|
(11) | EP 0 822 283 A3 |
| (12) | EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
|
|
|
|
|||||||||||||||
| (54) | Spinnvliesstoff und Vorrichtung zu dessen Herstellung |
| (57) Ein Spinnvliesstoff besteht aus zwei Typen (a) und (b) von Kern-/Mantel-Filamenten
mit einem bei höherer Temperatur als das Mantelmaterial (2) schmelzenden Kernmaterial
(1). Die Typen (a) und (b) unterscheiden sich in den Gewichten der Mantelkomponenten
(2): Die Gewichtsverhältnisse, gleiche Filamenttiter vorausgesetzt, der Mantelanteile
von Typ (a):Typ (b) liegen bei 1:3 bis 1:10. Über den Verlauf des Querschnitts des
Spinnvliesstoffs betragen die Gehalte an Typ-(b)-Filamenten 15 bis 70 Gew.-%. Die
unterschiedliche Anteile an Typ-(a)- und Typ -(b)-Filamenten aufweisenden Querschnittsebenen
des Vliesstoffs gehen dabei ohne erkennbare Phasengrenzen ineinander über. Die Vorrichtung
zur Herstellung des Spinnvliesstoffs enthält 1 bis 40 rechteckige Spinndüsenplatten
(3) oder runde Spinnscheiben (4); sie befinden sich aufgereiht oder in gestaffelter
Anordnung über einem linear bewegten Auffangband (7). Die Spinnlöcher (5) bzw. (6)
auf den Spinndüsenplatten (3) oder Spinnscheiben (4) sind der Erzeugung eines Typ-(a)-
bzw. Typ-(b)-Kern-/Mantel-Filaments aus der Schmelze gewidmet und, in Laufrichtung
des Auffangbandes (7) gesehen, in ihrer Gesamtheit entsprechend dem Querschnittsaufbau
an unterschiedlichen Filamenttypen im Vliesstoff zueinander angeordnet. |