[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Druckgußteilen
mit einer Druckgießform und einer zur gesteuerten Evakuierung eines Formhohlraumes
vorgesehenen Absaugvorrichtung, welche aus einem Vakuumtank und einer den Vakuumtank
und die Druckgießform verbindenden Saugleitung besteht, wobei die Saugleitung ein
erstes Ventil aufweist. Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren
zur Herstellung von Druckgußteilen.
[0002] Eine gattungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung von Druckgußteilen ist aus der DE
30 02 886 C2 bekannt. Bei dieser wie auch bei anderen bekannten Druckgießmaschinen
mit Absaugvorrichtungen zum Entlüften der Gießformen erfolgt die letzte Formfüllung
mit flüssigem Metall im Zusammenwirken mit der Evakuierung der Form innerhalb weniger
Millisekunden. Ziel ist es dabei, ein möglichst hohes Vakuum in dem Formhohlraum der
Gießform zu erreichen, um eine möglichst hohe Qualität des Gußteiles zu erreichen.
[0003] Die EP 0 600 324 A1 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines Vakuums bei einer
Vakuum-Druckgießmaschine, bei welchem das an die Druckgießform anzulegende Vakuum
während des Gießprozesses einer Regelung unterziehbar ist. Dabei wird das über ein
Vakuumventil angelegte Vakuum mittels eines Schaltventils so in seinem Druckverlauf
geregelt, daß sich der Druck im Formhohlraum, in der Gießkammer und im Saugrohr nach
einer bestimmten einstellbaren Funktion pro Zeiteinheit regelt. Der Unterdruck wird
über eine Vakuummeßsonde erfaßt, die den Druck in einer Vakuum-Anschlußleitung mißt.
[0004] Bei einem Druckgießverfahren ist es aber auch erforderlich, Trenn- und Schmierstoffe
einzusetzen. Diese Zusätze haben in erster Linie die Aufgabe, eine Trennschicht zwischen
dem flüssigen Metall und der Kontur der Gießform zu erzeugen, so daß ein Anhaften
des Metalls an der Gießform verhindert wird. Dies tritt insbesondere beim Aluminiumguß
aufgrund der hohen Affinität des Aluminiums zum Eisen der Gießform auf. Üblicherweise
werden für die Erzeugung der genannten Sperrschicht wassermischbare Trennmittel eingesetzt.
Durch diese Trennmittel wird zusätzlich eine Kühlung oder Temperierung der Druckgießform
erreicht.
[0005] Nachteilig an diesen bekannten Vorrichtungen bzw. Verfahren ist jedoch, daß nach
Herausnahme des Gußteiles ein neuerlicher Trennmittelauftrag erforderlich ist und
beim Trockenblasen der Gießform eine Restfeuchte im Formenhohlraum verbleibt. Zwar
kann durch den sich anschließenden Evakuierungsvorgang der Gießform diese Restfeuchte
zu einem gewissen Prozentsatz aus dem Formenhohlraum gemeinsam mit anderen beim Gießvorgang
entstehenden Gasen abgesaugt werden, allerdings verbleibt immer ein gewisser Restfeuchteanteil
in der Gießform. Diese in der Druckgießform verbleibende Restfeuchte reagiert nachteiligerweise
aber bei einem anschließenden Gießvorgang mit dem flüssigen Metall wiederum unter
Gasbildung. Letztere wirkt sich dann in Form von Porösität oder Lunkern im fertigen
Gußteil aus. Dadurch ergibt sich eine erhebliche Qualitätsminderung des fertigen Gußteiles.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine gattungsgemäße Vorrichtung
zur Herstellung von Druckgußteilen bereitzustellen, die den Restfeuchtegehalt in der
Druckgießform bestimmt und auf ein Minimum reguliert.
[0007] Weiterhin ist es Aufgabe vorliegender Erfindung, ein gattungsgemäßes Verfahren bereitzustellen,
welches eine Bestimmung und Regulierung des Restfeuchtegehaltes in der Druckgießform
ermöglicht.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale der unabhängigen Ansprüche.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0010] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung von Druckgußteilen weist als Neuerung
zwei in einer Saugleitung angeordnete Ventile auf. Die beiden parallel geschalteten
Ventile stellen die Verbindung zwischen einem Vakuumtank und einer Druckgießform her
bzw. unterbrechen diese. Durch das Verschließen der beiden Ventile entsteht ein sogenannter
Referenzraum in der Saugleitung. Dieser Referenzraum gibt den Zustand wieder, der
geherrscht hat, als der letzte Evakuierprozeß der Druckgießform beendet wurde. Dadurch
ist es auf einfache Weise möglich, verschiedenste, für die Qualität des Druckgusses
entscheidende Parameter, insbesondere den Restfeuchtegehalt im System zu bestimmen
und die Vorrichtung entsprechend zu steuern.
[0011] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Vorrichtung im Referenzraum
mindestens jeweils einen Feuchtigkeitssensor, einen Drucksensor und/oder einen Temperatursensor
auf. Dadurch ist gewährleistet, daß je nach Anforderungen an die Qualität eines spezifischen
Gußteiles die entsprechenden Parameter im Referenzraum abgegriffen werden können.
[0012] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist am Vakuumtank ein
zweiter Vakuumsensor angeordnet. Dieser zweite Vakuumsensor gibt Aufschluß über die
Güte des maximal zu erreichenden Vakuums bzw. Unterdrucks in der Druckgießform. Die
Korrelation dieses Wertes mit den tatsächlich gemessenen Werten in der Druckgießform
bzw. dem Referenzraum ergibt eine Standardisierung und damit Reproduzierbarkeit der
Umgebungsbedingungen für den Druckguß.
[0013] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Druckgußteilen ist durch folgende
Verfahrensschritte charakterisiert:
a) Evakuierung einer Druckgießform,
b) Füllen der Druckgießform mit Gießmaterial,
c) Entnehmen des Druckgußteiles,
d) anschließend Bildung eines Referenzraumes in einem Abschnitt einer Saugleitung,
die zwischen der Druckgießform und einem Vakuumtank angeordnet ist, mittels Schließen
von zwei parallel geschalteten Ventilen.
In einem weiteren Verfahrensschritt
e) werden die benötigen Umgebungsparameter in dem Referenzraum gemessen und abschließend
in einem Verfahrensschritt
f) entsprechend dem Ergebnis dieser Messungen eine Vorrichtung zur Herstellung von
Druckgußteilen gesteuert.
[0014] Dadurch ist gewährleistet, daß das Verfahren entsprechend den tatsächlichen Umgebungsparametern
in der Druckgießform gesteuert und auf entsprechende optimierte Umgebungsparameter
normiert werden kann. So ist es erfindungsgemäß möglich, den Gießprozeß so einzustellen,
daß die gemessene Restfeuchte ein je nach Druckgießform und -teil typisches Minimum
erreicht und das Verfahren in einen stabilen Zustand übergeht. Überraschenderweise
hat sich herausgestellt, daß eine direkte Korrelation zwischen dem Restfeuchtegehalt
in der Druckgießform bzw. dem Referenzraum und der Höhe des erzielten Vakuums bzw.
Unterdrucks besteht.
[0015] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt
eine kontinuierliche oder diskontinuierliche Messung des Druckes im Vakuumtank. Durch
diese Messungen ergibt sich eine Standardisierung der Höhe des maximal erreichbaren
Vakuums bzw. Unterdrucks im gesamten System, was wiederum zu einer Erhöhung der Meßgenauigkeit
führt.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird
die im Verfahrensschritt e) durchgeführte Messung in einem Zeitbereich von 10 - 30
Sekunden durchgeführt. Dadurch ist gewährleistet, daß die verwendeten Sensoren eine
genügend lange Ansprechzeit erfahren, wodurch wiederum eine Erhöhung der Meßqualität
und -genauigkeit erzielt wird. Üblicherweise liegen die Ansprechzeiten der verwendeten
Sensoren in einem Zeitbereich von ca. 15 Sekunden.
[0017] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird
die Evakuierung der Druckgießform gemäß Verfahrensschritt a) bis zu einem Druck von
weniger als 50 mbar durchgeführt. Es konnte nämlich ermittelt werden, daß sich die
Qualität des Druckgusses bzw. des hergestellten Druckgußteiles bei derartigen Druckverhältnissen
in der Druckgießform erheblich verbessert.
[0018] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung eines zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispieles.
[0019] Darin zeigen
- Figur 1
- eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Herstellung von
Druckgußteilen;
- Figuren 2 a und 2 b
- Zustandsdiagramme bezüglich der Parameter Druck bzw. Qualität des Vakuums und dem
Restfeuchtegehalt in einer Gießform bzw. dem Referenzraum während der Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens; und
- Figur 3
- ein Diagramm zur Verdeutlichung der Abhängigkeit des Druckes bzw. der Qualität des
Vakuums in der Gießform von dem Restfeuchtegehalt in dem System.
[0020] Eine in der Figur 1 schematisch dargestellte Vorrichtung 10 zur Herstellung von Druckgußteilen
umfaßt im wesentlichen eine Druckgießform 12 und eine Absaugvorrichtung 16. Die Druckgießform
12 besteht dabei aus einer fahrenden Formhälfte 14 und einer nicht dargestellten festen
Formhälfte. Die Absaugvorrichtung 16 besteht insbesondere aus einer Saugleitung 20
und einem damit verbundenen Vakuumtank 18. An dem dem Vakuumtank 18 gegenüberliegenden
Ende der Saugleitung ist diese mit der fahrbaren Formhälfte 14 der Druckgießform 12
verbunden.
[0021] Innerhalb der Saugleitung 20 sind zwei parallel geschaltete Ventile 22, 24 angeordnet.
Durch das gleichzeitige Schließen des ersten Ventiles 22 und des zweiten Ventiles
24 wird ein Referenzraum 26 erzeugt. Die beiden Ventile 22, 24 können dabei als Vakuumventile
ausgebildet sein.
[0022] Gemäß dem Ausführungsbeispiel sind ein erster Druck- bzw. Vakuumsensor 28 und ein
Feuchtigkeitssensor 30 derart angeordnet, daß sie in den Referenzraum 26 hineinragen.
Der Referenzraum 26 gibt die Umgebungsparameter des Zustandes wieder, der geherrscht
hat, als der Druckgießvorgang abgeschlossen und die Evakuierung der Druckgießform
12 abgeschlossen wurde. Um diese Umgebungsbedingungen möglichst genau bestimmen zu
können, ist es zweckmäßig, den Referenzraum 26 möglichst nahe an den zu evakuierenden
Formhohlraum der Druckgießform 12 anzuordnen.
[0023] Weiterhin erkennt man, daß an dem Vakuumtank 18 ein zweiter Unterdruck- bzw. Vakuumsensor
32 angeordnet ist. Dieser dient zur Messung des Unterdrucks im Vakuumtank 18, wobei
dieser Wert die maximale Höhe des zu erreichenden Unterdruckes und damit die höchstmöglich
erreichbare Qualität des Vakuums im System wiedergibt. An dem Vakuumtank 18 könnte
aber auch ein weiterer Feuchtesensor angeordnet sein, der die relative Feuchte im
Vakuumtank 18 messen kann und damit Aufschluß über die minimal erreichbare Restfeuchte
im System gibt.
[0024] Zwischen der Druckgießform 12 und dem Referenzraum 26 ist ein Schmutzfilter (nicht
dargestellt) in der Saugleitung angeordnet. Dieser Filter dient insbesondere zum Fernhalten
von Feststoffen wie Metallteilchen und ähnlichem.
[0025] Alle dargestellten Sensoren 28, 30, 32 sind mit einer nicht dargestellten Auswerteeinheit
verbunden. Auch die automatisch betätigten Ventile 22, 24 sind mit dieser Auswerteeinheit
verbunden, wobei die Auswerteeinheit den Gießprozeß entsprechend den ermittelten Meßwerten
steuert.
[0026] Vergleicht man dabei die in den Figuren 2 a und 2 b beispielhaft dargestellten Prozeßzustände
bezüglich der Parameter Druck und relative Restfeuchte, so erkennt man, daß sich bei
einer relativen Restfeuchte zwischen 45 und 60 % (gemessen im Referenzraum 26) ein
Unterdruck von maximal 100 mbar erreichen läßt. Beispielhaft sind dabei in Figur 2
a drei Gießzyklen beschrieben.
[0027] Mit dem beschriebenen Verfahren, insbesondere durch die Verfahrensschritte d) - f)
ist es nunmehr möglich, die Vorrichtung 10 derart zu steuern, daß die relative Feuchte
im System auf < 20 % verringert werden kann. Gleichzeitig zeigt sich eine deutliche
Verbesserung des erreichbaren Vakuums bzw. Unterdrucks, wobei ein Unterdruck von <
50 mbar im System erreichbar ist. Durch die Erhöhung der Qualität des Vakuums beim
beschriebenen Vakuumgießverfahren erhöht sich die Qualität der gegossenen Teile, die
sich insbesondere in den deutlich geringeren Lunker- und Porösitätsanteilen wiederspiegeln.
Die Messungen der Zustandsparameter gemäß dem Verfahrensschritt e) kann dabei kontinuierlich
oder diskontinuierlich folgen.
[0028] Aufgrund der relativ langen Ansprechzeiten der im Referenzraum 26 angeordneten Sensoren
28, 30, 32 ist es zweckmäßig, den Referenzraum 26 mindestens solange geschlossen zu
halten, bis die entsprechende Ansprechzeit der Sensoren erreicht wurde. Üblicherweise
liegt diese Zeitdauer im Bereich von ca. 15 Sekunden. Die im Verfahrensschritt e)
durchgeführte Messung wird daher in einem Zeitbereich von 10 - 30 Sekunden durchgeführt.
[0029] Es ist ebenfalls vorgesehen, bei dem beschriebenen Verfahren eine kontinuierliche
oder diskontinuierliche Messung des Unterdrucks im Vakuumtank 18 durchzuführen. Die
Evakuierung der Druckgießform 12 über die Saugleitung 20 gemäß Verfahrensschritt a)
wird dabei bis zu einem Druck von weniger als 50 mbar durchgeführt.
[0030] Mit Hilfe des vorgestellten Verfahrens können Prozeßschwankungen sehr leicht erkannt
werden und gegebenenfalls in die Steuerung der Vorrichtung 10 einfließen. Dies betrifft
insbesondere die Regelung der Blaszeit nach Entfernen des Gußteiles aus der Druckgießform
12 wie auch die Steuerung von Heiz- oder Kühlgeräten zur Regelung der Temperatur im
System.
[0031] Die in der folgenden Tabelle dargestellten Werte zeigen deutlich auf, daß durch eine
Verminderung des Restfeuchteanteils im System, d.h. in der Druckgießform 12, gemessen
im Referenzraum 26, eine Optimierung der Druckverhältnisse in diesem System möglich
ist.
| Feuchte (%) |
Druck (mbar) |
| 36 |
23 |
| 37 |
25 |
| 36 |
20 |
| 16 |
45 |
| 10 |
47 |
| 55 |
110 |
| 20 |
45 |
| 20 |
40 |
| 16 |
45 |
| 27 |
47 |
| 52 |
112 |
| 21 |
45 |
| 36 |
65 |
| 37 |
70 |
| 36 |
68 |
| 20 |
40 |
| 16 |
45 |
| 26 |
47 |
| 25 |
47 |
| 90 |
120 |
| 88 |
105 |
| 94 |
160 |
| 94 |
120 |
| 90 |
90 |
[0032] Die in der Tabelle angegebenen Werte sind in der Figur 3 als Diagramm angezeigt.
Man erkennt deutlich die positive Korrelation (R = 0,84069) des Restfeuchteanteils
gegenüber dem zu erzielenden Vakuum bzw. Unterdruck. Dadurch ergibt sich eine wichtige
qualitätsbestimmende Prozeßaussage, die sich eben in der erheblich verbesserten Qualität
der gegossenen Teile wiederfindet.
1. Vorrichtung zur Herstellung von Druckgußteilen aus mit einer Druckgießform und einer
zur gesteuerten Evakuierung eines Formhohlraums vorgesehenen Absaugvorrichtung, welche
aus einem Vakuumtank und einer den Vakuumtank und die Druckgießform verbindenden Saugleitung
besteht, wobei die Saugleitung ein erstes Ventil aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Saugleitung (20) ein zweites, zu dem ersten Ventil (22) parallel geschaltetes
Ventil (24) derart angeordnet ist, daß ein Referenzraum (26) zwischen den Ventilen
(22, 24) ausgebildet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Referenzraum (26) mindestens jeweils ein Feuchtigkeitssensor (28) und/oder
ein Drucksensor und/oder ein Temperatursensor angeordnet ist bzw. sind.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckgießform (12) aus einer fahrbaren Formhälfe (14) und einer fest angeordneten
Formhälfe besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugleitung (20) an der fahrbaren Formhälfte (14) befestigt ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ventile (22, 24) als Vakuumventile ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Vakuumtank (18) ein zweiter Vakuumsensor (32) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Druckgießform (12) und dem Referenzraum (26) ein Schmutzfilter in
der Saugleitung angeordnet ist.
8. Verfahren zur Herstellung von Druckgußteilen,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
a) Evakuierung einer Druckgießform (12);
b) Füllen der Druckgießform (12) mit Gießmaterial;
c) Entnehmen des Druckgußteiles;
d) Bildung eines Referenzraumes (26) in einem Abschnitt einer Saugleitung (20), die
zwischen der Druckgießform (12) und einem Vakuumtank (18) angeordnet ist, mittels
Schließen von zwei parallel geschalteten Ventilen (22, 24);
e) Messen von Feuchtigkeit und/oder Druck und/oder Temperatur im Referenzraum (26);
und
f) Steuerung einer Vorrichtung zur Herstellung von Druckgußteilen (10) entsprechend
den im Verfahrensschritt e) ermittelten Meßwerten.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Messung nach dem Verfahrensschritt e) kontinuierlich oder diskontinuierlich
erfolgt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine kontinuierliche oder diskontinuierliche Messung des Drucks im Vakuumtank
(18) erfolgt.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die im Verfahrensschritt e) durchgeführte Messung in einem Zeitbereich von 10
bis 30 Sekunden durchgeführt wird.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Evakuierung der Druckgießform (12) gemäß Verfahrensschritt a) bis zu einem
Druck von weniger als 50 mbar durchgeführt wird.