[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Verteilerschrank für Sanitär- und/oder Heizungsinstallationen
mit einem eine Rückwand und mindestens drei Rahmenschenkel aufweisenden Kasten und
einem am Kasten festlegbaren Türrahmen mit einer Türe, und der Verteilerschrank in
einem Mauerwerk festlegbar ist und unterhalb des Türrahmens eine Abdeckblende vorgesehen
ist und innerhalb des Kastens und hinter der Abdeckblende eine der Rohrführung dienende
Schiene angeordnet ist und an der Rückwand des Kastens dem Aufnahmeraum zugewandte
Hinterschneidungen für die Anordnung von Haltebügeln vorgesehen sind.
[0002] Verteilerschränke für den genannten Zweck sind in vielen Ausführungen bekanntgeworden
(DE-GM 91 12 410; DE-GM 19 85 358; AT-GM 745 U1). Vor allem ist in diesem Zusammenhang
jene vorbekannte Konstruktion zu erwähnen (DE 32 16 832 A1), die in ein Mauerwerk
einsetzbar und mit einer Türe verschließbar ist und die einen Maueranker aufweist.
Der aus Kunststoff bestehende Kasten des Verteilerschrankes ist tiefgezogen und weist
einen vorgezogenen Absatz mit Putzmaß auf. Durch Querrippen ist der Kasten versteift,
und seine Rückwand besitzt Hinterschneidungen für die Anordnung von Haltebügeln, die
für die Halterung der Rohre erforderlich sind.
[0003] Ausgehend von diesem Stand der Technik zielt die Erfindung darauf ab, einen Verteilerschrank
dieser Art dahingehend weiterzuentwickeln, damit dieser möglichst kostengünstig hergestellt
werden kann und der trotzdem so stabil und steif ist, daß er unmittelbar in ein Mauerwerk
eingesetzt werden kann, ohne daß die für ihn vorgesehene Aufnahmeöffnung im Mauerwerk
einen tragenden Sturzbalken benötigt, der Verteilerschrank also unmittelbar ummauert
werden kann. Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß der aus Kunststoff
gefertigte Kasten tiefgezogen ist und daß zur Halterung des Türrahmens, der als Rohrführung
dienenden Schiene und der Abdeckblende getrennt gefertigte Beschläge vorgesehen sind
und zur Versteifung des oberen Rahmenschenkeis auf diesen eine tiefgezogene, aus Kunststoff
gefertigte Profilschiene aufgesetzt ist.
[0004] Um die Erfindung zu veranschaulichen, wird in der Beilage ein Ausführungsbeispiel
näher erläutert, ohne die Erfindung unmittelbar darauf einzuschränken. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht des Verteilerschrankes ohne Türrahmen und ohne Türe;
- Fig. 2
- einen Vertikalschnitt nach der Schnittlinie II-II in Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Ansicht des Verteilerschrankes nach Fig. 1 von der Seite;
- Fig. 4
- eine Ansicht der Abdeckblende und
- Fig. 5
- einen Querschnitt derselben nach der Schnittlinie V-V in Fig. 4;
- Fig. 6
- in Schrägsicht ein U-förmiges Profilstück;
- Fig. 7
- einen L-förmigen Beschlag in Ansicht und
- Fig. 8
- in Seitensicht;
- die Fig. 9 und 10
- einen weiteren Beschlag in Ansicht und Seitensicht, der der Aufnahme der Schiene für
die Rohrführung dient und auch der Befestigung der Abdeckblende;
- Fig. 11 und Fig. 12
- einen anderen Beschlag in Ansicht und von der Seite gesehen zur Festlegung des Türrahmens;
- Fig. 13
- den Türrahmen in Ansicht;
- die Fig. 14 und 15
- Querschnitte durch den Türrahmen nach den Schnittlinien XIV-XIV und XV-XV in Fig.
13;
- Fig. 16
- eine Seitensicht des Türrahmens;
- Fig. 17
- eine Ansicht der Türe;
- Fig. 18
- eine Hinteransicht der Türe;
- Fig. 19
- einen Vertikalschnitt durch die Türe nach der Schnittlinie XIX-XIX in Fig. 17;
- Fig. 20
- den Verteilerschrank von vorne gesehen mit Türrahmen, Türe und Abdeckblende;
- Fig. 21
- die Draufsicht auf die Profilschiene;
- Fig. 22
- deren Seitensicht und
- Fig. 23
- deren Querschnitt nach der Linie XXIII-XXIII in Fig. 21;
- die Fig. 24, 25 und 26
- die Ansicht, Seitensicht und Draufsicht eines weiteren U-förmigen Profilstückes;
- die Fig. 27, 28 und 29
- einen dazugehörenden L-förmigen Beschlag in Ansicht, Seitensicht und Draufsicht.
Die Darstellungen und Figuren weisen zum Teil unterschiedliche Maßstäbe auf.
[0005] Der Verteilerschrank 1 besteht aus einem aus Kunststoff gefertigten, tiefgezogenen
Kasten 2 mit einer profilierten Rückwand 3 und drei Rahmenschenkeln 3, wobei diese
drei Rahmenschenkel eine als Putzleiste dienende Umbördelung 5 besitzen. Zur Versteifling
des Kastens 2, insbesondere des oberen horizontalen Rahmenschenkeis 4, ist eine Profilschiene
6 vorgesehen (Fig. 21 bis Fig. 23) mit rinnenartigen Vertiefungen und einem die Profilschiene
6 dreiseitig umgebenden Rand 7, der die Profilschiene 6 am oberen horizontalen Rahmenschenkel
4 des Kastens 2 in vorgegebener Lage hält. Bei der Herstellung des Kastens 2 wird
diese Profilschiene 6 zusammen mit dem Kasten einstückig tiefgezogen und beim anschließenden
Besäumen des Kastens 2 von diesem abgetrennt, so daß Kasten 2 und Profilschiene 6
in einem Tiefziehvorgang hergestellt werden. Diese Profilschiene 6, die der Versteifung
des oberen horizontalen Rahmenschenkeis dient, kann auch aus metallischen Werkstoffen
wie beispielsweise Stahl gefertigt sein.
[0006] Der an sich nach unten offene Kasten 2 trägt eine Abdeckblende 8 mit zwei horizontalen,
gegen das Innere des Kastens 2 gerichteten Wülsten 9, die eine Nut begrenzen. An der
Rückwand 3 des Kastens 2 sind in gleicher Höhenlage zwei dazu korrespondierende Wülste
10 ausgeformt. Diese Wülste 9 und 10 bzw. die durch sie gebildeten Nuten nehmen einen
den Kasten nach unten abschließenden, einsetzbaren Rahmenschenkel 11 auf, der gegebenenfalls
aus einem leicht bearbeitbaren Material besteht.
[0007] Zur Festlegung des Verteilerschrankes an einem Gebäudeboden sind an den Außenseiten
der vertikalen Rahmenschenkel 4, und zwar in deren unterem Bereich, U-förmige Profilstücke
12 mit vertikaler Achse vorgesehen. Diese Profilstücke 2 weisen an ihren seitlichen
Schenkeln 13 Hinterschneidungen 14 auf, und jede dieser Hinterschneidungen ist mit
einer Lochreihe 15 ausgestattet. Diese an den vertikalen Rahmenschenkeln 4 befestigten
Profilstücke 12 dienen zur Aufnahme je eines L-förmigen Befestigungsbeschlages 16,
in dessen horizontalem Schenkel 17 hier nicht dargestellte Aufnahmebohrungen für Befestigungsschrauben
vorgesehen sind. Die mit den Hinterschneidungen 14 des Profilstückes 12 deckungsgleich
liegenden Abschnitte des vertikalen Schenkels 18 sind als hochgebogene Laschen 19
ausgebildet, die Bolzen 40 tragen, deren Durchmesser dem Durchmesser der Bohrungen
der Lochreihe 5 entsprechen. Die Breite B dieser Laschen 19 ist zweckmäßigerweise
etwas größer als die Breite b der Hinterschneidungen 14. Der Befestigungsbeschlag
16 wird in die Profilschiene 12 eingeschoben, und zwar mit seinem vertikalen Schenkel
18, wobei die hochgebogenen Laschen 19 zurückgedrückt sind. Die zurückgedrückten Laschen
19 können in dieser Lage gehalten werden aufgrund der angegebenen Abmessungsverhältnisse
der Breiten, die vorstehend erwähnt sind. Es wird dann jenes Bohrungspaar der Lochreihen
15 gewählt, durch welche eine möglichst horizontale Ausrichtung des Verteilerschrankes
am Boden des Gebäudes möglich ist.
[0008] Eine Ausführungsvariante zu diesem Profilstück 12 und zum Befestigungsbeschlag 16
veranschaulichen die Figuren 24 bis 29: Das an den Außenseiten der vertikalen Rahmenschenkel
4, und zwar in dessen unteren Bereich, anzuordnende Profilstück 41 besitzt eine Basisplatte
42 mit in den Eckbereichen vorgesehenen Bohrungen 43 zur Aufnahme von Befestigern.
An dieser Basisplatte 42 sind in horizontaler Richtung voneinander distanziert zwei
vertikale, im Querschnitt U-förmige, nutenartige Führungen 44 vorgesehen, wobei im
Nutengrund dieser Führungen 44 Lochreihen 45 ausgespart sind. Dieses Profilstück 41
dient zur Aufnahme des Befestigungsbeschlages 46, der eine horizontale Standplatte
47 mit Aussparungen 48 zur Aufnahme von Befestigern und zwei vertikale Schenkel 49
aufweist. Die freien Enden dieser Schenkel 49 sind durch Längseinschnitte 51 als federnde
Zungen 50 ausgebildet. An ihrer Rückseite tragen diese federnden Zungen 50 jeweils
einen keilartigen Ansatz 52. Die Schenkel 49 sind in ihrem Basisbereich mit Ausschnitten
53 versehen, so daß dieser Befestigungsbeschlag 46 von oben her in das Profilstück
41 eingesetzt werden kann. Dann wird der Befestigungsbeschlag 46 gegenüber diesem
Profilstück 41 nach unten gezogen, wobei die keilartigen Ansätze 52 an den federnden
Zungen 50 in die Bohrungen 43 einrasten. Durch die Keilform der Ansätze 52 ist ein
Zurückschieben des Befestigungsbeschlages 46 nach oben unterbunden. Der Abstand der
beiden Längseinschnitte 51 eines Schenkels 49 entspricht etwa der Öffnungsweite der
U-förmigen Führungen 44. Dieser Abstand begrenzt die Breite der federnden Zunge 50,
die so bemessen ist, daß sie bei der Verschiebung des Befestigungsbeschlages 46 gegenüber
dem Profilstück 41 innerhalb der U-förmigen Führung 44 ausweichen kann, und zwar in
den von den seitlichen Schenkeln ausgesparten Zwischenraum dieser Führungen 44.
[0009] Zur Festlegung der stabförmigen Schiene 20, die als Rohrführung dient, ist der Beschlag
21 nach den Figuren 9 und 10 vorgesehen. Dieser sich vornehmlich in vertikaler Richtung
erstreckende Beschlag 21 besitzt einen Flansch 22, der im wesentlichen bündig liegt
mit der Ebene der stirnseitigen Öffnung des Kastens 2. In diesem Flansch sind Bohrungen
23 vorgesehen zur Aufnahme von Befestigungsschrauben, mit welchen die Abdeckblende
8 festschraubbar ist. Dieser Beschlag 21 besitzt ferner einen im wesentlichen vertikal
verlaufenden, gegen die Mitte des Kastens 2 hin offenen Kanal 24, dessen unteres Ende
zur Bildung einer Rastaufnahme 25 für die stabförmige Schiene 20 abgewinkelt ist.
[0010] An der Innenseite der Rückwand 3 ist eine Blechtafel 26 befestigt, deren oberer Rand
und deren unterer Rand zur Bildung von Hinterschneidungen 27 umgebördelt sind. Diese
Umbördelungen nehmen Halterungen auf, an welchen die hier nicht dargestellten Rohre,
Leitungen und Armaturen befestigt werden.
[0011] Der Kasten 2 ist mit einer Türe 28 verschließbar, die ebenfalls aus Kunststoff gefertigt
ist und die zweischalig aufgebaut ist, um sie auf diese Weise möglichst steif und
widerstandsfähig zu gestalten. Die äußere Schale 29 ist eben und besitzt umgebördelte
Ränder, wobei der untere umgebördelte Rand 30 als Scharnierleiste dient. Die innere
Schale 31 ist profiliert, hier nach Art eines Schachbrettmusters. Die beiden Schalen
29 und 31 sind zweckmäßigerweise verklebt. Zur Aufnahme der Türe 28 ist ein Türrahmen
vorgesehen, der ebenfalls aus Kunststoffmaterial gefertigt ist, wobei zu dessen Versteifung
an den Profilleisten (Fig. 14 und Fig. 15) der Rahmenschenkel metallische Profilleisten
33 eingeklebt sind. In etwa halber Höhe der vertikalen Rahmenschenkel 34 ist je ein
gabelartiger Halter 35 angeordnet, der mit dem Beschlag 36 zusammenwirkt, der an der
Innenseite der vertikalen Rahmenschenkel 4 des Kastens 2 angeordnet ist. Dieser gabelartige
Halter 35 greift in den im Querschnitt U-förmigen Beschlag 36 ein und wird hier von
einer nicht dargestellten Schraube, die von der Bohrung 37 aufgenommen ist, festgehalten.
Durch die Gabelform des Halters 35 und durch die satteldachartig geformten Flanken
38 des Beschlages 36 kann der Türrahmen gegenüber dem Kasten 2 ausgerichtet werden,
da die gabelartigen Halter an den vertikalen Rahmenschenkeln des Türrahmens 32 scharnierartig
schwenkbar gelagert sind. Die Türe 28 wird mit ihrem nach unten umgebördelten, als
Scharnierleiste dienenden Rand 30 in den Rahmen eingehängt.
[0012] Zur Montage wird der Kasten 2 am Boden eines Gebäudes aufgestellt und über die Profilstücke
12 und die darin festgelegten Beschläge 16 ausgerichtet, und dann werden Schrauben
in die im horizontalen Schenkel 17 vorgesehenen Bohrungen eingesteckt und in den Boden
des Gebäudes eingedreht. Der durch die Profilschiene 6 versteifte und verstärkte Kasten
2 wird dann ummauert, ohne daß ein Sturzbalken eingesetzt werden muß. Nach dem Einbringen
der Schiene 20 werden die Leitungen eingezogen und montiert. Dann wird der untere
Rahmenschenkel 11 entsprechend den eingezogenen Leitungen ausgeschnitten und anschließend
eingeschoben und durch die festzuschraubende Abdeckblende 8 fixiert. Anschließend
wird der Türrahmen 32 montiert, dann die Türe eingehängt und verschlossen. Diese Montagearbeiten
laufen in größeren Zeitabständen ab, die von der Zeit abhängig sind, in der der Baukörper
errichtet wird, in dem dieser Verteilerschrank eingesetzt wird.
[0013] Zur Festlegung der Beschläge, insbesondere der Beschläge 21 und 36, besitzen diese
an ihrer Rückseite Zapfen 39, die von im Kasten 2 ausgesparten, korrespondierenden
Öffnungen aufgenommen werden. Zur lagerichtigen Positionierung dieser Beschläge am
Kasten 2 können diese Zapfen bzw. deren Querschnitt profiliert sein, oder die Zapfen
können so angeordnet sein, daß die Beschläge nur in einer vorgesehenen Ausrichtung
gegenüber dem Kasten 2 an diesem festlegbar sind, wodurch Fehlmontagen vermieden werden.
[0014] In den Rahmenschenkeln 4 können auch hier nicht dargestellte, von Schwächungslinien
umgrenzte bzw. begrenzte Bereiche vorgesehen sein, die zur Bildung von Leitungsdurchführöffnungen
durchstoßen und ausgebrochen werden.
Legende zu den Hinweisziffern:
[0015]
- 1
- Verteilerschrank
- 2
- Kasten
- 3
- Rückwand
- 4
- Rahmenschenkel
- 5
- Umbördelung
- 6
- Profilschiene
- 7
- Rand
- 8
- Abdeckblende
- 9
- Wulst
- 10
- Wulst
- 11
- Rahmenschenkel
- 12
- Profilstück
- 13
- Schenkel
- 14
- Hinterschneidung
- 15
- Lochreihe
- 16
- Befestigungsbeschlag
- 17
- horizontaler Schenkel
- 18
- vertikaler Schenkel
- 19
- Lasche
- 20
- stabförmige Schiene
- 21
- Beschlag
- 22
- Flansch
- 23
- Bohrung
- 24
- Kanal
- 25
- Rastaufnahme
- 26
- Blechtafel
- 27
- Hinterschneidung
- 28
- Türe
- 29
- Außenschale
- 30
- Rand
- 31
- Innenschale
- 32
- Türrahmen
- 33
- Profil
- 34
- vertikaler Rahmenschenkel
- 35
- gabelartiger Halter
- 36
- Beschlag
- 37
- Bohrung
- 38
- Flanke
- 39
- Zapfen
- 40
- Bolzen
- 41
- Profilstück
- 42
- Basisplatte
- 43
- Bohrung
- 44
- Führung
- 45
- Lochreihe
- 46
- Befestigungsbeschlag
- 47
- Standplatte
- 48
- Aussparung
- 49
- Schenkel
- 50
- Zunge
- 51
- Längseinschnitt
- 52
- keilartiger Ansatz
- 53
- Ausschnitt
1. Verteilerschrank für Sanitär- und/oder Heizungsinstallationen mit einem eine Rückwand
(3) und mindestens drei Rahmenschenkel (4) aufweisenden Kasten (2) und einem am Kasten
(2) festlegbaren Türrahmen (32) mit einer Türe (28), und der Verteilerschrank in einem
Mauerwerk festlegbar ist und unterhalb des Türrahmens (32) eine Abdeckblende (8) vorgesehen
ist und innerhalb des Kastens (2) und hinter der Abdeckblende (8) eine der Rohrführung
dienende Schiene (20) angeordnet ist und an der Rückwand (3) des Kastens (2) dem Aufnahmeraum
zugewandte Hinterschneidungen (27) für die Anordnung von Haltebügeln vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß der aus Kunststoff gefertigte Kasten (2) tiefgezogen ist
und daß zur Halterung des Türrahmens (32), der als Rohrführung dienenden Schiene (20)
und der Abdeckblende (8) getrennt gefertigte Beschläge (21, 36) vorgesehen sind und
zur Versteifung des oberen Rahmenschenkeis (4) auf diesen eine biegesteife Profilschiene
(6) aufgesetzt ist.
2. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der
Versteifungsrippen aufweisenden Rückwand (3) eine Blechtafel (26) angeordnet ist,
deren oberer und unterer horizontaler Rand zur Bildung je einer Hinterschneidung (27)
umgebogen ist.
3. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Außenseiten jedes
vertikalen Rahmenschenkeis (4), und zwar in deren unterem Bereich, U-förmige, hinterschnittene
Profilstücke (12) mit vertikaler Achse angeordnet sind und in den einander zugewandten
Hintersehneidungen (14) vertikale Lochreihen (15) vorgesehen sind.
4. Verteilerschrank nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den U-förmigen Profilstücken
(2) vertikale Schenkel (18) von L-förmigen Befestigungsbeschlägen (16) liegen, wobei
die mit den Hinterschneidungen (14) deckungsgleich liegenden Abschnitte der vertikalen
Schenkel (18) der Befestigungsbeschläge (16) als hochgebogene Laschen (14) ausgebildet
sind, die Bolzen (40) tragen und diese Bolzen (40) in Bohrungen der Lochreihen (15)
einrasten.
5. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag (21) zur
Aufnahme der als Rohrführung dienenden Schiene (20) mindestens einen mit der Öffnungsebene
des Kastens (2) bündig liegenden Flansch (22) aufweist zur Aufnahme von Befestigungsschrauben
zur Festlegung der Abdeckblende (8).
6. Verteilerschrank nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag (21)
zur Aufnahme der als Rohrführung dienenden Schiene (20) einen im wesentlichen vertikal
verlaufenden, gegen die Mitte des Kastens (2) hin offenen Kanal (24) aufweist, dessen
unteres Ende zur Bildung einer Rastaufnahme (25) für die Schiene (20) abgewinkelt
ist.
7. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (3) des
Kastens (2) und die Abdeckblende (8) jeweils paarweise vorgesehene, voneinander distanzierte,
horizontal verlaufende, gegen das Innere des Verteilerschrankes gerichtete Wülste
(9, 10) aufweisen, die Aufnahmenuten begrenzen zur Anordnung eines den Verteilerschrank
nach unten abschließenden Rahmenschenkels (11).
8. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Türrahmen (32) an
seiner dem Kasten (2) zugewandten Seite in etwa halber Höhe gabelartige Halter (35)
aufweist, die sich rechtwinkelig zur Ebene des Türrahmens (32) erstrecken und die
in im Querschnitt U-förmige Beschläge (36) eingreifen, die an der Innenseite der vertikalen
Rahmenschenkel (4) des Kastens (2) festgelegt sind.
9. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Türe (28) zweischalig
ausgebildet ist und aus einer planen Außenschale (29) und einer profilierten Innenschale
(31) besteht und die beiden aus Kunststoff gefertigten Schalen miteinander verklebt
oder verschweißt sind.
10. Verteilerschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Beschläge (21, 36) an ihrer Rückseite Zapfen (39) aufweisen, die in dazu korrespondierende
Ausnehmungen im Kasten (12) ragen und die Zapfen (39) zur positionsgerechten Anordnung
der Beschläge am Verteilerschrank gegebenenfalls profiliert sind.
11. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die biegesteife Profilschiene
(6) als Kunststoffschiene ausgebildet und mit dem Kasten (2) einstückig tiefgezogen
und anschließend von diesem Kasten (2) abgetrennt ist.
12. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Außenseiten jedes
vertikalen Rahmenschenkeis (4), und zwar in dessen unterem Bereich, Profilstücke (41)
angeordnet sind mit paarweise vorgesehenen und voneinander in horizontaler Richtung
distanzierten, im Querschnitt U-förmigen, vertikalen, nutenförmigen Führungen (44),
die an ihrem Nutengrund jeweils Lochreihen (45) aufweisen, und diese Führungen (44)
die vertikalen Schenkel (49) eines L-förmigen Befestigungsbeschlages (46) aufnehmen,
wobei die Schenkel (49) endseitig federnde Zungen (50) tragen mit mindestens je einem
keilförmigen Ansatz (52) und die keilförmigen Ansätze (52) in Löcher der Lochreihe
(45) ragen.