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EP 0 819 401 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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21.01.1998 Patentblatt 1998/04 |
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Anmeldetag: 12.07.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A47K 3/22 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
19.07.1996 DE 19629149
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Anmelder: Spirella GmbH |
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52399 Merzenich (Girbelsrath) (DE) |
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Erfinder: |
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- Dressler, Wolfgang
50739 Köln (DE)
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(57) Duschkabine mit einem Fronteinstieg und einer zweiteiligen Seitenwand, bestehend
aus einem Scheibenteil 13 und einem Profilteil 14 zur Maßanpassung.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Duschkabine gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Die bekannte Duschkabine, von der die Erfindung ausgeht (DE 88 04 541 U 1), ist so
ausgebildet, daß zum Ausgleich von Bautoleranzen ein Wandanschlußprofil vorgesehen
ist, in dem eine Seitenwand in gewissen Toleranzen verschiebbar gehalten wird. Es
handelt sich dabei um ein reines Wandanschlußprofil, mit dessen Hilfe lediglich geringe
Bautoleranzen ausgeglichen werden können. Größere Verstellbereiche können mit einem
derartigen Profil nicht abgedeckt werden. Dies ist auch schon von den baukonstruktiven
Gegebenheiten des Profils nicht möglich, da es durch die federnde Ausbildung nur begrenzte
Momente aufnehmen kann.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Duschkabine zu schaffen, deren Seitenwand über
weite Bereiche einstellbar ist, so daß möglichst die gängigen Duschkabinenbreiten
mit nur einer Ausführung abgedeckt werden können und dennoch eine stabile Befestigung
der Seitenwand an der Wand möglich ist.
[0004] Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die
zweiteilige Ausführung der Seitenwand ermöglicht es, eine große Bandbreite abzudecken.
So kann mit einem 220 mm breiten Profil und einer 700 mm breiten Scheibe der Bereich
von 700 bis 900 mm abgedeckt werden. Dies erleichtert ganz entscheidend die Lagerhaltung
und senkt natürlich auch die Lagerhaltungskosten. Mit einer derartigen Seitenwand
können nicht nur Bautoleranzen ausgeglichen werden, sondern es ist auch ohne weiteres
eine Anpassung an nicht normgerechte Duschwannen möglich.
[0005] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen. Die
Haltegleitrippen ermöglichen eine einfache Verstellung der Scheibe im Profilteil.
Die plane Ausführung der Halteschenkel trägt zum guten Aussehen der Duschkabine bei
und ist reinigungsfreundlich.
[0006] Die Möglichkeit der Anbringung von Halteschalen erleichtert einerseits die rechtwinklige
Ausrichtung der Seitenwand und bietet andererseits eine zuverlässige, stabile Befestigung.
Zu dem ist das leidige Problem der Ablage von Badzubehörutensilien damit formschön
und einfach gelöst.
[0007] Schließlich ist es besonders vorteilhaft, wenn eine erfindungsgemäße Seitenwand mit
einer verstellbaren Fronteinstiegstür, wie sie durch die EP 0 386 276 B 1 bekannt
ist, kombiniert wird. Dadurch wird eine Breitenanpassung in beiden Richtungen mit
einfachen Mitteln möglich.
[0008] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung einer Duschkabine,
- Figur 2
- eine Draufsicht und
- Figur 3
- eine Ausschnittsvergrößerung gemäß III in Figur 2.
[0009] Eine Duschkabine 1 ist in einer Raumecke 2 gegen eine Raumseitenwand 3 und Rückwand
4 auf eine Duschwanne 5 aufgestellt. Die Duschkabine 1 ist mit einem Fronteinstieg
6, der aus zwei sich überlappenden Scheibenelementen 10, die verschiebbar über Scharniere
8 verbunden sind, besteht. Als Anschlag für das mit einem Griff 9 versehene rechte
Scheibenelement 10 dient ein Eckprofil 11.
[0010] An dieses Eckprofil 11 schließt sich die zweiteilige Seitenwand 12 an. Diese Seitenwand
12 besteht aus einem Scheibenteil 13 und einem doppelschenkligen Profilteil 14. Das
Profilteil 14 besteht aus zwei kastenförmigen Halteschenkeln 17, die mit nach Innen
gerichteten Haltegleitrippen 16 versehen sind. Die Haltegleitrippen 16 dienen als
Führung für das Scheibenteil 13.
[0011] Zur Sicherstellung eines rechtwinkligen Anschlußes an die Rückwand 4 sind auf dem
inneren Halteschenkel 17 in Abständen Stabilisierungsplatten in Form von Ablageschalen
18 angebracht. Die Ablageschalen 18 sind sowohl mit den inneren Halteschenkeln 17
als auch mit der Rückwand 4 verschraubt.
[0012] Die Seitenwand 12 ist durch mehr oder weniger weites Einschieben des Scheibenteiles
13 in das Profilteil 14 über einen weiten Maßbereich anpassungsfähig. Das gleiche
gilt beim Fronteinstieg 6, wo die Breitenanpassung über die Scharniere 8 und die Überlappung
der Scheibenelemente 7 und 10 erfolgt. Damit können mit einem Modell Duschkabinen
mit verschiedenen Außenmaßen verwirklicht werden, wobei selbst außer der Norm liegende
Duschwannen Verwendung finden können.
1. Duschkabine mit zumindest einer feststehenden Seitenwand, welche wandseitig von zwei
beabstandeten Halteschenkeln eines Profiles zum Wandanschluß umschlossen ist und zum
Ausgleich von Maßtoleranzen mehr oder weniger tief zwischen diese Halteschenkel einsteckbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (12) zweiteilig aus einem verschiebbaren
Scheiben- und doppelschenkligen Profilteil (13, 14) ausgeführt ist.
2. Duschkabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschenkel (15,17)
des Profilteiles (14) kastenförmig mit paarweise nach Innen gerichteten Haltegleitrippen
(16) ausgebildet sind.
3. Duschkabine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschenkel
(15, 17) planparallel ausgeführt sind.
4. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherstellung
eines rechtwinkligen Wandanschlusses auf der Innenseite des Profilteiles wenigstens
zwei, als Ablageschalen (18) ausgeformte Stabilisierungsplatten vorgesehen sind.
5. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Breitenverhältnis
Scheibenteil (13) zu Profilteil (14) etwa 4 zu 1 beträgt.