[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Trinkflasche mit einer auf deren Flaschenhals
aufschraubbaren, mit einem Entlüftungskanal versehenen Verschlußkappe und einem mit
dieser verbundenen Mundstück, das zur Entnahme von Flüssigkeit aus der Trinkflasche
mit einer mit einer in die Verschlußkappe eingearbeiteten Öffnung kommunizierenden
axialen Bohrung ausgestattet ist.
[0002] Durch die EP-0 461 065 B1 ist eine Trinkflasche dieser Art bekannt. Das Mundstück
ist hierbei axial verschiebbar geführt und mit einem koaxial zur Bohrung angeordneten
Zapfen versehen, durch den die Bohrung des Mundstückes verschließbar ist. Des weiteren
ist in die Verschlußkappe ein parallel zur Bohrung verlaufender Belüftungskanal eingearbeitet,
der durch einen am Mundstück angespritzten, in den Belüftungskanal hineinragenden
Dorn verschlossen werden kann.
[0003] Bei diesem bekannten Trinkflaschenverschluß kann das Mundstück zwar drei Stellungen
einnehmen, nämlich es kann eingeschoben und so mit dessen Öffnung verschlossen oder
zur Flüssigkeitsentnahme gezogen sein oder in einer mittleren Bereitschaftsstellung
mittels angeformter Nocken arretiert werden, das Mundstück muß hierbei aber jeweils
von Hand oder mit Hilfe der Zähne verstellt werden. Abgesehen davon, daß die unmittelbare
Berühung des Mundstückes oftmals als unhygienisch angesehen wird, ist insbesondere
von Nachteil, daß mittels der Nocken keine sichere Arretierung des Mundstückes in
der Bereitschaftsstellung gegeben ist und daß die Flüssigkeit in dieser Stellung über
den in der Verschlußkappe vorgesehenen offenen Entlüftungskanal z. B. bei einem liegenden
Transport der Trinkflasche in einem Rucksack austreten kann. Die Lage des Mundstückes
kann auch ungewollt verändert werden, in dem entweder die Trinkflasche vollständig
geschlossen wird und sich in dieser bei Bevorratung eines kohlesäurehaltigen Getränkes
dann ein mitunter hoher Überdruck aufbauen kann, der bei der nächsten Flüssigkeitsentnahme
zu unerwünschten Begleiterscheinungen führt oder der Inhalt der Trinkflasche bei geöffnetem
Mundstück rasch ausläuft. Ein sicherer Transport von Flüssigkeit mittels der bekannten
Trinkflaschen ist demnach vielfach nicht gewährleistet.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Trinkflasche der vorgenannten Art zu schaffen,
bei der nicht nur ein stets zuverlässiger Verschluß des Mundstückes gegeben ist, sondern
bei der auch sichergestellt ist, daß bei einer Flüssigkeitsentnahme kein Überdruck
in der Trinkflasche vorherrscht. Ein evtl. Überdruck soll vielmehr vor einer Flüssigkeitsentnahme
selbsttätig abgebaut werden, auch soll eine unerwünschte Entleerung während des Transportes
nahezu ausgeschlossen sein , dennoch soll eine gleichmäßige Flüssigkeitsentnahme,
in dem dabei ein Volumensausgleich durch Luftzufuhr erfolgt, gegeben sein. Der Bauaufwand,
mittels dem dies zu bewerkstelligen ist, soll gering gehalten werden, auch soll die
Trinkflasche sicher zu handhaben sein.
[0005] Gemäß der Erfindung wird dies bei einer Trinkflasche der eingangs genannten Gattung
dadurch erreicht, daß das Mundstück begrenzt verdrehbar auf der Verschlußkappe gelagert
ist, daß zwischen der Verschlußkappe und dem Mundstück eine Flachdichtung angeordnet
ist, die mit einer mit der Bohrung des Mundstückes bei einer Flüssigkeitsentnahme
zusammenwirkende Ausnehmung versehen ist, und daß die Flachdichtung einen Durchgangskanal
aufweist, über den der Entlüftungskanal der Verschlußkappe an einen in dem Mundstück
vorgesehenen und in die Atmosphäre mündenden Entlüftungskanal anschließbar ist.
[0006] Zur verdrehbaren Lagerung des Mundstückes auf der Verschlußkappe ist es angebracht,
diese auf der der Trinkflasche abgewandten Seite mit einem konzentrisch zu dieser
angeordneten abstehenden Ansatzstück zu versehen, deren Randbereich als Wulst ausgebildet
ist, und an dem Mundstück eine das Ansatzstück hutförmig übergreifende Kappe anzubringen,
in deren Innenmantelfläche eine Freisparung zur Aufnahme des Wulstes eingearbeitet
ist.
[0007] Die Flachdichtung sollte in Form einer zylindrischen Scheibe ausgebildet und in das
Ansatzstück der Verschlußkappe in Höhe des Wulstes in dieses eingesetzt sein, auch
sollte die Verschlußkappe mit einem an dieser konzentrisch zu der Öffnung angeformten
in die Trinkflasche ragenden Stutzen zur Halterung eines Schlauchstückes versehen
sein.
[0008] Zur Begrenzung des Verdrehweges des Mundstückes ist es zweckmäßig, die Verschlußkappe
mit zwei mit der an dem Mundstück angebrachten Kappe zusammenwirkenden Anschlägen
zu versehen, die durch einen von der Verschlußkappe radial nach außen abstehenden
Rastvorsprung gebildet sein können, und die Kappe des Mundstückes mit einem in der
Ebene des Rastvorsprunges radial nach außen ragenden Halter auszustatten, der in den
beiden Endstellungen des Mundstückes jeweils an einem der Anschläge des Rastvorsprunges
anliegt.
[0009] Vorteilhaft ist es auch, im Endbereich des Halters mittels eines an diesem abgestützten
Gelenkbolzens ein das Mundstück übergreifenden Deckel verschwenkbar zu lagern, und
den an der Verschlußkappe vorgesehenen Rastvorsprung mit einer sich über einen Teilbereich
des Umfanges erstreckenden Hinterschneidung zu versehen, durch die der Deckel der
Trinkflasche mittels eines in dessen Endbereich angeformten Hakens bei geschlossenem
Mundstück arretierbar ist.
[0010] Der in der Flachdichtung vorgesehene Durchgangskanal sollte durch eine mit dem Entlüftungskanal
der Verschlußkappe kommunizierenden Bohrung und eine auf der dem Mundstück zugekehrten
Seite in die Flachdichtung eingearbeiteten mit der Bohrung verbundene und sich in
Umfangsrichtung nach einer oder beiden Seiten erstreckenden Freisparung gebildet sein,
die auf dem von dem in dem Mundstück vorgesehenen Entlüftungskanal überfahrbaren Ringbereich
angeordnet ist, wobei die Freisparung der Flachdichtung nierenförmig gekrümmt ausgebildet
und die Flachdichtung des weiteren auf der dem Mundstück zugekehrten Seite mit einer
der Bohrung des Mundstückes zugeordneten diese in den beiden Endstellungen des Mundstückes
umschließenden und den Durchgangskanal umgebende Verdickung versehen sein kann. Auch
sollte die Flachdichtung mittels eines oder mehrerer an dem Ansatzstück der Verschlußkappe
und/oder der Kappe des Mundstückes angebrachter Nocken, Stifte und/oder Ansätze verdrehfest
gehalten sein.
[0011] Wird eine Trinkflasche gemäß der Erfindung ausgebildet, so ist es nahezu ausgeschlossen,
da deren Verschlußkappe nur zwei Betriebsstellungen aufweist und diese zusätzlich
gesichert werden kann, daß während eines Transportes Flüssigkeit ungewollt aus der
Trinkflasche austritt. In der einen Endstellung sind nämlich durch die Flachdichtung
die Bohrung des Mundstückes und auch der Entlüftungskanal der Verschlußkappe zuverlässig
verschlossen, wird jedoch vor einer Flüssigkeitsentnahme das Mundstück, ohne daß dieses
dabei unmittelbar zu berühren ist, verdreht, so wird mit Hilfe des in der Flachdichtung
vorgesehenen Durchgangskanals ein in der Trinkflasche herrschender Überdruck selbsttätig
abgebaut, Flüssigkeit kann demnach gleichmäßig, zumal während der Flüssigkeitsentnahme
über den Entlüftungskanal ein Volumensausgleich durch einströmende Luft stattfindet,
ungehindert entnommen werden. Bei einfacher Handhabung und einfacher konstruktiver
Ausgestaltung, die auch eine wirtschaftliche Herstellung ermöglicht, sind demnach
eine vielseitige Verwendbarkeit und ein stets zufriedenstellender Einsatz der vorschlagsgemäß
ausgebildeten Trinkflasche gewährleistet.
[0012] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der gemäß der Erfindung ausgebildeten
Trinkflasche dargestellt, das nachfolgend im einzelnen erläutert ist. Hierbei zeigt:
- Figur 1
- die Trinkflasche mit Verschlußkappe, Mundstück und Deckel in einem axialen Schnitt,
wobei die Verschlußkappe nach der Linie I - I der Figur 2 geschnitten ist,
- Figur 2
- die Trinkflasche nach Figur 1 ohne Deckel und Mundstück, in Draufsicht,
und
- Figur 3
- die Trinkflasche nach Figur 3 ohne Deckel, in Draufsicht.
[0013] Die in Figur 1 dargestellte und mit 1 bezeichnete Trinkflasche dient zur Bevorratung
von Flüssigkeiten sowie deren einfacher Entnahme und ist dazu mit einer Verschlußkappe
4 und einem Mundstück 8 ausgestattet. Die Verschlußkappe 4 ist hierbei auf dem mit
einem Außengewinde 3 versehenen Flaschenhals 2 der Trinkflasche 1 aufgeschraubt, zwischen
dem und der Verschlußkappe 4 zusätzlich eine Dichtung 7 eingesetzt ist. Zur Entnahme
der bevorrateten Flüssigkeit aus der Trinkflasche 1 ist die Verschlußkappe 4 mit einer
Öffnung 5 versehen, die bei der Flüssigkeitsentnahme mit einer in dem Mundstück 8
vorgesehenen Bohrung 9 fluchtet.
[0014] Das Mundstück 8 ist, um die Öffnung 5 verschließen zu können, begrenzt verdrehbar
auf der Verschlußkappe 4 gelagert. Dazu ist an dieser ein axial nach oben abstehendes
Ansatzstück 21 angeformt, das einen Wulst 22 aufweist, und an dem Mundstück 8 ist
eine das Ansatzstück 21 übergreifende Kappe 31 angebracht, die in einer Ausnehmung
32 den Wulst 22 aufnimmt. Des weiteren weist die Verschlußkappe 4, wie dies insbesondere
den Figuren 2 und 3 zu entnehmen ist, einen radial abstehenden Rastvorsprung 24 auf,
durch den zwei Anschläge 25 und 26 gebildet sind, und an der Kappe 31 ist ein abstehender
Halter 33 angebracht, der mit den Anschlägen 25 und 26 zusammenwirkt. In der einen
Endstellung des Mundstückes 8, die der Darstellung nach Figur 1 entspricht, wirkt
der Halter 33 mit dem Anschlag 25 zusamen, in dieser Endstellung kann somit Flüssigkeit
aus der Trinkflasche 1 entnommen werden, in der anderen Endstellung liegt der Halter
33 dagegen an dem Anschlagt 26 an, die Öffnung 5 der Verschlußkappe 4 ist in diesem
Betriebszustand abgedichtet.
[0015] Um dies zu bewerkstelligen, ist in das Ansatzstück 21 eine als Scheibe 12 ausgebildete
Flachdichtung 11 eingesetzt, die durch einen von dem Ansatzstück 21 abstehenden Nocken
28 verdrehfest gehalten ist. Die Flachdichtung 11 weist hierbei eine koaxial zu der
Öffnung 5 der Verschlußkappe 4 angeordnete Ausnehmung 13 sowie einen Durchgangskanal
14 auf, der mit einem in die Verschlußkappe 4 eingearbeiteten Entlüftungskanal 6 sowie
einem in einen an der Kappe 31 angebrachten rohrförmigen Ansatz 37 vorgesehenen Entlüftungskanal
38 kommuniziert. In der in Figur 1 gezeigten Schnittdarstellung ist die Trinkflasche
1 während einer Flüssigkeitsentnahme somit über den in der Verschlußkappe 4 vorgesehenen
Entlüftungskanal 6, den in der Flachdichtung 11 eingearbeiteten Durchgangskanal 14
und den Entlüftungskanal 37 des Mundstückes 8, der über eine Ringnut 39 und eine Bohrung
40 mit der Atmosphäre verbunden ist, somit entlüftet.
[0016] Der Durchgangskanal 14 der Flachdichtung 11 besteht, wie dies insbesondere der Figur
2 zu entnehmen ist, aus einer Bohrung 15, die koaxial zu dem Entlüftungskanal 6 der
Verschlußkappe 5 in die Flachdichtung 11 eingearbeitet ist, und einer Freisparung
16, die nierenförmig gekrümmt ausgebildet ist und sich in Umfangsrichtung nach einer
oder beiden Seiten erstreckt. Die Freisparung 16 ist in dem Bereich angeordnet, der
bei einer Verdrehung des Mundstückes 8 von dem Entlüftungskanal 38 überfahren wird.
[0017] Auf diese Weise wird bei einer Verdrehung des Mundstückes 8 aus der geschlossenen
Betriebsstellung, in der der Halter 33 an dem Anschlag 25 anliegt, somit der Entlüftungskanal
38 des Mundstückes 8 an die Freisparung 16 angeschlossen, so daß vor einer vorgesehenen
Flüssigkeitsentnahme ein evtl. in der Trinkflasche 1 herrschender Überdruck selbsttätig
abgebaut und eine störungsfreie Flüssigkeitsentnahme gewährleistet ist.
[0018] Die Flachdichtung 11 ist des weiteren mit einer die Ausnehmung 13 sowie die Freisparung
16 umgebenden Verdickung 17 ausgestattet, so daß ein Flüssigkeitsaustritt zwischen
der Flachdichtung 11 und dem Mundstück 8 zuverlässig vermieden ist. Die Verdickung
17 ist hierbei des weiteren auch in dem Bereich vorgesehen, in dem sich die in dem
Mundstück 8 befindliche Bohrung 9 bei Anlage des Halters 33 an dem Anschlag 26 befindet.
Außerdem wird, da das Mundstück 8 somit nur unmittelbar an der Verdickung 17 der Flachdichtung
11 anliegt, die zu überwindende Reibungskraft bei einer Verdrehung des Mundstückes
8 reduziert.
[0019] Die Trinkflasche 1 ist ferner mit einem verschwenkbar gelagerten Deckel 35 versehen.
Dazu ist in den Halter 33 ein Gelenkbolzen 34 eingesetzt, auf dem der Deckel 35 gehalten
ist. Der Deckel 35 weist ferner an seinem dem Gelenkbolzen 34 gegenüberliegenden Ende
einen Haken 36 auf, der mit einer an der Verschlußkappe 4 vorgesehenen Hinterschneidung
27 zusammenwirkt. Die Hinterschneidung 27 ist an dem Rastvorsprung 24 angearbeitet
und erstreckt sich über einen Teilbereich des Umfanges. Bei geschlossenem Mundstück
8 ist demnach der Deckel 35 verriegelt und kann nicht aufgeklappt werden, auch wird
durch diesen das Mundstück 8 vor ungewollter Berührung gesichert. Erst wenn das Mundstück
8 durch Verdrehen des Deckels 35 und der mit diesem fest verbundenen Verschlußkappe
35 sich in der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Lage befindet, kann der Deckel
35 verschwenkt und Flüssigkeit aus der Trinkflasche 1 entnommen werden.
[0020] An dem Ansatzstück 21 der Verschlußkappe 4 ist, um die Flüssigkeitentnahme weiter
zu verbessern, an einem nach innen abstehenden Stutzen 23 ein Schlauchstück 10 angebracht,
über das aus dem Bodenbereich der Trinkflasche 1 Flüssigkeit entnommen werden kann.
Die Flüssigkeitentnahme wird somit durch über den Entlüftungskanal 6 einströmende
Luft nicht beeinträchtigt.
1. Trinkflasche (1) mit einer auf deren Flaschenhals (2) aufschraubbaren, mit einem Entlüftungskanal
(6) versehenen Verschlußkappe (4) und einem mit dieser verbundenen Mundstück (8),
das zur Entnahme von Flüssigkeit aus der Trinkflasche (1) mit einer mit einer in die
Verschlußkappe (4) eingearbeiteten Öffnung (5) kommunizierenden axialen Bohrung (9)
ausgestattet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Mundstück (8) begrenzt verdrehbar auf der Verschlußkappe (4) gelagert ist,
daß zwischen der Verschlußkappe (4) und dem Mundstück (8) eine Flachdichtung (11)
angeordnet ist, die mit einer mit der Bohrung (9) des Mundstückes (8) bei einer Flüssigkeitsentnahme
zusammenwirkende Ausnehmung (13) versehen ist, und daß die Flachdichtung (11) einen
Durchgangskanal (14) aufweist, über den der Entlüftungskanal (6) der Verschlußkappe
(4) an einen in dem Mundstück (8) vorgesehenen und in die Atmosphäre mündenden Entlüftungskanal
(38) anschließbar ist.
2. Trinkflasche nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur verdrehbaren Lagerung des Mundstückes (8) auf der Verschlußkappe (4) diese
auf der der Trinkflasche (1) abgewandten Seite mit einem konzentrisch zu dieser angeordneten
abstehenden Ansatzstück (21) versehen ist, deren Randbereich als Wulst (22) ausgebildet
ist, und daß an dem Mundstück (8) eine das Ansatzstück (21) hutförmig übergreifende
Kappe (31) angebracht ist, in deren Innenmantelfläche eine Freisparung (32) zur Aufnahme
des Wulstes (22) eingearbeitet ist.
3. Trinkflasche nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Flachdichtung (11) in Form einer zylindrischen Scheibe (12) ausgebildet und
in das Ansatzstück (21) der Verschlußkappe (4) in Höhe des Wulstes (21) in dieses
eingesetzt ist.
4. Trinkflasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußkappe (4) mit einem an dieser konzentrisch zu der Öffnung (5) angeformten
in die Trinkflasche (1) ragenden Stutzen (23) zur Halterung eines Schlauchstückes
(10) versehen ist.
5. Trinkflasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Begrenzung des Verdrehweges des Mundstückes (8) die Verschlußkappe (4) mit
zwei mit der an dem Mundstück (8) angebrachten Kappe (31) zusammenwirkenden Anschlägen
(25, 26) versehen ist.
6. Trinkflasche nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Anschläge (25, 26) durch einen von der Verschlußkappe (4) radial nach
außen abstehenden Rastvorsprung (24) gebildt sind und
daß die Kappe (31) des Mundstückes (8) einen in der Ebene des Rastvorsprunges (24)
radial nach außen ragenden Halter (33) aufweist, der in den beiden Endstellungen des
Mundstückes (8) jeweils an einem der Anschläge (25, 26) des Rastvorsprunges (24) anliegt.
7. Trinkflasche nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Endbereich des Halters (33) mittels eines an diesem abgestützten Gelenkbolzens
(34) ein das Mundstück (8) übergreifender Deckel (35) verschwenkbar gelagert ist.
8. Trinkflasche nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der an der Verschlußkappe (4) vorgesehene Rastvorsprung (24) eine sich über einen
Teilbereich des Umfanges erstreckende Hinterschneidung (27) aufweist, durch die der
Deckel (35) der Trinkflasche (1) mittels eines in dessen Endbereich angeformten Hakens
(36) bei geschlossenem Mundstück (8) arretierbar ist.
9. Trinkflasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der in der Flachdichtung (11) vorgesehene Durchgangskanal (14) durch eine mit
dem Entlüftungskanal (6) der Verschlußkappe (4) kommunizierende Bohrung (15) und eine
auf der dem Mundstück (8) zugekehrten Seite in die Flachdichtung (11) eingearbeitete
mit der Bohrung (15) verbundene und sich in Umfangsrichtung nach einer oder beiden
Seiten erstreckenden Freisparung (16) gebildet ist, die auf dem von dem in dem Mundstück
(8) vorgesehenen Entlüftungskanal (38) überfahrbaren Ringbereich angeordnet ist.
10. Trinkflasche nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Freisparung (16) der Flachdichtung (11) nierenförmig gekrümmt ausgebildet
ist.
11. Trinkflasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Flachdichtung (11) auf der dem Mundstück (8) zugekehrten Seite mit einer der
Bohrung (9) des Mundstückes (8) zugeordneten diese in den beiden Endstellungen des
Mundstückes (8) umschließenden und den Durchgangskanal (14) umgebende Verdickung (17)
versehen ist.
12. Trinkflasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Flachdichtung (11) mittels eines oder mehrerer an dem Ansatzstück (21) der
Verschlußkappe (4) und/oder der Kappe (31) des Mundstückes (8) angebrachter Nocken
(28), Stifte und/oder Ansätzen verdrehfest gehalten ist.