[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Beimischen von einem Zusatzstoff zu einem
Fluid, das durch eine Förderpumpe aus einem Vorratsbehälter einer Einspritzpumpe zugeführt
wird, welche das Fluid durch feine Düsen in eine Brennkammer zerstäubt.
[0002] Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum
Ansaugen und Beimischen von Zusatzstoffen in eine Fluidströmung mittels eines Verbindungsstückes,
das einen Durchgangskanal für das Fluid und einen damit in Verbindung stehenden Anschlußkanal
für den Zusatzstoff aufweist, wobei der Zusatzstoff durch einen von der Fluidströmung
er-zeugten Unterdruck angesaugt wird.
[0003] Eine derartige Vorrichtung ist durch die Europäische Patentschrift 0 607 166 B1 bekannt.
Diese bekannte Vorrichtung soll den Mangel beheben, daß die Saugwirkung nachläßt,
wenn das mit dem Zusatzstoff vermischte Fluid anschließend hohe Strömungswiderstände
überwinden muß, wie dies beispielsweise notwendig ist, wenn das Fluid hinter der Mischvorrichtung
durch feine Düsen in die Atmosphäre oder in eine Brennkammer zerstäubt wird.
[0004] Es wird daher vorgeschlagen, einen Stopfen etwa quer zur Fluidströmung im Durchgangskanal
asymmetrisch anzuordnen, so daß Spaltquerschnitte für die Fluidströmung an den beiden
Seiten des Stopfens entstehen, die unterschiedlich groß sind. Über diesen Stopfen,
der mindestens eine Öffnung aufweist, die mit dem Anschlußkanal für den Zusatzstoff
in Verbindung steht, wird der Zusatzstoff durch zumindest eine seitliche Öffnung des
Stopfens zugeführt. Dadurch, daß der Stopfen nur noch an einer Seite umströmbar ist,
soll sich neben einer hohen Saugleistung auch eine starke Verwirbelung und dementsprechend
auch eine gute Vermischung zwischen Fluid und Zusatzstoff einstellen.
[0005] Es hat sich gezeigt, daß mit der beschriebenen Ausführung keine Besserung der Ansaugverhältnisse
bewirkt werden kann, wenn höhere Strömungswiderstände zu überwinden sind. Insbesondere
für Einspritz-Anlagen von Dieselverbrennungskraftmaschinen hat sich diese bekannte
Vorrichtung als unbrauchbar erwiesen, da hier mit besonders hohen Gegendrücken gearbeitet
werden muß.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zu schaffen, um bei Einspritz-Anlagen, insbesondere Diesel-Einspritzanlagen, bei denen
durch feine Düsen das Fluid unter hohem Druck zerstäubt wird, eine brauchbare und
wirkungsvolle Mischvorrichtung zu schaffen.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Die
Erfindung geht dabei von dem Gedanken aus, durch Beimischung von Luft zum Kraftstoff
ein Verschäumen zu erreichen, wodurch die Verbrennung wesentlich verbessert wird bei
gleichzeitiger Reduzierung des Schadstoffausstoßes. Dieser Vorteil ergibt sich insbesondere
im unteren Drehzahlbereich, wodurch die Rußbildung vermieden wird. Die Zuführung der
Luft erfolgt durch eine Mischvorrichtung, die im Ansaugbereich der Kraftstofförderpumpe
angeordnet ist. Dadurch werden die beim Stand der Technik auftretenden Probleme vermieden
und eine hohe Ansaugleistung für den zuzumischenden Stoff erreicht. Überraschenderweise
hat sich gezeigt, daß sich der geschäumte Kraftstoff problemlos in Einspritzpumpen,
insbesondere Dieseleinspritzpumpen, verdichten läßt.
[0008] Durch die DE-35 08 577 A1 ist die Beimischung von Wasser oder anderen Zusatzflüssigkeiten
mit und ohne Zusatzmittel zum Kraftstoff bei Otto- und Dieselmotoren in lastabhängigen
variablen Mengen kurz vor der Einspritzpumpe zur Herabsetzung der Emissionswerte und
des Kraftstoffverbrauches bekannt.
[0009] Bei dieser bekannten Vorrichtung soll jedoch die Beimischung von Zusatzflüssigkeiten
kurz vor der Einspritzpumpe oder dem Vergaser zugegeben werden. In diesem Bereich
ist jedoch der Druck der Kraftstofförderpumpe wirksam, gegen den die Beimischung erfolgen
muß. Diese Lösung hat nicht nur den Nachteil, daß für die Beimischung im Druckbereich
der Kraftstofförderpumpe zusätzlich eine Pumpe erforderlich ist, um diesen durch die
Kraftstofförderpumpe gegebenen Überdruck zu überwinden, es hat sich auch gezeigt,
daß die Aufbereitung des Gemisches wesentlich schlechter und damit ineffektiver ist.
[0010] Durch die Beimischung schon im Bereich der Kraftstofförderpumpe erfolgt diese in
einem äußerst vorteilhaften Unterdruckbereich und in Abhängigkeit der Förderleistung
der Kraftstoffförderpumpe. Es tritt somit eine Art Selbstregelung durch die Saugleistung
der Kraftstofförderpumpe ein.
[0011] Weitere Einzelheiten werden anhand der Zeichnungen beschrieben.
[0012] Es zeigen:
- Fig. 1 -
- eine Einspritzanlage für Diesel-Verbrennungskraftmaschinen;
- Fig. 2 -
- die erfindungsgemäße Mischvorrichtung im Detail;
- Fig. 3 -
- eine Mischvorrichtung mit mehreren Mündungsquerschnitten des Anschlußkanales an der
Verengung der Kraftstoffleitung im Schnitt;
- Fig. 4 -
- eine Mischvorrichtung mit mehreren Querschnitts- - flächen an der Einmündung des Anschlußkanales.
[0013] In Figur 1 ist das Einspritzsystem für eine Dieselverbrennungskraftmaschine gezeigt.
Über eine Förderpumpe 2 wird der Dieselkraftstoff aus dem Behälter 1 angesaugt und
über den Kraftstoffilter 3 der Einspritzpumpe 4 zugeführt. Der von der Einspritzpumpe
4 nicht benötigte Dieselkraftstoff wird über die Kraftstoffrückleitung 64 wieder in
den Tank befördert. Die Einspritzpumpe 4 spritzt den Dieselkraftstoff dosiert mit
sehr hohem Druck und mit größtmöglicher Präzision über die Einspritzdüse 7 in den
Brennraum 8 der Verbrennungskraftmaschine. Je nach Belastung und Drehzahl der Dieselverbrennungskraftmaschine
wird die Einspritzmenge und auch der Spritzbeginn ohne Drosselung der Ansaugluft bestimmt.
Es ist bekannt, daß bei Belastung im unteren Drehzahlbereich infolge eines zu fetten
Kraftstoff/Luft-Gemisches eine unvollkommene Verbrennung erfolgt, die zu Ruß und Rauchbildung
führt. Hier setzt die Erfindung ein durch die Beimischung von Luft in den Kraftstoff,
bevor dieser eingespritzt wird. Zu diesem Zweck ist im Ansaugbereich der Förderpumpe
2 eine Mischvorrichtung 5 in die Kraftstoffleitung 6 eingefügt.
[0014] Die Mischvorrichtung 5 ist im einzelnen in Fig. 2 gezeigt, in welche die Kraftstoffleitung
6 mündet. Innerhalb der Mischvorrichtung 5 ist im Durchgangskanal für den Kraftstoff
eine Verengung 51 vorgesehen mit einer Querschnittsfläche F
D. Im Anschluß an diese Verengung 51 erfolgt eine Erweiterung des Leitungsquerschnittes
in der Ansaugleitung 65, die zur Förderpumpe 2 führt. In die Verengung 51 mündet ein
Anschlußkanal 52 mit einem Mündungsquerschnitt F
d. An den Anschlußkanal 52 schließt sich ein Ventil mit dem Ventilgehäuse 53, dem Ventilkegel
54 und einer Ventilfeder 55 an. Aufgabe dieses Ventiles ist, das Austreten von Kraftstoff
über den Anschlußkanal 52 und die Zusatzstoffleitung 56 zu vermeiden.
[0015] Die Funktion der Beimischung von Luft in den Kraftstoff ist folgende:
[0016] Die Kraftstofförderpumpe 2 saugt über die Ansaugleitung 65 und die Kraftstoffleitung
6 Kraftstoff aus dem Vorratsbehälter 1 an und drückt ihn über die Leitungen 61 und
62 zur Einspritzpumpe 4. Durch die Verengung 51 in der Mischvorrichtung 5 wird der
Kraftstoff beschleunigt, und es entsteht infolgedessen ein Unterdruck, der sich auf
den Anschlußkanal 52 auswirkt und von dort Luft ansaugt, die durch den Mündungsquerschnitt
F
d dem Kraftstoff zugeführt wird, und zwar genau in der Verengung 51 mit dem Querschnitt
F
D. Die Verengung 51 ist blendenartig gestaltet, d.h. die Kraftstoffleitung 6 verengt
sich ziemlich abrupt und erweitert sich in etwa auf die gleiche Weise, wodurch eine
erhebliche Verwirbelung der Fluidströmung erfolgt. Dies hat den Effekt, daß durch
die Zuführung der Luft das Fluid schäumt und in dieser geschäumten Form durch die
Förderpumpe 2 weitergefördert wird. Der Kraftstoff hat dadurch eine Luftmenge aufgenommen,
die beim Einspritzen und Verbrennen zusätzlich zur Verfügung steht, so daß eine vollständige,
rußfreie Verbrennung entsteht. Durch die Anordnung der Mischeinrichtung im Ansaugbereich
der Förderpumpe 2 entstehen keine Unterdruckprobleme, um die Luft in der richtigen
Menge allein durch die Strömung des Kraftstoffes anzusaugen und mit diesem zu vermischen.
Überraschend hat sich gezeigt, daß sich dieser geschäumte Kraftstoff problemlos weiterbefördern
und auch durch die Einspritzpumpe 4 zu dem für den Einspritzvorgang erforderlichen,
sehr hohen Druck verdichten läßt.
[0017] Um eine gute Verschäumung zu erreichen, müssen zweckmäßig bestimmte Querschnittsverhältnisse
zwischen dem Querschnitt der Kraftstoffleitung 6 an der Einmündung des Anschlußkanales
52 und dem Mündungsquerschnitt F
d des Anschlußkanales 52 eingehalten werden. Hier spielt auch eine Rolle, daß die Kraftstofförderpumpen
üblicherweise drehzahlabhängig arbeiten und somit die Kraftstoffströmungsgeschwindigkeit
bei Leerlauf bis zur Höchstdrehzahl etwa auf das 5- bis 6-fache ansteigt.
[0018] Unabhängig von diesen Strömungsgeschwindigkeitsschwankungen soll stets die richtige
Beimischung der Luft zum Kraftstoff erfolgen. Wird dem Kraftstoff zuviel Luft zugemischt,
sinkt die Leistung der Verbrennungskraftmaschine ab. Insbesondere bei Einspritzpumpen
mit druckabhängiger Einspritzzeitpunktverstellung kann eine übermäßige Luftzuführung
in den Kraftstoff zu Funktionsstörungen dieser Einspritzzeitregelung führen. Bei Versuchen
konnte festgestellt werden, daß das Verhältnis der Querschnittsfläche F
D der Kraftstoffleitung 6 an der Einmündung des Anschlußkanales 52 zur Mündungsquerschnittsfläche
F
d des Anschlußkanales 52 in einem Bereich von 100:1 bis 290:1 zweckmäßig liegen sollte.
Bei diesen Verhältnissen werden optimale Ergebnisse erzielt.
[0019] Um eine intensive Luftzuführung und Schäumung des Kraftstoffes zu erreichen, darf
die Mündungsquerschnittsfläche F
d des Anschlußkanales 52 nicht zu groß sein, damit möglichst kleine Luftblasen entstehen.
Andererseits muß die Mündungsquerschnittsfläche F
d groß genug sein, um die erforderliche Luftmenge zuzuführen.
[0020] Es hat sich als optimal erwiesen, wenn die Mündungsquerschnittsfläche F
d des Anschlußkanales 52 0,013 bis 0,025 mm
2 beträgt. Bei einer derartigen Mündungsquerschnittsfläche F
d des Anschlußkanales 52 entstehen bei Dieselkraftstoff kleinste Bläschen, die zu einem
Verschäumen führen. Es kann sein, daß bei Kraftstoffen mit anderer Viskosität eine
andere Mündungsquerschnittsfläche F
d vorzusehen ist. Dies ist jedoch leicht durch weitere Versuche zu bestimmen.
[0021] Ist die Mündungsquerschnittsfläche F
d des Anschlußkanales 52 nur etwa 0,013 bis 0,025 mm
2 groß, so kann es sein, daß bei einer sehr großen Querschnittsfläche F
D der Kraftstoffleitung 6 keine genügende Verschäumung erreicht wird. Wie in Fig. 3
gezeigt, können deshalb auch mehrere Mündungsquerschnitte F
d an der Verengung 51 der Kraftstoffleitung 6 angeordnet sein, in die durch den Anschlußkanal
52 Luft zugeführt wird.
[0022] Die Querschnittsfläche F
D Kraftstoffleitung 6 an der Einmündung des Anschlußkanales 52 ist bestimmt durch die
Erzeugung des notwendigen Unterdruckes für das Ansaugen der Luft aus der Ansaugleitung
65. Allerdings muß durch diesen Querschnitt F
D auch genügend Kraftstoff befördert werden können, um die Einspritzpumpe 4 auch bei
Höchstbelastung der Verbrennungskraftmaschine mit dem notwendigen Kraftstoff versorgen
zu können. Bei den üblichen Kraftstoffleitungen, die einen Strömungsdurchmesser von
etwa 4 mm haben, hat sich eine Querschnittsfläche F
D im Bereich der Mündung des Anschlußkanales 52 mit 2,5 bis 3,8 mm als optimal erwiesen.
Bei Großmotoren sind allerdings größere Querschnitte notwendig, um die erforderliche
Kraftstoffmenge fördern zu können. Um auch unter diesen Verhältnissen eine gute Verschäumung
des Kraftstoffes zu erreichen, wird vorgeschlagen, die Kraftstoffleitung 6 im Mündungsbereich
des Anschlußkanales 52 zu unterteilen, so daß mehrere Querschnittsflächen F
D vorhanden sind, bei denen die optimale Größe von 2,5 bis 3,8 mm
2 eingehalten ist. Jede dieser Querschnittsflächen F
D ist, wie Figur 4 zeigt, ein Mündungsquerschnitt F
d des Anschlußkanales 52 zugeordnet. Auf diese Weise lassen sich die günstigsten Querschnittsverhältnisse
sowohl für den Mündungsquerschnitt F
d des Anschlußkanales 52 als auch für die Kraftstoffleitung 6 an der Verengung 51 einhalten.
[0023] Bei zahlreichen Versuchen unter den verschiedensten Bedingungen hat sich nämlich
gezeigt, daß die hier angegebenen Querschnitte und Querschnittsverhältnisse auch noch
einen anderen vorteilhaften Effekt haben:
[0024] Wie oben schon erwähnt, kommt es darauf an, daß das Verschäumen und die Zumessung
von Luft über einen weiten Drehzahlbereich in etwa gleichbleibt, so daß bei höheren
Drehzahlen keine Unterversorgung mit Kraftstoff eintritt. Mit den oben genannten Mündungsquerschnittsflächen
F
d für den Anschlußkanal 52 wird erreicht, daß infolge der Strömungswiderstände bei
steigender Strömungsgeschwindigkeit die Strömungsgeschwindigkeit der Luft einem Maximum
zustrebt, daß sich bei Weitersteigen der Fluidströmungsgeschwindigkeit und des Unterdruckes
nicht mehr wesentlich verändern, so daß dann überraschenderweise kein weiteres Ansteigen
der Luftbeimischung erfolgt. Es tritt somit eine Art Selbstregulierung bei der Verschäumung
ein.
[0025] Die hier beschriebenen Werte wurden speziell für Dieselkraftstoff ermittelt. Selbstverständlich
können sich bei anderen Kraftstoffarten mit anderer Viskosität und Strömungsverhalten
andere Querschnitte als optimal erweisen. Dies läßt sich jedoch, wie oben bereits
erwähnt, durch entsprechende Versuche ohne Schwierigkeiten ermitteln.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- Kraftstoffbehälter
- 2
- Förderpumpe
- 3
- Kraftstoffilter
- 4
- Einspritzpumpe
- 5
- Mischvorrichtung
- 51
- Verengung, Blende
- 52
- Anschlußkanal
- 53
- Ventilgehäuse
- 54
- Ventilkegel
- 55
- Ventilfeder
- 56
- Zusatzstoffleitung
- 6
- Kraftstoffleitung
- 61, 62
- Kraftstoffzuleitung
- 63
- Kraftstoffeinspritzleitung
- 64
- Kraftstoffrückleitung
- 65
- Ansaugleitung
- 7
- Einspritzdüse
- 8
- Brennraum
- FD
- Querschnittsfläche an der Einmündung des Anschlußkanales
- Fd
- Mündungsquerschnitt des Anschlußkanales
1. Verfahren zum Beimischen von einem Zusatzstoff zu einem Fluid, das durch eine Förderpumpe
aus einem Vorratsbehälter einer Einspritzpumpe zugeführt wird, welche das Fluid durch
feine Düsen in eine Brennkammer zerstäubt, dadurch gekennzeichnet, daß im Ansaugbereich der Förderpumpe (2) der Zusatzstoff beigemischt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fluid zum Ansaugen des Zusatzstoffes beschleunigt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fluid nach der Beschleunigung wieder auf seine ursprüngliche Geschwindigkeit
verzögert wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fluid durch Beimischung von Luft geschäumt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Fluid vor Eintritt in die Einspritzpumpe (4) eine Vorverdichtung erfährt.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Einspritzpumpe (4) nicht abgenommene geförderte Fluidgemisch in den Vorratsbehälter
(1) zurückgeführt wird.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 6, mit einem Kraftstoffvorratsbehälter (1), einer Kraftstofförderpumpe (2),
einer Einspritzpumpe (4) zum Einspritzen des Kraftstoffes in die Brennkammern (8)
einer Verbrennungskraftmaschine, wobei die einzelnen Aggregate durch eine Kraftstoffleitung
(6, 61, 62, 63, 65) miteinander verbunden sind, und einer Rückführleitung (64) zur
Rückführung des für die Einspritzung nicht benötigten Kraftstoffes in den Vorratsbehälter
(1), dadurch gekennzeichnet, daß im Ansaugbereich der Kraftstofförderpumpe (4) in die Kraftstoffleitung (6) ein Anschlußkanal
(52) mündet zur Einleitung eines Zusatzstoffes in die Kraftstoffleitung (6).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftstoffleitung (6) eine Verengung (51) an der Einmündung des Anschlußkanales
(52) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Verengung (51) bewirkte Änderung des Durchflußquerschnittes (FD) sprungartig erfolgt.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Verengung (51) wiederum eine Erweiterung folgt.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verengung (51) als Blende ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Querschnittsfläche (FD) der Kraftstoffleitung (6) an der Einmündung des Anschlußkanals (52) zur Mündungsquerschnittsfläche
(Fd) des Anschlußkanales (52) 100:1 bis 290:1 beträgt.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußkanal (52) mehrere Mündungsquerschnitte (Fd) aufweist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftstoffleitung (6) im Mündungsbereich des Anschlußkanales (52) in mehrere
Querschnittsflächen (FD) unterteilt ist, wobei jeder Querschnittsfläche (FD) der Kraftstoffleitung (6) ein Mündungsquerschnitt (Fd) des Anschlußkanales (52) zugeordnet ist.
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungsquerschnittsfläche (Fd) des Anschlußkanales (52) 0,013 bis 0,025 mm2 beträgt.
16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche (FD) der Kraftstoffleitung (6) im Bereich eines Mündungsquerschnittes (Fd) des Anschlußkanales (52) 2,5 bis 3,8 mm2 beträgt.