(57) Eine Einrichtung zur Prüfung der Echtheit von Münzen (M), Jetons oder anderen flachen
metallischen Gegenständen weist zwei Lichtschranken (L1, L2) auf, zwischen denen ein
induktiver Sensor (S1) angeordnet ist. Beim Durchgang der Münze wird das Signal s(t)
des induktiven Sensors in Funktion der Zeit t als eine Folge von Messwerten zwischengespeichert.
Aus den mit den Lichtschranken bestimmten Zeitpunkten t0, t1, t2 und t3, die jeweils den Beginn und das Ende des Abdeckens der Lichtschranke (L1, L2) bezeichnen,
wird die Sehnenlänge oder der Durchmesser der Münze bestimmt. Anschliessend wird gemäss
den physikalischen Bewegungsgesetzen der Zeitpunkt t4 bestimmt, an dem sich der Rand der Münze im Zentrum des induktiven Sensors befand
und das Signal s(t4) aus der Folge f durch Interpolation berechnet. Der Wert s(t4) dient als Kriterium für die Annahme oder Zurückweisung der Münze.
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