| (19) |
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(11) |
EP 0 819 203 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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24.10.2001 Patentblatt 2001/43 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.02.1999 Patentblatt 1999/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.04.1996 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04G 21/14 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9601/487 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9631/671 (10.10.1996 Gazette 1996/45) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM VERWAHREN MINDESTENS EINER ELASTISCH VERFORMBAREN HALTERUNG UND VERFAHREN
ZUM ABSCHNITTWEISEN BETONIEREN UNTER VERWENDUNG ELASTISCH VERFORMBARER HALTERUNGEN
ALS BETONIERANSCHLUSS
SUPPORT DEVICE FOR AT LEAST ONE ELASTICALLY DEFORMABLE SECURING ELEMENT AND A PROCESS
FOR SECTION-CONCRETING USING ELASTICALLY DEFORMABLE SECURING ELEMENTS AS A CONCRETE
CONNECTION
DISPOSITIF DE MAINTIEN D'AU MOINS UN ELEMENT DE FIXATION ELASTIQUEMENT DEFORMABLE
ET PROCEDE DE BETONNAGE PAR SECTION UTILISANT DE TELS ELEMENTS DE FIXATION COMME JONCTION
DE BETONNAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FI FR GB LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
04.04.1995 DE 29505789 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.01.1998 Patentblatt 1998/04 |
| (73) |
Patentinhaber: Betomax Kunststoff- und Metallwarenfabrik GmbH. & Co. KG. |
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D-41460 Neuss (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- NOTARFRANCESCO, Thomas
D-65193 Wiesbaden (DE)
- BREUER, Eckard
D-41068 Mönchengladbach (DE)
- DAVID, Ferdinand
D-41462 Neuss (DE)
- SEGGER, Theodor
D-41472 Neuss (DE)
- TOLKSDORF, Alfred
D-45144 Essen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schumacher, Horst, Dr. Dipl.-Phys. et al |
|
König-Palgen-Schumacher-Kluin
Patentanwälte
Frühlingstrasse 43A 45133 Essen 45133 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 024 697 CH-A- 666 931 DE-U- 1 684 254
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EP-A- 0 534 475 DE-A- 3 322 646
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verwahren mindestens einer elastisch
verformbaren Halterung gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 oder 19
sowie ein Verfahren zum abschnittweisen Betonieren unter Verwendung elastisch verformbarer
Halterungen als Betonieranschluß gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
22. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Verwahrungsvorrichtung für eine Drahtseilschlaufe,
wie sie als Verbindungsanker für Betonfertigteile Verwendung findet. Diese Verbindungsanker
können auch zum Transport solcher Bauteile dienen.
[0002] Derartige Verwahrungsvorrichtungen sind z.B aus der DE-B2-16 84 254 bekannt. Die
in dieser Druckschrift offenbarte Verwahrungsvorrichtung weist einen Verwahrungskasten
mit einer bauteilseitigen Durchbrechung, einem Anschlag und zumindest einer konvex
ausgebildeten Wand auf, wobei die zu verwahrende Halterung durch die Durchbrechung
vom zu haltenden Bauteil aus in den Verwahrungskasten eintritt und der konvexen Wölbung
des Verwahrungskastens folgend durch den Anschlag in ihrer Position gehalten wird.
Zur besseren Abdichtung kann der Verwahrungskasten mit einer Deckplatte verschlossen
sein. Beim Schalungsvorgang wird dieses Gehäuse mit der in ihm positionierten Halterung
vor dem Ausgießen an der Verschalung befestigt. Nach dem Ausgießen und Entfernen der
Verschalung sowie der eventuell vorhandenen Deckelplatte wird die Halterung durch
die zum Transport bzw. zur Verankerung nötigen Kräfte aufgerichtet. Der Verwahrungskasten
kann mehrere konvex gewölbte Innenwandflächen aufweisen, um so ein geeignetes Abstützen
der Halterung bei seitlich auftretenden Zugkräften zu ermöglichen. Um an der Durchbrechung
ein Eindringen der noch nicht erstarrten Betonmasse zu verhindern, kann die Halterung
an der Durchstoßstelle von einem in einer Ausnehmung des Verwahrungskastens angeordnetem
Stahlring umschlossen sein.
[0003] Um die Anforderungen an das Material des Verwahrungskastens und somit die Kosten
zu reduzieren, wird in den DE-A1-41 31 956 und EP-A1-0 534 475 eine Verwahrungsvorrichtung
vorgeschlagen, bei welcher in dem Verwahrungskasten ein Biegeelement angeordnet ist,
welches ein Formteil mit 2 Biegeanschlägen und eine Haltevorrichtung für einen einen
Gegenanschlag bildenden Querbolzen umfaßt. Die beiden rechtwinklig zueinander angeordneten
Biegeanschläge biegen im montierten Zustand die Halterung im wesentlichen rechtwinklig
um den Querbolzen bzw. um den Gegenanschlag herum. Auf diese Weise nimmt das Formteil
sämtliche der Verbiegung der Halterung entgegenwirkende Kräfte auf. Der Verwahrungskasten
dient aufgrund dieser Maßnahme nur noch der Positionierung der rechtwinklig gebogenen
Halterung sowie der Verhinderung des Eindringens der Betonmasse bei der Herstellung
der Betonfertigteile. Folglich braucht das Material für den Verwahrungskasten nicht
mehr so hohen Ansprüchen zu genügen.
[0004] Zur Montage dieser Verwahrungsvorrichtung wird zunächst in einer Art Vormontage die
Halterung in das Formteil winkelig eingelegt und in dieser Position durch Einstecken
oder Einschießen des Querbolzens fixiert. Das Formteil und die abgewinkelte Halterung
werden anschließend in den blisterartigen Verwahrungskasten eingesetzt. Hiernach kann
eine Deckelplatte auf dem Verwahrungskasten angebracht und die Verwahrungsvorrichtung
in oben beschriebener Weise an der Verschalung befestigt werden.
[0005] Die Erfindung hat die
Aufgabe, die Handhabung, insbesondere die Montage gattungsgemäßer Verwahrungsvorrichtungen
zu vereinfachen.
[0006] Zur
Lösung wird eine Verwahrungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1, bzw. 19, vorgeschlagen.
Die Verrastung des Formteils ermöglicht es, zunächst die Halterung aufrecht bezüglich
des Verwahrungskastens zu positionieren und die Halterung anschließend unter Ausnutzung
des Biegeanschlags des Formteils entsprechend in den Verwahrungskasten hinein zu verbiegen.
Hierbei ergibt sich auch aufgrund der ausnutzbaren Hebelwirkung des Verwahrungskastens
eine einfache Handhabbarkeit.
[0007] Während die Biegemittel dazu dienen, die Biegekräfte aufzunehmen, dienen die Positionierungsmittel
der Positionierung der elastisch verformbaren Halterung bezüglich des Verwahrungskastens.
Das erfindunsgemäße Formteil zählt folglich sowohl zu den Positionierungsmitteln als
auch zu den Biegemitteln, da es zum einen die Position der Halterung bezüglich des
Verwahrungskastens festlegt und zum anderen zumindest einen der Biegeanschläge aufweist.
[0008] Insbesondere vereinfacht sich die Montage, wenn das Formteil auch den Gegenanschlag
aufweist. Bei einer derartigen Vorrichtung kann auf die Verwendung eines Querbolzens,
welcher in einem zusätzlichen Arbeitsschritt eingebracht wird, verzichtet werden.
Dieses ist insbesondere auch dann möglich, wenn der Verwahrungskasten den Gegenanschlag
aufweist, so daß ebenfalls die Halterung nach ihrer Positionierung unmittelbar gebogen
werden kann. Andererseits ist es denkbar, ein weiteres Formteil vorzusehen, welches
den Gegenanschlag aufweist und ebenfalls mit dem Verwahrungskasten zumindest bezüglich
der Biegeebene winkelsteif verrastet ist. Auch bei einer derartigen Anordnung werden
zunächst die Halterung durch die, in diesem Falle die zwei Formteile umfassenden,
Positionierungsmittel positioniert und erst anschließend die Biegekräfte aufgebracht.
[0009] Bei den gattungsgemäßen Verwahrungsvorrichtungen unterscheiden sich die Biegeanschläge
durch die Richtung der auf sie wirkenden Biegekräfte, als da sind zum einen parallel,
zum anderen senkrecht zur Oberfläche des zu haltenden Bauteils auftretende Biegekräfte.
Dementsprechend definiert sich die Biegeebene als eine Ebene, zu welcher sowohl die
senkrechten als auch die waagerechten Biegekräfte parallel verlaufen.
[0010] Die bezüglich der Biegeebene winkelsteife Verrasterung ermöglicht ein Biegen der
Halterung, nachdem diese mittels des Formteils positioniert ist, unter Ausnutzung
der durch den Verwahrungskasten verlängerten Hebelwirkung. Hierbei versteht es sich,
daß unter einer winkelsteifen Verrasterung sämtliche, dem Stand der Technik entnehmbare
winkelsteifen Verbindungen zwischen einem Formteil und dem Verwahrungskasten vorteilhaft
Anwendung finden können. Als besonders vorteilhaft, weil ausreichend stabil und einfach
in der Handhabung, erweisen sich Dreh-Steck-Verbindungen, bei welchen ein eine Nut
aufweisendes Formteil um 90° versetzt in eine Durchbrechung des Verwahrungskastens
gebracht wird und anschließend, durch Drehen in seine Endposition um 90°, der Rand
der Durchbrechung eine Nut-Feder-Verbindung bildend in die Nut eingreift. Diese Nut-Feder-Verbindung
ist derart angeordnet, daß sie in der Biegeebene auftretenden Drehmomenten entgegenwirken
kann. Ebenso vorteilhaft können Formteile Anwendung finden, die elastisch verformbare
Klemmelemente, wie Raster- oder Klemmnasen, aufweisen, welche den Rand von entsprechenden
Durchbrechungen des Verwahrungskastens umgreifen und auf diese Weise das Formteil
winkelsteif mit dem Verwahrungskasten verrasten. Ebenso kann das Formteil mittels
einer Keilverbindung mit dem Verwahrungskasten verrastet sein. Hierzu kann z.B. das
Formteil mit einem an der Oberfläche des Verwahrungskastens anliegenden Vorsprung
oder Rand und einem auf der anderen Seite der Oberfläche angeordneten Anschlag versehen
sein, wobei zwischen diesem Anschlag und der Oberfläche des Verwahrungskastens ein
Keil geschoben wird, der das Formteil mit dem Verwahrungskasten verrastet.
[0011] Es versteht sich, daß das Formteil so ausgestaltet ist, daß im fertig montierten
Zustand ein Eindringen von Betonmasse durch die Durchbrechungen des Verwahrungskastens
in denselben nicht möglich ist.
[0012] Die Montage einer erfindungsgemäßen Verwahrungsvorrichtung vereinfacht sich insbesondere,
wenn der Verwahrungskasten eine im wesentlichen U-förmige Profilschiene aufweist.
Das die Halterung positionierende Formteil kann in diesem Falle in einer Durchbrechung
im Boden dieser Profilschiene angeordnet sein. Insbesondere ist es dann möglich, mehrere
Halterungen in mehreren Durchbrechungen eines Verwahrungskastens zu verwahren. Desweiteren
kann dieser Verwahrungskasten auch zur Verwahrung anderer Baugruppen, wie Moniereisen,
Leerrohre oder ähnliches, dienen.
[0013] Zur Montage werden zunächst die Halterungen mittels der Formteile in den entsprechenden
Durchbrechungen der Profilschiene positioniert und derart gebogen, daß ihre im Endzustand
aus dem Beton herausragenden (einen) Enden innerhalb der Profilschiene angeordnet
sind. Eventuell werden die übrigen, in der Profilschiene zu verwahrenden Baugruppen
entsprechend an der Profilschiene befestigt. Zum besseren Schutz der Baugruppen bzw.
Halterungen kann die Profilschiene, im allgemeinen auch der Verwahrungskasten, durch
eine Deckelplatte verschlossen sein. Im Anschluß wird die so vorbereitete Profilschiene
auf der Innenseite der Verschalung derart angeordnet, daß die offene Seite des U an
der Verschalung zur Anlage kommt. Nach Ausgießen der Verschalung und deren Entfernung
kann die evtl. vorhandene Deckelplatte abgenommen werden, und der Innenraum der Profilschiene
bzw. des Verwahrungskastens und folglich die Halterungen sowie die übrigen in dem
Verwahrungskasten angeordneten Bauteile werden von außen zugänglich.
[0014] Insbesondere vereinfacht sich die Montage, wenn die im wesentlichen U-förmige Profilschiene
an ihren Seiten einen der Biegeanschläge aufweist, der die Halterung in ihrer gebogenen
Position hält. Ein derartiger Biegeanschlag kann z.B. durch einen Reibschluß zwischen
Halterung und den Seiten der Profilschiene gebildet sein. Insbesondere bei der Ausbildung
der Halterung als eine aus einem Betonfertigteil herausragende Drahtseilschlaufe kann
die einem Zusammendrükken der Drahtseilschlaufe entgegen wirkende Rückstellkraft zur
Ausbildung dieses Reibschlusses dienen. Hierzu wird die Drahtseilschlaufe in dem Formteil
bzw. der Durchbrechung derart angeordnet, daß die beiden durch die Durchbrechung bzw.
in das Betonfertigteil führenden Enden der Drahtseilschlaufe bezüglich der Längserstreckungsrichtung
der Profilschiene nebeneinander angeordnet sind. Die Drahtseilschlaufe wird nach dem
Positionieren mittels des Formteiles in oben dargestellter Weise zusammengedrückt
und in das U der Profilschiene gebogen. Die Rückstellkräfte der zusammengedrückten
Drahtseilschlaufe, die dazu tendiert, wieder ihre ursprüngliche Form anzunehmen, drücken
das Drahtseil gegen die Seiten der Profilschiene und bilden auf diese Weise den Biegeanschlag
bzw. die Reibschlußverbindung, die die Drahtseilschlaufe in ihrer gebogenen Position
hält. Zur Verstärkung dieses Reibschlusses können die Profilschienen an ihren Seiten
profiliert sein. Insbesondere können die Seiten zur Längserstreckungsrichtung der
Profilschiene parallel ausgebildete Vorsprünge aufweisen. Die zu biegende Halterung
wird hierbei hinter den länglichen Vorsprung gebracht und von diesem in ihrer gebogenen
Position gehalten. Auch hierbei können in Richtung der Profilschienenseiten auftretende
Rückstellkräfte einer zusammengedrückten Drahtseilschlaufe vorteilhaft ausgenutzt
werden. Es versteht sich, daß dieser Vorsprung auch durch die längs der Profilschiene
hintereinander angeordnete Noppen, Sicken, einzelne Vorsprünge oder sonstige, dem
Stand der Technik entnehmbare Profilierungen gebildet sein kann. Die Ausbildung des
Biegeanschlags der U-förmigen Profilschiene muß nicht unbedingt symmetrisch auf beiden
Seiten der Profilschiene sein, es sind auch unsymmetrische, erfindungsgemäße Anordnungen
denkbar.
[0015] Hinsichtlich eines Verfahrens zum abschnittsweisen Betonieren unter Verwendung elastisch
verformbarer Halterungen, wie einer Drahtseilschlaufe als Verbindungsmittel zwischen
verschiedenen Betonierabschnitten (Betonieranschluß) wird die Aufgabe durch die Merkmale
des Anspruchs 22 gelöst.
[0016] Weitere Einzelheiten und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung und der dazugehörigen Zeichnung, in der - beispielhaft
- bevorzugte Ausführungsformen erfindungsgemäßer Verwahrungsvorrichtungen dargestellt
sind. In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Verwahrungsvorrichtung im Schnitt entlang der Linie I-I nach
Fig. 3;
- Fig. 2
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 1 im Schnitt entlang der Linie II-II nach Fig.
3;
- Fig. 3
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 1 in Aufsicht bei geöffneter Deckelplatte;
- Fig. 4a
- eine perspektivische Darstellung des Formteils der Verahrungsvorrichtung nach Fig.
1;
- Fig. 4b
- eine perspektivische Darstellung der Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 1;
- Fig. 5
- eine weitere Ausführungsform einer Verwahrungsvorrichtung ähnlich der Ausführungsform
nach Fig. 1 im Schnitt entlang der Linie V-V nach Fig. 7;
- Fig. 6
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 5 im Schnitt entlang der Linie VI-VI nach Fig.
7;
- Fig. 7
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 5 in Aufsicht bei geöffneter Deckelplatte:
- Fig. 8
- eine perspektivische Darstellung des Formteils der Verwahrungsvorrichtung nach Fig.
5;
- Fig. 9
- eine weitere Ausführungsform einer Verwahrungsvorrichtung im Schnitt entlang der Linie
IX-IX nach Fig. 11;
- Fig. 10
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 9 im Schnitt entlang der Linie X-X nach Fig.
11:
- Fig. 11
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 9 in Aufsicht bei geöffneter Deckelplatle;
- Fig. 12
- eine perspektivische Darstellung des Formteils der Verwahrungsvorrichtung nach Fig.
9:
- Fig. 13
- eine weitere Ausführungsform einer Verwahrungsvorrichtung im Schnitt entlang der Linie
XIII-XIII nach Fig. 15;
- Fig. 14
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 13 im Schnitt entlang der Linie XIV-XIV nach
Fig. 15:
- Fig. 15
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 13 in Aufsicht bei geöffneter Deckelplatte:
- Fig. 16
- eine perspektivische Darstellung des Formteils der Verwahrungsvorrichtung nach Fig.
13;
- Fig. 17
- eine weitere Ausführungsform einer Verwahrungsvorrichtung im Schnitt entlang der Linie
XVII-XVII nach Fig. 19;
- Fig. 18
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 17 im Schnitt entlang der Linie XVIII-XVIII nach
Fig. 19:
- Fig. 19
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 17 in Aufsicht bei geöffneter Deckelplatte:
- Fig. 20
- eine perspektivische Darstellung des Formteils der Verwahrungsvorrichtung nach Fig.
17;
- Fig. 21
- eine weitere Ausführungsform einer Verwahrungsvorrichtung im Schnitt entlang der Linie
XXI-XXI nach Fig. 23:
- Fig. 22
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 21 im Schnitt entlang der Linie XXII-XXII nach
Fig. 23;
- Fig. 23
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 21 in Aufsicht bei geöffneter Deckelplatte;
- Fig. 24
- eine perspektivische Darstellung des Formteils der Verwahrungsvorrichtung nach Fig.
21:
- Fig. 25
- eine weitere Ausführungsform einer Verwahrungsvorrichtung im Schnitt entlang der Linie
XXV-XXV nach Fig. 27;
- Fig. 26
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 25 im Schnitt entlang der Linie XXVI-XXVI nach
Fig. 27;
- Fig. 27
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 25 in Aufsicht bei geöffneter Deckelplatte;
- Fig. 28
- eine perspektivische Darstellung des Formteils der Verwahrungsvorrichtung nach Fig.
25;
- Fig. 29
- eine weitere Ausführungsform einer Verwahrungsvorrichtung im Schnitt entlang der Linie
XXIX-XXIX nach Fig. 31;
- Fig. 30
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 29 im Schnitt entlang der Linie XXX-XXX nach
Fig. 31;
- Fig. 31
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 29 in Aufsicht bei geöffneter Deckelplatte:
- Fig. 32
- eine perspektivische Darstellung des Formteils der Verwahrungsvorrichtung nach Fig.
29;
- Fig. 33
- eine weitere Ausführungsform einer Verwahrungsvorrichtung im Schnitt entlang der Linie
XXXIII-XXXIII nach Fig. 35:
- Fig. 34
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 33 im Schnitt entlang der Linie XXXIV-XXXIV nach
Fig. 35;
- Fig. 35
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 33 in Aufsicht bei geöffneter Deckelplatte:
- Fig. 36
- eine perspektivische Darstellung des Formteils der Verwahrungsvorrichtung nach Fig.
33:
- Fig. 37
- eine weitere Ausführungsform einer Verwahrungsvorrichtung im Schnitt entlang der Linie
XXXVII-XXXVII nach Fig. 39;
- Fig. 38
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 37 im Schnitt entlang der Linie XXXIIX-XXXIIX
nach Fig. 39;
- Fig. 39
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 37 in Aufsicht bei geöffneter Deckelplatte:
- Fig. 40
- eine perspektivische Darstellung des Formteils der Verwahrungsvorrichtung nach Fig.
37;
- Fig. 41
- eine weitere Ausführungsform einer Verwahrungsvorrichtung im Schnitt entlang der Linie
XLI-XLI nach Fig. 43:
- Fig. 42
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 41 im Schnitt entlang der Linie XLII-XLII nach
Fig. 43:
- Fig. 43
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 41 in Auf: sicht bei geöffneter Deckelplatte;
- Fig. 44
- eine perspektivische Darstellung des Formteils der Verwahrungsvorrichtung nach Fig.
41:
- Fig. 45
- eine erfindungsgemäße Verwahrungsvorrichtung im Schnitt entlang der Linie VL-VL nach
Fig. 46, bei welcher ein Verriegelungselement als Biegeanschlag dient:
- Fig. 46
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 45 im Schnitt entlang der Linie VLI-VLI nach
Fig. 45;
- Fig. 47
- eine weitere Verwahrungsvorrichtung ähnlich der Ausführungsform nach den Fign. 45
und 46 im Schnitt entlang der Linie VLII-VLII nach Fig. 48;
- Fig. 48
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 47 im Schnitt entlang der Linie IIL-IIL nach
Fig. 47;
- Fig. 49
- eine weitere Verwahrungsvorrichtung ähnlich der Ausführungsform nach den Fign. 45
bis 48 im Schnitt entlang der Linie L-L nach f Fig. 50; und
- Fig. 50
- die Verwahrungsvorrichtung nach Fig. 49 im Schnitt entlang der Linie IL-IL nach Fig.
49;
[0017] Wie in den Figuren 1 bis 4b dargestellt, umfaßt der Verwahrungskasten 1 eine Profilschiene
10 mit einem Boden 11 und zwei Seiten 12 und 13, in welcher eine Halterung, in vorliegenden
Ausführungsbeispielen eine Drahtseilschlaufe 2, angeordnet ist. In dem Boden 11 weist
die Profilschiene 10 eine Durchbrechung 14 auf. Es versteht sich, daß je nach Anforderung
weitere Durchbrechungen in der Profilschiene 10 vorgesehen sein können. Die Profilschiene
10 ist durch eine Deckelplatte 15 abgedeckt. Diese Deckelplatte 15 kann als Folie
ausgebildet sein und ist in geeigneter Weise mit der Profilschiene 10 bzw. dem Verwahrungskasten
1 verbindbar.
[0018] In der Durchbrechung 14 ist ein Formteil 3 angeordnet. Das Formteil 3 weist zwei
seitliche Ausnehmungen 31 auf, in welcher jeweils ein Ende der Drahtseilschlaufe 2
geführt ist. Das Formteil 3 weist des weiteren zwei Nuten 35 auf, deren Seiten den
Rand der Durchbrechung 14 umgreifen und so das Formteil 3 winkelsteif bezüglich des
Verwahrungskastens 1 verrasten. Der im Inneren des Verwahrungskastens 1 angeordnete
Bereich des Formteils 3 ist derart ausgestaltet, daß er in Verbindung mit der in den
Ausnehmungen 31 angeordneten Drahtseilschlaufe 2 die gesamte Durchbrechung 14 gegen
ein Eindringen von Beton in den Verwahrungskasten 1 abdichtet. Der außerhalb des Verwahrungskastens
1 angeordnete Bereich des Formteils 3 weist einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt
auf, dessen Seitenverhältnis so ausgestaltet ist, daß das gegenüber der dargestellten
Anordnung in der Durchbrechung 14 um 90° verdrehte Formteil 3 dieser Durchbrechung
14 entnommen bzw. in diese eingeführt werden kann, daß jedoch in der dargestellten
Anordnung eine Entnahme des Formteils 3 aus der Durchbrechung 14 nicht möglich ist.
[0019] Die Ränder der Ausnehmungen 31 bilden jeweils Vorsprünge 30' und 30". Je nach Biegerichtung
der Drahtseilschlaufe 2 dient einer dieser Vorsprünge 30' oder 30" als Biegeanschlag
40. Die gegenüberliegende, obere Kante der jeweiligen Ausnehmung 31 dient als Gegenanschlag
41. Zwei weitere Biegeanschläge 42 werden durch den Reibschluß zwischen den Seiten
12 und 13 der Profilschiene 10 und der Drahtseilschlaufe 2 gebildet. Die für diesen
Reibschluß erforderliche Kraft wird durch die Spannkraft der zusammengedrückten Drahtseilschlaufe
2 aufgebracht. Als Biegeebene 4 wird die längs der Profilschiene 10 angeordnete, mit
der Schnittlinie II-II zusammenfallende Symmetrieebene der Profilschiene definiert.
[0020] Zur Schonung des Drahtes der Drahtseilschlaufe 2 sind die verwahrungskastenseitigen
Kanten der Ausnehmungen 31 mit Ausrundungen 32 versehen.
[0021] Das in den Figuren 5 bis 8 dargestellte Ausführungsbeispiel entspricht im wesentlichen
dem in den Figuren 1 bis 4 dargestellten. Allerdings umfaßt das Formteil 3 je Ausnehmung
31 nur einen Vorsprung 30, so daß diese Verwahrungsvorrichtung eine bevorzugte Biegerichtung
der Drahtseilschlaufe 2 aufweist. Zur Stabilisierung der Biegung wird der Biegeanschlag
42 bei dieser Ausführungsform durch jeweils einen Vorsprung 16 in jeder der Seiten
12 und 13 der Profilschiene 10 gebildet (siehe Fig. 5).
[0022] Auf die durch die Vorsprünge 30, 30' bzw. 30" gegebene Möglichkeit der senkrechten
Ausrichtung der Drahtseilschlaufe 2 bezüglich des Verwahrungskastens 1 kann jedoch
auch verzichtet werden, wie am Beispiel der in den Figuren 9 bis 12 und 13 bis 16
dargestellten Ausführungsformen gezeigt. Bei diesen Verwahrungsvorrichtungen weist
die Profilschiene 10 in ihrem Boden 11 eine im wesentlichen schlitzförmige Durchbrechung
14 auf. Die Schlitzbreite der Durchbrechung 14 entspricht dem Durchmesser des Drahtes
der Drahtseilschlaufe 2. In seiner Längserstreckungsrichtung ist diese Durchbrechung
14 senkrecht zu der Biegeebene 4 angeordnet. Die beiden seitlichen Enden der Durchbrechung
14 sind halbkreisförmig ausgestaltet, wobei der Radius dieser Halbkreise dem halben
Durchmesser des Drahtes der Drahtseilschlaufe 2 entspricht. Im montierten Zustand
ist jeweils eines der Enden der Drahtseilschlaufe 2 in den halbrunden Enden der Durchbrechung
14 angeordnet. Hierbei wird der durch den Draht der Drahtseilschlaufe 2 nicht verschlossene
Bereich der Durchbrechung 14 durch den außerhalb des Verwahrungskastens 1 angeordneten
Bereich des Formteils 3 abgedeckt. Das Formteil 3 des in den Figuren 9 bis 12 dargestellten
Ausführungsbeispiels weist an seinen Seiten ebenfalls halbkreisförmige Aussparungen
mit dem Radius des halben Drahtdurchmessers und verwahrungskasteninnenseitig einen
Anschlag 36 auf, der durch eine kreisförmige Öffnung 36a in einer im wesentlichen
senkrecht zum Boden 11 der Profilschiene 10 angeordneten Befestigungsplatte 36b gebildet
ist. In die Öffnung 36a ist ein Keil bzw. eine Kegelklemme 37 gesteckt, die den Anschlag
36 von dem Boden 11 wegdrückt und auf diese Weise das Formteil 3 mit dem Verwahrungskasten
1 verrastet.
[0023] Demgegenüber weist das in den Figuren 13 bis 16 dargestellte Ausführungsbeispiel
ein Formteil 3 auf, welches mittels ein elastisch verformbares Klemmelement bildender
Klemmnasen 38 mit dem Verwahrungskasten 1 winkelsteif verrastet ist, wobei die Klemmnasen
38 den Rand der Durchbrechung 14 im Boden 11 vom Inneren der Durchbrechung 14 aus
umgreifen. Bei dieser Ausführungsform wird zur Montage das Formteil 3 von außerhalb
des Verwahrungskastens 1 in die Durchbrechung 14 gesteckt, wobei sich die Klemmnasen
38 während des Einsteckvorgangs nach innen verbiegen und bei Erreichen der Endposition
des Formteils 3 in ihre Rastposition zurückfedern.
[0024] Hingegen wird bei dem in den Figuren 17 bis 20 dargestellten Ausführungsbeispiel
das Formteil 3 vom Inneren des Verwahrungskastens 1 in die Durchbrechung 14 eingeführt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Radius der halbkreisförmigen Ausgestaltung
der seitlichen Enden der Durchbrechung 14 größer als der halbe Durchmesser des Drahtes
der Drahtseilschlaufe 2. Hingegen sind die Ausnehmungen 31 derart ausgestaltet, daß
sie die Drahtseilschlaufe 2 eng umschließen und gegen die seitlichen Enden der Durchbrechung
14 drücken. Ähnlich wie bei dem in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel
weist das Formteil 3 dieses Ausführungsbeispiels Vorsprünge 30' und 30" auf, die ein
bezüglich dem Boden 11 senkrechtes Ausrichten des außerhalb des Verwahrungskasten
1 angeordneten Bereichs der Drahtseilschlaufe 2 ermöglichen. Außerhalb des Verwahrungskastens
1 weist das Formteil 3 das elastisch verformbares Klemmelement bildende Rasternasen
39 auf, die derart ausgebildet sind, daß sie ein einfaches Einstecken des Formteils
3 in die Durchbrechung 14 ermöglichen, eine Entnahme jedoch verhindern. In ihrer Einbauposition
bilden die Rasternasen auch aufgrund der Elastizität des Formteils 3 eine Nut 35,
in welche der Rand der Durchbrechung 14 eingreift. Auf diese Weise ist das Formteil
3 mit dem Verwahrungskasten 1 winkelsteif verrastet.
[0025] Eine Ausführungsform des zuvor dargestellten Ausführungsbeispiels mit kreisförmigem
Durchmesser sowohl der Durchbrechung 14 als auch des Formteils 3 ist in den Figuren
21 bis 24 dargestellt.
[0026] Es versteht sich, daß ein erfindungsgemäßes Klemmelement statt elastisch auch plastisch
ausgebildet sein kann, so daß Baugruppen des Klemmelementes zur Verrastung umgebogen
werden müssen.
[0027] Insbesondere beiverhältnismäßig breiten Profilschienen, die zudem verhältnismäßig
lange, schlitzförmige Durchbrechungen 14 aufweisen, empfiehlt sich die Verwendung
einer Verwahrungsvorrichtung ähnlich dem in den Figuren 25 bis 28 dargestellten Ausführungsbeispiel.
Bei diesem Ausführungsbeispiel umfassen die Positionierungsmittel zwei Formteile 3a
und 3b. In ihrer Einbauposition entspricht die Form der beiden Formteile 3a und 3b
im wesentlichen der Form des Formteils 3 des in den Figuren 17 bis 20 dargestellten
Ausführungsbeispiels, jedoch sind die durch die beiden Formteile 3a und 3b gebildeten
Ausnehmungen 31 im Inneren der durch die beiden Formteile 3a und 3b gebildeten Baugruppe
angeordnet. Hierdurch wird erreicht, daß die Drahtseilschlaufe 2 beim Eintritt in
den Verwahrungskasten 1 nicht so weit gespreizt werden muß, wie dies bei der Verwendung
eines der vorher erläuterten Ausführungsbeispiele für eine Durchbrechung 14 mit dieser
Dimension nötig wäre. Ist die Drahtseilschlaufe 2 wie in Figur 26 dargestellt gebogen,
so weist das Formteil 3a an seinem Vorsprung 30' den Biegeanschlag 40 auf, während
das Formteil 3b an seiner Ausrundung 32 der Ausnehmungen 31 den Gegenanschlag 41 bildet.
[0028] In den Figuren 29 bis 32 ist eine Verwahrungsvorrichtung vorgestellt, bei welcher
der Verwahrungskasten 1 so breit ist, daß die Drahtseilschlaufe 2 zu schmal ist, so
daß ein Zusammendrücken ausreichend starke Rückstellkräfte, die geeignet wären, mit
den Seiten 12 und 13 der Profilschiene 10 einen Biegeanschlag 42 zu bilden, nicht
erzeugt. Um diesem zu begegnen, weist das Formteil 3a einen im wesentlichen L-förmigen
(siehe insbesondere Figur 30) Haltebügel 33 auf, welcher den Biegeanschlag 42 bildet.
Diese Ausführungsform eignet sich insbesondere auch für Fälle, bei welchen ein besonders
enger Biegeradius erwünscht ist. Hierbei versteht es sich, daß statt des Haltebügels
33 sämtliche, dem Stand der Technik und dieser Offenbarung entnehmbare Vorrichtungen
zur Bildung eines Biegeanschlags 42 vorteilhaft Verwendung finden können.
[0029] Wie bei den weiter oben erläuterten Ausführungsbeispielen nimmt auch bei diesen Ausführungsbeispielen
der Verwahrungskasten 1 die Biegekräfte auf, ist also zu den Biegemitteln zu zählen.
Je nach Ausgestaltung oben erläuterter Verwahrungsvorrichtung wirkt der Verwahrungskasten
1 insbesondere mit dem Rand seiner Durchbrechung 14 durch die Biegung bedingten Drehmomenten
der Formteile 3, 3a und 3b und/ oder die Formteile 3a und 3b auseinander treibenden
Kräften entgegen.
[0030] Bei den in den Figuren 33 bis 44 dargestellten Ausführungsbeispielen nimmt hingegen
das Formteil 3 sämtliche Biegekräfte auf, umfaßt folglich sowohl die beiden Biegeanschläge
40 und 42 als auch den Gegenanschlag 41. Bei diesen Ausführungsbeispielen entspricht
das Formteil 3 im wesentlichen dem in den Abbildungen 1 bis 4 dargestellten Formteil
3. Das in den Figuren 33 bis 36 vorgestellte Ausführungsbeispiel weist jedoch zusätzlich
einen T-förmigen (siehe insbesondere Fig. 33) Haltebügel 33 auf, welcher den Biegeanschlag
42 bildet. Hingegen wird dieser Biegeanschlag 42 bei den in den Figuren 37 bis 44
dargestellten Ausführungsbeispielen durch einen die Drahtseilschlaufe von außen umgreifenden
Haltebüge 33 gebildet.
[0031] Das Formteil 3 des in den Figuren 41 bis 44 dargestellen Ausführungsbeispiels weist
des weiteren Verstärkungsrippen 34' und 34" auf, die der Stabilisierung des Haltebügels
dienen.
[0032] Demgegenüber ist eine derartige Verstärkung bei den Ausführungsformen nach Figuren
33 bis 40 bewußt fortgelassen worden. Hierdurch - oder durch weitergehende Querschnittsschwächungen
wird eine Sollbruchstelle geschaffen, die es beim Aufrichten des im Verwahrungskasten
1 hineingebogenen Teils einer Halterung bzw. Drahtseilschlaufe 2 in die gerade gestreckte
Gebrauchsstelle ermöglicht, z. B. durch einen kurzen Ruck an der Halterung oder Drahtseilschlaufe
des Halteteils (Haltebügel 33) abzubrechen.
[0033] Zur Montage der Drahtseilschlaufe 2 wird diese zunächst in die Ausnehmungen 31 des
Formteils 3 eingebracht. Anschließend wird das Formteil 3 in der Durchbrechung 14
positioniert. Unter Ausnützung der Hebelwirkung sowohl der Drahtseilschlaufe 2 als
auch des Verwahrungskastens 1 bzw. der Profilschiene 10 wird die Drahtseilschlaufe
2 gebogen und an den Biegeanschlägen 42 positioniert.
[0034] Bei diesen Ausführungsformen ermöglicht die erfindungsgemäße winkelsteife Verrasterung
des Formteils mit dem Verwahrungskasten in besonders vorteilhafter Weise die Verwendung
einer Profilschiene 10 als Verwahrungskasten 1, da besondere Positionierungsmittel
zum Positionieren der gebogenen Drahtseilschlaufe 2 in korrekter Position bezüglich
des Verwahrungskastens 1, wie z.B. eine entsprechende, der Form der gebogenen Drahtseilschlaufe
angepaßte Formgebung des Verwahrungskastens, nicht benötigt werden.
[0035] Insbesondere bei sehr breiten Verwahrungskästen 1 bezüglich des Durchmessers der
Drahtseilschlaufe 2 können Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Verwahrungsvorrichtung
gemäß den Figuren 45 bis 50 vorteilhaft Verwendung finden. Diese Verwahrungsvorrichtungen
weisen jeweils ein Verriegelungselement 50 auf, welches senkrecht bezüglich des Bodens
11 der Profilschiene 10 wirkenden Biegekräften durch einen Biegeanschlag 42 entgegenwirkt.
Um den Biegekräften ausreichend stabil entgegenwirken zu können, weisen die Verriegelungselemente
50 in ihrem oberen Bereich einen Vorsprung 51 mit einer parallel zu diesen Biegekräften
ausgebildeten Richtungskomponente auf.
[0036] Das in den Figuren 45 und 46 dargestellte Verriegelungselement 50 weist im Bereich
der Seiten 12 und 13 der Profilschiene 10 einen Querschnitt in Form eines länglichen
Rechtecks auf und wird mittels in jeweils einer der Seiten 12 und 13 befindlicher
Schlitze 55 in seiner Position gehalten. Das in den Abbildungen 47 und 48 dargestellte
Verriegelungselement 50 weist an seiner der Drahtseilschlaufe 2 zugewandten Seite
zwei Haltestifte 56 mit Rasternasen 56a auf, die in Öffnungen 57 im Boden 11 der Profilschiene
10 eingreifen. Desweiteren weist dieses Verriegelungselement 50 an seinen Enden Bügel
52 auf. die zusammen mit den Haltestiften 56 Ausnehmungen 52a bilden, in welchen die
Drahtseilschlaufe 2 gehalten ist, Dem gegenüber weist das in den Figuren 49 und 50
dargestellte Verriegelungselement 50 an seinen den Seiten 12 und 13 zugewandten Enden
Vorsprünge 58 mit Rasternasen 58a auf, die mit den Seiten 12 und 13 derart wechselwirken,
daß das Verriegelungselement 50 mit dem Verwahrungskasten 1 verrastet ist. Desweiteren
weist dieses Verriegelungselement Stifte 53 auf, die gemeinsam mit den Vorsprüngen
58 Ausnehmungen 53a bilden, die der Aufnahme der Drahtseilschlaufe 2 dienen.
[0037] Zwar eignen sich für die erfindungsgemäßen Formteile und Verriegelungselement die
verschiedensten Materialien, besonders geeignet sind jedoch Kunststoffe bzw. Metalle,
insbesondere Aluminium. Als Verwahrungskasten eignet sich insbesondere der unter dem
Warenzeichen COMAX® vertriebene metallische Verwahrkasten mit Abdeckfolie.
[0038] Die Größe der Drahtseilschlaufe 2 variiert je nach Erfordernissen. Um eine Beschriftung
des durch die Deckelplatte 15 verschlossenen Verwahrungskastens 1, insbesondere mit
der Schlaufengröße, zu vermeiden - dieses spart zum einen einen Verfahrensschritt
bei der Herstellung, zum anderen kann auf einen eventuell abfallenden Aufkleber verzichtet
bzw. die Schrift nicht unleserlich werden -, kann die Deckelplatte 15 durchsichtig
ausgebildet sein.
[0039] Zur Erleichterung des Entfernens der Deckelplatte 15 kann diese mit einer Perforation
versehen sein. Insbesondere ist es bei der Verwendung einer Profilschiene 10 vorteilhaft,
jeweils parallel zur Längserstrekkungsrichtung der Profilschiene 10 bzw. der seitlichen
Ränder der Deckelplatte 15 in etwa auf Höhe der Seiten 12 und 13 der Profilschiene
10 eine derartige Perforation vorzusehen.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 1
- Verwahrungskasten
- 2
- Halterung, Drahtseilschlaufe
- 3
- Formteil
- 3a
- Formteil
- 3b
- Formteil
- 4
- Biegeebene
- 10
- Profilschiene
- 11
- Boden
- 12
- Seite des Verwahrungskastens 1
- 13
- Seite des Verwahrungskastens 1
- 14
- Durchbrechung
- 15
- Deckelplatte
- 16
- Vorsprung
- 30
- Vorsprung
- 30'
- Vorsprung
- 30"
- Vorsprung
- 31
- Ausnehmung
- 32
- Ausnehmung
- 33
- Haltebügel
- 34'
- Verstärkungsrippe
- 34"
- Verstärkungsrippe
- 35
- Nut
- 36
- Anschlag
- 36a
- Öffnung
- 36b
- Befestigungsplatte
- 37
- Keil, Kegelklemme
- 38
- Klemmnasen
- 39
- Rastennasen
- 40
- Biegeanschlag
- 41
- Gegenanschlag
- 42
- Biegeanschlag
- 50
- Verriegelungselement
- 51
- Vorsprung
- 52
- Bügel
- 52a
- Ausnehmung
- 53
- Stift
- 53a
- Ausnehmung
- 55
- Schlitz
- 56
- Haltestifte
- 56a
- Rastnasen
- 57
- Öffnung
- 58
- Vorsprung
- 58a
- Rastnasen
1. Vorrichtung zum Verwahren mindestens einer elastisch verformbaren Halterung (2), wie
einer Drahtseilschlaufe, zum Halten von einem Bauteil, wie einem Betonfertigteil,
welche zumindest einen Verwahrungskasten (1), Mittel zum Biegen der Halterung (2)
im wesentlichen parallel zu einer Biegeebene (4) sowie Mittel zum Positionieren der
Halterung bezüglich des Verwahrungskastens aufweist, wobei die Biegemittel zumindest
zwei Biegeanschläge (40, 42) und einen Gegenanschlag (41) umfassen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Positionierungsmittel zumindest ein Formteil (3, 3a) umfassen, welches zumindest
einen Biegeanschlag (40) aufweist und mit dem Verwahrungskasten (1) zumindest bezüglich
der Biegeebene (4) winkelsteif verrastet oder verrastbar ist, wobei der Biegeanschlag
(40) zumindestens parallel zur Oberfläche des zu haltenden Bauteils auftretenden Biegekräften
entgegenwirkt.
2. Verwahrungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Verwahrungskasten (1) als auch das Formteil (3, 3a, 3b) Biegemittel aufweisen.
3. Verwahrungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil (3, 3b) den Gegenanschlag (41) aufweist.
4. Verwahrungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierungsmittel ein weiteres Formteil (3b) umfassen, welches den Gegenanschlag
(41) aufweist und mit dem Verwahrungskasten (1) zumindest bezüglich der Biegeebene
(4) winkelsteif verrastet ist.
5. Verwahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der parallel zur Oberfläche des zu haltenden Bauteils auftretenden Biegekräften entgegenwirkende
Biegeanschlag (40) durch einen im montierten Zustand von dem Verwahrungskasten (1)
wegweisenden Vorsprung (30, 30', 30") des Formteils (3, 3a, 3b) gebildet ist.
6. Verwahrungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (30, 30', 30") durch den Rand einer Ausnehmung bzw. Bohrung (31) in
dem Formteil (3, 3a, 3b) gebildet ist, in welcher die Halterung (2) angeordnet ist.
7. Verwahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil (3, 3a, 3b) zwei Biegeanschläge (40, 42) aufweist und der zweite Biegeanschlag
(42), welcher senkrecht von der Oberfläche des zu haltenden Bauteils wegweisenden
Biegekräften entgegenwirkt, durch zumindest einen in dem Verwahrungskasten (1) angeordneten
Haltebügel (33) des Formteils (3, 3a, 3b) gebildet ist.
8. Verwahrungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Haltebügel und dem Formteil eine Sollbruchstelle vorgesehen ist
9. Verwahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil (3, 3a, 3b) mittels einer Dreh-Steck-Verbindung mit dem Verwahrungskasten
(1) verrastet ist.
10. Verwahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil (3, 3a, 3b) ein elastisch oder plastisch verformbares Klemmelement (38,
39) aufweist, mittels welchen es mit dem Verwahrungskasten (1) verrastet ist.
11. Verwahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil (3, 3a, 3b) einen Anschlag (36) zum Verkeilen aufweist und mittels eines
Keiles (37) mit dem Verwahrungskasten (1) verrastet ist.
12. Verwahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil am Rand einer Durchbrechung (14) des Verwahrkastens (1) verrastet wird.
13. Verwahrungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil im fertigmontierten Zustand das Eindringen von Betonmasse durch die
Durchbrechung (14) des Verwahrkastens (1) verhindert.
14. Verwahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Verwahrungskasten (1) eine im wesentlichen U-förmige Profilschiene (10) mit zumindest
einer Durchbrechung (14) aufweist, in welcher das Formteil (3, 3a, 3b) sowie die Halterung
(2) angeordnet ist.
15. Verwahrungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten (12, 13) der im wesentlichen U-förmigen Profilschiene (10) einen Biegeanschlag
(42) aufweisen, der durch Reibschluß zwischen Halterung (2) und zumindest einer Seite
(12, 13) und/oder durch zumindest einen zur Längserstreckungsrichtung der Profilschiene
parallel ausgebildeten Vorsprung (16) in einer Seite (12, 13) gebildet ist.
16. Verwahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegemittel ein Verriegelungselement (50) mit einen Biegeanschlag (42) umfassen,
welches mit dem Verwahrungskasten (1) verrastet ist und von der Oberfläche des zu
haltenden Bauteils wegweisenden Biegekräften entgegenwirkt.
17. Verwahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Verwahrungskasten (1) durch eine Deckelplatte (15) abdeckbar ist, und diese Deckelplatte
(15) durchsichtig bzw. durchscheinend ausgestaltet ist.
18. Verwahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Verwahrungskasten (1) durch eine Deckelplatte (15) abdeckbar ist, und diese Deckelplatte
(15) eine Perforation, vorzugsweise parallel zu zumindest einem Rand der Deckplatte
(15), aufweist.
19. Vorrichtung zum Verwahren mindestens einer elastisch verformbaren Drahtseilschlaufe
(2) zum Halten von einem Bauteil aus Beton, wie einem Verbindungsanker,
welche zumindest einem Verwahrungskasten (1), Mittel zum Biegen der Drahtseilschlaufe
(2) im wesentlichen parallel zu einer Biegeebene (4) sowie mindestens ein Mittel zum
Positionieren der Drahtseilschlaufe bezüglich des Verwahrungskastens aufweist,
wobei die Biegemittel zumindest zwei Biegeanschläge (40, 42) und einen Gegenanschlag
(41) umfassen,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verwahrungskasten (1) eine im wesentlichen U-förmige Profilschiene (10), bestehend
aus einem Boden (11) und Seiten (12, 13), aufweist,
daß das Positioniermittel in einer Durchbrechung (14) im Boden (11) der Profilschiene
(10) angeordnet ist/ wird,
daß die Profilschiene (10) mindestens einen Biegeanschlag (42) aufweist oder aufnimmt
der die Drahtseilschlaufe (2) in ihrer gebogenen Verwahrungsposition bezüglich der
Profilschiene (10) hält,
daß die Durchbrechung (14) die Drahtseilschlaufe (2) aufnimmt,
daß das die Positioniermittel zumindest ein Formteil (3, 3a) umfaßt, welches
a) als Verschlußmittel dient, das im fertig montierten Zustand den Verwahrungskasten
gegen ein Eindringen von Betonmasse durch die Durchbrechung (14) abdichtet,
b) zwei seitliche Zonen aufweist, entlang welcher jeweils ein Strang der Drahtseilschlaufe
(2) verläuft, und
c) mit dem Verwahrungskasten (1) am Rand der Durchbrechung (14) zumindest bezüglich
der Biegeebene (4) winkelsteif verrastet oder verrastbar ist, und
daß je Strang der Drahtseilschlaufe (2) ein weiterer im Bereich der Durchbrechung (14)
vorgesehener an ihrem der Drahtseilschlaufe (2) zugewandten Rand von Profilschiene
(10) und Formteil (3, 3a) gebildeter Biegeanschlag (40) zumindest parallel zur Oberfläche
des zu haltenden Bauteils auftretenden Biegekräften entgegenwirkt.
20. Verwahrungsvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene (10) an ihren Seiten (12, 13) als Biegeanschlag (42) zur Längserstrekkungsrichtung
der Profilschiene parallel ausgebildete Vorsprünge aufweist.
21. Verwahrvorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (14) an ihren seitlichen Enden zur Aufnahme je eines Stranges
der Drahtseilschlaufe (2) halbkreisförmig ausgestaltet sind.
22. Verfahren zum abschnittsweisen Betonieren unter Verwendung elastisch verformbarer
Halterungen, wie einer Drahtseilschlaufe, als Verbindungsmittel zwischen verschiedenen
Betonierabschnitten, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Verwahrungskastens mit dem ein oder mehrere, zumindest je einen
Biegeanschlag für eine elastisch verformbare Halterung aufweisende/s, als Positioniermittel
für eine elastisch verformbare Halterung dienende/ s Formteil/e winkelsteif verrastet
oder verrastbar ist/ sind.
23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung zunächst aufrecht bezüglich des Verwahrkastens zusammen mit dem Positioniermittel
durch eine Durchbrechung des Verwahrkastens geführt und das Positioniermittel nachfolgend
am Rand der Durchbrechung verrastet wird und schließlich das eine Ende der Halterung
in den Verwahrkasten hineingebogen und gegen einen weiteren Biegeanschlag abgestützt
wird.
24. Verfahren nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung in mindestens eine Ausnehmung des Positioniermittels eingeführt wird.
25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das winkel steife Verrasten des Positioniermittels mit dem Verwahrkasten nach dem
Einführen der Halterung erfolgt.
26. Verfahren nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorgang des elastischen Verformens des Halterung vor oder nach dem winkelsteifen
Verrasten erfolgt.
1. A device for accommodating at least one elastically deformable securing element (2),
such as a wire cable loop, for holding a component, such as a finished concrete part,
which comprises at least one accommodating box (1), means for bending the securing
element (2) substantially parallel to a bending plane (4) and means for positioning
the securing element relative to the accommodating box, the bending means comprising
at least two bending abutments (40, 42) and a counter abutment (41),
characterised in that the positioning means comprises at least one moulded part (3, 3a), which comprises
at least one bending abutment (40) and locks or can be locked with the accommodating
box (1) in an angularly rigid manner at least relative to the bending plane (4), the
bending abutment (40) at least counteracting bending forces generated parallel to
the surface of the component which is to be held.
2. An accommodating device according to claim 1,
characterised in that both the accommodating box (1) and the moulded part (3, 3a, 3b) comprise bending
means.
3. An accommodating device according to claim 1 or 2, characterised in that the moulded part (3, 3b) comprises the counter abutment (41).
4. An accommodating device according to claim 1 or 2, characterised in that the positioning means comprises a further moulded part (3b), which comprises the
counter abutment (41) and is locked with the accommodating box (1) in an angularly
rigid manner at least relative to the bending plane (4).
5. An accommodating device according to one of the claims 1 to 4, characterised in that the bending abutment (40) counteracting bending forces generated parallel to the
surface of the component which is to be held is formed by a projection (30, 30', 30")
of the moulded part (3, 3a, 3b) pointing away from the accommodating box (1) in the
assembled state.
6. An accommodating device according to claim 5,
characterised in that the projection (30, 30', 30") is formed by the edge of a recess or bore (31) in the
moulded part (3, 3a, 3b), in which the securing element (2) is arranged.
7. An accommodating device according to one of claims 1 to 6, characterised in that the moulded part (3, 3a, 3b) comprises two bending abutments (40, 42) and the second
bending abutment (42), which counteracts bending forces directed perpendicularly away
from the surface of the component which is to be held, is formed by at least one retaining
bracket (33) of the moulded part (3, 3a, 3b) arranged in the accommodating box (1).
8. An accommodating device according to claim 7,
characterised in that an intended breakage site is provided between the retaining bracket and the moulded
part.
9. An accommodating device according to one of claims 1 to 8, characterised in that the moulded part (3, 3a, 3b) is locked with the accommodating box (1) by means of
a rotary-plug connection.
10. An accommodating device according to one of claims 1 to 8, characterised in that the moulded part (3, 3a, 3b) comprises an elastically or plastically deformable clamping
element (38, 39), by means of which the moulded part is locked with the accommodating
box (1).
11. An accommodating device according to one of claims 1 to 8, characterised in that the moulded part (3, 3a, 3b) comprises an abutment (36) for wedging and is locked
with the accommodating box (1) by means of a wedge (37).
12. An accommodating device according to one of claims 1 to 11, characterised in that the moulded part is locked at the edge of an aperture (14) of the accommodating box
(1).
13. An accommodating device according to claim 12,
characterised in that, in the fully assembled state, the moulded part prevents concrete material from penetrating
the aperture (14) of the accommodating box (1).
14. An accommodating device according to one of claims 1 to 13, characterised in that the accommodating box (1) comprises a substantially U-shaped profile rail (10) with
at least one aperture (14), in which the moulded part (3, 3a, 3b) and the securing
element (2) are arranged.
15. An accommodating device according to claim 14,
characterised in that the sides (12, 13) of the substantially U-shaped profile rail (10) comprise a bending
abutment (42), which is formed by friction locking between the securing element (2)
and at least one side (12, 13) and/or by at least one projection (16) in one side
(12, 13) constructed parallel to the direction of the longitudinal extension of the
profile rail.
16. An accommodating device according to one of claims 1 to 14, characterised in that the bending means comprises a locking element (50) with a bending abutment (42),
which is locked with the accommodating box (1) and counteracts bending forces directed
away from the surface of the component which is to be held.
17. An accommodating device according to one of claims 1 to 16, characterised in that the accommodating box (1) can be covered by a cover plate (15), and the said cover
plate (15) is transparent or translucent.
18. An accommodating device according to one of claims 1 to 17, characterised in that the accommodating box (1) can be covered by a cover plate (15), and the said cover
plate (15) comprises a perforation, preferably parallel to at least one edge of the
cover plate (15).
19. A device for accommodating at least one elastically deformable wire cable loop (2)
for holding a component made of concrete, such as a connecting anchor, which comprises
at least one accommodating box (1), means for bending the wire cable loop (2) substantially
parallel to a bending plane (4) and at least one means for positioning the wire cable
loop relative to the accommodating box, the bending means comprising at least two
bending abutments (40, 42) and a counter abutment (41),
characterised in that the accommodating box (1) comprises a substantially U-shaped profile rail (10) comprising
a base (11) and sides (12, 13), the positioning means is arranged in an aperture (14)
in the base (11) of the profile rail (10), the profile rail (10) comprises or receives
at least one bending abutment (42) which holds the wire cable loop (2) in its bent
accommodating position relative to the profile rail (10), the aperture (14) receives
the wire cable loop (2), the positioning means comprises at least one moulded part
(3, 3a), which:
a) acts as a sealing means, which in the fully assembled position seals the accommodating
box to prevent concrete material from penetrating via the aperture (14),
b) comprises two lateral zones, along which one side of the wire cable loop (2) extends
in each case, and
c) is locked or can be locked with the accommodating box (1) at the edge of the aperture
(14) in an angularly rigid manner at least relative to the bending plane (4), and
for each side of the wire cable loop (2) a further bending abutment (40) provided
in the region of the aperture (14) at its border which is directed to the wire cable
loop (2) and being constituted by the profile rail (10) and the moulded part (3, 3a)
counteracts at least bending forces generated parallel to the surface of the component
which is to be held.
20. An accommodating device according to claim 19,
characterised in that, as a bending abutment (42), the profile rail (10) comprises projections constructed
on its sides (12, 13) parallel to the direction of the longitudinal extension of the
profile rail.
21. An accommodating device according to claim 19 or 20, characterised in that the apertures (14) are constructed at their lateral ends in a semi-circular fashion
for receiving one side of the wire cable loop (2) in each case.
22. A method for section-concreting using elastically deformable securing elements, such
as a wire cable loop, as connecting means between different concrete sections, characterised by the use of an accommodating box, with which one or more moulded parts, each comprising
at least one bending abutment for an elastically deformable securing element and acting
as positioning means for an elastically deformable securing element, is locked or
can be locked in an angularly rigid manner.
23. A method according to claim 22, characterised in that the securing element is initially guided upright relative to the accommodating box
together with the positioning means through an aperture in the accommodating box and
the positioning means is then locked at the edge of the aperture and finally one end
of the securing element is bent into the accommodating box and is supported against
a further bending abutment.
24. A method according to claim 22 or 23, characterised in that the securing element is introduced into at least one recess of the positioning means.
25. A method according to claim 24, characterised in that the angularly rigid locking of the positioning means with the accommodating box is
effected after the introduction of the securing element.
26. A method according to claim 24 or 25, characterised in that the process of elastically deforming the securing element is effected before or after
the angularly rigid locking.
1. Dispositif pour préserver au moins un support élastiquement déformable (2), comme
une boucle d'un câble en acier, pour tenir un composant de construction, comme un
composant fini en béton,
qui présente au moins un caisson de préservation (1), des moyens pour fléchir le support
(2) sensiblement parallèlement à un plan de flexion (4) ainsi que des moyens pour
positionner le support relativement au caisson de préservation,
où les moyens de flexion comportent au moins deux butées de flexion (40, 42) et une
contre-butée (41),
caractérisé en ce que les moyens de positionnement comprennent au moins une pièce formée (3, 3a) qui présente
au moins une butée de flexion (40) et qui est enclenchée ou peut être enclenchée avec
le caisson de préservation (1) au moins relativement au plan de flexion (4) d'une
manière angulairement rigide, où la butée de flexion (40) s'oppose au moins à des
forces de flexion produites parallèlement à la surface du composant de construction
à tenir.
2. Dispositif de préservation selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'à la fois le caisson de préservation (1) et la pièce formée (3, 3a, 3b) présentent
des moyens de flexion.
3. Dispositif de préservation selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la pièce formée (3, 3b) présente la contre-butée (41).
4. Dispositif de préservation selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les moyens de positionnement comprennent une pièce formée supplémentaire (3b) qui
présente la contre-butée (41) et qui est enclenchée d'une manière angulairement rigide
avec le caisson de préservation (1) au moins relativement au plan de flexion (4).
5. Dispositif de préservation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la butée de flexion (40) agissant contre les forces de flexion produites parallèlement
à la surface du composant de construction à tenir est constituée par une saillie (30,
30', 30") s'étendant à l'état monté au loin du caisson de préservation (1) de la pièce
formée (3, 3a, 3b).
6. Dispositif de préservation selon la revendication 5,
caractérisé en ce que la saillie (30, 30', 30") est formée par le bord d'un évidemment respectivement d'un
perçage (31) dans la pièce formée (3, 3a, 3b) dans lequel est disposé le support (2).
7. Dispositif de préservation selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la pièce formée (3, 3a, 3b) présente deux butées de flexion (40, 42) et que la deuxième
butée de flexion (42) qui s'oppose à des forces de flexion s'éloignant perpendiculairement
de la surface du composant de construction à tenir est constituée par au moins un
étrier de retenue (33) de la pièce formée (3, 3a, 3b) disposé dans le caisson de préservation
(1).
8. Dispositif de préservation selon la revendication 7,
caractérisé en ce qu'il est prévu un emplacement de rupture de consigne entre l'étrier de retenue et la
pièce formée.
9. Dispositif de préservation selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la pièce formée (3, 3a, 3b) peut être enclenchée au moyen d'une liaison à rotation
et à enfichage dans le caisson de préservation (1).
10. Dispositif de préservation selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la pièce formée (3, 3a, 3b) présente un élément de serrage (38, 39) élastique ou
déformable plastiquement au moyen duquel il est assemblé par enclenchement avec le
caisson de préservation (1).
11. Dispositif de préservation selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la pièce formée (3, 3a, 3b) présente une butée (36) en vue du calage et est enclenchée
au moyen d'un coin (37) dans le caisson de préservation (1).
12. Dispositif de préservation selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la pièce formée est enclenchée au bord d'un perçage (14) du caisson de préservation
(1).
13. Dispositif de préservation selon la revendication 12,
caractérisé en ce que la pièce formée, à l'état entièrement monté, empêche la pénétration d'une masse en
béton à travers le perçage (14) du caisson de préservation (1).
14. Dispositif de préservation selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le caisson de préservation (1) présente un rail profilé (10) sensiblement en forme
de U avec au moins un perçage (14) dans lequel sont disposés la pièce formée (3, 3a,
3b) et le support (2).
15. Dispositif de préservation selon la revendication 14,
caractérisé en ce que les côtés (12, 13) du rail profilé (10) sensiblement en forme de U présentent une
butée de flexion (32) qui est formée par une liaison à friction entre le support (2)
et au moins un côté (12, 13) et/ou par au moins une saillie (16) réalisée parallèlement
à la direction d'extension longitudinale du rail profilé dans un côté (12, 13).
16. Dispositif de préservation selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que les moyens de flexion comprennent un élément de verrouillage (50) avec une butée
de flexion (42) qui est assemblée par enclenchement avec le caisson de préservation
(1) et qui s'oppose à des forces de flexion orientées au loin de la surface du composant
de construction à tenir.
17. Dispositif de préservation selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que le caisson de préservation (1) peut être recouvert par une plaque de couvercle (15)
et que cette plaque de couvercle (15) est transparente respectivement translucide.
18. Dispositif de préservation selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que le caisson de préservation (1) peut être recouvert par une plaque de couvercle (15),
et que cette plaque de couvercle (15) présente une perforation, de préférence parallèlement
à au moins un bord de la plaque de couvercle (15).
19. Dispositif de préservation d'au moins une boucle de câble en acier déformable élastiquement
(2) pour tenir un composant de construction en béton, comme une ancre de connexion,
qui présente au moins un caisson de préservation (1), des moyens pour fléchir la boucle
de câble en acier (2) sensiblement parallèlement à un plan de flexion (4) ainsi qu'au
moins un moyen pour positionner la boucle du câble en acier relativement au caisson
de préservation,
où les moyens de flexion présentent au moins deux butées de flexion (40, 42) et une
contre-butée (41),
caractérisé
en ce que le caisson de préservation (1) présente un rail profilé (10) sensiblement en forme
de U constitué d'un fond (11) et de côtés (12, 13),
en ce que le moyen de positionnement est/sera disposé dans un perçage (14) dans le fond (11)
du rail profilé (10),
en ce que le rail profilé (10) présente ou reçoit au moins une butée de flexion (42) qui maintient
la boucle de câble en acier (2) dans sa position de préservation courbée relativement
au rail profilé (10),
en ce que le perçage (14) reçoit la boucle de câble en acier (2),
en ce que le moyen de positionnement comprend au moins une pièce formée (3, 3a) qui
a) sert de moyen de fermeture qui, à l'état monté fini, rend étanche le caisson de
préservation à l'encontre d'une pénétration d'une masse en béton à travers le perçage
(14),
b) présente deux zones latérales le long desquelles s'étend respectivement un brin
de la boucle de câble en acier (2) et
c) est enclenchée ou peut être enclenchée d'une manière angulairement rigide dans
le caisson de préservation (1) au bord du perçage (14) au moins relativement au plan
de flexion (4) et
que par brin de la boucle de câble en acier (2), une butée de flexion additionnelle
(40) prévue au voisinage du perçage (14) a sa bordure dirigée au support (2) et constituée
par le rail profilé (10) et la pièce formée (3, 3a) s'oppose au moins à des forces
de flexion produites parallèlement à la surface du composant de construction à tenir.
20. Dispositif de préservation selon la revendication 19,
caractérisé en ce que le rail profilé (10) présente sur ses côtés (12,13) comme butée de flexion (42) des
saillies réalisées parallèlement à la direction d'extension longitudinale du rail
profilé.
21. Dispositif de préservation selon la revendication 19 ou 20, caractérisé en ce que les perçages (14) sont réalisés en forme de demi-cercle à leurs extrémités latérales
pour recevoir respectivement en brin de la boucle de câble en acier (2).
22. Procédé de bétonnage par sections en utilisant des supports élastiquement déformables,
comme une boucle de câble en acier, comme moyen de liaison entre différentes sections
de bétonnage, caractérisé par l'utilisation d'un caisson de préservation avec lequel est/sont enclenchées ou peuvent
être enclenchées une ou plusieurs pièces formées présentant chacune au moins une butée
de flexion pour un support élastiquement déformable, servant de moyen de positionnement
pour un support élastiquement déformable.
23. Procédé selon la revendication 22, caractérisé en ce que le support est guidé tout d'abord en position debout relativement au caisson de préservation
conjointement avec le moyen de positionnement à travers un perçage du caisson de préservation,
et que le moyen de positionnement est enclenché ensuite au bord du perçage et enfin,
qu'une extrémité du support est courbée dans le caisson de préservation et est supportée
contre une butée de flexion additionnelle.
24. Procédé selon la revendication 22 ou 23, caractérisé en ce que le support est inséré dans au moins un évidemment du moyen de positionnement.
25. Procédé selon la revendication 24, caractérisé en ce que l'enclenchement angulairement rigide du moyen de positionnement avec le caisson de
préservation a lieu après l'insertion du support.
26. Procédé selon la revendication 24 ou 25, caractérisé en ce que l'opération de la déformation élastique du support a lieu avant ou après l'enclenchement
angulairement rigide.