| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 816 618 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.09.2000 Patentblatt 2000/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.06.1997 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E05F 15/14 |
|
| (54) |
Raumtrennwand aus antreibbaren Wandelementen
Partitioning wall built of drivable panel units
Paroi de séparation constituée d'éléments pouvant être entraînés
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
25.06.1996 DE 19625256
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
07.01.1998 Patentblatt 1998/02 |
| (73) |
Patentinhaber: Goldbeck GmbH |
|
61200 Wölfersheim-Berstadt (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Fromme, Klaus
61239 Ober-Mörlen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Nix, Frank Arnold, Dr. |
|
Kröckelbergstrasse 15 65193 Wiesbaden 65193 Wiesbaden (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
AU-B- 533 406 US-A- 2 843 375
|
DE-C- 4 026 098
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Raumtrennwand aus motorisch beweglichen
Wandelementen, deren jedes an zwei in oder an einer Deckenschiene verfahrbaren Rollenwagen
aufgehängt ist, von denen einer als Kupplungsrollenwagen ausgebildet und mit einem
längs der Deckenschiene verlaufenden, motorisch angetriebenen biegsamen Zugelement
verbindbar ist.
[0002] Bei einer aus DE-PS 40 26 098 bekannten Raumtrennwand, welche die Merkmale des Oberbegriffs
des Anspruchs 1 aufweist, ist das Zugelement eine endlose Kette, deren eines Trum
in der Deckenschiene geführt ist und die Mitnehmer trägt, die mit Kupplungstiften
zusammenwirken, die aus dem Kupplungsrollenwagen in die Bahn der Kettenmitnehmer ausfahrbar
sind. Die so zustandekommende Kupplungsverbindung ist formschlüssig.
[0003] Eine derartige Raumtrennwand ist bezüglich Aufbau und Steuerung des Betriebs kompliziert
und störanfällig. Es sind zwei zusammenwirkende Kettenantriebe vorhanden, von denen
der eine das Verfahren der Wandelemente auf einer Hauptstrecke durch den zu unterteilenden
Raum bewirkt, und der andere das Zusammenfahren der Wandelemente in eine Parkposition
nach Übernahme derselben von der Hauptstrecke. Die Kupplungsstifte der antreibbaren
Rollenwagen benötigen einen eigenen Antrieb und dieser muß mit der Steuerung der Kettenantriebe
in genau vorgegebener Abfolge zusammenwirken, um einen einwandfreien Betrieb des Ausfahrens
der Wandelemente aus dem Parkbereich zum Aufbau der Trennwand bzw. des Zusammenfahrens
der Wandelemente zum Parken bei Nichtgebrauch zu gewährleisten. Wenn eine Störung
in der Aufeinanderfolge der notwendigen Ansteuerungen auftritt, kann dies meist nur
dadurch behoben werden, daß die Wandelemente in einem Notbetrieb wieder in ihre Ausgangsposition
geschoben werden und der Ausfahr- bzw. Zusammenfahrvorgang neu gestartet wird.
[0004] Die feste Verbindung zwischen Antriebskette und angekuppeltem Kupplungsrollenwagen
macht auch eine kraftbegrenzende Vorrichtung in der Antriebskinematik notwendig, da
zur Vermeidung von Unfällen oder von Bruch sichergestellt sein muß, daß die Antriebskraft
einen maximalen Wert nicht überschreitet. Diese Vorrichtung ist beispielsweise eine
an Motor oder Getriebe vorgesehene Rutschkupplung.
[0005] Es sind auch Antriebe von Raumtrennwänden bekannt, die kraftschlüssig auf die Rollenwagen
wirken. Bei einer aus DE-GM 92 04 436 bekannten Ausbildung befindet sich neben dem
Parkmagazin oberhalb der hier endenden Hauptstrecken-Deckenschiene ein Antriebsrad,
dessen Umfang reibend mit der Oberfläche des von ihm erfaßten Rollenwagens zusammenwirkt.
Auch hier ist ein zweiter Antrieb in Form einer Spindel notwendig, um die Wandelemente
im Parkmagazin rechtwinklig zur Ausfahrrichtung in die Ausfahrposition neben den Anfang
der Deckenschiene zu fahren. Auch hier ist ein genaues Zusammenwirken der beiden Antriebe
erforderlich. Ein im Parkmagazin die Ausfahrposition erreichendes Wandelement muß
sich mit dem bereits ausgefahrenen und vom Antriebsrad des Strekkenantriebs erfaßten
Wandelement mittels einer Kupplungsstift-Lasche-Verbindung ankuppeln, worauf der Streckenantrieb
in Tätigkeit treten muß, um die verkuppelten Wandelemente um eine weitere Elementbreite
auszufahren. Auch hier kann es beim Auftreten von Störungen notwendig werden, den
Ausgangszustand herzustellen, damit die Steuerung der Antriebsmotore einen neuen Anfang
nehmen kann.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Raumtrennwand aus beweglichen
Wandelementen und eines Antriebs derselben, der größere Sicherheit und Störungsunempfindlichkeit
bietet. Eventuell auftretende Störungen sollen sich auf einfache Weise beheben lassen;
insbesondere soll ein Verschieben der Wandelemente von Hand aus beliebigen Betriebszuständen
heraus ohne Aufwand möglich bleiben.
[0007] Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt mit der in Patentanspruch 1 angegebenen
Ausbildung.
[0008] Durch die kraftschlüssige Zusammenwirkung zwischen den Rastelementen der Kupplungsrollenwagen
und den Raststellen des Antriebsbandes wird eine weitere kraftbegrenzende Vorrichtung,
etwa eine Rutschkupplung, entbehrlich. Im Bedarfsfall kann unter Überwindung der maximalen
Kupplungskraft die Verbindung aufgehoben werden und die Wandelemente können im Handbetrieb
beliebig verschoben werden.
[0009] Das Antriebsband kann von der Strecke in den Parkbereich hinein verlaufen und genügt
dabei als einziger Antrieb der Wandelemente.
[0010] Ein wesentlicher Vorteil der vorgeschlagenen Konstruktion liegt auch darin, daß die
Position der Raststellen und damit der an diese angekuppelten Rollenwagen mit Wandelementen
im Raum eindeutig der Drehstellung der Antriebstrommeln des Antriebsbandes zugeordnet
ist. Dieses ist mit jedem seiner beiden Enden fest an der zugehörigen Antriebstrommel
angeschlagen, sodaß, ausgehend von einer Dreh-Endstellung, eine bestimmte Anzahl von
Umdrehungen eindeutig einer bestimmten Position der Wandelemente im Raum entspricht.
Dies ist ein wichtiger Vorteil für den Aufbau und den Betrieb der Steuerung der Anlage.
[0011] Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend durch die Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand
der beigegebenen Zeichnungen weiter erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- schematisch den Querschnitt einer Deckenschiene und einen in ihr befindlichen antreibbaren
Rollenwagen in der Stirnansicht;
- Fig. 2
- den Rollenwagen in der Seitenansicht;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf den Rollenwagen mit geschnittener Mitnahmekupplung in einer ersten
Ausbildung;
- Fig. 4
- einen senkrechten Schnitt durch diese Mitnahmekupplung;
- Fig. 5
- eine Teilansicht eines Antriebsbandes;
- Fig. 6
- einen Rollenwagen mit einer Mitnahmekupplung einer zweiten Ausbildungsform in der
Seitenansicht;
- Fig. 7
- einen senkrechten Schnitt durch diese Mitnahmekupplung;
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf den Rollenwagen mit geschnittener Mitnahmekupplung der zweiten
Ausbildungsform in deren Einrast-Mittelstellung;
- Fig. 9
- die Draufsicht gemäß Fig. 8 mit der Mitnahmekupplung in deren Ausrast-Schwenkstellung;
- Fig. 10
- eine Schienenanordnung zum Parken der Wandelemente nach einer Drehung derselben um
die Hochachse;
- Fig. 11
- eine Schienenanordnung zum Parken der Wandelemente ohne Drehung derselben.
[0013] Die Raumtrennwand besteht aus einer Mehrzahl von Wandelementen 1, deren jedes an
zwei Rollenwagen 2, 3 hängt, welche in einer Deckenschiene 4 verfahrbar sind, die
in oder an der Decke des Raums befestigt ist, der bei Bedarf mittels der Trennwand
unterteilbar sein soll. Dabei ist der Rollenwagen 2 ein antreibbarer Kupplungsrollenwagen,
während der andere Rollenwagen 3 mitläuft.
[0014] Zu jeder Aufhängung gehört ein Aufhängestab 5, der unter Zwischenschaltung eines
Axiallagers 6 drehbar mit einem Rollenwagen verbunden ist. In der raumunterteilenden
Gebrauchslage sind alle Wandelemente 1 aufeinanderfolgend, meist in einer Ebene, längs
einer auf gewünschte Weise durch den Raum verlaufende Hauptstrecke 7 der Deckenschiene
abstandslos aufgereiht und bei Nichtgebrauch sind sie in einem Parkbereich, z.B. einem
Magazin, zwischen zwei Parkbereichstrecken 8, 8'; 9, 9' parallel und abstandslos aneinanderstoßend
aufbewahrt.
[0015] Jeder Rollenwagen 2, 3 hat zwei beidseits gelagerte koaxiale Tragrollen 21, 22, mit
denen er auf Tragflächen der Deckenschiene 4 läuft, welche gebildet sind von in diese
als Tragstäbe 24 eingelassenen stählernen Rundstäben. In der Deckenschiene 4 sind
zwei nach unten offene seitliche Rinnen 26 gebildet, in denen hintereinanderliegende
Führungsrollen 28 geführt sind, welche an einem Ausleger 30 der Rollenwagen gelagert
sind. Jeder Rollenwagen hat ein Paar solcher Führungsrollen 28, die in einer der beiden
Rinnen 26 hintereinander geführt sind.
[0016] Eine Tragrolle 21 jedes Rollenwagens hat eine die Lauffläche bildende zylindrische
Umfangsfläche. Die andere, und zwar die unterhalb der Führungsrollen 28 gelegene Tragrolle
22, hat eine dem zugehörigen Tragstab 24 angepaßte konkave Lauffläche, d.h. eine einen
Teil einer Torusinnenfläche darstellende Lauffläche. Durch den Eingriff des Tragstabs
24 in die konkave Lauffläche der Tragrolle 22 können außer den senkrecht gerichteten
Gewichtskräften auch Seitenkraftkomponenten übertragen werden.
[0017] Der Antrieb der Kupplungsrollenwagen 2 erfolgt durch ein Antriebsband 40, das in
der Deckenschiene 4 nahe einer Seitenwand derselben verläuft und dessen Enden sich
auf je eine Antriebstrommel 42, 42' aufwickeln, welche beide im Sinne des Einziehens
des Bandes antreibbar sind. Jeder Kupplungsrollenwagen 2 hat eine Mitnahmekupplung
45, die am Ausleger 30 befestigt ist und welche vom Antriebsband 40 durchquert wird,
um an einer bestimmten Stelle von dessen Erstreckung mit ihm zusammenzuwirken.
[0018] Die in Fig. 3 und 4 illustrierte Mitnahmekupplung 45 besteht aus einem Gehäuse 47
mit einem an diesem befestigten Deckel 49, wobei zwischen beiden ein zum Durchtritt
des Antriebsbandes 40 ausreichender Spalt verbleibt. In einem Gehäusekanal sitzt eine
an ihrem hinteren Ende durch eine Einstellschraube 51, hier eine Madenschraube, beaufschlagte
Druckfeder 53, deren vorderes Ende auf eine Rastkugel 55 drückt. Diese wird ihrerseits
in Richtung auf das Antriebsband 40 gedrückt.
[0019] Im Antriebsband sind Rastöffnungen 57 ausgeführt, deren Abstand voneinander in Bandlängsrichtung
etwas größer ist als die Breite eines Wandelements 1. In Richtung der Breite des Antriebsbandes
hat jede Rastöffnung eine andere Position. Ebenso liegen die Kanäle der Rastkugeln
55 der Mitnahmekupplungen der Kupplungsrollenwagen auf verschiedener Höhe, sodaß die
Rastkugel eines Wandelements nur an einer diskreten Stelle des Antriebsbandes 40 in
die zu ihr gehörende Rastöffnung 57 einfallen kann und eine kraftschlüssige Verbindung
herstellen kann.
[0020] Die Rastöffnung 57 ist von ausreichender Größe, daß die Rastkugel 55 beim Einfallen
den Deckel 49 erreicht. Auf diese Weise ist die Einfalltiefe definiert, indem sie
nämlich der Dicke des Antriebsbandes 40 entspricht. Die von der eingerasteten Kugel
erzeugte Haltekraft ist dann noch von der Federbeaufschlagung abhängig und mittels
der Madenschraube 51 einstellbar. Überwindet man diese Kraft, kann das Wandelement
ohne weiteres verschoben werden, beispielsweise bei Ausfall des Bandantriebs. Ebenso
findet das Auskuppeln statt, wenn das Wandelement seine Endposition erreicht und stehen
bleibt, während das Antriebsband weiterläuft.
[0021] Eine zweite Ausbildung der Mitnahmekupplung 45 ist in Fig. 6 bis 9 gezeigt. Hier
besteht die am Ausleger 30 angeordnete Mitnahmekupplung 45 aus einem zwischen zwei
Lagerplatten 61 um eine senkrechte Schwenkachse 63 schwenkbar gelagerten Schwenkgehäuse
65, in dem in einer Bohrung ein Rastbolzen 67 verschieblich geführt ist, dessen hinteres
Ende durch eine schwache Druckfeder 69 beaufschlagt ist.
[0022] Am vorderen Rand der Lagerplatten 61 ist eine Stützplatte 71 so befestigt, daß das
Antriebsband 40 zwischen ihr und dem vorderen Ende des Schwenkgehäuses 65 durchlaufen
kann. In der dem Antriebsband zugewandten Fläche der Stützplatte 71 ist eine Ausnehmung
73 vorgesehen, die die Tiefe des Einfalls des Rastbolzens 67 in die Rastöffnung 57
des Antriebsbandes 40 festlegt.
[0023] Die Schwenkachse 63 liegt etwa mittig zwischen den beiden Enden des Schwenkgehäuses
65. Dessen hinteres Ende ist eingefaßt zwischen den Schenkeln 77 einer Schraubenschenkelfeder
75, die auf einem Lagerungspfosten 79 sitzt und deren Schenkel über Anschlagpfosten
81 hinweg zum Schwenkgehäuse 65 greifen und dieses in der aus Fig. 8 ersichtlichen
Einrast-Mittelstellung zu halten suchen.
[0024] Der Vorteil dieser Ausbildung liegt in der Abfederung des Anfahrstoßes der Wandelemente.
Das sich mit bestimmter Geschwindigkeit bewegende Antriebsband 40 muß während des
Kuppelvorgangs den Rollenwagen 2 mit anhängendem Wandelement 1 auf seine Geschwindigkeit
beschleunigen, was umso größere Mitnahmekräfte erfordert, je kürzer die zur Verfügung
stehende Zeit ist. Bei der ersten Ausbildung gemäß Fig. 3, 4 kann dies problematisch
werden und es kann vorkommen, daß die Beschleunigung auf die Antriebsbandgeschwindigkeit
nicht gelingt, sondern die Rastkugel 55 wieder ausrastet und ihre Rastöffnung 57 vorbeilaufen
läßt. Die vorliegend betrachtete zweite Ausbildung ist in dieser Hinsicht zuverlässiger.
[0025] Im nicht eingekuppelten Zustand ist das Schwenkgehäuse 65 von der Schraubenschenkelfeder
75 in der Einrast-Mittelstellung, also rechtwinklig zum Antriebsband 40 gehalten und
bei Relativbewegungen zwischen Antriebsband und Mitnahmekupplung gleitet der schwach
angedrückte Rastbolzen 67 leicht über das Antriebsband, welches vor der Stützplatte
71 durchläuft. Wenn die zugehörige Rastöffnung 57 ankommt, fällt der Rastbolzen 67
ein, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist. Wenn dann der Rand der Rastöffnung 57 das eingefallene
vordere Ende des Bolzens erreicht, wird dieses vom Band mitgenommen, was unter gleichzeitiger
Beschleunigung des Rollenwagens zu einer gewissen Auslenkung des Schwenkgehäuses 65
aus der Mittelstellung führt, die aber nicht die Ausrast-Schwenkstellung gemäß Fig.
9 erreicht. Dieser Ablauf gelingt durch entsprechende Abstimmung der Einflußgrößen:
Geschwindigkeit des Antriebsbandes, auf die zu beschleunigen ist; Masse von Wandelement
mit Rollenwagen und Kraft der Schraubenschenkelfeder 75. Außerdem ist von Bedeutung
die von der Ausnehmung 73 bestimmte Einfalltiefe des Rastbolzens 67 in die Rastöffnung
57: Je größer diese ist, umso länger ist die Strecke bis zum Erreichen der Ausrast-Schwenkstellung
und damit die zur Beschleunigung zur Verfügung stehende Zeit. Wenn der Rollenwagen
mit Wandelement die Antriebsbandgeschwindigkeit erreicht hat, kehrt das Schwenkgehäuse
65 in seine Mittelstellung zurück und der Einkuppelvorgang ist beendet.
[0026] Der Auskuppelvorgang findet statt, wenn die maximale Mitnahmekraft überschritten
wird. Dann wird gemäß Fig. 9 das Schwenkgehäuse 65 bis in die Ausrast-Schwenkstellung
verschwenkt, sodaß der Eingriff des Rastbolzens 67 in die Rastöffnung 57 verlorengeht
und die Kupplung aufgehoben ist. Wenn der Rastbolzen vollständig aus der Rastöffnung
ausgetreten ist, wird die Schraubenschenkelfeder 75 das Schwenkgehäuse 65 unter Zurückdrücken
des Rastbolzens 67 in dieses zurück in die Einrast-Mittelstellung schwenken und der
Rastbolzen wird auf der Bandoberfläche gleiten, bis es zu einem neuerlichen Kuppelvorgang
kommt.
[0027] Die beschriebenen Mitnahmekupplungen erlauben, die Wandelemente in der richtigen
Reihenfolge der Kuppelvorgänge auszufahren und in der richtigen Reihenfolge der Entkupplungsvorgänge
einzufahren. Diese Vorgänge seien abschließend anhand der Figuren 10 und 11 erläutert.
[0028] Fig. 10 zeigt, wie ein Zugelement 40 zwischen seinen Antriebstrommeln 42, 42' durch
eine Hauptstrecke 7 und eine anschließende Parkbereichstrecke 9 verläuft. Bei dieser
Schienenanordnung ist zwischen der Parkbereichstrecke 9 und einer zweiten Parkbereichstrecke
9' ein Parkbereich gebildet, in dem die Wandelemente in einer Stellung geparkt werden,
die um 90° gegenüber der Gebrauchsstellung auf der Hauptstrecke 7 gedreht sind. Die
Parkbereichstrecke 9 stellt die geradlinige Verlängerung der Hauptstrecke 7 dar, von
welcher an einer Verzweigung 11 ein Abzweigabschnitt 15 über eine Kurve 17 in die
Parkbereichstrecke 9' übergeht.
[0029] Bei Betrachtung der Bewegungsrichtung beim Zusammenfahren der Wandelemente ist der
vorauslaufende Rollenwagen 3 der mitlaufende Rollenwagen ohne Mitnahmekupplung und
seine Führungsrollen 28 laufen in der (in der betrachteten Laufrichtung gesehen) linken
Rinne 26, welche in den Abzweigabschnitt 15 übergeht. Der nachlaufende Rollenwagen
2 ist der antreibbare Kupplungsrollenwagen mit einer Mitnahmekupplung 45 und seine
Führungsrollen 28 sind in der (in Laufrichtung) rechten Rinne 26 geführt, welche sich
in die Parkbereichstrecke 9 fortsetzt. In Fig. 14 ist gezeigt, wie ein Wandelement
beim Einlaufen in den Parkbereich eine Drehung um 90° ausführt.
[0030] Bei dieser betrachteten Ausbildung kann auf der Parkbereichstrecke 9' ein Hilfsantrieb
für die mitlaufenden Rollenwagen 3 erforderlich sein, um das Auftreten übermäßiger
Seitenkräfte zu vermeiden. Ein Hilfsantrieb kann in bekannter Weise dadurch entbehrlich
gemacht werden, daß der Abstand der Parkbereichstrecken 9, 9' voneinander etwas kleiner
gewählt wird als der Abstand der Rollenwagen 2, 3 eines Wandelements voneinander,
sodaß diese im Parkbereich schräg zu den Parkbereichstrecken bleiben.
[0031] Fig. 11 zeigt eine Schienenanordnung, bei der die Wandelemente aus der Hauptstrecke
7 ohne Drehung in einen Parkbereich zwischen zwei Parkbereichstrecken 8, 8' einlaufen.
Der beim Zusammenfahren der Wandelemente vorauslaufende Rollenwagen 3 ist der mitlaufende
Rollenwagen und seine Führungsrollen 28 sind in der rechten Rinne 26 geführt, welche
in der Verzweigung 11 geradlinig weitergeht. Der nachlaufende Rollenwagen 2 ist der
Kupplungsrollenwagen und seine Führungsrollen 28 sind in der linken Rinne geführt,
welche an der Verzweigung 11 in die Parkbereichstrecke 8 abzweigt. Diesem Bahnverlauf
muß das Antriebsband 40 folgen.
[0032] Um den Verlauf des Antriebsbandes im Bereich der Verzweigung 11 zu gewährleisten,
ist neben dieser ein Umlenkrad 59 gelagert, über welches das Antriebsband 40 läuft.
Die Umfangsfläche des Umlenkrades liegt dabei in einem geringen Abstand vom Weg der
Kupplungsrollenwagen 2, um deren Mitnahmekupplungen 45 passieren zu lassen. Dabei
wird, wenn ein Kupplungsrollenwagen 2 das Umlenkrad passiert, das Antriebsband 40
vom Umlenkrad 49 abgehoben. Im übrigen gewährleistet das Umlenkrad 49 den Verlauf
des Antriebsbandes zwischen zwei benachbarten antreibbaren Rollenwagen.
[0033] Auch bei der Ausbildung gemäß Fig. 11 ist ein Hilfsantrieb für die mitlaufenden Rollenwagen
3 auf der Parkbereichstrecke 8' vorzusehen bzw. durch eine Schrägparklösung entbehrlich
zu machen.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0034]
- 1
- Wandelement
- 2
- Kupplungsrollenwagen
- 3
- Rollenwagen (mitlaufend)
- 4
- Deckenschiene
- 5
- Aufhängestab
- 6
- Axiallager
- 7
- Hauptstrecke
- 8, 9
- Parkbereichsstrecken
- 11
- Verzweigung
- 17
- Kurve
- 21
- Tragrolle, zylindrisch
- 22
- Tragrolle, konkav
- 24
- Tragstab
- 26
- Rinne
- 28
- Führungsrolle
- 30
- Ausleger
- 40
- Zugelement, Antriebsband
- 42
- Antriebstrommel
- 45
- Mitnahmekupplung
- 47
- Gehäuse
- 49
- Deckel
- 51
- Einstellschraube
- 53
- Druckfeder
- 55
- Rastelement, Rastkugel
- 57
- Raststelle, Rastöffnung
- 59
- Umlenkrad
- 61
- Lagerplatte
- 63
- Schwenkachse
- 65
- Schwenkgehäuse
- 67
- Rastbolzen
- 69
- Schwache Druckfeder
- 71
- Stützplatte
- 73
- Ausnehmung
- 75
- Schraubenschenkelfeder
- 77
- Schenkel
- 79
- Lagerungspfosten
- 81
- Anschlagpfosten
1. Raumtrennwand aus motorisch beweglichen Wandelementen (1), deren jedes an zwei in
oder an einer Deckenschiene (4) verfahrbaren Rollenwagen (2, 3) aufgehängt ist, von
denen einer als Kupplungsrollenwagen (2) ausgebildet und mit einem längs der Deckenschiene
verlaufenden, motorisch angetriebenen biegsamen Zugelement verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement ein biegsames Antriebsband (40) ist, längs
dessen diskrete Raststellen (57) ausgebildet sind, deren Abstand voneinander in Längsrichtung
etwas größer ist als die Breite eines Wandelements (1), und die verschiedene Lagen
in Richtung der Breite des Antriebsbandes einnehmen, wobei Rastelemente (55; 67) der
Kupplungsrollenwagen (2) in diesen so positioniert sind, dass mit jeder Raststelle
das Rastelement des Kupplungsrollenwagens (2) eines bestimmten Wandelements (1) kraftschlüssig
zusammenwirkt.
2. Raumtrennwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Raststellen (57) des
Antriebsbandes (40) als Öffnungen (57) oder Vertiefungen ausgebildet sind und jede
Mitnahmekupplung (45) ein federndes oder federbeaufschlagtes Rastelement (55; 67)
zum Einfallen in die Raststelle besitzt.
3. Raumtrennwand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federbeaufschlagung
des Rastelements (55; 67) zur Einstellung der maximalen Mitnahmekraft einstellbar
ist.
4. Raumtrennwand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Raststellen im Antriebsband (40) kreisförmige Öffnungen (57) sind
und das Rastelement eine Rastkugel (55) ist, die durch eine einstellbare Feder (53)
in Richtung zum Antriebsband (40) beaufschlagt ist.
5. Raumtrennwand nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahmekupplung (45)
ein Gehäuse (47) mit einem Schlitz zum Durchgleiten des Antriebsbandes (40) aufweist
und das hintere Ende der die Rastkugel (55) beaufschlagenden Feder (53) sich auf eine
Einstellschraube (51) stützt.
6. Raumtrennwand nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseschlitz gebildet
ist zwischen einem Gehäusekörper (47) und einem an diesem befestigten Gehäusedeckel
(49), wobei die in ihre Öffnung (57) des Antriebsbandes (40) eingefallene Rastkugel
(55) den Gehäusedeckel (49) erreicht.
7. Raumtrennwand nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rastelement der Rastbolzen (67) eines Schwenkgehäuses (65) ist, welches eine
Feder (75) in einer Einrast-Mittelstellung (Fig. 8) zu halten sucht und das bei Überschreitung
einer maximalen Mitnahmekraft in eine Ausrast-Schwenkstellung verschwenkbar ist.
8. Raumtrennwand nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkgehäuse (65)
zwischen zwei Lagerplatten (61) gelagert ist, an deren vorderen Rändern eine Stützplatte
(71) für das Antriebsband (40) befestigt ist, wobei der Rastbolzen (67) in einer Bohrung
des Schwenkgehäuses verschieblich sitzt, sein vorderes Ende das Antriebsband (40)
beaufschlagt und sein hinteres Ende von einer schwachen Druckfeder (69) beaufschlagt
ist.
9. Raumtrennwand nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (63) des
Schwenkgehäuses (65) etwa mittig durch dieses verläuft und sein hinteres Ende zwischen
den Schenkeln (77) einer kräftigen Schraubenschenkelfeder (75) liegt, die das Gehäuse
in der Einrast-Mittelstellung zu halten sucht.
10. Raumtrennwand nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch eine Ausnehmung (73) in
der zum Rastbolzen (67) weisenden Fläche der Stützplatte (71), die die Einfalltiefe
des Rastbolzens (67) in die Rastöffnung (57) bestimmt.
11. Raumtrennwand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Antriebsband (40) an beiden Enden seiner Strecke auf eine Trommel (42, 42')
läuft und beide Trommeln antreibbar sind.
12. Raumtrennwand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch wenigstens ein das Antriebsband (40) stützendes Umlenkrad (59) an Dekkenschienenkurven,
wobei das Umlenkrad einen das Passieren der Mitnahmekupplung (45) der Kupplungsrollenwagen
(2) ausreichenden Abstand von deren Bahnverlauf hat.
13. Raumtrennwand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Rollenwagen zwei in Fahrtrichtung nebeneinanderliegende Tragrollen (21,
22) aufweist, deren jede auf einer in der Deckenschiene gebildeten Tragfläche (24)
abrollt, wobei die Tragflächen (24) der Deckenschiene (4) eine konvexe Oberfläche
aufweisen und eine (22) der Tragrollen jedes Rollenwagens (2) eine der Oberflächenform
der konvexen Tragflächen entsprechende konkave Lauffläche aufweist.
14. Raumtrennwand nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragflächen (24) von
in die Deckenschiene (4) eingelassenen zylindrischen Tragstäben (24) aus Stahl gebildet
sind und die konkave Lauffläche der zugehörigen Tragrolle (22) Teil einer Torusoberfläche
ist.
1. Room-partitioning wall consisting of wall elements (1) that can be moved by motor
and each of which is suspended on two rolling carriages (2, 3) which can be moved
in or on a ceiling rail (4) and one of which is formed as a coupling rolling carriage
(2) and can be connected to a flexible traction element that extends along the ceiling
rail and is driven by motor, characterised in that the traction element is a flexible
drive belt (40) along which discrete stop locations (57) are formed, the spacing of
which from each other in the longitudinal direction is somewhat greater than the width
of a wall element (1) and which occupy different positions in the direction of the
width of the drive belt, with stop elements (55; 67) of the coupling rolling carriages
(2) being positioned in the latter in such a way that the stop element of the coupling
rolling carriage (2) of a specific wall element (1) cooperates in a force-locking
manner with each stop location.
2. Room-partitioning wall according to claim 1, characterised in that the stop locations
(57) of the drive belt (40) are formed as openings (57) or depressions and each slaving
coupling (45) has a resilient or spring-loaded stop element (55; 67) for dropping
into the stop location.
3. Room-partitioning wall according to claim 2, characterised in that the spring action
on the stop element (55; 67) is adjustable for the purpose of adjusting the maximum
slaving force.
4. Room-partitioning wall according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the stop locations are circular openings (57) in the drive belt (40), and
the stop element is a stop sphere (55) upon which an adjustable spring (53) acts in
the direction of the drive belt (40).
5. Room-partitioning wall according to claim 4, characterised in that the slaving coupling
(45) has a housing (47) with a slot for the drive belt (40) to slide through, and
the rear end of the spring (53) that acts upon the stop sphere (55) is stayed on an
adjusting screw (51).
6. Room-partitioning wall according to claim 5, characterised in that the housing slot
is formed between a housing body (47) and a housing cover (49) which is secured to
the latter, with the stop sphere (55), which has dropped into its opening (57) of
the drive belt (40), reaching the housing cover (49).
7. Room-partitioning wall according to one or more of claims 1 to 3, characterised in
that the stop element is the stop pin (67) of a swivel housing (65) which seeks to
hold a spring (75) in a central engaged position (Figure 8) and which, when a maximum
slaving force is exceeded, can be swivelled into a disengaged swivelled position.
8. Room-partitioning wall according to claim 7, characterised in that the swivel housing
(65) is mounted between two bearing plates (61), to the front edges of which a support
plate (71) for the drive belt (40) is secured, with the stop pin (67) sitting in a
displaceable manner in a bore of the swivel housing, its front end acting upon the
drive belt (40) and a weak pressure spring (69) acting upon its rear end.
9. Room-partitioning wall according to claim 8, characterised in that the swivel axis
(63) of the swivel housing (65) extends substantially through the centre of the latter
and the rear end of said swivel housing (65) lies between the legs (77) of a strong
helical leg spring (75) that seeks to hold the housing in the central engaged position.
10. Room-partitioning wall according to claim 8 or 9, characterised by a recess (73) in
the surface of the support plate (71) that points to the stop pin (67), which recess
(73) determines the depth to which the stop pin (67) drops into the stop opening (57).
11. Room-partitioning wall according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the drive belt (40) runs onto a drum (42, 42') at both ends of its section
and both drums can be driven.
12. Room-partitioning wall according to one or more of the preceding claims, characterised
by at least one deflection wheel (59), which supports the drive belt (40), at ceiling
rail curves, with the deflection wheel being at a sufficient distance from the course
of the trajectory of the coupling rolling carriages (2) to enable the passage of the
slaving coupling (45) of the coupling rolling carriages (2).
13. Room-partitioning wall according to one or more of the preceding claims, characterised
in that each rolling carriage has two bearing rollers (21, 22) which lie side by side
in the direction of travel and each of which rolls off on a bearing surface (24) formed
in the ceiling rail, with the bearing surfaces (24) of the ceiling rail (3) having
a convex surface and one (22) of the bearing rollers of each rolling carriage (2)
having a concave running face that corresponds to the surface shape of the convex
bearing surfaces.
14. Room-partitioning wall according to claim 13, characterised in that the bearing surfaces
(24) are formed by cylindrical bearing bars (24) that are made of steel and are let
into the ceiling rail (3), and the concave running face of the associated bearing
roller (22) is part of a toroidal surface.
1. Cloison de séparation pour local formée d'éléments de cloison (1) pouvant être déplacés
mécaniquement, qui sont suspendus chacun à deux chariots (2, 3) à galets, mobiles
dans ou sur un rail (4) fixé au plafond, parmi lesquels un des chariots à galets est
agencé en chariot de couplage (2) et peut être lié à un élément de traction flexible,
entraîné mécaniquement, qui circule le long du rail de plafond, caractérisée par le
fait que l'élément de traction est une bande d'entraînement (40) flexible, le long
de laquelle sont aménagés des points d'encliquetage (57) discrets, dont l'espacement
mutuel dans la direction longitudinale est légèrement supérieur à la largeur d'un
élément de cloison (1) et qui occupent différentes positions dans la direction de
la largeur de la bande d'entraînement, des éléments d'encliquetage (55; 67) des chariots
de couplage (2) étant positionnés dans ceux-ci de manière telle, que l'élément d'encliquetage
du chariot de couplage (2) d'un élément de cloison (1) donné coopère par adhérence
avec chacun des points d'encliquetage.
2. Cloison de séparation selon la revendication 1, caractérisée par le fait que les points
d'encliquetage (57) de la bande d'entraînement (40) sont conformés en ouvertures (57)
ou en cavités et chaque moyen de couplage et d'entraînement (45) comporte un élément
d'encliquetage (55, 67) élastique ou sollicité par ressort qui pénètre dans le point
d'encliquetage.
3. Cloison de séparation selon la revendication 2, caractérisée par le fait que la force
élastique agissant sur l'élément d'encliquetage (55; 67) peut être réglé à des fins
de réglage de la force d'entraînement maximale.
4. Cloison de séparation selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que les points d'encliquetage dans la bande d'entraînement (40) sont des
ouvertures (57) circulaires et que l'élément d'encliquetage est une bille (55) qui
est sollicitée par un ressort (53) réglable en direction de la bande d'entraînement
(40).
5. Cloison de séparation selon la revendication 4, caractérisée par le fait que le moyen
de couplage et d'entraînement (45) comprend un boîtier (47) pourvu d'une fente pour
le passage de la bande d'entraînement (40) et que l'extrémité arrière du ressort (53)
qui agit sur la bille d'encliquetage (55) prend appui sur une vis de réglage (51).
6. Cloison de séparation selon la revendication 5, caractérisée par le fait que la fente
de boîtier est aménagée entre un corps de boîtier (47) et un capot de boîtier (49)
fixé à celui-ci, la bille d'encliquetage (55) engagée dans son ouverture (57) dans
la bande d'entraînement (40) étant en contact avec le couvercle de boîtier (49).
7. Cloison de séparation selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisée
par le fait que l'élément d'encliquetage est le doigt de verrouillage (67) d'un boîtier
(65) pivotant qui est maintenu dans une position intermédiaire encliquetée (figure
8) par un ressort (75) et peut être amené par pivotement dans une position désencliquetée
lorsque l'effort est supérieur une force maximale d'entraînement.
8. Cloison de séparation selon la revendication 7, caractérisée par le fait que le boîtier
pivotant (65) est monté entre deux plaques (61) formant palier sur les bords antérieurs
desquelles est fixée une plaque d'appui (71), le doigt de verrouilage (67) étant monté
coulissant dans un trou du boîtier pivotant, son extrémité avant agissant sur la bande
d'entraînement (40) et son extrémité arrière étant sollicitée par un ressort de compression
(69) faible.
9. Cloison de séparation selon la revendication 8, caractérisée par le fait que l'axe
de pivotement (63) du boîtier pivotant (65) s'étend sensiblement au milieu de celui-ci
et que son extrémité arrière est située entre les branches (77) d'un ressort hélicoïdal
à branches (75) puissant maintenant le boîtier dans la position intermédiaire d'encliquetage.
10. Cloison de séparation selon la revendication 8 ou 9, caractérisée par un évidement
(73) dans la surface de la plaque d'appui (71) tournée vers le doigt de verrouilage
(67) qui détermine la profondeur de pénétration du doigt de verrouilage (67) dans
l'ouverture d'encliquetage (57).
11. Cloison de séparation selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que la bande d'entraînement (40), aux deux extrémités de son parcours,
circule un tambour (42, 42') et que les deux tambours peuvent être entraînés.
12. Cloison de séparation selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par au moins une roue de renvoi (59) supportant la bande d'entraînement (40) au niveau
des courbes du rail de plafond, la roue de renvoi étant disposée à une distance suffisante
pour permettre le passage des moyens d'encliquetage (45) du chariot à galets (2).
13. Cloison de séparation selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que chaque chariot à galets comporte deux galets porteurs (21, 22) disposés
côte à côte dans la direction de déplacement, qui roulent chacun sur une surface porteuse
(24) aménagée sur le rail de plafond, les surfaces porteuses (24) du rail (4) présentant
une surface convexe et l'un (2) des galets porteurs de chacun des chariots (2) présentant
une surface de roulement concave adaptée à la forme convexe des surfaces porteuses.
14. Cloison de séparation selon la revendication 13, caractérisée par le fait que les
surfaces porteuses (24) sont formées par des barres porteuses (24) cylindriques en
acier logées dans le rail de plafond (4) et que la surface de roulement concave des
galets porteurs (22) concernés est une partie de surface torique.