[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Auszugsvorrichtung für insbesondere Schrankauszüge
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei einer bekannten Auszugsvorrichtung dieser Art (G 93 00 364.1) ist ein Trägerteil
in einer Translationsführungsschiene, die sich in der vertikalen Quermittelebene des
Schrankkorpus befindet, verschieblich gelagert. Zusätzlich ist das Trägerteil um die
Hochachse verschwenkbar. Die Verschwenkbarkeit wird erreicht mittels eines an dem
Trägerteil angeformten Führungszapfens, der in eine endseitig von Anschlägen begrenzte
Schwenkkulisse eingreift, die mit dem Schrankkorpus verbunden ist. Die Schwenk- und
Ausziehbewegung des Trägerteils sind damit derart zwangsgekuppelt, daß die geradlinige
und die Schwenkbewegung synchronisiert verlaufen. Durch die einseitige Anformung eines
Führungszapfens an dem Trägerteil, das in Ausgangsstellung des Schrankauszuges an
einem Anschlag der Führungsschiene anliegt, ist das Herausbewegen des Schrankauszuges
aus der Ausgangsstellung nur in einer Schwenkrichtung möglich. Zudem kann der Schrankauszug
um maximal 180° geschwenkt werden, da dann der Führungszapfen an dem gegenüberliegenden
Anschlag anliegt und ein Weiterverschwenken verhindert ist. Somit ist in der über
die Vorderfläche des Schrankkorpus herausragenden Position des Schrankauszugs nur
ein Bereich des Schrankauszugs zugänglich, der andere Bereich ist stets nur in eingefahrener
Stellung des Schrankauszuges zugänglich. Dadurch sind die Flexibilität und der Bedienkomfort
dieses Schrankauszuges eingeschränkt.
[0003] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Ausziehvorrichtung für insbesondere
Schrankauszüge zu schaffen, die den Bedienkomfort und die Zugänglichkeit eines Schrankauszuges
verbessert.
[0004] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Hinsichtlich
weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen wird auf die Ansprüche 2 bis 16 verwiesen.
[0005] Durch die Anordnung eines bewegungsfest mit dem Trägerteil koppelbaren Schwenkhebels,
über den in Zusammenwirkung mit einer Schwenk- oder Drehbewegung eines anderen Schwenkhebels
das Trägerteil in unterschiedliche Auszugsstellungen überführbar ist, ist eine beiderseitige
Verschwenkbarkeit des Trägerteils aus der Ausgangsstellung erreicht.
[0006] Der Schwenkwinkel ist unbegrenzt, so daß beliebig viele Umdrehungen des Trägerteils
durchgeführt werden können.
[0007] In vorteilhafter Ausgestaltung greifen die Enden der Schwenkhebel formschlüssig ineinander,
so daß eine sichere Führung gewährleistet ist.
[0008] Die oberseitigen und unterseitigen Bewegungsführungen können vollständig aus gleichen
Teilen ausgebildet sein.
[0009] Durch die Verzahnung der Schwenkhebel wird eine synchronisierte Schwenk- und Schiebeführung
des Trägerteils erreicht, ein Verkanten der Zähne bzw. ein Voreinanderliegen zweier
Zähne ist dabei ausgeschlossen.
[0010] Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der Zeichnung sowie der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht schräg von oben einer schematisch dargestellten Auszugsvorrichtung in
Ausgangsstellung des Trägerteils,
- Fig. 2
- die Detailansicht X aus Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Ansicht ähnlich zu Fig. 1 mit um 7° aus der Ausgangsstellung gedrehtem Trägerteil,
- Fig. 4
- die Detailansicht Y aus Fig. 3,
- Fig. 5
- eine ähnliche Ansicht zu Fig. 3 mit um 45° aus der Ausgangsstellung herausgedrehtem
Trägerteil,
- Fig. 6
- eine ähnliche Ansicht zu Fig. 5 mit um 90° aus der Ausgangsstellung herausgedrehtem
Trägerteil,
- Fig. 7
- eine ähnliche Ansicht zu Fig. 6 mit um 135° aus der Ausgangsstellung gedrehtem Trägerteil,
- Fig. 8
- eine perspektivische Darstellung eines Schwenkhebels,
- Fig. 9
- den komplementären Schwenkhebel in Ansicht schräg von oben,
- Fig. 10
- die Führungsbahn in Ansicht schräg von oben.
[0011] In Fig. 1 ist in einer perspektivischen Darstellung ein insgesamt mit 1 bezeichneter
Schrankkorpus dargestellt, in dessen Innenraum 2 ein im Bereich einer Bodenplatte
3 und einer - nicht dargestellten - Deckenplatte abgestützter Schrankauszug 5 angeordnet
ist. Der Schrankauszug 5 weist dabei ein als Rahmengestell ausgebildetes Trägerteil
6 auf, das jeweils vertikale Längsträger 7,8 und Querträger 9,10 umfaßt, zwischen
denen die Anordnung von Schrankablagen, wie etwa Kleiderstangen, Einhängekörben, Regalböden
oder anderen Ablagen, vorgesehen ist. Diese Schrankablagen können jede gewünschte
Ausgestaltung und Anordnung am Trägerteil 6 haben. Das Trägerteil 6 ist im Bereich
seiner Querträger 9,10 jeweils in einer Auszugsschiene 11 an der Bodenplatte 3 bzw.
der Deckenplatte geführt, wobei diese Auszugsschiene 11 die Schiebeführung darstellt
zur Herausführung des Trägerteils 6 in den Bereich der Vorderfläche 13 des Schrankkorpus
1. Die Auszugsschiene 11 kann als übliche Hohlprofilschiene ausgebildet sein, in die
Anformungen zur Führung des Trägerteils 6 vorzugsweise kugelgelagert eingreifen.
[0012] An dem Trägerteil 6 sind im Bereich seiner oberen und unteren Querträger 9,10 und
an dem Korpus 1 im Bereich seiner Boden- bzw. Deckenplatte 3 Schwenkhebel 14,15 angeordnet,
die in ihren Endbereichen 16,17 gelenkig miteinander verbindbar sind. Dabei bilden
je zwei Schwenkhebel 14,15 über die gelenkige Verbindung ihrer Endbereiche 16,17 bzw.
16',17' ein Gelenkdreieck aus.
[0013] Der Schwenkhebel 15 ist dem Schrankkorpus 1 zugeordnet und im Bereich seiner Boden-
bzw. Deckenplatte 3 drehbar gelagert. Die Lagerung befindet sich dabei im Bereich
der vertikalen Quermittelebene des Schrankkorpus 1, in oder parallel zu der sich auch
die Führungsschienen 11 für die Schiebeführung befinden. Vorzugsweie erfolgt die Lagerung
in der Verlängerung der Auszugsschiene 11 derart, daß ein einstückiges Bauteil im
vorderen Bereich als Schiebeführung und weiter hinten als Lageraufnahme für den Schwenkhebel
15 dienen kann. Die Lagerung ist zentral im axialsymmetrischen Schwenkhebel 15 angeordnet,
so daß eine Verschwenkbarkeit in beide Richtungen aus der Ausgangsstellung heraus
gleichwertig ermöglicht ist.
[0014] Ein zweiter Schwenkhebel 14 ist an dem Trägerteil 6 starr und ebenfalls axialsymmetrisch
angeordnet. Die Endbereiche 16 und 16' des-Schwenkhebels 14 rollen beim Verschwenken
des Trägerteils 6 auf den Endbereichen 17 und 17' des Schwenkhebels 15 ab. Dazu sind
die Schwenkhebel 15 und 14 komplementär zueinander ausgebildet. Im Ausführungsbeispiel
weist der Schwenkhebel 14 eine Kulissenführung 18 auf, in die eine Zapfenanformung
19 bzw. 19' des Schwenkhebels 15 eingreift, der dadurch geführt ist. Zudem ist an
den Endbereichen 16 und 16' des Schwenkhebels 14 jeweils eine Verzahnungsprofilierung
20,20' angeformt, in die eine Verzahnungsprofilierung 21,21' des Schwenkhebels 15
eingreift. Die Bewegung der Schwenkhebel 15 und 16 ist so synchronisiert, daß die
Verzahnungen 20 und 21 bzw. 20' und 21' jeweils passend ineinandergreifen, ohne daß
es zum Verkanten oder Voreinanderliegen von Zähnen kommt.
[0015] Je nach Winkelstellung des Trägerteils 6 greifen entweder die Endbereiche 16 und
17 der beiden Schwenkhebel 14 und 15 ineinander ein oder die Endbereiche 16' und 17'.
Der Wechsel zwischen den verschiedenen ineinandergreifenden Endbereichen 16,17 bzw.
16',17' der Schwenkhebel 14,15 findet dabei in der Ausgangsstellung - Fig. 1 - des
Schrankauszuges 5 statt. In dieser Stellung liegen die Schwenkhebel 14 und 15 parallel
zueinander und rechtwinklig zur Quermittelebene 4 des Schrankkorpus 1.
[0016] Ebenfalls parallel zur Quermittelebene des Schrankkorpus 1 - und damit rechtwinklig
zur Vorderfläche 13 - verläuft die Schiebeführung 11. In aller Regel wird diese Schiebeführung
in der Quermittelebene des Schrankkorpus 1 liegen, so daß der Schrankauszug mittig
in dem Schrankkorpus 1 angeordnet ist. Das Trägerteil 6 und die Bewegungsführung,
die die Führungsschienen 11 sowie die Schwenkhebel 14,15 umfaßt, sind dann in Ausgangsstellung
axialsymmetrisch zu dieser vertikalen Quermittelebene des Schrankkorpus 1 ausgebildet.
Das Trägerteil 6 ist ober- und unterseitig in gleicher Weise geführt, d.h., daß sowohl
die Führungsschiene 11 als auch die Schwenkhebel 14 und 15 sowohl für die Bewegungsführung
an dem Boden 3 des Schrankkorpus 1 als auch an der Deckenplatte des Schrankkorpus
1 montiert werden können. Die ober- und unterseitige Gleichausführung der die Bewegungsführung
bildenden Teile verringert den Bauaufwand.
[0017] Bei der Bewegung des Trägerteils aus der Grundstellung heraus kommen, wenn im Uhrzeigersinn
- Richtung 24 - geschwenkt wird, die Endbereiche 16' und 17' in Eingriff miteinander.
Wenn gegen den Uhrzeigersinn - Richtung 25 - geschwenkt wird, kommen die Endbereiche
16 und 17 der Schwenkhebel 14 und 15 in Eingriff miteinander. Mit dem Verschwenken
einher geht eine geradlinige Schiebebewegung des Trägerteils 6 nach vorne hin entlang
der Schiebeführung 11 aus der Vorderfläche des Schrankkorpus 13 heraus. In dem im
Uhrzeigersinn 24 ausschwenkenden Bewegungsablauf (Fig. 1, Fig. 3, Fig. 5 bis 7) gleiten
die Endbereiche 16 und 17 aufeinander ab, dabei wird das Trägerteil bis hin zu seiner
vordersten Position in Fig. 6 über die Zwangskopplung der schwenk- und geradlinigen
Ausziehbewegung nach vorne verfahren. Die Schwenkbewegung kann dabei in beide Richtungen
erfolgen. Einen Anschlag des Winkelbereiches gibt es nicht, so daß die Verschwenkungen
um 45° bzw. 135° völlig gleichwertig zu sehen sind. Damit ist jede Seite des Trägerteils
6 auch in teilweise ausgezogener Position zugänglich.
[0018] Im Bereich der Ausgangslage und benachbarter Winkel gelangen zusätzliche Führungsanformungen
22 am Trägerteil 6 und 23 am Korpus 1 in Eingriff miteinander. Die Führungsanformung
23 am Korpus 1 ist dabei in der Verlängerung der Führungsschiene 11 angeordnet, befindet
sich also ebenfalls in der vertikalen Quermittelebene 4 des Schrankkorpus 1. Dabei
ist die Führungsanformung 23 im Schrankkorpus 1 als Führungsbahn ausgebildet, auf
der die als Führungszapfen ausgebildete Führungsanformung 22 des Trägerteils 6 bei
Schwenkwinkeln nahe 0° um die Ausgangsstellung herum abgleitet. Bei diesen Schwenkwinkeln
wird die Führung der Schwenkhebel 15 nicht durch die Kulissenbahn 18 im Schwenkhebel
14 geleitet, weil die Zapfenanformungen 19,19' auf den Schwenkhebeln 15 in Draufsicht
halbrund ausgebildet sind und bei Winkeln nahe 0°, insbesondere zwischen z. B. -3°
und +3°, außer Eingriff mit der Kulissenbahn 18 geraten. Die Kulissenbahn ist dazu
nicht über volle 180° ausgebildet, sondern in ihren Randbereichen zur rechtzeitigen
Freigabe der Zapfenanformungen 19,19' an den Enden abgeschrägt. Um hier die Synchronisation
der Schwenkhebel 14 und 15 weiterhin sicherzustellen und ein präzises Einfahren des
Trägerteils 6 in die Ausgangsstellung zu ermöglichen, ist die Zusatzführung durch
die Führungszapfen 22 und die Führungsbahn 23 erforderlich. Erst wenn der Schwenkwinkel
so groß ist, daß der Führungszapfen 22 von der Führungsbahn 23 seitlich abgleitet,
ist der Eingriff der Zapfenanformung 19,19' in die Kulissenbahn 18 erfolgt. Damit
ist über den gesamten Vollkreis des Schwenkbereiches eine formschlüssige Führung des
Trägerteils 6 erreicht, eine Einschränkung hinsichtlich des Schwenkwinkels erfolgt
nicht.
[0019] Abweichend von der Darstellung in Fig. 1 kann der Trägerrahmen 6 auch so angeordnet
sein, daß er in Ausgangsstellung der Teile parallel zur Vorderfläche 13 des Schrankkorpus
1 ausgerichtet ist.
[0020] Für wenig belastete Trägerteile 6 ist es möglich, nur eine ober- oder unterseitige
Führung auszubilden, so daß auf diese Weise der Bauaufwand verringert werden kann.
Die ober- und unterseitige Führung des Trägerteils 6 bietet demgegenüber den Vorteil
einer hohen Stabilität, auch bei hoher Belastung des Schrankauszuges.
[0021] Eine alternative Ausbildung einer erfindungsgemäßen Auszugsvorrichtung sieht vor,
daß der dem Korpus 1 zugeordnete Schwenkhebel nicht drehbar, sondern nur um höchstens
180° schwenkbar ist. Die beiden Schwenkhebel bilden dann ein Gelenkdreieck aus, dessen
einer Endpunkt im Korpus fest und dessen anderer Endpunkt translatorisch aus diesem
herausziehbar ist. Die Schwenkhebel sind dann unterschiedlich lang und bei jeder Winkelstellung
mit den gleichen Endbereichen miteinander verbunden. Eine Verschwenkbarkeit des Trägerteils
6 um mehr als 180° kann auch dann erreicht werden - analog zum Gestängeantrieb einer
Tenderlok, wobei allerdings nicht der Drehpunkt ortsfest und der die Drehung bewirkende
Schwenkhebel verschieblich wäre, sondern der Drehpunkt des Trägerteils 6 ist verschieblich
in der Führungsschiene 11 und der Schwenkhebel ortsfest in dem Korpus 1 gelagert.
[0022] Die Führungsschiene 11 kann durch einen Auszug vor die Vorderfläche 13 des Schrankkorpus
1 verlängerbar sein.
1. Auszugsvorrichtung für insbesondere einen Schrankauszug (5), der ein im Innenbereich
eines Schrankkorpus (1) befindliches Trägerteil (6) umfaßt, mit dem der Schrankauszug
(5) aus einer Ausgangsstellung in eine zumindest teilweise vor dem Schrankkorpus (1)
befindliche Auszugsstellung herausbewegbar ist, wobei das Trägerteil (6) im Schrankkorpus
(1) über eine Schiebe- und eine Schwenkführung auszieh- und schwenkbar geführt ist,
welche bei Bewegung des Schrankauszuges (5) die geradlinige Auszieh- und die Schwenkbewegung
zwangskuppeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenk- und Schiebeführung Schwenkhebel (14,15) umfaßt, von denen einer
bewegungsfest mit dem Trägerteil (6) verbindbar und ein anderer dem Schrankkorpus
(1) zugeordnet ist, wobei der dem Trägerteil (6) zugeordnete Schwenkhebel (14) um
360° drehbar in der Schiebeführung (11) gelagert sowie mit dem anderen Schwenkhebel
(15) koppelbar ist und wobei das Trägerteil (6) bei einer Schwenk- oder Drehbewegung
seines Schwenkhebels (14) und des anderen Schwenkhebels (15) in unterschiedliche Trägerteilauszugsstellungen
überführbar ist.
2. Auszugsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkführung einen an einer in der vertikalen Quermittelebene (4) des Schrankkorpus
(1) angelenkten Schwenkhebel (15) und einen auf dessen Endbereich (17,17') abrollenden,
starr mit dem Trägerteil (6) verbundenen zweiten Schwenkhebel (14) umfaßt.
3. Auszugsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Schwenkhebel (15,14) komplementär zueinander ausgebildet
sind.
4. Auszugsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schwenkhebel (14) endseitig eine im wesentlichen halbrunde Kulissenführung
(18) ausbildet, von der eine Zapfenanformung (19,19') des anderen Schwenkhebels (15)
geführt ist.
5. Auszugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schwenkhebeln (14,15) endseitig Verzahnungsprofilierungen (20,20';21,21')
angeformt sind.
6. Auszugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich je nach Winkelstellung des Trägerteils (6) gegenüber dem Schrankkorpus (1)
unterschiedliche Endbereiche (16,17 bzw. 16',17') von Schwenkhebeln (14,15) miteinander
in Eingriff befinden.
7. Auszugsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechsel zwischen den ineinandergreifenden Endbereichen (16,17;16',17') der
Schwenkhebel (14,15) in Ausgangsstellung des Schrankauszugs (5) stattfindet.
8. Auszugsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in Ausgangsstellung der Teile die Schwenkhebel (14,15) parallel zueinander und
rechtwinklig zur Quermittelebene (4) des Schrankkorpus (1) liegen.
9. Auszugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebeführung (11) als Führungsschiene ausgebildet ist, die in oder parallel
zu der Quermittelebene (4) verläuft.
10. Auszugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil (6) und die Bewegungsführung in Ausgangsstellung der Teile axialsymmetrisch
zur vertikalen Quermittelebene (4) des Schrankkorpus (1) ausgebildet sind.
11. Auszugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil (6) ober- und unterseitig in gleicher Weise geführt ist.
12. Auszugsvorrichtung nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die ober- und unterseitige Bewegungsführung jeweils aus gleichen Teilen bestehen.
13. Auszugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Trägerteil (6) und im Schrankkorpus (1) zusätzliche Führungsanformungen
(22,23) angeordnet sind.
14. Auszugsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsanformung (23) im Schrankkorpus (1) als im Bereich der vertikalen
Quermittelebene (4) angeordnete Führungsbahn ausgebildet ist.
15. Auszugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in Parallelstellung der Schwenkhebel (14,15) und nahe daran angrenzenden Winkelbereichen
die Zapfenanformungen (19,19') außer Eingriff mit der Kulissenführung (18) gelangen.
16. Auszugsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß in Parallelstellung der Schwenkhebel (14,15) und daran angrenzenden Winkelbereichen
die zusätzliche Führungsanformung (22) des Trägerteils (6) von der Führungsbahn (23)
des Korpus (1) geführt ist.