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EP 0 820 084 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.04.2004 Patentblatt 2004/15 |
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Anmeldetag: 14.07.1997 |
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Betätigungsvorrichtung für Leistungsschaltgeräte
Operating device for circuit breakers
Dispositif de commande pour disjoncteurs
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
18.07.1996 DE 19628885
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.01.1998 Patentblatt 1998/04 |
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Patentinhaber: Moeller GmbH |
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53115 Bonn (DE) |
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Erfinder: |
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- Zabrocki, Bogdan
53819 Neunkirchen-Seelscheid (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 003 328 DE-C- 4 304 769
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DE-A- 4 201 026
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung zum Ein- und Ausschalten von Leistungsschaltgeräten,
insbesondere für mehrphasige Motorschutzschalter.
[0002] Aus der DE 43 04 769 C1 ist eine derartige Betätigungsvorrichtung bekannt, die aus
einem Drehknebel und einem Schaltschloß besteht, das mittels eines Kniehebels und
eines Übertragungsteiles auf die beweglichen und mit zwei Festkontakten je Phase in
und außer Verbindung bringbaren Kontaktbrücken wirkt, wobei der Kniehebel durch die
Wirkungskette von Drehknebel, einer Betätigungswelle und einer Schaltkulisse in die
Einschaltlage bewegt wird, in der sich ein Stützhebel an einer Klinkenwippe abstützt
und dem Kniehebel eine stabile Stellung gewährt, jedoch bei Handabschaltung oder bei
Fehlerauslösung durch thermische oder elektromagnetische Auslöser plötzlich zusammenbricht
und eine Schnellabschaltung des Leistungsschaltgerätes bewirkt. Nach DE 30 03 328
C2 ist eine weitere Betätigungsvorrichtung für einen Motorschutzschalter bekannt,
der von einem die Anschlußklemmen sowie die Schaltkontakte aufnehmenden Gehäuseunterteil
und einem eine Betätigungsvorrichtung sowie Auslösemittel aufnehmenden Gehäuseoberteil
besteht. Die Betätigungsvorrichtung besteht aus einem Schaltschloß, dessen Schaltkulisse
von jeweils einer Drucktaste zum öffnen und Schließen der Schaltkontakte zu betätigen
ist. Die Drucktasten sind im Gehäuseoberteil gelagert und reichen mit Bedienflächen
nach außen. Der Nachteil dieser bekannten Betätigungsvorrichtungen ist, daß sie ausschließlich
entweder nur durch einen Drehknebel oder nur durch Drucktasten zu betätigen sind.
[0003] Aus der DE 42 01 026 A1 ist ein Trennschalter mit veränderlicher Handbetätigung bekannt,
bei dem zur Veränderung der Betätigungsart sowohl das Schaltschloß als auch die Betätigungswelle
zu verändern sind. Aus der DE 41 37 890 A1 ist eine Betätigungsvorrichtung bekannt,
wobei Schnappschaltanordnungen je nach Wahl durch einen Drehknebel oder durch Drucktasten
zu betätigen ist. Weder Drehknebel noch Drucktasten nehmen nach dem Loslassen eine
dem Schaltzustand der Schnappschaltanordnungen gemäße Position ein, die bei Leistungsschaltgeräten
vorgeschrieben ist. Nach DE 21 35 977 A1 kann ein Schaltelement wahlweise mit einem
Drehknebel oder einem Druckknopf gegen eine Rückstellfeder verschoben werden, wobei
für die Übertragung der Dreh- bzw. Schubbewegung auf das Schaltelement unterschiedliche
Stifte und für die Aufrechterhaltung der Schaltstellung unterschiedliche Arretiermittel
eingesetzt werden. Diese Betätigungsvorrichtung kann auf eine Betätigungsvorrichtung
für ein übliches Schaltschloß mit dreh- oder kippbetätigten Teilen übernommen werden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Betätigungsvorrichtung der eingangs
genannten Art anzugeben, die nach Wahl durch einen Drehknebel oder durch Drucktasten
zu betätigen ist.
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Durch
die wahlweise Verwendung eines ersten und eines zweiten Gehäuseoberteils mit einem
Drehknebel bzw. zwei Drucktasten ist es dem Hersteller bzw. dem Anwender gestattet,
die Betätigung des Leistungsschaltgerätes an das gewünschte Erfordernis einfach und
unproblematisch anzupassen, ohne daß es dazu Änderungen der physikalischen Eigenschaften
der übrigen Bauteile des Leistungsschaltgerätes, insbesondere des Schaltschlosses,
beispielsweise hinsichtlich der Entklinkungs-, Einschalt-, Kontaktkräfte etc., bedarf.
Dies wird dadurch erreicht, daß die Drucktasten unter Umgehung der Betätigungswelle
in der vorgeschlagenen Weise direkt auf die Schaltkulisse einwirken. Auf die Drucktasten
wirkende Rückstellfedern, welche eine ständige Wirkverbindung der Drucktasten mit
der Schaltkulisse gewährleisten, erlauben eine beliebige Einbaulage des Schaltgerätes.
[0006] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Drucktasten sind in vorteilhafter Weise im zweiten vormontierten Gehäuseoberteil
unverlierbar gelagert. Zweckmäßig sollte das zweite Gehäuseoberteil gegenüber dem
ersten Gehäuseoberteil eine größere Bauhöhe aufweisen, damit die Betätigungswelle
von außen unzugänglich ist und um Führungsflächen für die gelagerten Drucktasten zu
bilden. In diesem Falle ist es ebenfalls zweckmäßig, zur Einstellung der einheitlichen
Auslöser von außen zugängliche Einstellmittel mit einer angepaßten unterschiedlichen
Bauhöhe vorzusehen. Ebenfalls zweckmäßig ist die unverlierbare Lagerung der Rückstellfedern
im vormontierten zweiten Gehäuseoberteil. Öffnungen in der Drucktaste zur Handeinschaltung
ermöglichen das Abschließen des Schaltgerätes im ausgeschalteten Zustand, das heißt,
wenn nach Drücken der Drucktaste zur Handabschaltung die aus dem zweiten Gehäuseoberteil
herausgetretene Drucktaste zur Handeinschaltung die Öffnungen zum Einhängen von Bügelschlössern
freigibt. Dabei verhindert die in ihrer Einschaltstellung verharrende Schaltkulisse
das Herausziehen der Drucktaste im eingeschalteten Zustand, um ein fehlerhaftes Abschließen
des Schaltgerätes auszuschließen. Dies wird vorteilhafterweise durch den formschlüssigen
Eingriff eines Sperrnockens der Schaltkulisse in eine Sperrkulisse der Drucktaste
zur Handeinschaltung bewirkt.
[0007] Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel, aus dem weitere Einzelheiten
und Vorteile zu ersehen sind, näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung
zeigt
- Figur 1:
- ein Leistungsschaltgerät mit einem ersten Betätigungsmittel in perspektivischer Darstellung;
- Figur 2:
- das Leistungsschaltgerät aus Fig. 1 mit einem zweiten Betätigungsmittel in perspektivischer
Darstellung;
- Figur 3:
- das geöffnete Leistungsschaltgerät aus Fig. 1 und Fig. 2 mit beiden alternativen Gehäuseoberteilen
in perspektivischer Darstellung;
- Figur 4:
- das im ausgeschalteten Zustand befindliche Leistungsschaltgerät aus Fig. 2 in einer
längsgeschnittenen Detaildarstellung;
- Figur 5:
- das im eingeschalteten Zustand befindliche Leistungsschaltgerät aus Fig. 2 in einer
längsgeschnittenen Detaildarstellung.
[0008] Nach Fig. 1 bis Fig. 3 enthält das Leistungsschaltgerät 1, beispielsweise ein mehrphasiger
Motorschutzschalter, ein von einem ersten Betätigungsmittel 21 oder von einem zweiten
Betätigungsmittel 22 zu beaufschlagendes Schaltschloß 3. Das Schaltschloß 3 besteht
in bekannter Weise aus einer Betätigungswelle 31, einer mit dieser wirkverbundenen
und drehgelagerten Schaltkulisse 32, einem Stützhebel, einem auf bewegliche Kontaktbrücken
wirkenden Kniehebel und einer Schloßhalterung 33 zur Halterung des Schaltschlosses
3 in einem Gehäuseunterteil 4 des Leistungsschaltgerätes 1. In nicht dargestellter
Weise stützt sich in Einschaltlage der Stützhebel gegen eine Klinkenwippe ab und das
Schaltschloß 3 bricht bei Handabschaltung oder bei Fehlerauslösung mittels thermischer
Auslöser 5 oder elektromagnetischer Auslöser durch Lösen der Klinkenwippe vom Stützhebel
schnellabschaltend zusammen. Ein erstes Gehäuseoberteil 61 oder ein zweites Gehäuseoberteil
62, ist mit dem Gehäuseunterteil 4 zu verbinden und deckt das Schaltschloß 3, die
Auslöser 5 und ein- und ausgangsseitige Klemmenräume 7 ab. Das als Drehknebel ausgebildete
erste Betätigungsmittel 21 sitzt vor dem ersten Gehäuseoberteil 61 und ist mit der
Betätigungswelle 31 zu verbinden, die seinerseits auf die Schaltkulisse 32 wirkt.
Das zweite Betätigungsmittel 22 ist im zweiten Gehäuseoberteil 62 gelagert und als
eine Drucktaste zur Handeinschaltung 221 sowie als eine Drucktaste zur Handabschaltung
222 ausgebildet. Die Drucktasten 221 und 222 stehen unter Umgehung der Betätigungswelle
31 direkt mit der Schaltkulisse 32 in Wirkverbindung, wobei sie hinsichtlich der Drehachse
321 der Schaltkulisse 32 entgegengesetzt wirken. Das erste Betätigungsmittel 21 und
das zweite Betätigungsmittel 22 sind wahlweise einsetzbar. Das erste Gehäuseoberteil
61 ist mit einem Durchbruch 611 zur Verbindung des ersten Betätigungsmittels 21 mit
der Betätigungswelle 31 versehen. Das zweite Gehäuseoberteil 62 ist dagegen mit Durchbrüchen
621 und 622 zur Aufnahme der Drucktasten 221 und 222 versehen. Das zweite Gehäuseoberteil
62 weist gegenüber dem ersten Gehäuseoberteil 61 eine Bauhöhe auf, die im wesentlichen
um die vom Schaltschloß 3 vorstehende Länge der Betätigungswelle 31 und hauptsächlich
um die Höhe von Führungsflächen 2211 bzw. 2221 der Drucktasten 221 und 222 größer
ist. Dadurch sind zwei vormontierte Gehäuseoberteile 61 und 62 geschaffen, wobei die
zweiten Betätigungsmittel 22 mit weiter unten zu beschreibenden Rückstellfedern im
zweiten Gehäuseoberteil 62 unverlierbar gelagert sind und durch den Hersteller bzw.
Anwender beide Gehäuseoberteile 61 bzw. 62 wahlweise verwendbar bzw. austauschbar
sind. Zum Einstellen der Auslöser 5 ist ein erstes Einstellmittel 51 sowie ein zweites
Einstellmittel 52 vorgesehen, die unterschiedliche Achslängen zur Anpassung an die
unterschiedlichen Bauhöhen des ersten Gehäuseoberteiles 61 bzw. des zweiten Gehäuseoberteiles
62 besitzen. Dazu weist das zweite Einstellmittel 52 einen zusätzlichen Zwischenschaft
521 auf. Die Einstellmittel 51 und 52 sind über jeweils einen weiteren Durchbruch
613 des ersten Gehäuseoberteiles 61 bzw. einen weiteren Durchbruch 623 des zweiten
Gehäuseoberteiles 62 von außen zugängig.
[0009] Nach Fig. 4 und Fig. 5 ist eine Rückstellfeder 2212 für die Drucktaste zur Handeinschaltung
221 bzw. eine Rückstellfeder 2222 für die Drucktaste zur Handabschaltung 222 vorgesehen.
Dadurch sind die Drucktasten 221 und 222 in ständiger Anlage mit der Schaltkulisse
32. Die als Zugfedern ausgebildeten Rückstellfedern 2212 und 2222 sind einerseits
in einer jeweiligen Sackbohrung 2213 bzw. 2223 der zugehörigen Drucktaste 221 bzw.
222 geführt sowie endseitig festgelegt und anderseits im zweiten Gehäuseoberteil 62
festgelegt. Damit nehmen die Drucktasten 221 und 222 in jeder Gebrauchslage des Leistungsschaltgerätes
1 eine bezüglich der Schaltkulisse 32 definierte Lage ein. Die Rückstellfedern können
in entsprechender Anordnung auch als Druck- oder als Blattfedern ausgebildet sein.
[0010] Nach Fig. 3 ist die Schloßhalterung 33 mit einer ersten Aussparung 331, durch welche
die Betätigungswelle 31 reicht, versehen. Weiterhin ist nach Fig. 3 bis Fig. 5 die
Schloßhalterung 33 mit einer zweiten Aussparung 332, durch welche die Drucktaste zur
Handeinschaltung 221 mit einem Eingriffsstößel 2214 reicht, sowie mit einer dritten
Aussparung 333, durch welche die Drucktaste zur Handabschaltung 222 mit einem Eingriffsstößel
2224 reicht, versehen. Damit ist das Schaltschloß 3 ohne die Vornahme anderer Maßnahmen
je nach Wahl sowohl für das Betreiben über das erste Betätigungsmittel 21 als auch
für das Betreiben über das zweite Betätigungsmittel 22 geeignet.
[0011] Nach Fig. 4 und Fig. 5 weist die Drucktaste zur Handeinschaltung 221 eine öffnung
2215 zum Abschließen des Leistungsschaltgerätes 1 im ausgeschalteten Zustand mittels
eines einzuhängende Bügelschlosses auf. Beim Niederdrücken der Drucktaste zur Handabschaltung
222 wird die Drucktaste zur Handeinschaltung 221 mittels der Gegenwirkung über die
Schaltkulisse 32 entgegen der Kraftwirkung ihrer Rückstellfeder 2212 aus dem zweiten
Gehäuseoberteil 62 herausgedrückt und gibt dabei die öffnung 2215 frei. Die Schaltkulisse
32 ist mit einem angeformten Sperrnocken 322 versehen, der in der Einschaltlage der
Schaltkulisse 32 in eine eingeformte Sperrkulisse 2216 der Drucktaste zur Handeinschaltung
221 formschlüssig eingreift. Durch diesen Formschluß zwischen der Schaltkulisse 32
und der Drucktaste zur Handeinschaltung 221 kann diese bei eingeschaltetem Leistungsschaltgerät
1 nicht aus dem zweiten Gehäuseoberteil 62 herausgezogen werden. In diesem Zustand
des Leistungsschaltgerätes 1 ist der Anwender folglich daran gehindert, die Betätigungsvorrichtung
unter Vortäuschung eines abgeschalteten Zustandes über die Öffnung 2215 gefahrbringend
abzuschließen.
1. Betätigungsvorrichtung für Leistungsschaltgeräte, insbesondere für mehrphasige Motorschutzschalter
mit einem von einem Betätigungsmittel (21; 22) zu beaufschlagenden Schaltschloß (3),
bestehend aus einer Betätigungswelle (31), einer mit dieser wirkverbundenen und drehgelagerten
Schaltkulisse (32), einem Stützhebel, einem auf bewegliche Kontaktbrücken wirkenden
Kniehebel und einer Schloßhalterung (33) zur Halterung des Schaltschlosses (3) in
einem Gehäuseunterteil (4) des Leistungsschaltgerätes (1), wobei sich in Einschaltlage
der Stützhebel gegen eine Klinkenwippe abstützt und das Schaltschloß (3) bei Handabschaltung
oder bei Fehlerauslösung mittels thermischer oder elektromagnetischer Auslöser (5)
durch Lösen der Klinkenwippe vom Stützhebel schnellabschaltend zusammenbricht, wobei
die Betätigungsvorrichtung
gekennzeichnet ist durch
- ein erstes und ein zweites Gehäuseoberteil (61; 62), das mit dem Gehäuseunterteil
(4) zu verbinden ist und wenigstens das Schaltschloß (3) abdeckt;
- ein vor das erste Gehäuseoberteil (61) zu setzendes sowie über einen Durchbruch
(611) direkt mit der Betätigungswelle (31) in Wirkverbindung zu bringendes, als Drehknebel
ausgebildetes, erstes Betätigungsmittel (21);
- ein im zweiten Gehäuseoberteil (62) gelagertes sowie mit der Schaltkulisse (32)
in Wirkverbindung zu bringendes, als jeweils eine Drucktaste zur Handeinschaltung
(221) bzw. eine Drucktaste zur Handabschaltung (222) ausgebildetes, zweites Betätigungsmittel
(22), wobei die Drucktasten (221, 222) hinsichtlich der Drehachse (321) der Schaltkulisse
(32) entgegengesetzt wirken und durch Rückstellfedern (2212, 2222) in ständiger Anlage mit der Schaltkulisse (32) bringbar
sind; und durch die
- wahlweise Einsetzbarkeit des ersten Betätigungsmittels (21) mit dem ersten Gehäuseoberteil
(61) oder des zweiten Betätigungsmittels (22) mit dem zweiten Gehäuseoberteil (62)
unter Belassung der übrigen Teile des Leistungsschaltgerätes (1), wobei die Drucktasten
(221, 222) unter Umgehung der Betätigungswelle (31) direkt auf die Schaltkulisse (32)
einwirken.
2. Betätigungsvorrichtung nach vorstehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drucktasten (221, 222) im zweiten Gehäuseoberteil (62) unverlierbar gelagert
sind.
3. Betätigungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Gehäuseoberteil (62) gegenüber dem ersten Gehäuseoberteil (61) eine Bauhöhe
aufweist, die im wesentlichen um die vom Schaltschloß (3) vorstehende Länge der Betätigungswelle
(31) bzw. um die Höhe von Führungsflächen (2211, 2221) der Drucktasten (221, 222)
größer ist.
4. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Auslöser-Einstellmittel (51, 52) unterschiedlicher Achslänge einsetzbar sind, die
an die Bauhöhen des ersten bzw. des zweiten Gehäuseoberteiles (61, 62) angepaßt sind.
5. Betätigungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellfedern (2212, 2222) im zweiten Gehäuseoberteil (62) gehalten werden.
6. Betätigungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schloßhalterung (33) mit Aussparungen (331, 332, 333) für die Betätigungswelle
(31) und für Eingriffsstößel (2214, 2224) der Drucktasten (221, 222) auf die Schaltkulisse
(32) versehen ist.
7. Betätigungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktaste zur Handeinschaltung (221) einerseits mindestens eine Öffnung (2215)
zum Abschließen des Leistungsschaltgerätes (1) im ausgeschalteten Zustand mittels
einzuhängender Bügelschlösser aufweist und anderseits von der Schaltkulisse (32) am
Herausziehen aus dem Gehäuseoberteil gehindert ist.
8. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkulisse (32) mit einem Sperrnocken (322) versehen ist, der in eine Sperrkulisse
(2216) der Drucktaste zur Handeinschaltung (221) formschlüssig eingreift.
1. Actuating apparatus for power switching devices, in particular for polyphase motor
circuit breakers having a breaker mechanism (3) which can be acted on by an actuating
means (21; 22), comprising an actuating shaft (31), a switching link (32) which is
operatively connected to said actuating shaft (31) and is mounted such that it can
rotate, a support lever, a toggle lever acting on the moving contact links, and a
mechanism holder (33) for holding the breaker mechanism (3) in a lower enclosure part
(4) of the power switching device (1), the support lever being supported in the connected
position against a latching rocker, and, in the event of manual disconnection or of
unwanted tripping by means of thermal or electromagnetic releases (5), the breaker
mechanism (3) tripping so as to cause rapid disconnection by the support lever releasing
the latching rocker, the actuating apparatus being
characterized by
- a first and a second upper enclosure part (61; 62), which can be connected to the
lower enclosure part (4) and covers at least the breaker mechanism (3);
- a first actuating means (21), which is in the form of a rotating knob, can be placed
in front of the first upper enclosure part (61) and can be operatively connected directly
to the actuating shaft (31) via an aperture (611);
- a second actuating means (22), which is mounted in the second upper enclosure part
(62), can be operatively connected to the switching link (32), and is in each case
in the form of, a pushbutton for manual connection (221) or a pushbutton for manual
disconnection (222), the pushbuttons (221, 222) working in opposition with respect
to the axis of rotation (321) of the switching link (32), and it being possible to
bring the pushbuttons (221, 222) into constant contact with the switching link (32)
by means of restoring springs (2212, 2222); and by the
- optional possibility of using the first actuating means (21) with the first upper
enclosure part (61) or the second actuating means (22) with the second upper enclosure
part (62) without using the remaining parts of the power switching device (1), the
pushbuttons (221, 222) acting directly on the switching link (32) whilst bypassing
the actuating shaft (31).
2. Actuating apparatus according to the preceding claim, characterized in that the pushbuttons (221, 222) are mounted in the second upper enclosure part (62) such
that they cannot fall out.
3. Actuating apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the second upper enclosure part (62) has a physical height which is greater than
that of the first upper enclosure part (61) essentially by the length of the actuating
shaft (31) which protrudes from the breaker mechanism (3) or by the height of guide
faces (2211, 2221) of the pushbuttons (221, 222).
4. Actuating apparatus according to Claim 3, characterized in that release-adjustment means (51, 52) having different axial lengths can be used which
are matched to the physical heights of the first and the second upper enclosure parts
(61, 62), respectively.
5. Actuating apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the restoring springs (2212, 2222) are held in the second upper enclosure part (62).
6. Actuating apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the mechanism holder (33) is provided with cutouts (331, 332, 333) for the actuating
shaft (31) and for engaging plungers (2214, 2224) of the pushbuttons (221, 222) acting
on the switching link (32).
7. Actuating apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the pushbutton for manual connection (221), on the one hand, has at least one opening
(2215) for closing the power switching device (1) in the disconnected state by means
of clip mechanisms which can be inserted, and, on the other hand, is impeded by the
switching link (32) from being withdrawn from the upper enclosure part.
8. Actuating apparatus according to Claim 7, characterized in that the switching link (32) is provided with a blocking stud (322) which engages in an
interlocking manner in a blocking link (2216) on the pushbutton for manual connection
(221).
1. Dispositif de manoeuvre pour des interrupteurs de puissance, notamment pour des contacteurs-disjoncteurs
multiphases avec un verrou de maintien (3) destiné à être soumis à un moyen de manoeuvre
(21 ; 22) et constitué d'un arbre de manoeuvre (31), d'une coulisse de commutation
(32) reliée en interaction avec ce dernier et logée en rotation, d'un levier de support,
d'un levier à genouillère agissant sur des ponts de contact mobiles et d'un système
de fixation du verrou (33) pour maintenir le verrou de maintien (3) dans une partie
inférieure du boîtier (4) de l'interrupteur de puissance (1), le levier de support
s'appuyant en position d'enclenchement contre un cavalier de connexion et le verrou
de maintien (3) s'interrompant d'urgence lors d'une déconnexion manuelle ou en cas
d'arrêt d'urgence à l'aide de déclencheurs thermiques ou électromagnétiques (5), par
détachement du cavalier de connexion du levier de support, le dispositif de manoeuvre
étant
caractérisé par :
- une première et une seconde partie supérieure de boîtier (61 ; 62), devant être
reliée avec la partie inférieure du boîtier (4) et recouvrant au moins le verrou de
maintien (3) ;
- un premier moyen de manoeuvre (21), conçu sous forme d'une manette rotative, devant
être placé à l'avant de la première partie supérieure du boîtier (61) et devant être
amené en liaison interactive directe avec l'arbre de manoeuvre (31), par l'intermédiaire
d'une ouverture (611) ;
- un second moyen de manoeuvre (22) respectivement conçu sous forme d'un bouton poussoir
pour la connexion manuelle (221) ou d'un bouton poussoir pour la déconnexion manuelle
(222), logé dans la seconde partie supérieure du boîtier (62) et devant être amené
en liaison interactive avec la coulisse de commutation (32), les boutons poussoirs
(221, 222) agissant à l'encontre de l'axe de rotation (321) de la coulisse de commutation
(32) et pouvant être amenés en appui constant sur la coulisse de commutation (32),
par l'intermédiaire de ressorts de rappel (2212, 2222) ; et par
- la capacité d'utilisation au choix du premier moyen de manoeuvre (21) avec la première
partie supérieure du boîtier (61) ou du second moyen de manoeuvre (22) avec la seconde
partie supérieure du boîtier (62), en ignorant les pièces restantes de l'interrupteur
de puissance (1), les boutons poussoirs (221, 222) agissant directement sur la coulisse
de commutation (32), en contournant l'arbre de manoeuvre (31).
2. Dispositif de manoeuvre selon la revendication précédente, caractérisé en ce que les boutons poussoirs (221, 222) sont logés de façon imperdable dans la seconde partie
supérieure du boîtier (62).
3. Dispositif de manoeuvre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la seconde partie supérieure du boîtier (62) présente une hauteur qui est sensiblement
supérieure à celle de la première partie supérieure du boîtier (61) de la valeur de
la longueur de l'arbre de manoeuvre (31) dépassant du verrou de maintien (3) ou de
la valeur de la hauteur de surfaces de guidage (2211, 2221) des boutons poussoirs
(221, 22).
4. Dispositif de manoeuvre selon la revendication 3, caractérisé en ce que des moyen de réglage du déclencheur (51, 52) présentant différentes longueurs d'axes
adaptées aux hauteurs de la première ou de la seconde partie supérieure du boîtier
(61, 62) sont utilisables.
5. Dispositif de manoeuvre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ressorts de rappel (2212, 2222) sont maintenus dans la seconde partie supérieure
du boîtier (62).
6. Dispositif de manoeuvre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le système de fixation du verrou (33) est muni d'évidements (331, 332, 333) pour
l'arbre de manoeuvre (31) et pour des coulisseaux d'engrènement (2214, 2224) des boutons
poussoirs (221, 222) sur la coulisse de commutation (32).
7. Dispositif de manoeuvre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bouton poussoir pour la connexion manuelle (221) présente d'une part au moins
un orifice (2215) pour le verrouillage de l'interrupteur de puissance (1) dans l'état
déconnecté à l'aide d'étriers de raccordement à accrocher et en ce que d'autre part, son retrait hors de la partie supérieure du boîtier est empêché par
la coulisse de commutation (32).
8. Dispositif de manoeuvre selon la revendication 7, caractérisé en ce que la coulisse de manoeuvre (32) est munie d'une came de verrouillage (322) qui s'accroche
par engagement positif dans une coulisse de verrouillage (2216) du bouton poussoir
pour la connexion manuelle (221).