[0001] Die Erfindung betrifft eine Dachhinterlüftung mit einer Unterspannbahn, die auf einer
als Wärmeisolierung dienenden Dämmschicht aufliegend zwischen dieser und einer äußeren
Dachhaut, etwa einer Dachziegeleindeckung, unter Ausbildung eines sich zwischen der
Dachhaut und der Unterspannbahn erstreckenden äußeren Dachkanals angeordnet ist.
[0002] Die Auslegung von Dachkonstruktionen mit Hinterlüftungskanälen stellt heute eine
gängige Maßnahme zur Vermeidung von Schäden dar, die ansonsten durch eine Nichtabtrocknung
von eindringender Feuchtigkeit bzw. von Schwitzwasser entstehen können. Üblicherweise
erstreckt sich bei Schrägdächern zwischen der äußeren Dachhaut, bei der es sich häufig
um eine Dachziegeleindeckung handelt, und der Unterspannbahn ein äußerer Entlüftungskanal,
der von der Traufe bis zum First führt und die Dachhinterlüftung ermöglicht.
[0003] In der Regel erstreckt sich parallel dazu ein zweiter innerer Kanal zwischen der
Unterspannbahn und der Wärmeisolierung. Die Trockenhaltung des Isolationsmaterials
erfolgt durch Konvektion, d.h. dadurch, daß der genannte innere Dachkanal von Luft
durchströmt und eventuell vorhandene Feuchtigkeit mitgeführt wird.
[0004] Einer derartigen Dachentlüftung kommt im Interesse einer dauerhaften Trockenhaltung
der die Dachisolierung bildenden Dämmstoffe, bei denen es sich um mineralische oder
synthetische Fasern, Schaumstoff oder dergleichen handeln kann, zentrale Bedeutung
zu. Wenn dies bei der Planung und Ausführung von Dächern nicht hinlänglich beachtet
wird, resultiert daraus eine häufige Durchfeuchtung der Wärmedämmung mit der Ausbildung
von Schimmelpilzen bis hin zur Verrottung des Dämmaterials.
[0005] Im Hinblick auf diffusionsoffene Unterspannbahnen sieht die geltende Wärmeschutzverordnung
das direkte Anliegen der Unterspannbahn an der Wärmeisolierung vor. Eine derartige
Unterspannbahn ist in der DE 35 38 597 C2 beschrieben. Bei einer solchen Unterspannbahn
erfolgt die Belüftung der Wärmedämmung "diffusiv", also von der Wärmeisolierung zur
Unterspannbahn und durch diese hindurch.
[0006] Untersuchungen haben jedoch gezeigt, daß es bei der Verlegung diffusionsoffener Unterspannbahnen
direkt auf der Dachisolierung zu unerwünschter Tauwasserbildung in der Isolierung
kommen kann (F. Durst, O. Lauer: Dachhinterlüftung: Notwendigkeit oder Übel? - Veröffentlichung
des Lehrstuhls für Strömungsmechanik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg).
[0007] Angesichts dieser Unzulänglichkeit besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung
darin, eine Dachhinterlüftung zu schaffen, die einerseits sich des konvektiven Hinterlüftungsprinzip
bedient und andererseits die Verlegung der Unterspannbahn direkt auf der Wärmeisolierung
ermöglicht.
[0008] Gelöst ist diese Aufgabe dadurch, daß bei einer Dachhinterlüftung nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 die Unterspannbahn auf der zur Wärmedämmschicht hinweisenden
Seite und/oder die Wärmedämmschicht auf der zur Unterspannbahn hinweisenden Seite
mit sich zwischen Traufkante und Dachfirst erstreckenden Kanälen versehen ist (sind),
die eine freie Luftströmung zwischen der Wärmedämmschicht und der Unterspannbahn und
damit die Ableitung von Feuchtigkeit aus der Wärmedämmschicht ermöglichen.
[0009] Im Rahmen der Erfindung kann die Unterspannbahn lose auf der Wärmedämmschicht aufliegend
oder auch mit dieser verbunden verlegt sein.
[0010] Soweit die Kanäle sich in der Unterspannbahn erstrecken, besteht eine zweckmäßige
Weiterbildung der Erfindung darin, daß die Unterspannbahn auf ihrer der Wärmeisolierung
zugewandten Seite unter Aussparung von die ganze Unterspannbahn durchziehenden Kanälen
mit Distanzmitteln ausgerüstet ist.
[0011] Diese Distanzmittel können eine Oberflächenstruktur nach der Art eines Wellblechs
aufweisen, deren Erhebungen und Vertiefungen zwischen der Traufkante und dem Dachfirst
verlaufende Kanäle bilden.
[0012] Die Distanzmittel können aber auch aus zueinander beabstandeten Rippen bestehen,
die in jeweils gleicher Höhe unterseitig von der Unterspannbahn vorstehen und sich
unter Ausbildung von Kanälen zwischen der Traufkante und dem Dachfirst erstrecken.
[0013] Zweckmäßigerweise verlaufen die von den Distanzmitteln gebildeten Kanäle rechtwinklig
zur Firstlinie. Sie können aber auch unter von 90° verschiedenen Winkeln schräg zur
Firstlinie verlaufen.
[0014] Schließlich können die Distanzmittel auch aus zueinander beabstandeten noppenartigen
Erhebungen bestehen, die beabstandet voneinander in jeweils gleicher Höhe unterseitig
von der Unterspannbahn vorstehen, wobei im verlegten Zustand die Zwischenräume zwischen
den voneinander beabstandeten Noppen unabhängig von der Verlegerichtung der Unterspannbahn
Strömungskanäle bilden.
[0015] Vorzugsweise sind die Distanzmittel einstückig mit der Unterspannbahn ausgebildet.
Sie können unmittelbar aus der Unterspannbahn herausgeformt sein, etwa in Gestalt
von Ausprägungen, oder indem die Unterspannbahn insgesamt wellblechartig ausgebildet
ist.
[0016] Nach einer anderen sinnvollen Weiterbildung kann die Dachhinterlüftung aber auch
dadurch verwirklicht sein, daß die Wärmeisolierung auf ihrer der Unterspannbahn zugewandten
Oberseite mit beabstandet voneinander vorstehenden partiellen Erhebungen versehen
ist, auf denen die Unterspannbahn aufliegt, wobei die Zwischenräume zwischen den partiellen
Erhebungen Durchströmkanäle bilden.
[0017] Als vorteilhaft hat sich auch erwiesen, die Wärmeisolierung auf ihrer der Unterspannbahn
zugewandten Seite mit oberseitig vorstehenden Rippen und zwischen diesen senkrecht
oder schräg zur Firstlinie verlaufenden Lüftungskanälen zu versehen.
[0018] Wenn die Wärmeisolierung auf ihrer der Unterspannbahn zugewandten Oberseite mit partiell
vorstehenden Erhebungen oder Rippen ausgerüstet ist, kann es sich bei den Unterspannbahnen
um einfache Folienbahnen handeln.
[0019] Eine abermalige Weiterbildung sieht vor, daß die Unterspannbahn auf ihrer der Wärmeisolierung
zugewandten Seite mit einer porenoffenen Struktur aus Schaumstoff, Draht- oder Kunststoffgeflecht
versehen ist. Eine derartige Struktur stellt geeignete Hinterlüftungskanäle bereit,
die sich zwischen der Wärmedämmung und einer den oberen Abschluß der Unterspannbahn
bildenden Folie erstrecken.
[0020] Wenn bei der zuletzt beschriebenen Weiterbildung die porenoffene Struktur aus Draht-
oder Kunststoffgeflecht besteht, hat sich auch als vorteilhaft erwiesen, die Struktur
auf ihrer der Wärmeisolierung zugewandten Seite mit einer Kaschierung aus einer perforierten
Folie oder einem luftdurchlässigem Vlies auszurüsten. Eine derartige Kaschierung verhindert,
daß beim Verlegen der Unterspannbahn unmittelbar auf der Wärmeisolierung sich das
Draht- oder Kunststoffgeflecht mit mineralischen oder synthetischen Fasern der Dämmaterialien
verhakt. Gleichwohl kann anfallender Wasserdampf durch die Kaschierung hindurchtreten
und in dem sich daran anschließenden Kanal konvektiv abgeführt werden.
[0021] Anhand der beigefügten Zeichnungen sollen nachstehend einige Ausführungsbeispiele
einer erfindungsgemäßen Unterspannbahn sowie eine Dachhinterlüftung mit in der Wärmeisolation
verlaufenden Strömungskanälen erläutert werden. In schematischen Ansichten zeigen:
- Fig. 1
- eine Dachisolierung mit einer auf dieser aufliegenden Unterspannbahn in einer ausschnittsweisen
Schnittansicht mit senkrecht zum Dachfirst verlaufender Schnittlinie,
- Fig. 2
- die Dachisolierung mit der aufliegenden Unterspannbahn in einer der Schnittlinie II-II
in Fig. 1 entsprechenden Schnittansicht,
- Fig. 3
- in einer Ansicht wie in Fig. 2 eine Abwandlungsform, bei der die der Unterspannbahn
zugewandte Oberseite einer Dachisolierung mit senkrecht zum Dachfirst verlaufenden
Kanälen versehen ist,
- Fig. 4
- eine unterseitig mit einer wellenartigen Oberflächenstruktur versehene Unterspannbahn
in einer perspektivischen Ansicht mit Blick von schräg oben,
- Fig. 5
- eine Unterspannbahn mit einer unterseitigen Oberflächenstruktur in Form von beabstandet
und parallel zueinander verlaufenden Rippen in einer Ansicht wie in Fig. 4,
- Fig. 6
- in einer Ansicht wie in den Fig. 4 und 5 eine Unterspannbahn mit von deren Unterseite
vorstehenden noppenartigen Erhebungen,
- Fig. 7
- in einer Ansicht wie in den Fig. 2 und 3 eine Dachisolierung mit einer auf dieser
aufliegenden Unterspannbahn, die auf der zur Dachisolierung hinweisenden Seite mit
einer porenoffenen Struktur aus Drahtgeflecht versehen ist, und
- Fig. 8
- die Unterspannbahn nach Fig. 7 in einer perspektivischen Ausschnittansicht wie in
den Fig. 4 bis 6.
[0022] Die Fig. 1 und 2 zeigen eine zwischen nicht dargestellten Dachsparren aufgenommene
Wärmedämmschicht 10, die aus mineralischen oder synthetischen Fasern, aber auch aus
Schaumstoff, Styropor oder ähnlichen geeigneten Dämmaterialien bestehen kann. Oberseitig
der Wärmedämmschicht 10 befindet sich eine Unterspannbahn 12, die auf der zur Wärmedämmschicht
hinweisenden Seite eine wellblechartige Profilierung aus beabstandet und parallel
zueinander verlaufenden Rippen 13 und sich jeweils zwischen den Rippen erstreckenden
Kanälen 14 besitzt. Die Unterspannbahn 12 liegt mit den vorstehenden Rippen 13 auf
der Oberseite der Wärmedämmschicht 10 auf und ist so verlegt, daß die Rippen 13 und
Kanäle 14 sich in der Fallinie des Daches erstrecken, also senkrecht zur Firstlinie
verlaufen.
[0023] Die Unterspannbahn 12 ist für sich allein in Fig. 4 veranschaulicht. Es ist ersichtlich,
daß bei auf der Wärmedämmschicht 10 verlegter Unterspannbahn 12 die sich zwischen
benachbarten wellenförmigen Erhebungen erstreckenden Vertiefungen Strömungskanäle
14 bilden, die bei einem Dach durchgängig von dessen Traufkante bis zum First reichen.
Diese Kanäle 14 bilden, unbeschadet vom Aufliegen der Rippen 13 der Unterspannbahn
12 auf der Wärmedämmschicht, innere Dachkanäle, die von Luft durchströmt werden und
dadurch eine dauerhafte Trockenhaltung der Wärmedämmschicht 10 gewährleisten.
[0024] Die in Fig. 5 gezeigte Unterspannbahn 16 unterscheidet sich von der Unterspannbahn
12 gemäß Fig. 4 dadurch, daß anstelle einer wellenförmigen Struktur unterseitig von
der Unterspannbahn rechteckförmig ausgebildete Rippen 17 vorstehen, die beabstandet
und parallel zueinander unter Ausbildung von Strömungskanälen 18 zwischen jeweils
benachbarten Rippen 17 verlaufen. Die Unterspannbahn 16 ist in gleicher Weise wie
die Unterspannbahn 12 nach Fig. 4 auf einer Wärmedämmschicht 10 eines Daches zu verlegen,
wobei die Rippen 17 oberseitig auf der Wärmedämmschicht 10 aufliegen und sich die
zwischen den Rippen ausgebildeten Kanäle 18 von der Traufe eines Daches bis zu dessen
First erstrecken und wiederum eine wirksame Belüftung und damit eine Entfeuchtung
der Wärmedämmschicht 10 gewährleisten.
[0025] Im Unterschied zu den Unterspannbahnen nach den Fig. 4 und 5 stehen bei der in Fig.
6 veranschaulichten Unterspannbahn 20 unterseitig jeweils beabstandet voneinander
angeordnete noppenartige Erhebungen 21 vor. Beim Verlegen der Unterspannbahn 20 auf
einer Wärmedämmschicht 10 stehen diese noppenartigen Erhebungen 21 oberseitig auf
der Dämmschicht 10 auf und zwischen letzterer und der Unterspannbahn 20 bildet sich
eine Vielzahl von Strömungswegen 22 aus, die gleichfalls eine wirksame Belüftung und
damit Entfeuchtung der Wärmedämmschicht 10 gewährleisten.
[0026] Bei der in Fig. 6 gezeigten Unterspannbahn 20 ist, im Unterschied zu den Unterspannbahnen
12, 16 nach den Fig. 4 und 5, eine freie Luftströmung nicht nur senkrecht zum Dachfirst
möglich, sondern auch quer dazu. Während bei der Verlegung der in den Fig. 4 und 5
gezeigten Unterspannbahnen 12, 16 darauf zu achten ist, daß die sich zwischen den
unterseitig vorstehenden Rippen 13, 17 erstreckenden Kanäle 14, 18 zumindest im wesentlichen
senkrecht zum Dachfirst verlaufen, ist bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 eine beliebige
Verlegung zulässig.
[0027] Bei der in Fig. 3 gezeigten Verwendung unterseitig glatter Unterspannbahnen 24 kann
eine wirksame Belüftung und damit dauerhafte Trockenhaltung der Wärmedämmschicht 25
erreicht werden, wenn die Wärmedämmschicht 25 oberseitig parallel und beabstandet
voneinander verlaufende Rippen 26 mit zwischen diesen liegenden Strömungskanälen 27
aufweist. Auch in diesem Falle müssen sich die oberseitig in der Wärmedämmschicht
verlaufenden Lüftungskanäle von der Dachtraufe bis zum First erstrecken. Anstelle
derartiger Rippen 26 können auch beabstandet voneinander oberseitig von der Wärmedämmschicht
vorstehende Erhebungen vorgesehen sein, etwa in der Art der unterseitigen Noppen 21
bei der Unterspannbahn 20, auf denen eine glatte Unterspannbahn 24 aufliegt und sich
eine Vielzahl von Strömungswegen in der Funktion des inneren Dachkanals ausbildet.
[0028] Die in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 verwendete Unterspannbahn 30 besteht
aus einer Folienbahn 31 und einer auf der zur Wärmedämmschicht 33 hinweisenden Seite
der Folienbahn 31 aufgebrachten Struktur 32 aus einem Drahtgeflecht. Diese Drahtgeflechtstruktur
32 ist porenoffen, fest mit der Folienbahn 31 verbunden und auf der zur Wärmedämmschicht
33 hinweisenden Seite mit einer Kaschierung 34 aus einer perforierten Kunststoffolie
oder einem sehr luftdurchlässigen Vlies ausgerüstet. Eine derartige Kaschierung verhindert
beim Verlegen der Unterspannbahn unmittelbar auf der Wärmedämmschicht 30 das Verhaken
der Drehtgeflechtstruktur 32 mit mineralischen oder synthetischen Fasern der Dämmaterilien.
Durch die Kaschierung 34 kann anfallender Wasserdampf hindurchtreten und in dem daran
anschließenden Kanal konvektiv abtransportiert werden.
[0029] Die porenoffene Drahtgeflechtstruktur stellt von Luft durchströmbare Hinterlüftungskanäle
bereit und bildet den Kanal, durch den anfallender Wasserdampf konvektiv abführbar
ist. Die Steifigkeit der Drahtgeflechtstruktur 32 ist dabei so gewählt, daß sie dem
Druck des Dämmaterials so weit widerstehen kann, daß zwischen dem Dämmaterial 33 und
der Folienbahn 31 der Unterspannbahn 30 Luftkanäle dauerhaft erhalten bleiben.
1. Dachhinterlüftung mit einer Unterspannbahn, die auf einer als Wärmeisolierung dienenden
Dämmschicht aufliegend zwischen dieser und einer äußeren Dachhaut, etwa einer Dachziegeleindeckung,
unter Ausbildung eines sich zwischen der Dachhaut und der Unterspannbahn erstreckenden
äußeren Dachkanals angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterspannbahn (12, 16, 20, 24, 30) auf der zur Wärmedämmschicht (10) hinweisenden
Seite und/oder die Wärmedämmschicht (25) auf ihrer zur Unterspannbahn (24) hinweisenden
Seite mit sich zwischen Traufkante und Dachfirst erstreckenden Kanälen (14, 18, 22,
27) versehen ist (sind).
2. Dachhinterlüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterspannbahn
(12, 16, 20, 24, 30) mit der die Wärmeisolierung bildenden Dämmschicht (10, 25) verbunden
ist.
3. Dachhinterlüftung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterspannbahn
(12, 16, 20) auf ihrer der Dachisolierung (10) zugewandten Seite unter Aussparung
von die ganze Unterspannbahn durchziehenden Kanälen (14, 18, 22) mit Distanzmitteln
(13, 17, 21) ausgerüstet ist.
4. Dachhinterlüftung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzmittel eine
Oberflächenstruktur nach der Art eines Wellblechs aufweisen, deren Erhebungen (13)
und Vertiefungen zwischen der Traufkante und dem Dachfirst verlaufende Kanäle (14)
bilden.
5. Dachhinterlüftung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzmittel aus
zueinander beabstandeten Rippen (13, 17) bestehen, die in jeweils gleicher Höhe unterseitig
von der Unterspannbahn (16) vorstehen und sich unter Ausbildung von Kanälen (14, 18)
zwischen der Traufkante und dem Dachfirst erstrecken.
6. Dachhinterlüftung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die von den
Distanzmitteln (13, 17) gebildeten Kanäle (14, 18) rechtwinklig zur Firstlinie verlaufen.
7. Dachhinterlüftung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die von den
Distanzmitteln (13, 17) gebildeten Kanäle (14, 18) unter von 90° verschiedenen Winkeln
schräg zur Firstlinie verlaufen.
8. Dachhinterlüftung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzmittel aus
zueinander beabstandeten noppenartigen Erhebungen (21) bestehen, die beabstandet voneinander
in jeweils gleicher Höhe unterseitig von der Unterspannbahn (20) vorstehen.
9. Dachhinterlüftung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Distanzmittel (13, 17, 21) einstückig mit der Unterspannbahn (12, 16, 20) ausgebildet
sind.
10. Dachhinterlüftung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Distanzmittel (13, 17, 21) unmittelbar aus der Unterspannbahn herausgeformt sind.
11. Dachhinterlüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeisolierung
(25) auf ihrer der Unterspannbahn (24) zugewandten Oberseite mit beabstandet voneinander
vorstehenden partiellen Erhebungen (26) versehen ist.
12. Dachhinterlüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeisolierung
(25) auf ihrer der Unterspannbahn (24) zugewandten Seite mit oberseitig vorstehenden
Rippen (26) und zwischen diesen senkrecht oder schräg zur Firstrichtung verlaufenden
Lüftungskanälen (27) versehen ist.
13. Dachhinterlüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterspannbahn
(30) auf ihrer der Wärmeisolierung (33) zugewandten Seite mit einer porenoffenen Struktur
(32) aus Schaumstoff, Draht- oder Kunststoffgeflecht versehen ist.
14. Dachhinterlüftung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die porenoffene Struktur
(32) im Falle ihrer Ausbildung als Draht- oder Kunststoffgeflecht auf ihrer der Wärmeisolierung
(33) zugewandten Seite mit einer Kaschierung (34) aus einer perforierten Folie oder
einem luftdurchlässigen Vlies versehen ist.