[0001] Die Erfindung betrifft ein Sichtrad für einen Windsichter, das an seinem Umfang Kanäle
aufweist, durch welche das Sichtrad von der mit Feingut beladenen Sichtluft von außen
nach innen durchströmt wird, und bei dem die mit Feingut beladene Sichtluft in axialer
Richtung aus dem Sichtrad abgeführt wird.
[0002] Sichter haben die Aufgabe, das in der Sichtluft getragene Sichtgut in Feingut und
Grobgut zu trennen, was, wie z.B. in der EP-A1 552 837 beschrieben, dadurch erfolgen
kann, daß ein Sichtrad eines Windsichters etwa radial von außen nach innen durchströmt
wird, wonach die mit Feingut beladene Sichtluft in axialer Richtung aus dem Sichtrad
abgeführt wird. Durch die Drehung des Sichtrades und die dadurch entstehenden Fliehkräfte
in den Kanälen bzw. im Bereich der äußeren Mündungen der Kanäle wird das Grobgut nach
außen geschleudert und kann nicht mit der Sichtluft und dem Feingut nach innen abgeführt
werden.
[0003] Dabei stellt sich das Problem, daß durch die höheren Strömungsgeschwindigkeiten bzw.
den höheren Druckunterschied im Bereich des axialen Abströmendes des Sichtrades mehr
gröberes Sichtgut mitabgezogen wird als im mittleren oder im vom Abströmende entfernten
Bereich des Sichtrades, so daß die Trennung bzw. Klassierung des Sichtgutes in Grobgut
und Feingut oft nicht so exakt wie gewünscht erfolgt.
[0004] Dabei ist festzustellen, daß an den axialen Enden des Sichtrades auf Grund der Randströmung
viel größere Partikel mitgerissen werden als dies in der Sichtradmitte der Fall ist.
Im Zusammenwirken mit dem Sichtergehäuse kommt es deshalb auch zu Rückströmungen,
welche im Ergebnis eine unscharfe Sichtung verursachen. Vergleicht man die praktischen
Ergebnisse mit den theoretischen Berechnungen nach Stokes, so ist einfach zu erkennen,
daß in der Praxis die größten Partikel im Feingut um ein Vielfaches größer sind als
unter idealen Bedingungen, wobei an sich die Wissenschaft jedoch bewiesen hat, daß
die Partikelsedimentation nach Stokes erfolgt.
[0005] Um dieses Problem zu lösen, wurde in der EP-A1 552 837 vorgeschlagen, innerhalb des
Sichtrades ein Verteilerrohr anzuordnen, in dem eine Vielzahl von Öffnungen vorgesehen
ist, wobei die Größe der Öffnungen vom axialen Abströmende des Sichtrades weg immer
mehr zunimmt. Durch die kleineren Öffnungen nahe dem Abströmende ist der Strömungswiderstand
höher als im vom Abströmende entfernten Bereich, so daß auf diese Weise ein konstanterer
Verlauf der Strömungsgeschwindigkeit bzw. des wirkenden Unterdruckes innerhalb des
Sichtrades über die axiale Länge desselben erreicht wird.
[0006] Mit der in der EP-A1 552 837 vorgeschlagenen Lösung ist jedoch der Nachteil verbunden,
daß der Leistungsbedarf des Sichters durch die als Drosseln wirkenden Öffnungen im
Verteilerrohr erhöht wird, was sich insbesondere bei hohen Strömungsgeschwindigkeiten
nachteilig auswirkt. Anderseits sollten die größeren Partikel schon beim Eintritt
in die Kanäle am Umfang des Sichtrades abgewiesen werden, was bei dieser Lösung unterbleibt.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Sichtrad der eingangs genannten
Gattung zur Verfügung zu stellen, mit welchem über die axiale Länge des Sichtrades
ein möglichst konstantes Trennverhalten erzielt werden kann.
[0008] Gelöst wird diese Aufgabe bei einem gattungsgemäßen Sichtrad dadurch, daß die Kanäle
in axial unterschiedlichen radialen Ebenen unterschiedliche Winkel zur radialen Richtung
des Sichtrades aufweisen.
[0009] Durch die unterschiedliche Winkelneigung der Kanäle in axial unterschiedlichen radialen
Ebenen am äußeren Umfang wird die Abweisung des Sichtluftpartikelstromes über die
axiale Länge des Sichtrades verschieden stark beeinflußt.
[0010] Die Abweisung am Rotoraußenradius wirkt sich nicht nur auf die Sichtluft, sondern
auch auf die Partikel sehr effektiv aus. Um dem entsprechend dem räumlich sehr unterschiedlichen
Strömungsverhalten Rechnung zu tragen bzw. in jenen Bereichen entlang des Rotors,
wo vor allem zu große Partikel durchtreten, dies zu verhindern, ist es vorteilhaft,
die Abweisung in axial unterschiedlichen radialen Ebenen durch Kanäle mit unterschiedlichen
Winkeln zur radialen Richtung des Sichtrades verschieden stark zu beeinflussen.
[0011] Die Erfindung macht sich somit den Umstand zunutze, daß die Anströmung der feingutbeladenen
Sichtluft an die äußere Mündung der Kanäle von der Neigung der Kanäle zur radialen
Richtung des Sichtrades beeinflußt wird. Werden daher die Kanäle in axial unterschiedlichen
radialen Ebenen in unterschiedlichen Winkeln zur radialen Richtung des Sichtrades
ausgerichtet, dann können die oben angesprochenen, gleichmäßigeren Trenneigenschaften
durch das Sichtrad erreicht werden, ohne daß es zusätzlicher Einrichtungen, wie eines
Verteilerrohres gemäß der EP-A1 552 837, bedarf, welche Drosselverluste bzw. hohe
Druckverluste verursachen.
[0012] Insbesondere bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, die dadurch gekennzeichnet
ist, daß die Kanäle von innen nach außen entgegen der Drehrichtung geneigt sind, wird
erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Neigungswinkel der Kanäle am Abströmende des
Sichtrades größer ist als der Neigungswinkel der vom Abströmende entfernten Kanäle.
Mit dieser Ausführungsform kann ein sehr gutes Sichtverhalten des Sichters erzielt
werden, da sich die erwähnte Abweiseeigenschaft nicht nur auf die Sichtluft auswirkt,
sondern auch auf die zu sichtenden Partikel.
[0013] Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der übrigen Unteransprüche.
[0014] Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung mit Bezug auf die
Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 schematisch einen Windsichter mit drei Abschnitten im Längsschnitt,
Fig. 2 eine Ansicht auf den Windsichter von Fig. 1 von links,
Fig. 3 eine teilweise Ansicht eines erfindungsgemäßen Sichtrades mit fünf Abschnitten
im Schnitt.
Fig. 4 eine Achsansicht einer ersten Ausführungsform eines Sichtradabschnittes,
Fig. 5 eine Achsansicht einer zweiten Ausführungsform eines Sichtradabschnittes und
Fig. 6 einen Schnitt durch einen Teil des Sichtradabschnittes von Fig. 5 entlang der
Linie VI-VI.
[0015] In Fig. 1 ist schematisch ein Windsichter mit einem erfindungsgemäßen Sichtrad 20
schematisch dargestellt, wobei das Sichtrad 20 in einem Gehäuse 21 mit einem Einlaß
23 für Sichtluft mit Sichtgut und einem Auslaß 22 für Grobgut aufgenommen ist. Abgeführt
wird die Sichtluft mit Sichtgut durch einen axialen Auslaß 24.
[0016] Es versteht sich, daß anstatt des in den Fig. 1 und 2 dargestellten und beschriebenen
Gehäuses 21 auch andere Formen von Gehäusen verwendet werden können und daß die Sichtluft
und Sichtgut auch getrennt voneinander in das Gehäuse 21 zugeführt werden können.
[0017] In Fig. 3 ist ein erfindungsgemäßes Sichtrad 20 im Schnitt teilweise dargestellt,
das aus fünf Sichtradabschnitten 1, 2 und 3 aufgebaut ist. Dem Sichtrad 20 wird Sichtluft
mit Sichtgut in Richtung der Pfeile 5 zugeführt und mit Feingut beladene Sichtluft
wird am Abströmende 13 in Richtung des Pfeiles 4 durch den Auslaß 24 aus dem Sichtrad
abgeführt.
[0018] In einer ersten, in Fig. 4 in Achsansicht dargestellten Ausführungsform bestehen
die Sichtradabschnitte 1 und 2 aus einem Träger 6, der über fünf Speichen 7 mit einer
Nabe 8 verbunden ist. Am Träger 6 ist eine Vielzahl von Radschaufeln 9, 9' angeordnet,
die sich in axialer Richtung des Sichtradabschnittes 1, 1' erstrecken. Die Radschaufeln
9, 9' können in radialer Richtung des Sichtradabschnittes 1, 1' abgewinkelt, wie anhand
der Radschaufeln 9 dargestellt ist, oder gekrümmt sein.
[0019] Die Radschaufeln können in ihrer einfachsten Form aber auch als flächige Rotorstäbe
ausgebildet sein, wie dies anhand der Radschaufeln 9' in Fig. 4 dargestellt ist. In
ihrem äußeren Bereich weisen die Radschaufeln 9, 9' einen Neigungswinkel α zur Radialen
auf. Der Neigungswinkel α im äußeren Bereich bestimmt das Sichtverhalten dabei stärker
als der Neigungswinkel im inneren Bereich der Kanäle 12 bei den Radschaufeln 9.
[0020] Die Radschaufeln 9, 9' sind derart im Winkel α zur Radialen geneigt, daß sie von
innen nach außen verlaufend gegen die Drehrichtung 10 des Sichtrades 20 geneigt sind.
Durch diese Neigung wird es gröberen Partikeln des Sichtgutes weiter erschwert, das
Sichtrad 20 in Richtung des Pfeiles 5 von außen nach innen zu durchströmen, so daß
eine gute Klassierung des Sichtgutes möglich ist.
[0021] Nach dem Durchtritt der Sichtluft mit Feingut durch die zwischen den Radschaufeln
9, 9' gebildeten Kanäle 12 von außen nach innen wird die mit Feingut beladene Sichtluft
um 90° umgelenkt und strömt in axialer Richtung des Sichters ab, wie durch die Pfeile
11 in Fig. 3 angedeutet ist.
[0022] Der Sichtradabschnitt 3 in Fig. 3 unterscheidet sich bei der Ausführungsform von
Fig. 4 von den Sichtradabschnitten 1, 2 u.a. dadurch, daß der Träger 6 nicht über
Speichen mit der Nabe 8 verbunden ist, sondern über eine durchgehende Scheibe 14,
wie in Fig. 3 zu sehen ist. Diese ist erforderlich, da der Sichtradabschnitt 3 am
dem Abströmende 13 des Sichtrades gegenüberliegenden Ende angeordnet ist und somit
den Abschluß des Sichtrades bildet.
[0023] Der Neigungswinkel α der Sichtradabschnitte 1, 2 und 3 ist bei den Sichtradabschnitten
2 und 3 größer als bei den Sichtradabschnitten 1. Durch den größeren Neigungswinkel
der Radschaufeln 9, 9' bzw. den zwischen diesen gebildeten Kanälen 12 ist die Abweisung
für den Sichtluftpartikelstrom erhöht, so daß hier das Durchtreten größerer Partikel
verhindert wird und damit ein verbessertes Trennverhalten des gesamten Rotors auf
punktgenaueres Trennen erreicht wird.
[0024] Es wird festgehalten, daß der in Fig. 4 dargestellte Sichtradabschnitt nicht exakt
mit den in Fig. 3 dargestellten Sichtradabschnitten übereinstimmt, da es sich bei
dem in Fig. 4 dargestellten Sichtradabschnitt um einen einstückigen Teil handelt,
bei dem die Schaufeln 9, 9' am Träger 6 angeformt sind, wogegen es sich bei den in
Fig. 3 dargestellten Sichtradabschnitten um solche handelt, bei denen zwischen Tragscheiben
16, 16', 16", Schaufeln 9, 9' formschlüssig gehalten sind, wie in den Fig. 5 und 6
im Detail zu sehen ist.
[0025] Die mittleren Tragscheiben 16 weisen dazu an ihren beiden Stirnflächen 25 umlaufende
Nuten 26 auf, in welchen die Schaufeln 9, 9' mit ihren Enden 27 aufgenommen sind.
Um die Schaufeln 9, 9' in ihrer Lage an den Tragscheiben 16 festzulegen, sind Abstandhalter
28 vorgesehen, welche insgesamt eine ringförmige Gestalt haben und in die Nut 26 zu
beiden Seiten der Tragscheibe 16 eingelegt sind. Zur Aufnahme der Enden 27 der Schaufeln
9, 9' weisen die Abstandhalter 28 radial (um den Neigungswinkel α zur Radialen geneigt)
nach außen offene Schlitze auf, in welchen die Schaufeln 9, 9' liegen.
[0026] Eine den mittleren Tragscheiben 16 ähnliche Ausbildung weisen die randseitigen Tragscheiben
16', 16" auf, wobei hier allerdings nur an der zum Inneren des Sichtrades 20 gewandten
Stirnfläche eine Nut 26 zur Aufnahme der Schaufeln 9, 9' vorgesehen ist.
[0027] Der soeben beschriebene Aufbau des Sichtrades 20 aus Tragscheiben 16, 16', 16", zwischen
denen die Schaufeln 9, 9' formschlüssig gehalten sind, ohne diese zu durchdringen,
weist den Vorteil auf, daß das Sichtrad 20 insgesamt sehr stabil aufgebaut ist, da
die Tragscheiben 16 durch ihren durchgehenden ringförmigen Querschnitt eine hohe Tragfestigkeit
aufweisen. Es versteht sich, daß dieser Aufbau eines Sichtrades aus Tragscheiben und
dazwischen formschlüssig gehaltenen Schaufeln auch bei Sichträdern eingesetzt werden
kann, bei dem die Kanäle zwischen den Schaufeln über die gesamte Länge des Sichtrades
eine im wesentlichen gleiche Ausrichtung aufweisen.
[0028] Wie in den Fig. 1 und 3 weiters zu sehen ist, sind die Sichtradabschnitte 1, 2 und
3 auf eine Welle 15 drehfest aufgesetzt, über welche die Sichtradabschnitte 1, 2 und
3 mit einem nicht dargestellten Antrieb angetrieben werden.
[0029] Der Neigungswinkel der zwischen den Radschaufeln 9, 9' gebildeten Kanäle 12 beträgt
vorzugsweise zwischen 30° und 45°, kann aber in Abhängigkeit von den jeweiligen Bedingungen,
wie der Partikelgröße oder dem spezifischen Gewicht der Partikel des Sichtgutes oder
vom gewünschten Fraktionsverhältnis zwischen Grob- und Feingut, auch darüber oder
darunter beispielsweise zwischen 15° und 60°, liegen.
[0030] In alternativen, in den Zeichnungen nicht dargestellten Ausführungsformen ist es
auch möglich, daß anstatt zwischen Radschaufeln 9, 9' gebildeten Kanälen 12 Durchbrechungen,
z.B. Bohrungen, vorgesehen sind bzw. daß das Sichtrad nicht aus einzelnen Abschnitten
aufgebaut ist, in welchen die Kanäle enthalten sind, sondern daß Kanäle mit unterschiedlichen
Neigungswinkeln in unterschiedlichen radialen Ebenen in einem einstückigen Sichtrad
bzw. in einem einzigen Sichtradabschnitt angeordnet sind.
[0031] In einer weiteren, in den Zeichnungen ebenfalls nicht dargestellten Ausführungsform
kann die mit Feingut beladene Sichtluft auch an beiden axialen Enden des Sichtrades
über Abströmkanäle abgeführt werden, um die Leistungsfähigkeit des erfindungsgemäßen
Sichters zu erhöhen.
[0032] Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel wie folgt beschrieben werden:
[0033] Ein Sichtrad 20 für einen Windsichter weist an seinem Umfang Kanäle 12 auf, durch
welche das Sichtrad 20 von der mit Feingut beladenen Sichtluft von außen nach innen
durchströmt wird. Anschließend wird die mit Feingut beladene Sichtluft in axialer
Richtung aus dem Sichtrad 20 abgeführt. Die Kanäle 12 weisen in axial unterschiedlichen
radialen Ebenen unterschiedliche Winkel α zur radialen Richtung des Sichtrades 20
auf, wobei der Neigungswinkel α der Kanäle 12 nahe dem Abströmende 13 des Sichtrades
größer ist als der Neigungswinkel α der vom Abströmende 13 entfernten Kanäle 12.
[0034] Dadurch, daß die Anströmung der feingutbeladenen Sichtluft an die äußere Mündung
der Kanäle 12 von der Neigung der Kanäle 12 zur radialen Richtung des Sichtrades 20
beeinflußt wird, werden durch die Kanäle 12, die in axial unterschiedlichen radialen
Ebenen in unterschiedlichen Winkeln α zur radialen Richtung des Sichtrades 20 ausgerichtet
sind, gleichmäßigere Trenneigenschaften erreicht.
1. Sichtrad für einen Windsichter, das an seinem Umfang Kanäle aufweist, durch welche
das Sichtrad von der mit Feingut beladenen Sichtluft von außen nach innen durchströmt
wird und bei dem die mit Feingut beladene Sichtluft in axialer Richtung aus dem Sichtrad
abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (12) in axial unterschiedlichen
radialen Ebenen unterschiedliche Winkel (α) zur radialen Richtung des Sichtrades aufweisen.
2. Sichtrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (12) durch Durchbrechungen,
insbesondere Bohrungen, in der Mantelfläche des Sichtrades gebildet sind.
3. Sichtrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (12) durch
im wesentlichen axial ausgerichtete Radschaufeln (9, 9') begrenzt sind.
4. Sichtrad nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sichtrad
aus wenigstens zwei Sichtradabschnitten (1, 2, 3) besteht und daß die Kanäle (12)
eines Sichtradabschnittes (1, 2, 3) in einem anderen Winkel (α) zur radialen Richtung
ausgerichtet sind als die Kanäle (12) der anderen Sichtradabschnitte (1, 2, 3).
5. Sichtrad nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Neigungswinkel
(α) der Kanäle (12) zur radialen Richtung von außen nach innen ändert.
6. Sichtrad nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Radschaufeln (9, 9')
einen gekrümmten Verlauf haben.
7. Sichtrad nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle
(12) von innen nach außen entgegen der Drehrichtung (10) geneigt sind.
8. Sichtrad nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel
der Kanäle (12) etwa zwischen 15° und 60°, insbesondere zwischen 30° und 45° zur radialen
Richtung beträgt.
9. Sichtrad nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel
(α) der Kanäle (12) nahe dem Abströmende (13) des Sichtrades größer ist als der Neigungswinkel
(α) der vom Abströmende (13) entfernten Kanäle (12).
10. Sichtrad nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Abströmkanäle
vorgesehen sind, die an gegenüberliegenden Seiten axial an das Sichtrad anschließen
und durch welche die mit Feingut beladene Sichtluft abgeführt wird.
11. Sichtrad nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtradabschnitte
(1, 2) aus einem ringscheibenförmigen Träger (6, 6') bestehen, an welchem die Sichtradschaufeln
(9, 9') in axialer Richtung abstehend angeformt sind.
12. Sichtrad nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich radial
erstreckende Tragscheiben (16, 16', 16") vorgesehen sind, zwischen denen die Radschaufeln
(9, 9') formschlüssig gehalten sind.
13. Sichtrad nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Radschaufeln (9, 9') die
Tragscheiben (16, 16', 16") nicht durchdringen.
14. Sichtrad nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der äußeren
Ränder der Tragscheiben (16, 16', 16") an den Stirnflächen (25) Ausnehmungen (26)
angeordnet sind,in welchen die Radschaufeln (9, 9') mit ihren Enden (27) aufgenommen
sind.
15. Sichtrad nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (26) ringförmige
Nuten sind und daß die Radschaufeln (9,9') durch Distanzhalter (28) in ihrer Lage
in den ringförmigen Nuten (26) festgelegt sind.