[0001] Die Erfindung betrifft einen Tisch, insbesondere Bürotisch, mit in der Position und
Zuordnung zur Tischplatte veränderbaren Standbeinen, wobei die Tischplatte an ihrer
Unterseite mit Längsprofilen versehen ist, an denen die Tischbeine tragende Quertraversen
befestigbar sind.
[0002] Gerade auf dem Büromöbelsektor gibt es eine Fülle von Schreibtischkonstruktionen,
die individuell den jeweiligen Aufstellbedingungen anpaßbar sind oder im großen Maße
durch Kombination mit unterschiedlichen Elementen variierbar und veränderbar sind.
Derartige variable Büromöbel beschreibt die DE-34 38 853-C2 der Anmelderin. Eine ähnliche
Lösung zeigt auch die DE-44 06 248-C2 bzw. die entsprechende EP-0 669 092-A1, wobei
letztere die Besonderheit hat, daß dort Querbrücken vorgesehen sind, die so breit
sind, daß sie über die Stirnseiten der Längsprofile hinausragend anbringbar und mit
weiteren Längsprofilen benachbarter Möbelelemente verbindbar sind.
[0003] Aus der Fülle anderer, ähnlichen Konzepten folgenden Bausätze für Büromöbel sei noch
auf die DE-43 43 433-A1, DE-38 43 806-A1, DE-36 25 136-C1, die GB-647 757 oder die
US-3 104 138 verwiesen oder auch auf die "Burdick-Tech-Group" hingewiesen, die schon
seit etlichen Jahren Tischtragbalken offenbart, die die Fußelemente über entsprechende
Profile fixiert ebenso wie unterschiedliche Tischplatten oder entsprechendes Zubehör.
[0004] Weisen die bekannten Lösungen schon eine Reihe von Vorteilen auf, so sind sie zum
Teil entweder technisch äußerst aufwendig oder sie benötigen eine Vielzahl von Elementen,
um die gewünschte Vielseitigkeit der Tischprogramme zu gewährleisten.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist demgegenüber die Schaffung einer Lösung, die mit einer
sehr geringen Elementenanzahl auskommt, die gleichzeitig eine hohe Flexibilität und
Anpaßbarkeit an unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten zuläßt.
[0006] Bei einem Tisch der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung
dadurch gelöst, daß die Quertraversen an ihren freien Enden mit Spannklammern zur
Fixierung an den Längsprofilen versehen sind.
[0007] Diese Gestaltung hat den Vorteil, daß durch die Spannklammern die Quertraversen äußerst
einfach und rasch an den die Tischplatte tragenden Längsprofilen fixierbar sind, sie
sind damit auch äußerst einfach in ihrer Position verstellbar.
[0008] Um die Anzahl der notwendigen Einzelelemente auf ein Mindestmaß zu reduzieren, sieht
die Erfindung in Ausgestaltung vor, daß die Quertraversen als offene Profile ausgebildet
sind, wobei ein Profilbereich ein Element der Spannklammern bildet.
[0009] Zweckmäßig kann es dabei sein, daß das Gegenelement der Spannklammern im wesentlichen
querschnittlich L-förmig ausgebildet ist, wobei ein L-Steg als Schwenk- bzw. Stützsteg
und der andere L-Schenkel als Klammerelement ausgebildet ist, wie dies die Erfindung
in weiterer Ausgestaltung ebenfalls vorsieht.
[0010] Aus dem weiter oben angegebenen Stand der Technik ergeben sich eine Reihe von Profilformen,
die als Quertraversen dienen können. Hier sieht die Erfindung vor, daß die Längsprofile
querschnittlich etwa malteserkreuzartig ausgebildet sind, dies stellt für die gewünschten
Zwecke eine besonders einfache Profilgestaltung dar, die im wesentlichen unabhängig
von ihrer Einbaulage ist.
[0011] Es sei an dieser Stelle bemerkt, daß die oben schon erwähnte "Burdick-Tech-Group"
einen Tragbalken für die Tischplatten offenbart, der ebenfalls unterschiedliche Eingriffsbereiche
für Fixierelemente, seien es die Fußgestelle, die Tischplatten, Zusatzelemente, die
seitlich eingeklinkt werden, offenbart, allerdings handelt es sich dort um ein ganz
individuell gestaltetes Profil, das in seiner Einbaulage nicht beliebig geändert werden
kann, was bei der Erfindung der Fall ist.
[0012] Die Erfindung ist nachstehend der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Diese
zeigen in
- Fig. 1
- in perspektivischer Darstellung eine angedeutete Tischplatte mit Längsprofilen in
einer Quertraverse mit Spannklammern in ihrer geschlossenen Stellung,
- Fig. 2
- in vergrößerter Darstellung einen Ausschnitt aus dem Kopfbereich einer Quertraverse
mit geöffneter Spannklammer sowie in
- Fig. 3
- eine Seitenansicht auf einen Schreibtisch mit Aufsicht auf ein Fußelement.
[0013] Ein in den Figuren nur angedeuteter, allgemein mit 1 bezeichneter Tisch, z.B. ein
Büroschreibtisch, weist eine Tischplatte 2 auf, die auf ihrer Unterseite im dargestellten
Beispiel mit zwei Quertraversen 3 ausgerüstet ist, die einen malteserkreuzartigen
Querschnitt aufweisen und als Hohlprofile, z.B. aus Aluminium, ausgebildet sind. Zwischen
den Längsprofilen 3 sind allgemein mit 4 bezeichnete Quertraversen vorgesehen, die
die Tischbeine 5 tragen. Im dargestellten Beispiel handelt es sich um Doppelrohre,
die an ihrem entgegengesetzten Ende einen Standfuß 6 tragen, der in Fig. 2 in Aufsicht
und Seitenansicht dargestellt ist.
[0014] Die Quertraversen 4 sind im dargestellten Beispiel als Leichtmetallhohlprofile ausgebildet,
die an ihren freien Enden Spannklammern 7 tragen, die sich in den entsprechenden Profilstegen
3a der Längsprofile 3 verklammern können.
[0015] Wie sich aus Fig. 1 ergibt, können die Standbeine 5 in unterschiedlichen Positionen
in den Quertraversen 4 angeordnet und dort befestigt, z.B. verschweißt, sein, was
allerdings in der Figur nur angedeutet ist.
[0016] Wie sich insbesondere aus Fig. 3 ergibt, kann ein Teil des freien Endes der Quertraverse
4, dort mit 8 bezeichnet, den stationären Teil der Spannklammer 7 bilden, dem gegenüber
ein etwa L-förmig ausgebildetes Gegenelement 9 angeordnet ist, wobei die Spannklammerelemente
8 und 9 im dargestellten Beispiel über Spannschrauben 10 nach Eingriff in den Profilbereich
3a gegeneinander verspannbar sind, wie sich dies aus den Fig. 1 und 3 ergibt. Dabei
stützt sich das Gegenelement 9 mit einem in Fig. 3 gestrichelt angedeuteten L-förmigen
Schwenk- bzw. Stützsteg 9a im Inneren des Hohlprofiles 4 ab.
[0017] Natürlich ist das beschriebene Ausführungsbeispiel der Erfindung noch in vielfacher
Hinsicht abzuändern, ohne den Grundgedanken zu verlassen, was insbesondere die Gestaltung
des Klammerelementes angeht. So können beispielsweise auch Ober- und Unterseite des
Profiles unmittelbar zur Bildung des Klammerelementes herangezogen werden, wie dies
in Fig. 2 angedeutet ist.
1. Tisch, insbesondere Bürotisch, mit in der Position und Zuordnung zur Tischplatte veränderbaren
Standbeinen, wobei die Tischplatte an ihrer Unterseite mit Längsprofilen versehen
ist, an denen die Tischbeine tragende Quertraversen befestigbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Quertraversen (4) an ihren freien Enden mit Spannklammern (7) zur Fixierung
an den Längsprofilen (3) versehen sind.
2. Tisch nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Quertraversen (4) als offene Profile ausgebildet sind, wobei ein Profilbereich
ein Element der Spannklammern (7) bildet.
3. Tisch nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gegenelement (9) der Spannklammern (7) im wesentlichen querschnittlich L-förmig
ausgebildet ist, wobei ein L-Steg als Schwenk- bzw. Stützsteg (9a) und der andere
L-Schenkel als Klammerelement ausgebildet ist.
4. Tisch nach Anspruch 1 oder einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsprofile querschnittlich etwa malteserkreuzartig ausgebildet sind.