[0001] Die Erfindung betrifft eine abnehmbare Luftweiche für Sprudelmatten, bei welcher
die Verteilung der Druckluft durch einen Drehschieber erfolgt.
[0002] Schon bald nach der Einführung des Luftsprudelmassagebades war man bestrebt, die
Sprudelmatte in mehrere möglichst anatomisch geformte Druckräume zu unterteilen und
den Luftstrom vom Gebläse durch Luftweichen dorthin zu lenken. Für diese Luftweichen
gibt es mittlerweile eine ganze Reihe technischer Lösungen. So offenbart die DE-PS
34 03 735 eine Luftweiche, bei der die Druckluft je nach Stellung einer Drehkulisse
auf die beiden seitlichen Kanäle für "Mattenflächen" oder den mittigen Kanal für die
"Wirbelsäulenzeile" geschaltet wird. Die Luftweiche ist erkennbar fest in die Sprudelmatte
integriert und kann nicht von dieser gelöst, aber auch nicht demontiert werden. Außerdem
sind für die Stellung "Mittelzeile" zwei Öffnungen, nämlich die der "Mattenfläche"
abzudecken, was an die Verarbeitungspräzision gewisse Anforderungen stellt.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Luftweiche, die von der Sprudelmatte
einfach und vorzugsweise ohne Werkzeug abgenommen werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Luftweiche über zumindest zwei Konusaufnahmen
an ihrer Unterseite verfügt, in welche die Druckluft über den Weichendruckraum im
Innern der Luftweiche wahlweise strömen kann, und die auf entsprechend angeordneten
Stutzen, die in die Sprudelmatte eingearbeitet sind, passen.
[0005] Im Prinzip handelt es sich bei der erfindungsgemäßen Luftweiche um eine funktionelle
Brücke zwischen zwei in die Sprudelmatte eingearbeiteten Stutzen für getrennt zu beaufschlagende
Sprudelbereiche. Sie werden von Konusaufnahmen im Unterteil der Luftweiche umfaßt,
die sich in den von ihr umschlossenen Weichendruckraum öffnen. Diese Öffnungen werden
bei Betätigung eines Drehschiebers wahlweise zugedeckt und freigegeben. In der Mittelstellung
des Drehschiebers können demzufolge beide Öffnungen näherungsweise zur Hälfte abgedeckt
sein.
[0006] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
[0007] In einer bevorzugten Ausgestaltung besitzt das Oberteil der Luftweiche eine z.B.
konische Aufnahme für den Schlauchanschluß vom Gebläse, evtl. mit einem Anschlag für
denselben. Die auf diesem Wege ankommende Druckluft kann zweckmäßigerweise entweder
voll zu einem der Stutzen geleitet oder - je nach Stellung des Drehschiebers - im
Verhältnis der Öffnungsflächen aufgeteilt werden. Es gibt dann keine Stellung, in
der die Luftverteilung gedrosselt wäre; die Eigenlüftung des Gebläses ist demnach
voll gewährleistet.
[0008] Ebenso möglich sind aber auch Ausführungsarten ohne direkte Schlaucheinspeisung,
z.B. bei solchen mit mehr als zwei von der Luftweiche zusammengefaßten Stutzen. Einer
dieser Stutzen kann in diesem Fall die Druckluft liefern, die dann auf die anderen
Stutzen - und damit Sprudelbereiche - je nach Stellung des Drehschiebers aufgeteilt
wird.
[0009] Selbstverständlich sind auch Variationen des Sprudelbildes dadurch möglich, daß die
Luftweiche von z.B. 5 möglichen Stutzen jeweils nur 3 zusammenfaßt, z.B. 1 - 3 oder
aber 3 - 5, mit dem Ergebnis, daß beispielsweise nur die linke oder die rechte Mattenfläche
sprudeln. Denkbar sind natürlich auch mehrere Luftweichen auf einer Sprudelmatte.
[0010] Wie schon angedeutet, sollte die Luftweiche vorzugsweise aus zwei Teilen aufgebaut
sein, die über eine waagrecht umlaufende Nutverbindung mit Dichtung gegeneinander
verspannt sind, z.B. durch eine Schraubverbindung. Diese kann, auch vom Anwender,
bei Bedarf gelöst werden, z.B. zum Zwecke der Reinigung.
[0011] Das ganze Teil sollte so gestaltet sein, daß es weder eine Stolperfalle in der Badewanne
bildet noch durch scharfe Ecken, Kanten oder Absätze den Anwender gefährden kann.
[0012] Der Drehschieber wird betätigt per Hand, Zehen oder Ferse, zweckmäßigerweise durch
einen ergonomisch geformten Wählhebel mit angeformter Griffnase. Diese kann nach vorne
heruntergezogen sein, damit sie vom bedienenden Körperteil besser erfaßt wird.
[0013] Der Wählhebel läuft vorzugsweise auf einer durch Begrenzungskanten im Oberteil V-förmig
begrenzten Fläche. Liegt er an einer dieser Begrenzungskanten an, verschließt die
an der Achse angebrachte Drehkulisse gerade eine der Öffnungen vollständig. Der dichte
Abschluß kann dabei von Stützzapfen gewährleistet sein, die die Drehkulisse in der
jeweiligen Endstellung gegen die flachrandige Öffnung drücken.
[0014] Die oben erwähnten Stutzen sind zweckmäßigerweise in die Oberfolie der Sprudelmatte
eingearbeitet und stützen sich gegen die Unterfolie mittels Stegen ab. Diese weisen
Durchbrüche für die Druckluft auf, so daß auch bei Belastung der Stutzen die Luftzufuhr
nie abgedrosselt werden kann.
[0015] Die sich bei verschiedenen Ausführungsbeispielen einstellenden Vorteile der vorgeschlagenen
Luftweiche sind unter anderem also folgende:
[0016] Durch die Tatsache, daß die Luftweiche von der Sprudelmatte abnehmbar ist, kann sie
bei Defekten leicht ausgetauscht werden. Bei konventioneller Bauweise ist im Falle
eines Fehlers z.B. in der Luftweiche stets die ganze hatte unbrauchbar. Bei einer
entsprechenden Ausführung ist die Sprudelmatte sogar ohne Luftweiche eingeschränkt
einsatzfähig: Es sprudelt jeweils der Teil, in dessen Stutzen der Schlauchanschluß
direkt eingesteckt wurde. Die Luftweiche selbst ist ebenfalls leicht zerlegbar; sie
kann folglich vom Benutzer gereinigt und ggfls. repariert werden. Das ist in Zeiten
schwindender "Wegwerfmentalität" zweifellos ein Vorteil. Dazu trägt auch bei, daß
die Luftweiche sehr einfach, robust und auch kostengünstig aufgebaut ist. Auch ist
die Konstruktion gegen allfällige Verschmutzungen relativ unempfindlich, da sie durch
die tangentiale Schleifbewegung selbstreinigend arbeitet. Sehr komfortabel ist der
Umstand zu werten, daß die Luftweiche leicht auch per Fuß (Zehen, Ferse) zu verstellen
ist.
[0017] Abschließend soll ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren
1 bis 4 erläutert werden. Es zeigen im einzelnen:
- Figur 1
- das Ausführungsbeispiel einer bevorzugten Luftweiche im Längsschnitt,
- Figur 2
- eine Draufsicht auf die Unterseite der Luftweiche aus Figur 1,
- Figur 3
- einen Querschnitt durch die Luftweiche aus Figur 1, und
- Figur 4
- eine Draufsicht auf die Oberseite der Luftweiche aus Figur 1.
[0018] Figur 1 zeigt die Luftweiche im Längsschnitt im an einer Sprudelmatte 6 installierten
Zustand. Ihr Oberteil 1 und ihr Unterteil 3 sind über eine insbesondere quer verlaufende
Nutverbindung 3e gegeneinander verspannt. Die Nutverbindung 3e ist zweckmäßigerweise
rundumlaufend ausgeführt, was in Figur 4 angedeutet ist.
[0019] Während das Oberteil 1 eine Aufnahme 1a mit Anschlag 1d für den Schlauchanschluß
des vom nicht dargestellten Gebläse kommenden Schlauches besitzt, sind im Unterteil
eine erste Konusaufnahme 3a für einen ersten Stutzen 4 der Sprudelmatte 6 und eine
zweite Konusaufnahme 3c für einen zweiten Stutzen 5 der Sprudelmatte eingelassen.
Beide Konusaufnahmen 3a, 3c besitzen Öffnungen (3b, 3d) in den vom Oberteil 1 und
Unterteil 3 umschlossenen Weichendruckraum 1e im Innern der Luftweiche. Diese Öffnungen
3b, 3d werden in Abhängigkeit von der Stellung eines Drehschiebers 2 abwechselnd vollständig
oder teilweise von einer Drehkulisse 2d abgedeckt. Unterstützend dabei wirkt ein in
jeder Endstellung Druck auf die Drehkulisse 2d ausübender Stützzapfen 1c.
[0020] Die Drehkulisse 2d ist Teil des Drehschiebers 2, der außerdem aus einer in einem
Lager 1b laufenden Achse 2c und einem außenliegenden Wählhebel 2a besteht. Dieser
verfügt über eine nach vorne/unten heruntergezogene Griffnase 2b. Die Stutzen 4, 5
sind zweckmäßigerweise in die Oberfolie 6a der Sprudelmatte 6 eingearbeitet und stützen
sich gegen die Unterfolie 6b der Sprudelmatte über Stege 4a mit Durchbrüchen ab.
[0021] Figur 2 ist eine Draufsicht auf die Unterseite des Unterteils 3. In dieser Perspektive
sichtbar sind Schraubverbindungen 3f durch die das Oberteil 1 und das Unterteil 3
aneinander festgelegt sind. Der wählhebel 2a ist in Mittelstellung gestrichelt eingezeichnet.
[0022] Figur 3 verdeutlicht im Querschnitt die Verbindung von Oberteil 1 zu Unterteil 3
durch die Nutverbindung 3e und die zusätzliche Schraubverbindung 3f. Die Druckluft
strömt zunächst in die Aufnahme 1a, dann in den Weichendruckraum le und schließlich
durch eine Öffnung, in diesem Falle 3b, letztlich in den zugehörigen Stutzen (nicht
dargestellt) der Sprudelmatte 6.
[0023] Die Draufsicht auf das Oberteil 1 in Figur 4 vervollständigt die Erläuterungen dieses
Ausführungsbeispiels. Neben der Schraubverbindung 3f sind hier erkennbar vor allem
der Anschlag 1d für den Schlauchanschluß in der Aufnahme 1a sowie verschiedene Stellungen
des Wählhebels 2a und der Drehkulisse 2d. Steht der Wählhebel 2a z.B. nach "links
unten", so befindet sich die Drehkulisse 2d in einer Position ca. zwischen "3 und
6 Uhr", wobei sie die Öffnung 3b der ersten Konusaufnahme 3a abdeckt und die Öffnung
3d der zweiten Konusaufnahme 3c freigibt. Somit sprudelt die "Wirbelsäulenzeile";
die "Mattenfläche" ruht. Ebenfalls eingezeichnet sind Begrenzungskanten 1f, die dem
Wählhebel 2a als Anschlag dienen.
[0024] Die beispielsgemäße Luftweiche verfügt also über zumindest zwei Konusaufnahmen 3a,
3c an ihrer Unterseite, in welche die vom Gebläse über einen Schlauch herangeführte
Druckluft über den Weichendruckraum 1e im Innern der Luftweiche wahlweise strömen
kann und die auf entsprechend angeordneten Stutzen 4, 5, die in die Sprudelmatte 6
eingearbeitet sind, passen. Zweckmäßigerweise wird die Luftweiche auf die Stutzen
4, 5 lediglich aufgesteckt, wobei durch die konische Ausgestaltung eine rein kraftschlüssige
Klemmung erfolgt, die einen sicheren Halt der Luftweiche gewährleistet und eine Montage
und Demontage ohne Werkzeug ermöglicht.
[0025] An der Oberseite der Luftweiche ist eine weitere Aufnahme 1a für den Schlauchanschluß
vom Gebläse eingearbeitet, die mit dem Weichendruckraum 1e in Verbindung steht.
[0026] Das Gebläse der Luftweiche ist zweigeteilt und umfaßt ein Oberteil 1 und ein Unterteil
3, die über eine waagrecht verlaufende Nutverbindung 3e mit durchgehender Dichtung
unter Vermittlung einer lösbaren Schraubverbindung 3 gegeneinander verspannt sind.
Die beiden Konusaufnahmen 3a, 3c sind im Unterteil 3 angeordnet und stehen mit dem
Weichendruckraum 1e über Öffnungen 3b, 3d in Verbindung, die Richtung Weichendruckraum
1e zweckmäßigerweise flachrandig ausgeführt sind und auf derselben Höhe liegen.
[0027] Oberteil 1 und Unterteil 3 verfügen über eine glatte, abgerundete, ergonomisch gestaltete
Oberfläche ohne scharfe Absätze und Kanten, so daß der Anwender nicht Gefahr läuft,
sich zu verletzen.
[0028] Das Oberteil 1 weist ein senkrecht verlaufendes Lager 1b für die Achsen 2c des Drehschiebers
2 auf, das so angeordnet ist, daß die untere an der Achse 2c befindliche Drehkulisse
2d in Extremstellungen ihres Schaltweges gerade eine der Öffnungen 3b, 3d dicht abdeckt
und die jeweils andere freigibt. Der Schaltweg des Drehschiebers 2 ist durch die in
das Oberteil 1 eingearbeiteten Begrenzungskanten 1f, die näherungsweise ein nach außen
offenes "V" bilden, vorzugsweise in der Weise definiert, daß in den Extremstellungen
der Drehkulisse 2d der an der Achse 2c angeformte Wählhebel 2a gerade an diesen Begrenzungskanten
1f anliegt. An der Innenseite des Oberteils 1 ist jeweils ein Stützzapfen 1c zum Andrücken
der Drehkulisse 2d gegen die Öffnungen 3b, 3d angeformt.
[0029] Die in die Oberfolie 6a der Sprudelmatte 6 eingearbeiteten Stutzen 4, 5 stützen sich
über mit Durchbrüchen versehene Stege 4a, 5a im Innern der Sprudelmatte 6 gegen die
Unterfolie 6b ab, so daß die Druckluft aus denselben ungehindert in den im Innern
der Sprudelmatte 6 definierten Mattendruckraum 7 strömen kann.
[0030] Am freien Ende des Wählhebels 2a ist eine nach unten gezogene Griffnase 2b angeformt,
die auch den Zehen / der Ferse genügend Angriffsmöglichkeit zur Betätigung bietet.
[0031] Bei der Luftweiche handelt es sich um eine funktionelle Brücke zwischen zwei in die
Sprudelmatte 6 eingearbeitete Stutzen (4, 5) für getrennt zu beaufschlagende Sprudelbereiche.
Sie werden von Konusaufnahmen 3a, 3c im Unterteil der Luftweiche umfaßt, die sich
in den von ihr umschlossenen Weichendruckraum 1e öffnen. Diese Öffnungen 3b, 3d werden
bei Betätigung eines Drehschiebers 2 wahlweise zugedeckt und freigegeben. In der Mittelstellung
des Drehschiebers 2 sind demzufolge beide Öffnungen 3b, 3d näherungsweise zur Hälfte
abgedeckt.
[0032] Das Oberteil 1 besitzt eine z.B. konische Aufnahme 1a für den Schlauchanschluß vom
Gebläse, evtl. mit einem Anschlag 1d für denselben. Die auf diesem Wege ankommende
Druckluft wird also entweder voll zu einem der Stutzen 4, 5 geleitet oder - je nach
Stellung des Drehschiebers 2 - im Verhältnis der Öffnungsflächen aufgeteilt. Die Luftweiche
kann bei Defekten leicht ausgetauscht werden und ist voll zerlegbar. Sie ist einfach
und robust gebaut. Durch die tangentiale Schleifbewegung arbeitet sie selbstreinigend.
Sie kann bequem auch per Zehen / Fersen bedient werden.
[0033] Abschließend seien nochmals die verwendeten Bezugsziffern zusammen mit den Bestandteilen
aufgeführt, die sie bezeichnen:
- 1
- Oberteil
- 1a
- Aufnahme (für Schlauchanschluß)
- 1b
- Lager
- 1c
- Stützzapfen
- 1d
- Anschlag (für Schlauchanschluß)
- 1e
- Weichendruckraum
- 1f
- Begrenzungskante
- 2
- Drehschieber
- 2a
- Wählhebel
- 2b
- Griffnase
- 2c
- Achse
- 2d
- Drehkulisse
- 3
- Unterteil
- 3a
- Konusaufnahme I (für "Mattenfläche")
- 3b
- Öffnung I (für "Mattenfläche")
- 3c
- Konusaufnahme II (für "Mittelzeile")
- 3d
- Öffnung II (für "Mittelzeile")
- 3e
- Nutverbindung / Dichtung
- 3f
- Schraubverbindung
- 4
- Stutzen I (für "Mattenfläche")
- 4a
- Stege / Durchbrüche (von Stutzen I)
- 5
- Stutzen II (für "Mittelzeile")
- 5a
- Stege / Durchbrüche (von Stutzen II)
- 6
- Sprudelmatte
- 6a
- Oberfolie
- 6b
- Unterfolie
- 6c
- Mattendruckraum
1. Abnehmbare Luftweiche für Sprudelmatten, bei welcher die Verteilung der Druckluft
durch einen Drehschieber (2) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß sie über zumindest
zwei Konusaufnahmen (3a, 3c) an ihrer Unterseite verfügt, in welche die Druckluft
über den Weichendruckraum (1e) im Innern der Luftweiche wahlweise strömen kann und
die auf entsprechend angeordneten Stutzen (4, 5), die in die Sprudelmatte (6) eingearbeitet
sind, passen.
2. Abnehmbare Luftweiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an ihrer Oberseite
eine weitere Aufnahme (1a) für den Schlauchanschluß eines Gebläses eingearbeitet ist,
die mit dem Weichendruckraum (1e) in Verbindung steht und in der zweckmäßigerweise
ein die Einstecktiefe des Schlauchanschlusses begrenzender Anschlag (1d) vorgesehen
ist.
3. Abnehmbare Luftweiche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus
einem Oberteil (1) und einem Unterteil (3) aufgebaut ist, die über eine waagrecht
verlaufende Nutverbindung (3e) mit durchgehender Dichtung gegeneinander verspannt
sind.
4. Abnehmbare Luftweiche nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
sie aus einem Oberteil (1) und einem Unterteil (3) aufgebaut ist, die mittels einer
lösbaren Schraubverbindung (3f) miteinander verspannt sind.
5. Abnehmbare Luftweiche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
sie aus einem Oberteil (1) und einem Unterteil (3) aufgebaut ist, wobei Oberteil (1)
und Unterteil (3) eine glatte, abgerundete, ergonomisch gestaltete Oberfläche ohne
scharfe Absätze und Kanten besitzen.
6. Abnehmbare Luftweiche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Konusaufnahmen (3a, 3c) in einem Unterteil (3) der Luftweiche angeordnet
sind und über Öffnungen (3b, 3d) mit dem Weichendruckraum (1e) in Verbindung stehen,
die Richtung Weichendruckraum (1e) vorzugsweise flachrandig ausgeführt sind und auf
derselben Höhe liegen.
7. Abnehmbare Luftweiche nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
insbesondere an einem Oberteil (1) der Luftweiche ein senkrecht verlaufendes Lager
(1b) für die Achse (2c) des Drehschiebers (2) vorgesehen ist, das so angeordnet ist,
daß eine an der Achse (2c) befindliche Drehkulisse (2d) in den Extremstellungen ihres
Schaltweges gerade eine der Öffnungen (3b, 3d) der Konusaufnahmen (3a, 3c) dicht abdeckt
und die jeweils andere freigibt.
8. Abnehmbare Luftweiche nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schaltweg des Drehschiebers (2) durch in das Gehäuse der Luftweiche und dabei
zweckmäßigerweise in deren Oberteil (1) eingearbeitete Begrenzungskanten (1f), die
näherungsweise ein nach außen offenes "V" bilden, in der Weise definiert ist, daß
in den Extremstellungen der Drehkulisse (2d) der an der Achse (2c) angeformte Wählhebel
(2a) gerade an diesen Begrenzungskanten (1f) anliegt.
9. Abnehmbare Luftweiche nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite
des Oberteils (1) der Luftweiche jeweils ein Stützzapfen (1c) zum Andrücken der Drehkulisse
(2d) gegen die Öffnungen (3b, 3d) angeformt ist.
10. Abnehmbare Luftweiche nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stutzen (4, 5) in die Oberfolie (6a) der Sprudelmatte (6) eingearbeitet sind und
sich über mit Durchbrüchen versehene Stege (4a, 5a) gegen die Unterfolie (6b) der
Sprudelmatte (6) abstützen, so daß die Druckluft aus den Durchbrüchen ungehindert
in den im Innern der Sprudelmatte (6) befindlichen Mattendruckraum (7) strömen kann.
11. Abnehmbare Luftweiche nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Drehschieber (2) zur Betätigung über einen außerhalb des Gehäuses (1, 3) liegenden
Wählhebel (2a) verfügt, an dessen freiem Ende eine nach unten gezogene Griffnase (2b)
angeformt sein kann, die auch den Zehen und/oder der Ferse genügend Angriffsmöglichkeit
bietet.