| (19) |
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(11) |
EP 0 820 330 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.09.2000 Patentblatt 2000/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.04.1996 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9600/568 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9630/087 (03.10.1996 Gazette 1996/44) |
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| (54) |
TAUCHERSCHLITTEN
BOAT FOR DIVERS
EMBARCATION POUR PLONGEURS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GR IT |
| (30) |
Priorität: |
31.03.1995 DE 19511850
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.01.1998 Patentblatt 1998/05 |
| (73) |
Patentinhaber: Grimmeisen, Jürgen |
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70499 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Grimmeisen, Jürgen
70499 Stuttgart (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schuster, Gregor, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Schuster & Thul
Wiederholdstrasse 10 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-92/00124 FR-A- 1 540 598 GB-A- 1 545 222
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DE-A- 4 127 497 FR-A- 2 376 025 US-A- 3 543 712
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Motorwasserfahrzeug nach der Gattung des Hauptanspruchs.
Motorwasserfahrzeuge gehören zu der Gruppe der motorangetriebenen Wasserfahrzeuge,
bei denen die das Wasserfahrzeug steuernde Person mit Hilfe dieses auf oder unter
der Wasseroberfläche gezogen wird. Das Wasserfahrzeug dient als Fortbewegungshilfe
für den Schwimmer und Taucher und ist auch als Naßtauchboot bekannt, da der Schwimmer
bzw. Taucher in keiner extra Kabine oder auch auf dem Fahrzeug sitzt, sondern unmittelbar
mit dem Wasser in Kontakt ist.
[0002] Bei einem bekannten gattungsgemäßen Motorwasserfahrzeug (WO/A 92/00124) ist in einem
gekrümmten Strömungskanal ein durch einen Elektromotor angetriebener Propeller angeordnet,
wobei das Fahrzeug über am Heck angeordnete Griffe von der zu ziehenden Person gesteuert
wird. Diese Person ist weitgehend der Strömung ausgesetzt, was ermüdend ist. Außerdem
sind die Batterien in den Rumpf eingebaut, so daß zum Laden derselben das gesamte
Fahrzeug an die Ladestation gebracht werden muß und deshalb, solange geladen wird,
für den Betrieb ausfällt.
[0003] Bei einem bekannten Motorwasserfahrzeug (DE-GM 90 05 333) ist ein zylindrischer Hauptkörper
vorhanden, in dem die Batterie und sonstige Steuerteile angeordnet sind und an dessen
Heck ein ringförmiger Körper angeordnet ist, in dem sowohl der Motor als auch die
Wasserschraube angeordnet sind. Dieses Gerät kann sowohl zum Antrieb eines Schlauchbootes
als auch einer Einzelperson dienen, wobei die durch den ringförmigen Körper erzeugte
Wasserströmung nicht nur beim direkten Antrieb auf die zu transportierende Person
trifft.
[0004] Bei einem anderen bekannten "Wasserfahrzeug für Badende" (DE 880 565) wird der Badende
im Schlepp des Wasserfahrzeugs gezogen. Eine Steuerung des Wasserfahrzeugs durch den
Badenden ist nur schwerlich möglich, zudem der Badende dem Wasserwiderstand voll ausgesetzt
ist und zusätzlich die durch das Antriebsaggregat erzeugte Wasserströmung auf den
Badenden trifft.
[0005] Demgegenüber weist ein bekanntes Motorwasserfahrzeug (US 5,158,034) eine eben ausgestaltete
Plattform auf, auf welcher die Person bäuchlings liegt. Das sich in einer Strömungsglocke
befindliche Antriebsaggregat ist auf der Plattformunterseite angeordnet. Die das Gerät
steuernde Person ist hierbei während Tauchfahrten der Fahrwasserströmung voll ausgesetzt.
[0006] Bei einem anderen bekannten Unterwasserfahrzeug (FR 1 584 195) liegt der Taucher
ebenfalls bäuchlings auf dem Gerät. Um sich hier zumindest ein wenig vor der Fahrwasserströmung
zu schützen kann eine durchsichtige Schutzglocke an dem Gerät angebracht werden, welche
den Kopf des Tauchers vor der Strömung schützt. Antriebsaggregate sind lösbar an der
Plattformunterseite angeordnet.
[0007] Bei einem weiteren bekannten Schwimmkörper für den Unterwassersport (DE 30 06 613)
ist auf der Unterseite des Schwimmkörpers das Unterwasserantriebsaggregat fahrwasserströmungsgeschützt
angeordnet. Der Badende ist auch bei diesem Gerät bei Tauchfahrten, im Gegensatz zu
dem Antriebsaggregat, der Fahrwasserströmung voll ausgesetzt.
[0008] Zwar ist bei manchen bekannten Wasserfahrzeugen (US 4,971,584) anderer Gattung zum
Fahren nur auf der Wasseroberfläche das Antriebsaggregat in dem Rumpf des Wasserfahrzeugs
angeordnet und die Antriebsschraube liegt in einem im Rumpf angeordnet Strömungskanal.
Ein Abtauchen ist mit diesen sogenannten "Waterbikes" nicht möglich.
Die Erfindung und ihre Vorteile
[0009] Das erfindungsgemäße Motorwasserfahrzeug mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs
hat demgegenüber den Vorteil, daß der vom Propeller angesaugte Wasserstrom durch den
in dem Rumpf angeordneten Strömungskanal dem Propeller weitgehend laminar zugeführt
wird. Durch den Strömungskanal wird die vom Propeller erzeugte Wasserströmung dann
so geleitet, daß sie einerseits nicht auf den Körper der Person trifft und andererseits
leicht nach unten geführt wird, wodurch die Tiefensteuerung des Wasserfahrzeugs vereinfacht
wird.
[0010] Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, daß der Motor und die Steuergeräte oberhalb
des Strömungskanals im Rumpf angeordnet sind, wodurch sich eine günstige Gewichtsverteilung
ergibt, so daß die mindestens teilweise auf dem Motorwasserfahrzeug liegende Person
das Wasserfahrzeug leicht steuern kann, da die Antriebsströmung exzentrisch zum Schwerpunkt
verläuft und dadurch das Eigengewicht der Person zum Steuern leichter einsetzbar ist.
[0011] Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, daß durch den am Bug des Rumpfes angeordneten
Strömungsformaufbau in Kombination mit dem im Rumpf angeordneten Strömungskanal die
Fahrwasserströmung an der das Wasserfahrzeug steuernden Person bei Tauchfahrten weitgehend
vorbeigeleitet wird.
[0012] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Elektromotor außerhalb
des Strömungskanals im Rumpf angeordnet. Eine solche Anordnung hat den Vorteil, daß
im Strömungskanal keine unnötigen Turbulenzen und Widerstände in der Wasserströmung,
die sich nachteilig auf den Wirkungsgrad des Antriebs auswirken, durch dort angeordnete
Antriebsaggregate, entstehen.
[0013] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Batterie in
einem separaten abnehmbaren und am Rumpf befestigbaren Behälter angeordnet. Eine solche
Anordnung hat den Vorteil, daß die Batterien im Bedarfsfall schnell und einfach austauschbar
sind.
[0014] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der die Batterie
enthaltende, in Fahrtrichtung des Wasserfahrzeugs abnehmbare, Behälter an der Rumpfunterseite
angeordnet. Die elektrische Verbindung der Batterie mit dem Steuergerät erfolgt über
eine Steckverbindung zwischen Rumpfunterseite und Behälteroberseite. Eine solche Anordnung
gewährleistet eine sichere und leicht abnehmbare Befestigung des Behälters am Rumpf.
[0015] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind Griffe und Rumpf
ergonomisch ausgebildet, um in Verbindung mit der Person, insbesondere durch deren
Gewichtsverlagerung, das Steuern des Motorwasserfahrzeugs auf einfache und bequeme
Weise zu ermöglichen.
[0016] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Freiräume im Gehäuse
mindestens teilweise mit Schaum aufgefüllt, um den Grundauftrieb des Motorwasserfahrzeugs
zu erzielen. Sollte beispielsweise sich das Motorwasserfahrzeug von der Person lösen,
so würde es automatisch zur Wasseroberfläche auftauchen.
[0017] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist zudem eine Schwimmblase
vorhanden, deren Volumen im Bedarfsfall für das Ab- und Auftauchen vergrößerbar oder
verkleinerbar ist. Diese dem Taucher zugute kommende Hilfe ist besonders deshalb vorteilhaft,
weil der Taucher mindestens teilweise auf dem Motorwasserfahrzeug liegt und nicht
lediglich hinter diesem nachgeschleppt wird.
[0018] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist im Gehäuse eine
Seiltasche angeordnet, so daß im Bedarfsfall stets ein Seil vorhanden ist.
[0019] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind stromauf des Propellers
im Strömungskanal Lamellen bzw. Gitter zum Aussieben von Fremdgegenständen vorhanden.
Bei solchen Gegenständen ist vor allem an Fische, aber auch an im Wasser schwimmende
Folien odgl. gedacht. So kann erfindungsgemäß ein Bypasskanal vorgesehen sein, der
dem Propeller umgeht, um dadurch ohne großen Strömungsverlust derartige Gegenstände
vorbeiströmen zu lassen.
[0020] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird die die Drehzahl
steuernden Einrichtung bei Loslassen des Griffes (2) durch die Person unmittelbar
auf Null-Drehzahl gestellt. Hiermit wird vor allem erreicht, daß wenn der Taucher
das Motorwasserfahrzeug verliert, dieses automatisch seine Fahrt unterbricht.
[0021] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Welle des Propellers
in einem Lagerbock angeordnet, welcher über Radialstreben an der Wand des Strömungskanals
befestigt ist. Auf diese Weise sind die Lagerung des Propellers und des Elektromotors
völlig voneinander getrennt am Gehäuse befestigt.
[0022] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung durchdringt die Welle
die Wand des Strömungskanals im Bereich der Krümmung des Strömungskanals. Hierdurch
wird erzielt, daß die bei Normalfahrt etwa in Fahrtrichtung verlaufende Welle des
Propellers ein in etwa in Strömungsrichtung verlaufendes Ansaugen des Wassers in den
Strömungskanal bewirkt, während das Austreten des Wassers aufgrund der leicht nach
unten weisenden Krümmung vor allem das Eigengewicht des auf dem Wasserfahrzeug liegenden
Tauchers kompensiert.
[0023] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen den Wellen
von Propeller und Elektromotor eine Transmission vorhanden, die bevorzugt ein Riementrieb
oder ein Zahnradgetriebe ist und die innerhalb des Gehäuses angeordnet ist.
[0024] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind auf der Mantelfläche
des Rumpfes Anzeigegeräte für Batterieladung, Tauchtiefe udgl. im Sichtbereich des
Tauchers angeordnet, um den Taucher auf übersichtliche Weise über bestimmte Daten
zu informieren.
Zeichnung
[0025] Ein Ausführungsbeispiels des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Motorwasserfahrzeug in der Seitenansicht in vereinfachter zum Teil transparenter
Darstellung und
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch einen Teil des Motorwasserfahrzeugs.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0026] In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Motorwasserfahrzeug in der Seitenansicht dargestellt,
wobei der Taucher bzw. der Schwimmer auf der Oberseite des Rumpfes 1 mindestens teilweise
aufliegt und sich an Griffen 2 hält, die beiderseits des Rumpfes angeordnet sind.
In der Mantelfläche der Oberseite des Rumpfes 1 sind im vorderen Teil für den Taucher
sichtbar Meßgeräte 3 angeordnet, wie beispielsweise ein Batterieladeanzeigegerät,
ein Tiefenmesser odgl. An mindestens einem der Griffe 2 ist, nicht dargestellt, eine
die Geschwindigkeit steuernde Einrichtung, wie ein Hebel odgl. angeordnet, der von
dem Taucher unmittelbar bedienbar ist. Im übrigen ist der Rumpf möglichst hydrodynamisch
ausgebildet, insbesondere weist er einen die Fahrwasserströmung umleitenden, um die
das Wasserfahrzeug steuernde Person herumleitenden, Strömungsformaufbau 4 auf. Durch
die transparente Darstellung ist erkennbar, daß in dem Rumpf ein Strömungskanal 5
angeordnet ist, mit einem im vorderen Bereich des Rumpfes 1 vorhandenen Eintrittsöffnung
6 und einem auf der Heckseite des Rumpfes gelegenen Austrittsöffnung 7. Dieser Strömungskanal
5 ist zu dem übrigen Innenraum 8 des Rumpfes 1 abgedichtet.
[0027] In dem Innenraum 8 des Rumpfes sind außer nicht dargestellten elektrischen Steuergeräten,
ein Elektromotor 11 und eine Transmission 12 angeordnet, die eine in den Strömungskanal
führende Welle 13 betätigt, die dort in einem Lager 14 angeordnet ist und einen Propeller
15 betätigt. Die Batterien 9 befinden sich in dem an der Rumpfunterseite 16 angeordneten
Behältnis 17. Das Behältnis 17 wird in Strömungsrichtung an dem Rumpf mittels einer
Befestigungsvorrichtung 18 befestigt. Über die Steckverbindung 19 wird die Steuergeräteelektrik
mit dem Batteriestrom verbunden.
[0028] Der Taucher läßt sich durch das Motorwasserfahrzeug ziehen, indem er sich an den
Griffen 2 festhält und von dort aus die Drehzahl des Propellers 15 steuert, wobei
für den Antrieb Wasser über den Eintrittsöffnung 6 in den Strömungskanal 5 gesogen
und über den Austrittsöffnung 7 herausgefördert wird, wobei das Motorwasserfahrzeug
im Wasser angetrieben wird. Eintritts- 6 sowie Austrittsöffnung 7 sind hierbei mittels
Lamellen bzw. Gittern so gesichert, daß ein direkter Zugriff auf die Impeller-Schraube
nicht möglich ist. Für die Lenkung des Motorwasserfahrzeugs dienen in erster Linie
die Griffe 2, über die der Taucher eine relative Lageänderung seines Körpers zum Motorwasserfahrzeugs
erzielt, wodurch dieser lenkbar ist. Es ist jedoch auch denkbar, das Motorwasserfahrzeugs
mit Steuerflossen zu versehen, die dann entweder von Hand oder elektrisch steuerbar
sind.
[0029] In Fig. 2 ist der Antriebsteil des Motorwasserfahrzeugs in bezug auf Fig. 1 vergrößert
dargestellt. An der Oberseite der Kanalwand 21 ist ein Blech 22 anlaminiert, welches
ein Gestell 23 trägt, an dem einerseits der Elektromotor 11 und andererseits die Transmission
12 angeordnet ist. Die Transmission weist zwei Riemenscheiben 24 unterschiedlichen
Durchmessers auf, um die hohe Drehzahl des Motors 11 auf die erforderliche niedere
Drehzahl des Propellers 15 zu untersetzen. Zur Drehzahlübertragung dient ein Riemen
25. Zwischen Elektromotor 11 und Transmission 12 ist eine Kupplung 26 angeordnet.
Die Welle 13 ist bei ihrem Durchgang durch die Kanalwand 21 in einem Rohr 27 geführt,
das an seinem Außenmantel zur Kanalwand 21 hin gut abgedichtet ist und zu einem Lagerbock
28 des Lagers 14 führt, der über radiale Streben 29 an der Kanalwand 21 befestigt
ist. In diesem Lagerbock 28 sind einerseits Kugellager 31 für die Welle 13 vorgesehen,
sowie Nadellager 32 für einen drehschlüssig mit der Welle 13 verbundenen Wellenbolzen
33, an dem der Propeller 15 befestigt ist. Die Verbindungsstelle zwischen dem Rohr
27 und dem Lagerbock 28 ist dichtend ausgeführt. Außerdem ist eine dynamische Dichtung
34 zwischen dem Wellenbolzen 33 und dem Lagerbock 28 vorgesehen. Über eine Schmierleitung
35 können die beiden Lager 31 und 32 mit Schmiermittel versorgt werden. Auf der dem
Propeller 15 abgewandten Seite ist die Welle 13 auf Kugellagern 36 gelagert, die im
Gestell 23 angeordnet sind. Der Leichtläufigkeit wegen sind auch für die Lagerung
der oberen Transmissionswelle 32 Kugellager vorgesehen.
Bezugszahlenliste
[0030]
- 1
- Rumpf
- 2
- Griffe
- 3
- Meßgeräte
- 4
- Strömungsformaufbau
- 5
- Strömungskanal
- 6
- Eintrittsöffnung
- 7
- Austrittsöffnung
- 8
- Innenraum
- 9
- Batterie
- 11
- E-Motor
- 12
- Transmission
- 13
- Welle
- 14
- Lager
- 15
- Propeller
- 16
- Rumpfunterseite
- 17
- Batteriebehältnis
- 18
- Befestigungsvorrichtung
- 19
- Steckverbindung
- 21
- Kanalwand
- 22
- Blech
- 23
- Gestell
- 24
- Riemenscheiben
- 25
- Riemen
- 26
- Kupplung
- 27
- Rohr
- 28
- Lagerbock
- 31
- Kugellager
- 32
- Nadellager
- 33
- Wellenbolzen
- 34
- Dichtung
- 35
- Schmierleitung
- 36
- Kugellager
- 37
- Obere Welle
1. Motorwasserfahrzeug
- mit einem strömungsgünstig ausgebildeten Rumpf (1),
- mit einem weitgehend in Längsrichtung im Rumpf (1) angeordneten vom Wasser durchströmten
Strömungskanal (5), welcher leicht in Richtung Rumpfunterseite gekrümmt ist,
- mit einer Eintrittsöffnung (6) des Strömungskanals (5) in der vorderen Hälfte des
Rumpfes (1) und mit einer Austrittsöffnung (7) am Heck des Rumpfes (1), wobei Eintritts-
und Austrittsöffnung (6, 7) zur Rumpfunterseite hin geneigt sind,
- mit einem der Wasserförderung dienenden Propeller 15 im Strömungskanal (5),
- mit einem mit dem Propeller (15) gekoppelten Elektromotor (11), einschließlich dessen
Steuergerät,
- mit einer eine elektrische Batterie (9) aufweisenden Energiequelle,
- mit an den Seiten des Rumpfes (1) angeordneten Griffen (2) für die steuernde Person
und
- mit einer Einrichtung zur Steuerung der Drehzahl des Propellers (15) an mindestens
einem der Griffe (2),
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Griffe (2) im vorderen bis mittleren Bereich des Rumpfes (1) angeordnet
sind, so daß die steuernde Person mindestens teilweise auf dem mittleren bis hinteren
Bereich des Rumpfes (1) aufliegt,
- daß der Bug des Rumpfes (1) einen nach oben gewölbten Strömungsformaufbau (4) aufweist,
um die Fahrwasserströmung weitgehend an der Person vorbeizuleiten und
- daß die Batterie (9) in einem separaten, abnehmbaren und am Rumpf (1) befestigbaren
Batteriebehältnis (17) angeordnet ist.
2. Motorwasserfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Batterie
(9) enthaltende Behältnis (17) an der Rumpfunterseite angeordnet ist, daß das Behältnis
in Fahrtrichtung des Wasserfahrzeugs abnehmbar ist und daß die elektrische Verbindung
des Behältnisses (17) und der Batterie (9) über eine Steckverbindung zwischen Rumpfunterseite
und Behälteroberseite erfolgt.
3. Motorwasserfahrzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor
(11) außerhalb des Strömungskanals (5) im Rumpf (1) angeordnet ist.
4. Motorwasserfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Freiräume im Rumpf (1) mindestens teilweise mit Schaum aufgefüllt sind.
5. Motorwasserfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Schwimmblase mit dem Rumpf (1) verbunden ist, deren Volumen im Bedarfsfall
für das Ab- und Auftauchen vergrößerbar oder verkleinerbar ist.
6. Motorwasserfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß im Rumpf (1) eine von außen zugängliche und nach innen abgedichtete Seiltasche
angeordnet ist.
7. Motorwasserfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß stromauf des Propellers (15) im Strömungskanal (5) Lamellen zur Filterung von
Fremdgegenständen vorhanden sind.
8. Motorwasserfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehzahl steuernden Einrichtung bei Loslassen des Griffes (2) durch die Person
unmittelbar auf Null-Drehzahl gestellt wird.
9. Motorwasserfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Welle (13) des Propellers (15) in einem Lagerbock (28) angeordnet ist, welcher
über Radialstreben an der Wand (21) des Strömungskanals (5) befestigt ist.
10. Motorwasserfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Welle (13) des Propellers (15) in einem Rohr (27) geführt ist, welches die
Wand (21) des Strömungskanals (5) im Bereich der Krümmung unter einem bestimmten Winkel
abgedichtet durchdringt und andererseits dichtend am Lagerbock (28) befestigt ist.
11. Motorwasserfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Wellen des Propellers (15) und des Elektromotors (11) eine Transmission
(12) vorhanden ist (Riementrieb bzw. Zahnradgetriebe).
12. Motorwasserfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Mantelfläche des Rumpfes (1) Anzeigegeräte für Batterieladung, Tauchtiefe
udgl. im Sichtbereich des Tauchers angeordnet sind.
1. Boat for divers,
- with a flow-impending hull (1),
- with a flow channel (5) located longitudinally inside the hull (1) within which
water flows, and slightly curved along the bottom side of the hull,
- with an inlet opening (6) of the flow channel (5) in the front half of the hull
(1) and with an outlet opening (7) at the back of the hull (1), whereby the inlet
and outlet openings (6, 7) are inclined towards the bottom side of the hull,
- with a propeller (15) for conveying the water inside the flow channel (5),
- with an electric motor (11) coupled with the propeller (15), including its control
device,
- with an energy source comprising an electric battery (9),
- with handles (2) located on the sides of the hull (1) for the steering person and
- with a device for controlling the speed of the propeller (15) on at least one of
the handles (2), characterised in
- that the handles (2) are located inside the front up to the middle section of the
hull (1), so that the steering person at least lies between the middle and the rear
section of the hull (1),
- and that the bow of the hull (1) features a flow-impending structure (4) curved
upwards in order to guide the waterway around the steering person
- and that the battery (9) is located in a separate, removable battery box (17) fastened
on the hull (1).
2. Boat for divers according to Claim 1, characterised in that the battery box (17) for
the battery (9) is located on the bottom side of the hull, and that the box is removable
towards the driving direction of the boat and that the electric connector between
the box (17) and the battery (9) is provided via a plugged connector between the hull's
bottom side and the top side of the box.
3. Boat for divers according to Claims 1 and 2, characterised in that the electric motor
(11) is located outside the flow channel (5) inside the hull (1).
4. Boat for divers according to one of the preceding claims, characterised in that the
cavities inside the hull (1) are at least partly filled with foam.
5. Boat for divers according to one of the preceding claims, characterised in that an
air bladder whose volume can be increased or reduced for emergence or submergence
is connected with the hull (1).
6. Boat for divers according to one of the preceding claims, characterised in that a
rope pocket that is accessible from outside and sealed inwards is located inside the
hull (1).
7. Boat for divers according to one of the preceding claims, characterised in that on
the upstream side of the propeller (15) inside the flow channel (5) lamella are provided
for filtering strange objects.
8. Boat for divers according to one of the preceding claims, characterised in that the
speed controlling device immediately turns to zero-speed as soon as the grip (2) is
released by the steering person.
9. Boat for divers according to one of the preceding claims, characterised in that the
shaft (13) of the propeller (15) is located in a bearing bracket (28) that is fixed
on the wall (21) by means of radial rods of the flow-channel (5).
10. Boat for divers according to the preceding claims, characterised in that the shaft
(13) of the propeller (15) is guided inside a tube (27) that penetrates the wall (21)
of the flow-channel (5) around the curved section at a certain angle, with a seal,
and on the other hand fixed on the bearing bracket (28) with a seal.
11. Boat for divers according to one of the preceding claims, characterised in that a
transmission unit (12) (belt drive or gearbox) is provided between the propeller (15)
shafts and the electric motor (11).
12. Boat for divers according to one of the preceding claims, characterised in that instrumentation
devices for battery charge, diving depth, etc., are located within the divers view
on the shell surface of the hull (1).
1. Embarcation pour plongeurs
- avec une coque (1) avec une conception favorable pour l'écoulement,
- avec un canal d'écoulement (5) largement disposé dans le sens longitudinal dans
la coque (1) mais traversé par l'eau, qui est légèrement courbé en direction de la
partie inférieure de la coque,
- avec une ouverture d'entrée (6) du canal d'écoulement (5) dans la moitié avant de
la coque (1) et avec une ouverture de sortie (7) à l'arrière de la coque (1), les
ouvertures d'entrée et de sortie (6, 7) étant inclinées vers la partie inférieure
de la coque,
- avec une hélice (15) servant à l'avancement dans l'eau et située dans le canal d'écoulement
(5),
- avec un moteur électrique (11) couplé avec l'hélice (15), y compris son appareil
de commande,
- avec une source d'énergie présentant une batterie (9) électrique,
- avec des poignées (2) disposées sur les côtés de la coque (1) pour la personne dirigeant
l'embarcation, et
- avec un appareil pour la commande du régime de l'hélice (15) sur au moins l'une
des poignées (2), caractérisé
- en ce que les poignées (2) sont disposées dans la zone avant jusqu'à la zone centrale
de la coque (1) de sorte que la personne dirigeant l'embarcation repose au moins partiellement
sur la zone centrale jusqu'à la zone arrière de la coque (1),
- en ce que l'avant de la coque (1) présente une structure moulée pour l'écoulement
(4) incurvée par le haut, afin de faire passer et de diriger l'écoulement de l'eau
en grande partie près de la personne, et
- en ce que la batterie (9) est disposée dans un bac à batterie (17) séparé, amovible
et pouvant être fixé sur la coque (1).
2. Embarcation pour plongeurs selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bac
(17) contenant la batterie (9) est disposé sur le côté inférieur de la coque, en ce
que le bac est amovible dans le sens de marche de l'embarcation et en ce que la liaison
électrique entre le bac (17) et la batterie (9) s'effectue par un connecteur situé
entre la partie inférieure de la coque et la partie supérieure du bac.
3. Embarcation pour plongeurs selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que
le moteur électrique (11) est disposé à l'extérieur du canal d'écoulement (5) dans
la coque (1).
4. Embarcation pour plongeurs selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que les espaces libres (6) dans la coque (1) sont remplis au moins partiellement
de mousse.
5. Embarcation pour plongeurs selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'une bulle de flottaison est reliée à la coque (1), bulle dont le volume peut
être augmenté ou réduit en cas de besoin pour l'immersion et la remontée à la surface.
6. Embarcation pour plongeurs selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'une poche à câble accessible par l'extérieur et rendue étanche vers l'intérieur
est disposée dans la coque (1).
7. Embarcation pour plongeurs selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que, en amont de l'hélice (15), on trouve des lamelles dans le canal d'écoulement
(5) pour le filtrage d'objets étrangers.
8. Embarcation pour plongeurs selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que l'appareil contrôlant le régime est placé directement sur le régime zéro
par la personne en relâchant la poignée (2).
9. Embarcation pour plongeurs selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que l'arbre (13) de l'hélice (15) est disposé dans un support de palier (28),
lequel est fixé au moyen de montants radiaux (23) sur la cloison (21) du canal d'écoulement
(5).
10. Embarcation pour plongeurs selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que l'arbre (13) de l'hélice (15) est guidé dans un tuyau (27), lequel traverse
de façon étanche la paroi (21) du canal d'écoulement (5) dans la zone de la courbure
sous un certain angle et est fixé d'autre part sur le support de palier (22) en assurant
l'étanchéité.
11. Embarcation pour plongeurs selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'il y a une transmission (12) entre les arbres de l'hélice (15) et le moteur
électrique (11) (commande à courroie ou transmission par engrenage).
12. Embarcation pour plongeurs selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que des appareils d'affichage pour la charge de batterie, la profondeur de plongée,
etc., sont disposés sur l'enveloppe de la coque (1) dans la zone de visibilité du
plongeur.
