[0001] Die Erfindung betrifft ein 3/2-Wegeventil für eine Kraftstoffversorgungseinrichtung
eines Einspritz-Verbrennnungsmotors nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Die Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für ein Kraftstoffilter in einer
gattungsgemäßen Kraftstoffversorgungseinrichtung eine kostengünstig herstellbare und
sicher funktionierende Entlüftungseinrichtung zu schaffen, durch die das noch nicht
mit Kraftstoff gefüllte Filter beim Einführen des Kraftstoffes automatisch entlüftet
wird. Eine solche automatische Entlüftung ist insbesondere bei der erstmaligen Inbetriebnahme
eines Motors gewünscht. Das gleiche gilt aber auch bei einem Filterwechsel.
[0003] Gelöst wird dieses Problem durch die Verwendung und Ausgestaltung eines 3/2-Wegeventiles
nach den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1.
[0004] Eine zweckmäßige Ausgestaltung eines solchen Ventils ist Gegenstand des Patentanspruchs
2.
[0005] Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, ein 3/2-Wegeventil zur Entlüftung einzusetzen,
das bei einer gattungsgemäßen Kraftstoffversorgungseinrichtung an sich bereits vorhanden
sein kann (DE 4435625 A1), und dieses lediglich entsprechend zu modifizieren. Diese
Modifizierung besteht erfindungsgemäß darin, das Verschließen des schaltbaren Ausganges
nicht nur - wie bisher üblich - temperatur- sondern zusätzlich auch noch druckabhängig
zu steuern. Dabei soll die Druckabhängigkeit bewirken, daß in Fällen, in denen im
Rohraum des Filters ein höherer Druck herrscht als stromauf des Wegeventiles in der
Rücklaufleitung, kein Verschluß des schaltbaren Ausganges möglich ist. Ein vorgenanntes
Druckverhältnis ist immer dann gegeben, wenn die Rücklaufleitung noch nicht mit von
der Einspritzpumpe rücklaufendem Kraftstoff beaufschlagt ist. Da ein solcher Zustand
bei erstmaligem Befüllen des Filters im Neuzustand der Einrichtung oder nach einem
Filterwechsel gegeben ist, kann das Wegeventil in diesem Betriebszustand die gewünschte
Entlüftungsfunktion ausüben.
[0006] Ein von einem schaltbaren Ventil temperaturgesteuerter Kraftstoffrücklauf durch das
Filter wird im Stand der Technik praktiziert, um den von der Einspritzpumpe rücklaufenden
warmen Kraftstoff zur direkten Aufwärmung des Kraftstofflusses in das Filter zu benutzen.
Dabei wird jeweils lediglich ein Teilstrom durch das Filter rückgeführt, während der
übrige Teil des Rücklaufes direkt zurück in den Tank fließt. Hat der in das Wegeventil
eintretende rücklaufende Kraftstoff eine gewisse vorgebbare Temperatur erreicht, ist
davon auszugehen, daß der in das Filter eintretende Kraftstoffvorlauf eine Temperatur
besitzt, die keiner Erhöhung mehr bedarf. In diesem Fall kann ein Rücklauf des Kraftstoffes
durch das Filter unterbunden werden.
[0007] Das bekannte Wegeventil ist daher so ausgebildet, daß es bei Überschreiten der Kraftstoffrücklauftemperatur
über einen vorgebenden Wert oder Wertbereich hinaus für eine Unterbindung eines Kraftstoffrückflusses
durch das Filter sorgt.
[0008] Das bekannte temperaturabhängige Schalten des Wegeventiles erfolgt bezüglich des
Schließens und Öffnens des schaltbaren Ausganges nicht bei einem exakt vorgegebenen
Temperaturwert, sondern jeweils an den Grenzen eines hysteresebedingten Schalt-Temperaturbereiches.
Bei der Obergrenze des Schalt-Temperaturbereiches nimmt das Verschlußorgan des Ventiles
seine Verschlußstellung ein, während es erst bei Erreichen der Untergrenze des Temperaturbereiches
in seine Offenstellung zurückgeht. Die Schalthysterese kann beispielsweise einen Bereich
von bis zu 30° C einnehmen.
[0009] Die Erfindung besteht darin, ein Schließen des Verschlußorgans des Ventiles nicht
nur temperatur- sondern darüber hinaus auch noch druckabhängig zu gestalten. Dadurch
ist es - wie im einzelnen noch bei der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles näher
erläutert werden wird - möglich, bisher bereits ausschließlich als Vorwärm-Wegeventile
eingesetzte 3/2-Wegeventile durch lediglich eine geringfügige konstruktive Modifizierung
gleichzeitig auch als Entlüftungsventil zu verwenden und dadurch letzteres als separates
Ventil einzusparen.
[0010] Durch eine Integration des erfindungsgemäßen Wegeventiles in das Filtergehäuse des
Filters ist eine besonders rationelle Herstellbarkeit gegeben.
[0011] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in schematischer Form in der Zeichnung dargestellt.
[0012] Es zeigen
- Fig. 1
- ein Fließschema einer Kraftstoffversorgungseinrichtung,
- Fig. 2
- ein in das Gehäuse eines Filters integriertes 3/2-Wegeventil mit einem geöffneten
Ausgang in den Rohraum des Filters,
- Fig. 3
- das 3/2-Wegeventil nach Fig. 2 mit einem geschlossenen Ausgang gegenüber dem Filterrohraum,
- Fig. 4
- das 3/2-Wegeventil nach Fig. 2 in einem Zustand, bei dem der Ausgang zu dem Filterrohraum
offen ist.
[0013] Das Fließschema in Fig. 1 zeigt die Funktion und den Aufbau einer Kraftstoffversorgungseinrichtung
auf, in der ein erfindungsgemäßes 3/2-Wegeventil eingesetzt ist.
[0014] Aus einem Tank 1 wird mit Hilfe einer Tank-Förderpumpe 2 Kraftstoff durch eine Vorlaufleitung
3 und einem Filter 8 an eine Druckerhöhungspumpe 4 vor oder innerhalb der Einspritzpumpe
5 gefördert. Aus der Druckerhöhungspumpe 4 wird nur ein Teil an Kraftstoff an die
Einspritzpumpe 5 geliefert, während der übrige Teil in eine Rücklaufleitung 6 gelangt,
in der dieser in einem 3/2-Wegeventil 7 ganz oder teilweise in den Tank 1 zurückgeführt
wird. Eine vollständige Rückführung in den Tank 1 durch das Wegeventil 7 erfolgt in
einer Stellung des Wegeventiles, in der dessen Teil b mit der Rücklaufleitung 6 verbunden
ist.
[0015] In der Vorlaufleitung 3 ist ein Kraftstoff-Filter 8 vorgesehen. Ein Teil des durch
die Druckerhöhungspumpe 4 rückgeführten Kraftstoffes kann bei einer entsprechenden
Stellung des Wegeventiles 7 dem aus der Vorlaufleitung 3 in das Filter einströmenden
Kraftstoff beigemischt werden. Bei einer solchen Stellung des Wegeventiles ist der
Teil a dieses Ventiles der Rücklaufleitung 6 zugeordnet. Stromab des Wegeventiles
7 ist eine Strömungsdrossel 9 vorgesehen. Das Wegeventil 7 arbeitet temperatur- und
druckabhängig. Unterhalb einer Temperatur des Kraftstoffrücklaufes in der Leitung
6 von beispielsweise 5° C ist ein Verschluß des Ausganges 10 des Wegeventiles 7 gegenüber
der Rohseite des Filters 8 nicht möglich. Bei in Betrieb befindlicher Einspritzpumpe
5 teilt sich der Kraftstoffrücklauf in diesem Ventil 7 auf zwei Teilströme auf, von
denen einer in den Tank 1 zurückfließt und der andere dem Filter 8 zugeführt wird.
Diese Betriebsweise dient dazu, den aus dem Tank 1 zu der Einspritzpumpe 5 geförderten
Kraftstoff durch den eine höhere Temperatur besitzenden Kraftstoffrücklauf zu erwärmen.
[0016] Hat der rücklaufende Kraftstoff in der Rücklaufleitung 6 eine Temperatur von beispielsweise
35° C erreicht, so sperrt das Wegeventil 7 die Zufuhr von rücklaufendem Kraftstoff
in das Kraftstoffilter 8, damit der Kraftstoff nicht über ein vorgegebenes gewünschtes
maximales Maß hinaus erwärmt wird. Der Temperaturbereich zwischen 5° und 35° C ist
eine durch die Konstruktion des erfindungsgemäßen Ventiles bedingte Schalthysterese,
nach der das Verschlußorgan des Ventiles aus seiner Verschlußstellung erst bei dem
unteren Temperaturwert in seine Offenstellung zurückgeht. Hierauf wird weiter unten
noch näher eingegangen werden.
[0017] Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung des Wegeventiles soll zumindest sicher gewährleistet
sein, daß einerseits unterhalb des unteren Temperaturwertes von beispielsweise 5°
C ein Verschluß des Ausganges 10 vermieden wird und daß andererseits oberhalb eines
vorgegebenen oberen Temperaturwertes von beispielsweise 35° C kein Kraftstoffrücklauf
durch das Filter mehr erfolgen kann. Zwischen den beiden genannten Temperaturgrenzwerten,
das heißt in dem hysteresebedingten Schaltbereich kommt es nicht darauf an, ob Kraftstoff
durch das Filter zurückfließt oder nicht.
[0018] Wie das 3/2-Wegeventil im einzelen aufgebaut ist und wirkt, um gleichzeitig als temperaturabhängig
arbeitender Strömungsteiler und als Entlüftungsventil dienen zu können, wird nachfolgend
anhand der Figuren 2 bis 4 erläutert.
[0019] Aus der Rücklaufleitung 6 tritt rückfließender Kraftstoff durch einen Einlaufstutzen
11 in das Wegeventil 7 ein und kann dieses in Richtung des Tanks 1 über einen Auslaufstutzen
12 verlassen. Durch einen schaltbaren Ausgang 10 kann ein Teilstrom des rückfließenden
Krafstoffes in das Filter 8 auf dessen Rohseite geführt werden.
[0020] Das Verschlußorgan des Wegeventiles 7 ist eine Membran 13 aus Bimetall. Diese Membran
13 wölbt sich temperaturabhängig in entgegengesetzte Richtungen, wobei lediglich die
gewölbten Zustände stabile Membranzustände sind. In der Fig. 2 ist eine Wölbung der
Membran 13 eingezeichnet, die diese bei einer Temperatur von beispielsweise unterhalb
5° C einnimmt. Die entgegengesetzte Wölbung, die die Membran 13 bei Temperaturen oberhalb
von 35° C einnimmt, geben die Figuren 3 und 4 wieder. In dem hysteresebedingten Temperaturbereich
zwischen 5° und 35° C sind beide Wölbungen möglich, und zwar je nachdem, bei welcher
Grenztemperatur der letzte Wölbungswechsel stattgefunden hat. Hat die Membran 13 ihre
Wölbung aus der in Fig. 2 angegebenen Lage bei Überschreiten von 35° C gewechselt,
erhält sie die Ausgangswölbung erst bei Unterschreiten der Temperatur unter den unteren
Grenzwert von 5° C zurück.
[0021] Die Membran 13 ist in dem Gehäuse des Wegeventiles 7 radial außen gelagert, wobei
sie um ihren Außenumfang in axialer Richtung umströmbar ist. Die Lagerung der Membran
13 radial außen ist derart, daß eine zumindest geringfügige axiale Verschiebbarkeit
gegeben ist. Diese axiale Verschiebbarkeit ermöglicht eine temperaturunabhängige Entlüftungsfunktion
des Ventiles und zwar auf folgende Weise.
[0022] Bei einer Richtung der Wölbung der Membran 13 nach Fig. 3 befindet sich die Membran
13 in einer Stellung, in der sie die Möglichkeit hat, den schaltbaren Ausgang 10 des
Ventiles 7 zu dem Rohraum des Filters 8 verschließen zu können. Indem diese Stellung
lediglich die Möglichkeit für einen Verschluß des schaltbaren Ausganges 10 darstellt,
bedarf es für einen Verschluß noch einer weiteren Voraussetzung. Diese besteht in
einem Druck, der axial auf die Membran in Richtung des schaltbaren Ausganges 10 gegeben
sein muß. Dieser Druck ist wiederum bei einer in Betrieb befindlichen Einspritzpumpe
5 mit zugehöriger Druckerhöhungspumpe 4 durch den in der Rücklaufleitung 6 rückfließenden
Kraftstoff gegeben. Denn durch die Druckerhöhungspumpe 4 ist der Druck des rückfließenden
Kraftstoffes höher als derjenige des durch die Vorlaufleitung 3 in das Filter 8 einströmenden
Kraftstoffes. Bei rückfließendem Kraftstoff wirkt nicht nur dessen Druck auf die Membran
13, sondern von diesem geht durch eine entsprechende Umlenkung in dem Wegeventil 7
auch noch ein Strömungsimpuls in Schließrichtung der Membran 13 aus. Die entsprechende
Strömungsumlenkung in dem Wegeventil 7 ist in Fig. 3 mit einem Strömungspfeil 14 gekennzeichnet.
[0023] Daß eine Entlüftung des Filters 8 bei einer Stellung der Membran 13 nach Fig. 2 gegeben
ist, ist ohne weiteres ersichtlich und bedarf daher keiner weiteren Erläuterung. Eine
solche Entlüftungsfunktion besitzt das Ventil 7 aber auch stets bei einer Wölbung
der Membran 13 entsprechend den Fig. 3 und 4, das heißt bei Temperaturen, die in dem
beschriebenen Beispiel bei oberhalb von 5° C liegen. Dies ergibt sich durch die axial
spielbehaftete Lagerung der Membran 13, durch die die Membran 13 nur schließen kann,
wenn sie entsprechend druckbeaufschlagt ist. Steht an der Membran 13 bei einem Befüllen
des Filters 8 gemäß der Darstellung in Fig. 4 lediglich Atmosphärendruck an der von
dem Filter 8 abgewandten Seite der Membran 13 an, so besitzt die Membran keine Dichtfunktion.
Dadurch kann ein Entlüftungsluftstrom 15 durch das Ventil 7 in Richtung des Tanks
1 abströmen.
[0024] Eine Dichtfunktion nach Fig. 3 nimmt die Membran 13 erst an, wenn das Wegeventil
7 mit von der Einspritzpumpe 5 rückgefördertem und unter einem entsprechenden Überdruck
stehenden Kraftstoff beaufschlagt wird. Damit ein solcher Überdruck gegenüber dem
Inneren des Filters 8 in dem Wegeventil 7 erhalten bleibt, ist dieses stromab mit
einer Drossel 9 versehen.
[0025] Das Füllen des Filters 8, beziehungsweise der gesamten Kraftstoffversorgungseinrichtung,
mit Kraftstoff kann dadurch erfolgen, daß zunächst von den Pumpen der Versorgungseinrichtung
allein die Tank-Förderpumpe in Betrieb genommen wird. Ein solcher Betrieb kann bei
einem Verbrennungsmotor in einem Kraftfahrzeug dadurch erreicht werden, daß der Motor
in Zündbereitschaft bei noch ausgeschalteter Motorzündung geschaltet wird.
[0026] Sobald die Einspritzpumpe arbeitet, daß heißt der Motor in Betrieb ist, wird sich
bei einer Ausgangslage der Membran 13 entsprechend der in Fig. 4 gezeichneten Form
eine Verschlußstellung dieser Membran gemäß der Darstellung in Fig. 3 ergeben. Um
eine möglichst vollständige Entlüftung eines Filters 8 beim Einfüllen mit Kraftstoff
erreichen zu können, sollte der Ausgang 10 bei Betriebslage des Filters 8 möglichst
lotrecht oben an dem Filtergehäuse vorgesehen sein.
1. 3/2-Wegentil mit lediglich einem schaltbaren Ausgang für eine Kraftstoffversorgungseinrichtung
eines Einspritz-Verbrennungsmotors, bei der
- der einzuspritzende Kraftstoff einer zwischen einem Tank und einer Einspritzpumpe
installierten Kreislaufleitung mit einem in der zu der Einspritzpumpe führenden Vorlaufleitung
angeordneten Filter entnommen wird,
- das 3/2 -Wegeventil in der Rücklaufleitung angeordnet und über seinen schaltbaren
Ausgang mit dem Rohraum des Filters verbunden ist,
- das Verschlußorgan für den schaltbaren Ausgang des Ventiles in Richtung seines für
ein Schalten notwendigen Verstellweges auf seiner einen Seite dem Druck innerhalb
des Filterrohraumes und auf seiner anderen Seite dem Druck in der Rücklaufleitung
stromauf des 3/2-Wegventiles ausgesetzt ist, (Druckzustand an dem Verschlußorgan)
- der schaltbare Ausgang bei Motorbetrieb temperaturabhängig geöffnet oder geschlossen
ist, wobei die Temperatur in Verschlußstellung höher als bei Offenstellung ist,
- der rücklaufende Kraftstoff mit einem Druck in das Wegeventil eintritt, der höher
ist, als derjenige in dem Rohraum des Filters,
gekennzeichnet durch die Merkmale,
der schaltbare Ausgang (10) des 3/2-Wegeventiles (7) zu dem Rohraum des Filters (8)
ist
a) unterhalb eines vorgebbaren Schalttemperaturbereiches nicht schließbar,
b) oberhalb dieses Schalttemperaturbereiches abhängig von dem Druckzustand an dem
Verschlußorgan verschlossen oder durchströmbar und
c) innerhalb des Schalttemperaturbereiches in einem Zustand nach einem der vorgenannten
Merkmale a oder b.
2. 3/2-Wegeventil nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch die Merkmale,
a) das Verschlußorgan des 3/2-Wegeventiles (7) ist eine radial außen umströmbare mit
axialem Spiel gelagerte Membran (13) aus sich temperaturabhängig verformendem Material,
b) die Membran (13) wölbt sich unter- und oberhalb des Schalttemperaturbereiches entgegengerichtet
und kann innerhalb des Schalttemperaturbereiches beide Formen annehmen,
c) lediglich gewölbte Formen der Membran (13) sind stabile Zustandsformen dieser Membran,
d) die Membran (13) ist auf ihrer einen Seite dem Inneren der Rückflußleitung (6)
und auf ihrer anderen Seite dem Rohraum des Filters (8) ausgesetzt,
e) die Membran (13) wirkt in einer ihrer beiden gewölbten stabilen Zustandsformen
als Verschlußmittel des schaltbaren Ausganges (10), indem sie sich an diesen Ausgang
bei einem zum Rohraum des Filters (8) herrschenden Druckgefälle durchflußsperrend
anlegt.
3. 3/2-Wegeventil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das 3/2-Wegeventil (7) an dem Gehäuse des Filters (8) angeordnet ist.
4. 3/2-Wegeventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der in den Rohraum des Filters (8) führende Ausgang (10) des 3/2-Wegeventiles
(7) eine Öffnung innerhalb des Filtergehäuses ist.
5. 3/2-Wegeventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der in den Rohraum des Filters (8) führende Ausgang (10) des Ventiles (7) in einem
in Einbaulage des Filters (8) lotrecht oberen Bereich des Filtergehäuses liegt.