Verschleißabschnitte aufweisen. Sie bestehen aus einem geeigneten
Kunststoffmaterial, beispielsweise Polyamid, das eine relativ hohe Druckfestigkeit
aufweist. Sie stehen nur geringfügig über die gewölbte Oberseite der Bremsleisten
über (siehe Fig. 1 und rechte Seite Fig. 2), bilden jedoch die einzige Anlagefläche
an der Unterseite des Schienenkopfes 14, 16 bzw. 22.
[0020] Die sich über die Länge der Klemmplatten 24, 26 erstreckende Futterleiste 32 hat
an der Unterseite drei im Abstand angeordnete kreisförmige Ausnehmungen 48, in denen
zylindrische Klötze 50 einsitzen. Sie bestehen aus einem geeigneten Reibmaterial,
beispielsweise Bronze. In die Unterseite der Klötze 50 sind stopfenartige Verschleißabschnitte
52 aus einem geeigneten druckfesten Kunststoffmaterial, beispielsweise Polyamid, eingelassen
und durch Preßsitz darin gehalten. Außen vorstehende Flansche bilden als erhabene
Abschnitte 54 die einzige Anlagefläche der Klötze 50 am Schienenkopf 14, 16 bzw. 22.
[0021] Oberhalb der Klötze 50 sitzen in den Ausnehmungen 48 ein Tellerfederpaket als Druckfeder
56 und eine Druckscheibe 58. Auf der Druckscheibe 58 stützt sich ein Spannbolzen 60
ab, dessen Schaft 62 in einer Gewindebohrung der Futterleiste 32 sitzt. Über die Druckscheibe
58 übt der Spannbolzen 60 einen Druck auf den Klotz 50 aus. Da die Futterleiste 32
über Schrauben 64 bzw. 66 mit den Klemmplatten 24, 26 verbunden ist, wird eine Zugkraft
auf letztere aufgebracht, die zu einer Preßkraft der Bremsleisten gegen die Unterseite
des Schienenkopfes 14, 16 bzw. 22 führt.
[0022] Die Spannbolzen 60 sind hohl und nehmen einen Anzeigedorn 66a auf, der bei 68 am
unteren Ende im Preßsitz in einer Bohrung des Klotzes 50 einsitzt. Im Bereich des
Kopfes 70 des Spannbolzens 60 sorgt eine Sicherung 72 dafür, daß der Anzeigedorn 66
nicht nach unten durch den Spannbolzen 60 fallen kann. Die Sicherung 72 besteht in
einem Federring oder dergleichen, der gegen einen Absatz 74 des Spannbolzens 60 anliegt,
wenn er eine vorgegebene Strecke nach unten bewegt wird.
[0023] Die Schäfte der Gewindebolzen 64, 66 erstrecken sich durch großzügig bemessene Öffnungen
76 der Spannplatten 24, 26.
[0024] Futterleiste 32, Spannbolzen 60, Druckscheibe 58, Tellerfederpaket und Klötze 50
bilden eine vormontierte Einheit, bevor das Gleisbremselement 18 am Schienenkopf 14,
16, 22 montiert wird. Die beschriebene Einheit wird auf den Schienenkopf aufgesetzt
und es erfolgt das Befestigen der Klemmplatten 24, 26 mit Hilfe der Schrauben 64,
66. Durch Festziehen des Spannbolzens 60 wird, wie beschrieben, eine Preßkraft auf
die Klötze 50 und die Bremsleisten aufgebracht, wobei der von dem Spannbolzen 60 zurückgelegte
Weg ein Maß für diese Kraft ist. Dieser Weg kann nun durch den Anzeigedorn 66a, der
auf dem Klotz 50 aufsitzt, gemessen werden.
[0025] Erfolgt nun ein Auffahrvorgang, indem beispielsweise ein von einem Fahrzeug bewegter
Gleisbremsprellbock auf einer Seite gegen die Spannplatten 24, 26 andrückt, muß zunächst
die Haftreibung überwunden werden. Diese wird jedoch ausschließlich durch die stopfenartigen
Verschleißabschnitte bestimmt. Da diese bestimmungsgemäß einen sehr kleinen Reibungskoeffizienten
haben, ist die Stoßkraft zum Inbewegungsetzen des Gleisbremselements 18 relativ klein.
Eine kurze Reibstrecke genügt jedoch, um den erhabenen Bereich der Verschleißabschnitte
abzutragen, so daß die Bremsleisten bzw. der Klotz 50 reibend mit dem Schienenkopf
14, 16 bzw. 22 zusammenwirken.
[0026] Nach einem derartigen Bremsvorgang ist es erforderlich, die Verschleißelemente auszutauschen.
1. Gleisbremselement, insbesondere in Verbindung mit Gleisbremsprellböcken, mit zwei
einen Schienenkopf auf jeder Seite umgreifenden Klemmplatten, die an dem den Schienenkopf
untergreifenden Abschnitt einen Bremsbelagabschnitt für den Eingriff am Schienenkopf
aus geeignetem festem Reibmaterial aufweisen, einem zwischen den Spannplatten angeordneten
und mit diesen über mindestens einen Schraubenbolzen verbundenen Halteelement, das
an seiner unteren, dem Schienkopf zugekehrten Seite mehrere beabstandete Ausnehmungen
aufweist, in der jeweils eine Federanordnung sitzt, die von einem Schraubenbolzen
im Halteelement beaufschlagt ist zur Anpressung eines Elements aus Reibmaterial gegen
die Oberseite des Schienenkopfes, wodurch eine Zugkraft auf die Klemmplatten ausgeübt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement eine Futterleiste (32) ist, die
in den beabstandeten Ausnehmungen (54) zylindrische Klötze (50) aus Reibmaterial aufnimmt
und daß der Spannbolzen (60) hohl ist und sich ein Anzeigedorn (66a) durch den Spannbolzen
(60) bis zum Klotz (50) erstreckt.
2. Gleisbremselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (56)
von einem Tellerfederpaket gebildet ist.
3. Gleisbremselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Spannbolzenkopf
(70) und Anzeigedorn (66a) eine Sicherung (72) vorgesehen ist, die verhindert, daß
der Anzeigedorn (66a) durch den Spannbolzen (60) hindurchfällt.
4. Gleisbremselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Anzeigedorn (66a) im Preßsitz in einer Sackbohrung des Klotzes (50) sitzt.
5. Gleisbremselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Futterleiste (32) mittels Schraubenbolzen (64, 66) mit den Klemmplatten (24, 26) verbunden
ist und die Öffnungen (76) in den Klemmplatten (24, 26) für die Schraubenbolzen (64,
66) im Durchmesser größer sind als der Durchmesser der Bolzenschäfte.
1. A rail brake element, in particular for use in rail brake buffer blocks, comprising
a pair of clamping plates extending about a rail head from each side and include at
its portion below the rail head a brake lining portion of suitable rigid friction
material for engagement with the rail head, a retaining element located between the
clamping plates and attached to the clamping plates by at least one screw bolt, the
retaining element at the lower side facing the rail head including spaced recesses
each accommodating spring means which are urged by a screw bolt in the retaining element
to press an element of friction material against the top surface of the rail head,
whereby a tension force is exerted on the clamping plates, characterized in that the
retaining element is a lining ledge (32) which receives cylindrical pads (50) of friction
material in the spaced recesses and in that the clamping bolt (60) is hollow, and
an indicator rod (66a) extends through the clamping bolt (60) to the pad (50).
2. A rail brake element according to claim 1, characterized in that the compression spring
(56) comprises a Belleville spring assembly.
3. A rail brake element according to claim 1 or 2, characterized in that securing means
(72) are positioned between the clamping bolt head (70) and the indicator rod (66a)
to prevent the indicator rod (66a) from dropping through the clamping bolt (60).
4. A rail brake element according to any of claims 1 to 3, characterized in that the
indicator rod (66a) is interference-fitted into a blind bore of the pad (50).
5. A rail brake element according to any of claims 1 to 4, characterized in that the
lining ledge (32) is connected to the clamping plates (24, 26) by means of threaded
bolts (64, 66) and the apertures (76) in the clamping plates (24, 26) for receiving
the threaded bolts (64, 66) are of a diameter in excess of the diameter of the bolt
shafts.
1. Organe de freinage pour voie ferrée, en particulier en liaison avec des heurtoirs
de freinage de voie ferrée, comportant deux plaques de serrage entourant, de chaque
côté, un champignon de rail, ces plaques présentant une partie de garniture de freinage
en matériau de friction résistant approprié, reprenant par dessous le champignon de
rail pour faire prise avec lui, comportant également un élément de maintien disposé
entre les plaques de serrage et relié à ces plaques par au moins un boulon fileté,
cet élément présentant, sur sa face inférieure tournée vers le champignon de rail
plusieurs évidements prévus à une certaine distance les uns des autres, dans chacun
desquels est placé un dispositif à ressort qui est serré par un boulon fileté engagé
dans l'élément de maintien pour appliquer un élément en matériau de friction contre
la face supérieure du champignon de rail, un effort de traction étant ainsi exercé
sur les plaques de serrage, caractérisé en ce que l'élément de maintien est une cale
en forme de barre (32) qui reçoit, dans les évidements (54) prévus à une certaine
distance les uns des autres, des blocs cylindriques (50) en matériau de friction,
et en ce que le bouton de serrage (60) est creux et qu'une aiguille indicatrice (66a)
traverse le bouton de serrage (60) en s'étendant jusqu'au bloc (50).
2. Organe de freinage pour voie ferrée suivant la revendication 1, caractérisé en ce
que le ressort de compression (56) est formé par un empilage de disques à ressort.
3. Organe de freinage pour voie ferrée suivant la revendication 1 ou la revendication
2, caractérisé en ce qu'entre la tête (70) du boulon de serrage et l'aiguille indicatrice
(66a), il est prévu une sécurité (72) qui empêche que l'aiguille indicatrice (66a)
tombe en traversant le bouton de serrage (60).
4. Organe de freinage pour voie ferrée suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que l'aiguille indicatrice (66a) repose, avec un ajustage serré, dans un alésage
borgne du bloc (50).
5. Organe de freinage pour voie ferrée suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce que la cale en forme de barre (32) est reliée, au moyen de boulons filetés (64,
66), aux plaques de serrage (24, 26) et en ce que les ouvertures (76) dans les plaques
de serrage (24, 26), destinées aux boulons filetés (64, 66), ont un diamètre plus
grand que le diamètre des tiges des boulons.