[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1
und eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 3 (Vgl. EP-A-0 211
813).
[0002] Weitere Vorrichtungen zur Ein- und Ausgabe von Banknoten sind aus der GB-A 2 149
175, der DE-U 93 14 342.7, der EP-A 0 164 717 und der GB-A 2 225 662 bekannt.
[0003] In der GB-A 2 225 662 werden z. B. die eingegebenen Banknoten vereinzelt und auf
Echtheit geprüft. Die falschen bzw. nicht erkennbaren werden von den echten Noten
getrennt sowie die echten Noten derart gewendet, daß jeweils die Notenoberseiten in
ein- und dieselbe Richtung zeigen. Anschließend werden die echten, ausgerichteten
Noten und die falschen und nicht verarbeitbaren Noten in getrennten Ablagebehältern
gesammelt. Diese in unterschiedlichen Behältern gesammelten Noten werden anschließend
wieder vereinzelt zur Eingabemulde zurückgeschickt. Dort können sie entnommen werden
oder nach Werttrennung in den unterschiedlichen Stapelspeichern abgelegt werden.
[0004] Aus der EP-A 0 317 537 ist ein weiterer Banknotenein-und -ausgabeautomat bekannt.
Nach der Eingabe der Noten werden diese vereinzelt, passieren eine Noteneinmündungsstelle
und werden anschließend in einer Prüfeinheit auf Echtheit geprüft. Echte Noten laufen
über eine erste Verzweigungsstelle sowie einer Vielzahl weiterer Verzweigungsstellen,
welche den unterschiedlichen Endspeichern zugeordnet sind, in einen Zwischenspeicher
und verblieben dort, bis die gesamte Banknoteneingabe abgeschlossen ist.
[0005] Falsche und nicht erkennbare Banknoten werden von der ersten Verzweigungsstelle auf
einen Rückgabeweg gelenkt, von dem sie durch eine zweite Verzweigungsstelle zur Eingabeeinheit
abgezweigt werden und dort zu einer erneuten Überprüfung eingegeben werden.
[0006] Wird die gesamte Transaktion vom Kunden abgebrochen, werden sämtliche Banknoten des
Zwischenspeichers über die Noteneinmündungsstelle, die erste und zweite Verzweigungsstelle
zur Eingabeeinheit zurücktransportiert.
[0007] Bei einer Ausgabe von Banknoten aus den Endspeichern werden diese vorbei am Zwischenspeicher
über die Einmündungsstelle zur Prüfeinheit transportiert und dann über die erste und
nun eine umgestellte zweite Verzweigungseinheit in einer Ausgabemulde abgelegt.
[0008] Weitere nicht gattungsgemäße Ein- und Ausgaben von Banknoten sind aus der DE-A 39
31 571 und der EP-A 0 409 809 be-DE-A 39 31 571 wurden die Banknoten einzeln er eingegeben
und über einen Banknotentransportweg Zwischenspeicher transportiert. An dem Transportweg
alls eine Banknotenprüfeinheit angeordnet. Nicht ordnungsgemäße Banknoten werden nach
der Prüfung sofort an der Eingabe wieder ausgegeben. Als ordnungsgemäß befundene Banknoten
passieren die Prüfeinheit zur Zwischenspeicherung. Diese zwischengespeicherten Banknoten
können auf externe Anforderung über den Eingabeweg wieder zurückgegeben werden. Die
einfache Gestaltung dieses Ein-/Ausgabeweges ist nur möglich, da auf einen automatischen
Vereinzelungsvorgang, Bündelung etc. verzichtet wurde.
[0009] In der EP-A 0 409 809 wird lediglich ein verdrehbarer Zwischenspeicher beschrieben,
in den Banknoten einspeicherbar sind. Eine Vereinzelungseinheit ist nicht vorhanden.
Nach einen Verdrehen um 90° konnten die zwischengespeicherten Banknoten in einen Endspeicher
abgegeben werden und nach einer weiteren Drehung um 90° konnte eine Ausgabe über ein
Stapelrad unter Bündelung der ausgegebenen Banknoten in einer Ausgabeeinheit erfolgen.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es, ein störungssicheres Banknotenablagesystem mit einer
Banknotenprüfung zu schaffen, bei dem insbesondere die eingegebenen Banknoten in ihrer
ursprünglichen Eingabezuordnung zur erneuten Kontrolle durch den eingebenden Kunden
wieder ausgebbar sind.
[0011] Die bekannten Banknotentransportsysteme sind aufwendig und somit für Fehlleitungen
der eingegebenen Banknoten anfällig. Insbesondere der Noten deponierende Kunde ist
somit nicht sicher, ob die Vorrichtung auch dieselben Werte zählt, welche er eingegeben
und vorher durchgezählt hat. Er fühlt sich erst wohl, wenn er bei einer vermeintlichen
oder tatsächlichen Unstimmigkeit des mit der Vorrichtung automatisch bestimmten Eingabewerts
die von ihm eingegebenen Banknoten wieder zurückfordern kann, wobei Ein- und Ausgabeweg
derart einfach gestaltet sind, daß er von der Fehlfreiheit überzeugt werden kann.
[0012] Der Banknotentransportweg vor dem endgültigen Einspeichern der Banknoten ist, wie
unten beschrieben, mit nur einer einzigen Banknotendurch-, um- und -einleitelement
bis zur Zwischenspeicherung und lediglich einem weiteren analogen Element im Gegensatz
zu den vielen, sich von den beiden Elementen in der Funktion unterscheidenden Verzweigungsstellen
der bekannten Vorrichtungen derart einfach ausgeführt, daß Störfälle, bei denen insbesondere
Noten fehlgeleitet werden könnten, ausgeschlossen sind. Einem reklamierenden Kunden
sind diese klaren Wege aufzeigbar und damit die Gewißheit gebbar, daß Fehlmanipulationen
auf dem Banknotenweg ausgeschlossen sind.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsart ist darauf geachtet worden, daß der Kunde mit
keinem der mechanischen Antriebsteile in Berührung kommen kann; einerseits um Verletzungen
auszuschließen und andererseits um eine Beschädigung der mechanischen Antriebsteile
auszuschließen. So wird z. B. in der Ausgabemulde das die Banknoten ablegende Fächerrad
vor dem Öffnen der Verschlußklappe durch die Muldenrückwand zurückgeschwenkt und die
Wandöffnung anschließend verschlossen.
[0014] Im folgenden werden Beispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand von Zeichnungen
näher erläutert. Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem nachfolgenden
Beschreibungstext. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch die in Figur 1 dargestellte Vorrichtung mit einer vereinfachten, schematischen Darstellung der Banknotentransportwege,
-durch-, um- und -einleitung, -zwischenspeicherung und -ausgabe,
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch ein Banknotendurch-, -um- und -einleitelement, mit dem die
Banknoten am Zwischenspeicher vorbei sowie aus diesem heraus zum betreffenden Banknotentransportbereich
leitbar sind und
- Fig. 4
- das in Figur 3 dargestellte Element in einer Stellung, in der die Banknoten von der Eingabeeinheit
in den Zwischenspeicher leitbar sind.
[0015] Die in
Figur 1 dargestellte Vorrichtung zur gesicherten Ablage und Ausgabe von Banknoten ist derart
konzipiert, daß sie vom Bankkunden ohne Zuhilfenahme von Bankangestellten bedient
werden kann. Sie ist hauptsächlich dazu gedacht, daß Geschäftsleute nach Ladenschluß
ihre Einnahmen eingeben können, der eingegebene Betrag ermittelt, ein Beleg ausgedruckt,
der Banknotenbetrag gesichert abgelegt und der automatisch ermittelte Betrag dem Bankkundenkonto
gutgeschrieben wird. Ein Nachzählen des eingegebenen Betrags zu einem späteren Zeitpunkt
durch das Bankpersonal entfällt. Hat der Bankkunde Zweifel an der Richtigkeit des
durch die Vorrichtung ermittelten, eingegebenen Banknotenbetrags, so kann er sich
seine eingegebenen Banknoten wieder ausgeben lassen, nachzählen und wieder eingeben
oder auch auf eine Wiedereingabe verzichten. Auch wird mit der Vorrichtung eine Überprüfung
der Notenechtheit vorgenommen. Falsche bzw. nicht überprüfbare Noten, zusammengelegte
Noten, ... werden in einer Ausgabemulde
4 ausgegeben.
[0016] Die in
Figur 1 dargestellte Vorrichtung hat einen Ober- und einen Unterteil
1 bzw.
3. Der Unterteil
3 dient zur gegen unbefugte Entnahme gesicherten Endablage der eingegebenen Banknoten,
aus dem auch wieder Banknoten ausgegeben werden können. Der Unterteil
3 ist aus sicherheitstechnischen Erwägungen mit Panzerwänden umgeben und fest in einem
Raum verankert.
[0017] Der Oberteil
1 enthält die Steuerungseinrichtungen für den Transport und die Prüfung der Banknoten,
Aus- und Eingabemulden
4 und
5, eine Tastatur
6 zur Dateneingabe, einen Eingabeschlitz
7 für ein Identifikationsmedium des Bankkunden (Kreditkarte), einen Bildschirm
9 für die Kommunikation zwischen der Vorrichtung und dem Bankkunden sowie eine Ausgabeeinheit
11 für Belege. Der Oberteil
1 ist mit einer für Servicezwecke nach oben aufklappbaren Frontabdeckung
12 versehen. Ein Aufklappen der Frontabdeckung
12 ist nur unter Beachtung der allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen durch die Bankangestellten
möglich. Die Ausgabe- sowie die Eingabemulde
4 bzw.
5 sind mit je einer aufmachbaren Verschlußklappe
13 bzw.
14 versehen.
[0018] Figur 2 zeigt einen schematischen Längsschnitt durch den Oberteil
1. Im Oberteil 1 sind eine Banknotenvereinzelungseinrichtung
15 im Boden
17 der Eingabemulde
5, zwei Notenprüfeinrichtungen
19a und
19b, ein Zwischenspeicher
20, ein verschwenkbares Fächerrad
21 in der Rückwand
23 der Ausgabemulde
4 zur geordneten Ablage der auszugebenden Banknoten in der Ausgabemulde
4 sowie ein Banknotendurch-, -um- und -einleitelement
24a für die Führung der Banknoten auf den Zwischenspeicher
20, wieder von diesem herunter sowie an diesem vorbei und ein weiteres Banknotendurch-,
-um- und -einleitelement
24b angeordnet.
[0019] Der Transportweg für die Banknoten ist in sieben Teilbereiche
A bis
G unterteilt, wobei nicht alle Teilbereiche eine gleiche Fördergeschwindigkeit für
die Banknoten aufweisen. Die Teilbereiche
A, B, C, E und
G stellen den Eingabeweg dar. Der Teilbereich
F bildet den Rückgabeweg.
[0020] Die Fördergeschwindigkeit im ersten Teilbereich
A, der mit der Banknotenvereinzelung
15 bei der Eingabemulde
5 beginnt, ist derart eingestellt, daß die Vereinzelung fehlerfrei abläuft und daß
mit den beidseits des Transportteilbereichs A angeordneten Notenprüfeinrichtungen
19a und
19b eine einwandfreie Echtheitsprüfung und Werterkennung erreichbar ist. Den beiden Notenprüfeinrichtungen
19a und
19b ist eine Dickenmeßeinrichtung
18 vorgeordnet, welche feststellt, ob gefaltete Banknoten eingegeben wurden. Für die
Echtheitsprüfung ist zu beachten, daß bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Banknoten
im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen in Breitenrichtung geprüft werden. Die
Notenprüfeinrichtungen
19a und
19b sind gegenüberliegend benachbart, aber dennoch zueinander versetzt angeordnet. Diese
versetzte Anordnung verhindert, daß Streulicht der einen Notenprüfeinrichtung die
Meßergebnisse der anderen verfälschen könnte. Der an den Transportteilbereich
A anschließende Transportteilbereich
B ist als "Warteraum" für jeweils eine gerade geprüfte Banknote ausgebildet. Die dort
wartende Banknote wird in Bewegung versetzt, sobald eine nicht dargestellte Auswerteeinheit
ein Signal für die abgeschlossene Prüfung aussendet.
[0021] Mit den beiden nachfolgenden Transportteilbereichen
C und D wird nun die Banknote vom Transportteilbereich B übernommen und über das Element
24a in den als Rollenspeicher (Speichertrommel) ausgebildeten Zwischenspeicher
20 abgelegt. Als Rollenspeicher können beispielsweise die in der EP-A 0 182 137 beschriebenen
Speichertrommeln verwendet werden. In dem Zwischenspeicher
20 werden nun die in die Eingabemulde
5 eingegebenen und mit den Notenprüfeinrichtungen
19a und
19b geprüften Banknoten nacheinander im vereinzelten Zustand abgespeichert ("aufgewickelt").
In
Figur 2 ist gestrichelt einmal der Durchmesser der leeren bzw. der vollen Speichertrommel
angedeutet.
[0022] Je nach Auslegung der Vorrichtung könnten nicht lesbare bzw. falsche Noten sowie
auch gefaltete Noten mit auf dem Zwischenspeicher
20 abgelegt werden. Die falschen bzw. nicht lesbaren Noten werden dann je nach den herrschenden
gesetzlichen Bestimmungen beim Einspeichervorgang in den Unterteil über die Weiche
24b ausgesondert und in die Ausgabemulde
4 mit Hilfe des Fächerrades
21 transportiert oder im Unterteil gesondert abgespeichert. Sofern es die gesetzlichen
Bestimmungen zulassen, erhält dann der Bankkunde seine Noten in einer zur Eingabe
reziproken Reihenfolge zurück. Analog kann auch mit den gefalteten Noten verfahren
werden.
[0023] In der hier dargestellten beispielsweisen Ausführung werden jedoch die gefalteten
und falschen Noten und von der Notenprüfeinrichtung
19a,
19b und
18 nicht erkennbare Noten am Zwischenspeicher
20 infolge einer entsprechenden Stellung des Elements
24a vorbei zum Teilbereich
E geleitet.
[0024] Da jedoch in den meisten Ländern eine Ausgabe gefälschter Noten untersagt ist, kann
die Vorrichtung derart ausgelegt werden, daß die Noten im Unterteil
3 auf einem separaten, nicht dargestellten Speicher (Rollenspeicher) ablegbar sind.
Hieraus können sie dann von Bankangestellten unter Zuordnung des betreffenden Bankkunden
zur Kontrolle ausgegeben werden; auch hier erfolgt eine Abspeicherung in vorgegebener
Reihenfolge.
[0025] Neben einer Echtheitsprüfung nehmen die Notenprüfeinrichtungen
19a und
19b zusätzlich eine Werterkennung der vorbeiziehenden Noten auf und geben die erkannten
Werte an eine nicht dargestellte Registriereinheit weiter. Diese Registriereinheit
registriert die Notenanzahl nach Notenwerten und bildet eine Endsumme. Diese Werte
werden zusammen mit einem Kennzeichen oder der Adresse des Bankkunden, welche von
einem in den Eingabeschlitz gesteckten Identifizierungsmittel (Kreditkarte) abgelesen
wird bzw. wurde, auf dem Bildschirm
9 angezeigt und auf Wunsch ausgedruckt durch die Ausgabeeinheit
11 ausgegeben. Eine Abspeicherung auf den nicht dargestellten Rollenspeichern im Unterteil
3 erfolgt nach einer entsprechenden Befehlseingabe auf der Tastatur
6 durch den Bankkunden.
[0026] Ist nun der Bankkunde der Meinung, daß die ausgedruckten bzw. angezeigten Daten nicht
das wiedergeben, was er an Banknoten in die Eingabemulde
5 eingegeben hat, so gibt er auf der Tastatur
6 einen Ausgabebefehl ein. Die auf dem Zwischenspeicher
20 abgespeicherten Banknoten werden nun abgewickelt und über den Teilbereich
D und das umgestellte Element
24a in den Teilbereich
E eingeleitet und von dort über das entsprechend gestellte Element
24b und den Teilbereich
F zur Ausgabemulde
4 befördert. Die Transportteilbereiche
D und
E haben annähernd gleiche Fördergeschwindigkeit, während der Transportteilbereich
F eine höhere Fördergeschwindigkeit aufweist. Diese höhere Fördergeschwindigkeit wird
benötigt, um die geförderten Noten jeweils in eines der Fächer des sich drehenden
Fächerrads
21 einzuschieben. Das Fächerrad
21 befindet sich in der in
Figur 2 dargestellten, nach rechts ausgeschwenkten, in die Ausgabemulde
4 hineinragenden Position. Die Verschlußklappe
13 der Ausgabemulde
4 ist geschlossen und verriegelt. Die im Fächerrad
21 abgelegten Noten werden als geordnete Bündel auf den als Klappe
25 ausgebildeten Boden der Ausgabemulde
4 abgelegt. Sind alle seinerzeit eingegebenen Noten in der Ausgabemulde
4 abgelegt, wird das Fächerrad
21 aus der Ausgabemulde
4 nach links zurückgeschwenkt. Nach dem Zurückschwenken wird eine in der Rückwand
23 der Mulde
4 befindliche, nicht dargestellte Wandöffnung, durch die hindurch das Fächerrad
21 teilweise schwenkbar ist, verschlossen. Nach dem Verschließen wird die Verschlußklappe
13 der Ausgabemulde
4 entriegelt, der Bank-kunde kann diese öffnen und seine Banknoten entnehmen. Durch
das Wegschwenken des Fächerrades
21 sind jegliche Verletzungsmöglichkeiten des Kunden bei der Notenentnahme ausgeschlossen,
auch kann keine Beschädigung durch Unachtsamkeit gegenüber dem Fächerrad
21 erfolgen.
[0027] Vergißt nun der Bankkunde, seine Noten herauszunehmen - die Notenanwesenheit in der
Ausgabemulde
4 wird durch bevorzugt einen Notensensor
27 (es könnten auch mehrere verwendet werden) festgestellt - so klappt nach einem vorgegebenen
Zeitintervall die Klappe
25 nach unten, wodurch die Noten in einen gesicherten, von außen nicht zugänglichen
Auffangbehälter
29 fallen. Sollte der Bankkunde später seinen Irrtum bemerken, kann er diese Noten bei
einem Bankangestellten nach seiner Identifikation erhalten. Eine Identifikation ist
in der Vorrichtung möglich, da sich jeder Bankkunde vor Transaktionen an der Vorrichtung
durch Einschieben eines Identifizierungsmittels (z. B. Kreditkarte) in den Eingabeschlitz
7 zu identifizieren hat.
[0028] Ist der Bankkunde mit dem durch die Vorrichtung automatisch ermittelten Geldbetrag
einverstanden, tippt er über die Tastatur
6 sein Einverständnis ein, worauf das Element
24b umgestellt wird und die Banknoten dann über die Transportteilbereiche
D,
E und
G im Unterteil
3 nach Notenwerten getrennt gesichert abgespeichert werden.
[0029] In den schematisch dargestellten Tranportteilbereichen
A bis
G sind mehrere Bandpaare nebeneinander angeordnet. Jedes Bandpaar weist jeweils zwei
aufeinanderliegende Bänder auf, zwischen denen die Noten eingeklemmt transportierbar
sind. Die Transportteilbereiche
A bis
G sind derart angeordnet, daß zu Servicezwecke die Bänder voneinander trennbar sind.
Der Abstand der Bandpaare ist nun derart eng gewählt, daß auch durch Faltung geviertelte
Noten transportierbar sind. Wird auf eine Zwischenspeicherung der geviertelten Banknoten
verzichtet und werden diese dann sofort nach der Prüfung in die Ausgabemulde
4 transportiert, so kann auf dem Zwischenspeicher
20 ein größerer Abstand der Haltebänder gewählt werden.
[0030] Da nun für ein einwandfreies Notentransportieren die Bänder vorgespannt sind, tritt
beim Trennen jeweils zweier zusammenwirkender Bänderpaaranordnungen eine auseinandertreibende
Kraft auf. Um beim Trennen ein Wegschnellen der Baugruppen zu vermeiden, sind diese
mit doppeltwirkenden Klinken
31, von denen eine in
Figur 2 angedeutet ist, gesichert. Beim Öffnen der Klinke
31 ist die Baugruppe nur soweit bewegbar, bis die Bänder entspannt sind. Erst in einem
zweiten Öffnungsvorgang ist ein endgültiges Lösen und Auseinanderziehen möglich.
[0031] Die Wegewahl der Banknoten für das Verbleiben auf dem Eingabeweg (dem Durchleiten),
dem Umleiten vom Eingabeweg weg zum Zwischenspeicher
20 hin sowie dem Einleiten der aus dem Zwischenspeicher abgerufenen Banknoten in den
Eingabeweg wird in den
Figuren 3 und
4 dargestellten Banknotendurch-, - um- und -einleitelement
24a vorgenommen. Das Element
24a ist ein um seine Längsachse
37 mit einem (nicht dargestellten) Antrieb drehbarer Kreiszylinder. Der Kreiszylinder
ist von zwei axial verlaufenden Längsschlitzen
39a und
39b durchzogen. Die Längsschlitze
39a und
39b durchtrennen den Kreiszylinder unter Bildung von drei Zylinderlängsteilstücken
40a,
40b und
40c, welche in nicht dargestellter Weise jeweils am Zylinderboden und/oder -kopf mechanisch
zusammengehalten sind.
[0032] Die beiden Längsschlitze
39a und
39b sind an einer Stelle des Zylindermantels unter Bildung eines geschwungenen V's zusammengeführt.
Die Enden der V-Schenkel der Längsschlitze
39a und
39b sind im Querschnitt trichterförmig erweitert, um einen guten Einlauf der Banknoten
zu gewährleisten.
[0033] In
Figur 3 befindet sich das Element
24a in einer Stellung, in der Banknoten, kommend auf dem Eingabeweg vom Transportteilbereich
C von der Eingabe - angedeutet durch einen Pfeil mit der Bezugszahl
41 - geführt von den Führungsrollen
43a und
43b und zusätzlich geleitet durch Einlaufshilfselemente
44a und
44b in den Längsschlitz
39a eingeführt werden und diesen dann auf dem Eingabeweg auf dem Transportteilbereich
E in Richtung
45 zum Endspeichern bzw. zur Ausgabe verlassen. Die Führung auf den Transportteilbereich
E erfolgt über trichterförmig angeordnete Leitbleche
46a und
46b und einen Bandförderer, wobei nur dessen Rollen
47a und
47b dargestellt sind. Die Banknoten werden vom Transportteilbereich C direkt zum Transportteilbereich
E transportiert, wenn die Banknoten von den Notenprüfeinrichtungen
19a und
19b sowie der Dickenmeßvorrichtung 18 als nicht der Norm entsprechend (falsch, nicht
lesbar, zusammengefaltet, ...) beurteilt wurden.
[0034] Zum Zwischenspeichern der Banknoten wird das Element
24a derart geschwenkt, daß die trichterförmige Öffnung des Längsschlitzes
39b, wie in
Figur 4 dargestellt, vom Transportteilbereich
C kommende Banknoten aufnehmen kann.
[0035] Aus dem Zwischenspeicher
20 heraus werden die Banknoten, wie in
Figur 3 dargestellt ist, über den Transportteilbereich
D durch den Längsschlitz
39b des Elements
24a zum Transportteilbereich
E transportiert.
[0036] Das Element
24b ist analog zum Element
24a ausgebildet und funktioniert in gleicher Weise.
[0037] Anstelle des Bildschirms
9 kann ein sog. Touch-Screen zur Kommunikation zwischen Vorrichtung und Bankkunden
verwendet werden. Auf die Tastatur
6 wird man jedoch in der Regel nicht verzichten, da z. B. die Eingabe des PIN-Codes
über den Touch-Screen sehr gut sichtbar ist, während eine Eingabe über die Tastatur
optisch doch besser abschirmbar ist.
[0038] Aus den im Unterteil
3 angeordneten, bevorzugt verwendeten, nicht dargestellten Rollenspeichern können nach
Identifikation eines Bankkunden in der bereits oben beschriebenen Art Banknoten unter
Eingabe des angeforderten Werts über die Tastatur
6 ausgegeben werden. Die Ausgabe erfolgt über die Transportteilbereiche
G und
F sowie die Weiche
24b über das Fächerrad
21 in die Ausgabemulde
4. Das Verschwenken des Fächerrades
21 erfolgt auch hier analog zu der oben beschriebenen Ausgabe der Noten vom Zwischenspeicher
20.
[0039] Die erfindungsgemäße Vorrichtung muß nun nicht nur für den Bankkundenverkehr verwendet
werden; sie läßt sich eben so gut auch in den bankinternen Bereichen einsetzen sowie
allgemein im geldverarbeitenden Bereich (Supermarkt, bei Handelsketten, in Postbetrieben,
...). Es können auch auf dem Bildschirm
9 bzw. dem Touch-Screen Kundeninformationen ausgegeben werden.
[0040] Anstelle von Rollenspeichern im Unterteil
3 können auch Behälter verwendet werden.
1. Verfahren zur Aufnahme und Ausgabe von Banknoten, insbesondere von Banknotenbündeln,
bei dem die Banknoten vereinzelt, geprüft, zwischengespeichert und dann endgespeichert
oder auf einem gegenüber dem Eingabeweg (A, B, C, E, G) unterschiedlichen Rückgabeweg (F) zurückgegeben werden können, wobei das Prüfergebnis, insbesondere wertmäßig, angezeigt
wird, daduch gekennzeichnet, daß die Banknoten verzweigungsstellenfrei zu einem Durch-, Um- und Einleitelement
(24a) geleitet, je nach Prüfungsergebnis vom Leitelement (24a) durchgeleitet oder direkt zur Zwischenspeicherung umgeleitet und nach der Zwischenspeicherung
durch eben dieses Banknotenleitelement (24a) wieder eingeleitet, und die Banknoten anschließend je nach Prüfungsergebnis oder
nach einem vom Kunden einzugebenden Befehl mittels lediglich einem weiteren Durch-,
Um- und Einleitelement (24b) zur Endspeicherung (G) oder auf den Rückgabeweg (F) geleitet werden, wobei dann der Kunde eventuelle bzw. vermeintliche Unstimmigkeiten
in der automatischen Summen- und/oder Wertbestimmung der eingegebenen Noten bei der
Prüfung händisch nachprüfen kann.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Noten mit unterschiedlich großen Geschwindigkeiten transportiert und insbesondere
zur Rückgabe beschleunigt werden, um sie einzeln in ein Fächerrad (21) zu bringen, aus dem sie dann gebündelt in ein Ablagefach abgelegt werden.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 mit einer Ein-
und Ausgabeeinheit(5, 4) für Banknoten, insbesondere für Banknotenbündel, mit einer Befehleingabeeinheit
(6) für Kundenbefehle, einem Zwischenspeicher (20), einer an einem von der Eingabeeinheit (5) zum Zwischenspeicher (20) laufenden Banknoteneingabeweg (A, B, C, E, G) angeordneten Vereinzelungs- (15) und Banknotenprüfeinheit (18, 19a, 19b) sowie einem Banknotenrückgabeweg (F) ausgehend vom Zwischenspeicher (20), gekennzeichnet durch eine Anzeigeeinheit (9) zur Anzeige, insbesondere zur Wertanzeige der geprüften Banknoten ein mit dem Zwischenspeicher
(20) unmittelbar in Verbindung stehendes Banknotendurch-, Um- und Einleitelement (24a), angeordnet in einem bis hierher verzweigungsstellenfreien Eingabeweg (A, B, C, E, G), wobei die Banknoten je nach Prüfungsergebnis vom Leitelement (24a) durch- oder zur Zwischenspeicherung um- und von dieser wieder in den Eingabeweg (A, B, C, E, G) einleitbar sind, und durch lediglich ein weiteres Banknotendurch-, Um- und Einleitelement
(24b), mit dem die Banknoten je nach Kundenbefehl und/oder Prüfungsergebnis entweder auf
einen Wegzweig (G) in einen Endspeicher oder auf dem Rückgabeweg (F) zur Ausgabeeinheit (4) förderbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3 gekennzeichnet durch gegeneinander versetzte, am Eingabeweg (A) gegenüberliegende Notenprüfeinrichtungen (19a, 19b) sowie insbesondere eine Notendickenprüfeinrichtung (18), welche bevorzugt den Notenprüfeinrichtungen (19a, 19b) vorgelagert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch mehrere Transportbereiche (A - G) auf dem Ein- bzw. Rückgabeweg für die ein- bzw. auszugebenden Noten, welche mit unterschiedlichen
Transportgeschwindigkeiten antreibbar sind, um insbesondere jeweils eine gerade mit
den Notenprüfeinrichtungen (18, 19a, 19b) abgetastete Note in einer Wartestellung (B, F) zu halten bis das Echtheitsergebnis ermittelt ist bzw. bevorzugt auszugebende Noten
zu beschleunigen, um sie einwandfrei in ein Fächerrad (21) einzubringen, mit dem die Noten dann zum Bündel gestapelt in einer Ausgabemulde (4) der Ausgabeeinheit ablegbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenspeicher (20) lagestarr angeordnet und als in beide Drehsinne aufwickelnder Rollenspeicher (20) ausgebildet ist, um Noten aufzunehmen und wieder abgeben zu können.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, gekennzeichnet durch ein senkrecht zu seiner Drehachse in eine Ausgabemulde (4) der Ausgabeeinheit hineinschwenkbares Fächerrad (21) für die voneinander getrennte Ausnahme mehrerer Noten, und deren bündelartige Ablage
auf dem Boden der Ausgabemulde (4).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine verschließbare Rückwand (23) der Ausgabemulde (4), durch die das Fächerrad (21) wenigstens teilweise in die Ausgabemulde (4) hinein hindurchschwenkbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch eine die Ausgabemulde (4) verschließende aufschwenkbare Verschlußklappe (13), bei deren Öffnen das Fächerrad (21) aus der Ausgabemulde (4) herausschwenkbar und die Muldenrückwand (23) verschließbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, gekennzeichnet durch ein, insbesondere gegen Zugriff gesichertes, Ablagefach (29), in welches Noten aus der Ausgabemulde (4) einbringbar sind, welche nach Ablauf eines, bevorzugt durch einen im Ablagefachboden
angeordneten Sensor (27) ausgelöstes, vorgegebenen Zeitintervalls nicht entnommen wurden.
1. Process for receiving and dispensing bank notes, in particular bundles of bank notes,
in which the bank notes can be sorted, verified, placed in a temporary store and then
in a final store, or returned along a return path (F) different from the path by which
they were input (A, B, C, E, G), and the verification result is displayed, in particular
the value of the notes, characterised in that the bank notes are routed without any branching points to a through-routing, diverting
and inward-routing element (24a), depending on the verification result the routing
element (24) routes them through or diverts them straight to the temporary store and
after temporary storage the very same bank note routing element (24a) feeds them back
in, and following on from and depending on the verification result, or after a request
that is to be entered by the customer, the bank notes are routed to the final store
(G) or onto the return path (F) by means of just one further through-routing, diverting
and inward-routing element (24b), the customer then being able to manually inspect
the notes for possible or supposed discrepancies in the automatic totalisation and/or
valuation of the notes input at the time of their verification.
2. Process according to claim 1, characterised in that the notes are conveyed at varying
speeds and in particular are accelerated for returning them, in order to move them
individually into a fan wheel (21), from which they are then deposited in bundles
into a holding compartment.
3. Machine for implementing the process according to claim 1 or 2, having an inputting
and dispensing unit (5, 4) for bank notes, in particular for bundles of bank notes,
having an instruction inputting unit (6) for customer instructions, a temporary store
(20), a bank note sorting (15) and verification unit (18, 19a, 19b) disposed on a
bank note inputting path (A, B, C, E, G) which runs from the inputting unit (5) to
the temporary store (20), and a bank note return path (F) which starts from the temporary
store (20), characterised by a display unit (9) for displaying, in particular, the value of the verified bank
notes, a bank note through-routing, diverting and inward-routing element (24a) which
communicates directly with the temporary store (20), arranged in an inputting path
(A, B, C, E, G) which as far as this juncture has no branching points, depending on
the verification result the bank notes being able to be through-routed or diverted
to the temporary store and thence re-routed into the inputting path (A, B, C, E, G)
by the routing element (24), and being able to be advanced by just one further bank
note through-routing, diverting and inward-routing element (24b), which can either
convey the bank notes along a branch path (G) into a final store or along the return
path (F) to the dispensing unit (4), depending on the customer's request and/or the
verification result.
4. Machine according to claim 3, characterised by note verifying devices (19a, 19b) offset
from and opposite to one another on the inputting path (A), and in particular a note
thickness verifying device (18) which in preference is disposed ahead of the note
verifying devices (19a, 19b).
5. Machine according to claim 3 or 4, characterised by a plurality of conveying zones
(A - G) on the inputting and return path respectively for the notes being input and
dispensed, which can be propelled at different conveying speeds, notably in order
to halt a particular note in the process of being scanned by the note verifying devices
(18, 19a, 19b) in a waiting position (B, F) until it has been found to be genuine,
or to accelerate the passage of notes that are preferentially to be dispensed, in
order to introduce them smoothly into a fan wheel (21) by means of which the notes
can then be stacked in a bundle and deposited in a dispensing trough (4) on the dispensing
unit.
6. Machine according to any of claims 3 to 5, characterised in that the temporary store
(20) is rigidly positioned and is constructed as a roller store (20) with take-up
in both directions of rotation, in order to enable notes to be received and re-issued.
7. Machine according to any of claims 3 to 6, characterised by a fan wheel (21) adapted
to be swivelled perpendicularly to its rotational axis into a dispensing trough (4)
on the dispensing unit, for segregating each one of a plurality of notes and depositing
them in a bundle on the floor of the dispensing trough (4).
8. Machine according to claim 7, characterised by the fact that the dispensing trough
(4) has a closable rear panel (23) through which the fan wheel (21) can be swivelled
at least partially into the dispensing trough (4).
9. Machine according to claim 7 or 8, characterised by the fact that the dispensing trough
(4) is closed by an upward-swivelling closure flap (13) which when opened allows the
fan wheel (21) to be swivelled out from the dispensing trough (4) and the rear panel
(3) of the trough (4) to be closed.
10. Machine according to any of claims 7 to 9, characterised by a holding compartment
(29) into which notes that have not been removed after a preset time interval has
elapsed, in preference initiated by a sensor (27) disposed in the fluor of the holding
compartment, can be introduced from the dispensing trough (4).
1. Procédé pour la réception et la délivrance de billets de banque, en particulier de
liasses de billets de banque, procédé au cours duquel les billets de banque sont séparés,
vérifiés, stockés provisoirement et ensuite stockés définitivement ou encore sont
restitués par une voie de retour (F) différente de la voie d'entrée (A, B, C, E, G),
le résultat du contrôle, en particulier en ce qui concerne la valeur, étant affiché,
caractérisé en ce que les billets de banque sont amenés, sans point d'embranchement,
sur un élément de passage, de dérivation et d'introduction ou de guidage (24a), selon
le résultat du contrôle, ils sont amenés par l'élément de guidage (24a) ou dérivés
directement sur un stockage intermédiaire et après le stockage intermédiaire, ils
sont introduits à nouveau par cet élément de guidage de billets de banque (24a) et,
en fonction du résultat des essais ou selon un ordre transmis par le client au moyen
uniquement d'un autre élément de passage de dérivation et d'introduction ou de guidage
(24b), les billets de banque sont ensuite guidés sur le stockage final (G) ou sur
la voie de retour (F), le client pouvant alors vérifier manuellement l'existence d'erreurs
éventuellement ou supposément survenues au cours de la détermination automatique des
sommes et/ou de la valeur des billets introduits lors du contrôle.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les billets sont acheminés
à des vitesses différentielles élevées et ils sont en particulier accélérés pour le
retour afin de les amener individuellement dans une roue à compartiment (21) à partir
de laquelle ils sont ensuite mis en liasses et déposés dans des compartiments.
3. Dispositif pour la réalisation du procédé selon la revendication 1 ou 2, avec une
unité d'entrée et de sortie (5, 4) pour les billets de banque, en particulier pour
des liasses de billets de banque avec une unité d'introduction de commande (6) pour
les instructions du client, un stockage intermédiaire (20), une unité de contrôle
de billets de banque (18, 19a, 19b) et une unité de séparation (15) disposée sur le
circuit d'introduction des billets de banque (A, B, C, E, G) allant de l'unité d'introduction
(5) jusqu'au stockage intermédiaire (20) ainsi qu'un circuit de retour des billets
de banque (F) portant du stockage intermédiaire (20), caractérisé par une unité d'affichage
(9) destinée à afficher, en particulier pour l'indication de la valeur des billets
de banque vérifiés, un élément de passage, de déviation et d'introduction ou guidage
(24a) en liaison directe avec le stockage intermédiaire (20), disposé dans un circuit
d'introduction (A, B, C, E, G) jusqu'à présent sans point d'embranchement, les billets
de banque pouvant être introduits en fonction du résultat de contrôle par l'élément
de guidage (24a) à travers ou dans le stockage intermédiaire en déviation ou à nouveau
dans le circuit d'introduction (A, B, C, E, G), et par uniquement un autre élément
de passage de déviation et d'introduction de guidage de billets de banque (24b) avec
lequel les billets de banque peuvent être acheminés selon les instructions du client
et/ou le résultat du contrôle soit sur une voie d'embranchement (G) dans un stockage
final ou sur un circuit de retour (F) à destination de l'unité de sortie (4).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé par des dispositifs de vérification
de billets de banque (19a, 19b) situés de façon décalée en opposition l'un de l'autre
sur le circuit d'introduction (A) ainsi qu'en particulier un dispositif de contrôle
de l'épaisseur des billets (18), qui est de préférence disposé en amont des dispositifs
de contrôle de billets (19a, 19b).
5. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé par plusieurs zones de transport
(A - G) sur le circuit d'introduction ou de retour pour les billets en entrée ou en
sortie, pouvant être actionnées à des vitesses d'acheminement différentes, et en particulier
pour maintenir dans une position d'attente (B, F) respectivement un billet en cours
de détection par les dispositifs de contrôle de billets (18, 19a, 19b) jusqu'à la
communication du résultat d'authenticité ou encore pour accélérer de préférence les
billets en sortie pour les introduire parfaitement dans une roue à compartiments (21)
au moyen de laquelle les billets sont ensuite empilés en liasses dans un bac de sortie
(4) du dispositif de sortie.
6. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que le stockage
intermédiaire (20) est disposé de façon rigide en position et il est conçu sous forme
de magasin à rouleaux (20) pouvant se dérouler dans les deux sens de rotation afin
de pouvoir recevoir et restituer à nouveau les billets.
7. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 6, caractérisé par une roue à compartiments
(21) pivotant verticalement par rapport à son axe de rotation dans un bac de sortie
(4) de l'unité de sortie pour le prélèvement de plusieurs billets séparés entre eux
et pour les déposer en liasses sur le fond du bac de sortie (4).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé par une paroi arrière verrouillable
(23) du bac de sortie (4) à travers lequel la roue à compartiments (21) peut basculer
au moins partiellement dans le bac de sortie (4).
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8, caractérisé par un clapet d'obturation (13)
pivotant et obturant le bac de sortie (4), à l'ouverture duquel la roue à compartimenta
(21) bascule hors du bac de sortie (4), la paroi de bac (23) étant verrouillable.
10. Dispositif selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé par un compartiment de
dépose (29), en particulier protégé contre l'accès, dans lequel des billets peuvent
être introduits à partir du bac de sortie (4), billets qui, à l'expiration d'un intervalle
de temps préétabli, de préférence déclenché par un capteur (27) disposé dans le fond
du compartiment de dépose, ne peuvent plus être prélevés.