[0001] Die Erfindung betrifft einen Träger für Flaschen. Derartige Träger sind im Stand
der Technik vielfach bekannt. Sie können als ebene Trays oder auch als Trays mit Umfangsrand
oder als Kasten ausgebildet sein.
[0002] In jüngerer Zeit sind anstelle der bisher üblichen Euro-Flaschen neue Flaschenformen
gebräuchlich geworden. Bei diesen Flaschen handelt es sich um Flaschen, die einen
Nenndurchmesser von 67,5 mm aufweisen und üblicherweise 0,5 l Inhalt haben. Sofern
solche Flaschen in üblicher Weise auf Trägern abgestellt oder in Kästen eingestellt
werden, so haben diese Träger zwangsläufig aufgrund der Flaschenabmessungen ein ungünstiges
Maß, da beispielsweise bei einer Anordnung von 6 x 4 Flaschen in einem Kasten oder
auf einem Träger dieser eine Abmessung in Längsrichtung von 405 mm und in Querrichtung
von mindestens 270 mm aufweisen muß. Ein derartiges Maß ist aber für übliche Palettierungssysteme
und Lagersysteme unbrauchbar, weil diese Systeme drauf abgestellt sind, daß für entsprechende
Träger Maß von 400 mm x 300 mm nicht überschritten werden darf. In Konsequenz ist
es im Stand der Technik bisher nur möglich, eine geringere Anzahl von Flaschen auf
solchen Trägern unterzubringen, was aber aus wirtschaftlichen Gründen wenig vorteilhaft
ist, da das vorhandene Transportvolumen sowie das mögliche Lagervolumen nicht ausgeschöpft
wird.
[0003] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
einen Träger für Flaschen zu schaffen, der es beim Einsatz von Flaschen der Durchmesserabmessung
67,5 mm gestattet, solche Flaschen in einem Träger der Maximalabmessung 400 mm x 300
mm in einer Anzahl von 24 Flaschen unterzubringen.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe ist im Anspruch 1 angegeben.
[0005] Bevorzugt ist dabei, daß die Anordnung der Flaschen oder der Packs auf dem Träger
so vorgenommen ist, daß die Anordnung von beiden Schmalseiten und/oder Breitseiten
des Trägers hergesehen identisch ist.
[0006] Auch kann bevorzugt sein, daß die auf den Träger aufgestellten Packs, insbesondere
6er Packs, gleich orientiert auf dem Träger angeordnet sind.
[0007] Die Orientierung der Flaschen auf dem Träger ist in jedem Falle so vorzunehmen, daß
bei auf Fördermitteln oder dergleichen längs geförderten Trägern jeweils ein identisches
Muster der eingestellten Flaschen bzw. der Stellplätze entsteht, so daß automatische
Befülleinrichtungen und Entnahmeeinrichtungen eingesetzt werden können, ohne daß auf
die Orientierung des Kastens geachtet werden müßte. Vielmehr kann der Kasten sowohl
mit der einen Stirnseite voraus als auch mit der anderen Stirnseite voraus in Längsrichtung
transportiert werden und dabei von automatischen Einrichtungen zum Zwecke des Befüllens
oder zum Zwecke der Bestückung oder Entnahme gehandhabt werden.
[0008] Eine besonders bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, daß auf dem Träger nebeneinander
Stellplätze für 4 Reihen von jeweils drei zueinander parallel angeordneten Flaschen
und nebeneinander weitere Stellplätze für 4 Reihen von jeweils drei zueinander parallel
angeordneten Flaschen ausgebildet sind, so daß Reihen von 6 Flaschen entlang der Längskante
und Reihen von 4 Flaschen entlang der Schmalkante ausgerichtet sind, wobei die aus
jeweils 4 x 3 Flaschen gebildeten 12er Blöcke von Flaschen an der Trennlinie der beiden
Blöcke, die parallel zu den Schmalseiten des Trägers verläuft, um ein solches Maß
versetzt sind, daß die benachbarten Flaschen im Bereich der Trennlinie mindestens
teilweise auf Lücke gesetzt angeordnet sind und zahnartig umfangsseitig ineinandergreifen
und die Gesamtlänge beider Blöcke insgesamt in Richtung parallel zur Breitseite des
Trägers hinter dem Maß von 400 mm zurückbleibt oder dieses Maß genau erreicht oder
um maximal 2 mm überragt.
[0009] Weiterhin bevorzugte Ausbildungen sind in den Ansprüchen 5 bis 16 bezeichnet.
[0010] Die Erfindung stellt einen Träger für Flaschen zur Verfügung, bei dem beispielsweise
4 6er Packs von Flaschen, die durch einen Umkarton oder dergleichen umfaßt sind, der
einen Bodenausschnitt zum Durchgriff von Pinolen oder dergleichen aufweist, eingesetzt
werden können, so daß auf dem gewünschten Grundmaß von 400 mm x 300 mm in geordneter
Weise 24 Flaschen der angegebenen Abmessung 67,5 mm Durchmesser unterzubringen sind.
Bevorzugt ist eine geradlinige Anordnung der einzelnen Flaschen oder der zu Gebinden
wie 6er Packs zusammengefaßten Flaschen. Zudem ist bei der erfindungsgemäßen Anordnung
sichergestellt, daß insbesondere beim Rücktransport von leeren Flaschen diese Flaschen
als Einzelflaschen eingestellt werden können und durch Klemmarretierung in den Stellplätzen
gesichert sind. Bei Ausführungsformen des Trägers ohne Seitenrand oder mit einem Seitenrand,
der hinter den eingestellten Flaschen zurückbleibt, können die einzelnen Träger aufeinandergestellt
werden, wobei dann die Flaschen die tragenden Elemente sind. Die Träger sind zudem
nicht nur untereinander stapelbar und im Zustand aufeinanderstapelbar, sondern sie
sind auch mit den üblichen DIN-Kästen stapelbar. Durch den vorzugsweise vorgesehenen
Stapelrand bzw. Stapelvorsprünge am Boden des Trägers ist eine Stapelung im Leerzustand
unter Blockbildung möglich. Die Griffmulden oder dergleichen ermöglichen ein manuelles
Handling in einfacher Weise.
[0011] Bei einem solchen Träger kann ein Gesamtvolumen von 12 Litern untergebracht werden
(bei einem Flaschenvolumen von 0,5 l), wobei dies ein um 20 % größeres Volumen ist,
als bei vergleichbaren DIN-Kästen mit 10 Litern Getränkevolumen möglich ist. Sofern
der Träger mit Vollgut beladen ist, also 24 gefüllte Flaschen trägt, so ist das Gesamtgewicht
nur unerheblich größer als bei den bisher üblichen Kästen mit 10 Litern Inhalt. Das
Gewicht des Trägers als solches kann aufgrund seiner einfachen Gestaltung gegebenenfalls
auf unter 1000 g gehalten werden.
[0012] Sofern ein solcher Träger zur Stapelung auf den üblichen Brauerei-Paletten genutzt
wird, ist es möglich, anstelle der bisher üblichen 1000 Flaschen in DIN-Kästen 20
% mehr Volumen je Lager- und Versandeinheit bei gleichem Raumbedarf unterzubringen.
Bei einer Anordnung auf Euro-Paletten ist es möglich, anstelle der bisher 800 Flaschen
in DIN-Kästen nun ebenfalls 20 % mehr Volumen je Lager- und Versandeinheit bei gleichem
Raumbedarf unterzubringen.
[0013] Die Anordnung und Gestaltung ist vorzugsweise so getroffen, daß die Gesamtabmessung
von 400 mm x 300 mm nicht überschritten wird. Es ist allerdings noch im Rahmen der
zulässigen Toleranzen, wenn die längere Seite des Träger einschließlich der eingestellten
Flaschen maximal 402 mm beträgt.
[0014] Bei einer Schräganordnung der in den Kasten eingestellten Flaschen, wie dies bei
einer parallelogrammartigen Anordnung der Fall ist, ist eine bessere Verteilung der
Seitenwandverstärkung möglich, so daß eine insgesamt stabile Ausbildung des Trägers
ermöglicht ist.
[0015] Insbesondere beim Einstellen von Einzelflaschen sind Stützen in elastischer oder
stabiler Form vorgesehen, die die Flaschen radial im Bereich des an den Flaschen vorhandenen
Reibrandes stützen.
[0016] Zu Versteifungszwecken kann es vorteilhaft sein, wenn mittig eine entsprechende Wand
in den Träger eingeformt ist.
[0017] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und im folgenden
näher beschrieben.
[0018] Es zeigt:
- Fig. 1 bis 3
- eine erste Ausführungsform in Seitenansicht, Stirnansicht und Draufsicht;
- Fig. 4
- eine Variante schematisch in Draufsicht;
- Fig. 5
- eine weitere Variante schematisch in Draufsicht;
- Fig. 6 bis 8
- eine Variante der Ausführungsform gemäß Figur 1 bis 3;
- Fig. 9 bis 11
- eine weitere Variante in gleicher Ansicht;
- Fig. 12 bis 17
- Einzelheiten in Ansicht und in Draufsicht.
[0019] In den Zeichnungsfiguren ist ein Träger 1 für Flaschen 2 gezeigt, wobei die Flaschen
einen Durchmesser von 67,5 mm an der Stelle größten Durchmesser + herstellungsbedingter
Toleranzen aufweisen. Der Träger 1 weist in der Draufsicht eine rechteckige Grundform
der Abmessung 400 mm x 300 mm + herstellungsbedingter Toleranzen auf. Die Flaschen
2 können durch Umkartons oder dergleichen in Gebinde zusammengefaßt sein, beispielsweise
in Form von 6er Gebinden gemäß Figur 1 bis 3 bzw. gemäß Figur 4. Es sind auch andere
Gebindezusammenfügungen möglich. Insgesamt ist in jedem Träger die Anordnung von 24
Einzelflaschen insgesamt möglich.
[0020] Diese sind derart auf der Aufstandsfläche des Trägers 1 angeordnet, daß die Umfangskontur
des Trägers 1 von den Flaschen oder Teilen der Flaschen 2 nicht überragt werden. Dabei
ist die Anordnung der Flaschen 2 oder der entsprechenden Packs auf dem Träger 1 vorzugsweise
so vorgenommen, daß die Anordnung von beiden Schmalseiten oder von beiden Breitseiten
des Trägers 1 hergesehen identisch ist, so daß der Behälter beispielsweise in Längsrichtung
mit der einen oder der anderen Stirnseite voraus einer Befüll- oder Handlingsvorrichtung
zugeführt werden kann, ohne daß sich für die Handlingsvorrichtung ein Unterschied
ergibt. Aus dem gleichen Grunde ist bevorzugt, daß die auf den Träger 1 aufgestellten
Packs, insbesondere 6er Packs, gleich orientiert auf dem Träger angeordnet sind. Bei
der Ausführungsform gemäß Figur 5 sind jeweils zwei 6 Flaschen enthaltende Elemente
gleich orientiert angeordnet, während zwei weitere 6 Flaschen beinhaltende Element
in um 180° um die Hochachse gedrehter Lage eingesetzt sind. Diese Anordnung und Ausbildung
ist etwas problematischer für das automatische Handling.
[0021] Insbesondere bei den Ausführungsformen gemäß Figur 1 bis 4 und Figur 6 bis 11 sind
auf dem Träger 1 nebeneinander Stellplätze für 4 Reihen von jeweils drei zueinander
parallel angeordneten Flaschen und nebeneinander weitere Stellplätze für 4 Reihen
von jeweils 3 zueinander parallel angeordneten Flaschen ausgebildet, so daß Reihen
von 6 Flaschen 2 entlang der Längskante 3 und Reihen von 4 Flaschen 2 entlang der
Schmalkante 4 ausgerichtet sind. Dabei sind die aus jeweils 4 x 3 Flaschen gebildeten
12er Blöcke von Flaschen an der Trennlinie 5 der beiden Blöcke, die parallel zu den
Schmalseiten 4 des Trägers 1 verläuft, um ein solches Maß versetzt, daß die benachbarten
Flaschen (die mittigen Reihen entlang der Trennlinie 5) im Bereich der Trennlinie
5 mindestens teilweise auf Lücke gesetzt angeordnet sind und ineinander greifen, wodurch
die Gesamtlänge beider Blöcke insgesamt in Richtung parallel zur Breitseite 3 des
Trägers hinter dem Maß von 400 mm zurückbleibt oder dieses Maß genau erreicht oder
um maximal 2 mm überragt, sofern dies zulässig ist.
Der entsprechende Versatz ist möglich, weil die Anordnung von 4 Flaschen parallel
zur schmalen Randkante 4 nur die Abmessung von 270 mm erreicht, so daß insgesamt ein
Verschiebungsspiel von 30 mm verbleibt, um die Gesamtbreite von 300 mm des Trägers
1 auszunutzen.
[0022] Bei den Ausführungsformen gemäß Figur 1 bis 3 und Figur 6 bis 11 sind die Reihen
von Flaschen 2 parallel zu den Randkante 3 bzw. 4 des Trägers 1 ausgerichtet. Bei
der Ausführungsform nach Figur 4 sind die aus den Flaschen 2 gebildeten Blöcke parallelogrammartig
geformt und bestehen jeweils aus 6 Flaschen von zwei parallel angeordneten parallelogrammförmigen
Trägern, denen zwei weitere gleich angeordnete parallelogrammartige Träger zugeordnet
sind. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Reihen von 4 entlang den der Schmalkante
4 ausgerichteten Flaschen 2 parallel zur Schmalkante 4 verläuft, während die zueinander
parallelen Reihen von 3 Flaschen jeweils in schrägem Winkel zur längeren Randkante
3 des Trägers 1 verlaufend gerichtet sind.
[0023] Auch hierbei ist ein Versatz im Bereich der Trennlinie 5 ermöglicht, der es erlaubt,
insgesamt 24 Flaschen auf dem Träger abzustellen, ohne daß dessen Umfangsmaß von den
Flaschen überragt wird.
[0024] Bei der Ausführungsform nach Figur 5 sind jeweils 4 Flaschenstellplätze benachbarter
Flaschen 2 parallel zu den Schmalrandkanten 4 des Träger 1 ausgerichtet, so daß sich
6 Reihen mit je 4 Flaschen ergeben. Dabei ist die jeweils einer 4er Reihe folgende
Reihe (parallel zur schmalen Randkante 4) gegenüber der vorigen Reihe versetzt und
zwar wechselweise zur einen oder anderen Längsrandkante 3 des Trägers 1 hin. Jede
4er Reihe ist gegenüber der benachbarten 4er Reihe teilweise auf Lücke gesetzt und
die Gesamtlänge des so gebildeten Blocks aus 6 4er Reihen bleibt insgesamt in Richtung
parallel zur Breitseite (Längsrandkante 3) des Trägers hinter dem Maß von 400 mm zurück
oder erreicht dieses Maß genau oder überragt dieses um maximal 2 mm.
[0025] Wie insbesondere aus Figur 1 bis 3 ersichtlich, kann der Träger 1 umlaufend oder
umfangsseitig an Teilbereichen einen im wesentlichen vertikal von der Aufstandsebene
abragenden Rand 6, 7 aufweisen. Gemäß der Ausführungsform Figur 6 bis 8 kann der Rand
8 eine Höhe aufweisen, die etwa der halben Höhen der eingestellten Flaschen 2 entspricht.
Bei der Ausführungsform gemäß Figur 9 bis 11 ist die Höhe des Randes 9 größer als
der Höhe der eingestellten Flaschen entspricht, so daß quasi ein tragendes kastenförmiges
Element aus dem Träger 1 gebildet ist. Wie insbesondere aus Figur 3 beispielsweise
ersichtlich, können bei von Umkarton oder Kunststoffumhüllung umgebenen Packs die
Bereiche, in denen die Packs gegeneinander versetzt aneinandergefügt sind, der Flaschenkontur
in Umfangsrichtung eng angepaßt sein, so daß die Umhüllung bei der versetzten Anordnung
und quasi verzahnenden Anordnung der Flaschen im Bereich der Trennstelle 5 nicht hinderlich
sind. Die Träger weisen vorzugsweise unterseitig Stapelvorsprünge 10 auf, die vorzugsweise
mittig der längeren Randkanten 3 des Träger 1 unterbrochen sind (Unterbrechung 11)
um Greifausnehmungen zu bilden. Zudem können die längeren Randkanten 3 des Trägers
1 in dem Bereich in dem die Flaschenblöcke durch Querversatz von der Randkante Abstand
aufweisen oder jedenfalls größere Abstand aufweisen als in dem Bereich, in dem die
Blöcke zur Randkante hin versetzt sind, Griffmulden 11 aufweisen, die diametral zueinander
versetzt sind und das manuelle Ergreifen erleichtern und ermöglichen. Dies ist insbesondere
dann hilfreich, wenn ein solcher Träger 1 mit den Stapelvorsprüngen in einen Kasten
oder dergleichen beispielsweise einen üblichen DIN-Kasten, eingesetzt ist, so daß
der Träger 1 nicht unterseitig erfaßt werden kann, sondern lediglich durch Eingriff
in die Griffmulden 11 angehoben werden kann.
[0026] Wie anhand der Figur 12 bis 17 verdeutlicht, kann der Träger ausgeformte Einstellplätze
für die Flaschen 2 aufweisen, wobei die Einstellplätze mit vorzugsweise elastischen
Haltemitteln 12 versehen sind, die sich vornehmlich an einem Reibring 13 der Flasche
2 nahe des Flaschenfußes radial abstützen. Es ist auch möglich, die Aufstandsfläche
für die Flasche 2 schräg auszubilden, wie aus Figur 16 und 17 ersichtlich ist, so
daß die eingestellte Flasche gering um die Hochachse zur Seite geneigt ist und damit
an eine Umfangswand der entsprechenden Gefachung angelegt ist, wodurch Klappergeräusche
und dergleichen vermieden sind. Wie insbesondere aus Figur 3 oder auch aus Figur 5
ersichtlich, kann der Träger 1 mittig zwischen den entlang der längeren Randkanten
3 angeordneten Flaschen 2 bzw. der gebildeten Einstellplätze eine Versteifungswand
14 aufweisen, die dem Versatz der Flaschen 2 oder Flaschenblöcke folgend verläuft,
insbesondere mäanderartig.
[0027] Zudem können im Träger 1 an der Aufstandsfläche Pinolen 15 oder dergleichen Halteelemente
im Bereich von vier benachbarten, einen Kreuzungspunkt bildenden Bereichen für einzustellende
Flaschen 2 ausgebildet sein.
[0028] Eine derartige Anordnung ist an sich im Stand der Technik bekannt.
[0029] Im Bereich des Randes 6 können, wie z.B. in Figur 1 gezeigt, zusätzlich Ausnehmungen
16 vorgesehen sein. Bei eingestellten Flaschen 2 greift der Reibring 13 der Flasche
2 unter die obere Randkante der Ausnehmung 16, so daß eine zusätzliche Lagesicherung
erreicht ist, die gegebenenfalls in Kombination mit den Haltemitteln 12 an diametralen
Stegbereichen des Trägers 1 wirksam sind.
[0030] Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern im Rahmen
der Offenbarung vielfach variabel.
[0031] Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale
werden als erfindungswesentlich angesehen.
1. Träger für Flaschen (2), wobei die Flaschen (2) einen maximal Durchmesser von 67,5
mm + herstellungsbedingter Toleranzen aufweisen, der Träger (1) eine rechteckige Grundform
(in Draufsicht) der Abmessung 400 mm x 300 mm + Toleranzen aufweist, die Flaschen
(2) einzeln oder zu Gebinden von 2er, 3er, 4er, 6er, 12er oder 24er Packs zusammengefaßt
in einer Anzahl von 24 Flaschen (2) auf die Aufstandsfläche des Trägers (1) aufstellbar
sind, ohne daß die Umfangskontur des Trägers (1) von den Flaschen (2) oder Flaschenteilen
überragt ist.
2. Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung der Flaschen (2) oder der Packs auf dem Träger (1) so vorgenommen
ist, daß die die Anordnung von beiden Schmalseiten (4) und/oder Breitseiten (3) des
Trägers (1) hergesehen identisch ist.
3. Träger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Träger (1) aufgestellten Packs, insbesondere 6er Packs, gleich orientiert
auf dem Träger (1) angeordnet sind.
4. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Träger (1) nebeneinander Stellplätze für 4 Reihen von jeweils 3 zueinander
parallel angeordneten Flaschen (2) und nebeneinander weitere Stellplätze für 4 Reihen
von jeweils 3 zueinander parallel angeordneten Flaschen (2) ausgebildet sind, so daß
Reihen von 6 Flaschen (2) entlang der Längskante (3) und Reihen von 4 Flaschen (2)
entlang der Schmalkante (4) ausgerichtet sind, wobei die aus jeweils 4 x 3 Flaschen
(2) gebildeten 12er Blöcke von Flaschen (2) an der Trennlinie (5) der beiden Blöcke,
die parallel zu den Schmalseiten (4) des Trägers (1) verläuft, um ein solches Maß
versetzt sind, daß die benachbarten Flaschen (2) im Bereich der Trennlinie mindestens
teilweise auf Lücke gesetzt angeordnet sind und zahnartig umfangsseitig ineinandergreifen
und die Gesamtlänge beider Blöcke insgesamt in Richtung parallel zur Breitseite des
Trägers (3) hinter dem Maß von 400 mm zurückbleibt oder dieses Maß genau erreicht
oder um maximal 2 mm überragt.
5. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihen von Flaschen (2) parallel zu den Randkanten (3 und 4) des Trägers
(1) ausgerichtet sind.
6. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den Flaschen (2) gebildeten Blöcke parallelogrammartige Form (in Draufsicht)
aufweisen und die Reihen von 4 entlang der Schmalkante ausgerichteten Flaschen (2)
parallel zur Schmalkante (4) verlaufen.
7. räger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils 4 Flaschenstellplätze benachbarter Flaschen (2) parallel zur Schmalrandkante
(4) des Trägers (1) ausgerichtet sind, so daß sich 6 Reihen mit je 4 Flaschen (2)
ergeben, und daß die jeweils einer 4er Reihe folgende Reihe gegenüber der vorherigen
Reihe versetzt ist, wechselweise zur einen oder anderen Längsrandkante des Trägers
(1) hin, wobei jede 4er Reihe gegenüber der benachbarten 4er Reihe teilweise auf Lücke
gesetzt ist und die Gesamtlänge des so gebildeten Blocks aus 6 4er Reihen insgesamt
in Richtung parallel zur Breitseite des Trägers (1) hinter dem Maß von 400 mm zurückbleibt
oder dieses Maß genau erreicht oder um maximal 2 mm überragt.
8. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (1) umlaufend oder umfangsseitig an Teilbereichen einen im wesentlichen
vertikal von der Aufstandebene abragenden Rand (6,7) aufweist.
9. Träger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Randes (8) etwa der halben Höhe der eingestellten Flaschen (2)
entspricht.
10. Träger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Randes (9) größer ist als der Höhe der eingestellten Flaschen (2)
entspricht.
11. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß bei von Umkarton oder Kunststoffumhüllung umgebenen Packs die Bereiche, in denen
die Packs gegeneinander versetzt aneinander gefügt sind, der Flaschenkontur in Umfangsrichtung
eng angepaßt sind.
12. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (1) unterseitig Stapelvorsprünge (10) aufweist, die vorzugsweise
mittig der längeren Randkanten (3) des Trägers (1) unterbrochen sind und Greifausnehmungen
(11) bilden.
13. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die längeren Randkanten (3) des Trägers (1) in dem Bereich, in dem die Flaschenblöcke
durch den Querversatz von der Randkante Abstand aufweisen oder größeren Abstand aufweisen
als in dem Bereich, in dem die Blöcke zur Randkante hin versetzt sind, Griffmulden
(11) aufweisen.
14. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (1) ausgeformte Einstellplätze für die entsprechende Anzahl und Anordnung
von 24 Einzelflaschen (2) aufweist, wobei die Einstellplätze mit vorzugsweise elastischen
Haltemitteln (12) versehen sind, die sich vornehmlich an einem Reibring (13) nahe
des Flaschenfußes radial abstützen.
15. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (1) mittig zwischen den entlang der längeren Randkante (3) angeordneten
Flaschen (2) bzw. den gebildeten Einstellplätzen eine Versteifungswand (14) aufweist,
die dem Versatz der Flaschen (2) oder Flaschenblöcke folgend verläuft, insbesondere
mäanderartig.
16. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß im Träger (1) an der Aufstandsfläche Pinolen (15) im Bereich von 4 benachbarten,
einen Kreuzungspunkt bildenden Bereichen ausgebildet sind.