[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsvorrichtung für eine abgehängte Leuchtenanordnung
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Leuchten für die Innenraumbeleuchtung werden als Einzelleuchten oder auch zu Lichtbändern
aneinandergereiht unmittelbar unterhalb der Raumdecke oder auch an Pendeln abgehängt
angeordnet. Für die Deckenbefestigung einer Leuchtenanordnung, sei es in Form einer
Einzelleuchte oder eines aus mehreren Leuchten zusammengesetzten Lichtbandes, ist
besonders wesentlich, daß sich die zu montierende Leuchtenanordnung für den Monteur
möglichst bequem und einfach mit einer bereits an der Raumdecke befestigten Aufhängevorrichtung
verbinden läßt. Für eine solche seit langem bekannte Zielsetzung ist folgerichtig
auch bereits eine Vielzahl von Lösungen bekannt.
[0003] In DE-C2-32 14 596 ist beispielsweise eine solche Lösung für eine Aufhängevorrichtung
von Leuchten beschrieben. Dieses Beispiel für eine bekannte Lösung wurde gewählt,
da auch in diesem Fall - wie häufig - als tragendes Bauteil der Leuchte bzw. der Leuchtenanordnung
ein Tragrahmen eingesetzt wird. In diesem Beispiel ist in der Deckfläche des Tragrahmens,
in seiner Längsrichtung verlaufend, eine Nut mit seitlichen Hinterschneidungen eingelassen.
Damit ist es möglich, die eigentliche Befestigungseinheit als eine im wesentlichen
U-förmig ausgebildete Tragfeder mit nach außen abgewinkelten Schenkelenden zu benutzen.
Diese Tragfeder wird in die Nut von oben etwas verkantet eingesetzt, so daß ihre Schenkelenden
die Hinterschneidungen der Nut im Tragrahmen hintergreifen. Quer zu den beiden Schenkeln
der Tragfeder ist eine Spannschraube angeordnet, mit deren Hilfe die beiden Schenkel
der Tragfeder gegeneinander verspreizbar sind. Diese bekannte Lösung ist konstruktiv
einfach, damit wirtschaftlich, nicht aber besonders montagefreundlich, da das Sichern
der Verrastung der Tragfeder in der Tragschiene aufwendig ist und nicht werkzeuglos
erfolgen kann.
[0004] Aus DE-U-95 02 571 ist eine weitere Befestigungsvorrichtung für eine abgehängte Leuchtenanordnung
bekannt, die in Verbindung mit einem Tragrahmen der Leuchtenanordnung eingesetzt wird,
bei dem in seiner Deckfläche ebenfalls eine Längsnut mit seitlichen Hinterschneidungen
vorgesehen ist. Bei dieser bekannten Lösung besteht die eigentliche Befestigungseinheit
an dem Tragrahmen wiederum aus einer U-förmig ausgebildeten Tragfeder sowie einer
über deren Schenkel stülpbaren Sicherungsplatte. Auch hier werden die nach außen abgewinkelten
Schenkelenden der Tragfeder in die Hinterschneidungen der Längsnut des Tragrahmens
eingesetzt. Die Sicherungsplatte weist einen Ausschnitt auf, der der Querschnittsform
der Schenkel der Tragfeder angepaßt ist. Die Sicherungsplatte ist somit unter Spiel
über die Schenkel der Tragfeder stülpbar und liegt bei montierter Leuchtenanordnung
auf der Oberseite der Tragschiene auf. Bedingt durch die Form des Ausschnittes der
Sicherungsplatte schließt sie in weitem Umfang eine Relativbewegung der Schenkelenden
der Tragfeder zueinander aus.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine Befestigungseinrichtung
der eingangs genannten Art eine weitere Ausführungsform zu schaffen, die aufgrund
eines einfachen konstruktiven Aufbaus besonders wirtschaftlich herstellbar ist, eine
zeitsparende und vor allem werkzeuglose Montage einer abgehängten Leuchtenanordnung
vor Ort erlaubt und dabei funktionssicher ist.
Bei einer Befestigungsvorrichtung für eine abgehängte Leuchtenanordnung gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1 wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch eine Ausgestaltung
gelöst, die durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 beschrieben
ist.
[0006] Damit wird zunächst bei der erfindungsgemäßen Lösung eine Halterung eingesetzt, die
in ihrer Funktion ein konventionelles Verbindungselement zur eigentlichen, an der
Raumdecke befestigten Leuchtenabhängung, beispielsweise einem Tragseil, einer Kette,
gegebenenfalls auch einem Pendel mit den Vorteilen eines möglichst einfachen Höhenausgleiches
bildet. Diese Halterung ist an der eigentlichen Befestigungseinheit, bestehend aus
Lagerwinkel und Arretierfeder, festgelegt. Die beiden Teile der Befestigungseinheit
stellen einfach geformte Elemente dar, die sich bei voller Funktionsfähigkeit kostengünstig
herstellen lassen. Dies ist besonders wesentlich für Serienleuchten, bei denen der
Markt nicht bereit ist, dafür teure Zubehörteile einzusetzen. In diesem Zusammenhang
ist es besonders vorteilhaft, daß die erfindungsgemäße betriebssichere Lösung neben
ihrer Hauptfunktion als eine Aufhängevorrichtung zugleich als Verbindungselement zwischen
aneinandergereihten Tragrahmen bei einer Lichtbandanordnung dienen kann.
[0007] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher
erläutert. Dabei zeigt:
Figur 1 und Figur 2 in je einer Seitenansicht bzw. Draufsicht den Aufbau einer erfindungsgemäß
ausgebildeten Befestigungsvorrichtung für eine abgehängte Leuchte,
Figur 3 ein Beispiel für die in einem Tragrahmen der Leuchte eingesetzte Befestigungsvorrichtung,
Figur 4 bis Figur 7 anhand von je einer Seitenansicht bzw. einer Ansicht von oben
in aufeinanderfolgenden Schritten den Montagevorgang für die Befestigungsvorrichtung
an dem Tragrahmen der Leuchte und
Figur 8 eine weitere Ausführungsform für einen Tragrahmen der Leuchte mit einer entsprechenden
Variante der Befestigungsvorrichtung.
[0008] Eine in den Figuren 1 und 2 in einer Seitenansicht bzw. in einer Ansicht von oben
dargestellte Befestigungsvorrichtung für eine von einer Raumdecke abgehängte Leuchte
oder auch ein Leuchtensystem in Form eines Lichtbandes weist eine Halterung für das
leuchtennahe Ende einer Leuchtenabhängung in Form eines bolzenförmigen Verbindungselementes
1, einen Lagerwinkel 2 sowie eine Arretierfeder 3 auf. Das Verbindungselement 1 der
Befestigungsvorrichtung dient als Übergangsstück zwischen der an einer Raumdecke befestigten
Leuchtenabhängung in Form eines Pendels, einer Kette oder eines Seiles zu dem tragenden
Element der Leuchte bzw. des Leuchtensystems. In diesem Ausführungsbeispiel ist dieses
Verbindungselement 1 als ein an sich bekannter Halter für eine Seilbefestigung ausgebildet.
Dieser bolzenförmige Halter besitzt eine zentrische, konisch ausgeführte Bohrung mit
seitlichem Austrittsloch zum Aufnehmen eines hier nicht dargestellten Tragseiles.
Dieses wird mit seinem Ende von oben in das Verbindungselement 1 eingeschoben, durch
das in Figur 1 erkennbare Austrittsloch 10 seitlich herausgeführt und mittels in der
konischen Bohrung angeordneten Kugeln klemmend gehalten. Derartige Halter werden in
der Beleuchtungstechnik als Verbindungselemente bei einer Seilaufhängung vielfach
verwendet, da sie im Abstand zu einer Raumdecke an dem Tragseil stufenlos einstellbar
sind, sich unter Last selbst verriegeln und eine werkzeuglose Montage ermöglichen.
Eine ins einzelne gehende Beschreibung dieses Verbindungselementes 1 sowie die Darstellung
eines eingehängten Seiles ist hier aus diesem Grunde nicht mehr erforderlich.
[0009] An dem von der Seilaufnahme abgewandten Fußende des Verbindungselementes 1 ist der
Lagerwinkel 2 mittels einer Zahnscheibe 4 und einer konzentrisch in das Verbindungselement
1 eingesetzten Halteschraube 5 festgelegt. Dieser Lagerwinkel 2 besitzt im beschriebenen
Ausführungsbeispiel im Umriß die Form eines Parallelogramms mit einem Paar von einander
gegenüberstehenden, nach oben angewinkelten Seitenkanten 20. Die beiden anderen parallelen
Seiten des Lagerwinkels 2 verlaufen zu diesen abgewinkelten Seitenkanten 20 unter
einem spitzen Winkel von beispielsweise 45°.
[0010] Die Arretierfeder 3 ist als eine rechteckförmige Blattfeder ausgeführt, deren zueinander
parallele Schmalseiten 30 nach unten abgekantet sind. Parallel zu einer senkrecht
zu diesen Schmalseiten 30 verlaufenden Mittelachse sind zwei Federzungen 31 ausgeschnitten
und nach oben abgewinkelt. Die freien Stirnkanten 32 dieser Federzungen 31 sind etwa
halbkreisförmig eingezogen ausgebildet. Der gegenseitige Abstand dieser Stirnkanten
32 der Federzungen 31 sowie ihr etwa halbkreisförmiger Verlauf sind derart gewählt,
daß die über das Verbindungselement 1 geschobene Arretierfeder 3 dieses zylindrische
Verbindungselement 1 nur an den jeweils zwei äußeren Randbereichen der Stirnkanten
32 der beiden Federzungen 31 sich daran abstützend umfaßt. Vorzugsweise sind die Federzungen
31 im Bereich dieser Anlageflächen an das Verbindungselement 1 nicht ideal spitz,
sondern geringfügig angeschnitten ausgebildet, so daß die Federzungen 31 an dem Umfang
des Verbindungselementes 1 an insgesamt vier einander paarweise diametral gegenüberliegenden
Stellen messerartig ansetzen. Diesen Stirnkanten 32 der Federzungen 31 benachbart,
weist die Arretierfeder 3 Einschnürungen 33 auf, durch die wahlweise das seitlich
aus dem Verbindungselement 1 herausgeführte Tragseilende geführt werden kann.
[0011] In Figur 3 ist in einer Querschnittsdarstellung schematisch gezeigt, wie diese vorstehend
beschriebene Befestigungsvorrichtung in Verbindung mit einem U-förmig ausgebildeten
Tragrahmen 6 einer Leuchte oder eines Lichtbandes eingesetzt wird. Derartige U-förmige
Profile für tragende Elemente einer Leuchte oder eines Leuchtensystemes werden konventionell
häufig eingesetzt, so daß es hier nicht erforderlich ist, auch Einzelheiten der Leuchte
bzw. des Lichtbandes selbst zu zeigen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel besitzt
der an sich langgestreckte Tragrahmen 6 ein nach oben offenes U-förmiges Profil mit
nach innen umgebördelten Schenkelenden 61. Diese bilden unter anderem die Anlageflächen
für die abgebogenen Seitenkanten 20 des Lagerwinkels 2, der in den Tragrahmen 6 eingeschoben
ist. Die Arretierfeder 3 ist auf das Verbindungselement 1 aufgeschoben dargestellt.
Wie noch im einzelnen zu zeigen sein wird, ist die Arretierfeder 3 relativ zum Verbindungselement
1 längsverschieblich ausgebildet. Im fertig montierten Zustand sitzt die Arretierfeder
3 auf den abgekröpften Schenkelenden 61 des Tragrahmens auf und sichert die Position
des Lagerwinkels 2 in seiner Anlage an die umgebördelten Schenkelenden 61 des Tragrahmens
6. Bei einer Lichtbandanordnung, die eine Mehrzahl von unmittelbar aneinandergesetzten
Tragrahmen 6 aufweist, kann die beschriebene Befestigungsvorrichtung auch dazu verwendet
werden, die Stirnseiten zweier benachbarter Tragrahmen zueinander exakt auszurichten.
In diesem Falle ist die Befestigungsvorrichtung mittig über dem Stoß der beiden Tagrahmen
anzuordnen.
[0012] In den Figuren 4 bis 7 ist zur Verdeutlichung der Funktion sowie der Montage der
beschriebenen Befestigungsvorrichtung schematisch die Reihenfolge der einzelnen Montageschritte
jeweils in einer Prinzipdarstellung von Befestigungsvorrichtung und Tragrahmen 6 in
Seitenan- sowie Draufsicht dargestellt. Für die Montage sind das Verbindungselement
1 und der Lagerwinkel 2 der Befestigungsvorrichtung vormontiert. Wie Figur 4 zeigt,
ist die minimale Breite des in Form eines Parallelogramms ausgebildeten Lagerwinkels
2 so gewählt, daß dieser von oben in das U-förmige Profil des Tragrahmens 6 einsetzbar
ist. Bei ausreichender Einstecktiefe läßt sich das Verbindungselement 1 zusammen mit
dem Lagerwinkel, wie durch einen Drehpfeil 7 angedeutet, in dem Profil des Tragrahmens
6 um 90° berührungsfrei drehen, wobei dann die abgekröpften Seitenkanten 20 des Lagerwinkels
2 parallel zu den Seiten des Tragrahmens 6 liegen.
[0013] In dieser in Figur 5 gezeigten Position kommen diese Seitenkanten 20 des Lagerwinkels
2 unter den Schenkelenden 61 des Tragrahmens 6 zur formschlüssigen Anlage, sobald
das Verbindungselement 1 und der Lagerwinkel 2 der Befestigungsvorrichtung wieder,
wie durch einen nach oben gerichteten Pfeil 8 angedeutet, gegenüber dem Tragrahmen
6 angehoben wird. In Figur 6 ist nun gezeigt, daß z.B. erst jetzt die Arretierfeder
3 von oben über das Verbindungselement 1 geschoben wird. Dies ist jedoch nur eine
der möglichen Alternativen. Bei ausreichender Länge des Verbindungselementes 1, d.h.
ausreichender lichter Weite zwischen dem Lagerwinkel 2 und der Arretierfeder 3, wäre
es an sich auch denkbar, die Befestigungsvorrichtung mit Verbindungselement 1, Lagerwinkel
2 und Arretierfeder, wie in Figur 1 gezeigt, vorzumontieren, so lange dadurch das
freie Drehen des Lagerwinkels 2 innerhalb des Profils des Tragrahmens 6 nicht beeinträchtigt
wird.
[0014] In Figur 7 ist nun durch einen nach unten gerichteten Pfeil a der letzte Montageschritt
für die Befestigungsvorrichtung 1,2,3 angedeutet. Dabei wird die Arretierfeder 3 längs
des Verbindungselementes 1 in Richtung des Pfeiles 9 nach unten gegen die Schenkelenden
61 des Tragrahmens 6 bis zur Anlage an diese Schenkelenden geschoben. Dabei umfassen
die abgekanteten Schmalseiten 30 der Arretierfeder 3 diese Schenkelenden 61 des Tragrahmens
6. Durch das Andrücken der Arretierfeder 3 an diese Schenkelenden 61 stehen deren
Federzungen 31 unter elastischer Vorspannung. Daraus folgt, daß sich die Stirnkanten
32 der Federzungen 31 kraftschlüssig am Umfang des Verbindungselementes 1 anlegen
und die Arretierfeder 3 in bezug auf das Verbindungselement 1 selbsttätig verrastet.
Diese Rastposition ist nur dadurch zu lösen, daß beide Federzungen 31 der Arretierfeder
3 vom Umfang des Verbindungselementes 1 etwas abgehoben werden.
[0015] In die so montierte Befestigungsvorrichtung läßt sich nun von oben her in herkömmlicher
Weise ein Tragseil in die dafür vorgesehene, axial verlaufende Aufnahmebohrung im
Verbindungselement 1 einschieben und durch das Austrittsloch 10 herausführen. Wie
insbesondere Figur 7 erkennen läßt, ist dieses Austrittsloch 10 im Verbindungselement
1 seitlich frei zugänglich, so daß das Tragseil auch in diesem Anwendungsfall mit
der gewünschten Länge für einen vorbestimmten Deckenabstand in das Verbindungselement
1 einschiebbar ist. Das Festklemmen und Arretieren des Tragseiles im Verbindungselement
1 erfolgt dann in für den Fachmann gewohnter Weise, so daß sich hier weitere Erläuterungen
erübrigen. Ergänzend sei der Vollständigkeit halber darauf hingewiesen, daß alternativ
zu der hier beispielhaft beschriebenen Reihenfolge der Montageschritte die Befestigungsvorrichtung
auch zuerst am Tragseil festgelegt und erst danach mit dem Tragrahmen 6 verbunden
werden kann.
In Figur 8 ist nun in einem Querschnitt eine weitere Ausführungsform für die Befestigungsvorrichtung
und für einen entsprechend ausgebildeten Tragrahmen 6' gezeigt. In der Beleuchtungstechnik
werden häufig Lichtbandsysteme eingesetzt, bei denen Einzelleuchten, hintereinander
angeordnet, zu einem geschlossenen Lichtband zusammengesetzt werden. Das tragende
Element für ein solches Lichtband bildet ein Tragrahmen 6', der in diesem Anwendungsfall
häufig als Tragschiene bezeichnet wird, die sich über die gesamte Länge mehrerer Leuchteneinheiten
erstreckt. Diese Tragschienen nehmen eine Durchgangsverdrahtung, auch andere mechanische
bzw. elektrische Bauteile eines solchen Lichtbandes auf. Sie besitzen dazu häufig
ein annähernd U-förmiges Profil, das häufig, wie im Fall der Ausführungsform von Figur
8, nach unten offen ist.
[0016] Um nun einen solchen Tragrahmen 6' von einer Raumdecke abgehängt befestigen zu können,
ist es üblich, in der Oberseite eines solchen Tragrahmens 6' eine in seiner Längsrichtung
verlaufende, etwa T-förmige Befestigungsnut 62 einzulassen. Anstatt aber Befestigungsvorrichtungen
von der Stirnseite eines solchen Tragrahmens 6' in diese Nut einzuschieben, kann man
in einer weiteren Ausgestaltung den Lagerwinkel 2 der Befestigungsvorrichtung so umgestalten,
daß er nach dem gleichen Funktionsprinzip wie im bereits beschriebenen Ausführungsbeispiel
von oben her in diese Befestigungsnut 62 einsetzbar ist.
[0017] In der in Figur 8 gezeigten Ausführungsform ist der Lagerwinkel 2' längs einer parallel
zur Zeichenebene liegenden Mittelachse in zwei Hälften geteilt. Jede dieser beiden,
spiegelsymmetrisch zueinander liegenden Hälften des Lagerwinkels 2' besteht aus einem
Blechwinkel, der bezüglich der Längsachse
- senkrecht zur Zeichenebene - auf der einen Seite plan und auf der anderen einer
Seite nach unten doppelt abgekröpft ausgebildet ist. Diese Kröpfung ist entsprechend
der Tiefe der Befestigungsnut 62 ausgebildet. Der Lagerwinkel 2' kann im übrigen analog
zu einer in Figur 2 dargestellten Umrißform als Parallelogramm ausgebildet sein, dann
ist er auch in diesem Falle von oben her in die Befestigungsnut 62 einsetzbar und
dort durch eine Drehbewegung verriegelbar. Es sind aber auch andere Umrißformen denkbar,
die es ermöglichen, ihn mit einer Kippbewegung relativ zur Vertikalen zur Deckfläche
des Tragrahmens 6' in die Befestigungsnut 62 einzusetzen. Wesentlich ist auch in diesem
Falle, die verriegelte Position des Lagerwinkels 2'durch die in ihrer Form dem Profil
des Tragrahmens 6' angepaßte Arretierfeder 3 rastend festzulegen. Während im ersten
Ausführungsbeispiel davon ausgegangen wurde, daß die Oberfläche des Verbindungselementes
glatt ist, verdeutlicht Figur 8 als Alternative dazu, daß die Oberfläche auch geriffelt
ausgebildet sein kann, um gegebenenfalls eine auch formschlüssige Anlage der Federzungen
31 der Arretierfeder 3 am Umfang des Verbindungselementes 1 zu schaffen.
1. Befestigungsvorrichtung für eine abgehängte Leuchtenanordnung mit einer Halterung
(1) für das leuchtennahe Ende einer Leuchtenabhängung und einer daran festgelegten
Befestigungseinheit (2 bzw. 2', 3), die an einem Tragrahmen (6 bzw. 6') der Leuchtenanordnung
hinter einander zugekehrten seitlichen Vorsprüngen (61 bzw. 62) im Profil des Tragrahmens
lösbar festzulegen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinheit einen Lagerwinkel (2 bzw. 2'), auf den die als bolzenförmig
ausgebildetes Verbindungselement ausgestaltete Halterung (1) zentrisch aufgesetzt
ist und eine Arretierfeder (3) umfaßt, die als ein Rastelement ausgeführt ist, das
im Formschluß mit dem Tragrahmen an der Halterung angreifend diese mitsamt dem Lagerwinkel
gegen eine Drehbewegung relativ zum Tragrahmen sichert.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierfeder (3) als ein im wesentlichen flaches Bauteil mit einem Paar
von einander parallel gegenüberliegenden, nach unten umgebördelten Seitenkanten (30),
die im montierten Zustand den Tragrahmen (6 bzw. 6') von oben seitlich umgreifen und
mit einer zentrischen Ausnehmung (31, 32) zum Durchstecken und kraftschlüssigen Sichern
der bolzenförmigen Halterung(1) ausgebildet ist.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrische Ausnehmung der Arretierfeder (3) als ein Ausschnitt gebildet ist,
der zwei mit ihren Stirnkanten (32) einander zugekehrte, an drei Seiten freigechnittene
Federzungen (31) bildet, die nach oben aus der Fläche der Arretierfeder abgebogen
sind und sich im montierten Zustand an der bolzenförmigen Halterung (1) unter elastischer
Vorspannung abspreizen.
4. Bestigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, die Stirnkanten (32) der Federzungen (30), in Verbindung mit einer Ausbildung der
Halterung (1) als ein zylindrischer Bolzen, halbkreisförmig eingezogen derart ausgebildet
sind, daß sie sich im montierten Zustand am Umfang der Halterung zangenartig mit messerartig
gestalteten Außenecken abstützen.
5. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Halterung (1) glatt ausgebildet ist.
6. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Halterung (1) geriffelt ausgebildet ist.
7. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (1) als Verbindungselement mit einem Leuchtentragseil ausgebildet
ist.
8. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerwinkel (2'), in Verbindung mit einem Tragrahmen (6') mit im wesentlichen
U-förmigem, in Montagelage nach unten offenem Profil sowie einer in seine Deckfläche
in seiner Längsrichtung eingelassenen Nut (62) mit seitlichen Hinterschneidungen,
aus zwei spiegelbildlich symmetrisch zueinander ausgebildeten Hälften besteht, deren
eine Schmalseite jeweils plan und im montierten Zustand auf der Deckfläche des Tragrahmens
(6') aufliegend und deren andere Schmalseite jeweils nach unten abgekröpft und im
montierten Zustand eine der Hinterschneidungen der Nut (62) hintergreifend ausgebildet
ist.
9. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerwinkel (2), in Verbindung mit einem Tragrahmen (6) mit im wesentlichen
U-förmigem, nach oben offenem Profil und nach innen umgebördelten Schenkelenden (61)
im Umriß als ein Parallelogramm ausgebildet ist, bei dem der Abstand eines der beiden
Seitenpaare höchstens gleich dem Abstand der Stirnflächen der seitlichen Vorsprünge
(61) des Tragrahmens (6 bzw. 6') und der des anderen Seitenpaares etwa gleich der
lichten Weite des Tragrahmenprofiles am Fuß dieser seitlichen Vorsprünge ist.
10. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerwinkel (2) nach oben abgekantete Seitenkanten (20) aufweist, die im
montierten Zustand die Schenkelenden (61) des Tragrahmens (6) hintergreifen.