[0001] Die Erfindung betrifft eine Tür zum Verschließen der Ofenmuffel eines Back- und Bratofens.
[0002] Aus der EP 0 687 867 A1 ist eine Ofenmuffeltür bekannt, die eine Frontseite aus Glas,
einen Betätigungshandgriff und zwei seitliche Stützen, die an der Innenseite der Glas-Frontseite
angeordnet sind, sowie eine Sichtscheibe, die an den Stützen gehaltert ist, aufweist.
Die Stützen sind mittels die Glasfrontseite durchsetzenden Schraubelementen mit dem
Betätigungshandgriff verspannt. Die Schraubelemente sind dabei durch in den Stützen
integrierte Abstandsstücke geführt, die sich gegen die Innenseite der Glas-Frontseite
abstützen. Zwischen den aus zwei Profilteilen zusammengesetzten Stützen und der Glas-Frontseite
ist ein elastisches Element angeordnet, das einerseits eine Dichtfunktion hat und
andererseits den Anschraubdruck auf die Glas-Frontseite herabsetzt. Der Zusammenbau
dieser Tür ist aufgrund der aus zwei Profilteilen zusammengesetzten Stützen sowie
der Schraubverbindung in der Montage aufwendig und zeitintensiv und damit für eine
Massenfertigung, bei der die Herstellungskosten eine wesentliche Rolle spielen, wenig
geeignet. Zudem ist bei dieser Tür die Sichtscheibe so an den Stützen befestigt, daß
die Befestigungsmittel nach dem Verspannen der Stützen mit dem Betätigungshandgriff
nicht mehr zugänglich sind. Die Sichtscheibe kann somit nur nach einem völligen Zerlegen
der Tür im Bedarfsfalle ausgetauscht oder zur Reinigung entnommen werden.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tür der in Rede stehenden Art zu schaffen,
die sich bei hoher Stabilität des Türaufbaus aus wenigen und konstruktiv einfachen
Bestandteilen und durch eine sehr einfache Zusammenbaumontage auszeichnen soll.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe gemäß der Erfindung ist den Merkmalen des Patentanspruchs
1 zu entnehmen. Durch das Ankleben der Trägerelemente an die Frontplatte werden auf
die Frontplatte wirkende Kräfte bei der Montage gering gehalten im Gegensatz zur aus
dem Stand der Technik bekannten Tür, bei der die Trägerelemente an der Platte verschraubt
werden.
[0005] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Gegenstandes der Erfindung sind
in den vom Anspruch 1 abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0006] Die Ofenmuffeltür nach der Erfindung zeichnet sich durch einen materialsparenden
Aufbau sowie eine kostengünstige Gesamtherstellung aus.
[0007] Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt
und werden anhand dieser nachfolgend näher beschrieben.
[0008] Es zeigen:
- Fig. 1
- die Rückansicht der Frontseite einer Ofenmuffeltür mit seitlich angeordneten säulenartigen
Trägerelementen,
- Fig. 2
- einen Schnitt durch die Tür gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung eines Teils einer Tür mit zusätzlicher Sichtscheibe,
- Fig. 4
- eine teilweise geschnittene Darstellung eines unteren Kantenbereichs einer Ofenmuffeltür,
- Fig. 5
- eine Seitenteilansicht der Ofenmuffeltür mit Griff,
- Fig. 6
- eine horizontale Schnittdarstellung der Ofenmuffeltür mit Sichtscheibe,
- Fig. 7
- eine senkrechte Schnittdarstellung dieser Ofenmuffeltür,
- Fig. 8a bis 9b
- Ofenmuffeltüransichten mit verschiedenen Möglichkeiten der Sichtscheibenhalterung,
- Fig. 10 und 11
- senkrechte Schnittdarstellungen einer Ofenmuffeltür mit belüftetem Betätigungshandgriff.
[0009] Die Türfrontseite der Ofenmuffeltür gemäß Fig. 1 und Fig. 2 umfaßt eine großflächige
Platte (Scheibe) 1 aus Glas oder glasartigem Material, beispielsweise Glaskeramik.
Die Platte 1 (im folgenden als Glasplatte bezeichnet) weist im Mittelbereich einen
z. B. rechteckigen, transparenten und ein Durchsichtfenster 2 bildenden Scheibenbereich
auf und ist im Randbereich 21 um das Durchsichtfenster 2 beispielsweise durch Bedrucken
lichtundurchlässig ausgebildet. Auf der Innenseite (Rückseite) 3 des Randbereichs
21 der Glasplatte 1 ist seitlich je ein säulenartiges, senkrecht verlaufendes und
einstückiges Profilelement 4 und 5 als Trägerelement mittels einer Klebeverbindung
6 befestigt. Die Profilelemente 4 und 5 sind im Querschnitt U-förmig ausgebildet und
haben rechtwinklig abstehende Flanschränder 7, 8, mit denen die Profilelemente 4 und
5 an der Innenseite 3 der Glasplatte 1 aufliegen und die als Klebeflächen für die
Klebeverbindung 6 dienen. Die Profilelemente 4 und 5 bestehen insbesondere aus vorzugsweise
emaillierten Metallblech oder auch einem temperaturbeständigen Kunststoff. Als Kleber
für die Klebeverbindung 6 ist beispielsweise ein temperaturfester Silikonkleber geeignet.
Durch die vergleichsweise großflächige Klebeverbindung 6 werden Kräfte von den Profilelementen
4 und 5 gleichmäßig auf die Glasplatte 1 übertragen, so daß ein Zerspringen der Glasplatte
1 vermieden wird. Die Klebeverbindung 6 gewährleistet überdies eine schonende Verbindung
der Profilelemente 4 und 5 mit der Glasplatte 1 bei der Herstellung.
[0010] Die beiden Profilelemente 4, 5 weisen jeweils eine über die Oberkante 9 der Glasplatte
1 hinausragende Verlängerung 10 auf, die zweckmäßig zur Befestigung eines in Fig.
1 nicht dargestellten Betätigungshandgriffes 11 dient (in Fig. 5, 7, 9a bis 11 dargestellt).
Die Befestigung des Griffs 11 an den über die Frontplatte 1 überstehenden Trägerelementen
4 und 5 erleichtert die Montage und Zugänglichkeit der Türelemente.
[0011] In Fig. 3 ist ein Teil einer Tür mit einem Profilelement 4, einer Glasplatte 1 und
einer zusätzlichen Sichtscheibe 13, vorzugsweise aus Glas, im Querschnitt dargestellt.
Die Sichtscheibe 13 ist mit freiem Luftabstand 12 zur frontseitigen Glasplatte 1 angeordnet.
Zur Halterung der Sichtscheibe 3 ist an der dem nicht dargestellten, weiteren Profilelement
5 zugewandten Schenkelseite 14 des U-förmigen Profilelements 4 eine Halte- und/oder
Führungsschiene 15 U-förmigen Querschnitts angebracht. Das nicht dargestellte, zweite
Profilelement 5 weist eine entsprechende Halte- bzw. Führungsschiene auf. In diesen
Halte- bzw. Führungsschienen 15 wird die Sichtscheibe 13 von oben her eingeführt und
kann jederzeit zwecks Reinigung wieder herausgezogen werden.
[0012] Fig. 4 zeigt den unteren Bereich des Profilelements 4 mit einer aufgeschnittenen
Halte- bzw. Führungsnut 15, in die die Sichtscheibe 13 eingeführt ist. Am unteren
Ende der Halte- bzw. Führungsschiene 15 ist ein Umbug 16 oder sonstiger Anschlag vorgesehen,
der die Schiene 15 nach unten zu abschließt und damit ein Durchrutschen der eingeführten
Sichtscheibe 13 verhindert. Ferner ist eine Ausbuchtung 28 in der Halte- bzw. Führungsnut
15 vorgesehen, die als elastisches Federelement die Sichtscheibe 13 auf dem Weg nach
unten abbremst. Ein entsprechender Umbug und eine entsprechende Ausbuchtung sind auch
in der Halte- und Führungsschiene des zweiten Profilelements 5 vorgesehen.
[0013] In Fig. 5 ist der obere Bereich einer Ofenmuffeltür in einer geschnittenen Seitenansicht
veranschaulicht. An der Vorderseite des Profilelements 4 (und 5) ist die Glasplatte
(Frontplatte) 1 festgeklebt. In einem Abstand 12 von der frontseitigen Glasplatte
1 ist eine an den Profilelementen 4 und 5 befestigte zusätzliche Sichtscheibe 13 angeordnet.
Auf den Verlängerungen 10 der Profilelemente 4 und 5 ist ein Betätigungsgriff 11 für
die Tür gelagert und vorzugsweise lösbar befestigt, beispielsweise durch eine Schnapp-
oder Rastverbindung mit einem Vorsprung 32 des Profilelements 4 bzw. 5 und einer korrespondierenden
Öffnung 33 im Betätigungshandgriff 11. Der Betätigungshandgriff 11 kann somit einfach
von oben auf die Verlängerungen 10 der Profilelemente 4 und 5 aufgesteckt und wieder
gelöst werden. Zur Fixierung des Betätigungshandgriffs 11 an den Profilelementen 4
und 5 können aber auch Schraubverbindungen verwendet werden. Ferner weist der Betätigungshandgriff
11 eine Aufnahmenut 31 auf, in die beim Aufstecken des Griffs 11 die Sichtscheibe
13 eingeschoben wird und dadurch zusätzlich fixiert wird.
[0014] Es kann statt einer Sichtscheibe 13 auch ein Sichtscheibenverbund, umfassend eine
innere und eine äußere Sichtscheibe, vorgesehen sein. In dieser Ausführung sind dann
entweder eine entsprechende Anzahl von Halte- bzw. Führungsschienen an jedem Profilelement
4 und 5 vorgesehen oder die Halte- bzw. Führungsschienen zur Aufnahme eines solchen
Sichtscheibenverbundes entsprechend ausgebildet. Die zuletzt genannte Ausbildung kann
z. B. in einer Doppel-U-Schiene bestehen.
[0015] In der Ausführungsform der Offenmuffeltür gemäß Fig. 6 ist die der Ofenmuffel zugewandte
Sichtscheibe 13 auf der von der Frontseiten-Glasplatte 1 abgewandten Rückseite der
Profilelemente 4 und 5 angebracht und überdeckt die rückseitigen Flachseiten der Profilelemente
4 und 5 derart, daß die Sichtscheibe 13 seitlich mit den Profilelementen fluchtet
bzw. der Abschluß in einer Ebene liegt. Die Sichtscheibe 13 kann nun ebenfalls mit
den Profilelementen 4 und 5 verklebt sein oder auch lösbar mit diesen verbunden sein,
beispielsweise durch in Fig. 6 nicht dargestellte Spann- und Führungseinrichtungen.
[0016] Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform der Ofenmuffeltür in einem Seitenschnitt, bei der
die Sichtscheibe 13 gegenüber der türfrontseitigen Glasplatte 1 zumindest nach unten
verkürzt ausgebildet ist, um Türscharniere 18 oder dgl. in Ausschnitte 29 bzw. 30
der Profilelemente 4 bzw. 5 einführen und haltern zu können. Oben ist an den Profilelementen
4 und 5 und der Sichtscheibe 13 wieder der Betätigungshandgriff 11 wie in Fig. 5 angebracht.
[0017] Die Fig. 8a und 8b zeigen eine weitere Möglichkeit zur Halterung der Sichtscheibe
13 an den Profilelementen 4 und 5 in einer Rückansicht bzw. einem Längsschnitt. An
jedem Profilelement 4 und 5 ist jeweils eine im Querschnitt L-förmige Profilleiste
14 bzw. 15 vorgesehen, deren einer Schenkel 16 jeweils die Sichtscheibe 13 in deren
Randbereich übergreift und deren anderer Schenkel 17 mit der Seitenwandung des jeweiligen
Profilelements 14 bzw. 15 korrespondiert und mit diesem lösbar verspannt ist.
[0018] Die Fig. 9a und 9b veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel einer Ofenmuffeltür in
einer Rückansicht bzw. einem Seitenschnitt, bei dem die Sichtscheibe 13' einerseits
oben im Tür-Betätigungshandgriff 11 fixiert und andererseits mittels im unteren Bereich
übergreifender seitlicher Halteekken 19 und 20 an den Profilelementen 4 bzw. 5 lösbar
gehalten ist. Zur Fixierung der Sichtscheibe 13' im Tür-Betätigungshandgriff 11 ist
dort eine Aufnahmenut 31 oder dgl. ausgebildet. Die Befestigung der Halteecken 19
und 20 an den Profilelementen 4 bzw. 5 erfolgt durch lösbares Verspannen oder mittels
Schrauben, nach deren Lösen die Halteecken 19 und 20 auf den Profilelementen 4 und
5 nach unten geschoben und die Sichtscheibe 13' zur Reinigung oder zum Austausch abgenommen
werden kann.
[0019] Der Tür-Betätigungshandgriff 11 ist in der in Fig. 10 dargestellten Weiterbildung
der Tür gemäß Fig. 9 zur Kühlung und/oder Wrasenabführung mit einem Belüftungsschacht
22 versehen, der den Betätigungshandgriff 11 durchsetzt.
[0020] Fig. 11 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem mindestens zwei Sichtscheiben 23 und
24 vorgesehen sind. Dabei ist die eine Sichtscheibe 23 die innere und die andere Sichtscheibe
24 die äußere Scheibe. Die äußere Sichtscheibe 24 ist dabei dem Garraum der Ofenmuffel
unmittelbar zugewandt. Auch diese beiden Sichtscheiben 23 und 24 sind herausziehbar
an den beiden säulenartigen, seitlichen Profilelementen 4 und 5 gehaltert. Der den
oberen Abschluß der Tür bildende Betätigungshandgriff 11 besteht zweckmäßig aus einem
Türgriffvorderteil 25 und einem Türgriffhinterteil 26. Der Türgriffhinterteil 26 ist
dabei zur Entnahme der beiden Sichtscheiben 23 und 24 lösbar und damit abnehmbar gehaltert.
Auch dieser Türgriff ist vorzugsweise mit einem Belüftungsschacht 27 versehen.
[0021] Die säulenartigen Profilelemente 4 und 5 dienen zweckmäßig als alleiniger Träger
für den gesamten Aufbau der Ofenmuffeltür und deren Bestandteile.
[0022] Die für die kippbare Anlenkung der Ofenmuffeltür an der Ofenmuffel erforderliche
Scharnieranordnung ist deshalb ebenfalls in den säulenartigen Profilelementen 4 und
5 integriert.
[0023] Bei einer Tür für einen Back- und Bratofen mit einem sog. Backwagen, wobei eine solche
Tür winkelsteif an Schienenzügen im Back- und Bratofengehäuse befestigt und geführt
und schubladenartig gegenüber der Ofenmuffel verschiebbar ist, ist diese Befestigung
ebenfalls an den als Träger dienenden Profilelementen 4 und 5 vorgenommen. Desgleichen
sind hierbei an den Profilelementen 4 und 5 Halterungen für Gargutträger und dgl.
angebracht.
[0024] In einer nicht dargestellten Ausführungsform einer Ofenmuffeltür ist der Betätigungshandgriff
11 von außen (vorne) die Frontseiten-Glasplatte 1 durchgreifend an den Profilelementen
4 und 5 befestigt, vorzugsweise mittels durch Löcher in der Frontseiten-Glasplatte
1 hindurchgehender Schrauben und entsprechender Gewinde oder Gegenstücke (z. B. Muttern)
in den Profilelementen 4 und 5. Der Schraubdruck auf die Glasplatte 1 kann durch Dämpfungsringe
gedämpft werden. Anstelle von Schrauben können auch Rast- oder Schnappverbindungen
vorgesehen sein.
[0025] Die Tür gemäß der Erfindung ist vorzugsweise für einen Back- und Bratofen vorgesehen,
kann prinzipiell aber auch in anderen Haushaltsgeräten, beispielsweise Mikrowellengeräten,
verwendet werden.
Bezugzeichenliste
[0026]
- 1
- Platte
- 2
- Durchsichtfenster
- 3
- Innenseite
- 4, 5
- Profilelement
- 6
- Klebeverbindung
- 7, 8
- Flanschrand
- 9
- Oberkante
- 10
- Verlängerung
- 11
- Betätigungshandgriff
- 12
- Abstand
- 13, 13'
- Sichtscheibe
- 14
- Schenkel
- 15
- Halte- und/oder Führungsschiene
- 16
- Umbug
- 18
- Türscharnier
- 19, 20
- Halteecke
- 22
- Belüftungsschacht
- 23, 24
- Sichtscheibe
- 25
- Türgriffvorderteil
- 26
- Türgriffhinderteil
- 27
- Belüftungsschacht
- 28
- Ausbuchtung
- 29, 30
- Ausschnitt
- 31
- Aufnahmenut
- 32
- Vorsprung
- 33
- Öffnung
- 34, 35
- Profilleiste
1. Tür zum Verschließen der Ofenmuffel eines Back- und Bratofens, mit
a) einem Betätigungshandgriff (11),
b) einer die Türfrontseite bildenden Platte (1) aus Glas oder glasartigem Material
und
c) wenigstens zwei Trägerelementen (4, 5)
wobei
d) die Trägerelemente (4 und 5) mittels einer Klebeverbindung (6) an einer Innenseite
(3) der Türfrontseiten-Platte (1) befestigt sind und
e) der Betätigungshandgriff (11) an den Trägerelementen (4, 5) befestigt ist.
2. Tür nach Anspruch 1, bei der die Trägerelemente (4, 5) jeweils eine über eine Oberkante
(9) der Türfrontseiten-Platte (1) hinausragende Verlängerung (10) aufweisen und der
Betätigungshandgriff (11) an diesen Verlängerungen (10) befestigt ist.
3. Tür nach Anspruch 2, bei der der Betätigungshandgriff (11) auf den Verlängerungen
(10) der Trägerelemente (4, 5) gelagert ist.
4. Tür nach Anspruch 1, bei der der Betätigungshandgriff (11) von außen durch die Türfrontseiten-Platte
(1) an den Trägerelementen (4, 5) befestigt ist.
5. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der der Betätigungshandgriff (11) mit den
Trägerelementen (4, 5) verschraubt ist.
6. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der der Betätigungshandgriff (11) mit den
Trägerelementen (4, 5) durch eine Rast- oder Schnappverbindung (32, 33) verbunden
ist.
7. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Trägerelemente (4, 5) ein
im wesentlichen U-förmiges Profil aufweisen.
8. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Trägerelemente (4, 5) im
wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
9. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit mindestens einer Sichtscheibe (13),
die an den Trägerelementen (4, 5) mit Abstand zur Türfrontseiten-Platte (1) gehaltert
ist.
10. Tür nach Anspruch 9, bei der die Trägerelemente (4 und 5) für jede Sichtscheibe (13)
jeweils eine Halte- und/oder Führungsschiene (15) zum herausnehmbaren Haltern der
zugehörigen Sichtscheibe (13) aufweisen.
11. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der die Trägerelemente jeweils eine Halte-
und/oder Führungsschiene aufweisen, die zum herausnehmbaren Haltern von wenigstens
zwei Sichtscheiben ausgebildet ist.
12. Tür nach Anspruch 10 oder Anspruch 11, bei der die Halte- bzw. Führungsschienen (15)
einen das Durchrutschen der Sichtscheibe (13) verhindernden Umbug (16) oder dgl. aufweisen.
13. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der wenigstens eine Sichtscheibe
(13) auf der von der Türfrontseiten-Platte (1) abgewandten Rückseite der Trägerelemente
(4, 5) angebracht ist.
14. Tür nach Anspruch 13, bei der die Sichtscheibe (13) mittels mit den Trägerelementen
(4, 5) verbundender Profilleisten (14, 15) gehalten ist, die im Querschnitt L-förmig
ausgebildet sind, wobei der eine Schenkel (16) der L-Form die Sichtscheibe (13) in
deren Randbereich übergreift und der andere Schenkel (17) der L-Form mit dem jeweiligen
Trägerelement (4 bzw. 5) korrespondiert und mit diesem lösbar verspannt ist.
15. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei der wenigstens eine Sichtscheibe (13')
einerseits im Betätigungshandgriff (11) fixiert und andererseits mittels übergreifender
seitlicher Halteecken (19 und 20) an den Trägerelementen (4, 5) gehalten ist.
16. Tür nach einem der Ansprüche 9 bis 15, bei der die Sichtscheibe (13) in eine Aufnahmenut
(31) des Betätigungshandgriffs (11) einführbar ist.
17. Tür nach einem der Ansprüche 9 bis 16, bei der die Sichtscheibe (13) gegenüber der
türfrontseitigen Platte (1) verkürzt ausgebildet ist.
18. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der mindestens zwei Sichtscheiben
(23, 24) vorgesehen sind, die herausziehbar an den Trägerelementen (4, 5) gehaltert
sind und der Betätigungshandgriff (11) aus einem Türgriffvorderteil (25) und einem
Türgriffhinterteil (26) gebildet ist, wobei der Türgriffhinterteil (26) zur Entnahme
der beiden Sichtscheiben (23, 24) lösbar und damit abnehmbar gehaltert ist.
19. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der an den Trägerelementen (4 und
5) jeweils eine Scharnieranordnung (18) für die Tür angebracht ist.
20. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 18, die winkelsteif an Schienenzügen befestigt
und schubladenartig gegenüber der Ofenmuffel verschiebbar ist, wobei die Schienenzüge
an den Trägerelementen (4, 5) befestigt sind.
21. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der an den Trägerelementen Halterungen
für Gargutträger oder dgl. angebracht sind.
22. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Betätigungshandgriff (11)
zur Belüftung mit einem den Betätigungshandgriff (11) durchsetzenden Belüftungsschacht
(22, 27) versehen ist.