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(11) |
EP 0 820 082 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.2004 Patentblatt 2004/14 |
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Anmeldetag: 12.07.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01H 23/14 |
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Elektrisches Schaltgerät
Electrical switch gear
Appareillage de commutation électrique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES FI FR GR NL SE |
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Priorität: |
17.07.1996 DE 19628754
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.01.1998 Patentblatt 1998/04 |
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Patentinhaber: ABB PATENT GmbH |
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68526 Ladenburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Maekler, Klaus
58579 Schalksmühle (DE)
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Vertreter: Miller, Toivo et al |
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ABB Patent GmbH
Postfach 1140 68520 Ladenburg 68520 Ladenburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 135 208 DE-U- 1 891 849
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DE-B- 1 215 797
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein elektrisches Schaltgerät mit einem Gehäuse mit wenigstens
drei von jeweils einem beweglichen Kontaktstück und wenigstens einem festen Kontaktstück
gebildeten Kontaktstellen, die in zueinander parallel angeordneten Schaltbahnen des
Gehäuses jeweils getrennt voneinander angeordnet sind, welche beweglichen Kontaktstücke
von einem zugeordneten um eine Schwenkachse bewegbaren Stellglied, zum Beispiel Schaltwippe,
beaufschlagbar sind, welches Stellglied das zugeordnete bewegliche Kontaktstück von
einer ersten Schaltstellung in eine zweite Schaltstellung bewegt.
[0002] Sogenannte Serienschalter sind seit langem bekannt. Serienschalter sind Schalter
mit wenigstens zwei nebeneinander angeordneten Schaltbahnen, in denen jeweils separate
Kontaktstellen angeordnet sind, die unabhängig voneinander betätigbar sind,. Hierbei
ist jeder Schaltbahn ein Betätigungselement, zum Beispiel eine Schaltwippe oder eine
Kipphebel, zugeordnet, das eine unabhängige Schaltbetätigung der betreffenden Kontaktstelle
und damit des betreffenden Stromkreises ermöglicht. Sollen unterschiedliche Stromkreise
gleichzeitig geschaltet werden, so ist dies möglich, indem die betreffenden Betätigungselemente
gleichzeitig beaufschlagt werden. Ein synchrones Schalten durch Betätigen eines einzigen
Betätigungselementes ist nicht möglich. Statt dessen werden in solchen Fällen einfache
Ausschalter vorgesehen, bei denen eine Trennung der Stromkreise nicht vorgesehen ist,
sondern die einen gemeinsamen Phasenanschluß aufweisen, der mittels einer Kontaktstelle
auf einen gegebenenfalls doppelt ausgeführten Ausgang geschaltet wird.
[0003] Bei flachen Schaltern für den Unterputzeinbau, das heißt für Schalter mit extrem
geringer Einbautiefe, zum Beispiel für den Einbau in dünne Zwischenwände, ergeben
sich hinsichtlich ihrer Gestaltung weitere Einschränkungen wegen des geringen Raumangebots,
was eine beliebige Gestaltung verhindert.
[0004] Im Dokument "DE-U-18 91 849" wird ein elektrisches Schaltgerät gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 offenbart.
[0005] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, ein Schaltgerät
der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß jede Schaltbahn einzeln oder zwei
Schaltbahnen gemeinsam schaltbar sind.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen angegeben.
[0007] Entsprechend der Erfindung ist daher vorgesehen, daß jeder Schaltbahn mit darin angeordneten
Kontaktstellen ein Stellglied zugeordnet ist, das unabhängig vom benachbarten Stellglied
betätigbar ist, daß alle Stellglieder eine gemeinsame Schwenkachse aufweisen und daß
jedes Stellglied Schaltnocken aufweist zur Betätigung wenigstens einer Kontaktstelle.
[0008] Dabei erweist es sich gemäß einer bevorzugten Weiterbildung als vorteilhaft, daß
jedes an einer Außenseite angeordnete Stellglied an seiner nach außen weisenden Seite
eine Anformung in Verlängerung der Schwenkachse aufweist, die mit einer korrespondierenden
Ausnehmung im Gehäuse zusammenarbeitet. Ferner ist hierbei auf der der Anformung gegenüberliegenden
Seite des Stellgliedes eine achsengleiche sacklochartige Ausnehmung vorgesehen, in
welche eine Steckachse einführbar ist. Außerdem weisen die dazwischen angeordneten
Stellglieder eine durchgehende Ausnehmung auf, durch welche die Steckachse hindurchgreift,
welche dazu dient, den Abstand zwischen den außen befindlichen Stellgliedern zu überbrücken
und so dafür zu sorgen, daß die Stellglieder in ihrer zugewiesenen Lage gehalten sind.
[0009] Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist die Steckachse in den sacklochartigen
Ausnehmungen der außen angeordneten Stellglieder formschlüssig gehalten, wobei die
Schwenkbeweglichkeit der Stellglieder unabhängig voneinander gewährleistet ist.
[0010] In vorteilhafter Weiterbildung dieses Merkmals kann die Steckachse in den sacklochartigen
Ausnehmungen der außen angeordneten Stellglieder verrastbar sein. So kann wahlweise
an der Steckachse oder in der sacklochartigen Ausnehmung im Stellglied eine ringförmige
Anformung oder eine Ringnut vorgesehen sein, welche mit einer hierzu kompatiblen Formgebung
am jeweiligen Gegenstück zusammenarbeitet, das heißt zum Beispiel, ein an der Steckachse
angeformter Ringwulst greift in eine entsprechende Ringnut in der sacklochartigen
Ausnehmung ein.
[0011] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann ein Stellglied an seiner
der Außenseite abgewandten Seite eine die benachbarte Schaltbahn überbrückende und
von der Steckachse durchgriffene Anformung aufweisen, an welcher zusätzliche Schaltnocken
zur Betätigung der Kontaktstelle in der benachbarten Schaltbahn angeformt sind. Diese
Gestaltung erlaubt die wahlweise Verwendung von gleichförmigen Stellgliedern in einem
erfindungsgemäßen Schaltgerät, wenn jede Schaltbahn unabhängig voneinander schaltbar
ausgebildet sein soll.
[0012] Statt dessen kann aber auch ein einfaches Stellglied sowie ein so bezeichnetes Doppelstellglied
entsprechend der vorher beschriebenen Ausgestaltung in ein und demselben Schaltgerät
Verwendung finden, welches gleichzeitig die Betätigung zweier benachbarter Schaltbahnen
sicherstellt, indem an das mit Schaltnocken versehene Stellglied zusätzlich eine Schaltbrücke
angeformt ist mit daran angeformten Schaltnocken für die Betätigung der Kontaktstelle
in der benachbarten Schaltbahn.
[0013] Gemäß einer hierzu alternativen Variante kann auch jedes Stellglied an einer Seitenfläche
mit Anformungen versehen sein, die mit hierzu kompatiblen Anformungen oder Ausnehmungen
an einem benachbarten Stellglied korrespondieren, das heißt mit diesem im formschlüssigen
Eingriff sind und gemeinsam betätigbar sind, so daß die Betätigung der beiden quasi
miteinander verrasteten Stellglieder synchron erfolgt.
Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, daß die Stellglieder bevorzugterweise
als Schaltwippe ausgebildet sind, was im Hinblick auf eine angestrebte geringe Bauhöhe
beziehungsweise Bautiefe vorteilhaft ist.
[0014] Diese und weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung sind
Gegenstand der Unteransprüche.
[0015] Anhand eines in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels sollen
die Erfindung, vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen sowie besondere Vorteile
der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
[0016] Es zeigen
- Fig. 1
- eine Schrägansicht auf eine erste Anordnung von Stellgliedern gemäß der Erfindung;
- Fig. 2
- ein Querschnitt der Anordnung gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Schrägansicht auf eine zweite Anordnung von Stellgliedern gemäß der Erfindung;
- Fig. 4
- ein Querschnitt der Anordnung gemäß Fig. 3;
- Fig. 5
- eine Schrägansicht auf eine dritte Anordnung von Stellgliedern gemäß der Erfindung
und
- Fig. 6
- ein Querschnitt der Anordnung gemäß Fig. 5.
[0017] In Fig. 1 ist eine erste Anordnung 10 von jeweils als Schaltwippe ausgebildeten Stellgliedern
12, 14 für ein nicht näher dargestelltes elektrisches Schaltgerät mit drei in Schaltbahnen
angeordneten Schalterpolen in Schrägansicht dargestellt, dessen in den Schaltbahnen
angeordnete Schaltkontakte von Schaltnocken 18 betätigt werden, die an den Schaltwippen
12, 14 angeformt sind.
[0018] Die Schaltwippen 12, 14 sind, wie aus der Darstellung in Fig. 2 ersichtlich, mittels
einer alle Schaltwippen 12, 14 durchgreifenden Steckachse 20 koaxial gehalten. An
den nach außen weisenden Seiten der beiden außen befindlichen Stellglieder 12, 16
sind koaxiale Zapfen 22 angeformt, welche mit entsprechenden, am ebenfalls nicht dargestellten
zugehörigen Gehäuse des Schaltgeräts befindlichen Einformungen beziehungsweise Ausnehmungen,
die als Führungen dienen, zusammenarbeiten und hiermit die Schwenklagerung der Schaltwippen
12, 14 bilden.
[0019] Wie in Fig. 2 dargestellt, ist an den außen befindlichen Schaltwippen 12 die jeweilige
Außenwand durchgehend ausgebildet und dient sowohl als Anformfläche für die Zapfen
22 als auch als Begrenzung für sacklochartige Ausnehmungen 24, in welche die Steckachse
20 von der Innenseite her eingreift. Hierbei verhindert die Steckachse 20 ein Herausgleiten
der Zapfen 22 und damit der Schaltwippen 12, 16 aus den Führungen am Gehäuse.
[0020] In den Fig. 3 und 4 ist jeweils eine zweite Anordnung 11 von erfindungsgemäßen Schaltwippen
12, 13 dargestellt, bei welcher eine Schaltwippe 12 so ausgebildet ist, wie zuvor
beschrieben, während eine zweite Schaltwippe 16 mit einer.koaxialen Anformung 17 versehen
ist, die ähnlich einem Hohlzylinder ausgebildet ist und deren Länge der Breite einer
mittleren Schaltwippe 14 entspricht.
[0021] Diese Gestaltung der Schaltwippen 12, 16 ermöglicht, bei dem zugrundeliegenden dreipoligen
Schaltgerät die separate Betätigung eines Schalterpols und die gemeinsame Betätigung
der beiden übrigen Schalterpole.
[0022] Auch bei dieser Anordnung 11 ist eine Steckachse 20 vorgesehen, welche die Schaltwippen
12, 16 einschließlich der zylindrischen Anformung 17 koaxial durchgreift, wobei die
Ausnehmungen 24 in den Schaltwippen 12, 16 jeweils sacklochartig gestaltet sind.
[0023] In den Fig. 5 und 6 ist eine dritte Anordnung von erfindungsgemäßen Schaltwippen
12 dargestellt die der ersten Anordnung weitestgehend entspricht. Anders als dort
ist jedoch die mittlere Schaltwippe 14 weggelassen, während die außen liegenden Schaltwippen
12 in identischer Ausführung wie in der ersten Anordnung 10 gezeigt, vorhanden sind.
[0024] Diese Ausgestaltung wird dann vorgesehen, wenn mit einem einpoligen Schalter mehrere
elektrische Stromkreise beziehungsweise Verbraucher gleichzeitig aus einem Strompfad
gespeist werden sollen. Dementsprechend werden die Anschlußkontakte der mittleren
Schaltbahn einer äußeren Schaltbahn zugeordnet, so daß deren elektrische Versorgung
durch Betätigung des betreffenden Schaltkontakts erfolgt.
[0025] Für alle Schaltwippen 12, 14, 16 gilt, daß sie kastenförmig ausgebildet sind, wobei
ihre Betätigungsseite jeweils offen ist. Eine hier nicht dargestellte Abdeckung kann
auf die zugeordneten Schaltwippen 12, 14, 16 aufgesetzt werden. Die Größe der Schaltwippen
12, 14, 16 kann, wie in den Ausführungsbeispielen gezeigt, unterschiedlich sein entsprechend
der vorgesehenen Einbaugeometrie.
1. Elektrisches Schaltgerät mit einem Gehäuse mit drei von jeweils einem beweglichen
Kontaktstück und einem festen Kontaktstück gebildeten Kontaktstellen, die in zueinander
parallel angeordneten Schaltbahnen des Gehäuses jeweils getrennt voneinander angeordnet
sind, welche beweglichen Kontaktstücke von einem zugeordneten um eine Schwenkachse
bewegbaren Stellglied beaufschlagbar sind, welches Stellglied das zugeordnete bewegliche
Kontaktstück von einer ersten Schaltstellung in eine zweite Schaltstellung bewegt,
wobei mindestens zwei Schaltbahnen mit darin angeordneten Kontaktstellen ein Stellglied
(12, 14, 16) zugeordnet ist, das unabhängig vom benachbarten Stellglied (12, 14, 16)
betätigbar ist, alle Stellglieder (12, 14, 16) eine gemeinsame Steckachse (20) als
Schwenkachse aufweisen und jedes Stellglied (12, 14, 16) Schaltnocken (18) zur Betätigung
wenigstens einer Kontaktstelle aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden an einer Außenseite angeordneten Stellglieder (12, 16) an ihrer nach außen
weisenden Seite einen angeformten Zapfen (22) in Verlängerung der Schwenkachse aufweisen,
welche Zapfen (22) mit einer korrespondierenden Ausnehmung im Gehäuse zusammenarbeiten
und dass auf der dem angeformten Zapfen (22) gegenüberliegenden Seite des Stellgliedes
(12, 16) eine achsengleiche sacklochartige Ausnehmung (24) vorgesehen ist, in welche
die Steckachse (20) einführbar ist.
2. Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckachse (20) in den sacklochartigen Ausnehmungen (24) der außen angeordneten
Stellglieder (12, 16) formschlüssig gehalten ist.
3. Schaltgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckachse in den sacklochartigen Ausnehmungen (24) der außen angeordneten Stellglieder
(12, 16) verrastbar ist.
4. Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein außen angeordnetes Stellglied (16) an seiner dem angeformten Zapfen (22) abgewandten
Seite eine die benachbarte Schaltbahn überbrückende und von der Steckachse (20) durchgegriffene
hohlzylindrische Anformung (17) aufweist, an welcher zusätzliche Schaltnocken (18)
zur Betätigung der Kontaktstelle in der benachbarten Schaltbahn angeformt sind.
5. Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils benachbarte Stellglieder (12, 14, 16) mittels an ihren Grenzflächen angeordneter,
zueinander kompatibler Anformungen und Einformungen formschlüssig miteinander im Eingriff
und gemeinsam betätigbar sind.
6. Schaltgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellglied (12, 14, 16) jeweils als Schaltwippe ausgebildet ist.
1. An electrical switching device with a housing with three contact points formed each
by a movable contact tip and a fixed contact tip, which contact points are arranged
separate from each other in mutually parallel arranged switching paths of the housing,
which movable contact tips can be actuated by an associated actuator which is movable
about a swiveling axis and which actuator moves the associated movable contact tip
from a first switching position to a second switching position, with at least two
switching paths with contact points arranged therein being associated with at least
one actuator (12, 14, 16) which can be actuated independent from the adjacent actuator
(12, 14, 16), with all actuators (12, 14, 16) having a common full-floating axle (20)
as a swiveling axis and each actuator (12, 14, 16) having operating cams (18) for
actuating at least one contact point, characterized in that the two actuators (12, 16) arranged on one outer side comprise an attached pin (22)
on their outwardly facing side in extension of the swiveling axis, which pins (22)
cooperate with a corresponding recess in the housing and that on the side of the actuator
(12, 16) which is opposite of the attached pin (22) there is provided an axially equivalent
pocket-hole-like recess (24) into which the full-floating axle (20) can be inserted.
2. A switching device as claimed in claim 1, characterized in that the full-floating axle (20) is held in a positive-locking fashion in the pocket-hole-like
recesses (24) of the actuators (12, 16) arranged on the outside.
3. A switching device as claimed in claim 2, characterized in that the full-floating axle can be latched into the pocket-hole-like recesses (24) of
the actuators (12, 16) arranged on the outside.
4. A switching device as claimed in one of the claims 1 to 3, characterized in that an outwardly arranged actuator (16) comprises a hollow-cylindrical shaped part (17)
on its side averted from the attached pin (22), which shaped part bridges the adjacent
switching path and is penetrated by the full-floating axle (20) and on which are shaped
additional operating cams (18) for actuating the contact point in the adjacent switching
path.
5. A switching device as claimed in one of the claims 1 to 3, characterized in that mutually adjacent actuators (12, 14, 16) can be brought into mutual engagement and
can be actuated jointly by means of shaped and inwardly molded parts which are arranged
on their boundary surfaces and are mutually compatible with each other.
6. A switching device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the actuator (12, 14, 16) is arranged as a switching rocker.
1. Appareil de commutation électrique avec un boîtier pourvu de trois points de contacts
formés chacun par un élément de contact mobile et un élément de contact fixe, qui
sont disposés séparément les uns des autres sur des trajets de commutation du boîtier
disposés parallèlement les uns aux autres, les éléments de contact mobiles pouvant
être sollicités par un organe de réglage mobile autour d'un axe de pivotement, lequel
organe de réglage déplace l'élément de contact mobile correspondant d'une première
position de commutation à une seconde position de commutation, au moins deux trajets
de commutation avec des points de contact disposés sur ceux-ci étant associés à un
organe de réglage (12, 14, 16), qui peut être actionné indépendamment de l'organe
de réglage (12, 14, 16) voisin, tous les organes de réglage (12, 14, 16) présentant
un même axe enfichable (20) servant d'axe de pivotement et chaque organe de réglage
(12, 14,16) présentant des cames de commutation (18) pour actionner au moins un point
de contact, caractérisé en ce que les deux organes de réglage (12, 16) disposés sur un côté extérieur présentent sur
leur côté orienté vers l'extérieur une moulure en forme de cône (22) dans le prolongement
de l'axe de pivotement, lesquels cônes (22) coopèrent avec un évidement correspondant
du boîtier, et en ce qu'il est prévu du côté de l'organe de réglage (12, 16) faisant face à la moulure en
forme de cône (22) un évidement (24) en forme de trou borgne coaxial dans lequel l'axe
enfichable (20) peut être introduit.
2. Appareil de commutation selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'axe enfichable (20) est retenu par engagement de la forme dans les évidements en
forme de trou borgne (24) des organes de réglage (12, 16) extérieurs.
3. Appareil de commutation selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'axe enfichable peut être emboîté dans les évidements en forme de trou borgne (24)
des organes de réglage (12, 16) extérieurs.
4. Appareil de commutation selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un organe de réglage (16) disposé à l'extérieur présente sur son côté opposé à la
moulure en forme de cône (22) une moulure en forme de cylindre creux (17) enjambant
le trajet de commutation voisin et entourée par l'axe de commutation (20), sur laquelle
sont formées des cames de commutation (18) supplémentaires pour l'actionnement du
point de contact du trajet de commutation voisin.
5. Appareil de commutation selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les organes de réglage (12, 14, 16) contigus peuvent être mis en prise l'un avec
l'autre et actionnés ensemble au moyen de moulures en relief et en creux formées sur
leurs surfaces limitrophes et compatibles entre elles.
6. Appareil de commutation selon l'une ou l'ensemble des revendications précédentes,
caractérisé en ce que chaque organe de réglage (12, 14, 16) est conçu comme une bascule de commutation.