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(11) |
EP 0 821 380 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.10.2001 Patentblatt 2001/40 |
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Anmeldetag: 13.06.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01H 13/70 |
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Spritzwassergeschützte Tastatur
Waterproof keyboard
Clavier imperméable
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
02.07.1996 DE 19626626
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.01.1998 Patentblatt 1998/05 |
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Patentinhaber: Cherry Mikroschalter GmbH |
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D-91275 Auerbach/Opf. (DE) |
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Erfinder: |
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- Müller,Karl-Heinz
91275 Auerbach (DE)
- Chowdhree,M.Khalleel
Watford,WD1 35U (GB)
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| (74) |
Vertreter: Fleuchaus, Leo, Dipl.-Ing. et al |
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Melchiorstrasse 42 81479 München 81479 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 685 860 DE-A- 4 442 073
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DE-A- 3 142 367
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine spritzwassergeschützte Tastatur mit einem eine Bodenschale
aufweisenden Gehäuse und im Gehäuse flächig angeordneten Kontakten, über welchen eine
Gummimatte mit über den Kontakten liegenden, durch Tastenstößel zur Kontaktgabe verformbaren
Gummidomen verläuft. Dabei sind die Kontakte z. B. auf einer unterhalb der Gummimatte
liegenden Schaltfolie angeordnet. Aufbau und Funktionsweise einer solchen Gummimatte
samt Schaltfolie sind z. B. in der DE-OS-44 42 073 beschrieben.
[0002] Tastaturen dieser Art sind allgemein bekannt und vielfach in Verwendung. Die Gehäuse
bestehen in der Regel aus einer Bodenschale und einem Gehäuseoberteil, welches mit
einer Vielzahl von Durchbrüchen versehen ist, durch welche Tasten bzw. Tastenknöpfe
ragen. Diese sind an der die Kontakte tragenden Platine befestigt. Um die Tastenknöpfe
sind schlitzartige Freiräume vorgesehen, damit die Tasten frei beweglich bleiben.
Durch diese Schlitze kann Flüssigkeit eindringen, wenn diese auf der Tastatur verschüttet
wird, insbesondere dann, wenn das Tastenfeld aus Designgründen oder ergonomischen
Gründen etwas tiefer als der umlaufende Rand der Tastatur liegt.
[0003] Wasserdichte Tastaturen sind an sich bekannt, jedoch sind diese in der Regel derart
aufgebaut, daß der Innenraum der Tastatur vollständig wasserdicht gegen den Außenraum
abgedichtet ist, und auch die einzelnen Tasten wasserdicht ausgeführt werden. Die
Wasserdichtigkeit derartiger Tastaturen läßt sich nur durch teure konstruktive Maßnahmen
erreichen, wie z.B. das Vorsehen zusätzlicher Dichtmatten, oder dem Vergießen oder
Verkleben von Folien bei sogenannten Folientastaturen.
[0004] Weiterhin ist aus der DE-OS-31 42 367 eine spritzwassergeschützte Tastatur nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1 bekannt, bei der um jeden Schaltdom in der elastischen
Schaltmatte (Gummimatte) herum eine rinnenförmige Vertiefung angebracht ist, wobei
die rinnenförmigen Vertiefungen miteinander verbunden sind, und an zumindest einer
Seite der Kontaktmatte enden, um auf die Oberseite der Schaltmatte gelangte Flüssigkeit
ableiten zu können. Die Verwendung einer derart strukturierten Gummimatte in einer
Standardtastatur führt jedoch nicht ohne weiteres zu einer optimal spritzwassergeschützten
Tastatur, da durch diese bekannte Gummimatte allein keine optimale Sammlung und Ableitung
eingedrungener Flüssigkeit über die gesamte Oberfläche der Gummimatte hinweg aus dem
Gehäuseinneren erfolgt.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine spritzwassergeschützte Tastatur
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, bei der das Gehäuse einer Standardtastatur
möglichst wenigen konstruktiven Abänderungen unterzogen wird, um eine erhöhte Spritzwasserfestigkeit
zu erzielen.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Tastatur nach dem Anspruch 1 gelöst.
Die abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Tastatur.
[0007] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Gummimatte mit einem umlaufenden, sich nach
oben erstreckenden Rand versehen ist, so daß eine Wanne entsteht, wobei in der Gummimatte,
vorzugsweise am vorderen und/oder hinteren Rand, Abflußöffnungen angeordnet sind,
und wobei die Abflußöffnungen in zugeordnete und nach außen offene Schalendurchbrüche
in der Bodenschale des Gehäuses münden.
[0008] Durch das Vorsehen eines umlaufenden Randes an der bei Standardtastaturen bereits
eingesetzten Gummimatte mit Schaltdomen entsteht eine Wanne, in der sich durch die
Schlitze um die Tastenknöpfe im Gehäuseoberteil eingedrungene Flüssigkeit sammeln
und zu einem tieferliegenden Bereich abfließen kann, der in der Regel entlang dem
bedienerseitigen Rand verläuft. Aus diesem Grund sind vorzugsweise in diesem Bereich
Abflußöffnungen angeordnet, die in entsprechende nach außen offene Schalendurchbrüche
in der Bodenschale des Gehäuses münden. Aufgrund der üblichen Neigung der Gummimatte
in der normalen Benutzungslage der Tastatur fließt eingedrungene Flüssigkeit innerhalb
der Wanne durch diese Durchbrüche aus der Tastatur ab, ohne auf die unter der Gummimatte
liegende Schaltfolie zu gelangen.
[0009] Bei Tastaturen, deren Gehäuseoberteil mit der Bodenschale durch Schnapprasten verbunden
ist, die durch die Gummimatte hindurchgreifen, ist für eine weitere Ausführungsform
der Erfindung vorgesehen, daß die Gummimatte mit weiteren nach oben sich erstreckenden
Rändern versehen ist, die um die Schnapprasten herum verlaufen.
[0010] Ferner kann die Gummimatte im Bereich der Abflußöffnungen mit in die Schalendurchbrüche
in der Bodenwand ragenden Tropfrändern versehen sein. Es ist auch vorgesehen, daß
der umlaufende Rand bei einer geneigt verlaufenden Gummimatte zum tieferliegenden
Rand hin erhöht ist.
[0011] Um den umlaufenden Rand der Gummimatte zu stabilisieren, wird vorgesehen, daß dieser
umlaufende Rand in einen schlitzförmigen Freiraum eingreift, der von einem nach oben
verlaufenden Randabschnitt der Bodenschale und einer vom Gehäuseoberteil nach unten
auf die Gummimatte verlaufenden Verstärkungsrippe gebildet wird.
[0012] Zum weiteren Schutz der Kontaktplatte bzw. Schaltfolie ist auch vorgesehen, daß auf
der Unterseite der Gummimatte vorzugsweise im Bereich des umlaufenden, vom Benutzer
abgewandten Randes eine Dichtlippe angeformt ist, die durch die auf der Gummimatte
aufliegende Verstärkungsrippe am Gehäuseoberteil eine zusätzliche Abdichtung zur Schaltfolie
hin bewirkt. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Tastatur eine weitere
hintere Tastenreihe in Form von Funktionstasten umfaßt, der eine eigene Schaltfolie
und eine eigene Gummimatte zugeordnet ist, und wegen ihrer weniger gefährdeten Lage
durch keinen speziell ausgebildeten Wannenrand geschützt ist. Auch in diesem Fall
ist es zweckmäßig, an der Gummimatte Dichtlippen vorzusehen, die durch die auf der
Gummimatte aufliegenden Verstärkungsrippen eine Abdichtung zur Schaltfolie hin bewirken.
[0013] Für Tastaturen bei denen eine einstückige Gummimatte für den vorderen Tastaturbereich
sowie den hinteren (z. B. mit speziellen Funktionstasten versehenen) Tastaturbereich
vorgesehen ist, ist bei einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen spritzwassergeschützten
Tastatur vorgesehen, daß auf der Gummimatte im Bereich zwischen einer hinteren Tastenreihe
sowie den vorderen Tastenreihen spezielle Abflußlenkbarrieren auf der Oberseite der
Gummimatte ausgeformt sind, die jeweils von einem verdickten Bereich zu ihren außen
liegenden Enden hin von der hinteren Tastenreihe weg spitz zulaufen, um dadurch im
Bereich der hinteren Tastenreihe eingedrungene Flüssigkeit durch zwischen den einzelnen
Abflußlenkbarrieren liegende Durchlaßöffnungen hindurch zu den vorderen Abflußöffnungen
der Tastatur hin wegleiten zu können.
[0014] Die Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Ansprüchen und den Zeichnungen.
[0015] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Schnitt durch eine spritzwassergeschützte Folientastatur;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die in einer Bodenschale liegende Schaltmatte einer geöffneten
Folientastatur;
- Fig. 3
- einen vergrößerten Teilschnitt durch den bedienerseitigen Rand der Folientastatur
entlang der Linie III - III der Fig. 2; und
- Fig. 4
- eine der in Fig. 2 gezeigten Darstellung entsprechende Ansicht auf eine in einer Bodenschale
liegende Schaltmatte mit zusätzlichen Abflußlenkbarrieren im Bereich der hinteren
Tastenreihe.
[0016] Der in Fig. 1 gezeigte Schnitt durch eine Folientastatur 10 läßt erkennen, daß das
Tastaturgehäuse aus einem Gehäuseoberteil 12 und einer Bodenschale 14 besteht, welche
mit Hilfe von Schnapprasten 16 miteinander verbunden sind. In der Bodenschale 14 liegt
auf einer starren Platine eine Schaltfolie 18, über der eine Gummimatte 20 angeordnet
ist. Im Kontaktbereich der Schaltfolie sind in der Gummimatte Schaltdome 22 vorgesehen,
auf die von oben ein Schaltstößel jeweils eines Tastenknopfes (nicht gezeigt) einwirkt,
der in eine Tastenhalterung 24 eingesetzt ist.
[0017] Die Tastatur kann, wie in Fig. 1 dargestellt, eine hintere separate Tastenreihe für
Funktionstasten aufweisen, wobei ebenfalls auf einer Platine mit einer Schaltfolie
eine separate Gummimatte 26 angebracht ist.
[0018] Sowohl die Gummimatte 20 als auch die Gummimatte 26 für die Funktionstasten ist mit
einem umlaufenden Rand 28 versehen, dessen obere Kante vorzugsweise oberhalb der oberen
Ebene der Schaltdome 22 liegt.
[0019] Entsprechend ist auch ein umlaufender Rand 28 im Bereich der Schnapprasten 16 vorgesehen,
der kragenförmig um die Schnapprasten herum verläuft und einen Durchbruch für die
Schnapprasten begrenzt.
[0020] Bei einer üblichen Tastatur liegt die Schaltfolie 18 bzw. die Gummimatte 20 in einer
Ebene zum Schreibtisch, die eine Neigung von etwa mindestens 6° aufweist. Dadurch
entsteht ein Gefälle, so daß über die Tastenhalterung 24 eingedrungene Flüssigkeit
innerhalb der durch den umlaufenden Rand 28 gebildeten Wanne zur Benutzerseite hin
abfließt.
[0021] Wie aus Fig. 2 und 3 entnehmbar, sind am benutzerseitigen Rand der Wanne Abflußöffnungen
30 vorgesehen, die in Schalendurchbrüche 32 in der Bodenschale 14 münden und mit einem
Tropfrand 34 dafür sorgen, daß eingedrungene Flüssigkeit über diese Abflußöffnungen
und die Schalendurchbrüche 32 abfließen kann.
[0022] Der umlaufende Rand 28 der Gummimatte 20, der ebenfalls wie die Gummimatte flexibel
ist, kann dadurch stabilisiert werden, daß er in einen schlitzförmigen Freiraum 36
eingreift, der durch Verstärkungsrippen 38 im Gehäuseoberteil 12 und Randabschnitte
40 an der Bodenschale 14 begrenzt ist. Dadurch wird die senkrechte Lage des umlaufenden
Randes sichergestellt.
[0023] Für eine vorteilhafte Ausführungsform der Gummimatte ist auch vorgesehen, daß im
Bereich unterhalb der Verstärkungsrippen 38 eine Dichtlippe 44 angebracht ist, die
im verrasteten Zustand vom Gehäuseoberteil 12 und der Bodenschale 14 durch die Verstärkungsrippen
38 gegen die Bodenschale gedrückt wird, und durch eine entsprechende Formgebung der
Schaltfolie auf der Platine eine zusätzliche Abdichtung zur Schaltfolie 18 hin darstellt.
[0024] Bei einer praktischen Ausführungsform der Erfindung ist an der Gummimatte ein umlaufender
Rand vorgesehen, der ca. 6 mm hoch ist. Je nach dem Aufbau der Tastatur und ihrer
in Normallage vorgesehenen Neigung, kann dieser Rand von dem von der Bedienerseite
abgewandten Bereich zur Bedienerseite hin zusätzlich erhöht sein.
[0025] Zur weiteren Verbesserung der Wasserführung ist ferner vorgesehen, daß am vorderen
Wannenrand Abflußlenkbarrieren in Form trapezförmiger, leicht erhabener Konturen 48
in die Gummimatten eingeprägt sind, die auf entsprechenden Konturen der Bodenschale
aufliegen können, und ein zusätzliches Gefälle in Richtung auf die Abflußöffnungen
30 hin bewirken. Diese Abflußöffnungen 30 sind, wie aus Fig. 2 hervorgeht, bezüglich
des bedienerseitigen Randes 28 leicht nach vorne versetzt, so daß die eigentliche
Abflußöffnungen 30 bis zum vordersten Rand der Tastatur hin verschoben sind und sicher
im tiefsten Bereich der Gummimatte zu liegen kommen.
[0026] Fig. 4 zeigt eine der in Fig. 2 gezeigten Darstellung entsprechende Ansicht auf eine
in einer Bodenschale liegende Schaltmatte mit zusätzlichen Abflußlenkbarrieren 50,
51, 52 im Bereich einer hinteren Tastenreihe. Zwischen den in Fig. 4 beispielhaft
gezeigten drei Abflußlenkbarrieren 50, 51, 52 sind zwei Durchlaßöffnungen 53, 54 gebildet.
Die auf der Oberseite der Gummimatte ausgeformten Abflußlenkbarrieren 50, 51, 52 laufen
jeweils von einem verdickten Bereich 50a, 51a, 52a zu den außen liegenden Enden hin
und von der hinteren Tastenreihe weg spitz zu, um dadurch im Bereich der hinteren
Tastenreihe eingedrungene Flüssigkeit durch die Durchlaßöffnungen 53, 54 hindurch
zu den vorderen Abflußöffnungen der Tastatur hin wegleiten zu können.
[0027] Durch die Maßnahmen der Erfindung wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß in die
Tastatur eingedrungene Flüssigkeit sich zunächst in der Wanne sammelt und nach vorne
hin abfließen kann. Dadurch wird die eingedrungene Flüssigkeit von der z. B. als Schaltfolie
ausgeführten Kontaktfläche sicher abgehalten und diese gegen Kontaktausfälle geschützt.
Da auch die Durchbrüche in der Gummifolie im Bereich der Schnapprasten mit entsprechenden
Rändern versehen sind, besteht für durch die Tastenhalterung eingedrungene Flüssigkeit
keine Möglichkeit, bis zur Schaltfolie vorzudringen.
[0028] Die Maßnahmen der Erfindung sind für herkömmliche Standardtastaturen ohne teure konstruktive
Maßnahmen verwendbar, so daß sich eine kostengünstige Lösung für spritzwassergeschützte
Tastaturen ergibt. Anhand von Versuchen zeigt sich, daß selbst bei großen verschütteten
Flüssigkeitsmengen die Tastatur sicher vor Ausfällen geschützt werden kann, da durch
die zur Gummimatte hin offenen Bereiche nicht mehr Flüssigkeit eindringt, als durch
die Abflußöffnungen 30 abfließen kann. Von Vorteil ist auch die Tatsache, daß die
Erfindung sich verwirklichen läßt, ohne beim kunststoffspritztechnisch komplizierten
Gehäuseoberteil einer Standardtastatur Veränderungen vornehmen zu müssen. Die Abflußöffnungen
befinden sich alle im kunststoffspritztechnisch einfacher zu fertigenden Gehäuseunterteil,
und können in einfacher Weise über zusätzliche Schieber bzw. Einsätze in der entsprechenden
Kunststoffspritzform kostengünstig realisiert werden.
[0029] Das gleiche ist auch gewährleistet, wenn bei einer erweiterten Tastatur eine Funktionstastenreihe
vorgesehen ist, und die dieser Tastaturreihe zugeordnete Gummimatte mit eigenen Abflußöffnungen
versehen ist.
1. Spritzwassergeschützte Tastatur mit einem eine Bodenschale (14) aufweisenden Gehäuse
(12, 14) und im Gehäuse flächig angeordneten Kontakten, über welchen mindestens eine
Gummimatte (20) mit über den Kontakten liegenden und durch Tastenstößel zur Kontaktgabe
verformbaren Schaltdomen (22) verläuft, wobei in der Gummimatte zum Sammeln und Ableiten
von eingedrungener Flüssigkeit dienende Strukturen ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mindestens eine Gummimatte (20) mit einem umlaufenden, nach oben sich erstreckenden
Rand (28) versehen ist, so daß sich eine Wanne bildet,
daß in der mindestens einen Gummimatte, vorzugsweise am vorderen und/oder hinteren Rand,
Abflußöffnungen (30) angeordnet sind, und
daß die Abflußöffnungen (30) in zugeordnete, nach außen offene Schalendurchbrüche (32)
in der Bodenschale (14) des Gehäuses (12, 14) münden.
2. Tastatur nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mindestens eine Gummimatte (20) mit weiteren nach oben sich erstreckenden Rändern
(28) im Bereich von Fixierzapfen und/oder Schnapprasten (16) zum Verbinden der Bodenschale
mit dem Gehäuseoberteil versehen ist.
3. Tastatur nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mindestens eine Gummimatte (20) im Bereich der Abflußöffnungen (30) mit in die
Schalendurchbrüche (32) ragenden Tropfrändern (34) versehen ist.
4. Tastatur nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß am vorderen Wannenrand Abflußlenkbarrieren in Form trapezförmiger und leicht erhabener
Konturen (48) angeformt sind, die ein zusätzliches Gefälle in Richtung auf die Abflußöffnungen
(30) aufweisen.
5. Tastatur nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der umlaufende Rand (28) bei einer geneigt verlaufenden Gummimatte (20) zum tieferliegenden
Rand hin erhöht ist.
6. Tastatur nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest der untere Rand der mindestens einen Gummimatte (20) an einem entsprechend
hohen und zum umlaufenden Rand parallel verlaufenden Randabschnitt der Bodenschale
(14) anliegt.
7. Tastatur nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der umlaufende Rand (28) in einen schlitzförmigen Freiraum (36) eingreift, der von
einem nach oben verlaufenden Randabschnitt (40) der Bodenschale (14) und einer vom
Gehäuseoberteil (12) nach unten auf die mindestens eine Gummimatte (20) hin verlaufende
Verstärkungsrippe (38) gebildet wird.
8. Tastatur nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Unterseite der mindestens einen Gummimatte (20) eine Dichtlippe (44) angeformt
ist, die durch eine auf der mindestens einen Gummimatte aufliegende Verstärkungsrippe
(38) am Gehäuseoberteil eine zusätzliche Abdichtung zur Schaltfolie (18) hin bewirkt.
9. Tastatur nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem vom Benutzer abgewandten hinteren Tastaturbereich nebeneinanderliegende Abflußlenkbarrieren
(50, 51, 52) auf der Oberseite der Gummimatte ausgeformt sind, die jeweils von einem
verdickten Bereich (50a, 51a, 52a) zu außen liegenden Enden hin und vom hinteren Bereich
der Tastatur weg spitz zulaufen, um dadurch im Bereich der hinteren Tastenreihe eingedrungene
Flüssigkeit durch zwischen den einzelnen Abflußlenkbarrieren (50, 51, 52) liegende
Durchlaßöffnungen (53, 54) hindurch zu den vorderen Abflußöffnungen (30) der Tastatur
hin wegleiten zu können.
1. A waterproof keyboard with a housing which has a base shell (14) and contacts disposed
in the housing, above which extends at least one rubber mat (20) with deformable switch
domes (22) disposed above the contacts, contact being made via key tappets, wherein
structures are formed in the rubber mat which collect and drain off any fluid present,
characterised in that the at least one rubber mat (20) is provided with a circumferential upwardly-extending
edge (28) so that a pan is formed, that discharge openings (30) are provided on the
at least one rubber mat, preferably on the front and/or rear edge, and that the discharge
openings (30) open into openings (32) in the base shell (14) of the housing (12, 14)
which are open to the outside.
2. A keyboard according to claim 1, characterised in that the at least one rubber mat (20) is provided with further upwardly-extending edges
(28) in the area of fixing spigots and/or snap-catches (16) for connecting the base
shell to the upper part of the housing.
3. A keyboard according to claim 1 or 2, characterised in that the at least one rubber mat (20) is provided with drip edges (34) penetrating into
the shell openings (32) in the area of the discharge openings (30).
4. A keyboard according to one of claims 1 to 3, characterised in that discharge guiding barriers in the form of trapezoidal and slightly embossed contours
are formed onto the front pan wall which have an additional gradient towards the discharge
openings (30).
5. A keyboard according to one of claims 1 to 4, characterised in that the circumferential edge (28) is raised towards the lower-lying edge of the inclined
rubber mat (20).
6. A keyboard according to one of claims 1 to 5, characterised in that at least the lower edge of the at least one rubber mat (20) abuts a correspondingly-high
edge section of the base shell (14) which extends parallel to the edge.
7. A keyboard according to one of claims 1 to 5, characterised in that the circumferential edge (28) engages into a slot-shaped free space (36) which is
formed by an upwardly-extending edge section (40) of the base shell (14) and a reinforcing
rib (38) extending downwards from the upper part (12) of the housing towards the at
least one rubber mat (20).
8. A keyboard according to one of claims 1 to 7, characterised in that a sealing lip (44) is formed onto the underside of the at least one rubber mat (20)
which, as a result of the reinforcement rib (38) lying on the at least one rubber
mat in the upper part of the housing, effects additional sealing towards the switching
film (18).
9. A keyboard according to one of claims 1 to 8, characterised in that the adjacent discharge guiding barriers (50, 51, 52) disposed in the rear keyboard
area, facing away from the user, are formed on the upper side of the rubber mat and
each extend to a point from a thick portion (50a, 51a, 52a) towards the outward-lying
ends away from the rear area of the keyboard in order to be able to guide any fluid
present in the area of the rear row of keys through passage openings disposed between
the individual discharge guiding barriers (50, 51, 52) to the front discharge openings
(30) of the keyboard.
1. Clavier protégé contre les projections d'eau, avec un boîtier (12, 14) comportant
une coque de fond (14) et des contacts disposés en nappe dans le boîtier, au-dessus
desquels s'étend au moins un tapis de caoutchouc (20) avec des dômes de connexion
(22) disposés sur les contacts et pouvant être déformés par pression des touches pour
établir le contact, des structures étant conçues dans le tapis de caoutchouc qui servent
à collecter et à évacuer un liquide ayant pénétré, caractérisé en ce que ledit au moins un tapis de caoutchouc (20) est pourvu d'un bord s'étendant sur le
pourtour et remontant vers le haut (28), de telle sorte qu'il est formé une cuvette,
en ce que des ouvertures d'évacuation (30) sont disposées dans ledit au moins un tapis de caoutchouc,
de préférence dans le bord avant et/ou arrière et en ce que les ouvertures d'évacuation (30) débouchent dans des percements de la coque associés
et ouverts vers l'extérieur (32) dans la coque de fond (14) du boîtier (12, 14).
2. Clavier selon la revendication 1, caractérisé en ce que ledit au moins un tapis de caoutchouc (20) est pourvu d'autres bords s'étendant vers
le haut (28) dans la zone de tenons de fixation et/ou de crans à emboîtement (16)
destinés à relier la coque de fond au dessus du boîtier.
3. Clavier selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que ledit au moins un tapis de caoutchouc (20) dans la zone des ouvertures d'évacuation
(30) est pourvu de bords collecteurs (34) s'emboîtant dans les percements de la coque
(32).
4. Clavier selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que sont formées au niveau du bord, avant de la cuvette, des barrières dirigeant l'écoulement
sous forme de contours trapézoïdaux légèrement bosselés (48) qui contribuent à une
pente supplémentaire dans la direction des ouvertures d'évacuation (30).
5. Clavier selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le bord périphérique (28) est relevé par rapport au bord inférieur dans le cas d'un
tapis de caoutchouc (20) s'étendant de façon inclinée.
6. Clavier selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'au moins le bord inférieur dudit au moins un tapis de caoutchouc (20) repose sur un
segment de bord de la coque de fond (14) de hauteur correspondante et s'étendant parallèlement
au bord périphérique.
7. Clavier selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le bord périphérique (28) s'engage dans un espace libre de type fente (36), qui est
formé par un segment de bord (40) de la coque de fond (14) s'étendant vers le haut
et par une nervure de renforcement (38) s'étendant depuis le dessus du boîtier (12)
vers le bas jusqu'au dit au moins un tapis de caoutchouc (20).
8. Clavier selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'une lèvre d'étanchéité (44) est formée sur le dessous dudit au moins un tapis de caoutchouc
(20) qui, par le biais d'une nervure de renforcement (38) disposée sur ledit au moins
un tapis de caoutchouc (20), réalise au niveau du dessus du boîtier (12) une étanchéification
supplémentaire par rapport à la membrane de connexion (18).
9. Clavier selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que dans la zone du clavier arrière opposée à l'utilisateur, des barrières dirigeant
l'écoulement (50, 51, 52) placées les unes à côté des autres sont formées dans le
dessus du tapis de caoutchouc, qui s'étendent respectivement depuis une zone renflée
(50a, 51a, 52a) jusqu'aux extrémités placées à l'extérieur et s'éloignent en pointe
de la zone arrière du clavier, pour pouvoir ce faisant évacuer le liquide ayant pénétré
dans la zone de la rangée de touches arrière jusqu'aux ouvertures d'évacuation avant
(30) du clavier par l'intermédiaire, d'ouvertures de passage (53, 54) disposées entre
les barrières dirigeant l'écoulement individuelles (50, 51, 52).