Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer hydraulischen Steuereinrichtung nach der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 näher angegebenen Gattung.
[0002] Es ist schon eine solche hydraulische Steuereinrichtung aus der DE 44 46 145 A1 bekannt,
die zum Steuern eines einfachwirkenden Motors dient und zum Heben und Senken der Last
zwei Proportionaldrosselventile aufweist, die als Zwei-Wege-Ventile ausgebildet sind,
elektromagnetisch angesteuert werden und baulich voneinander getrennt sind. Eine zusätzliche
Druckwaage sorgt für eine lastkompensierte Volumenstromsteuerung beim Heben. Obwohl
eine Lastkompensation beim Heben in vielen Anwendungsfällen ausreicht, ist eine solche
lastdruckkompensierte Steuerung in manchen Fällen auch beim Senken erwünscht, was
bei der vorbekannten Steuereinrichtung nicht möglich ist. Da die Steuereinrichtung
zum sicheren Absperren der einfach wirkenden Last besonders dicht sein soll, werden
Sitzventile zum Absperren des Motoranschlusses verwendet. Die Druckwaage ist hier
zulaufseitig stromaufwärts des Proportionaldrosselventils geschaltet, wobei sie wahlweise
als Zwei-Wege- bzw. Vier-Wege-Ventil ausgebildet ist. Das Senken der Last erfolgt
lastdruckabhängig.
[0003] Weiterhin ist aus der DE 34 22 978 eine hydraulische Steuereinrichtung bekannt, bei
der in eine Arbeitsleitung zwischen einem Proportionalventil und einem Motor eine
Druckwaage geschaltet ist. Der hydraulische Motor ist hier als doppeltwirkender Verbraucher
ausgebildet und dementsprechend das zur Steuerung dienende Proportionalventil als
Vier-Wege-Ventil ausgeführt, das für die Lastdruckrückführung zusätzliche Steueranschlüsse
aufweist. Da die Druckwaage hier einmal im Zulaufstrom und einmal im Ablaufstrom liegt,
ist zur Umschaltung der auf die Druckwaage einwirkenden Druckdifferenz ein magnetisch
betätigbares 4/2-Schaltventil vorgesehen, das abhängig von der Betätigung des Proportionalventils
umgeschaltet werden muß. Diese Steuereinrichtung eignet sich nicht für eine Schaltung
mit 2-Wege-Proportionaldrosselventilen; zudem ist der Aufwand für den Steuerkreis
der Druckwaage relativ hoch. Auch verwendet diese Steuereinrichtung keine Sitzventile
in der von der Druckwaage beeinflußten Arbeitsleitung, so daß es sich nicht zum leckarmen
Absperren einer einfach wirkenden Last eignet.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die erfindungsgemäße hydraulische Steuereinrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß sie auch unter Beibehaltung einer
dichten, leckagearmen Bauweise eine druckkompensierte Volumenstromsteuerung auch bei
Senken ermöglicht, so daß nun eine lastdruckunabhängige Steuerung des Motors in dessen
beiden Richtungen möglich ist. Die Vorteile der Bauweise mit Zwei-Wege-Proportionalventilen
werden dabei unverändert beibehalten. Während im Arbeitskreis selbst kein Mehraufwand
erforderlich ist, bedarf es lediglich relativ einfacher, platzsparender und kostengünstiger
Änderungen im Steuerkreis der Steuereinrichtung.
[0005] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der im Anspruch 1 angegebenen Steuereinrichtung möglich. Besonders
zweckmäßig ist eine Ausbildung nach Anspruch 2, wodurch das erste Proportionaldrosselventil
für die Funktion Heben als kostengünstiges Schieberventil ausgeführt werden kann,
wobei ein billiges Rückschlagventil die Funktion der Dichtheit in der Schaltung übernimmt.
Vorteilhaft ist ferner, wenn die beiden Proportionaldrosselventile gemäß Anspruch
3 ausgeführt und dementsprechend angesteuert werden. Fur die Dichtheit der Schaltung
ist es vorteilhaft, wenn gemäß Anspruch 4 das zweite Proportionaldrosselventil in
Sitzventilbauweise ausgeführt und damit die Funktion der sicheren Abdichtung integriert
ist. Besonders zweckmäßige und einfache Bauweisen lassen sich erreichen, wenn die
Steuerkreise gemäß den Ansprüchen 5 bis 8 ausgeführt werden. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen, der Beschreibung sowie der
Zeichnung.
Zeichnung
[0006] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen die einzige Figur ein Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen hydraulischen Steuereinrichtung in vereinfachter Darstellung.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0007] Die Figur zeigt in vereinfachter Darstellung eine hydraulische Steuereinrichtung
10 zur lastkompensierten Volumenstromsteuerung für einen hydraulischen Motor 11, der
hier als einfachwirkender Arbeitszylinder ausgebildet ist, wie er in Hubwerken zum
Heben, Halten und Senken von Lasten, insbesondere in Staplern oder Traktoren verwendet
wird.
[0008] Die Steuereinrichtung 10 weist hier einen Ventilblock 12 auf, der zwischen eine Anschlußplatte
13 und einen zusätzlichen Ventilblock 14 geflanscht ist und der von einem durchgehenden
Pumpenkanal 15 sowie einem durchgehenden Rücklaufkanal 16 durchdrungen ist. In eine
von diesem Pumpenkanal 15 abgehende und zu einem Motoranschluß 17 führende Zulaufleitung
18 sind hintereinander ein erstes Proportionaldrosselventil 19, ein den Motor 11 absicherndes
Rückschlagventil 21 sowie eine Druckwaage 22 geschaltet. Ferner ist in eine von dem
Rücklaufkanal 16 zum Motoranschluß 17 führende Ablaufleitung 23 ein zweites Proportionaldrosselventil
24 geschaltet, das als Sitzventil ausgeführt ist. Die Zulaufleitung 18 und die Rucklaufleitung
23 bilden im Bereich zwischen Motoranschluß 17 und einer Abzweigung 25 einen gemeinsamen
Leitungsabschnitt 26, in dem die Druckwaage 22 liegt. Das Rückschlagventil 21 liegt
in der Zulaufleitung 18 stromaufwärts von der Abzweigung 25.
[0009] Beide Proportionaldrosselventile 19, 24 sind in Bezug auf ihre Arbeitsströme als
Zwei-Wege-Ventile ausgeführt, die jeweils proportional arbeiten und elektromagnetisch
betätigt werden, wozu ihre Proportionalmagnete von einem elektronischen Steuergerät
27 ansteuerbar sind. Dementsprechend weisen die Proportionaldrosselventile 19, 24
jeweils zwei Arbeitsanschlüsse P, A auf, von denen in der jeweiligen Ausgangsstellung
der P-Anschluß abgesperrt ist.
[0010] Das erste Proportionaldrosselventil 19 hat einen ersten Steueranschluß 28, der über
eine erste Steuerleitung 31 mit der nicht federbelasteten Stirnseite der Druckwaage
22 in Verbindung steht. Ferner führt eine zweite Steuerleitung 32 vom Arbeitsanschluß
A des ersten Proportionalventils 19 zu derjenigen Stirnseite der Druckwaage 22, die
von einer Regelfeder 33 belastet ist. In die erste Steuerleitung 31 ist ferner ein
Wechselventil 34 geschaltet, das über eine dritte Steuerleitung 35 mit dem Arbeitsanschluß
P des zweiten Proportionaldrosselventils 24 in Verbindung steht. Das Wechselventil
34 ist dabei im Steuerkreis so angeordnet und geschaltet, daß es den höheren Druck
im ersten Steueranschluß 28 bzw. im Arbeitsanschluß P des zweiten Proportionaldrosselventils
24 auswählt und an die Druckwaage 22 weiterleitet. In der gezeigten Ausgangsstellung
29 des ersten Proportionaldrosselventils 19 ist dessen erster Steueranschluß 28 über
eine vierte Steuerleitung 40 zum Rücklaufkanal 16 entlastet, wobei diese Entlastung
über eine Querverbindung 30 im Steuerglied des ersten Proportionaldrosselventils 19
auch für den Arbeitsanschluß A wirksam ist. Das Steuerglied des ersten Proportionaldrosselventils
19 ist von seinem Proportionalmagneten gegen die Kraft einer Feder aus der Ausgangsstellung
29 in Arbeitsstellungen 36 verstellbar, wobei eine Meßdrossel 37 proportional zur
Größe des elektrischen Eingangssignals aufsteuerbar ist. In den Arbeitsstellungen
36 wird der Druck stromaufwärts der Meßdrossel 37 stets zum ersten Steueranschluß
28 geführt.
[0011] Wie die vereinfachte Darstellung des zweiten Proportionaldrosselventils 24 näher
zeigt, ist es trotz seiner proportionalen Arbeitsweise als Drosselventil auch als
Sitzventil ausgeführt, so daß es in seiner Ausgangsstellung 38 den Motor 11 sicher
hydraulisch absperrt. In den Arbeitsstellungen 39 wird entsprechend der Funktion als
Proportionaldrosselventil die Meßdrossel mehr oder weniger stark aufgesteuert.
[0012] Ein in der Druckwaage 22 angeordneter Regelschieber 41 wird von der Regelfeder 33
in Richtung einer die Verbindung im Leitungsabschnitt 26 aufsteuernden Ausgangsstellung
42 gedrückt, während er von einer Druckdifferenz gegen die Kraft der Regelfeder 33
in Richtung einer Sperrstellung 43 auslenkbar ist.
[0013] Der Druck in der Zulaufleitung 18 im Bereich zwischen erstem Proportionaldrosselventil
19 und Rückschlagventil 21 wird von einer fünften Steuerleitung 44 abgegriffen und
zu einem zweiten Wechselventil 45 geführt, das in einen Steuerkreis 46 für eine System-Druckwaage
47 geschaltet ist. Dabei liegt die System-Druckwaage 47 in einem Bypaß 48 zwischen
dem von einer Pumpe 49 mit Druckmittel versorgten Pumpenkanal 15 und dem Rücklaufkanal
16.
[0014] Die Wirkungsweise der Steuereinrichtung 10 wird wie folgt erläutert, wobei die grundsätzliche
Funktion von derartigen Proportionaldrosselventilen 19, 24 als an sich bekannt vorausgesetzt
wird.
[0015] Werden beide Proportionaldrosselventile 19, 24 von dem elektronischen Steuergerät
27 nicht angesteuert, so nehmen sie ihre federzentrierten Ausgangsstellungen 29 bzw.
38 ein. Eine Last im Motor 11 wird einerseits in der Zulaufleitung 18 durch das Rückschlagventil
21 und in der Ablaufleitung 23 durch die Sitzfunktion des zweiten Proportionaldrosselventils
24 sicher abgesperrt. Ferner sorgt das Wechselventil 34 im Steuerkreis für eine sichere
Abdichtung, so daß eine hohe Dichtheit der Steuereinrichtung 10 erreicht wird, wodurch
der Motor 11 weitestgehend leckagefrei gehalten werden kann. Lediglich zwischen einer
Steuerkante in der Druckwaage 22 und dessen zugeordnetem Federraum kann sich ein Leckölstrom
ausbilden, der sich aber durch eine entsprechende Gestaltung der Druckwaage, zum Beispiel
in Sitzbauweise oder mit langer Schieberführung, beeinflussen läßt. In der Ausgangsstellung
29 des ersten Proportionaldrosselventils 19 ist der erste Steueranschluß 28 ebenso
wie der zugeordnete Arbeitsanschluß A über die vierte Steuerleitung 40 zum Rücklaufkanal
16 entlastet. Somit kann sich an der von der Regelfeder 33 belasteten Stirnseite der
Druckwaage 22 kein Druck aufbauen. Ein im Motor 11 herrschender Lastdruck kann sich
allenfalls über die Druckwaage 22 am Arbeitsanschluß P des zweiten Proportionaldrosselventils
24 aufbauen und über die dritte Steuerleitung 35 und das Wechselventil 34 auf die
nicht von der Feder belastete Stirnseite der Druckwaage 22 wirken und diese in Richtung
Sperrstellung 43 verschieben.
[0016] Bei nicht betätigtem Ventilblock 12 kann auch der Steuerkreis 46 über das zweite
Wechselventil 45, die fünfte Steuerleitung 44 und das erste Proportionaldrosselventil
19 zum Rücklaufkanal 16 entlastet werden, so daß die System-Druckwaage 47 als Umschaltventil
arbeitet und das von der Pumpe 49 geförderte Druckmittel über den Bypaß 48 zurück
in einen Tank 52 strömt.
[0017] Zum Heben des Motors 11 wird das erste Proportionaldrosselventil 19 in Richtung seiner
Arbeitsstellung 36 ausgelenkt, so daß von dem Pumpenkanal 15 ein Volumenstrom über
die Zulaufleitung 18, das erste Proportionaldrosselventil 19, das Rückschlagventil
21 und die Druckwaage 22 zum Motor 11 strömt. Im ersten Proportionaldrosselventil
19 entsteht dabei an der Meßdrossel 37 ein Druckgefälle, wobei der Druck stromaufwärts
der Meßdrossel 37 abgegriffen und über den ersten Steueranschluß 28, die erste Steuerleitung
31 mit dem Wechselventil 34 zu der federlosen Stirnseite der Druckwaage 22 geführt
wird, während der Druck stromabwärts der Meßdrossel 37 über die zweite Steuerleitung
32 auf die von der Regelfeder 33 beaufschlagte Stirnseite der Druckwaage 22 wirkt.
In an sich bekannter Weise hält dadurch die Druckwaage 22 das Druckgefälle an der
Meßdrossel 37 konstant, so daß beim Heben eine lastkompensierte Volumenstromsteuerung
zum Motor 11 erreicht wird, wobei die Meßdrossel 37 mit der Druckwaage 22 einen Zwei-Wege-Stromregler
bildet.
[0018] In der Arbeitsstellung 36 des ersten Proportionaldrosselventils 19 ist auch die Entlastung
über die vierte Steuerleitung 40 gesperrt, so daß der Lastdruck über die fünfte Steuerleitung
44 an der System-Druckwaage 47 wirken kann, wodurch dieses den Bypaß 48 androsselt
bzw. schließt und der von der Pumpe 49 geförderte Volumenstrom in den Pumpenkanal
15 fließt. Zum Beenden des Hebenvorgangs wird die Erregung des ersten Proportionaldrosselventils
36 abgeschaltet, wodurch es in seine federbelastete Ausgangsstellung 29 zurückgestellt
wird.
[0019] Zum Senken des Motors 11 wird von dem Steuergerät 27 der Proportionalmagnet am zweiten
Proportionaldrosselventil 24 angesteuert, wodurch sein Steuerglied gegen die Kraft
der Feder in die Arbeitsstellung 39 ausgelenkt wird. Der am Arbeitsanschluß P vorhandene
Lastdruck des Motors 11 wird von der dritten Steuerleitung 35 abgegriffen und über
das Wechselventil 34 und einen Teil der ersten Steuerleitung 31 auf die federlose
Stirnseite der Druckwaage 22 geführt. Die von der Regelfeder 33 belastete Stirnseite
der Druckwaage 22 ist über die zweite Steuerleitung 32, das in Ausgangsstellung 29
befindliche erste Proportionaldrosselventil 19 und die vierte Steuerleitung 40 mit
dem Arbeitsanschluß A des zweiten Proportionaldrosselventils 24 verbunden und damit
zum Rücklaufkanal 16 entlastet. Die Druckwaage 22 ist nun stromaufwärts vom zweiten
Proportionaldrosselventil 24 in den Volumenstrom geschaltet, wobei sie in an sich
bekannter Weise das Druckgefälle über die Meßblende im zweiten Proportionaldrosselventil
24 konstant hält. Somit wird auch beim Senken eine lastkompensierte Volumenstromsteuerung
erreicht. Beim Senken des Motors 11 kann der von der Pumpe 49 geförderte Volumenstrom
entweder über die System-Druckwaage 47 und den Bypaß 48 zum Tank 52 zurückgeleitet
werden oder bei Bedarf zur Versorgung einens nicht näher gezeichneten, zusätzlichen
Motors über den Pumpenkanal 15 zu diesem Verbraucher geführt werden.
[0020] Selbstverständlich sind an der gezeigten Ausführungsform Änderungen möglich, ohne
vom Gedanken der Erfindung abzuweichen.
1. Hydraulische Steuereinrichtung zum Steuern eines einfach wirkenden Motors mit einem
in eine Zulaufleitung geschalteten, ersten Proportionaldrosselventil zum Heben einer
Last und mit einem in eine Ablaufleitung geschalteten, zweiten Proportionaldrosselventil
zum Senken der Last sowie mit einer Druckwaage zur lastkompensierten Volumenstromsteuerung
beim Heben, wozu das am ersten Proportionaldrosselventil auftretende Druckgefälle
über zwei Steuerleitungen zur federbelasteten Druckwaage geführt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckwaage (22) in einen der Zulaufleitung (18) und der Ablaufleitung (23)
gemeinsam zugeordneten Leitungsabschnitt (26) geschaltet ist, daß das erste Proportionaldrosselventil
(19) eine erste (31) der beiden Steuerleitungen (31, 32) steuert und daß in diese
erste Steuerleitung (31) ein Wechselventil (34) geschaltet ist, über das die Druckwaage
(22) auf eine Druckbeaufschlagung abhängig vom zweiten Proportionaldrosselventil (24)
umschaltbar ist.
2. Hydraulische Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die
Zulaufleitung (18) stromabwärts vom ersten Proportionaldrosselventil (19) und stromaufwärts
vom gemeinsamen Leitungsabschnitt (26) ein den Motor (11) absicherndes Rückschlagventil
(21) geschaltet ist.
3. Hydraulische Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
beide Proportionaldrosselventile (19, 24) als elektromagnetisch gegen Federkraft betätigte
Zwei-Wege-Ventile ausgebildet sind.
4. Hydraulische Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Proportionaldrosselventil (24) in Sitzventilbauweise ausgeführt ist.
5. Hydraulische Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Proportionaldrosselventil (19) einen ersten Steueranschluß (28) aufweist,
von dem die erste Steuerleitung (31) über das Wechselventil (34) zur Druckwaage (22)
führt und diese gegen die Kraft ihrer Regelfeder (33) beaufschlagt.
6. Hydraulische Steuereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das erste
Proportionaldrosselventil (19) in seinen Arbeitsstellungen (36) den Druck stromaufwärts
seiner Meßdrossel (37) zum ersten Steueranschluß (28) führt, welcher in Ausgangsstellung
(29) über eine vierte Steuerleitung (40) zu einem Rücklaufkanal (16) entlastet ist
und welcher zudem über eine Querverbindung (30) dem motorseitigen Arbeitsanschluß
(A) Verbindung hat.
7. Hydraulische Steuereinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Druck stromabwärts der Meßdrossel (37) im ersten Proportionaldrosselventil (19)
über eine zweite Steuerleitung (32) die Druckwaage (22) gleichsinnig zur Regelfeder
(33) beaufschlagt.
8. Hydraulische Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Wechselventil (34) über eine dritte Steuerleitung (35) mit der Ablaufleitung
(23) in einem Bereich stromaufwärts von der Meßdrossel im zweiten Proportionaldrosselventil
(24) Verbindung hat.
9. Hydraulische Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druck in der Zulaufleitung (18) im Bereich zwischen erstem Proportionaldrosselventil
(19) und Rückschlagventil (21) von einer fünften Steuerleitung (44) abgegriffen und
über ein zweites Wechselventil (45) zu einem Druckmittelversorgungssystem geführt
ist, das insbesondere als Konstantpumpe (49) mit einer als Umschaltventil arbeitenden
System-Druckwaage (47) ausgebildet ist.
10. Hydraulische Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Proportionaldrosselventile (19, 24) mit ihren Proportionalmagneten von einem
elektronischen Steuergerät (27) angesteuert werden.
11. Hydraulische Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die als Zwei-Wege-Ventil ausgeführte Druckwaage (22) von ihrer Regelfeder (33)
in eine offene Ausgangsstellung (42) und von der anliegenden Druckdifferenz in Richtung
einer Sperrstellung (43) belastet wird.