(19)
(11) EP 0 811 119 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.11.2001  Patentblatt  2001/45

(21) Anmeldenummer: 96922757.8

(22) Anmeldetag:  09.07.1996
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7F02M 61/04
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE9601/234
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9723/724 (03.07.1997 Gazette  1997/29)

(54)

KRAFTSTOFFEINSPRITZVENTIL FÜR BRENNKRAFTMASCHINEN

FUEL INJECTION VALVE FOR INTERNAL COMBUSTION ENGINES

SOUPAPE D'INJECTION DE CARBURANT POUR MOTEURS A COMBUSTION INTERNE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB IT

(30) Priorität: 23.12.1995 DE 19548540

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.12.1997  Patentblatt  1997/50

(73) Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH
70442 Stuttgart (DE)

(72) Erfinder:
  • POTZ, Detlev
    D-70193 Stuttgart (DE)
  • LEWENTZ, Guenter
    D-71282 Hemmingen (DE)
  • GORDON, Uwe
    D-71706 Markgroeningen (DE)
  • HAUG, Stefan
    D-70771 Leinfelden-Echterdingen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-U- 9 320 433
US-A- 4 635 849
US-A- 1 595 624
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Stand der Technik



    [0001] Die Erfindung geht von einem Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen nach der Gattung des Patentanspruchs 1 aus. Bei einem derartigen, aus der Patentschrift US 4 635 849 bekannten Kraftstoffeinspritzventil ist am brennraumseitigen Ende ein ringförmiger Druckraum vorgesehen, der von der brennraumzugewandten Stirnseite des Ventilkörpers begrenzt wird und in den eine Kraftstoffzulaufleitung mündet. Der Druckraum ist radial einwärts durch einen Zapfen begrenzt, an dessen brennraumseitigen Ende ein Ventilglied in Form einer Ventilmembran fixiert ist, das scheibenförmig ausgebildet ist. Das Ventilglied bildet die brennraumseitige Begrenzung des Druckraums, wobei das Ventilglied an seinem radial äußeren Bereich eine Ventildichtfläche aufweist, mit der es an einem Ventilsitz, der am Ventilkörper ausgebildet ist, anliegt und den Druckraum somit gegen den Brennraum abdichtet.
    Soll eine Einspritzung erfolgen, wird der Druckraum über die Zulaufleitung mit hohem Kraftstoffdruck beaufschlagt, der dabei die federnde Ventilmembran entgegen der Vorspannkraft mit ihrer Ventildichtfläche vom Ventilsitz abhebt. Über den dabei aufgesteuerten Ringspalt am radial äußeren Rand erfolgt in Folge die Kraftstoffeinspritzung. Das Ende des Einspritzvorganges wird durch das Beenden der Hochdruckzufuhr in den Druckraum gesteuert.
    Dabei weist das bekannte Kraftstoffeinspritzventil jedoch den Nachteil auf, daß nur eine ringspaltförmige Einspritzöffnung möglich ist, über die sich der Kraftstoffstrahl relativ ungenau formen läßt.

    Vorteile der Erfindung



    [0002] Das erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß durch das Anordnen der Einspritzöffnungen in einer den Druckraum begrenzenden Verschlußplatte eine individuelle Anpassung der Lage und Anzahl der Einspritzöffnungen an die jeweiligen Erfordernisse ermöglicht wird. Da die Ventilmembran nunmehr keinen direkten Einfluß mehr auf die Formung des Einspritzstrahls ausübt, kann sie sehr einfach ausgebildet sein.

    [0003] Die Fixierung des Ventilgliedes an seiner Mitte kann dabei alternativ kraftschlüssig, z.B. Einspannen zwischen zwei Anschlägen oder stoffschlüssig, z.B. Verschweißen an einem Anschlag erfolgen.

    [0004] Die Einspritzöffnungen sind dem Dichtsitz zwischen Ventildichtfläche und Ventilsitz stromabwärts nachgeordnet, wobei die Eintrittsöffnungen radial außerhalb der Überdeckung mit dem Ventilglied oder von dessen radialem Rand überdeckt angeordnet sein können.

    [0005] Das Überströmen von Kraftstoff aus dem Druckraum in einen zwischen der Ventilkörperstirnfläche und der dem Druckraum abgewandten Stirnfläche des Ventilgliedes eingeschlossenen Raum wird dabei in vorteilhafter Weise durch einen Dichtring verhindert, der dabei so ausgebildet ist, daß er das Abheben des Ventilgliedes vom Sitz nicht beeinträchtigt. Der notwendige Öffnungsdruck des Einspritzventils ist durch die Dimensionierung der Stärke einer Distanzhülse zwischen dem Ventilkörper und der Verschlußplatte einstellbar, über die der Abstand zwischen der mittigen Fixierung des Ventilgliedes und dessen Anlage am Ventilsitz im äußeren radialen Bereich veränderbar ist.

    [0006] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung sind der Zeichnung, der Beschreibung und den Ansprüchen entnehmbar.

    Zeichnung



    [0007] Drei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzventils für Brennkraftmaschinen sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher erläutert.

    [0008] Es zeigen die Figur 1 einen Längsschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel des Einspritzventils, die Figur 2 einen vergrößerten Ausschnitt aus der Figur 1 mit der Darstellung des erfindungswesentlichen Ventilgliedbereiches, die Figur 3 einen Ausschnitt aus einem zweiten Ausführungsbeispiel, bei dem das Ventilglied am Zapfen des Ventilkörpers verschweißt ist und die Figur 4 einen Ausschnitt aus einem dritten Ausführungsbeispiel, bei dem die Eintrittsöffnung der Einspritzöffnung vom Ventilglied (Ventilmembran) überdeckt wird.

    Beschreibung der Ausführungsbeispiele



    [0009] Das in der Figur 1 und in der Figur 2 in einem vergrößerten Ausschnitt dargestellte erste Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzventils weist einen rotationssymmetrischen Ventilkörper 1 auf, an dessen Zulaufende ein Anschluß 3 für eine nicht dargestellte, von einer Kraftstoffeinspritzpumpe abführende Kraftstoffeinspritzleitung vorgesehen ist. Der Ventilkörper 1 weist weiterhin einen mit der Kraftstoffeinspritzleitung verbundenen Zulaufkanal 5 auf, der durch eine axiale Durchgangsbohrung gebildet ist, die sich von der oberen Stirnseite im Bereich des Anschlusses 3 des Ventilkörpers 1 bis in einen axial von der unteren, brennraumseitigen Stirnfläche 7 des Ventilkörpers 1 vorstehenden Zapfen 9 erstreckt. An der Stirnfläche des Zapfens 9 des Ventilkörpers 1 liegt ein als gewölbte Ventilmembran ausgebildetes scheibenförmiges Ventilglied 11 aus einem federnden Werkstoff mit seinem mittigen Bereich an, wobei im Bereich der Überdeckung mit dem Zulaufkanal 5 im Zapfen 9 eine Durchgangsöffnung 13 im Ventilglied 11 angeordnet ist. An der dem Ventilkörper 1 abgewandten Stirnfläche des Ventilgliedes 11 liegt ein weiterer Zapfen 15 einer Verschlußplatte 17 am mittigen Bereich des Ventilgliedes 11 an, der den Anlagebereich des Zapfens 9 überdeckt, so daß das Ventilglied 11 zwischen den Zapfen 9 und 15 eingespannt und gegenüber dem Ventilkörper 1 in seiner Lage fixiert ist. Die den zweiten Zapfen 15 aufweisende Verschlußplatte ist dabei scheibenförmig ausgebildet und wird von einer ihren radial äußeren Rand umgreifenden Spannmutter 19 axial gegen die brennraumseitige Stirnfläche 7 des Ventilkörpers 1 verspannt, wobei zwischen der Verschlußplatte und der Stirnfläche 7 des Ventilgliedes 1 eine Distanzhülse 21 eingespannt ist.

    [0010] Der Zapfen 15 der Verschlußplatte 17 weist einen Verbindungskanal 23 auf, der ausgehend von seiner stirnseitigen Überdeckung mit der Durchgangsöffnung 13 im Ventilglied 11 in einen zwischen dem Ventilglied 11 und der Verschlußplatte 17 gebildeten Druckraum 25 mündet. Der Verbindungskanal 23 ist dabei vorzugsweise durch eine axiale Sackbohrung und eine von dieser abführenden Querbohrung gebildet.

    [0011] Der zwischen dem gewölbten Ventilglied 11 und der brennraumabgewandten Stirnseite der Verschlußplatte 17 begrenzte Druckraum 25 ist durch die federnde Anlage des freien, radial auswärts weisenden Randbereiches des Ventilgliedes 11 an der Verschlußplatte 17 abgedichtet. Dabei bildet der radiale Außenwandbereich der Brennraumzugewandten Stirnfläche des Ventilgliedes 11 eine Ventildichtfläche 27 die unter Vorspannung (Eigenspannung der Ventilmembran) an einer durch einen Teil der brennraumabgewandten Stirnfläche der Verschlußplatte 17 gebildeten ringförmigen Ventilsitzfläche 29 dichtend anliegt. Dabei sind diesem an der Anlage von Ventilsitz 29 und Ventildichtfläche 27 gebildeten Dichtsitz stromabwärts Einspritzöffnungen 31 nachgeordnet, die als radial auswärts des Dichtsitzes liegende Bohrungen in der Verschlußplatte 17 ausgebildet sind. Die Anzahl und Anordnung dieser in den Brennraum der zu versorgenden Brennkraftmaschine mündenden Einspritzöffnungen 31 ist dabei frei wählbar und kann an die jeweiligen Verhältnisse angepaßt werden. Zur Vermeidung eines Überströmens von Kraftstoff in einen zwischen der dem Druckraum 25 abgewandten Stirnseite des Ventilgliedes 11 und der Stirnfläche 7 des Ventilkörpers 1 eingeschlossenen Raumes 33 ist ein Dichtring 35 zwischen dem radial äußeren Rand der Verschlußplatte 17 und der Distanzhülse 21 eingespannt, der am druckraumabgewandten Rand des Ventilgliedes 11 anliegt und so ausgebildet ist, daß er die Abhebbewegung des freien Endes des Ventilgliedes 11 nicht beeinträchtigt.

    [0012] Dabei ist am radial auswärts weisenden Randbereich der Verschlußplatte 17 vorzugsweise ein Ringabsatz 37 vorgesehen, über den sich die Stärke der Verschlußplatte 17 am äußeren Umfang in Richtung Ventilkörper 1 hin vergrößert.

    [0013] Das erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen arbeitet in folgender Weise.

    [0014] Soll eine Kraftstoffeinspritzung am Einspritzventil erfolgen, wird dem Einspritzventil in bekannter Weise von der Einspritzpumpe über die Einspritzleitung ein Kraftstoffhochdruck zugeführt, der sich über den Zulaufkanal 5 in den kraftstoffgefüllten Druckraum 25 fortsetzt. Dort hebt der unter hohem Druck stehende Kraftstoff den freien Außenrand des Ventilgliedes 11 mit der Ventildichtfläche 27 entgegen der Vorspannkraft des federnden Ventilgliedes 11 (Ventilmembran) vom Ventilsitz 29 ab, so daß ein Öffnungsquerschnitt aufgesteuert wird, über den der Kraftstoff aus dem Druckraum 25 zu den Einspritzöffnungen 31 strömt, über die er weiter in den Brennraum der Brennkraftmaschine gelangt. Dabei unterbindet der vorzugsweise aus temperatur- und kraftstoffbeständigem Gummi ausgebildete Dichtring 35 ein Überströmen von Kraftstoff in den Raum 33.

    [0015] Die Kraftstoffeinspritzung wird beendet indem die Kraftstoffhochdruckzufuhr zum Einspritzventil unterbrochen wird und in Folge der Druck im Druckraum 25 unter den notwendigen Einspritzdruck absinkt, so daß das Ventilglied 11 mit seiner Ventildichtfläche 27 zur Anlage an die Ventilsitzfläche 29 zurückkehrt und das Einspritzventil schließt. Dabei sind in vorteilhafter Weise die Ventil-Funktion und die Rückstell-Funktion in einem Bauteil, nämlich dem Ventilglied 11 integriert.

    [0016] Der Einspritzdruck läßt sich dabei über die Dimensionierung der Dicke der Distanzhülse 21 einstellen, über die der axiale Abstand zwischen mittiger Fixierung und äußerer Anlage des Ventilgliedes 11 und somit seine Vorspannkraft einstellbar ist.

    [0017] Das in der Figur 3 in einem Ausschnitt dargestellte zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich zum ersten Ausführungsbeispiel in der Ausbildung der mittigen Fixierung und Befestigung des Ventilgliedes 11 am Zapfen 9 des Ventilkörpers 1, wobei das Ventilglied 11 hier mit dem Zapfen 9 verschweißt, vorzugsweise Laser-verschweißt ist. Dabei hat diese Befestigung des Ventilgliedes 11 den Vorteil, daß auf einen Zapfen an der Verschlußplatte 17 verzichtet werden kann, was deren Aufbau wesentlich vereinfacht.

    [0018] Bei dem in der Figur 4 in einem weiteren Ausschnitt dargestellten dritten Ausführungsbeispiel überdeckt das federnde Ventilglied 11 mit seinem äußeren, die Ventildichtfläche 27 tragenden Rand vollständig die Eintrittsöffnung der Einspritzöffnung 31 in der Verschlußplatte 17, die hier einstückig mit der Distanzhülse ausgebildet ist.

    [0019] Es ist somit mit dem erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzventil auf konstruktiv einfache Weise möglich erhebliche Vorteile gegenüber bekannten sogenannten Membrandüsen hinsichtlich Beanspruchung und Spritzlochanordnung- und Geometrie zu erreichen.


    Ansprüche

    1. Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen mit einem Ventilkörper (1), an dessen brennraumseitigen Ende ein mit einem Zulaufkanal (5) verbundener ringförmiger Druckraum (25) vorgesehen ist, der von einem federnden Ventilglied (11) begrenzt wird, das unter Eigenspannung mit einer Ventildichtfläche (27) an einem ortsfesten Ventilsitz (29) anliegt und vom Druck im Druckraum (25) von diesem abhebbar ist, wobei das als Membran ausgebildete federnde Ventilglied (11) in seiner Mitte gegenüber dem Ventilkörper (1) fixiert ist und mit seinem radial auswärts weisenden Randbereich die federnd vom Ventilsitz (29) abhebbare Ventildichtfläche (27) bildet, dadurch gekennzeichnet, daß dem dabei aufgesteuerten Öffnungsquerschnitt wenigstens eine Einspritzöffnung (31) in den Brennraum der Brennkraftmaschine nachgeordnet ist, wobei das Ventilglied (11) zwischen dem Ventilkörper (1) und einer Verschlußplatte (17) angeordnet ist und die wenigstens eine Einspritzöffnung (31) in der Verschlußplatte (17) ausgebildet ist.
     
    2. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen der Verschlußplatte (17) und dem federnden Ventilglied (11) eingeschlossene Ringraum den Druckraum (25) bildet.
     
    3. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zulaufkanal (5) im Ventilkörper (1) an der Stirnfläche des Zapfens (9) an eine Durchgangsöffnung (13) im mittigen Bereich des Ventilgliedes (11) angrenzt, an die sich andererseits ein Verbindungskanal (23) im Zapfen (15) der Verschlußplatte (17) anschließt, der in den Druckraum (25) mündet.
     
    4. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (23) im Zapfen (15) der Verschlußkappe (17) durch eine axiale Sackbohrung gebildet ist, die von einer Querbohrung angeschnitten wird.
     
    5. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußplatte (17) mittels einer ihren radial äußeren Rand umgreifenden Spannmutter (19) axial gegen den Ventilkörper (1) verspannt ist, wobei zwischen der Stirnfläche (7) des Ventilkörpers (1) und der Verschlußplatte (17) eine Distanzhülse (21) eingespannt ist.
     
    6. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einem radial äußeren Bereich der dem Druckraum (25) zugewandten Stirnfläche der Verschlußplatte (17) eine kreisringförmiger Ventilsitzfläche (29) gebildet ist, an dem das Ventilglied (11) mit seiner am freien radial äußeren Randbereich angeordneten Ventildichtfläche (27) unter Vorspannung anliegt.
     
    7. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußplatte (17) an ihrem radial äußeren Randbereich der druckraumzugewandten Stirnfläche einen Ringabsatz (37) aufweist, über den sich die Stärke der Verschlußplatte (17) im Randbereich in Richtung Ventilkörper (1) vergrößert, wobei zwischen dem Rand des Ventilgliedes (11) und dem Ringabsatz (37) ein Spiel verbleibt.
     
    8. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Einspritzöffnungen (31) in der Verschlußplatte (17) vorgesehen sind, die radial auswärts der ringförmigen Ventilsitzfläche (29) von der den Druckraum (25) begrenzenden Stirnfläche der Verschlußplatte (17) abführen und in den Brennraum der Brennkraftmaschine münden.
     
    9. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Verschlußplatte (17) und der Distanzhülse (21) ein Dichtring (35) vorgesehen ist, der an der druckraumabgewandten Stirnfläche des Ventilgliedes (11) anliegend, ein Überströmen von Kraftstoff in einen zwischen dem Ventilglied (11) und der Stirnfläche (7) des Ventilkörpers (1) gebildeten Raum (33) verhindert.
     
    10. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Ventilglied (11) als gewölbte Scheibe aus federndem Material ausgebildet ist.
     


    Claims

    1. Fuel injection valve for internal combustion engines, having a valve body (1) with an annular pressure chamber (25), which is connected to an inlet channel (5), being provided at its combustion-chamber end, the said pressure chamber being bounded by a resilient valve element (11) which bears under internal stress together with a valve-sealing surface (27) against a fixed valve seat (29) and can be raised from the latter by the pressure in the pressure chamber (25), the resilient valve element (11), which is designed as a diaphragm, being fixed in its centre with respect to the valve body (1) and forming, by means of its edge region which points radially outwards, the valve-sealing surface (27) which can be raised resiliently from the valve seat (29), characterized in that arranged downstream of the opening cross section, which is opened up in the process, is at least one injection opening (31) into the combustion chamber of the internal combustion engine, the valve element (11) being arranged between the valve body (1) and a closure plate (17) and the at least one injection opening (31) being formed in the closure plate (17).
     
    2. Fuel injection valve according to Claim 1, characterized in that the annular chamber enclosed between the closure plate (17) and the resilient valve element (11) forms the pressure chamber (25).
     
    3. Fuel injection valve according to Claim 2, characterized in that on the end surface of the pin (9) the inlet channel (5) in the valve body (1) borders onto a through opening (13) in the central region of the valve element (11), which through opening is adjoined at the other end by a connecting channel (23) in the pin (15) of the closure plate (17), the said connecting channel opening into the pressure chamber (25).
     
    4. Fuel injection valve according to Claim 3, characterized in that the connecting channel (23) in the pin (15) of the closure cap (17) is formed by an axial blind hole cut from a transverse hole.
     
    5. Fuel injection valve according to Claim 1, characterized in that the closure plate (17) is clamped axially against the valve body (1) by means of a clamping nut (19) gripping around its radially outer edge, a spacer sleeve (21) being clamped between the end surface (7) of the valve body (1) and the closure plate (17).
     
    6. Fuel injection valve according to Claim 2, characterized in that a circular ring-shaped valve-seat surface (29) is formed on a radially outer region of that end surface of the closure plate (17) which faces the pressure chamber (25), the valve element (11) bearing against the said valve-seat surface under prestress by means of its valve-sealing surface (27) arranged on the free, radially outer edge region.
     
    7. Fuel injection valve according to Claim 6, characterized in that on its radially outer edge region of the end surface facing the pressure chamber the closure plate (17) has an annular shoulder (37) via which the thickness of the closure plate (17) is increased in the edge region towards the valve body (1), a clearance remaining between the edge of the valve element (11) and the annular shoulder (37).
     
    8. Fuel injection valve according to Claim 6, characterized in that a multiplicity of injection openings (31) are provided in the closure plate (17), which injection openings lead radially outwards from the annular valve-seat surface (29), from that end surface of the closure plate (17) which bounds the pressure chamber (25), and open into the combustion chamber of the internal combustion engine.
     
    9. Fuel injection valve according to Claim 5, characterized in that a sealing ring (35) is provided between the closure plate (17) and the spacer sleeve (21), the said sealing ring, which bears against that end surface of the valve element (11) which faces away from the pressure chamber, preventing fuel from overflowing into a chamber (33) formed between the valve element (11) and the end surface (7) of the valve body (1).
     
    10. Fuel injection valve according to Claim 1, characterized in that the resilient valve element (11) is formed as a curved disc made of resilient material.
     


    Revendications

    1. Injecteur de carburant pour des moteurs à combustion interne comprenant un corps d'injecteur (1) dont l'extrémité du côté de la chambre de combustion comporte une chambre de pression (25) annulaire reliée à un canal d'alimentation (5), cette chambre étant délimitée par un organe d'obturation (11), élastique, appliqué sous sa précontrainte avec une surface d'étanchéité de soupape (27) contre un siège de soupape (29) fixe pour pouvoir être soulevé de celui-ci par la pression régnant dans la chambre de pression (25), l'organe d'obturation (11), élastique en forme de membrane, étant bloqué en son milieu par rapport au corps (1) de l'injecteur et forme avec sa zone de bord dirigée radialement vers l'extérieur, la surface d'étanchéité de soupape (27) qui se soulève élastiquement du siège de soupape (29),
    caractérisé en ce que

    • au moins un orifice d'éjection (31) est prévu en aval dans la chambre de combustion du moteur à combustion interne, pour la section d'ouverture commandée,

    • l'organe d'obturation (11) est situé entre le corps d'injecteur (1) et une plaque de fermeture (17) et

    • au moins un orifice d'éjection (31) est réalisé dans la plaque de fermeture (17).


     
    2. Injecteur de carburant selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    le volume annulaire défini entre la plaque de fermeture (17) et l'organe d'obturation (11) élastique constitue la chambre de pression (25).
     
    3. Injecteur de carburant selon la revendication 2,
    caractérisé en ce que
    le canal d'alimentation (5) est adjacent dans le corps (1) de l'injecteur au niveau de la surface frontale du téton (9) contre une ouverture de passage (13) dans la zone centrale de l'organe d'obturation (11), au niveau de laquelle débouche d'autre part un canal de liaison (23) dans le téton (15) de la plaque de fermeture (17), qui débouche dans la chambre de pression (25).
     
    4. Injecteur de carburant selon la revendication 3,
    caractérisé en ce que
    le canal de liaison (23) est formé dans le téton (15) de la plaque de fermeture (17) par un trou borgne axial dans lequel arrive un perçage transversal.
     
    5. Injecteur de carburant selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    la plaque de fermeture (17) est serrée à l'aide d'un écrou de serrage (19) entourant radialement son bord extérieur, pour être serrée axialement contre le corps de soupape (1), et entre la surface frontale (7) du corps (1) et la plaque de fermeture (17), on a serré un manchon d'écartement (21).
     
    6. Injecteur de carburant selon la revendication 2,
    caractérisé en ce que
    la zone radiale extérieure de la surface frontale de la plaque de fermeture (17) du côté tourné vers la chambre de pression (25) est en forme de surface de siège de soupape (29) annulaire, contre laquelle s'appuie l'organe d'obturation (11) par sa surface d'étanchéité de soupape (27), prévue dans la zone de son bord extérieur radial libre, selon un appui avec précontrainte.
     
    7. Injecteur de carburant selon la revendication 6,
    caractérisé en ce que
    la plaque de fermeture (17) présente dans sa zone de bord radiale extérieure de la surface frontale tournée vers la chambre de pression, un décrochement annulaire (37) par lequel on augmente l'épaisseur de la plaque de fermeture (17) dans la zone du bord en direction du corps (1) de l'injecteur, et un jeu subsiste entre le bord de l'organe d'obturation (11) et l'intervalle annulaire (37).
     
    8. Injecteur de carburant selon la revendication 6,
    caractérisé par
    un grand nombre d'orifices d'éjection (31) dans la plaque de fermeture (17), ces orifices situés radialement à l'extérieur de la surface de siège de soupape (29) annulaire, partant de la surface frontale de la plaque de fermeture (17) délimitant la chambre de pression (25) pour déboucher dans la chambre de combustion du moteur à combustion interne.
     
    9. Injecteur de carburant selon la revendication 5,
    caractérisé par
    un joint d'étanchéité (35) entre la plaque de fermeture (17) et le manchon d'écartement (21), ce joint s'appuyant contre la surface frontale de l'organe d'obturation (11) du côté non tourné vers la chambre de pression, pour éviter le débordement du carburant dans le volume (33) formé entre l'organe d'obturation (11) et la surface frontale (7) du corps (1).
     
    10. Injecteur de carburant selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    l'organe d'obturation (11) élastique est réalisé sous la forme d'une rondelle bombée en matière élastique.
     




    Zeichnung