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(11) |
EP 0 822 766 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.10.1999 Patentblatt 1999/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.04.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A45D 44/08 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/IB9600/363 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9633/637 (31.10.1996 Gazette 1996/48) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUM AUFFANGEN VON HAARABSCHNITTEN WÄHREND DES HAARSCHNEIDENS SOWIE EINE
VORRICHTUNG ZUM AUFFANGEN VON HAARABSCHNITTEN WÄHREND DES HAARSCHNEIDENS
METHOD OF COLLECTING HAIR CLIPPINGS DURING A HAIRCUT AND A DEVICE THEREFOR
PROCEDE PERMETTANT DE RECUEILLIR DES MECHES DE CHEVEUX PENDANT LA COUPE ET DISPOSITIF
CORRESPONDANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
26.04.1995 CH 118995
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.02.1998 Patentblatt 1998/07 |
| (73) |
Patentinhaber: Andrew, Vladimir |
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F-67000 Strasbourg (FR) |
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Erfinder: |
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- Andrew, Vladimir
F-67000 Strasbourg (FR)
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| (74) |
Vertreter: Gachnang, Hans Rudolf |
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Badstrasse 5
Postfach 323 8501 Frauenfeld 8501 Frauenfeld (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 481 603 DE-C- 806 279 GB-A- 2 256 577 US-A- 2 161 350 US-A- 2 527 098 US-A- 5 054 124
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DE-A- 2 008 062 FR-A- 328 453 US-A- 1 635 613 US-A- 2 199 334 US-A- 3 693 634
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Auffangen von Haarabschnitten während
des Haarschneidens gemäss Oberbegriff des Patentanspruches 1. Gegenstand der Erfindung
ist weiter eine Vorrichtung zum Auffangen von Haarabschnitten wahrend des Haarschneidens
gemäss Patentanspruch 2.
[0002] Bei der Haarpflege durch Schneiden fallen nicht nur lange, sondern zum grössten Teil
sehr kurze Haarabschnitte an, die wegen ihrer geringen Masse nicht rasch zu Boden
fallen, sondern durch Windströmungen, wie sie in einem Raum, in dem sich Leute bewegen
und in dem Haartrocknungsapparate in Betrieb sind, umhergewirbelt werden. Durch diese
Windströmungen können diese feinen und feinsten, teils nur Bruchteile eines Millimeters
langen Haarabschnitte eingeatmet werden und in den Atemorganen, auf der Haut und auch
in den Augen Reizungen und allenfalls auch Infektionen auslösen.
[0003] Bei einer aus der GB-A 2256577 bekannten Vorrichtung werden die Haare durch elektrostatische
Aufladung eines beim Haarschneiden um den Hals legbaren Überwurfs (Cape) festgehalten.
Die Aufrechterhaltung einer elektrostatischen Aufladung über einen langen Zeitraum
wie dies beim Schneiden von Haaren notwendig ist, ist schwierig, und es ist nicht
gewährleistet, dass die Haare bei Absinken der elektrostatischen Ladung am Umhang
festgehalten werden und dadurch wiederum in die Umgebung gelangen können. Insbesondere
können die feinen Haarabschnitte in die Umgebung gelangen, wenn der Cape nach dem
Haarschneiden abgenommen und weggetragen wird.
[0004] Bei der weiter aus der DE-PS 806 279 bekannten Vorrichtung werden die Schnitthaare
auf einem kegelstumpfförmigen Kragen, durch dessen obere Öffnung der Kopf hindurchgeführt
werden muss und auf dessen konischer Fläche Absaugöffnungen vorliegen, kontinunierlich
abgesaugt. Eine solche Vorrichtung ist, wenn die Absaugung wirksam sein soll, sehr
laut und unpraktisch, da der Coiffeur in grossem Abstand zu den Haaren arbeiten muss.
[0005] Auch aus der GB-A-2 264 234 ist ein kragenförmiger Haarauffangbehälter bekannt, welcher
- ähnlich einem Latz für Kinder - um den Hals gehängt werden kann. Dieser Haarauffangbehälter
ist sehr steif und unangenehm zu tragen und löst das Problem herumfliegender kleiner
Haarabschnitte kaum, da diese nur durch ihr Gewicht auf der Oberfläche des Behälters
aufliegen, sich aber jederzeit wieder ablösen können.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, ein Verfahren und eine
Vorrichtung zu schaffen, welche es ermöglichen, die Haarabschnitte sofort nach dem
Schnitt aufzufangen und daran zu hindern, sich im Raum auszubreiten.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Verfahren gemäss Patentanspruch 1 sowie durch
eine Vorrichtung gemäss den Merkmalen des Patentanspruches 2.
[0008] Durch das Festhalten der Haarabschnitte unmittelbar nach dem Schnitt, d.h. nach der
küzest möglichen Fallhöhe, wird deren Ausbreitung wirkungsvoll verhindert. Durch das
Festhalten der Haarabschnitte an einer haftenden Oberfläche des Kragens, als auch
durch zusätzliches Sammeln derselben in einer annähernd in sich geschlossenen Rinne
am unteren Ende des Kragens ist die weitere Ausbreitung der Haarabschnitte nicht mehr
möglich.
[0009] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist die haftende Oberfläche auf
einem Papier oder einer Kunststoffolie aufgebracht, welche nach dem Haarschneiden
mit den daran haftenden Haaren entsorgt werden kann. Es werden vorzugsweise mehrere
Haftschichten übereinanderliegend paketweise hergestellt, damit nach Gebrauch sofort
eine neue zur Verfügung steht. Zur Verhinderung einer Verschmutzung der neuen Haftschicht
vor dem Gebrauch und Abnehmen der mit Haaren beladenen Haft- oder Trägerschicht kann
zwischen die einzelnen Blätter eine Trennfolie eingelegt sein.
[0010] In einer weiteren Ausführungsform können die Haarabschnitte, welche unten über den
Rand der Haftfläche hinausgelangen, durch Absaugen aus der Rinne kontinuierlich oder
periodisch abgeführt und, falls notwendig, während des Absaugens in kleinere Stücke
zerhackt werden, um auf geringstem Raum zwischengelagert und für die Vernichtung bereitgestellt
zu werden.
[0011] In einer weiteren Ausführung der Erfindung kann das Abführen der Haare durch Wasser
unterstützt werden, welches über die Fangfläche geleitet wird, die Haare dort mitreisst
und aus der Rinne wegführt. Das Wasser dient, bevor es die Rinne erreicht, nicht nur
als Transportmittel, sondern auch als Kleber, der die Haarabschnitte daran hindert,
die Auflagefläche wieder zu verlassen.
[0012] Anhand illustrierter Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert. Es
zeigen:
- Figur 1
- eine Darstellung eines Kragens von vorne, der um den Hals eines Menschen gelegt ist,
auf der einen Hälfte ohne und auf der anderen Hälfte mit Haarabschnitten,
- Figur 2
- eine Darstellung eines Kragens schräg von vorne,
- Figur 3
- eine Darstellung eines Kragens von der Seite, der um den Hals eines Menschen gelegt
ist,
- Figur 4
- eine perspektivische Darstellung eines Kragens mit glatter Oberfläche und eine den
unteren Rand bildende Sammelrinne,
- Figur 5
- eine weitere Ansicht eines Kragens mit einer Sammelrinne,
- Figur 6
- eine Ansicht eines Kragens mit klebriger Oberfläche,
- Figur 7
- die Abwicklung eines Kragens mit übereinanderliegenden Haftfolien gemäss Figur 6,
- Figur 8
- zweiteilig aufgebauter Kragen mit einem Vorder- und einem Hinterteil von der Seite
betrachtet, nicht zusammengefügt,
- Figur 9
- der Kragen in Figur 8 von oben betrachtet, teilweise zusammengefügt,
- Figur 10
- Haftfolienpakete zum Aufbringen auf die Kragenteile,
- Figur 11
- Haftfolienpakete zum Aufbringen auf die Kragenteile,
- Figur 12
- Haftfolienpakete zum Aufbringen auf die Kragenteile,
- Figur 13
- Kragen mit einem zusätzlichen Haarfänger für Langhaarfrisuren
[0013] Der erfindungsgemässe Kragen 1 umschlingt den Hals 3 eines Menschen 5, der auf dem
Stuhl eines Friseurs oder Coiffeurs sitzt. Der Kragen 1 weist - um den Hals des Kunden
gelegt - eine Fangfläche 7 auf, an der sich oben ein zum Verhindern des Zutritts von
Haarabschnitten 21 hinter dem Kragen 1 ausgebildeter Halsteil 9 anschliessen kann.
Der Halsteil 9 ist vorteilhafterweise austauschbar, z.B. aus Kreppapier hergestellt,
welcher bei jedem Kunden neu eingesetzt wird. Unten oder entlang der Ränder ist die
Fangflache 7 durch einen nach oben oder vorne gekrümmten rinnenförmigen Randbereich
11 abgeschlossen, welcher verhindert, dass grössere Haarabschnitte 21 über den Rand
des Kragens 1 gelangen können. Der Kragen 1 ist vom (Figur 4) oder über den Schultern
an der Stelle 13 aufgeschnitten und kann beim Überziehen über den Kopf an dieser Stelle
gespreizt werden. In der Darstellung in Figur 4 sind Mittel 15 zum Verschliessen des
Kragens 1 angedeutet. Dies können Druckknöpfe, Klettverschlüsse oder ähnliche Verschlussmittel
sein.
[0014] Am Halsteil 9 kann zur Abdichtung gegen Haarabschnitte 21, die zwischen den Kragen
1 und dem Hals 3 des Menschen gelangen könnten, ein schlauchförmiger Wulst 25 eingesetzt
sein, der während des Haarschneidens mit Luft gefüllt wird. Das Füllen mit Luft kann
mit einem kleinen ballonförmigen Balg erfolgen.
[0015] Weiter ist in den Figuren 4 und 6 eine schlauchförmige Leitung 17 ersichtlich, die
zum einen mit einer Pumpe 19 und zum anderen mit dem Innern des rinnenförmigen Randbereiches
11 verbunden ist. Mit der Pumpe 19 kann Wasser durch die Leitung 17 angesaugt und
mit der der Wasserströmung mitgeführte Haarabschnitte 21 aus dem Randbereieh 11 abgeführt
werden.
[0016] Die Haarabschnitte 21, die vom Friseur mit der Schere oder mit einer elektrischen
Schneidmaschine vom Kopfhaar abgeschnitten worden, fallen auf dem kürzest möglichen
Wege auf die geneigte Fangfläche 7 und werden dort festgehalten Allenfalls nicht anhaltende
Haare werden im Randbereich 11, der beispielsweise als annähernd geschlossene Rinne
23 ausgebildet sein kann, zurückgehalten. Der Kragen 1 bleibt vorzugsweise mit der
Saugquelle verbunden, wenn er vom Hals 3 des Menschen 5 abgenommen wird.
[0017] In der Ausgestaltung der Erfindung nach Figur 6 ist die Oberfläche der Fangfläche
7 oder des gesamten Kragens 1 mit einer Klebeschicht 29 bedeckt, welche die Haarabschnitte
21 festhält. Die Klebeschicht 29 kann ähnlich derjenigen eines Fliegenfängers ausgestaltet
und damit mm einmaligen Gebrauch ausgebildet sein. Die Klebeschicht 29 kann auf einem
Trägermaterial oder einer Trägerschicht 31 aus Papier oder einer Kunststoffolie aufgebracht
sein, wie dies von den Post-it-Notizzetteln bekannt ist. Besonders vorteilhaft ist
die Verwendung eines crêpeartigen Trägermaterials 31, das ein räumliches Anliegen
an der Unterlage ermöglicht. In diesem Fall kann die Trägerschicht 31 übereinander
mit den daran haftenden Haarabschnitten 21 nach Gebrauch vom Kragen 1 abgenommen und
verbrannt werden. Wenn auf dem Kragen 1 paketartig mehrere Trägerschichten 31 aufgelegt
sind, ist der Kragen 1 nach dem Entfernen der zuoberst liegenden Schicht mit den daran
klebenden Haarabschnitten 21 sofort wieder einsatz- bzw. aufnahmefähig.
[0018] Bei genügender Eigenstabilität oder Verwendung einer grösseren Anzahl übereinanderliegender
Trägerschichten 31 kann sogar auf den zur Stützung vorgesehenen Kragen 1 verzichtet
oder dieser kann zumindest leichter ausgebildet werden. Mit anderen Worten: Die Trägersehicht
31 bildet dann selbst den Kragen 1 und stellt ein Wegwerfprodukt dar.
[0019] Damit die nach dem Haarschneiden freigelegte neue Klebeschicht nicht sofort verschmutzt
wird, bevor sie bei einem neuen Kunden eingesetzt wird, kann zwischen jeder Trägerschicht
31 eine Trennschicht 33 eingelegt sein. Diese Trennschicht 33 erlaubt es, bei geeigneter
Materialwahl einen Haft- oder Klebstoff zu verwenden, der eine äusserst hohe Haftfähigkeit
aufweist.
[0020] Es ist auch möglich, die Klebeschicht derart auszubilden, dass die darauf liegenden
Haarabschnitte 21 während des Haarschneidens haften bleiben, jedoch durch Abwaschen
mit Wasser wieder abgelöst werden können. In dieser Ausführung der Erfindung besteht
der Kragen 1 aus Kunststoff.
[0021] In der Figur 8 besteht der Kragen 1 aus einem Vorderteil 14 und einem Hinterteil
16. Die beiden Teile 14 und 16 sind oben durch Klett- oder ähnliche Haftstreifen 18
miteinander verbindbar. Einseitig kann die Verbindung auch durch ein Gelenk, umfassend
einen Bolzen oder eine Schraube 20 mit Mutter 22, erfolgen. Die beiden Teile 14 und
16 können gleich oder ungleich ausgebildet sein. Vorzugsweise sind sie aus einem nicht
zu harten Kunststoffmaterial gefertigt, damit sie sich beim Tragen an die Brust und
den Rücken anlegen können. Werden die beiden Teile 14 und 16 als Träger für Haftfolien
31 ausgebildet, so können Rastmittel 24 zur Befestigung der Folien 31 angebracht sein
(Figuren 11 und 12).
[0022] In der Ausgestaltung der Erfindung nach Figur 13 sind an den unteren Kanten zusätzliche
Auffangbehälter 26 angebracht. Diese dienen dazu, beim Schneiden der Enden (Spitzen)
von sehr langen Haaren die Abschnitte aufzufangen. Der Auffangbehälter 26 ist vorzugsweise
schwenkbar mit am Vorder- und/oder Hinterteil 14, 16 angelenkt. Es ist möglich, die
Trägerschicht oder Haftfolie 31 auch auf der Oberfläche des Behälters 26 anzubringen.
[0023] Die Trennschicht 33 und/oder die Tragerschicht 31 können mit Werbeaufdrucken versehen
und/oder auch parfümiert werden.
1. Verfahren zum Auffangen von Haarabschnitten während des Haarschneidens mit der Schere
oder mit einem elektrischen Haarschneidegerät, bei dem die Haarabschritte (21) unmittelbar
nach dem Abtrennen vom Kopfhaar im Schulterbereich durch einen Kragen aufgefangen
und zurückgehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Haarabschnitte (21) auf
dem um den Hals (3) gelegten Kragen (1) von einer insgesamt klebrigen oder nasssen,
Haare aufnehmenden Oberfläche zurückgehalten werden.
2. Vorrichtung zum Auffangen von Haarabschnitten während des Haarschneiders mit der Schere
oder mit einem elektrischen Haarschneidegerät, umfassend einen Kragen (1), der dazu
bestimmt und ausgebildet ist, um den Hals (3) eines Menschen (5) gelegt zu werden,
um die Haarabschnitte (21) aufzunehmen, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Haare
aufnehmende Oberfläche (7) des Kragens (1) eine klebrige Beschichtung aufweist oder
mit Wasser benetzt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zum Sammeln der
heruntergespülten Haarabschnitte (21) am unteren Rand der Fangfläche (7) eine Rinne
(23) ausgebildet ist, wobei Wasser von oben über die Sammelfläche (7) zur Rinne (23)
geleitet wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne (23) mit Wasser
spülbar ist, wobei das Innere der Rinne (23) mit einer Absaugung (19) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung der Fangfläche
(7) aus wenigstens einer mindestens einseitig mit einem Klebstoff (29) beschichteten
Trägerschicht (31) besteht, die die Haarabschnitte (21) unlösbar festhält, oder dass
ein Klebstoff (29) unmittelbar auf dem Kragen (1) aufgebracht ist, welcher das nachträgliche
Ablösen der haftenden Haarabschnitte (21) mit Wasser zulässt.
6. Vorrichtung nach einem du Ansprüche 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerschicht
(31) aus glattem oder crêpeartigem Papier oder aus Kunststoff besteht, deren Oberfläche
den Haft- oder Klebstoff trägt, und dass die zuoberst liegende Trägerschicht (31)
nach Gebrauch zusammen mit den daran haftenden Haarabschnitten (21) vom Kragen (1)
oder einer weiterem darunter angeordneten Trägerschicht (31) ablösbar ist.
7. Vorrichtung nach einem du Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen
den Trägerschichten (31) Trennschichten (33) eingelegt sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerschichten
(31) paketweise auf dem Kragen (1) aufgebracht oder als Kragen (1) ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen
(1) zwei miteinander verbindbare Teile (14,16) umfasst, welche durch ein Scharnier
und/oder mit Haftverschlüssen (18) zusammenfügbar sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an einer
Unterkante des Kragens (1) ein mit letzterem fest oder gelenkig verbundener Auffangbehälter
(26) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Halsteil
(9) des Kragens (1) ein aufblasbarer Wulst (25) zum Verhindern des Zutritts von Haarabschnitten
(21) zwischen dem Halsteil (9) und dem Hals (3) des Menschen (5) eingesetzt ist.
1. A process to catch hair clippings while cutting hair with a scissors of an electric
hair clipper whereby immediately after the hair is cut around the shoulder area, the
hair clippings (21) are caught and held by a collar, characterized in that the hair
clippings (21) on the collar (1) placed around the neck (3) are held by a completely
sticky or wet surface that holds hair.
2. A device to catch hair clippings while cutting hair with scissors or an electric hair
clipper, comprising a collar (1) that is designed to be placed around the neck (3)
of a human (5) to catch hair clippings (21), characterized in that the entire surface
(7) of the collar (1) that catches the hair has a sticky coating or is wet with water.
3. The device according to claim 2, characterized in that, in addition to collecting
the hair clippings (21) rinsed downward at the bottom edge of the collection surface
(7), there is a trough (23), and water runs from the top over the collection surface
(7) to the trough (23).
4. The device according to claim 3, characterized in that the trough (23) is rinsed with
water, and the inside of the trough (23) is connected to a suction device (19).
5. The device according to claim 2, characterized in that the coating on the collection
surface (7) consists of at least one support layer (31) coated at least on one side
with an adhesive (29) that firmly holds the hair clippings (21), or that an adhesive
(29) is directly placed on the collar (1) which permits the hair clippings (21) to
be released afterward with water.
6. The device according to one of claims 2 or 5, characterized in that the support layer
(31) consists of a smooth or crepe-like paper or plastic whose surface bears the adhesive
or glue, and the support layer (31) on top can be removed with the adhering hair clippings
(21) from the collar (1) or another support layer (31) after use.
7. The device according to one of claims 5 or 6, characterized in that separating layers
(33) are between the support layers (31).
8. The device according to one of claims 5-7, characterized in that the support layers
(31) are in packets on the collar (1) or are designed as a collar (1).
9. The device according to one of claims 2-8, characterized in that the collar (1) comprises
two connectable parts (14,16) that can be joined by a hinge and/or adhesive fasteners
(18).
10. The device according to one of claims 2-9, characterized in that a catcher (26) is
fixed or articulated to the bottom edge of the collar (1).
11. The device according to one of claims 2-10, characterized in that there is an inflatable
bead (25) in the neck part (9) of the collar (1) to prevent hair clippings (21) from
coming between the neck part (9) and the neck (3) of a person (5).
1. Procédé permettant de recueillir des mèches de cheveux pendant la coupe au ciseau
ou à la tondeuse électrique avec lequel les mèches (21), immédiatement après séparation
de la tête sont recueillies et retenues dans la zone des épaules par un col, caractérisé
en ce que les mèches de cheveux (21) sont retenues sur le col (1) posé autour du cou
(3) par une surface totalement adhésive ou mouillée pour la réception des cheveux.
2. Dispositif permettant de recueillir des mèches de cheveux pendant la coupe au ciseau
ou avec une tondeuse électrique, comprenant un col (1), destiné et formé pour être
posé autour du cou (3) d'une personne (5) pour recueillir les mèches de cheveux (21),
caractérisé en ce que l'ensemble de la surface (7) de réception des cheveux du col
(1) présente un revêtement adhésif ou humecté d'eau.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que, outre la collecte des
mèches de cheveux lavées (21) sur le bord inférieur de la surface de réception (7),
une goulotte (23) est formée, l'eau s'écoutant depuis le haut vers la goulotte (23),
en passant par la surface de réception (7).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la goulotte (23) peut être
rincée à l'eau, l'intérieur de la goulotte (23) étant relié à un système d'aspiration
(19).
5. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le revêtement de la surface
de réception (7) est constitué d'au moins une couche support (31) revêtue de colle
(29) au moins d'un côté qui fixe les mèches de cheveux (21) ou qu'une colle (29) est
appliquée directement sur le col (1) qui permet ultérieurement l'enlèvement à l'eau
des mèches de cheveux adhérentes (21).
6. Dispositif selon une des revendications 2 ou 5, caractérisé en ce que la couche support
(31) est constituée de papier lisse ou de crêpe ou de matière plastique dont la surface
est recouverte d'adhésif ou de colle et que la couche support (31) la plus extérieure
peut, après usage, être détachée avec les mèches de cheveux adhérentes (21) du col
(1) ou avec une autre couche support (31) disposée en dessous.
7. Dispositif selon une des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que des couches
de séparation (33) sont insérées entre les couches support (31).
8. Dispositif selon une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que les couches support
(31) sont appliquées par empilage sur le col (1) ou ont la forme du col (1).
9. Dispositif selon une des revendications 2 à 8, caractérisé en ce que le col (1) comprend
deux parties (14, 16) pouvant être reliées l'une à l'autre, assemblables par une charnière
et / ou avec des fermetures adhésives (18).
10. Dispositif selon une des revendications 2 à 9, caractérisé en ce que sur une arête
inférieure du col (1), se trouve un collecteur (26) relié à ce dernier de façon fixe
ou articulée.
11. Dispositif selon une des revendications 2 à 10, caractérisé en ce que dans la partie
du cou (9) du col (1), un bourrelet gonflable (25) est utilisé pour empêcher la pénétration
de mèches de cheveux (21) entre la partie du cou (9) et le cou (3) de la personne
(5).