[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zum
Reinigen einer Oberfläche eines umlaufenden flächigen Elementes, insbesondere einer
Rolltreppe oder eines Rollbandes gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bzw.
des Patentanspruchs 10.
[0002] Vorrichtungen und Verfahren zum Reinigen von Oberflächen, insbesondere Mauerwerken
sind bekannt. Hierbei wird eine Strahldüse, mittels welcher das Strahlgut auf das
zu reinigende Mauenwerk aufgestrahlt wird, durch eine Bedienerperson geführt. Strahldüse
und Bedienerperson befinden sich in einer abgeschlossenen Kabine, die mit einem Gitterrostboden
ausgestattet ist, durch welche das auf das Mauerwerk aufgestrahlte Strahlgut und die
gelösten Schmutzpartikel abgesogen und einer Aufbereitungsanlage zugeführt werden.
Diese Arbeitsweise ist insbesondere für die Bedienerperson nicht angenehm, da sich
diese direkt im vom Strahlgut durchsetzten Arbeitsraum befinden muss. Insbesondere
ist ein derartiger Reinigungsvorgang für Rolltreppen oder Rollbändern nicht denkbar.
[0003] Zum Reinigen von Rolltreppen oder Rollbändern werden weitgehend Reinigungsmittel
eingesetzt, die in Form von Flüssigkeiten vorliegen. Da Rolltreppen und Rollbänder
meistens verschalt und/oder in Schächten von Gebäuden untergebracht sind, muss sehr
darauf geachtet werden, dass die Reinigungsflüssigkeiten nicht zu stark mit den mechanischen
Antrieben in Berührung kommen. Dies erfordert eine vorsichtige Vorgehensweise, was
mit zusätzlichem Aufwand verbunden ist.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, eine Vorrichtung und ein
Verfahren zu schaffen, mit welchem ein Reinigen insbesondere einer Rolltreppe oder
eines Rollbandes mit auf die Oberfläche aufgestrahltem Strahlgut ermöglicht wird,
wobei das aufgestrahlte Strahlgut möglichst vollständig wieder abgesaugt werden soll.
Dadurch kann auf die Verwendung von Reinigungsmitteln in flüssiger Form verzichtet
werden.
[0005] Erfindungsgemäss erfolgt die Lösung dieser Aufgabe durch die in der Kennzeichnung
des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 10 angegebenen Merkmale.
[0006] Mit dieser erfindungsgemässen Vorrichtung und gemäss dem Verfahren lässt sich beispielsweise
eine Rolltreppe oder ein Rollband in einfacher Weise und ohne grossen Aufwand reinigen.
Die Haltevorrichtung kann problemlos zwischen die beiden wandförmigen Teile der Rolltreppe
oder des Rollbandes, die das Geländer bilden, eingespannt werden, der Strahlkopf ist
mittels des Wagens entlang einer Führungsschiene der Haltevorrichtung quer zur Laufrichtung
der Rolltreppe oder des Rollbandes verfahrbar, wobei in vorteilhafter Weise Antriebsmittel
vorgesehen sind.
[0007] Zusätzlich ist der Strahlkopf noch um eine Drehachse drehbar in der Halterung gehalten,
die im wesentlichen senkrecht zur zu reinigenden Oberfläche ausgerichtet ist, wobei
die Verdrehung über einen Drehantrieb erfolgt. Dadurch kann in optimaler Weise auch
der jeweilige Randbereich der Rolltreppe oder des Rollbandes gereinigt werden.
[0008] Zum automatischen Ablauf des Reinigungsvorganges einer Rolltreppe oder eines Rollbandes
ist eine Steuereinrichtung vorgesehen, wobei am Strahlkopf in dessen Randbereichen
Endschalter zur Abgabe von Signalen an die Steuereinrichtung angebracht sind. Des
weitern ist in vorteilhafter Weise mindestens ein Sensor vorgesehen, mit welchem der
Reinigungsgrad des gereinigten Streifens der Oberfläche feststellbar ist, wonach der
Strahlkopf verschoben wird, um einen nächsten Streifen der Rolltreppe oder des Rollbandes
zu reinigen.
[0009] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass ein weiterer Sensor
am Strahlkopf angeordnet ist, mit welchem die Fugen der zusammengesetzten flächigen
Elemente, die gereinigt werden, festgestellt werden kann. Wenn die Fuge nun in den
Bereich der Strahldüse des Strahlkopfes kommt, bewirkt die Steuereinrichtung ein kurzzeitiges
Unterbrechen des Strahlens. Dadurch wird vermieden, dass das Strahlgut in die Fugen
der Rolltreppe oder des Rollbandes gelangen kann.
[0010] Eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung und eines erfindungsgemässen
Verfahrens zum Reinigen der Oberfläche eins umlaufenden flächigen Elementes wird nachfolgend
anhand der beiliegenden Zeichnung beispielhaft näher erläutert.
[0011] Es zeigt
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Anlage zum Reinigen einer Rolltreppe oder
eines Rollbandes;
Fig. 2 eine Ansicht in Laufrichtung der zu reinigenden Rolltreppe oder des Rollbandes
auf die eingespannte Haltevorrichtung mit daran angeordnetem Strahlkopf;
Fig. 3 eine Schnittdarstellung entlang Linie III-III der Vorrichtung gemäss Fig. 2;
Fig. 4 in schematischer Darstellung die Anordnung der Sensoren und Endschalter im
Strahlkopf; und
Fig. 5A bis 5C eine Darstellung der Positionen, die der Strahlkopf während des Reinigens
einer Rolltreppe oder eines Rollbandes einnimmt.
[0012] Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, setzt sich die Vorrichtung zum Reinigen einer Oberfläche
eines umlaufenden flächigen Elementes, insbesondere einer Rolltreppe oder Rollbandes
1 im wesentlichen aus einem Kompressor 2, einem Druckluftbehälter 3, einem Druckstrahlbehälter
4, einem Strahlkopf 5 und einer Absaug- und Trenneinrichtung 6 zusammen. In bekannter
Weise wird die Druckluft aus dem Druckluftbehälter 3 über eine Leitung 7 dem Druckstrahlbehälter
4 zugeführt, wo das Strahlgut beigemischt wird. Von hier gelangt die Druckluft mit
dem Strahlgut über eine weitere Leitung 8 in den Strahlkopf 5, in welchem die Druckluft
mit dem Strahlgut über eine Düse 9 auf die zu reinigende Oberfläche 10 aufgestrahlt
wird.
[0013] Der Strahlkopf 5 ist an seinem der zu reinigenden Oberfläche 10 zugewandten Umfangsbereich
mit einer bürstenförmig ausgebildeten Abdichtung 11 ausgestattet. Dadurch wird ein
Hohlraum gebildet, im welchen durch die Absaugeinrichtung 6 ein Unterdruck erzeugt
wird und wodurch das Strahlgut mit den von der Oberfläche gelösten Schmutzpartikeln
über die Leitung 12 abgesaugt wird. In der Absaugeinrichtung 6 kann in bekannter Weise
das Strahlgut von den Schmutzpartikeln getrennt werden, das so aufbereitete Strahlgut
kann wieder verwendet werden.
[0014] Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, besteht die Haltevorrichtung 13 aus einem
Längsprofil 14, an dessen beiden Enden jeweils ein Bügel 15 angebracht ist, der mit
Saugnäpfen 16 ausgestattet ist. Die Bügel 15 sind in bekannter Weise in Längsrichtung
des Längsprofils 14 einstellbar und fixierbar, wodurch die Haltevorrichtung zwischen
zwei wandförmige Teile 17, die die seitliche Begrenzung einer Rolltreppe oder eines
Rollbandes 1 bilden, eingespannt werden kann. Dabei wird das Längsprofil parallel
zur zu reinigenden Oberfläche 10 der Rolltreppe oder des Rollbandes 1 eingespannt.
[0015] Entlang des Längsprofils 14 sind Führungsschienen 18 befestigt. Diese Führungsschienen
18 wirken mit Führungselementen 19 zusammen, die an einem Wagen 20 befestigt sind,
so dass der Wagen 20 in Längsrichtung des Längsprofils 14 geführt verschiebbar ist.
[0016] Ebenfalls längs des Längsprofils 14 ist eine Zahnstange 21 befestigt, in welche ein
Zahnrad 22 eingreift, das auf einen Antriebsmotor 23 aufgesetzt ist, der im Wagen
20 befestigt ist.
[0017] Am Wagen 20 ist eine Halterung 24 angebracht, in welche eine Drehachse 25 eingesetzt
ist, an welcher der Strahlkopf 5 befestigt ist. Die Drehachse 25 ist in bekannter
Weise drehbar und höhenverstellbar in der Halterung 24 gehalten. In bekannter Weise
kann die Drehachse 25 bezüglich der Halterung 24 durch einen Drehantrieb 26 verdreht
werden.
[0018] In Fig. 3 ist die Anordnung der Strahldüse 27 im Strahlkopf 5 ersichtlich, wobei
die Darstellung schematisch ist. Auf diese Strahldüse 27 wird die nicht dargestellte
weitere Leitung 8 (Fig. 1) aufgesteckt. Ebenfalls ersichtlich ist ein Absaugstutzen
28, auf welchen die nicht dargestellte weitere Leitung 12 aufgesetzt wird.
[0019] Am Strahlkopf 5 ist an seinem der zu reinigenden Oberfläche 10 zugewandten Umfangsbereich
die bürstenförmig ausgebildete Abdichtung 11 angebracht. Der Strahlkopf 5 wird im
montierten Zustand der Haltevorrichtung 13 soweit auf die Oberfläche 10 abgesenkt,
dass die Abdichtung 11 möglichst satt auf dieser Oberfläche 10 aufliegt.
[0020] Fig. 4 zeigt in schematischer Weise eine Draufsicht auf den Strahlkopf 5, wobei die
Absaugstutzen 28 und der obere Teil der Strahldüse 27 sowie die Drehachse 25 ersichtlich
sind. Der Strahlkopf 5 ist dreiecksförmig ausgebildet, wobei die Strahldüse 27 im
Bereich einer Spitze dieses Dreiecks angeordnet ist, welche zugleich den vorderen
Bereich des Strahlkopfes bildet. Diese Spitze wird durch zwei Seiten 29 und 30 des
Strahlkopfes 5 gebildet, während die Absaugstutzen 28 an der Basisseite 31 des Strahlkopfes
5 angeordnet sind.
[0021] An beiden Seiten 29 und 30 des Strahlkopfes 5 ist je ein vorderer Endschalter 32
und ein hinterer Endschalter 33 angeordnet. Diese Endschalter 32 und 33 sind über
Leitungen 34 mit einer Steuereinrichtung 35 verbunden.
[0022] Jeweils im mittleren Bereich der Seiten 29 und 30 und der Basisseite 31 des Strahlkopfes
5 ist je ein Sensor 36 angebracht, die jeweils über eine Leitung 37 mit der Steuereinrichtung
35 verbunden sind.
[0023] An der Spitze des Strahlkopfes 5 ist ein weiterer Sensor 38 angebracht, der seinerseits
über eine Leitung 39 mit der Steuereinrichtung verbunden ist.
[0024] Zum Reinigen einer Rolltreppe oder eines Rollbandes 1 wird die Haltevorrichtung 13,
wie dies in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist und wie hierzu beschrieben worden ist,
zwischen die beiden wandförmigen Teile 17 eingespannt. Der Strahlkopf 5 nimmt eine
mittlere Position ein, wie dies durch Fig. 5B dargestellt ist. Die Rolltreppe oder
das Rollband 1 kann nun gestartet werden, die Laufrichtung ist durch den Pfeil 40
angegeben. An der Steuereinrichtung 35 kann der Reinigungsvorgang gestartet werden.
Das Strahlgut wird nun über die Strahldüse 27 auf die zu reinigende Oberfläche aufgestrahlt,
wonach dieses, wie beschrieben, zusammen mit den abgelösten Schmutzpartikel abgesaugt
wird. Die quer verlaufenden Fugen der Rolltreppe oder des Rollbandes 1 werden durch
den Sensor 38 festgestellt, die Steuereinrichtung 35 bewirkt einen Unterbruch des
Ausstrahlens des Strahlgutes, wenn diese entsprechende Fuge den Bereich der Strahldüse
durchläuft. Durch diesen Vorgang wird ein Streifen der Rolltreppe oder des Rollbandes
1 gereinigt. Der Reinigungsgrad kann durch den Sensor 36 festgestellt werden, der
an der Basisseite 31 des Strahlkopfes 5 angebracht ist. Wenn der erforderliche Reinigungsgrad
erreicht ist, bewirkt das Steuergerät 35, dass der Strahlkopf entlang der Führungsschiene
verschoben wird, indem der Antriebsmotor 23 aktiviert wird. Der Verschiebeweg entspricht
einem Mass, das geringer ist als die Breite des gereinigten Streifens. Danach wird
der nächste Streifen der Rolltreppe oder des Rollbandes 1 gereinigt.
[0025] Bevor der Strahlkopf 5 an den wandförmigen Teil 17 anstösst, gibt der hintere Endschalter
33 ein Signal an die Steuereinrichtung 35 ab, wodurch der Drehantrieb aktiviert wird
und der Strahlkopf 5 gedreht wird, bis die Seite 29 parallel zum wandförmigen Teil
17 ausgerichtet ist, wie dies in Fig. 5A dargestellt ist. Der Reinigungsvorgang wird
dann fortgeführt, wobei der Reinigungsgrad nunmehr durch den Sensor 36 festgestellt
wird, der im Bereich der Seite 29 des Strahlkopfes 5 angeordnet ist. Wenn der wandförmige
Teil 17 erreicht ist, das heisst wenn der hintere Endschalter 33 und der vordere Endschalter
32 ein Signal an die Steuereinrichtung 35 abgeben und der Sensor 36 das Signal abgibt,
das der erforderliche Reinigungsgrad erreicht ist, bewirkt die Steuereinrichtung 35,
dass die Zuführung des Strahlgutes gestoppt wird, der Strahlkopf fährt in die Ausgangsposition
zurück, dargestellt in Fig. 5B.
[0026] Von dieser Position aus kann der Reinigungsvorgang der Rolltreppe oder des Rollbandes
1 auf die andere Seite gestartet werden, wobei der Ablauf dem vorhergehend beschriebenen
entspricht und die symmetrisch angeordneten Überwachungselemente zum Einsatz kommen,
bis die entsprechende Endlage erreicht ist, dargestellt in Fig. 5C.
[0027] Nach der Beendigung des Reinigungsvorganges kann die Haltevorrichtung 13 wieder abmontiert
werden.
[0028] Mit dieser Einrichtung und diesem Verfahren kann in einfacher Weise beispielsweise
eine Rolltreppe oder ein Rollband 1 in optimaler Weise gereinigt werden.
[0029] Es ist auch denkbar, anstelle der Sensoren 36 zur Feststellung des Reinigungsgrades
des gereinigten Streifens die Zeit festzulegen, wie lange sich der Strahlkopf 5 in
einer jeweiligen Position zur Reinigung eines Streifens befinden soll. Diese Zeit
kann beispielsweise in Abhängigkeit der Länge der Rolltreppe oder des Rollbandes und
dessen Geschwindigkeit festgelegt werden.
1. Vorrichtung zum Reinigen einer Oberfläche eines umlaufenden flächigen Elements (1),
insbesondere einer Rolltreppe oder eines Rollbandes, mit einem Strahlkopf (5), mittels
welchem über Druckluft ein Strahlgut, das sich in einem Strahlgutbehälter (4) befindet,
auf die Oberfläche (10) des flächigen Elementes aufstrahlbar ist, wodurch die auf
der Oberfläche (10) haftenden Schmutzpartikel ablösbar sind, mit einer Absaugeinrichtung
(6) zum Absaugen des Strahlgutes zusammen mit den abgelösten Schmutzpartikel, und
einer Einrichtung zum Trennen der Schmutzpartikel vom wiederverwendbaren Strahlgut,
dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlkopf (5) an einer Haltevorrichtung (13) gehalten
ist, die im wesentlichen quer zur Laufrichtung des flächigen Elementes (1) und von
diesem beabstandet fixierbar ist, dass der Strahlkopf (5) entlang der Haltevorrichtung
(13) verfahrbar und der Abstand zur Oberfläche (10) des flächigen Elementes (1) einstellbar
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das umlaufende flächige
Element als Rolltreppe oder Rollband (1) ausgebildet ist, und dass die Haltevorrichtung
(13) zwischen die beiden die seitliche Begrenzung bildenden wandförmigen Teile (17)
einspannbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (13)
zum Einspannen zwischen den wandförmigen Teilen (17) an den Enden mit Saugnäpfen (16)
ausgestattet ist, wobei der Abstand zwischen den einander gegenüberliegenden Saugnäpfen
(16) einstellbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung
(13) eine Führungsschiene (18) aufweist, entlang welcher ein Wagen (20) verfahrbar
ist, an welchem eine Halterung (24), die mit dem Strahlkopf (5) verbunden ist, befestigt
ist, und dass die Halterung (24) mit einer Höhenverstelleinrichtung für den Strahlkopf
(5) ausgestattet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (20) mit Antriebsmitteln
(21, 22, 23) zum Verfahren entlang der Führungsschiene (18) ausgestattet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlkopf
(5) um eine Drehachse (25) drehbar in der Halterung (24) gehalten ist, wobei die Drehachse
(25) im wesentlichen senkrecht zur zu reinigenden Oberfläche (10) ausgerichtet ist,
und dass der Strahlkopf (5) über einen Drehantrieb (26) verdrehbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlkopf
(5) an seinem der zu reinigenden Oberfläche (10) zugewandten Umfangsbereich mit einer
bürstenförmig ausgebildeten Abdichtung (11) ausgestattet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinrichtung
(35) vorgesehen ist, und dass am Strahlkopf (5) in dessen Randbereichen Endschalter
(32, 33) angebracht sind, die mit der Steuereinrichtung (35) über Leitungen (34) verbunden
sind, dass mindestens ein Sensor (36) am Strahlkopf (5) angebracht ist, der ebenfalls
über eine Leitung (37) mit der Steuereinrichtung (35) verbunden ist, mit welchem der
Reinigungsgrad der Oberfläche (10) feststellbar ist, dass ein weiterer Sensor (38)
vorgesehen ist, welcher das Vorhandensein der zu reinigenden Oberfläche (10) im Bereich
des Strahlkopfes (5) feststellt, und dass die Antriebsmittel (23) und der Drehantrieb
(26) ebenfalls mit der Steuereinrichtung (35) verbunden sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlkopf
(5) dreiecksförmig ausgebildet ist und die Strahldüse (27) in Laufrichtung der flächigen
Elemente (1) gesehen in der vorderen Spitze des Dreiecks angeordnet ist.
10. Verfahren zum Reinigen einer Oberfläche (10) eines flächigen Elementes (1) mit einer
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet dass die Haltevorrichtung
(13) befestigt wird, dass die flächigen Elemente (1) in Bewegung versetzt und am Strahlkopf
(5) vorbeigeführt werden, dass das Strahlgut auf die Oberfläche (10) aufgestrahlt
wird, dass ein Streifen der umlaufenden flächigen Elemente (1) gereinigt und das aufgestrahlte
Strahlgut zusammen mit den gelösten Schmutzpartikel abgesaugt wird, dass danach der
Strahlkopf (5) um ein Mass, das geringer ist als die Breite des Streifens entlang
der Haltevorrichtung (13) verfahren wird und der nächste Streifen gereinigt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des weiteren Sensors
(38) die Fugen der zusammengesetzten flächigen Elemente (1) festgestellt werden und
die Zuführung von Strahlgut zur Strahldüse (27) beim Ueberfahren einer Fuge kurzzeitig
durch die Steuereinrichtung (35) unterbunden wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass bei Erreichen eines
der wandförmigen Teile (17) ein erster Endschalter (33) ein Signal an die Steuereinrichtung
(35) abgibt, welche bewirkt, dass der Strahlkopf (5) gedreht wird, bis eine Seite
(29; 30) des dreieckförmigen Strahlkopfes (5) parallel zum wandförmigen Teil (17)
ausgerichtet ist, und dass beim Ansprechen eines zweiten Endschalters (32) ein weiteres
Verfahren entlang der Haltevorrichtung (13) in Richtung des benachbarten wandförmigen
Teiles (17) vermieden wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das abgesaugte
Strahlgut, das mit Schmutzpartikeln durchmischt ist, der Einrichtung zum Trennen zugeleitet
wird, in welcher das Strahlgut von den Schmutzpartikeln getrennt wird und wiederverwendet
werden kann.