[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sterilisieren von Packstoffbahnen, insbesondere
unter Naßraumbedingungen, die in einer FFS-Maschine im Durchlauf weiterverarbeitet
werden, wobei die Sterilisation mindestens der füllgutseitigen Oberfläche der Packstoffbahn
mit einer Barriereentladung mittels mindestens einer, von einem fluiden Medium durchströmten
Entladungsröhre bewirkt wird, die gegenüber eine Gegenelektrode angeordnet ist.
[0002] Nach der WO 95/09256 ist ein Verfahren zur Reinigung von Oberflächen, insbesondere
Folien mit Hilfe einer sogenannten Barriereentladung vorgeschlagen worden, wobei auch
die Sterilisation bzw. Desinfektion von Packstoffbahnen mit in Betracht gezogen ist.
Dieses Verfahren, von dem auch hier ausgegangen wird, nutzt die mit elektrischen Entladungen
verbundenen physikalischen Erscheinungen bis hin zur UV-Lichteinwirkung aus, um Oberflächen
von Fett- oder Ölfilmen zu reinigen, wofür sich dieses Verfahren auch als brauchbar
erwiesen hat und dem Prinzip nach auch für Sterilistations- bzw. Desinfektionszwecke
von Packstoffbahnen, sofern diese für keimanfälliges Füllgut, also bspw. insbsondere
Lebensmittel oder auch Kosmetika als Verpackung benutzt werden, in welchen Verpackungsbereichen
praktisch immer Naßraumbedingungen herrschen, bedingt entweder durch per se hohe Luftfeuchtigkeit
und/oder ständiges Reinigungserfordernis der benutzten Verpackungsmaschinen, bei denen
es sich in der Regel um sogenannte FFS-Maschinen handelt, worunter in besondere Tiefziehmaschinen,
aber auch sogenannte Schlauchbeutelmaschinen zu verstehen sind, die die beteiligten
Packstoffbahnen formen, füllen und
schließen, wobei bei Tiefziehmaschinen unter Packstoffbahn hier auch die zusätzlich
zuzuführende Deckfolienbahn zu verstehen ist.
[0003] Die "nackte" Anwendung des vorbekannten Verfahrens, wie in der WO 95/09256 offenbart,
also dem Prinzip nach, hat sich für praktisch kommerziellen Bedingungen und insbesondere
Naßraumbedingungen im Verpackungsbereich tatsächlich als nicht machbar erwiesen, obgleich
die Entladungsröhren während ihres Betriebes mit Wasser durchströmt werden, um die
Beaufschlagung der bestrahlten Packstoffbahnen mit hoch energetisch geladenen Teilchen
und durch Einwirkung von Photonen aus dem UV-Spektralbereich so gleichmäßig wie möglich
zu gestalten. Abgesehen und in Abhängigkeit vom Material des Packstoffes, der das
Dielektrikum für die Barriereentladung darstellt, zeigten sich an diesem offenbar
temperaturbedingte, den Spalt zwischen Packstoff und Entladungsröhre differentiell
verändernde Verformungen bzw. Verwerfungen, die vermutlich mit einen Grund für eine
ungleichmäßige Beaufschlagung der Packstoffbahn bilden, die ja glatt in die Formstation
einlaufen muß. Nur vermutet werden konnte außerdem, daß die Strahlung ebenfalls differentiell
gesehen, trotz der Flüssigkeitsdurchleitung die Entladungsröhre per se ungleichmäßig
verläßt. Es zeigten sich also Schwierigkeiten und Umstände, die bei groben Reinigungsvorgängen
zur Entfernung von Fett- oder Ölfilmen unbeachtlich sind, die aber bislang die Anwendung
des Barriereentladungsverfahrens, das in Bezug auf bislang im Verpackungsbereich angewendete
Sterilisationsmethoden auf chemischer Basis oder auf Dampfbasis natürlich beachtliche
Vorteile hätte, unter praktisch kommerziellen Bedingungen, also Naßraumbedingungen,
wie oben erwähnt, verhindert haben.
[0004] So verlockend der Aspekt auch war, das Verfahren nach der WO 95/09256 einfach auch
für Packstoffbahnen anzuwenden, um so geringer war die Aussicht, dies tatsächlich
tun zu können, denn Versuchsanwendungen dieses Verfahrens an Packstoffbahnen unter
Naßraumbedingungen machten deutlich, daß durch Funkenschläge bis hin zu Lichtbogenbildungen
das Bedienungspersonal für entsprechende Verpackungsmaschinen und deren unmittelbare
Umgebung in hohem Maße gefährdet sein würden.
[0005] Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, da sich am Verfahren der Parriereentladung
selbst nichts ändern läßt, die dafür bislang benutzte Vorrichtung (ist im wesentlichen
die durchströmbare Entladungsröhre mit Leitelementen für die Folienführung) dahingehend
zu verbessern, daß insbesondere auch unter Naßraumbedingungen und unter Beachtung
von Sicherheitserfordernissen eine weitestgehend gleichmäßige Beaufschlagung des jeweils
durchlaufenden Packstoffbahnbereiches erfolgt und damit eine entsprechend gleichmäßige
Sterilisation bzw. Entkeimung der sofort unter Sterilbedingungen zur nächsten Station
weitergeförderten Packstoffbahn gewährleistet ist.
[0006] Gelöst ist diese Aufgabe nach der Erfindung dadurch, daß die aus mindestens einer
Entladungsröhre bestehende Vorrichtung jeweils eine die Packstoffbahn unterstützende,
gegenüber der Entladungsröhre mit geringem Abstand angeordnete, die Entladungs- bzw.
Gegenelektrode bildende Tragfläche aufweist, die sensorgesteuert mit Mitteln zur Temperatur-Konstanthaltung
auf einem für die Packstoffbahn verträglichen Temperaturniveau versehen ist, und daß
in bzw. an der Zufuhrleitung des fluiden Mediums zur jeweiligen mindestens einen Entladungsröhre
eine sensorgesteuerte Temperiereinrichtung zur Temperaturhaltung etwas über Taupunktstemperatur
angeordnet ist. Vorteilhafte und noch näher zu erläuternde Weiterbildungen ergeben
sich nach den Unteransprüchen.
[0007] Gemäß dieser erfindungsgemäßen Lösung haben sich also im wesentlichen zwei Maßnahmen
als zum Ziele führend erwiesen, wobei unter "verträglichem Temperaturniveau" in bezug
auf den Packstoff die Temperatur zu verstehen ist, die noch nicht zu Wärmeverformungen,
wie oben erläutert, führt. Die sich auch bis zu einem gewissen Grade durch die Bestrahlung
ergebende Erwärmung des Packstoffes als Dielektrikum, insbesondere aber die sich ebenfalls
durch die Bestrahlung ergebende und von dieser Seite her auf den Packstoff einwirkende
Erwärmung der Tragfläche (Gegenpol zur Entladungsröhre) wird durch die sensorgesteuerte
Temperatur-Konstanthaltung der Tragfläche unter Kontrolle gehalten. Die zweite Maßnahme,
nämlich Temperaturhaltung des durchströmenden fluiden Mediums durch die Entladungsröhre
etwas über der Taupunktstemperatur, sorgt dafür, daß sich je nach Luftfeuchtigkeit
im Umgebungsraum an der Entladungsröhre kein Kondensat niederschlägt, was sonst, wie
vermutet, negative Auswirkungen auf die von der Entladungsröhre ausgehende Entladungsstrahlung
hat.
[0008] Um auch rein von der mechanischen Seite her für eine gleichbleibende Spaltdistanz
zwischen Packstoff und Entladungsröhre zu sorgen - Abweichungen von nur > 0,2 mm führen
zu bereits zu ungleichmäßig über die zu entkeimende Packstoffoberfläche verteilten
Entladungserscheinungen - besteht eine vorteilhafte Weiterbildung darin, daß die Vorrichtung
mit einer Packstoffspanneinrichtung und diese in Durchlaufrichtung der Packstoffbahn
vor der mindestens einen Entladungsröhre angeordnet ist. Eine solche Spanneinrichtung
(bspw. gewichtshebelbelastete Packstofführungsrolle oder Tänzerrolle) ist zwar für
Packstofführungen allgemein bekannt, gewinnt aber im vorliegenden Zusammenhang an
besonderer Bedeutung, um die erforderlich genaue Spaltdistanz sicher einzuhalten.
Eine derartige Spanneinrichtung kommt für Fälle infrage, bei denen die Tragfläche
für den Packstoff in Form eines drehbaren Zylinders ausgebildet ist, um den herum
in einem Teilbereich bspw. mehrere Entladungsröhre angeordnet sind. Falls es sich
bei der Tragfläche um eine stationäre, ebene Platte handelt, so ist diese aus dem
gleichen Grunde mit ganzflächig verteilten Saugbohrungen versehen, die bei das Übergleiten
des Packstoffes nicht behindernden Sog den Packstoff dennoch dicht an der Tragfläche
halten und damit für eine gleichbleibende Spaltdistanz zwischen Packstoff und Entladungsröhre
sorgen. Solche Saugöffnungen können aber auch zusätzlich zur Spanneinrichtung an einem
die Tragfläche bildenden Zylinder vorgesehen werden, wenn dies das Material des Packstoffes
verlangt.
[0009] Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird nachfolgend am Ausführungsbeispiel einer Tiefziehmaschine
als FFS-Maschine näher erläutert.
[0010] Es zeigt stark schematisiert
- Fig. 1
- in Seitenansicht eine Tiefziehmaschine mit zwei erfindungsgemäßen Vorrichtungen in
Anordnung einerseits am Einlaufbereich der sogenannten Bocenfolie und andererseits
am Zufuhrbereich der Deckelfolie und
- Fig. 2
- einen Schnitt durch eine Entladungsröhre in Zuordnung zur Tragfläche.
[0011] Einer näheren Erläuterung der in Fig. 1 stark schematisiert dargestellten FFS-Maschine
als Tiefziehmaschine bedarf es nicht, da solche Maschinen hinlänglich bekannt sind.
Gleiches gilt auch für Schlauchbeutelverpackungsmaschinen, wobei bei letzteren in
der Regel nur eine Packstoffbahn über eine Formschulter geführt und am zugehörigen
Füllrohr zu einem Schlauch geformt und dieser unter Querversiegelung taktweise gefüllt
wird. Wesentlich ist im vorliegenden Fall nur, daß die Vorrichtung zur Sterilbehandlung
der Packstoffbahnen spätestens dort der jeweiligen Verpackungsmaschine zugeordnet
wird, wo in Durchlaufrichtung die Befüllung folgt und der Packstoff noch nicht verformt
ist, d.h., die Packstoffbahn ebenflächig durch die Maschine läuft bzw. dieser zugeführt
wird. Bei einer Tiefziehmaschine der in Fig. 1 dargestellten Art erfolgt dies zum
einen an der drehend zylindrischen Tragfläche 2, über die die Packstoffbahn PB als
sogenannte Bodenfolie in die Maschine einläuft. Möglich wäre eine Anordnung der Vorrichtung
auch zwischen Vorwärmstation VS und Tiefziehstation TS, einfacher jedoch ist die Anordnung
der Vorrichtung wie dargestellt. Zum zweiten wird Packstoff als sogenannte Deckelfolie
hinter der Tiefziehstation TZ zugeführt (die Füllstation hinter der Tief ziehstation
TZ ist nicht dargestellt), d.h., dort wird ebenfalls eine entsprechende Sterilisationsvorrichtung
angeordnet und zwar beim dargestellten Ausführungsbeispiel zur Behandlung beider Packstoffbahnflächen,
um keine Keime in den vom die gesamte Durchlaufstrecke umhüllenden Steriltunnel ST
abgeschirmten Raum einzutragen.
[0012] Für diese Vorrichtung bzw. Vorrichtungen ist nun unter Verweis auf Fig. 2 wesentlich,
daß die aus mindestens einer Entladungsröhre 1 bestehende Vorrichtung jeweils eine
die Packstoffbahn PB unterstützende, gegenüber der Entladungsröhre 1 mit geringem
Abstand angeordnete die Gegenelektrode bildende Tragfläche 2 aufweist, die sensorgesteuert
mit Mitteln 3 zur Temperatur-Konstanthaltung auf einem für die Packstoffbahn verträglichen
Temperaturniveau versehen ist, und daß in bzw. an der Zufuhrleitung 4 des fluiden
Mediums zur jeweiligen mindestens einen Entladungsröhre 1 eine regelbare Temperiereinrichtung
5 (TG
') zur Temperaturhaltung etwas über Taupunktstemperatur angeordnet ist.
[0013] Bei der Tragfläche 2 handelt es sich, wie vorerwähnt und in Fig. 1 dargestellt, um
einen drehbaren Zylinder bzw. eine Trommel, es kann sich aber auch um eine ebene Fläche
bzw. einen Tisch handeln, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Sowohl Trommel als auch
Tisch sind mit geeigneten Mitteln 3 temperierbar ausgebildet, d.h., die jeweilige
Tragfläche 2 wird sensorgesteuert von einem Temperiergerät TG auf für den jeweiligen
Packstoff geeigneter Temperatur gehalten, um es im Bestrahlungsbereich der Vorrichtung
nicht zu Verformungen des Packstoffes kommen zu lassen, d.h., die Tragfläche 2, egal
welche Form diese hat, wird hinsichtlich ihrer Temperatur ständig unter Kontrolle
gehalten.
[0014] Gleiches gilt auch für die Entladungsröhre 1 bzw. Entladungsröhren der Vorrichtung,
deren Temperatur ständig etwas über Taupunktstemperatur gehalten wird, um bei hoher
Luftfeuchte im Aufstellraum der jeweiligen Maschine Kondensatbildung an den Entladungsröhren
zu unterbinden. Dafür ist, wie ebenfalls in Fig. 2 schematisch dargestellt und vorerwähnt,
ein sensorgesteuertes Temperiergerät TG' vorgesehen, durch das die die Entladungsröhren
1 durchströmende Flüssigkeit geleitet wird. Für die Durchleitung der Flüssigkeit sind
die Entladungsröhre 1, wie schematisch verdeutlicht, mit geeigneten Vor- und Rücklaufanschlüssen
8, 9 versehen, durch die auch aus besonderem Grund die Energiezuleitungen 10 für das
die Strahlung bewirkende Blement 11 in die Entladungsröhre 1 eingeführt wird.
[0015] Was nun die aus vorgenannten Gründen (genaue differentielle Spaltdistanzeinhaltung
zwischen Packstoff und Entladungsröhre 1) erforderliche glatte Anlage des Packstoffes
an der Tragfläche 2 betrifft, so ist die Vorrichtung mit einer Packstoffspanneinrichtung
6 versehen, die in Durchlaufrichtung der Packstoffbahn PB vor der mindestens einen
Entladungsröhre 1 angeordnet ist. Sofern es sich bei der Tragfläche 2 um eine Trommel
(Fig. 1) handelt, ist dieser die Spanneinrichtung 6 in Form einer Tänzerrolle 6' vorgeschaltet,
über die die Packstoffbahn PB, von einer nicht dargestellten Vorratsrolle kommend,
als Schlaufe der zylindrischen Tragfläche 2 zuläuft.
[0016] Falls die Tragfläche 2 in Form eines Tisches (siehe Fig. 2) ausgebildet ist, so ist
dieser mit ganzflächig gleichmäßig verteilten Saugbohrungen 7 und einem hier nicht
besonders dargestellten Sauganschluß versehen, dessen Sog so eingestellt sein muß,
daß einerseits der Packstoff in ebenflächiger Anlage an der Tragfläche 2 gehalten,
andererseits der getaktete Durchzug des Packstoffes über die Tragfläche 2 aber nicht
behindert wird. Wie vorerwähnt, kann auch eine zylindrische Tragfläche 2 gemäß Fig.
1 mit solchen Saugbohrungen versehen werden.
[0017] Bei Versuchen hat sich ergeben, daß die erforderliche Konstanz der von den Entladungsröhren
1 ausgehenden Strahlung unter ungünstigen Bedingungen auch eine gewisse negative Beeinflussung
von den elektrischen Anschlüssen 1' der Entladungsröhre 1 her erfahren kann, die aufgrund
der bei solchen Entladungsröhren zu beachtenden Spannungsverhältnisse natürlich entsprechend
isoliert oder mit geeigneten Haubenabdeckungen 12 (gestrichelt in Fig. 2 angedeutet)
versehen sein müssen.
[0018] Um zu vermeiden, daß sich an den Anschlüssen 1' bei hoher Luftfeuchte (bspw. höher
als 70%) ebenfalls Kondensat bildet, das zu Kriechströmen oder elektrischen Überschlägen
führen kann, sind die Anschlüsse 1', wie in Fig. 2 schematisch angedeutet, vorteilhaft
mit in die via Flüssigkeit temperaturkontrollierten Vor- und Rücklaufanschlüsse 8,
9 mit eingebunden. Sofern im Anschlußbereich an den Enden der Entladungsröhren Haubenabdeckungen
vorgesehen werden, so sind diese so gestaltet, daß sich an den Hauben etwa niederschlagendes
Kondensat nicht an die Anschlüsse gelangen kann, oder die Hauben werden selbst im
Sinne einer Temperaturkontrolle und -steuerung ausgebildet.
[0019] Vorteilhaft und um evtl. dennoch auftretenden Feuchtigkeitsniederschlägen begegnen
bzw. um die Steuerung des Ganzen am Feuchtigkeitsgehalt des Umgebungsraumes orientieren
zu können, sind mindestens an den Vor- und Rücklaufanschlüssen 8, 9 und den Tragflächen
2 Feuchtigkeitssensoren 13 angeordnet, die mit auf die Temperiereinrichtungen TG,
TG
' geschaltet sind.
1. Vorrichtung zum Sterilisieren von Packstoffbahnen, insbesondere unter Naßraumbedingungen,
die in einer FFS-Maschine im Durchlauf weiterverarbeitet werden, wobei die Sterilisation
mindestens der füllgutseitigen Oberfläche der Packstoffbahn (PB) mit einer Barriereentladung
mittels mindestens einer, von einem fluiden Medium durchströmten Entladungsröhre (1)
bewirkt wird, der gegenüber eine Gegenelektrode angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die aus mindestens einer Entladungsröhre (1) bestehende Vorrichtung jeweils eine
die Packstoffbahn (PB) unterstützende, gegenüber der Entladungsröhre (1) mit geringem
Abstand angeordnete, die Entladungselektrode bildende Tragfläche (2) aufweist, die
sensorgesteuert mit Mitteln (3) zur Temperatur-Konstanthaltung auf einem für die Packstoffbahn
verträglichen Temperaturniveau versehen ist, und daß in zw. an der Zufuhrleitung (4)
des fluiden Mediums zur jeweiligen mindestens einen Entladungsröhre (1) eine regelbare
Temperiereinrichtung (5) zur Temperaturhaltung etwas über Taupunktstemperatur angeordnet
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung mit einer Packstoffspanneinrichtung (6) und diese in Durchlaufrichtung
der Packstoffbahn vor der mindestens einen Entladungsröhre (1) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragfläche (2) mit ganzflächig verteilten Saugbohrungen (7) versehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrischen Anschlüsse (1') der mindestens einen Entladungsröhre (1) mit
in deren Vor- und Rücklaufanschlüssen (8, 9) eingebunden sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlüsse (1') der Entladungsröhre (1) abschirmende Abdeckungen (12) mit
einem Sensor ausgestattet und mit Mitteln zur regelbaren Temperierung etwas über Taupunktstemperatur
versehen sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens an den Vor- und Rücklaufanschlüssen (8, 9) und den Tragflächen (2)
Feuchtigkeitssensoren (13) angeordnet sind.