[0001] Die Erfindung betrifft einen Bausatz zur Herstellung von Schmuckstücken mit mindestens
einem Trägerelement, das wenigstens abschnittsweise als Führungselement, insbesondere
als Schiene ausgebildet ist und wenigstens ein offenes Ende an einem (der) als Führungselement
ausgebildeten Abschnitt(e) aufweist, und mit mindestens einem Schmuckelement, an dem
eine Öse ausgebildet ist, deren Abmessungen an Maße und Profil des Trägerelements
angepaßt sind, und in die das Trägerelement wenigstens mit seinem als Führungselement
ausgebildeten Abschnitt an dessen offenen Ende ein- und durchschiebbar ist.
[0002] Ein Bausatz dieser Art ist beispielsweise aus der WO 93/14665 bekannt. Bei den dort
Trägerelementen handelt es sich allerdings immer um steife, offene Ringformen. Die
Steifigkeit der Ringe ist dadurch spezifiziert, daß die beiden offenen Ringenden nur
unter Kraftaufwand auseinandergedrückt und nur kurzzeitig voneinander beabstandet
gehalten werden können. Die Öffnung des Rings ist ein (Quer-) Schlitz, der möglichst
so eng ist, daß sich die beiden Ringenden in der Ruhestellung berühren.
Die in der WO 93/14665 beschriebenen Schmuckelemente bestehen aus einem U-förmigen
Grundkörper, dessen U-Arme über eine sog. Brücke miteinander verbunden sind, so daß
eine Öse entsteht. Der U-Rücken trägt die Schmuck-Dekoration.
Der Zusammenbau von Schmuckelement und Trägerelement erfolgt derart, daß man die beiden
Ringenden des Trägerelements für einen kurzen Moment auseinander biegt und den Brückenabschnitt
der Öse des Schmuckelements durch den entstandenen Spalt hindurchzwängt und auf den
Ring aufschiebt. Dann läßt man die Ringenden wieder in ihre ursprüngliche (Ruhe-)Position
zurückfallen und erhalt einen praktisch geschlossenen Ring, der durch die Öse geführt
ist. Ösendurchmesser und Ringstärke (Ringprofil) müssen so aufeinander abgestimmt
sein, daß die Öse - und damit das Schmuckelement - einerseits auf dem Ring beliebig
verschoben werden kann und andererseits in einer gewünschten Endposition sicher (stabil)
verharrt.
[0003] Dieses bekannte Bausatzsystem hat mehrere gravierende Nachteile:
Wenn Ring und Öse aus relativ weichem Material wie beispielsweise Gold bestehen, kommt
es aufgrund der Reibung sehr schnell zu Materialabrieben, so daß der Formschluß und
damit die Haftung zwischen Öse und Ring verloren geht. Als Folge davon kann die Öse
nicht mehr in der ihr vorbestimmten Position fixiert werden und rutscht letztendlich
locker auf dem Ring herum. Damit geht nicht nur ein Verlust der ästhetischen Wirkung
des Rings einher, sondern es besteht außerdem die daß die Öse unbemerkt bis an den
Ringspalt gelangt, durch diesen hinausrutscht und verloren geht. Selbst wenn der Ringspalt
ursprünglich möglichst eng ausgebildet ist und der Ring selbst so steif und elastisch
ist, daß sich seine offenen Enden nur unter Krafteinwirkung auseinander bewegen, besteht
diese Gefahr, denn bei sämtlichen üblicherweise verwendeten Materialien für Schmuckringe
läßt die Steifigkeit und Elastizität durch wiederholte Beanspruchung relativ schnell
nach und das Material "leiert aus".
Durch das häufige Auseinanderbiegen der Ringenden und damit das damit einhergehende
Verbiegen des Ringes in sich läßt nicht nur dessen Steifigkeit und Elastizität und
damit das Rückstellvermögen nach, sondern es besteht auch eine erhöhtes Gefahr dafür,
daß der Ring bricht.
Die Brücke als schmalster Teil der Öse ist relativ aufwendig herzustellen, da sie
einerseits möglichst schmal sein sollte, um ohne Mühe durch den Ringspalt gezwängt
werden zu können, und andererseits muß sie ausreichend breit sein, um nicht schon
bei nur geringfügig auseinandergerückten Ringenden selbständig und unbemerkt durch
den Ringspalt gleiten zu können.
Um eine optimale Reibhaftung zwischen Öse und Ring zu erhalten, muß die Kontaktfläche
zwischen der Öseninnenfläche und der Ringaußenfläche möglichst groß sein. Das kann
zwar durch entsprechend breite und an den Krümmungsradius des Trägerrings weitgehend
angepaßte Ösenwände (d.h. U-Rücken, U-Arme und Brücke des Schmuckelements) erreicht
werden, aber um den Preis, daß die betreffende Öse nicht auf Trägerringe für verschiedene
Fingergrößen paßt.
[0004] Auch in der DE 295 00 670 U1ist ein Bausatz zur Herstellung von Schmuckstücken beschrieben.
Dieser Bausatz umfaßt ebenfalls Trägerelemente, Schmuckelemente und Befestigungselemente.
Hier ist jedoch an dem Trägerelement (z.B. Ring, Brosche, Kette oder Ohrring) eine
Halterung für das Schmuckelement in Form eines Haltestifts vorgeschrieben, und an
dem Schmuckelement muß eine dazu komplementäre Aufnahmeöffnung ausgebildet sein. Beim
Zusammenbau eines Schmuckstücks wird der Haltestift des gewählten Trägerelements durch
die Aufnahmeöffnung des Schmuckelements hindurchgesteckt, und er ragt immer frei sichtbar
an der Oberfläche des Schmuckelements heraus. Auf diesen frei herausragenden Teil
des Haltestifts wird das Befestigungselement in Form eines O-Ring aus Gummi oder dgl.
aufgeklemmt, um das Schmuckelement gegen Herabfallen von dem Haltestift zu sichern.
Bei diesem bekannten Bausatz ist demnach die Haltevorrichtung für den Zusammenhalt
zwischen Trägerelement und Schmuckelement nicht nur an dem Schmuckelement, sondern
auch an dem Trägerelement ausgebildet. Der Zusammenbau von Schmuckelement und Trägerelement
ist nur in einer bestimmten Position möglich. Und erst wenn das Schmuckstück fertig
zusammengebaut wird das hier beschriebene Befestigungselement als zusätzliche Sicherung
nach dem Druckknopf-Prinzip aufgesetzt. Es hat auf die eigentliche Halteverbindung,
d.h. das Zusammenwirken von Haltestift und Aufnahmeöffnungen keinen direkten Einfluß.
Die Haltevorrichtung und auch das Befestigungselement sind immer sichtbar und beide
befinden sich zudem immer an der Oberfläche des Schmuckelements, so daß sie den ästhetischen
Gesamteffekt des Schmuckstücks deutlich merkbar beeinflussen.
[0005] Ein ähnlicher Bausatz mit Trägerelement, Schmuckelement und Befestigungselement ist
auch aus der US 5 491 986 bekannt. Das in dieser Druckschrift beschriebene Trägerelement
weist als spezielle Halterung für das Schmuckelement einen Doppelsteg auf, der in
dazu komplementäre Ausnehmungen (Längsnuten) in dem Schmuckelement nach dem Schlüssel-Schloß-Prinzip
einpaßt. Als Befestigungselement ist ein bei der Schmuck-Herstellung geläufig verwendeter
Bajonettverschlußt vorgesehen. Sowohl die Halterung als auch das Befestigungselement
sind zumindest teilweise sichtbar und beeinflussen den ästhetischen Gesamteffekt des
Schmuckstücks deutlich. Beide sind außerdem relativ aufwendig in der Herstellung.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bausatz zur Herstellung
von Schmuckstücken bereitzustellen, bei dem die genannten Nachteile vermieden sind,
und bei dem das Schmuckelement gegen unbemerktes Herunterrutschen von dem Trägerelement
gesichert ohne daß dadurch der spezifische ästhetische Gesamteindruck des Schmuckelements
oder Trägerelements, beeinflußt wird. Der Bausatz soll außerdem keinen wesentlichen
Mehraufwand bei Herstellung und Kosten erfordern und soll praktisch unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten
von beliebigen Schmuckelementen und beliebigen Trägerelementen gewährleisten.
[0007] Eine Lösung dieser Aufgabe besteht in der Bereitstellung eines Bausatzes der eingangs
genannten Art, bei dem ein Befestigungselement vorgesehen ist, das die Grundform eines
Rings, eines Zylinders, einer Scheibe oder einer Spirale aufweist, das elastisch verformbar
ist, und das austauschbar auf die Öse des Schmuckelements aufsteckbar ist.
[0008] Das erfindungsgemäße Befestigungselement wirkt direkt mit der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung
- nämlich der Öse des Schmuckelements - zusammen, und durch diese Zusammenwirkung
entsteht die eigentliche erfindungsgemäße Haltevorrichtung, die es ermöglicht, die
beiden Bauelemente des Schmuckstücks einerseits in einer von vielen wählbaren Positionen
zueinander anzuordnen und andererseits in der gewählten Konfiguration sicher miteinander
zu verbinden.
[0009] Im einzelnen hat der erfindungsgemäße Bausatz hat gegenüber den bekannten Bausätzen
zumindest die folgenden Vorteile:
- Als Trägerelement sind praktisch alle herkömmlichen Ringe, Colliers, Anstecknadeln,
Ohrstecker u ä. geeignet, ohne daß spezielle Halterungen ausgebildet sein müssen.
Einziges Erfordernis ist, daß sie ein offenes Ende an dem eine Öse eingeführt werden
kann.
- Als Schmuckelement ist praktisch jedes beliebige Schmuckstück geeignet, an dem bzw.
an dessen Fassung eine Öse ausgebildet ist bzw. werden kann. Auch bereits vorhandene
Schmuckstücke können zu erfindungsgemäßen Schmuckelementen umgerüstet werden, einfach
durch die Anformung einer Öse an einer beliebigen geeigneten Stelle.
- Es kann wirklich jedes Schmuckelement mit wirklich jedem Trägerelement kombiniert
werden.
- Der Zusammenhalt zwischen Trägerelement und Schmuckelement in der gewünschten Position
wird durch das Befestigungselement sicher gewährleistet, wobei das Befestigungselement
einfach nur über die Öse geschoben wird und dadurch das Ösenlumen soweit einengt,
daß die Trägerelement-Schiene nur unter Krafteinsatz gegen den Reibungswiderstand
der Ösenwand und vor allem des Befestigungselements hindurchgeschoben werden kann.
Das Befestigungselement kann jederzeit ausgetauscht werden, d.h. ein gebrauchtes und
möglicherweise (etwas) abgenutztes Befestigungselement kann jederzeit und von praktisch
jedermann durch ein neues, ungebrauchtes ersetzt werden.
- Das Befestigungselement hat nicht den geringsten Einfluß auf den ästhetischen Gesamteffekt
des Schmuckstücks.
- Im Fall von Ringen als Trägerelemente kam die Öffnung im Ring relativ groß sein, so
daß die Öse des Schmuckelements ohne Behinderung auf die Ringschiene aufgeschoben
werden kann und insbesondere kein materialbelastendes Verbiegen des Ringprofils in
sich notwendig ist. Dadurch ist die Gefahr von Ringbrüchen praktisch ausgeschlossen.
[0010] Als Trägerelement eignet sich insbesondere ein Ring, eine Brosche, ein Collier, ein
Armreif, ein Krawattenschieber oder ein Ohrring. Allein mit einem einzigen Schmuckelelement
sind folglich bereits zahlreiche verschiedenen Schmuckstücke herstellbar.
[0011] Das Trägerelement kann aus metallischem und/oder nichtmetallischem Werkstoff bestehen,
wobei insbesondere Platin, Gold, Silber, Eisen, Edelstahl, Kunststoff und nichtedle
Metalle, alleine oder in beliebiger Kombination in Betracht kommen. Auch durch diese
maßnahme ist ein Höchstmaß an Variabilität gewährleistet und die individuellen Bedürfnisse
des Schmuckträgers - beispielsweise Allegien oder geschmackliche Vorlieben - können
problemlos berücksichtigt werden.
[0012] Das Schmuckelement kann aus einem oder mehreren Teilen gleicher oder verschiedener
Form besteht.
[0013] Als Werkstoffe für das Schmuckelement kommen metallische und/oder nichtmetallische
Werkstoffe in Betracht.
[0014] Das Befestigungselement besteht vorzugsweise aus elastischem verformbarem Kunststoff
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist es aus Gummi gefertigt. Als derartige
Befestigungselelemente sind insbesondere die im Handel weit verbreiteten und allgemein
erhältlichen O-Ringe geeignet. O-Ringe sind kostengünstig, robust und können praktisch
von jedermann überall erhalten und eingesetzt werden.
[0015] Alternativ besteht auch die Möglichkeit, als Befestigungselement eine Stahlfeder
einzusetzen. Diese Maßnahme kann beispielsweise dann von Vorteil sein, wenn das ganze
Schmuckstück ausschließlich aus metallen gefertigt sein soll.
[0016] Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen
- Fig.1:
- einen erfindungsgemäßen Bausatz für einen Ring in Seitenansicht plan (A), Seitenansicht
längs (B) und Draufsicht (C),
- Fig.2:
- eine mit dem erfindungsgemäßen Bausatz zusammengesetzte Brosche in Seitenansicht (A)
und perspektivischer Draufsicht (B), und
- Fig.3:
- den Ausschnitt eines mit dem erfindungsgemäßen Bausatz zusammengesetzten Colliers
in Seitenansicht (A) und Draufsicht (B).
[0017] Bei dem in Fig. 1 dargestellten Bausatz für einen Ring ist das Trägerelement ein
offener Ring 2, der über seinen gesamten Umfang als Führungsschiene dient bzw. dienen
kann.
[0018] Aufgrund der Ringöffnung 4 hat diese Führungsschiene zwei offene Enden 6 und 8, die
durch die Öse 16 des Schmuckelements 12/14 geschoben werden können.
Das hier dargestellte Schmuckelement 12/14 besteht aus zwei Teilen 12 und 14. Das
eine Teil 12 hat die Form eines Pilzes, wobei der Pilzstiel als Öse 16 und der Pilzhut
als Schmucksteinfassung 18 für einen beliebigen Schmuckstein 10 ausgebildet ist. Das
andere Teil 14 ist eine Kreisscheibe 20 mit einem zentralen Loch 22. Der Durchmesser
dieses Lochs 22 ist einerseits groß genug um die Öse 16 des pilzförmigen Teils 12
hindurchzuführen und andererseits kleiner als der Durchmesser der Schmucksteinfassung
18, so daß diese nicht hindurchrutschen kann. Der Außendurchmesser der Kreisscheibe
20 ist größer als der Durchmesser der Schmucksteinfassung 18.
Als Befestigungselement ist ein O-Ring 24 aus Gummi vorgesehen.
[0019] Um den Ring zusammenzubauen, werden zunächst die beiden Teile 12 und 14 des Schmuckelements
zusammengesetzt. Dafür wird das scheibenförmige Teil 14 über die Öse 16 des pilzförmigen
Teils 12 geschoben und nach Art einer Unterlegscheibe an die Unterseite 26 der Schmucksteinfassung
18 angelegt, wobei ihre Außenrandzone 28 die Schmucksteinfassung 18 überkragt. Dann
wird der O-Ring 24 über die Öse 16 des Schmuckelements geschoben und in Anlage mit
dem scheibenförmigen Teil 14 gebracht. Schließlich wird der Ring 2 mit einem seiner
beiden offenen Enden 6 oder 8 durch die Öse 16 hindurchgeschoben und zwar soweit,
bis die Öse und damit das Schmuckelement 12/14 in der gewünschten Position sitzt.
Durch den O-Ring wird der Durchmesser der Öse 16 soweit verringert, daß der Ring 2
nur mit Kraft und durch Zusammenpressen des elastischen O-Ring-Materials hindurchgeschoben
werden kann. Sobald die Kraft wegfällt, bleibt der Ring 2 in der eingenommenen Position
und wird durch den Preßdruck des O-Ring-Materials über Reibungskraft und Formschluß
in dieser Position verrutschsicher gehalten.
[0020] Fig. 2 zeigt eine Brosche, bei der das in Fig. 1 dargestellte Schmuckelement 12/14
auf einem stabförmigen Abschnitt 30 einer Anstecknadel 32 montiert ist. Zum Zusammenbau
wird die Nadel 32 geöffnet und dabei das Ende 34 des stabförmigen Abschnitts 30 freigelegt.
Dieses freie Ende 32 wird durch die den O-Ring 24 tragende Öse 16 des Schmuckelements
12/14 hindurchgeschoben, und zwar soweit, bis sich das Schmuckelement 12/14 in der
gewünschten Position befindet. Sobald die Scheibekraft wegfällt, bleibt das Schmuckelelement
12/14 in der zu diesem Zeitpunkt eingenommenen Position auf der Nadel 32 verrutschsicher
sitzen.
[0021] Fig. 3 zeigt den Ausschnitt eines Colliers mit montiertem Schmuckelement 12/14 gemäß
Fig. 1. Zum Zusammenbau wurde das Collier geöffnet , wobei zwei (hier nicht näher
dargestellte) offene Enden entstehen. Eines dieser offenen Enden wurde in der bereits
beschriebenen Art und Weise durch die den O-Ring 24 tragende Öse 16 des Schmuckelements
12/14 hindurchgeschoben, bis der als Führungsschiene fungierende Abschnitt 36 des
Colliers in der Öse 16 steckt bzw. geführt ist - und zwar in der gewünschten Position.
Durch die Preßkraft bzw. Reibungskraft des O-Ring-Materials wird das Schmuckelement
12/14 selbst bei gebogener Führungsschiene (siehe hierzu Fig. 3 B) in dieser gewählten
Position verrutschsicher gehalten.
Bezugszeichen
[0022]
- 2
- Ring
- 4
- Ringöffnung
- 6
- offenes Ende
- 8
- offenes Ende
- 10
- Schmuckstein
- 12
- Schmuckelement-Teil
- 14
- Schmuckelement-Teil
- 16
- Öse
- 18
- Schmucksteinfassung
- 20
- Kreisscheibe
- 22
- Loch
- 24
- O-Ring
- 26
- Unterseite der Schmucksteinfassung
- 28
- Außenrandzone der Kreisscheibe
- 30
- stabförmiger Abschnitt
- 32
- Anstecknadel
- 34
- Ende des stabförmigen Abschnitts
- 36
- Abschnitt
1. Bausatz zur Herstellung von Schmuckstücken mit mindestens einem Trägerelement, das
wenigstens abschnittsweise als Führungselement, insbesondere als Schiene ausgebildet
ist und wenigstens ein offenes Ende an einem (der) als Führungselement ausgebildeten
Abschnitt(e) aufweist, und mit mindestens einem Schmuckelement, an dem eine Öse ausgebildet
ist, deren Abmessungen an Maße und Profil des Trägerelements angepaßt sind, und in
die das Trägerelement wenigstens mit seinem als Führungselement ausgebildeten Abschnitt
an dessen offenen Ende ein- und durchschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Befestigungselement (3) vorgesehen ist, das die Grundform eines Rings, eines
Zylinders, einer Scheibe oder einer Spirale aufweist, das elastisch verformbar ist,
und das austauschbar auf die Öse des Schmuckelements (2) aufsteckbar ist.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägerelement ein Ring, eine Brosche, ein Collier, ein Armreif, ein Krawattenschieber
oder ein Ohrring ist.
3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägerelement aus metallischem und/oder nichtmetallischem Werkstoff besteht,
wobei insbesondere Platin, Gold, Silber, Eisen, Edelstahl, Kunststoff und nichtedle
Metalle alleine oder in beliebiger Kombination vorgesehen sind.
4. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schmuckelement (2) aus einem oder mehreren Teilen gleicher oder verschiedener
Form besteht.
5. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schmuckelement (2) aus metallischen und/oder nichtmetallischen Werkstoffen
besteht.
6. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Befestigungselement (3) aus elastischem, verformbarem Kunststoffbesteht.
7. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Befestigungselement (3) aus Gummi besteht.
8. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis dadurch gekennzeichnet,
daß das Befestigungselement (3) eine Stahlfeder ist.