| (19) |
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(11) |
EP 0 822 154 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.05.2000 Patentblatt 2000/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.07.1997 |
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| (54) |
Vorrichtung zur Bogenzufuhr zu einer Druckmaschine
Device for feeding sheets to a printing machine
Dispositif pour alimenter des feuilles vers une machine à imprimer
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB LI NL |
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Priorität: |
02.08.1996 DE 19631175
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.02.1998 Patentblatt 1998/06 |
| (73) |
Patentinhaber: MAN Roland Druckmaschinen AG |
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63075 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Rückert, Reinhard
63452 Hanau (DE)
- Klein, Peter
67098 Bad Dürkheim (DE)
- Jung, Ulrich, Dr.-Ing.
65551 Limburg (DE)
- Walther, Thomas
63065 Offenbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stahl, Dietmar |
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MAN Roland Druckmaschinen AG,
Abteilung FTB/S,
Postfach 101264 63012 Offenbach 63012 Offenbach (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C- 519 519 US-A- 2 160 906
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DE-C- 739 377
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 12, no. 206 (M-708), 14.Juni 1988 & JP 63 008161 A
(CANON INC), 13.Januar 1988,
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Führung von bogenförmigen Bedruckstoffen
zu bogenverarbeitenden Maschinen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Zur Zufuhr von Bogen in bogenverarbeitenden Maschinen, insbesondere an Druckmaschinen,
wird der Bedruckstoff etc. von einem Stapel vereinzelt und in der Regel in unterschuppter
Form der Druckmaschine oder anderen bogenverarbeitenden Maschine zugeführt. Bei der
Übergabe aus der Bogenschuppe an die Transporteinrichtungen der jeweiligen Maschine
kann es dazu kommen, daß der abzuziehende und beschleunigte Bogen die zurückbleibenden
und neu auszurichtenden Bogen beeinflußt. Daher wurden bereits Mittel vorgesehen um
die Bogen im Bereich der sogenannten Bogenanlage zu beruhigen bzw. zu beeinflussen
im allgemeinen.
[0003] Aus der US-PS 2 160 906 ist eine Vorrichtung zur Bogenzufuhr und zum Ausrichten bekannt.
Sie weist verschiedene Hilfsmittel im Bereich der Bogenanlage auf, die dazu dienen
die unterschuppt ankommenden Bogen sicher voneinander zu trennen, abzufördern und
gleichzeitig die neu ankommenden sicher ausrichten zu können. Dabei werden unter anderem
Deckelemente anschmiegbar oberhalb des Bogenfördertisches angeordnet. In einer alternativen
Anordnung werden Saugwalzen oberhalb des Bogenfördertisches angeordnet. Mittels dieser
Elemente kann der Bogen in seiner Bewegung beim Abzug von dem Bogenfördertisch besser
geführt werden. Die genannten Vorrichtungen dienen auch teilweise dazu, den Bogen
vom Fördertisch abzuheben damit der folgende Bogen besser an die Vor- und Seitenausrichtmarken
angeführt werden kann.
[0004] Aus der DE 739 377 C, die dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entspricht, ist ein Verfahren
zum passgerechten Ausrichten und Anlegen von Bogen an umlaufende Zylinder, insbesondere
von Druckmaschinen bekannt. Die beschriebene Vorrichtung weist im Bereich der Bogenanlage
einer Druckmaschine Förderelemente in Form von Saugwalzen oberhalb eines Anlegetisches
auf. Die Saugwalzen erfassen den Bogen in angehobener Lage und fördern ihn der Druckmaschine
zu.
[0005] Weiterhin sind im Bereich von Bogenanlagen an bogenverarbeitenden Maschinen Vorrichtungen
zur Abhaltung von Fremdkörpern bekannt. Diese sind beispielsweise als auf dem Bogenstrom
aufliegenden Rollen oder als starre Schienen dicht oberhalb der Bogenzuführung ausgeführt,
dergestalt, daß keine Fremdkörper mit in die Druckmaschine eingeführt werden.
[0006] Mit all diesen bekannten Mitteln ist es nicht möglich, einen von dem Bogenzuführtisch
abzuziehenden Bogen ruhig zu führen und einen je nach Bedruckstoffart, Format oder
Maschinengeschwindigkeit unabhängigen Einfluß auf den Bogen zu nehmen, so daß dieser
ruhig in die Maschine geführt wird.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1 so weiterzubilden, daß der Bogen auf seiner ganzen Breite bei der Überführung von
einer Zuführeinrichtung z.B. einem Bogenzuführtisch in die Maschine den Betriebsbedürfnissen
entsprechend glatt gehalten und exakt der Maschine zugeführt werden kann, derart,
daß sein Einfluß auf den Folgebogen beseitigt wird.
[0008] Die Lösung dieser Aufgabe gestaltet sich nach dem Kennzeichen des Patentanspruches
1. Durch die verschiedenen Lösungsvarianten wird angeboten, eine über die gesamte
Bogenbreite reichende Führungseinrichtung vorzusehen. Diese kann durch unterschiedliche
Betriebsweisen auf verschiedene Bedruckstoffstärken und Bedruckstoffarten eingestellt
werden. Hierbei ist auf einfache Weise eine Fernsteuerung möglich. Außerdem ist die
Vorrichtung auf einfache Weise zum Reinigen der zuzuführenden Bogen aufrüstbar. Weiterhin
kann die Vorrichtung auch noch die Funktion des Schutzes gegen Fremdkörper übernehmen
oder der Beseitigung von Staub vom Bedruckstoff dienen.
[0009] Die Erfindung wird im folgenden anhand von Zeichnungen näher dargestellt.
[0010] Hierbei zeigt:
- Fig. 1
- eine Übersicht über den Anlagebereich,
- Fig. 2
- eine erste Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung und
- Fig. 3
- eine zweite Variante einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0011] In Fig. 1 ist die Übersicht über den Anlagebereich einer bogenverarbeitenden Maschine
gezeigt. Hierbei ist ein unterschuppt ausgebildeter Bogenstrom, der auf einem Bogenzuführtisch
1 geführt ist nicht näher dargestellt. Lediglich ein Bogen B ist als gerade abtransportiert
angedeutet. Die Bogen werden über den Bogenzuführtisch 1 gegen Vordermarken 2 geführt.
Diese Vordermarken 2 richten die Bogen so aus, daß sie von einer Übergabevorrichtung,
z.B. einem Vorgreifer, auf eine hier nur angedeutete Anlagetrommel 3 geführt werden
kann. Von dort werden sie dann in ein erstes Druckwerk oder eine Verarbeitungseinrichtung
überführt. Im Bereich des Bogenzuführtisches 1 ist eine Seitenausrichtmarke 4 vorgesehen,
die den Bogen B in seiner seitlichen Lage ausrichtet, wenn dieser an den Vordermarken
2 anliegt. Weiterhin ist im Bogenführungstisch 1 eine Blasvorrichtung 5 vorgesehen,
die in bekannter Weise mit Hilfe des Blas-Sog-Effektes die Bogen an den Vordermarken
2 ausrichtet und sie dort in Anlage hält. Oberhalb des Bogenführungstisches 1 ist
eine Saugtraverse 6 angeordnet. Die Saugtraverse 6 besteht aus einem Hohlkörper, der
über die gesamte Breite des Bogenzuführtisches 1 reicht. Im dargestellten Fall ist
die Saugtraverse 6 als Vierkantrohr ausgebildet und mit einer Seitenkante nahe an
dem Bogenführungstisch 1 angeordnet. Im Bereich dieser Seitenkante sind Saugöffnungen
7 in der Saugtraverse 6 vorgesehen.
[0012] Erkennbar ist der Saugtraverse eine Kontur überlagert, die konventionell für die
Führung der Bogen B benutzte Führungsrollen 11 darstellt. Diese Führungsrollen 11
halten den Bogen B nach unten gegen den Bogenführungstisch 1 und ziehen ihn erkennbar
über die Kante der Vordermarken 2. Weitere Führungsrollen 12 sind an den Vordermarken
2 angeordnet und führen dort den Bogen B.
[0013] Im Gegensatz dazu hält die Saugtraverse 6 den Bogen nur mit ihrer Saugfläche im angehobenen
Zustand wenig oberhalb dem Folgebogen fest, so daß der abzuziehende Bogen B sich strecken
und gerade und eben geführt werden kann. Dabei wird der Bogen gerade soweit von seiner
Führungsfläche auf dem Bogenführungstisch 1 bzw. dem darauf liegenden Folgebogen abgehoben,
so daß dieser Folgebogen ohne am Bogen B anzuhaften gegen die Vordermarken 2 geführt
werden kann.
[0014] Die Ausführungsform der Saugtraverse 6 ist in Figur 2 näher dargestellt. Hierbei
ist die Unterseite der Saugtraverse 6 mit einer Führungsfläche 10 versehen, die sich
gegen die Bogenlaufrichtung von den Saugöffnungen 7 aus erstreckt. Auf der Oberseite
der Saugtraverse 6 ist ein Luftanschluß 13 angebracht der in Bezug auf die Längsausdehnung
der Saugtraverse 6 mittig angeordnet ist. Dadurch verteilt sich die Luft nach beiden
Seiten der Saugtraverse 6, dh. auch über die Breite der Maschine gleichmäßig, so daß
der Bogen B auch über die ganze Breite gleichmäßig gehalten wird. In der gewählten
Ausführungsform wird ein Saugluftstrom durch die Saugtraverse 6 geleitet, so daß der
Bogen B gegen die Saugöffnungen 7 gesaugt wird. Diese sind in einem Anschliff der
Unterkante der Saugtraverse 6 eingebracht, sodaß dort eine nur schmale Gleitfläche
14 neben den Saugöffnungen 7 entsteht. Diese schmale Gleitfläche 14 ist gegenüber
der Bogenführungsfläche 10 in einem kleinen Winkel angeordnet. Die Saugtraverse 6
wird im gleichen Winkel gekippt oberhalb des Bogenführungstisches 1 angeordnet, sodaß
die Gleitfläche 14 im wesentlichen parallel zum Bogenführungstisch 1 steht. Hier kann
auch eine leichte Steigung in Bogenlaufrichtung angebracht sein.
[0015] Gleichfalls kann durch die Öffnungen 7 ein Blasluftstrom austreten, der auf die Oberseite
des zu führenden Bogens wirkt, wenn die zu verarbeitenden Bogen nicht zum Aneinanderhaften
neigen. Dieser Blasluftstrom kann auch nur stoßweise eingesetzt werden, um die Saugöffnungen
7 von Verunreinigungen freizuhalten.
[0016] Weiterhin kann durch eine spezielle Anordnung der Saugöffnungen 7 als Blasdüsen der
sogenannte Blas-Sog-Effekt genutzt werden. In diesem Fall sind die Blasdüsen in der
Weise anzuordnen, daß sie in schrägem Winkel aus der Traverse 6 gegen die Bogenlaufrichtung
der Bogen B ausblasen und dabei in der Nähe ihrer Ausströmöffnung einen Unterdruck
erzeugen. Damit wird der Bogen B einerseits in der Richtung seines Endes auf dem Bogenführungstisch
1 ausgestrichen und auch gleichzeitig gegen die Traverse 6 angesaugt.
[0017] In Fig. 3 ist eine Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung gezeigt, die als Saugtraverse
8 zu sehen ist. Hierbei ist der Querschnitt dreieckig und die Bogenführungsfläche
10 ist horizontal angeordnet. In der Bogenführungsfläche 10 sind Öffnungen 9 angedeutet.
Weiterhin ist an dieser Traverse 8 beiderseits, dh. an beiden Enden neben dem Bogenführungstisch
1 ein Luftanschluß vorhanden, damit die Luftverteilung beziehungsweise Druckverteilung
innerhalb der Traverse 8 symmetrisch ist. Außerdem ist der Bauraum oberhalb der Bogenanlage
dann frei von Luftzuführungen. Diese Traverse 8 kann ebenfalls mit Blasluft oder Saugluft
betrieben werden. Gleichfalls können die Öffnungen 9 als sogenannte Blas-Sog-Düsen
ausgeführt werden.
[0018] Eine Ergänzung zur verbesserten Funktion der Bogenzufuhr und der bogenverarbeitenden
Maschine ist darin zu sehen, daß die Saugtraverse 6, 8 als sogenannte Staubsaugerbürste
ausgebildet wird. Darunter ist zu verstehen, daß an der Saugtraverse 6, 8 bürstenähnliche
Elemente angebracht werden, die die zu verarbeitenden Bogen B vor dem Einlauf in die
Maschine abstreifen. In diesem Fall ist die Saugtraverse 6, 8 mit Saugluft zu betreiben,
damit der von den einlaufenden Bogen abgestreifte Staub abgesaugt werden kann. Ebenso
ist in diesem Fall zu sorgen, daß die Öffnungen 7, 9 ausreichend groß sind, um die
Staubpartikel sicher aufsaugen zu können.
[0019] Die Saugtraversen 6, 8 sind seitlich befestigt, derart, daß sie in ihrer Höhe oberhalb
des Bogenführungstisches 1 einstellbar sind. Dies ist erforderlich, um die Funktion
auch bei Bogen unterschiedlicher Dicke zu gewährleisten. In gleicher Weise ist es
möglich die Befestigung steuerbar zum machen, derart, daß die Saugtraverse 6, 8 getaktet
angehoben und abgesenkt werden kann. Dabei kann die den Bogen B führende Gleitfläche
14 sowohl parallel als auch um einen kleinen Winkel schwenkend geführt werden, um
den Bogen B beim Abziehen optimal zu führen.
[0020] Im Betrieb der bogenverarbeitenden Maschine werden die Bogen B wie folgt beeinflußt:
[0021] Ein Bogen B kommt an den Vordermarken 2 an und wird dort und mittels der Seitenmarke
4 ausgerichtet. Dann wird er von einem Vorgreifer oder einer anderen Beschleunigungsvorrichtung
erfaßt und abgezogen. Durch die Beschleunigung entsteht eine Rückwirkung auf den Folgebogen.
Daher wird dann, wenn der Folgebogen in den Bereich der Ausrichtvorrichtungen kommt
die Saugluft bzw. Blasluft an der Saugtraverse 6, 8 eingeschaltet. Der Bogen B wird
nun im Bereich etwa seiner zweiten Hälfte in Laufrichtung gegen die Saugtraverse 6,
8 angesaugt und damit von dem Folgebogen abgehoben. Gleichzeitig wird der Bogen B
mit einer Haltekraft gegen die Bogenlaufrichtung straff und ausgebreitet gehalten.
Am Ende des Bogens B wird die Saugluft wieder abgeschaltet oder durch einen Blasluftstoß
abgebaut.
1. Vorrichtung zum Führen eines Bogens (B) im Bereich der Bogenzuführung einer bogenverarbeitenden
Maschine mit oberhalb eines Bogenführungstisches (1) angeordneten luftbeaufschlagbaren
Leitelementen,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich vor Vordermarken (2) eine in sich starre Saugtraverse (6, 8) über die
ganze Breite des Bogenführungstisches (1) angeordnet ist, daß die Saugtraverse (6,
8) als Hohlkörper ausgeführt und an ihrer Unterseite mit im wesentlichen gegen die
Führungsfläche des Bogenführungstisches (1) gerichteten Öffnungen (7, 9) versehen
ist, wobei die Saugtraverse (6, 8) im wesentlichen mit den nach unten gerichteten
Öffnungen (7, 9) ausgerichtet bleibt, und daß die Saugtraverse (6, 8) mit einem Pneumatikanschluß
(13) für Saug- und Blasluft versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugtraverse ein rechteckiger Hohlkörper (6) ist, dessen eine untere Kante
als Gleitfläche (14) angeschrägt und im wesentlichen über die ganze Breite mit Öffnungen
(7) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugtraverse (6) geneigt angeordnet ist und ihre untere Fläche als gegen die
Bogenlaufrichtung ansteigende Bogenführungsfläche (10) ausgebildet ist, wobei die
Gleitfläche (14) der angeschrägten Kante im wesentlichen parallel zum Bogenführungstisch
(1) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugtraverse ein dreieckiger Hohlkörper (8) ist, dessen untere Seite als Bogenführungsfläche
(10) ausgebildet und mit Öffnungen (9) versehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugtraverse (6, 8) in ihrer Höhenlage einstellbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugtraverse (6, 8) mit Saugluft oder umschaltbar mit Blasluft versorgt wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugtraverse (6, 8) mit Blasluft versorgt wird und die Öffnungen (7, 9) als
schräg gegen die Bogenlaufrichtung blasende Blas-Sog-Düsen ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugtraverse (6, 8) mit Saugluft betrieben wird und in Takten zwischen zu
fördernden Bogen (B) mit einem Druckluftstoß versehen wird.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugtraverse (6, 8) als Staubsaugerbürste ausgeführt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugtraverse (6, 8) im Takt der Bogenansaugung parallel oder um einen kleinen
Winkel von dem Bogenführungstisch (1) weg bewegbar ist.
1. Device for guiding a sheet (B) in the region of the sheet feeding of a sheet processing
machine with guide elements which can be subjected to air arranged above a sheet feeding
table (1),
characterised in that in the region prior to front lays (2), a suction cross-member
(6, 8) rigid in itself is arranged extending across the entire width of the sheet
guiding table (1), that the suction cross-member (6, 8) is constructed as a hollow
body and is provided at its underside with openings (7, 9) directed essentially against
the guide surface of the sheet feeding table (1), wherein the suction cross-member
(6, 8) remains aligned essentially with the openings (7, 9) directed downwardly and
that the suction cross-member (6, 8) is provided with a pneumatic connection (13)
for suction and blown air.
2. Device according to Claim 1, characterised in that the suction cross-member is a rectangular
hollow body (6) of which one lower edge is chamfered as a guide surface (14) and which
is provided essentially across the entire width with openings (7).
3. Device according to Claim 2, characterised in that the suction cross-member (6) is
arranged inclined and its lower surface is constructed as sheet guiding surface (10)
rising counter to the sheet running direction, wherein the guide surface (14) of the
chamfered edge is arranged essentially parallel to the sheet guiding table (1).
4. Device according to Claim 1, characterised in that the suction cross-member is a triangular
hollow body (8), the underside of which is constructed as a sheet guiding surface
(10) and is provided with openings (9).
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the suction cross-member
(6, 8) is adjustable in its height position.
6. Device according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the suction cross-member
(6, 8) is supplied with suction or in switchable over fashion with blown air.
7. Device according to Claim 6, characterised in that the suction cross-member (6, 8)
is supplied with blown air and the openings (7, 9) are constructed as blowing-suction
nozzles blowing obliquely counter to the sheet running direction.
8. Device according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the suction cross-member
(6, 8) is driven with suction and is provided rhythmically between sheets (B) to be
forwarded with an impulse of compressed air.
9. Device according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the suction cross-member
(6, 8) is constructed as a dust sucker brush.
10. Device according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the suction cross-member
(6, 8) is movable in the rhythm of the sheet sucking on parallel or at a slight angle
away from the sheet guiding table (1).
1. Dispositif pour guider une feuille (B) dans la zone de l'amenée des feuilles d'une
machine traitant des feuilles, comportant des éléments de guidage, pouvant être alimentés
en air, agencés au-dessus d'une table de guidage de feuilles (1),
caractérisé en ce que, dans la zone des repères avant (2), il est agencé une traverse
d'aspiration (6,8) rigide en soi sur toute la largeur de la table de guidage de feuilles
(1), en ce que la traverse d'aspiration (6,8) est réalisée comme corps creux et est
munie, sur son dessous, d'ouvertures (7,9) orientées généralement contre la surface
de guidage de la table de guidage de feuilles (1), la traverse d'aspiration (6,8)
demeurant généralement alignée avec les ouvertures (7,9) orientées vers le bas, et
en ce que la traverse d'aspiration (6,8) est munie d'un raccord pneumatique (13) pour
de l'air d'aspiration et de l'air de soufflage.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la traverse d'aspiration est un corps creux rectangulaire (6),
dont un bord inférieur est chanfreiné comme surface de glissement (14) et est muni
généralement sur toute la largeur d'ouvertures (7).
3. Dispositif selon la revendication 2,
caractérisé en ce que la traverse d'aspiration (6) est agencée de façon inclinée et
sa surface inférieure est réalisée comme surface de guidage de feuilles (10) montant
à l'encontre de la direction d'avance des feuilles, la surface de glissement (14)
du bord chanfreiné étant agencée de façon généralement parallèle à la table de guidage
de feuilles (1).
4. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la traverse d'aspiration est un corps creux triangulaire (8)
dont la base est réalisée comme surface de guidage de feuilles (10) et est munie d'ouvertures
(9).
5. Dispositif selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que la traverse d'aspiration (6,8) est réglable concernant sa position
en hauteur.
6. Dispositif selon une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que la traverse d'aspiration (6,8) est alimentée en air d'aspiration
ou, de façon réversible, en air de soufflage.
7. Dispositif selon la revendication 6,
caractérisé en ce que la traverse d'aspiration (6,8) est alimentée en air de soufflage
et les ouvertures (7,9) sont réalisées comme des buses d'aspiration ou de soufflage
soufflant de façon inclinée à l'encontre de la direction d'avance des feuilles.
8. Dispositif selon une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que la traverse d'aspiration (6,8) fonctionne avec de l'air d'aspiration
et présente une chasse d'air comprimé en cadence entre des feuilles (B) à transporter.
9. Dispositif selon une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que la traverse d'aspiration (6,8) est réalisée comme brosse d'aspiration
de poussière.
10. Dispositif selon une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que la traverse d'aspiration (6,8) peut être éloignée en cadence
de l'aspiration des feuilles, parallèlement ou d'un petit angle, de la table de guidage
de feuilles (1).

