(19)
(11) EP 0 822 302 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
04.02.1998  Patentblatt  1998/06

(21) Anmeldenummer: 97112611.5

(22) Anmeldetag:  23.07.1997
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6E04F 19/08, H02G 3/14
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV RO SI

(30) Priorität: 29.07.1996 AT 443/96

(71) Anmelder: BKK Produkte GmbH
9326 Horn (CH)

(72) Erfinder:
  • Bruggisser, Alexander
    9400 Rorschacherberg (CH)

(74) Vertreter: Hefel, Herbert, Dipl.-Ing. 
Egelseestrasse 65a Postfach 61
6800 Feldkirch
6800 Feldkirch (AT)

   


(54) Verteilerschrank für Sanitär- und/oder Heizungsinstallationen


(57) Der Verteilerschrank für Sanitär- und/oder Heizungsinstallationen besitzt einen eine Rückwand (3) und drei Rahmenschenkel (4) aufweisenden Kasten und einen am Kasten festlegbaren Türrahmen mit einer Türe. Der Verteilerschrank ist in einem Mauerwerk festlegbar. Unterhalb des Türrahmens ist eine Abdeckblende (8) vorgesehen. Innerhalb des Kastens und hinter der Abdeckblende (8) ist eine der Rohrführung dienende Schiene (20) angeordnet. An der Rückwand (3) des Kastens sind dem Aufnahmeraum zugewandte Hinterschneidungen (27) für die Anordnung von Haltebügeln vorgesehen. Der aus Kunststoff gefertigte Kasten ist tiefgezogen. Zur Halterung des Türrahmens, der als Rohrführung dienenden Schiene (20) und der Abdeckblende (8) sind getrennt gefertigte Beschläge (36) vorgesehen. Zur Versteifung des oberen Rahmenschenkels (4) ist auf diesen eine biegesteife, vorzugsweise tiefgezogene, aus Kunststoff gefertigte Profilschiene (6) aufgesetzt.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Verteilerschrank für Sanitär- und/oder Heizungsinstallationen mit einem eine Rückwand und mindestens drei Rahmenschenkel aufweisenden Kasten und einem am Kasten festlegbaren Türrahmen mit einer Türe, und der Verteilerschrank in einem Mauerwerk festlegbar ist und unterhalb des Türrahmens eine Abdeckblende vorgesehen ist und innerhalb des Kastens und hinter der Abdeckblende eine der Rohrführung dienende Schiene angeordnet ist und an der Rückwand des Kastens dem Aufnahmeraum zugewandte Hinterschneidungen für die Anordnung von Haltebügeln vorgesehen sind.

[0002] Verteilerschränke für den genannten Zweck sind in vielen Ausführungen bekanntgeworden (DE-GM 91 12 410; DE-GM 19 85 358; AT-GM 745 U1). Vor allem ist in diesem Zusammenhang jene vorbekannte Konstruktion zu erwähnen (DE 32 16 832 A1), die in ein Mauerwerk einsetzbar und mit einer Türe verschließbar ist und die einen Maueranker aufweist. Der aus Kunststoff bestehende Kasten des Verteilerschrankes ist tiefgezogen und weist einen vorgezogenen Absatz mit Putzmaß auf. Durch Querrippen ist der Kasten versteift, und seine Rückwand besitzt Hinterschneidungen für die Anordnung von Haltebügeln, die für die Halterung der Rohre erforderlich sind.

[0003] Ausgehend von diesem Stand der Technik zielt die Erfindung darauf ab, einen Verteilerschrank dieser Art dahingehend weiterzuentwickeln, damit dieser möglichst kostengünstig hergestellt werden kann und der trotzdem so stabil und steif ist, daß er unmittelbar in ein Mauerwerk eingesetzt werden kann, ohne daß die für ihn vorgesehene Aufnahmeöffnung im Mauerwerk einen tragenden Sturzbalken benötigt, der Verteilerschrank also unmittelbar ummauert werden kann. Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß der aus Kunststoff gefertigte Kasten tiefgezogen ist und daß zur Halterung des Türrahmens, der als Rohrführung dienenden Schiene und der Abdeckblende getrennt gefertigte Beschläge vorgesehen sind und zur Versteifung des oberen Rahmenschenkeis auf diesen eine tiefgezogene, aus Kunststoff gefertigte Profilschiene aufgesetzt ist.

[0004] Um die Erfindung zu veranschaulichen, wird in der Beilage ein Ausführungsbeispiel näher erläutert, ohne die Erfindung unmittelbar darauf einzuschränken. Es zeigen:
Fig. 1
eine Ansicht des Verteilerschrankes ohne Türrahmen und ohne Türe;
Fig. 2
einen Vertikalschnitt nach der Schnittlinie II-II in Fig. 1;
Fig. 3
eine Ansicht des Verteilerschrankes nach Fig. 1 von der Seite;
Fig. 4
eine Ansicht der Abdeckblende und
Fig. 5
einen Querschnitt derselben nach der Schnittlinie V-V in Fig. 4;
Fig. 6
in Schrägsicht ein U-förmiges Profilstück;
Fig. 7
einen L-förmigen Beschlag in Ansicht und
Fig. 8
in Seitensicht;
die Fig. 9 und 10
einen weiteren Beschlag in Ansicht und Seitensicht, der der Aufnahme der Schiene für die Rohrführung dient und auch der Befestigung der Abdeckblende;
Fig. 11 und Fig. 12
einen anderen Beschlag in Ansicht und von der Seite gesehen zur Festlegung des Türrahmens;
Fig. 13
den Türrahmen in Ansicht;
die Fig. 14 und 15
Querschnitte durch den Türrahmen nach den Schnittlinien XIV-XIV und XV-XV in Fig. 13;
Fig. 16
eine Seitensicht des Türrahmens;
Fig. 17
eine Ansicht der Türe;
Fig. 18
eine Hinteransicht der Türe;
Fig. 19
einen Vertikalschnitt durch die Türe nach der Schnittlinie XIX-XIX in Fig. 17;
Fig. 20
den Verteilerschrank von vorne gesehen mit Türrahmen, Türe und Abdeckblende;
Fig. 21
die Draufsicht auf die Profilschiene;
Fig. 22
deren Seitensicht und
Fig. 23
deren Querschnitt nach der Linie XXIII-XXIII in Fig. 21;
die Fig. 24, 25 und 26
die Ansicht, Seitensicht und Draufsicht eines weiteren U-förmigen Profilstückes;
die Fig. 27, 28 und 29
einen dazugehörenden L-förmigen Beschlag in Ansicht, Seitensicht und Draufsicht.
Die Darstellungen und Figuren weisen zum Teil unterschiedliche Maßstäbe auf.

[0005] Der Verteilerschrank 1 besteht aus einem aus Kunststoff gefertigten, tiefgezogenen Kasten 2 mit einer profilierten Rückwand 3 und drei Rahmenschenkeln 3, wobei diese drei Rahmenschenkel eine als Putzleiste dienende Umbördelung 5 besitzen. Zur Versteifling des Kastens 2, insbesondere des oberen horizontalen Rahmenschenkeis 4, ist eine Profilschiene 6 vorgesehen (Fig. 21 bis Fig. 23) mit rinnenartigen Vertiefungen und einem die Profilschiene 6 dreiseitig umgebenden Rand 7, der die Profilschiene 6 am oberen horizontalen Rahmenschenkel 4 des Kastens 2 in vorgegebener Lage hält. Bei der Herstellung des Kastens 2 wird diese Profilschiene 6 zusammen mit dem Kasten einstückig tiefgezogen und beim anschließenden Besäumen des Kastens 2 von diesem abgetrennt, so daß Kasten 2 und Profilschiene 6 in einem Tiefziehvorgang hergestellt werden. Diese Profilschiene 6, die der Versteifung des oberen horizontalen Rahmenschenkeis dient, kann auch aus metallischen Werkstoffen wie beispielsweise Stahl gefertigt sein.

[0006] Der an sich nach unten offene Kasten 2 trägt eine Abdeckblende 8 mit zwei horizontalen, gegen das Innere des Kastens 2 gerichteten Wülsten 9, die eine Nut begrenzen. An der Rückwand 3 des Kastens 2 sind in gleicher Höhenlage zwei dazu korrespondierende Wülste 10 ausgeformt. Diese Wülste 9 und 10 bzw. die durch sie gebildeten Nuten nehmen einen den Kasten nach unten abschließenden, einsetzbaren Rahmenschenkel 11 auf, der gegebenenfalls aus einem leicht bearbeitbaren Material besteht.

[0007] Zur Festlegung des Verteilerschrankes an einem Gebäudeboden sind an den Außenseiten der vertikalen Rahmenschenkel 4, und zwar in deren unterem Bereich, U-förmige Profilstücke 12 mit vertikaler Achse vorgesehen. Diese Profilstücke 2 weisen an ihren seitlichen Schenkeln 13 Hinterschneidungen 14 auf, und jede dieser Hinterschneidungen ist mit einer Lochreihe 15 ausgestattet. Diese an den vertikalen Rahmenschenkeln 4 befestigten Profilstücke 12 dienen zur Aufnahme je eines L-förmigen Befestigungsbeschlages 16, in dessen horizontalem Schenkel 17 hier nicht dargestellte Aufnahmebohrungen für Befestigungsschrauben vorgesehen sind. Die mit den Hinterschneidungen 14 des Profilstückes 12 deckungsgleich liegenden Abschnitte des vertikalen Schenkels 18 sind als hochgebogene Laschen 19 ausgebildet, die Bolzen 40 tragen, deren Durchmesser dem Durchmesser der Bohrungen der Lochreihe 5 entsprechen. Die Breite B dieser Laschen 19 ist zweckmäßigerweise etwas größer als die Breite b der Hinterschneidungen 14. Der Befestigungsbeschlag 16 wird in die Profilschiene 12 eingeschoben, und zwar mit seinem vertikalen Schenkel 18, wobei die hochgebogenen Laschen 19 zurückgedrückt sind. Die zurückgedrückten Laschen 19 können in dieser Lage gehalten werden aufgrund der angegebenen Abmessungsverhältnisse der Breiten, die vorstehend erwähnt sind. Es wird dann jenes Bohrungspaar der Lochreihen 15 gewählt, durch welche eine möglichst horizontale Ausrichtung des Verteilerschrankes am Boden des Gebäudes möglich ist.

[0008] Eine Ausführungsvariante zu diesem Profilstück 12 und zum Befestigungsbeschlag 16 veranschaulichen die Figuren 24 bis 29: Das an den Außenseiten der vertikalen Rahmenschenkel 4, und zwar in dessen unteren Bereich, anzuordnende Profilstück 41 besitzt eine Basisplatte 42 mit in den Eckbereichen vorgesehenen Bohrungen 43 zur Aufnahme von Befestigern. An dieser Basisplatte 42 sind in horizontaler Richtung voneinander distanziert zwei vertikale, im Querschnitt U-förmige, nutenartige Führungen 44 vorgesehen, wobei im Nutengrund dieser Führungen 44 Lochreihen 45 ausgespart sind. Dieses Profilstück 41 dient zur Aufnahme des Befestigungsbeschlages 46, der eine horizontale Standplatte 47 mit Aussparungen 48 zur Aufnahme von Befestigern und zwei vertikale Schenkel 49 aufweist. Die freien Enden dieser Schenkel 49 sind durch Längseinschnitte 51 als federnde Zungen 50 ausgebildet. An ihrer Rückseite tragen diese federnden Zungen 50 jeweils einen keilartigen Ansatz 52. Die Schenkel 49 sind in ihrem Basisbereich mit Ausschnitten 53 versehen, so daß dieser Befestigungsbeschlag 46 von oben her in das Profilstück 41 eingesetzt werden kann. Dann wird der Befestigungsbeschlag 46 gegenüber diesem Profilstück 41 nach unten gezogen, wobei die keilartigen Ansätze 52 an den federnden Zungen 50 in die Bohrungen 43 einrasten. Durch die Keilform der Ansätze 52 ist ein Zurückschieben des Befestigungsbeschlages 46 nach oben unterbunden. Der Abstand der beiden Längseinschnitte 51 eines Schenkels 49 entspricht etwa der Öffnungsweite der U-förmigen Führungen 44. Dieser Abstand begrenzt die Breite der federnden Zunge 50, die so bemessen ist, daß sie bei der Verschiebung des Befestigungsbeschlages 46 gegenüber dem Profilstück 41 innerhalb der U-förmigen Führung 44 ausweichen kann, und zwar in den von den seitlichen Schenkeln ausgesparten Zwischenraum dieser Führungen 44.

[0009] Zur Festlegung der stabförmigen Schiene 20, die als Rohrführung dient, ist der Beschlag 21 nach den Figuren 9 und 10 vorgesehen. Dieser sich vornehmlich in vertikaler Richtung erstreckende Beschlag 21 besitzt einen Flansch 22, der im wesentlichen bündig liegt mit der Ebene der stirnseitigen Öffnung des Kastens 2. In diesem Flansch sind Bohrungen 23 vorgesehen zur Aufnahme von Befestigungsschrauben, mit welchen die Abdeckblende 8 festschraubbar ist. Dieser Beschlag 21 besitzt ferner einen im wesentlichen vertikal verlaufenden, gegen die Mitte des Kastens 2 hin offenen Kanal 24, dessen unteres Ende zur Bildung einer Rastaufnahme 25 für die stabförmige Schiene 20 abgewinkelt ist.

[0010] An der Innenseite der Rückwand 3 ist eine Blechtafel 26 befestigt, deren oberer Rand und deren unterer Rand zur Bildung von Hinterschneidungen 27 umgebördelt sind. Diese Umbördelungen nehmen Halterungen auf, an welchen die hier nicht dargestellten Rohre, Leitungen und Armaturen befestigt werden.

[0011] Der Kasten 2 ist mit einer Türe 28 verschließbar, die ebenfalls aus Kunststoff gefertigt ist und die zweischalig aufgebaut ist, um sie auf diese Weise möglichst steif und widerstandsfähig zu gestalten. Die äußere Schale 29 ist eben und besitzt umgebördelte Ränder, wobei der untere umgebördelte Rand 30 als Scharnierleiste dient. Die innere Schale 31 ist profiliert, hier nach Art eines Schachbrettmusters. Die beiden Schalen 29 und 31 sind zweckmäßigerweise verklebt. Zur Aufnahme der Türe 28 ist ein Türrahmen vorgesehen, der ebenfalls aus Kunststoffmaterial gefertigt ist, wobei zu dessen Versteifung an den Profilleisten (Fig. 14 und Fig. 15) der Rahmenschenkel metallische Profilleisten 33 eingeklebt sind. In etwa halber Höhe der vertikalen Rahmenschenkel 34 ist je ein gabelartiger Halter 35 angeordnet, der mit dem Beschlag 36 zusammenwirkt, der an der Innenseite der vertikalen Rahmenschenkel 4 des Kastens 2 angeordnet ist. Dieser gabelartige Halter 35 greift in den im Querschnitt U-förmigen Beschlag 36 ein und wird hier von einer nicht dargestellten Schraube, die von der Bohrung 37 aufgenommen ist, festgehalten. Durch die Gabelform des Halters 35 und durch die satteldachartig geformten Flanken 38 des Beschlages 36 kann der Türrahmen gegenüber dem Kasten 2 ausgerichtet werden, da die gabelartigen Halter an den vertikalen Rahmenschenkeln des Türrahmens 32 scharnierartig schwenkbar gelagert sind. Die Türe 28 wird mit ihrem nach unten umgebördelten, als Scharnierleiste dienenden Rand 30 in den Rahmen eingehängt.

[0012] Zur Montage wird der Kasten 2 am Boden eines Gebäudes aufgestellt und über die Profilstücke 12 und die darin festgelegten Beschläge 16 ausgerichtet, und dann werden Schrauben in die im horizontalen Schenkel 17 vorgesehenen Bohrungen eingesteckt und in den Boden des Gebäudes eingedreht. Der durch die Profilschiene 6 versteifte und verstärkte Kasten 2 wird dann ummauert, ohne daß ein Sturzbalken eingesetzt werden muß. Nach dem Einbringen der Schiene 20 werden die Leitungen eingezogen und montiert. Dann wird der untere Rahmenschenkel 11 entsprechend den eingezogenen Leitungen ausgeschnitten und anschließend eingeschoben und durch die festzuschraubende Abdeckblende 8 fixiert. Anschließend wird der Türrahmen 32 montiert, dann die Türe eingehängt und verschlossen. Diese Montagearbeiten laufen in größeren Zeitabständen ab, die von der Zeit abhängig sind, in der der Baukörper errichtet wird, in dem dieser Verteilerschrank eingesetzt wird.

[0013] Zur Festlegung der Beschläge, insbesondere der Beschläge 21 und 36, besitzen diese an ihrer Rückseite Zapfen 39, die von im Kasten 2 ausgesparten, korrespondierenden Öffnungen aufgenommen werden. Zur lagerichtigen Positionierung dieser Beschläge am Kasten 2 können diese Zapfen bzw. deren Querschnitt profiliert sein, oder die Zapfen können so angeordnet sein, daß die Beschläge nur in einer vorgesehenen Ausrichtung gegenüber dem Kasten 2 an diesem festlegbar sind, wodurch Fehlmontagen vermieden werden.

[0014] In den Rahmenschenkeln 4 können auch hier nicht dargestellte, von Schwächungslinien umgrenzte bzw. begrenzte Bereiche vorgesehen sein, die zur Bildung von Leitungsdurchführöffnungen durchstoßen und ausgebrochen werden.

Legende zu den Hinweisziffern:



[0015] 
1
Verteilerschrank
2
Kasten
3
Rückwand
4
Rahmenschenkel
5
Umbördelung
6
Profilschiene
7
Rand
8
Abdeckblende
9
Wulst
10
Wulst
11
Rahmenschenkel
12
Profilstück
13
Schenkel
14
Hinterschneidung
15
Lochreihe
16
Befestigungsbeschlag
17
horizontaler Schenkel
18
vertikaler Schenkel
19
Lasche
20
stabförmige Schiene
21
Beschlag
22
Flansch
23
Bohrung
24
Kanal
25
Rastaufnahme
26
Blechtafel
27
Hinterschneidung
28
Türe
29
Außenschale
30
Rand
31
Innenschale
32
Türrahmen
33
Profil
34
vertikaler Rahmenschenkel
35
gabelartiger Halter
36
Beschlag
37
Bohrung
38
Flanke
39
Zapfen
40
Bolzen
41
Profilstück
42
Basisplatte
43
Bohrung
44
Führung
45
Lochreihe
46
Befestigungsbeschlag
47
Standplatte
48
Aussparung
49
Schenkel
50
Zunge
51
Längseinschnitt
52
keilartiger Ansatz
53
Ausschnitt



Ansprüche

1. Verteilerschrank für Sanitär- und/oder Heizungsinstallationen mit einem eine Rückwand (3) und mindestens drei Rahmenschenkel (4) aufweisenden Kasten (2) und einem am Kasten (2) festlegbaren Türrahmen (32) mit einer Türe (28), und der Verteilerschrank in einem Mauerwerk festlegbar ist und unterhalb des Türrahmens (32) eine Abdeckblende (8) vorgesehen ist und innerhalb des Kastens (2) und hinter der Abdeckblende (8) eine der Rohrführung dienende Schiene (20) angeordnet ist und an der Rückwand (3) des Kastens (2) dem Aufnahmeraum zugewandte Hinterschneidungen (27) für die Anordnung von Haltebügeln vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Kunststoff gefertigte Kasten (2) tiefgezogen ist und daß zur Halterung des Türrahmens (32), der als Rohrführung dienenden Schiene (20) und der Abdeckblende (8) getrennt gefertigte Beschläge (21, 36) vorgesehen sind und zur Versteifung des oberen Rahmenschenkeis (4) auf diesen eine biegesteife Profilschiene (6) aufgesetzt ist.
 
2. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der Versteifungsrippen aufweisenden Rückwand (3) eine Blechtafel (26) angeordnet ist, deren oberer und unterer horizontaler Rand zur Bildung je einer Hinterschneidung (27) umgebogen ist.
 
3. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Außenseiten jedes vertikalen Rahmenschenkeis (4), und zwar in deren unterem Bereich, U-förmige, hinterschnittene Profilstücke (12) mit vertikaler Achse angeordnet sind und in den einander zugewandten Hintersehneidungen (14) vertikale Lochreihen (15) vorgesehen sind.
 
4. Verteilerschrank nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den U-förmigen Profilstücken (2) vertikale Schenkel (18) von L-förmigen Befestigungsbeschlägen (16) liegen, wobei die mit den Hinterschneidungen (14) deckungsgleich liegenden Abschnitte der vertikalen Schenkel (18) der Befestigungsbeschläge (16) als hochgebogene Laschen (14) ausgebildet sind, die Bolzen (40) tragen und diese Bolzen (40) in Bohrungen der Lochreihen (15) einrasten.
 
5. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag (21) zur Aufnahme der als Rohrführung dienenden Schiene (20) mindestens einen mit der Öffnungsebene des Kastens (2) bündig liegenden Flansch (22) aufweist zur Aufnahme von Befestigungsschrauben zur Festlegung der Abdeckblende (8).
 
6. Verteilerschrank nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag (21) zur Aufnahme der als Rohrführung dienenden Schiene (20) einen im wesentlichen vertikal verlaufenden, gegen die Mitte des Kastens (2) hin offenen Kanal (24) aufweist, dessen unteres Ende zur Bildung einer Rastaufnahme (25) für die Schiene (20) abgewinkelt ist.
 
7. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (3) des Kastens (2) und die Abdeckblende (8) jeweils paarweise vorgesehene, voneinander distanzierte, horizontal verlaufende, gegen das Innere des Verteilerschrankes gerichtete Wülste (9, 10) aufweisen, die Aufnahmenuten begrenzen zur Anordnung eines den Verteilerschrank nach unten abschließenden Rahmenschenkels (11).
 
8. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Türrahmen (32) an seiner dem Kasten (2) zugewandten Seite in etwa halber Höhe gabelartige Halter (35) aufweist, die sich rechtwinkelig zur Ebene des Türrahmens (32) erstrecken und die in im Querschnitt U-förmige Beschläge (36) eingreifen, die an der Innenseite der vertikalen Rahmenschenkel (4) des Kastens (2) festgelegt sind.
 
9. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Türe (28) zweischalig ausgebildet ist und aus einer planen Außenschale (29) und einer profilierten Innenschale (31) besteht und die beiden aus Kunststoff gefertigten Schalen miteinander verklebt oder verschweißt sind.
 
10. Verteilerschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschläge (21, 36) an ihrer Rückseite Zapfen (39) aufweisen, die in dazu korrespondierende Ausnehmungen im Kasten (12) ragen und die Zapfen (39) zur positionsgerechten Anordnung der Beschläge am Verteilerschrank gegebenenfalls profiliert sind.
 
11. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die biegesteife Profilschiene (6) als Kunststoffschiene ausgebildet und mit dem Kasten (2) einstückig tiefgezogen und anschließend von diesem Kasten (2) abgetrennt ist.
 
12. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Außenseiten jedes vertikalen Rahmenschenkeis (4), und zwar in dessen unterem Bereich, Profilstücke (41) angeordnet sind mit paarweise vorgesehenen und voneinander in horizontaler Richtung distanzierten, im Querschnitt U-förmigen, vertikalen, nutenförmigen Führungen (44), die an ihrem Nutengrund jeweils Lochreihen (45) aufweisen, und diese Führungen (44) die vertikalen Schenkel (49) eines L-förmigen Befestigungsbeschlages (46) aufnehmen, wobei die Schenkel (49) endseitig federnde Zungen (50) tragen mit mindestens je einem keilförmigen Ansatz (52) und die keilförmigen Ansätze (52) in Löcher der Lochreihe (45) ragen.
 




Zeichnung






















Recherchenbericht