| (19) |
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(11) |
EP 0 824 070 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2001 Patentblatt 2001/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.07.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B41F 33/00 |
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Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Druckerzeugnissen
Method and apparatus for producing printed products
Procédé et dispositif pour la production de produits imprimés
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
03.08.1996 DE 19631469
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.02.1998 Patentblatt 1998/08 |
| (73) |
Patentinhaber: MAN Roland Druckmaschinen AG |
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63075 Offenbach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Zingher, Oded
63755 Alzenau (DE)
- Biernot, Peter
63165 Mühlheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stahl, Dietmar |
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MAN Roland Druckmaschinen AG, Abteilung FTB/S, Postfach 101264 63012 Offenbach 63012 Offenbach (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 453 855 DE-A- 3 707 695 DE-A- 4 445 393
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DE-A- 3 229 279 DE-A- 3 914 238
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren, eine Datenverarbeitungseinrichtung sowie eine
Druckvorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß dem Oberbegriff des jeweiligen
Verfahrens- bzw. Vorrichtungsanspruches.
[0002] Die Ausführung mehrerer aufeinander folgender Druckaufträge insbesondere bei Bogenoffsetdruckmaschinen
wird derzeit überwiegend nach rein betriebswirtschaftlichen bzw. zeitlichen Aspekten
gesteuert. Die einzelnen Druckaufträge werden entsprechend einer gegebenen Priorität
zum Erreichen einer höchstmöglichen Maschinenauslastung ein oder mehreren Druckmaschinen
zugeordnet und die Druckaufträge sodann auf der oder den Druckmaschinen nacheinander
abgearbeitet. Ein Auftragswechsel von einem gerade ausgeführten zu einem nächsten
Druckauftrag umfaßt dabei bei einer Bogenoffsetdruckmaschine im wesentlichen das Wechseln
der Druckplatten, das ggf. nötige Wechseln der in den einzelnen Druckwerken vorhandenen
Druckfarben sowie des Bedruckstoffes im Anleger. Die entsprechenden Einrichtungen
insbesondere zur Bedruckstoffzuführung im Anleger und Ausleger müssen dabei entsprechend
formatabhängig eingestellt werden. Bei modernen Bogenoffsetdruckmaschinen geschieht
dies durch fernverstellbare Einrichtungen automatisch. Die entsprechenden Rüstzeiten
für einen Auftragswechsel können dadurch verkürzt werden, jedoch sind nach wie vor
zeitaufwendige und insbesondere durch den Prozeß des Offsetdruckes bedingte Maßnahmen
bzw. Zeiträume vorzusehen, um schnellstmöglich von einem Auftrag zu einem nächsten
umzurüsten.
[0003] Aus der DE 37 07 695 C2 ist ein Verfahren zur definierten Erzeugung einer dem Fortdruck
nahen Farbverteilung im Farbwerk von Rotationsdruckmaschinen bekannt, wobei in dieser
Schrift verschiedene Maßnahmen beschrieben sind, wie insbesondere die zum Aufbau eines
dem Fortdruck nahen Farbgefälles nötige Zeit bzw. die entsprechende Anzahl von Maschinenumdrehungen
verkürzt bzw. verringert werden kann. Beispielsweise wird vorgeschlagen, die Farbdosierelemente
bei einem Auftragswechsel ausgehend von einer Ausgangsstellung unter Berücksichtigung
der beim nächsten Auftrag vorgesehenen Einstellung gezielt zu verändern. Dadurch kann
die Anzahl der Maschinenumdrehungen, durch welche sich das Farbgefälle dann auf den
Walzen des Farbwerkes einstellt, minimiert werden.
[0004] Aus der EP 0 453 855 B1 ist ein Verfahren zum Beseitigen und zum Neuaufbau eines
Farbprofiles des Farbwerkes einer Offset-Rotationsdruckmaschine bekannt, wobei zur
Egalisierung des bisherigen und vom vorherigen Druckauftrag herrührenden Farbprofiles
eine vollflächige Einfärbung der Druckform, beispielsweise durch Abstellen der Feuchtmittelzufuhr,
vorgesehen ist. Das vom vorherigen Druckauftrag stammende Farbprofil wird dadurch
bis auf eine vorgesehene Minimalschichtdicke heruntergefahren, so daß sich lediglich
eine Verkürzung der Zeitspanne bei der Umrüstung von einem Druckauftrag auf einen
nächsten Druckauftrag ergibt.
[0005] Die beiden zuvorstehend genannten Lösungen aus dem Stand der Technik sind dabei gezielte
Maßnahmen zur Verkürzung der durch die Speicherwirkung der Farbwerke in Rotationsdruckmaschinen
verursachten Zeiten, welche nötig sind, ein bestehendes Farbprofil von einem Druckauftrag
auf einen nächsten Druckauftrag zu ändern. Diese Verfahren werden jedoch bei bereits
festgelegter Reihenfolge der einzelnen Druckaufträge angewendet.
[0006] Aus der DE 44 45 393 A1 ist eine Kopier- und/oder Druckeinrichtung bekannt, bei welcher
ein sogenannter Pufferspeicher vorgesehen ist, der zur schnellstmöglichen Ausführung
entsprechend priorisierter Druckaufträge von einer first-in/first-out-Reihenfolge
in eine first-in/last-out-Reihenfolge umschaltbar ist. Dementsprechend werden in der
erstgenannten Betriebsart aufeinander folgende Druckaufträge auch in der Reihenfolge
des Einschreibens in den Pufferspeicher ausgeführt. Ein mit einer entsprechenden Priorität
ausgezeichneter Druckauftrag bewirkt das voranstehend beschriebene Umschalten in die
first-in/last-out-Reihenfolge, so daß dieser Druckauftrag umgehend bzw. schnellstmöglich
ausgeführt werden kann. Bei dieser vorbekannten Einrichtung liegt zwar eine Flexibilität
hinsichtlich der Ausführungsreihenfolge aufeinander folgender Druckaufträge vor, jedoch
erfolgt dies mit vorheriger Vergabe von Prioritäten.
[0007] Aus der DE 32 29 279 C2 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Steuern eines
Bilddruckers bekannt, bei welchem ein beispielsweise als Farbband ausgebildetes Farbstoffträgermedium
in Abhängigkeit der zu druckenden bzw. der bereits gedruckten Bildinhalte um vorbestimmte
Wegstrecken bewegt wird. Auf diese Weise werden Nichtlinearitäten in den Druckeigenschaften
des Druckers kompensiert. Dieses vorbekannte Verfahren bezieht sich dabei auf die
Herstellung eines Bildes bzw. auf die Herstellung eines Druckauftrages und nicht auf
die Herstellung mehrerer aufeinander folgender Druckaufträge.
[0008] Aus der DE 31 28 360 C2 ist ein Matrixdrucker bekannt, der derartig ausgerüstet ist,
so daß mit ein und demselben Drucker zwei oder mehrere unterschiedliche Druckbelege
hergestellt werden können. Der Drucker weist dazu einen Druckpufferspeicher, einen
Eingangspufferspeicher sowie einen Umsortierspeicher auf, so daß mit diesen Einrichtungen
die von außen empfangene Information derartig aufgetrennt und umsortiert wird, so
daß die einzelnen Informationsblöcke in beliebiger Reihenfolge und Anordnung auf die
Druckbelege gedruckt werden.
[0009] Heutzutage finden zunehmend Druckmaschinen mit elektronisch beschreibbaren bzw. wiederbeschreibbaren
Druckformen Verwendung. Derartige Digital-Druckmaschinen, mittels denen ein sogenannter
digital Changeover (digitaler Auftragswechsel) ausführen läßt, sind insbesondere dann
sinnvoll einzusetzen, wenn in kürzester Zeit geringe Auflagenhöhen herzustellen sind.
Shortrun-Druckeinrichtungen benötigen aber für einen sinnvollen Einsatz eine hohe
Auslastung hinsichtlich der Druckzeit, um rentabel eingesetzt werden zu können. Je
nach dem verwendeten Prinzip der Beschreibung bzw. Wiederbeschreibung der Druckformen
sind bestimmte Mindestzeiten zwischen zwei Druckaufträgen vorzusehen. Wie bei herkömmlichen
Druckmaschinen erfolgt dabei ein vollständiges Neubeschreiben einer Druckform mit
dem gesamten Bildinhalt gemäß dem jeweils auszuführenden Druckauftrag. Dies bedingt,
daß bei einem Auftragswechsel von einem bestehenden zu einem nächsten Druckauftrag
zunächst die bisherigen Bildinhalte gelöscht werden müssen (beispielsweise durch eine
spezielle Bildreinigungsvorrichtung), um daraufhin die Druckformen bzw. die entsprechenden
Zylinder mit den Bildinhalten des neuen Druckauftrages zu versehen. Unter "Schreiben
einer Bildinformation" auf eine Druckform bzw. auf einen Druckformzylinder sei hier
und des weiteren jegliche Erzeugung einer Strukturierung von insbesondere farbführenden/
farbannehmenden und nichtfarbführenden/ nichtfarbannehmenden Teilen auf einer druckfähigen
Oberfläche verstanden.
[0010] Ein Beschreiben einer Druckform kann beispielsweise im Flachdruckverfahren darin
bestehen, daß durch elektrische, thermische, mechanische bzw. optische Behandlung
eines Ausgangsmaterials die farbannehmenden Bereiche entsprechend der für den Druck
vorgesehenen Struktur erzeugt werden. Genauso ist es möglich, daß durch elektrische,
thermische, mechanische oder optische Einwirkung eine zunächst farbannehmende und
vollflächig vorhandene Ausgangsmaterial entsprechend der gewünschten Bildstruktur
an den vorgesehenen Stellen als nichtfarbannehmend definiert bzw. beschrieben wird.
In analoger Weise findet dabei das sogenannte Löschen der Druckformen statt, wobei
hier beispielsweise durch vollflächiges thermisches, mechanisches, elektrisches oder
optisches Einwirken auf das entsprechende Substrat die zunächst entsprechend dem Bildinhalt
vorliegende Struktur wieder in einen Ausgangszustand zwecks Neubeschreibung versetzt
wird. Daraufhin erfolgt das Wiederbeschreiben zur Erzeugung einer Druckform mit dem
Bildinhalt für einen nächsten Druckauftrag. Die am Beispiel einer wiederbeschreibbaren
Flachdruckform geschilderten Bearbeitungsvorgänge sind dabei entsprechend bei einem
als wiederbeschreibbares Tiefdruckverfahren ausgebildeten Prozeß in analoger Weise
auszuführen. Im wesentlichen besteht hier das Beschreiben der Druckform aus einem
Erzeugen von Näpfchen vorgesehener Tiefe entsprechend der beim Druck zu übertragenen
Bildinformation. Das Löschen der Druckform besteht demzufolge aus einem Wiederauffüllen
sämtlicher Näpfchen des vorherigen Druckauftrages.
[0011] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren, eine Datenverarbeitungseinrichtung
sowie eine Druckvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des jeweiligen Anspruches derartig
weiter zu bilden, so daß unter Vermeidung der voranstehend genannten Nachteile eine
flexible Anpassung in der Reihenfolge bei der Herstellung mehrerer Auflagen von Drucksachen
hinsichtlich einer Zeitoptimierung gegeben ist. Insbesondere sollen die Zeiten sowie
die dazu notwendigen Arbeitsschritte bei der Umrüstung von einem Druckauftrag auf
den nächsten sowohl in zeitlicher als auch verfahrens- bzw. materialökonomischer Weise
optimiert werden.
[0012] Gelöst wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Teile der jeweilig unabhängigen
Patentansprüche. Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den entsprechend rückbezogenen
Unteransprüchen.
[0013] Gemäß der Erfindung ist verfahrensmäßig vorgesehen, daß zur Bestimmung der Reihenfolge,
in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, die zu den
einzelnen Druckaufträgen gehörenden Bildinhalte paarweise miteinander verglichen und
dabei die jeweiligen notwendigen Änderungen zur Ausführung eines folgen Druckauftrages
mit neuem Bildinhalt gegenüber einem vorherigen Druckauftrag ermittelt werden. Paarweise
miteinander vergleichen bedeutet hierbei, daß - je Farbauszug - je zwei Bildinhalte
entsprechend der kombinatorisch möglichen Anzahl der Paarungen verglichen werden.
[0014] Weiterbildend ist vorgesehen, daß bei mehrfarbigen Druckaufträgen die Bildinhalte
der jeweiligen Farbauszüge bzw. daß die Bildinhalte der jeweiligen Druckaufträge bzw.
der Farbauszüge der jeweiligen Druckaufträge bildelementweise miteinander verglichen
werden.
[0015] Bevorzugt gestaltet sich die Erfindung dann, wenn eine Druckform eines innerhalb
der festgelegten Reihenfolge ausgeführten Druckauftrages punkt- bzw. bildelementeweise
in die Druckform des nächsten Druckauftrages umgewandelt wird, wobei ausschließlich
die im Bildinhalt gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag unterschiedlichen Punkte
bzw. Bildelemente eine Bearbeitung erfahren. Auch ist es möglich, daß eine Druckform
eines innerhalb der festgelegten Reihenfolge ausgeführten Druckauftrages punkt- bzw.
bildelementeweise in die Druckform des nächsten Druckauftrages umgewandelt wird, wobei
zunächst die gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag als nicht druckende Anteile benötigten
Punkte bzw. Bildelemente in einen nicht druckenden Zustand und daraufhin die gemäß
dem Bildinhalt des nächsten Druckauftrages als druckenden Anteile benötigten Punkte
bzw. Bildelemente in einen druckenden Zustand versetzt werden.
[0016] Umgekehrt wird alternativ dazu eine Druckform eines innerhalb der festgelegten Reihenfolge
ausgeführten Druckauftrages punkt- bzw. bildelementeweise in die Druckform des nächsten
Druckauftrages umgewandelt, wobei zunächst die gemäß dem Bildinhalt des nächsten Druckauftrages
als druckenden Anteile benötigten Punkte bzw. Bildelemente in einen druckenden Zustand
und daraufhin die gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag als nicht druckende Anteile
benötigten Punkte bzw. Bildelemente in einen nicht druckenden Zustand versetzt werden.
[0017] Eine bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens sieht vor, daß bei
Festlegung der Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt
werden, eine Überprüfung dahingehend durchgeführt wird, ob zwischen wenigstens einem
Paar von Druckaufträgen kurzfristig ein weiterer Druckauftrag eingefügt werden kann,
wobei ein Freihalten für derartige Druckaufträge erfolgt, deren Bildinhalte bzw. aus
den Bildinhalten ableitbare Größen innerhalb bestimmter Grenzen liegen. Es wird also
zwischen zwei Druckaufträgen in gewisser Weise ein Platzhalter geschaffen, der kurzfristig
durch einen (oder auch mehrere) neue Druckaufträge ersetzt bzw. gefüllt werden kann.
[0018] Die Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden,
wird erfindungsgemäß derartig festgelegt, so daß die Anzahl der zur Änderung wenigstens
einer Druckform zu einer nächsten Druckform nötigen Arbeitsschritte minimal (optimal)
ist und/oder die zur Änderung wenigstens einer Druckform zu einer nächsten Druckform
notwendige Zeit minimal (optimal) ist und/oder die Zeit zum Ändern des Farbprofils
und/oder Schichtdickengefälles im Farbwerk einer die Druckaufträge ausführenden Druckmaschine
beim Wechsel von wenigstens einer Druckform zu einer nächsten Druckform minimal (optimal)
ist und/oder die Anzahl der Maschinenumdrehungen einer die Druckaufträge ausführenden
Druckmaschine zum Ändern des Farbprofils und/oder Schichtdickengefälles im Farbwerk
beim Wechsel von wenigstens einer Druckform zu einer nächsten Druckform minimal (optimal)
sind.
[0019] Weiterbildend ist vorgesehen, daß aus den Bildinhalten der einzelnen Druckaufträge
zusätzlich zum Betrieb der die Druckaufträge ausführenden Druckmaschine dienende Einstelldaten
abgeleitet werden, und daß die Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge
nacheinander ausgeführt werden, derartig festgelegt wird, so daß die zum Wechsel von
wenigstens einem Druckauftrag zu einem nächsten Druckauftrag nötige Einstellzeit minimal
(optimal) ist bzw., daß aus den Bildinhalten der einzelnen Druckaufträge zusätzlich
zum Betrieb der die Druckaufträge ausführenden Druckmaschine dienende Einstelldaten
abgeleitet werden, und daß die Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge
nacheinander ausgeführt werden, derartig festgelegt wird, so daß die Anzahl der zum
Wechsel von wenigstens einem Druckauftrag zu einem nächsten Druckauftrag nötigen Arbeitsschritte
minimal (optimal) sind. Auch ist es möglich, daß die Reihenfolge, in welcher die einzelnen
Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, derartig festgelegt wird, so daß die
zur Änderung wenigstens einer Druckform zu einer nächsten Druckform erforderliche
Energie minimal (optimal) ist.
[0020] Bei Festlegung der Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander
auszuführen sind, wird bevorzugt die im jeweiligen Druckauftrag zu erzielende Qualität
mitberücksichtigt. Dies ermöglicht, daß zur Festlegung der Reihenfolge, in welcher
die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, die zu den einzelnen Druckaufträgen
gehörenden Bildinhalte in Klassen eingeteilt werden und/oder daß zur Festlegung der
Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden,
die einzelnen Druckaufträge in Qualitätsklassen eingeteilt werden.
[0021] Weitere bevorzugte Vorgehensweisen sehen vor, daß die Reihenfolge, in welcher die
einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, durch Vergleich der Bildinhalte
sämtlicher dem in der Ausführung befindlichen Druckauftrag nachfolgenden Bildinhalte
stets neu bestimmt wird bzw. daß die Übertragung von Bildinhalten der innerhalb der
festgelegten Reihenfolge auszuführenden Druckaufträge punkt- bzw. bildelementeweise
erfolgt, wobei ausschließlich die im Bildinhalt gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag
bzw. zuvor gesendeten Bildinhalt unterschiedlichen Punkte bzw. Bildelemente übertragen
werden.
[0022] Bei einer Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, daß bereits vor der Herstellung
der einzelnen Druckformen für die jeweiligen Druckaufträge die Bildinhalte für die
jeweiligen Druckformen miteinander verglichen werden, woraufhin nach Vergleich der
entsprechenden Bildinhalte der jeweiligen Druckformen die Reihenfolge sowohl für das
Herstellen der Druckformen gemäß dieser Bildinhalte als auch dementsprechend der mittels
diesen Druckformen hergestellte Druck genau dann in einer Reihenfolge erfolgt, so
daß die Anzahl der Schritte zum Herstellen einer Druckform jeweils resultierend aus
der vorherigen Druckform optimal bzw. minimal ist. Mit anderen Worten ausgedrückt
bedeutet dies, daß die Reihenfolge für die Ausführung der einzelnen Druckaufträge
sowie die Herstellung der einzelnen Druckformen weitestgehend nach einem Differentialprinzip
erfolgt. Durch Vergleich der Bildinhalte für die einzelnen Druckaufträge sowie Druckformen
wird festgestellt, welche Bildinhalte und somit Teile einer Druckform eines vorherigen
Druckauftrages auch (im gesamten sowie im erweiterten Umfang) für einen nächsten Druckauftrag
genutzt werden können. Entsprechend erfolgt dann ein Löschen der beim nächsten Druckauftrag
nicht gebrauchten Bildteile sowie ein zusätzliches Beschreiben drukkender bzw. nichtdruckender
Teile jeweils aufbauend auf der Druckform vom vorherigen Druckauftrag.
[0023] Die erfindungsgemäß vorgesehene Datenverarbeitungseinrichtung zur Durchführung des
Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß die Datenverarbeitungseinrichtung eine
Recheneinrichtung aufweist, durch welche zur Bestimmung der Reihenfolge, in welcher
die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, die zu den einzelnen Druckaufträgen
gehörenden Bildinhalte paarweise miteinander vergleichbar und die bei den einzelnen
Auftragswechseln notwendigen Änderungen aus den Bildinhalten der Druckaufträge ermittelbar
sind.
Bevorzugt ist dabei vorgesehen, daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung
bei mehrfarbigen Druckaufträgen die Bildinhalte der jeweiligen Farbauszüge bzw. daß
durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung die Bildinhalte der
jeweiligen Druckaufträge bzw. der Farbauszüge der jeweiligen Druckaufträge bildelementeweise
miteinander vergleichbar sind.
[0024] Eine weiterbildende Maßnahme sieht vor, daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung
in Verbindung mit wenigstens einer innerhalb der Druckmaschine angeordneten Druckformerzeugungseinrichtung
eine Druckform eines innerhalb der festgelegten Reihenfolge ausgeführten Druckauftrages
punkt- bzw. bildelementeweise in die Druckform des nächsten Druckauftrages umwandelbar
ist, wobei ausschließlich die im Bildinhalt gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag
unterschiedlichen Punkte bzw. Bildelemente bearbeitbar sind.
[0025] Eine andere weiterbildende Maßnahme sieht vor, daß durch die Recheneinrichtung der
Datenverarbeitungseinrichtung in Verbindung mit wenigstens einer innerhalb der Druckmaschine
angeordneten Druckformerzeugungseinrichtung eine Druckform eines innerhalb der festgelegten
Reihenfolge ausgeführten Druckauftrages punkt- bzw. bildelementeweise in die Druckform
des nächsten Druckauftrages umwandelbar ist, wobei zunächst die gegenüber dem ausgeführten
Druckauftrag als nicht druckende Anteile benötigten Punkte bzw. Bildelemente in einen
nicht druckenden Zustand und daraufhin die gemäß dem Bildinhalt des nächsten Druckauftrages
als druckenden Anteile benötigten Punkte bzw. Bildelemente in einen druckenden Zustand
versetzbar sind und/oder daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung
in Verbindung mit wenigstens einer innerhalb der Druckmaschine angeordneten Druckformerzeugungseinrichtung
eine Druckform eines innerhalb der festgelegten Reihenfolge ausgeführten Druckauftrages
punkt- bzw. bildelementeweise in die Druckform des nächsten Druckauftrages umwandelbar
ist, wobei zunächst die gemäß dem Bildinhalt des nächsten Druckauftrages als druckenden
Anteile benötigten Punkte bzw. Bildelemente in einen druckenden Zustand und daraufhin
die gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag als nicht druckende Anteile benötigten
Punkte bzw. Bildelemente in einen nicht druckenden Zustand versetzbar sind.
[0026] Weiterbildend ist es ferner möglich, daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung
bei Festlegung der Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander
ausgeführt werden, eine Überprüfung dahingehend führbar ist, ob zwischen wenigstens
einem Paar von Druckaufträgen kurzfristig ein weiterer Druckauftrag eingefügt werden
kann, wobei ein Freihalten für derartige Druckaufträge erfolgt, deren Bildinhalte
bzw. aus den Bildinhalten ableitbare Größen innerhalb bestimmter Grenzen liegen.
[0027] Bevorzugt ist dabei vorgesehen, daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung
die Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden,
derartig festlegbar ist, so daß die Anzahl der zur Änderung wenigstens einer Druckform
zu einer nächsten Druckform nötigen Arbeitsschritte minimal (optimal) ist, und/oder
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung die Reihenfolge,
in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, derartig festlegbar
ist, so daß die zur Änderung wenigstens einer Druckform zu einer nächsten Druckform
notwendige Zeit minimal (optimal) ist, und/oder
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung die Reihenfolge,
in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, derartig festlegbar
ist, so daß die Zeit zum Ändern des Farbprofils und/oder Schichtdikkengefälles im
Farbwerk einer die Druckaufträge ausführenden Druckmaschine beim Wechsel von wenigstens
einer Druckform zu einer nächsten Druckform minimal (optimal) ist, und/oder
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung die Reihenfolge,
in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, derartig festlegbar
ist, so daß die Anzahl der Maschinenumdrehungen einer die Druckaufträge ausführenden
Druckmaschine zum Ändern des Farbprofils und/oder Schichtdickengefälles im Farbwerk
beim Wechsel von wenigstens einer Druckform zu einer nächsten Druckform minimal (optimal)
sind, und/oder
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung aus den Bildinhalten
der einzelnen Druckaufträge zusätzlich zum Betrieb der die Druckaufträge ausführenden
Druckmaschine dienende Einstelldaten ableitbar sind, und daß die Reihenfolge, in welcher
die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, derartig festlegbar ist,
so daß die zum Wechsel von wenigstens einem Druckauftrag zu einem nächsten Druckauftrag
nötige Einstellzeit minimal (optimal) ist, und/oder
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung aus den Bildinhalten
der einzelnen Druckaufträge zusätzlich zum Betrieb der die Druckaufträge ausführenden
Druckmaschine dienende Einstelldaten ableitbar sind, und daß die Reihenfolge, in welcher
die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, derartig festlegbar ist,
so daß die Anzahl der zum Wechsel von wenigstens einem Druckauftrag zu einem nächsten
Druckauftrag nötigen Arbeitsschritte minimal (optimal) sind, und/oder
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung die Reihenfolge,
in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, derartig festlegbar
ist, so daß die zur Änderung wenigstens einer Druckform zu einer nächsten Druckform
erforderliche Energie minimal (optimal) ist.
[0028] Ferner kann vorgesehen sein, daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung
bei Festlegung der Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander
ausgeführt werden, die im jeweiligen Druckauftrag zu erzielende Qualität mitberücksichtigbar
ist, und/oder
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung zur Festlegung der
Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden,
die zu den einzelnen Druckaufträgen gehörenden Bildinhalte in Klassen einteilbar sind,
und/oder
daß der Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung zur Festlegung der Reihenfolge,
in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, die Bildinhalte
der einzelnen Druckaufträge in Qualitätsklassen eingeteilt zuführbar sind.
[0029] Bevorzugt gestaltet sich die Erfindung, wenn durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung
die Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden,
durch Vergleich der Bildinhalte sämtlicher dem in der Ausführung befindlichen Druckauftrag
nachfolgenden Bildinhalte stets neu bestimmbar sind bzw. durch die Recheneinrichtung
der Datenverarbeitungseinrichtung die Übertragung von Bildinhalten der innerhalb der
festgelegten Reihenfolge auszuführenden Druckaufträge punkt- bzw. bildelementeweise
durchführbar ist, wobei ausschließlich die im Bildinhalt gegenüber dem ausgeführten
Druckauftrag bzw. zuvor gesendeten Bildinhalt unterschiedlichen Punkte bzw. Bildelemente
übertragbar sind.
[0030] Vorzugsweise ist dazu der Datenverarbeitungseinrichtung eine Eingabeeinrichtung zugeordnet,
über welche zusätzliche, zu den Bildinhalten bzw. den Druckaufträgen gehörende Daten
eingebbar sind.
[0031] Die erfindungsgemäße Druckvorrichtung mit einer Druckformerzeugungseinrichtung ist
dadurch gekennzeichnet, daß durch die Druckformerzeugungseinrichtung eine Druckform
punkt- bzw. bildelementweise von einem druckenden in einen nicht drukkenden und von
einem nichtdruckenden in einen druckenden Zustand versetzbar ist. Weiterbildungen
bestehen darin, daß durch die Druckformerzeugungseinrichtung eine Druckform eines
innerhalb der festgelegten Reihenfolge ausgeführten Druckauftrages punkt- bzw. bildelementeweise
in die Druckform des nächsten Druckauftrages umwandelbar ist, wobei ausschließlich
die im Bildinhalt gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag unterschiedlichen Punkte
bzw. Bildelemente bearbeitbar sind, und/oder daß durch die Druckformerzeugungseinrichtung
eine Druckform eines innerhalb der festgelegten Reihenfolge ausgeführten Druckauftrages
punkt- bzw. bildelementeweise in die Druckform des nächsten Druckauftrages umwandelbar
ist, wobei zunächst die gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag als nicht druckende
Anteile benötigten Punkte bzw. Bildelemente in einen nicht druckenden Zustand und
daraufhin die gemäß dem Bildinhalt des nächsten Druckauftrages als druckenden Anteile
benötigten Punkte bzw. Bildelemente in einen druckenden Zustand versetzbar sind, und/oder
daß durch die Druckformerzeugungseinrichtung eine Druckform eines innerhalb der festgelegten
Reihenfolge ausgeführten Druckauftrages punkt- bzw. bildelementeweise in die Druckform
des nächsten Druckauftrages umwandelbar ist, wobei zunächst die gemäß dem Bildinhalt
des nächsten Druckauftrages als druckende Anteile benötigten Punkte bzw. Bildelemente
in einen druckenden Zustand und daraufhin die gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag
als nicht druckende Anteile benötigten Punkte bzw. Bildelemente in einen nicht druckenden
Zustand versetzbar sind.
[0032] Figur 1 der insgesamt drei Figuren zur Erläuterung der Erfindung zeigt ein erstes
verallgemeinertes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens. Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel seien fünf Druckaufträge auszuführen, wobei diese einfarbig mit
jeweiligen Bildinhalten der Eingangsreihenfolge B.1, B.2, B.3, B.4, B.5 auszuführen
sind. Bei der Erläuterung des allgemeinen Erfindungsprinzipes sei das Druckverfahren,
mit denen dann die einzelnen Druckaufträge entsprechend den Bildinhalten B.1 - B.5
auszuführen sind als beliebig angenommen. Beispielsweise handelt es sich hier um ein
Offsetdruckverfahren mit einer punktweise wiederbeschreibbaren und löschbaren Druckform.
[0033] Die einzelnen Bildinhalte der auszuführenden Druckinhalte B.1, B.2, B.3, B.4, B.5
fallen entsprechend der vorher genannten Reihenfolge an. Die einzelnen Bildinhalte
B.1 - B5. werden dann einer noch weiter untenstehend erläuterten Datenverarbeitungseinrichtung
DV zugeführt und inhaltlich bildelementeweise miteinander verglichen. Der Datenverarbeitungseinrichtung
DV werden zu dem noch zusätzliche aus den Bildinhalten B.1 - B.5 der einzelnen Druckaufträge
ableitbare Informationen entsprechend dem Druckprozeß zugeführt, mittels denen die
einzelnen Druckaufträge auszuführen sind.
[0034] Die Datenverarbeitungseinrichtung DV, welche beispielsweise Teil der in Figur 3 angedeuteten
Druckmaschine sein kann, sortiert gemäß dem voranstehend angedeuteten und noch weiter
untenstehend genauer erläuterten Prinzip die einzelnen Bildinhalte gemäß Eingangsreihenfolge
B.1, B.2, B.3, B.4, B.5 in eine optimierte Reihenfolge B.3, B.5, B.1, B.2, B.4 um,
wobei diese als optimiert bezeichnete Reihenfolge der Bildinhalte rein beispielhaft
ist. Wesentlich dabei ist, daß die Datenverarbeitungseinrichtung DV einen bildelementeweisen
Vergleich der einzelnen Bildinhalte gemäß Eingangsreihenfolge B.1 - B.5 dahingehend
vornimmt, so daß die einzelnen Umschreibungsvorgänge beim Herstellen der Druckformen
D.3, D.5, D.1, D.2, D.4 aus den Bildinhalten B.3, B.5, B.1, B.2, B.4 in zeitlicher,
verfahrenstechnischer und/oder materialökonomischer Weise optimiert erfolgt, so daß
eine geringstmögliche Anzahl an bildpunktweisen Umschreibevorgängen beispielsweise
beim Übergang des Druckauftrages mit dem Bildinhalt B.5 auf den Druckauftrag mit dem
Bildinhalt B.1 vorzunehmen sind.
[0035] Gemäß dieser durch die Datenverarbeitungseinrichtung DV vorgenommenen Umsortierung
der Eingangsreihenfolge B.1 - B.5 der Bildinhalte in eine bzgl. Ausführungszeit und
Prozeß optimierte Reihenfolge der Bildinhalte B.3, B.5, B.1, B.2, B.4 werden nun durch
eine oder mehrere Druckformerzeugungseinrichtungen DE die entsprechenden Druckformen
D.3, D.5, D.1, D.2, D.4 entsprechend den umsortierten Bildinhalten B.3, B.5, B.1,
B.2, B.4 hergestellt. In Figur 3 ist dabei angedeutet, daß diese Druckformerzeugungseinrichtung
DE eine in der Druckmaschine D angeordnete Einrichtung sein kann, welche bei einer
Offsetdruckmaschine als eine dem Platten- bzw. Druckformzylinder P zugeordnete Einrichtung
zum punktweisen Erzeugen sowie Löschen druckender Anteile (farbannehmend/nichtfarbannehmend)
ausgebildet ist. Wesentlich zum Verständnis des voranstehend geschilderten Ausführungsbeispieles
ist dabei, daß es sich hier um einen Druckprozeß bzw. um einen Bebilderungsprozeß
handelt, bei welchen eine bestehende Druckform, beispielsweise die Druckform D.5 mit
dem Bildinhalt B.5, durch punktweises Löschen farbannehmender Bereiche bzw. durch
punktweises Erzeugen neuer farbannehmender Bereiche zur Erzeugung der Druckform D.1
gemäß dem Bildinhalt B.1 neu beschrieben werden kann. An dieser Stelle sei dabei nochmals
betont, daß es Aufgabe und Funktion der in Figur 1 angedeuteten Datenverarbeitungseinrichtung
DV ist, die in der Eingangsreihenfolge entsprechend der auszuführenden Druckaufträge
ankommenden Bildinhalte B.1 - B.5 dahingehend prozeß- und ausführungsorientiert umzusortieren,
so daß die einzelnen Umschreibungsvorgänge für die einzelnen Druckformen entsprechend
wenige Arbeitsschritte bedingen und dementsprechend auch wenig Zeit benötigen.
[0036] Im Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 wurden die Bildinhalte B.1 - B.5 gemäß Eingangsreihenfolge
durch die Datenverarbeitungseinrichtung DV in eine Reihenfolge der Bildinhalte B.3,
B.5, B.1, B.2, B.4 umsortiert, um entsprechend dieser Reihenfolge der Bildinhalte
B.3 - B.4 durch die Druckformerzeugungseinrichtung DE als Teil der Druckmaschine D
dann die entsprechenden Druckformen D.3, D.5, D.1, D.2, D.4 zu erzeugen. Beim Umbeschreibungsvorgang
von der Druckform D.3 zur Druckform D.5 (dies ist dementsprechend auch die Reihenfolge,
mit welcher die Druckaufträge erstellt werden) wurden dabei lediglich diejenigen Teile
der Druckform D.3 gelöscht bzw. um zusätzliche farbannehmende Teile punktweise ergänzt,
um die Druckform D.5 entsprechend dem Bildinhalt B.5 zu erzeugen.
[0037] Entsprechend den bekannten Direktbebilderungsverfahren zur Erzeugung von Druckformen
innerhalb der Maschine sind ggf. ganzflächige Reinigungsvorgänge nötig, mit denen
die bestehende Druckform nach Beendigung eines Druckformes von der Farbe befreit wird.
Sodann erfolgt ein punktweises Löschen farbannehmender Teile, was im Falle eines Flachdruckverfahrens
bedeutet, daß entsprechend dem Bildinhalt farbannehmende Bereiche derartig beeinflußt
werden, so daß diese nach dem entsprechenden Bearbeitungsschritt nicht mehr farbannehmend
sind. Dies kann in bekannter Weise durch Verfahren eines entsprechenden Schreib- bzw.
Löschkopfes innerhalb der Druckformerzeugungseinrichtung DE erfolgen.
[0038] Nach dem punktweisen Löschen von farbannehmenden Bereichen des vorhergehenden Druckauftrages
erfolgt dann das punktweise Beschreiben, also das Erzeugen farbannehmender Bereiche
auf der Druckform entsprechend dem Bildinhalt des neuen Druckauftrages. Auch dies
erfolgt durch entsprechendes Verfahren einer positionierbaren Schreib-/Löscheinrichtung
(Schreib-/Löschkopf) innerhalb der Druckformerzeugungseinrichtung DE. Bei einem wiederbeschreib-
und löschbaren Flachdruckverfahren bedeutet dies, daß das Material der wiederbeschreibbaren
und löschbaren Druckform von einem beispielsweise im Urzustand nichtfarbannehmenden
Zustand in einen farbannehmenden Zustand umversetzt wird. Wie aus dem Stand der Technik
hinreichend bekannt, kann dies beispielsweise durch punktweisen Energieeintrag beispielsweise
mittels eines Lasers erfolgen.
[0039] Das voranstehend erläuterte Verfahren zum Umbeschreiben einer Druckform vom vorhergehenden
in einen neuen Druckauftrag entsprechend einer prozeßoptimierten Reihenfolge wird
anhand der Figur 2 zusätzlich verdeutlicht. Gemäß dem Beispiel zu Figur 1 handelt
es sich hier um einen Umschreibvorgang vom Übergang eines Auftrages mit der Druckform
D5 zu einem neuen Druckauftrag mit der Druckform D.1 entsprechend den jeweiligen Bildinhalten
B.5 bzw. B.1. Da die Reihenfolge der Bildinhalte B.1 - B.5 bereits prozeßoptimiert
umsortiert worden ist, also nach dem Druckauftrag mit dem Bildinhalt B.5 der Druckauftrag
mit dem Bildinhalt B.1 auszuführen ist, liegt eine größtmögliche Übereinstimmung der
entsprechenden Bildinhalte vor.
Dies ist in Figur 2 durch die jeweilige Sujetverteilung in den Bildinhalten B.5 bzw.
B.1 vereinfacht wiedergegeben. Die Druckform D.5 mit dem Bildinhalt B.5 zeigt dabei
die farbannehmenden Teile der Druckform. Diese farbannehmenden Teile sind dementsprechend
schraffiert wiedergegeben. Zunächst wird also die Druckform D.5 mit dem Bildinhalt
B.5 durch einen ersten Bearbeitungsschritt durch punktweises Erzeugen von nichtfarbannehmenden
Teilen in eine Zwischendruckform D.5' überführt, welche als Druckfläche die Schnittmenge
der Bildinhalte B.1 und B.5 aufweist. Erkennbar wurde durch punktweises Erzeugen von
nichtfarbannehmenden Bildteilen die Druckform D.5 mit den nichtfarbannehmenden Teilen
entsprechend dem neuen Bildinhalt B.1 modifiziert. Durch einen zweiten Bearbeitungsschritt,
in welchem die entsprechend noch verbleibend nötigen farbannehmenden Teile entsprechend
dem Bildinhalt B.1 erzeugt werden, wird die Zwischendruckform D.5' (Schnittmenge der
Bildinhalte B.1 und B.5) in die endgültige Druckform D.1 entsprechend dem Bildinhalt
B.1 überführt.
[0040] Voranstehend wurde dabei das erfindungsgemäße Verfahren des Umsortierens der Druckaufträge
gemäß den Bildinhalten in Eingangsreihenfolge in eine prozeßoptimierte Ausführungsreihenfolge
anhand des Flachdruckverfahrens beschrieben.
Figur 2 gibt dabei insgesamt zwei Umschreibungsvorgänge zur Erzeugung einer Druckform
D.1 aus einer Druckform D.5 entsprechend dem Bildinhalt B.5 in eine Druckform D.1
entsprechend dem Bildinhalt B.1 wieder. Anstatt eines Umschreibungsvorganges bei einem
Flachdruckverfahren (direkt bebilderbarer Offsetprozeß) kann es sich hierbei selbstverständlich
auch um einen wiederbeschreibbaren und punktweisen löschbaren Tiefdruckvorgang handeln.
Dementsprechend werden dann punktweise die einzelnen Näpfchen entsprechend dem Differenz-Bildinhalt
(B.1/B.5) zunächst ganz aufgefüllt, was dem Erzeugen nichtfarbannehmender Partien
beim Flachdruck entspricht. Somit entsteht auch beim wiederbeschreibbaren und löschbaren
Tiefdruckprozeß zunächst eine Zwischendruckform D.5', bei welcher diese Zwischendruckform
D.5' nach dem punktweise Löschen bzw. Wiederauffüllen der entsprechenden Näpfchen
der Ausgangsdruckform D.5 entstanden ist. Anhand der Figur 2 wurde somit erläutert,
daß sowohl bei einem punktweise wiederbeschreibbaren und löschbaren Flachdruckverfahren
als auch bei einem punktweise wiederbeschreibbaren und löschbaren Tiefdruckverfahren
der Übergang von einer Druckform D.5 gemäß dem Bildinhalt B.5 zu einer Druckform B.1
gemäß dem Bildinhalt B.1 zunächst durch Erzeugen einer Zwischendruckform D.5' erfolgt,
welche die Schnittmenge der entsprechenden Bildinhalte B.1 - B.5 enthält. Wie bereits
erläutert, sind im Beispiel gemäß Figur 2 sowohl bei den Bildinhalten B.1, B.5 als
auch bei der jeweiligen Druckform D.1, D.5 die jeweiligen farbannehmenden Teile schraffiert
wiedergegeben.
[0041] Voranstehend wurde das erfindungsgemäße Verfahren sowie die entsprechend dem erfindungsgemäßen
Verfahren ausgebildete Datenverarbeitungseinrichtung DV anhand eines prozeßoptimierten
Umsortiervorganges anhand der Bildinhalte B.1 - B.5 erläutert. Das prozeßoptimierte
Umsortieren der Bildinhalte B.1 - B.5 einfarbiger verschiedener Druckaufträge erfolgte
dabei ausschließlich mit bezug auf die entsprechend nötigen Umschreibungsvorgänge
zur Erzeugung der jeweiligen neuen Druckform. Die Bildinhalte der einfarbigen verschiedenen
Druckaufträge B.1 - B.5 wurden dabei durch die erfindungsgemäße Datenverarbeitungseinrichtung
DV in eine Reihenfolge der Bildinhalte B.3, B.5, B.1, B.2, B.4 umsortiert, so daß
die entsprechenden und anhand der Figur 2 erläuterten Umschreibungsvorgänge durch
die Druckformerzeugungseinrichtung DE jeweils die geringstmögliche Anzahl von Arbeitsschritten
bzw. die geringstnötige Zeit und/oder Energie benötigen.
[0042] Die durch die Datenverarbeitungseinrichtung DV umsortierte Auftragsreihenfolge der
Bildinhalte B.3, B.5, B.1, B.2, B.4 war dahingehend, daß durch eine an der Druckmaschine
D vorhandene Druckformerzeugungseinrichtung DE das jeweilige Umschreiben der Druckform
D.3 in die Druckform D.5, das Umschreiben der Druckform D.5 in die Druckform D.1,
das Umschreiben der Druckform D.1 in die Druckform D.2 sowie das Umschreiben der Druckform
D.2 in die Druckform D.4 eine geringstmögliche Anzahl von Arbeitsschritten bzw. die
geringstmögliche Arbeitszeit erfordert. Durch einen bildelementeweisen Vergleich der
Bildinhalte B.1 - B.5 entsprechender Eingangsreihenfolge der einzelnen Druckaufträge
(einfarbige Druckaufträge) wurde sodann festgelegt, daß nicht mit dem ersten Druckauftrag
gemäß Eingangsreihenfolge mit dem Bildinhalt B.1 sondern dem in der Eingangsreihenfolge
dritten Druckauftrag mit dem Bildinhalt B.3 begonnen wird. Durch den Vergleich der
einzelnen Bildelemente B.1 - B.5 wurde dabei festgestellt, daß die nötigen Umschreibungsvorgänge
beginnend mit einer Druckform D.3 entsprechend dem Bildinhalt B.3 die beste Ausgangssituation
für die nachfolgenden Druckaufträge darstellt. Ausgehend von der Druckform D.3 mit
dem entsprechenden Bildinhalt B.3 mußte zur Erzeugung der Druckform D.5, also dem
in der Ausführung zweiten Druckauftrag, die geringstmögliche Anzahl von Bearbeitungsschritten
zur Erzeugung dieser Druckform D.5 vorgenommen werden. Für das Umschreiben der Druckform
D.5 in die Druckform D.1 entsprechend dem Bildinhalt B.1 ergibt sich der Sachverhalt
in der gleichen Weise.
[0043] Figur 3 zeigt die erfindungsgemäße Druckanlage im Detail. Wiedergegeben ist hier
eine nach einem wiederbeschreibbaren und löschbaren Flachdruckprinzip arbeitende einfarbige
Bogendruckmaschine, welche eine auf einem Druckformzylinder D durch eine Druckformerzeugungseinrichtung
DE entsprechend den Bildinhalten modifizierbare Druckform aufweist. In an sich bekannter
Weise wird sodann nach Einfärben der Druckform auf dem Druckformzylinder D das Druckbild
durch einen Gummituchzylinder G auf den bogenförmigen Bedruckstoff übertragen. Die
Druckformerzeugungseinrichtung DE, welche dem Druckformzylinder D zugeordnet ist,
steht mit der Datenverarbeitungseinrichtung DV in Verbindung, durch welche der Druckformerzeugungeinrichtung
DE die einzelnen zum Beschreiben der Druckform nötigen Bildinformationen zugeführt
werden.
[0044] Die Datenverarbeitungseinrichtung DV führt die anhand der Figuren 1 und 2 erläuterten
Umsortiervorgänge sowie die entsprechenden Steuervorgänge zum Erzeugen der jeweiligen
Druckformen vor. Wesentlich bei der vorliegenden Erfindung ist dabei, daß die eingehenden
Druckaufträge entsprechend den Bildinhalten B.1 - B.5 nicht in der eingehenden Reihenfolge
sondern in einer Prozeß- und Ausführungszeit optimierten umsortierten Weise ausgeführt
werden. Im voranstehend erläuterten Ausführungsbeispiel handelt es sich dabei um insgesamt
fünf einfarbige Druckaufträge mit den Bildinhalten B.1 - B.5 (Eingangsreihenfolge).
Selbstverständlich können durch Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens, der erfindungsgemäßen
Datenverarbeitungseinrichtung sowie der erfindungsgemäß ausgebildeten Druckanlage
bei entsprechender Modifikation auch mehrfarbige Druckaufträge durch einen punktweisen
Vergleich deren Bildinhalte prozeßoptimiert umsortiert und sodann erstellt werden.
Bei zwei-, drei- oder mehrfarbigen Druckaufträgen werden dann die Bildinhalte der
einzelnen Farben (nach einer Farbauszugsseparation) bildelementeweise miteinander
verglichen und dementsprechend umsortiert. Es werden also bei zwei oder mehrfarbigen
Drucksachen die jeweiligen Cyan, Magenta, Yellow sowie Schwarzauszüge (Bildinhalte)
miteinander verglichen, um daraufhin unter Berücksichtigung der jeweils nötigen Umschreibvorgänge
der vom vorhergehenden Druckauftrag vorliegende Druckformen eine insbesondere hinsichtlich
der Ausführungszeit optimierte Druckauftragsreihenfolge festzulegen.
[0045] Voranstehend wurde anhand der Figuren 1 bis 3 das Verfahren der erfindungsgemäßen
Umsortierung entsprechend der Bildinhalte aufgrund einer durch die nötigen Umschreibvorgänge
für die jeweiligen Druckformen prozeßoptimierten Weise erläutert. Selbstverständlich
ist es ebenfalls möglich, bei der Festlegung der dann letztlich zur Ausführung kommenden
Reihenfolge der einzelnen Druckaufträge nicht nur die zur Erzeugung der jeweiligen
Druckformen nötigen Umschreibvorgänge sondern ebenfalls auch die aus den Bildinhalten
ableitbaren zusätzlichen Prozeßparameter zu berücksichtigen.
[0046] Bei Offsetdruckdruckmaschinen bietet sich hierbei insbesondere wegen des Farbspeichervermögens
der Farbwerke eine Berücksichtigung der Schichtdickenverteilung der Farbzufuhr an.
Bei einer derartigen Sortierweise wird zusätzlich berücksichtigt, daß beim Inbetriebnehmen
einer Druckmaschine mit einer neu beschriebenen Druckform ebenfalls eine neue Farbverteilung
im Farbwerk erzeugt werden muß, was ebenfalls Zeit bedingt. Durch die erfindungsgemäße
Datenverarbeitungseinrichtung DV kann aus den Bildinhalten wie mittels den bekannten
Plattenscannern zur Festlegung der Anteile druckender Fläche der Farbbedarf der Druckformen
ermittelt werden, so daß auch die daraus resultierenden Umsteuerzeiten bei der Festlegung
der dann zur Ausführung kommenden Auftragsreihenfolge berücksichtigbar sind. Hierbei
kann es vorteilhaft sein, bei Druckaufträgen, welche einen untereinander ähnlichen
Farbbedarf aufweisen, die Ausführungsreihenfolge der einzelnen Druckaufträge derartig
zu gestalten, daß die einzelnen Schieberstellungen bei den Farbdosiereinrichtungen
nur geringfügigst verändert werden müssen. In anderen Fällen, beispielsweise bei Druckaufträgen
mit stark unterschiedlichen Farbbedarf für die einzelnen Druckformen, kann es dagegen
vorteilhaft sein, auf einen Druckauftrag mit beispielsweise niedrigen Farbbedarf einen
Druckauftrag mit insgesamt höherem Farbauftrag folgen zu lassen, da durch die Veränderung
der Farbzufuhr (Stellung der Farbdosierelemente) eine sehr große Farbflußdifferenz
(Differenz Schichtdickenprofil) erzeugt wird, welches sich nach den Farbflußgesetzen
schnellstmöglich ausgleicht. In diesem Fall wird die erfindungsgemäße Datenverarbeitungseinrichtung
DV nicht nur die entsprechenden Prozeßschritte zum Wiederbeschreiben bzw. Löschen
der entsprechenden Bildelemente der Druckformen berücksichtigen sondern darüber hinaus
ebenfalls auch unter Zugrundelegung von Farbflußmodellen den Farbbedarf der einzelnen
Druckformen entsprechend den Bildinhalten berücksichtigen.
Bezugszeichenliste
[0047]
- B.1 - B.5
- Bildinhalt
- D.1 - D.5
- Druckform entsprechend Bildinhalt B.1 - B.5
- D
- Druckformzylinder
- P
- Plattenzylinder
- GD
- Gegendruckzylinder
- DE
- Druckformerzeugungseinrichtung
- DV
- Datenverarbeitungseinrichtung
1. Verfahren zur Herstellung mehrerer Druckaufträge mit jeweils unterschiedlichen Bildinhalten,
bei welchen die einzelnen Druckaufträge in einer Reihenfolge nacheinander ausgeführt
und dazu aus den digitalen Bildinhalten / Bilddaten (B.1 - B.5) die zur Herstellung
des jeweiligen Druckauftrages nötigen Druckformen (D.1 - D.5) erstellt sowie ggf.
weitere Prozessparameter bzw. Einstelldaten abgeleitet werden und die entsprechend
den Bildinhalten (B.1 - B.5) hergestellten Druckformen (D.1 - D.5) sowie die abgeleiteten
Parameter bei der Ausführung des jeweiligen Druckauftrages zur Anwendung kommen,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Bestimmung der Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge (D.1 - D.5)
nacheinander ausgeführt werden, die zu den einzelnen Druckauftragen (D.1 - D.5) gehörenden
Bildinhalte (B.1 - B.5) entsprechend der kombinatorisch möglichen Anzahl der Paarungen
paarweise miteinander verglichen und dabei die jeweiligen notwendigen Änderungen zur
Ausführung eines folgenden Druckauftrages (D.1 - D.5) mit neuem Bildinhalt (B.1 -
B.5) gegenüber einem vorherigen Druckauftrag (D.1 - D.5) ermittelt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei mehrfarbigen Druckaufträgen die Bildinhalte der jeweiligen Farbauszüge miteinander
verglichen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bildinhalte der jeweiligen Druckaufträge bzw. der Farbauszüge der jeweiligen
Druckaufträge bildelementeweise miteinander verglichen werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Druckform eines innerhalb der festgelegten Reihenfolge ausgeführten Druckauftrages
punkt- bzw. bildelementeweise in die Druckform des nächsten Druckauftrages umgewandelt
wird, wobei ausschließlich die im Bildinhalt gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag
unterschiedlichen Punkte bzw. Bildelemente eine Bearbeitung erfahren.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Druckform eines innerhalb der festgelegten Reihenfolge ausgeführten Druckauftrages
punkt- bzw. bildelementeweise in die Druckform des nächsten Druckauftrages umgewandelt
wird, wobei zunächst die gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag als nicht druckende
Anteile benötigten Punkte bzw. Bildelemente in einen nicht druckenden Zustand und
daraufhin die gemäß dem Bildinhalt des nächsten Druckauftrages als druckenden Anteile
benötigten Punkte bzw. Bildelemente in einen druckenden Zustand versetzt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Druckform eines innerhalb der festgelegten Reihenfolge ausgeführten Druckauftrages
punkt- bzw. bildelementeweise in die Druckform des nächsten Druckauftrages umgewandelt
wird, wobei zunächst die gemäß dem Bildinhalt des nächsten Druckauftrages als druckenden
Anteile benötigten Punkte bzw. Bildelemente in einen druckenden Zustand und daraufhin
die gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag als nicht druckende Anteile benötigten
Punkte bzw. Bildelemente in einen nicht druckenden Zustand versetzt werden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Festlegung der Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander
ausgeführt werden, eine Überprüfung dahingehend durchgeführt wird, ob zwischen wenigstens
einem Paar von Druckaufträgen kurzfristig ein weiterer Druckauftrag eingefügt werden
kann, wobei ein Freihalten für derartige Druckaufträge erfolgt, deren Bildinhalte
bzw. aus den Bildinhalten ableitbare Größen innerhalb bestimmter Grenzen liegen.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden,
derartig festgelegt wird, so daß die Anzahl der zur Änderung wenigstens einer Druckform
zu einer nächsten Druckform nötigen Arbeitsschritte minimal (optimal) ist.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden,
derartig festgelegt wird, so daß die zur Änderung wenigstens einer Druckform zu einer
nächsten Druckform notwendige Zeit minimal (optimal) ist.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden,
derartig festgelegt wird, so daß die Zeit zum Ändern des Farbprofils und/oder Schichtdickengefälles
im Farbwerk einer die Druckaufträge ausführenden Druckmaschine beim Wechsel von wenigstens
einer Druckform zu einer nächsten Druckform minimal (optimal) ist.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden,
derartig festgelegt wird, so daß die Anzahl der Maschinenumdrehungen einer die Druckaufträge
ausführenden Druckmaschine zum Ändern des Farbprofils und/oder Schichtdickengefälles
im Farbwerk beim Wechsel von wenigstens einer Druckform zu einer nächsten Druckform
minimal (optimal) sind.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß aus den Bildinhalten der einzelnen Druckaufträge zusätzlich zum Betrieb der die Druckaufträge
ausführenden Druckmaschine dienende Einstelldaten abgeleitet werden, und daß die Reihenfolge,
in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, derartig festgelegt
wird, so daß die zum Wechsel von wenigstens einem Druckauftrag zu einem nächsten Druckauftrag
nötige Einstellzeit minimal (optimal) ist.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß aus den Bildinhalten der einzelnen Druckaufträge zusätzlich zum Betrieb der die Druckaufträge
ausführenden Druckmaschine dienende Einstelldaten abgeleitet werden, und daß die Reihenfolge,
in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, derartig festgelegt
wird, so daß die Anzahl der zum Wechsel von wenigstens einem Druckauftrag zu einem
nächsten Druckauftrag nötigen Arbeitsschritte minimal (optimal) sind.
14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden,
derartig festgelegt wird, so daß die zur Änderung wenigstens einer Druckform zu einer
nächsten Druckform erforderliche Energie minimal (optimal) ist.
15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Festlegung der Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander
ausgeführt werden, die im jeweiligen Druckauftrag zu erzielende Qualität mitberücksichtigt
wird.
16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Festlegung der Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander
ausgeführt werden, die zu den einzelnen Druckaufträgen gehörenden Bildinhalte in Klassen
eingeteilt werden.
17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Festlegung der Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander
ausgeführt werden, die einzelnen Druckaufträge in Qualitätsklassen eingeteilt werden.
18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden,
durch Vergleich der Bildinhalte sämtlicher dem in der Ausführung befindlichen Druckauftrag
nachfolgenden Bildinhalte stets neu bestimmt wird.
19. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Übertragung von Bildinhalten der innerhalb der festgelegten Reihenfolge auszuführenden
Druckaufträge punkt- bzw. bildelementeweise erfolgt, wobei ausschließlich die im Bildinhalt
gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag bzw. zuvor gesendeten Bildinhalt unterschiedlichen
Punkte bzw. Bildelemente übertragen werden.
20. Datenverarbeitungseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren
der vorhergehenden Ansprüche, mit wenigstens einer Speichereinrichtung zur Aufnahme
von zwei oder mehreren Bildinhalten (B.1 - B.5) nacheinander auszuführender Druckaufträge,
wobei der Speichereinrichtung Daten wenigstens einer Druckmaschine (GD, D, P, DE)
zuführbar sind, durch welche die Druckaufträge entsprechend den Bildinhalten (B.1
- B.5) in vorwählbarer Anzahl herstellbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Datenverarbeitungseinrichtung (DV) eine Recheneinrichtung aufweist, durch welche
zur Bestimmung der Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander
ausgeführt werden, die zu den einzelnen Druckaufträgen gehörenden Bildinhalte (B.1
- B.5) entsprechend der kombinatorisch möglichen Anzahl der Paarungen paarweise miteinander
vergleichbar und die bei den einzelnen Auftragswechseln notwendigen Änderungen aus
den Bildinhalten (B.1 - B.5) der Druckaufträge ermittelbar sind.
21. Datenverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung bei mehrfarbigen Druckaufträgen
die Bildinhalte der jeweiligen Farbauszüge miteinander vergleichbar sind.
22. Datenverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 20 oder 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung die Bildinhalte der
jeweiligen Druckaufträge bzw. der Farbauszüge der jeweiligen Druckaufträge bildelementeweise
miteinander vergleichbar sind.
23. Datenverarbeitungseinrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung in Verbindung mit wenigstens
einer innerhalb der Druckmaschine angeordneten Druckformerzeugungseinrichtung eine
Druckform eines innerhalb der festgelegten Reihenfolge ausgeführten Druckauftrages
punkt- bzw. bildelementeweise in die Druckform des nächsten Druckauftrages umwandelbar
ist, wobei ausschließlich die im Bildinhalt gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag
unterschiedlichen Punkte bzw. Bildelemente bearbeitbar sind.
24. Datenverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung in Verbindung mit wenigstens
einer innerhalb der Druckmaschine angeordneten Druckformerzeugungseinrichtung eine
Druckform eines innerhalb der festgelegten Reihenfolge ausgeführten Druckauftrages
punkt- bzw. bildelementeweise in die Druckform des nächsten Druckauftrages umwandelbar
ist, wobei zunächst die gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag als nicht druckende
Anteile benötigten Punkte bzw. Bildelemente in einen nicht druckenden Zustand und
daraufhin die gemäß dem Bildinhalt des nächsten Druckauftrages als druckenden Anteile
benötigten Punkte bzw. Bildelemente in einen druckenden Zustand versetzbar sind.
25. Datenverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung in Verbindung mit wenigstens
einer innerhalb der Druckmaschine angeordneten Druckformerzeugungseinrichtung eine
Druckform eines innerhalb der festgelegten Reihenfolge ausgeführten Druckauftrages
punkt- bzw. bildelementeweise in die Druckform des nächsten Druckauftrages umwandelbar
ist, wobei zunächst die gemäß dem Bildinhalt des nächsten Druckauftrages als druckenden
Anteile benötigten Punkte bzw. Bildelemente in einen druckenden Zustand und daraufhin
die gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag als nicht druckende Anteile benötigten
Punkte bzw. Bildelemente in einen nicht druckenden Zustand versetzbar sind.
26. Datenverarbeitungseinrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 25,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung bei Festlegung der
Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden,
eine Überprüfung dahingehend führbar ist, ob zwischen wenigstens einem Paar von Druckaufträgen
kurzfristig ein weiterer Druckauftrag eingefügt werden kann, wobei ein Freihalten
für derartige Druckaufträge erfolgt, deren Bildinhalte bzw. aus den Bildinhalten ableitbare
Größen innerhalb bestimmter Grenzen liegen.
27. Datenverarbeitungseinrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 26,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung die Reihenfolge, in
welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, derartig festlegbar
ist, so daß die Anzahl der zur Änderung wenigstens einer Druckform zu einer nächsten
Druckform nötigen Arbeitsschritte minimal (optimal) ist.
28. Datenverarbeitungseinrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 27,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung die Reihenfolge, in
welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, derartig festlegbar
ist, so daß die zur Änderung wenigstens einer Druckform zu einer nächsten Druckform
notwendige Zeit minimal (optimal) ist.
29. Datenverarbeitungseinrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 28,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung die Reihenfolge, in
welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, derartig festlegbar
ist, so daß die Zeit zum Ändern des Farbprofils und/oder Schichtdickengefälles im
Farbwerk einer die Druckaufträge ausführenden Druckmaschine beim Wechsel von wenigstens
einer Druckform zu einer nächsten Druckform minimal (optimal) ist.
30. Datenverarbeitungseinrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 29,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung die Reihenfolge, in
welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, derartig festlegbar
ist, so daß die Anzahl der Maschinenumdrehungen einer die Druckaufträge ausführenden
Druckmaschine zum Ändern des Farbprofils und/oder Schichtdickengefälles im Farbwerk
beim Wechsel von wenigstens einer Druckform zu einer nächsten Druckform minimal (optimal)
sind.
31. Datenverarbeitungseinrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 30,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung aus den Bildinhalten
der einzelnen Druckaufträge zusätzlich zum Betrieb der die Druckaufträge ausführenden
Druckmaschine dienende Einstelldaten ableitbar sind, und daß die Reihenfolge, in welcher
die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, derartig festlegbar ist,
so daß die zum Wechsel von wenigstens einem Druckauftrag zu einem nächsten Druckauftrag
nötige Einstellzeit minimal (optimal) ist.
32. Datenverarbeitungseinrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 31,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung aus den Bildinhalten
der einzelnen Druckaufträge zusätzlich zum Betrieb der die Druckaufträge ausführenden
Druckmaschine dienende Einstelldaten ableitbar sind, und daß die Reihenfolge, in welcher
die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, derartig festlegbar ist,
so daß die Anzahl der zum Wechsel von wenigstens einem Druckauftrag zu einem nächsten
Druckauftrag nötigen Arbeitsschritte minimal (optimal) sind.
33. Datenverarbeitungseinrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 32,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung die Reihenfolge, in
welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, derartig festlegbar
ist, so daß die zur Änderung wenigstens einer Druckform zu einer nächsten Druckform
erforderliche Energie minimal (optimal) ist.
34. Datenverarbeitungseinrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 33,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung bei Festlegung der
Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden,
die im jeweiligen Druckauftrag zu erzielende Qualität mitberücksichtigbar ist.
35. Datenverarbeitungseinrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 34,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung zur Festlegung der
Reihenfolge, in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden,
die zu den einzelnen Druckaufträgen gehörenden Bildinhalte in Klassen einteilbar sind.
36. Datenverarbeitungseinrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 35,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung zur Festlegung der Reihenfolge,
in welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, die Bildinhalte
der einzelnen Druckaufträge in Qualitätsklassen eingeteilt zuführbar sind.
37. Datenverarbeitungseinrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 36,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung die Reihenfolge, in
welcher die einzelnen Druckaufträge nacheinander ausgeführt werden, durch Vergleich
der Bildinhalte sämtlicher dem in der Ausführung befindlichen Druckauftrag nachfolgenden
Bildinhalte stets neu bestimmbar sind.
38. Datenverarbeitungseinrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 37,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Recheneinrichtung der Datenverarbeitungseinrichtung die Übertragung von
Bildinhalten der innerhalb der festgelegten Reihenfolge auszuführenden Druckaufträge
punkt- bzw. bildelementeweise durchführbar ist, wobei ausschließlich die im Bildinhalt
gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag bzw. zuvor gesendeten Bildinhalt unterschiedlichen
Punkte bzw. Bildelemente übertragbar sind.
39. Datenverarbeitungseinrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 38,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Datenverarbeitungseinrichtung eine Eingabeeinrichtung zugeordnet ist, über welche
zusätzliche, zu den Bildinhalten bzw. den Druckaufträgen gehörende Daten eingebbar
sind.
40. Druckvorrichtungrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit wenigstens einer
Druckformerzeugungseinrichtung sowie dieser vorgeordneter Speichereinrichtung zum
Aufnehmen von Bilddaten in einer gegebenen Reihenfolge nacheinander auszuführenden
Druckaufträgen,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Druckformerzeugungseinrichtung eine Druckform punkt- bzw. bildelementeweise
von einem druckenden in einen nicht druckenden und von einem nichtdruckenden in einen
druckenden Zustand versetzbar ist.
41. Druckvorrichtungrichtung nach Anspruch 40,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Druckformerzeugungseinrichtung eine Druckform eines innerhalb der festgelegten
Reihenfolge ausgeführten Druckauftrages punkt- bzw. bildelementeweise in die Druckform
des nächsten Druckauftrages umwandelbar ist, wobei ausschließlich die im Bildinhalt
gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag unterschiedlichen Punkte bzw. Bildelemente
bearbeitbar sind.
42. Druckvorrichtungrichtung nach Anspruch 41,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Druckformerzeugungseinrichtung eine Druckform eines innerhalb der festgelegten
Reihenfolge ausgeführten Druckauftrages punkt- bzw. bildelementeweise in die Druckform
des nächsten Druckauftrages umwandelbar ist, wobei zunächst die gegenüber dem ausgeführten
Druckauftrag als nicht drukkende Anteile benötigten Punkte bzw. Bildelemente in einen
nicht druckenden Zustand und daraufhin die gemäß dem Bildinhalt des nächsten Druckauftrages
als druckenden Anteile benötigten Punkte bzw. Bildelemente in einen druckenden Zustand
versetzbar sind.
43. Druckvorrichtungrichtung nach Anspruch 41,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Druckformerzeugungseinrichtung eine Druckform eines innerhalb der festgelegten
Reihenfolge ausgeführten Druckauftrages punkt- bzw. bildelementeweise in die Druckform
des nächsten Druckauftrages umwandelbar ist, wobei zunächst die gemäß dem Bildinhalt
des nächsten Druckauftrages als druckende Anteile benötigten Punkte bzw. Bildelemente
in einen druckenden Zustand und daraufhin die gegenüber dem ausgeführten Druckauftrag
als nicht druckende Anteile benötigten Punkte bzw. Bildelemente in einen nicht druckenden
Zustand versetzbar sind.
1. Process for manufacturing several print orders with in each case differing image contents
in which the individual print orders are carried out in a sequence one after the other
and for this from the digital image contents/image data (B.1 - B.5), the printing
formes (D.1 - D.5) necessary for manufacturing the respective print order are produced
as well as if appropriate further process parameters or adjusting data are derived
and the printing formes (D.1 - D.5) manufactured corresponding to the image contents
(B.1 - B.5) as well as the derived parameters are brought to apply during the execution
of the respective print order, characterised in that for determining the sequence in which the individual print orders (D.1 - D.5) are
carried out one after another, the image contents (B.1 - B.5) belonging to the individual
print orders (D.1 - D.5) are compared in pairs with one another corresponding to the
combinatorially possible number of pairings and in this connection the respective
necessary changes for carrying out a following print order (D.1 - D.5) with new image
content (B.1 - B.5) are determined with respect to a previous print order (D.1 - D.5).
2. Process according to Claim 1, characterised in that in the case of multicolour print orders, the image contents of the respective colour
separations are compared with one another.
3. Process according to Claim 1 or 2, characterised in that the image contents of the respective print orders or the colour separations of the
respective print orders are compared with one another in image element-wise fashion.
4. Process according to one of the preceding Claims, characterised in that a printing forme of a print order executed within the fixed sequence is converted
pointwise or image element-wise into the printing forme of the next printing order,
wherein exclusively the points or image elements in the image content which differ
with respect to the executed print order undergo a processing step.
5. Process according to Claim 4, characterised in that a printing forme of a print order carried out within the fixed sequence is converted
pointwise or image element-wise into the printing forme of the next print order, wherein
first the points or image elements needed relative to the executed print order as
non-printing parts are converted into a non-printing condition and thereafter the
points or image elements required in accordance with the image content of the next
print order as printing parts are converted into a printing condition.
6. Process according to Claim 4, characterised in that a printing forme of a print order executed within the fixed sequence is converted
pointwise or image element-wise into the printing forme of the next print order, wherein
first the points or image elements needed in accordance with the image content of
the next print order as printing portions are converted into a printing condition
and thereafter the points or image elements needed with respect to the executed print
order as non-printing portions are converted into a non-printing condition.
7. Process according to one of the preceding Claims, characterised in that on determining the sequence in which the individual print orders are to be carried
out one after another, a checking step is carried out starting from whether between
at least one pair of print orders at short notice a further print order can be slipped
in, wherein a holding open for this sort of print order arises, the image content
or values derivable from the image content to which lie within certain limits.
8. Process according to one of the preceding Claims, characterised in that the sequence in which the individual print orders are to be carried out one after
another is determined in such a fashion so that the number of working steps necessary
for changing at least one printing forme to a next printing forme is minimal (optimal).
9. Process according to one of the preceding Claims, characterised in that the sequence in which the individual print orders are to be executed one after another
is determined in such a fashion so that the time necessary for changing at least one
printing forme to the next printing forme is minimal (optimal).
10. Process according to one of the preceding Claims, characterised in that the sequence in which the individual print orders are carried out one after another
is determined in such a fashion so that the time for changing the ink profile and/or
layer thickness profile in the inking unit of a printing press executing the print
order on changeover from at least one printing forme to a next printing forme is minimal
(optimal).
11. Process according to one of the preceding Claims, characterised in that the sequence in which the individual print orders are to be carried out one after
another is determined in such a fashion so that the number of press revolutions of
a printing press carrying out the print order for changing the ink profile and/or
layer thickness profile in the inking unit on changeover from at least one printing
forme to a next printing forme is minimal (optimal).
12. Process according to one of the preceding Claims, characterised in that from the image contents of the individual print orders adjustment data serving initially
for the operation of the press carrying out the print orders are derived and that
the sequence in which the individual print orders are executed one after another is
determined in such a way that the necessary adjustment time for changing from at least
one print order to the next print order is minimal (optimal).
13. Process according to one of the preceding Claims, characterised in that from the image contents of the individual print orders, adjustment data serving for
the operation of the press carrying out the print orders is derived and that the sequence
in which the individual print orders are carried out one after another is determined
in such a fashion so that the number of working steps necessary for the changeover
from at least one print order to the next print order is minimal (optimal).
14. Process according to one of the preceding Claims, characterised in that the sequence in which the individual printing orders are to be carried out one after
another is determined in such a fashion that the energy required for changing at least
one printing forme to the next printing forme is minimal (optimal).
15. Process according to one of the preceding Claims, characterised in that while determining the sequence in which the individual printing orders are to be
carried out one after another the quality to be achieved in the respective print order
is also taken into account.
16. Process according to one of the preceding Claims, characterised in that for determining the sequence in which the individual print orders are to be carried
out one after another, the image contents belonging to the individual print orders
are divided up into classes.
17. Process according to one of the preceding Claims, characterised in that for determining the sequence in which the individual print orders are to be carried
out one after another, the individual print orders are divided up into quality classes.
18. Process according to one of the preceding Claims, characterised in that the sequence in which the individual print orders are to be carried out one after
another is always newly determined by comparison of the image contents of all of the
image contents following that of the print order currently being executed.
19. Process according to one of the preceding Claims, characterised in that the conversion of image contents of the print orders to be executed within the determined
sequence takes place pointwise or image element-wise, wherein exclusively there are
converted the points or image elements which differ in image content with respect
to the executed print order or previously transmitted image content.
20. Data processing device for carrying out the process in accordance with one or more
of the preceding Claims with at least one storage device for receiving of two or several
image contents (B.1 - B.5) of print orders to be carried out one after another, wherein
the storage device can have fed to it data of at least one print press (GD, D, P,
DE) by means of which the printing orders can be manufactured corresponding to the
image contents (B.1 - B.5) to a present count, characterised in that the data processing device (DV) has a computer device by means of which for determining
the sequence in which the individual print orders are to be carried out one after
another the image contents (B.1 - B.5) belonging to the individual print orders can
be compared one with another in pairs corresponding to the combinatorially possible
number of pairings and the necessary changes from the image contents (B.1 - B.5) of
the print orders necessary for the individual order changes can be determined.
21. Data processing device in accordance with Claim 20, characterised in that by means of the computer device of the data processing device with multicolour print
orders, the image contents of the respective colour separations can be compared with
one another.
22. Data processing device according to Claim 20 or 21, characterised in that by means of the computer device of the data processing device, the image contents
of the respective print orders or the colour separations of the respective print orders
can be compared with one another in image element fashion.
23. Data processing device in accordance with one of Claims 20 to 22, characterised in that by the computer device of the data processing device in combination with at least
one printing forme generation device arranged within the press, a printing forme of
a print order executed within the determined sequence can be converted pointwise or
image element-wise into the printing forme of the next print order, wherein exclusively
the points or image elements differing in image content with respect to the executed
print order are workable on.
24. Data processing device according to Claim 23, characterised in that by the computer device of the data processing device in combination with at least
one printing forme generation device arranged within the press, a printing forme of
a print order executed within the fixed sequence is convertible in pointwise or image
element-wise fashion into the printing forme of the next print order, wherein first
the points or image elements need as non-printing portions with respect to the print
order executed are converted into a non-printing condition and thereafter the points
or image elements needed as printing portions in accordance with the image content
of the next print order can be converted into a printing condition.
25. Data processing device according to Claim 23, characterised in that by the computer device of the data processing device in combination with at least
one printing forme generation device arranged within the printing press, a printing
forme of a print order executed within the fixed sequence can be converted pointwise
or image element-wise into the printing forme of the next print order, wherein first
the points or image elements needed as printing portions in accordance with the image
content of the next print order are convertible into a printing condition and thereafter
the points or image elements needed as non-printing portions compared with the executed
print order are convertible into a non-printing condition.
26. Data processing device according to one of Claims 20 to 25, characterised in that by the computer device of the data processing device on determination of the sequence
in which the individual print orders are to be carried out one after another, a check
can then be carried out starting from this as to whether between one pair of print
orders on short notice a further print order can be slipped in, wherein a holding
open for that sort of a print order results, the image contents or measures derivable
from the image contents of which lie within certain limits.
27. Data processing device according to one of Claims 20 to 26, characterised in that by the computer device of the data processing device the sequence in which the individual
print orders are carried out one after another can be determined in such a fashion
so that the number of the working steps necessary for changing at least one printing
forme to the next printing forme is minimal (optimal).
28. Data processing device according to one of Claims 20 to 27, characterised in that by the computer device of the data processing device, the sequence in which the individual
print orders are to be carried out one after another can be determined in such a fashion
so that the time necessary for changing at least one printing forme to the next printing
forme is minimal (optimal).
29. Data processing device according to one of Claims 20 to 28, characterised in that by the computer device of the data processing device, the sequence in which the individual
print orders are carried out one after another can be determined in such a fashion
so that the time for changing the ink profile and/or layer thickness profile in the
inking unit of a printing press carrying out the print orders on changeover from at
least one printing forme to the next printing forme is minimal (optimal).
30. Data processing device according to one of Claims 20 to 29, characterised in that by the computer device of the data processing device, the sequence in which the individual
print orders are carried out one after another can be determined in such a fashion
so that the number of press rotations of a printing press carrying out the print orders
for changing the ink profile and/or layer thickness profile in the inking unit on
changing from at least one printing forme to the next printing forme is minimal (optimal).
31. Data processing device according to one of Claims 20 to 30, characterised in that by the computer device of the data processing device from the image contents of the
individual print orders additionally data serving for operation of the printing press
carrying out the print orders can be derived and that the sequence in which the individual
print orders are carried out one after another can be determined in such a fashion
so that the adjustment time necessary for changing from at least one print order to
the next print order is minimal (optimal).
32. Data processing device according to one of Claims 20 to 31, characterised in that by the computer device of the data processing device from the image contents of the
individual print orders, adjustment data serving additionally for the operation of
the press carrying out the print orders can be derived and that the sequence in which
the individual print orders are carried out one after another can be determined in
such a fashion so that the number of working steps necessary for changeover from at
least one print order to the next print order is minimal (optimal).
33. Data processing device according to one of Claims 20 to 32, characterised in that by means of the computer device of the data processing device, the sequence in which
the individual print orders are carried out one after another can be determined in
such a way that the energy for changing at least one printing forme to the next printing
forme is minimal (optimal).
34. Data processing device in accordance with one of Claims 20 to 33, characterised in that by the computer device of the data processing device during determination of the
sequence in which the individual print orders are carried out one after another, the
quality to be achieved in the respective print order can also be taken into account.
35. Data processing device according to one of Claims 20 to 34, characterised in that by the computer device of the data processing device for determining the sequence
in which the individual print orders are carried out one after another, the image
contents belonging to the individual print orders can be divided up into classes.
36. Data processing device according to one of Claims 20 to 35, characterised in that the image contents of the individual print orders divided up into quality classes
can be fed to the computer device of the data processing device for determining the
sequence in which the individual print orders are carried out one after another.
37. Data processing device according to one of Claims 20 to 36, characterised in that by the computer device of the data processing device, the sequence in which the individual
print orders are carried out one after another can be determined always anew by comparison
of the image contents of all of the image contents following the print order presently
being executed.
38. Data processing device according to one of Claims 20 to 37, characterised in that by the computer device of the data processing device, the transfer of image contents
of the print orders to be carried out within the determined sequence can be carried
out pointwise or image element-wise, wherein exclusively the points or image elements
differing in the image content with respect to the image content of the executed print
order or previously sent can be converted.
39. Data processing device according to one of Claims 20 to 38, characterised in that an input device is fitted to the data processing device via which additional data
belonging to the image contents or to the print orders can be input.
40. Printing apparatus in accordance with one of the preceding Claims with at least one
printing forme generating device as well as a storage device arranged upstream of
this for receiving image data of print orders to be carried out in a given sequence
one after another, characterised in that by means of the printing forme generation device, a printing forme can be converted
pointwise or image element-wise from a printing into a non-printing and from a non-printing
into a printing condition.
41. Printing apparatus according to Claim 40, characterised in that by means of the printing forme generation device, a printing forme of a print order
executed within the determined sequence can be converted pointwise or image element-wise
into the printing forme of the next print order, wherein exclusively the points or
image elements differing in image content with respect to the executed print order
can be worked on.
42. Printing apparatus according to Claim 41, characterised in that by the printing forme generation device, a printing forme of a print order executed
within the determined sequence can be converted pointwise or image elementwise into
the printing forme for the next print order, wherein first the points or image elements
needed as non-printing portions compared with the executed print order are convertible
into a non-printing condition and thereafter the points or image elements needed as
printing portions in accordance with the image content of the next printing order
are convertible into a printing condition.
43. Printing apparatus according to Claim 41, characterised in that by means of the printing forme generation device, a printing forme of a print order
executed within the determined sequence can be converted pointwise or image elementwise
into the printing forme for the next print order, wherein first the points or image
elements needed as printing portions in accordance with the image content of the next
print order are convertible into a printing condition and thereafter the points or
image elements needed as non-printing portions compared with the executed print order
are convertible into a non-printing condition.
1. Procédé pour produire plusieurs commandes d'impression ayant, à chaque fois, des contenus
d'image différents, dans lequel les commandes d'impression individuelles sont effectuées
l'une après l'autre en une succession et, pour cela , les clichés (D.1 - D.5) nécessaires
pour produire la commande d'impression respective sont réalisés à partir des contenus
d'image/données d'image numériques (B.1 - B.5) et, le cas échéant, d'autres paramètres
de processus ou données de réglage en sont dérivés, et les clichés (D.1 D.5) réalisés
de façon correspondant aux contenus d'image (B.1 - B.5), ainsi que les paramètres
dérivés, sont utilisés pour produire la commande d'impression respective,
caractérisé en ce que, pour déterminer la succession suivant laquelle les commandes d'impression individuelle
(D.1 - D.5) sont effectuées l'une après l'autre, les contenus d'image (B.1 - B.5)
correspondant aux commandes d'impression individuelles (D.1 - D.5) sont comparés ensemble
par paire de façon correspondant au nombre combinatoire possible des appariements
et, de plus, les modifications nécessaires respectives pour effectuer une commande
d'impression suivante (D.1 - D.5) avec un nouveau contenu d'image (B.1 - B.5) sont
déterminées par rapport à une commande d'impression précédente (D.1 - D.5).
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que, dans le cas de commandes d'impression polychromes, les contenus d'image des composants
colorimétriques respectifs sont comparés les uns aux autres.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que les contenus d'image des commandes d'impression respectives ou des composants colorimétriques
des commandes d'impression respectives sont comparés les uns aux autres suivant des
éléments d'image.
4. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un cliché d'une commande d'impression effectuée à l'intérieur de la succession déterminée
est converti, par points ou éléments d'image, en le cliché de la commande d'impression
suivante, les points ou éléments d'image différents dans le contenu d'image par rapport
à la commande d'impression effectuée subissant exclusivement un traitement.
5. Procédé selon la revendication 4,
caractérisé en ce qu'un cliché d'une commande d'impression effectuée à l'intérieur de la succession déterminée
est converti, par points ou éléments d'image, en le cliché de la commande d'impression
suivante, les points ou éléments d'image, nécessaires par rapport à la commande d'impression
effectuée comme parties non imprimantes, étant tout d'abord placés dans un état non
imprimant et, ensuite, les points ou éléments d'image, nécessaires selon le contenu
d'image de la commande d'impression suivante comme parties imprimantes, étant placés
dans un état imprimant.
6. Procédé selon la revendication 4,
caractérisé en ce qu'un cliché d'une commande d'impression effectué à l'intérieur de la succession déterminée
est converti, par points ou éléments d'image, en le cliché de la commande d'impression
suivante, les points ou éléments d'image nécessaires, selon le contenu d'image de
la commande d'impression suivante comme parties imprimantes, étant tout d'abord placés
dans un état imprimant et, ensuite, les points ou éléments d'image, nécessaires par
rapport à la commande d'impression effectuée comme parties non imprimantes, étant
placés dans un état non imprimant.
7. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que, lors de la détermination de la succession suivant laquelle les commandes d'impression
individuelles sont effectuées successivement, on effectue, de façon continue, une
surveillance de façon à savoir si, entre au moins une paire de commandes d'impression,
une autre commande d'impression peut être introduite à court terme, un dégagement
pour de telles commandes d'impression étant effectué, dont les contenus d'image ou
les grandeurs pouvant être dérivées des contenus d'image se trouvent à l'intérieur
de limites déterminées.
8. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la succession suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont effectuées
l'une après l'autre est déterminée de sorte que le nombre des étapes de travail nécessaires
pour modifier au moins un cliché en un cliché suivant est minimal (optimal).
9. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la succession suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont effectuées
l'une après l'autre est déterminée de sorte que le temps nécessaire pour modifier
au moins un cliché en un cliché suivant est minimal (optimal).
10. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la succession suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont effectuées
l'une après l'autre est déterminée de sorte que le temps pour modifier le profil d'encrage
et/ou le gradient d'épaisseur de couche dans l'unité d'encrage d'une machine d'impression
effectuant la commande d'impression, lors du changement d'au moins un cliché en un
cliché suivant, est minimal (optimal).
11. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la succession suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont effectuées
l'une après l'autre est déterminée de sorte que le nombre des tours de machine d'une
machine d'impression effectuant les commandes d'impression pour modifier le profil
d'encrage et/ou le gradient d'épaisseur de couche dans l'unité d'encrage, lors du
changement d'au moins un cliché en un cliché suivant, est minimal (optimal).
12. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que des données de réglage servant de façon supplémentaire au fonctionnement de la machine
d'impression effectuant les commandes d'impression sont dérivées des contenus d'image
des commandes d'impression individuelles, et en ce que la succession suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont effectuées
l'une après l'autre est déterminée de sorte que le temps de réglage nécessaire pour
changer au moins une commande d'impression en une commande d'impression suivante est
minimal (optimal).
13. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que des données de réglage servant de façon supplémentaire au fonctionnement de la machine
d'impression effectuant les commandes d'impression sont dérivées des contenus d'image
des commandes d'impression individuelles, et en ce que la succession suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont effectuées
l'une après l'autre est déterminée de sorte que le nombre des étapes de travail nécessaires
pour changer au moins une commande d'impression en une commande d'impression suivante
est minimal (optimal).
14. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la succession suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont effectuées
l'une après l'autre est déterminée de sorte que l'énergie nécessaire pour modifier
au moins un cliché en un cliché suivant est minimale (optimale).
15. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que, lors de la détermination de la succession suivant laquelle les commandes d'impression
individuelles sont effectuées l'une après l'autre, la qualité devant être atteinte
dans la commande d'impression respective est prise en compte.
16. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que, pour déterminer la succession suivant laquelle les commandes d'impression individuelles
sont effectuées l'une après l'autre, les contenus d'image appartenant aux commandes
d'impression individuelles sont répartis en classes.
17. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que, pour déterminer la succession suivant laquelle les commandes d'impression individuelles
sont effectuées l'une après l'autre, les commandes d'impression individuelles sont
réparties en classes de qualité.
18. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la succession suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont effectuées
l'une après l'autre est déterminée, toujours, de façon nouvelle, par comparaison des
contenus d'image de tous les contenus d'image suivant la commande d'impression en
cours de réalisation.
19. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le transfert de contenus d'image des commandes d'impression devant être effectuées
à l'intérieur de la succession déterminée est effectué par points ou par éléments
d'image, les points ou éléments d'image dans le contenu d'image différents par rapport
à la commande d'impression effectuée ou au contenu d'image précédemment envoyé étant
excfusivement transmis.
20. Dispositif de traitement de données pour la mise en oeuvre du procédé selon une ou
plusieurs des revendications précédentes, comportant au moins un dispositif de mémoire
pour recevoir deux ou plusieurs contenus d'image (B.1 - B.5) de commandes d'impression
devant être réalisées l'une après l'autre, des données d'au moins une machine d'impression
(GD, D, P, DE) pouvant être amenées au dispositif de mémoire, grâce auxquelles les
commandes d'impression peuvent être réalisées de façon correspondant aux contenus
d'image (B.1- B.5) en un nombre pouvant être présélectionné,
caractérisé en ce que le dispositif de traitement de données (DV) présente un dispositif de calcul, grâce
auquel, pour déterminer la succession suivant laquelle les commandes d'impression
individuelles sont effectuées l'une après l'autre, les contenus d'image (B.1 - B.5)
appartenant aux commandes d'impression individuelles peuvent être comparés les uns
aux autres par paire de façon correspondant au nombre possible combinatoire des appariements,
et les modifications nécessaires lors des changements individuels de commande peuvent
être déterminées à partir des contenus d'image (B.1 - B.5) des commandes d'impression.
21. Dispositif de traitement de données selon la revendication 1,
caractérisé en ce que, par le dispositif de calcul du dispositif de traitement de données, pour des commandes
d'impression polychromes, les contenus d'image des composants colorimétriques respectifs
peuvent être comparés les uns aux autres.
22. Dispositif de traitement de données selon la revendication 20 ou 21,
caractérisé en ce que, par le dispositif de calcul du dispositif de traitement de données, les contenus
d'image des commandes d'impression respectives ou des composants colorimétriques des
commandes d'impression respectives peuvent être comparés les uns aux autres suivant
des éléments d'image.
23. Dispositif de traitement de données selon une des revendications 20 à 22,
caractérisé en ce que, par le dispositif de calcul du dispositif de traitement de données en liaison avec
au moins un dispositif engendrant des clichés agencé à l'intérieur de la machine d'impression,
un cliché d'une commande d'impression effectuée à l'intérieur de la succession déterminée
peut être converti, par points ou par éléments d'image, en le cliché de la commande
d'impression suivante, exclusivement les points ou éléments d'image différents dans
le contenu d'image par rapport à la commande d'impression effectuée pouvant être traités.
24. Dispositif de traitement de données selon la revendication 23,
caractérisé en ce que, par le dispositif de calcul du dispositif de traitement de données en liaison avec
au moins un dispositif engendrant des clichés agencé à l'intérieur de la machine d'impression,
un cliché d'une commande d'impression effectuée à l'intérieur de la succession déterminée
peut être converti, par points ou par éléments d'image, en le cliché de la commande
d'impression suivante, les points ou éléments d'image nécessaires par rapport à la
commande d'impression effectuée comme parties non imprimantes étant tout d'abord placés
dans un état non imprimant et, ensuite, les points ou éléments d'image nécessaires
selon le contenu d'image de la commande d'impression suivante comme parties imprimantes
étant placés dans un état imprimant.
25. Dispositif de traitement de données selon la revendication 23,
caractérisé en ce que, par le dispositif de calcul du dispositif de traitement de données en liaison avec
au moins un dispositif engendrant des clichés agencé à l'intérieur de la machine d'impression,
un cliché d'une commande d'impression réalisée à l'intérieur de la succession déterminée
peut être converti, par points ou par éléments d'image, en le cliché de la commande
d'impression suivante, les points ou éléments d'image nécessaires selon le contenu
d'image de la commande d'impression suivante comme parties imprimantes étant tout
d'abord placés dans un état imprimant et, ensuite, les points ou éléments d'image
nécessaires par rapport à la commande d'impression effectuée comme parties non imprimantes
étant placés dans un état non imprimant.
26. Dispositif de traitement de données selon une des revendications 20 à 25,
caractérisé en ce que, par le dispositif de calcul du dispositif de traitement de données, lors de la détermination
de la succession suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont effectuées
l'une après l'autre, il peut être effectué une surveillance concernant le fait de
savoir si, entre au moins une paire de commandes d'impression, une autre commande
d'impression peut être introduite à court terme, un dégagement pour de telles commandes
d'impression étant effectué, dont les contenus d'image ou les grandeurs pouvant être
dérivées des contenus d'image se trouvent à l'intérieur de limites déterminées.
27. Dispositif de traitement de données selon une des revendications 20 à 26,
caractérisé en ce que, par le dispositif de calcul du dispositif de traitement de données, la succession
suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont réalisées l'une après
l'autre peut être déterminée de sorte que le nombre des étapes de travail nécessaires
pour modifier au moins un cliché en un cliché suivant est minimal (optimal).
28. Dispositif de traitement de données selon une des revendications 20 à 27,
caractérisé en ce que, par le dispositif de calcul du dispositif de traitement de données, la succession
suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont effectuées l'une après
l'autre peut être déterminée de sorte que le temps nécessaire pour modifier au moins
un cliché en un cliché suivant est minimal (optimal).
29. Dispositif de traitement de données selon une des revendications 20 à 28,
caractérisé en ce que, par le dispositif de calcul du dispositif de traitement de données, la succession
suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont effectuées l'une après
l'autre peut être déterminée de sorte que le temps pour modifier le profil d'encrage
et/ou le gradient d'épaisseur de couche dans l'unité d'encrage d'une machine d'impression
réalisant les commandes d'impression lors du changement d'au moins un cliché en un
cliché suivant est minimal (optimal).
30. Dispositif de traitement de données selon une des revendications 20 à 29,
caractérisé en ce que, par le dispositif de calcul du dispositif de traitement de données, la succession
suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont réalisées l'une après
l'autre peut être déterminée de sorte que le nombre des tours de machine d'une machine
d'impression réalisant les commandes d'impression pour modifier le profil d'encrage
et/ou le gradient d'épaisseur de couche dans l'unité d'encrage lors du changement
d'au moins un cliché en un cliché suivant est minimal (optimal).
31. Dispositif de traitement de données selon une des revendications 20 à 30,
caractérisé en ce que, par le dispositif de calcul du dispositif de traitement de données, des données
de réglage servant de façon supplémentaire au fonctionnement de la machine d'impression
réalisant les commandes d'impression peuvent être dérivées des contenus d'image des
commandes d'impression individuelles, et en ce que la succession suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont réalisées
l'une après l'autre peut être déterminée de sorte que le temps de réglage nécessaire
pour changer au moins une commande d'impression en une commande d'impression suivante
est minimal (optimal).
32. Dispositif de traitement de données selon une des revendications 20 à 31,
caractérisé en ce que, par le dispositif de calcul du dispositif de traitement de données, des données
de réglage servant de façon supplémentaire au fonctionnement de la machine d'impression
réalisant les commandes d'impression peuvent être dérivées des contenus d'image des
commandes d'impression individuelles, et en ce que la succession suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont réalisées
l'une après l'autre peut être déterminée de sorte que le nombre des étapes de travail
nécessaires pour changer au moins une commande d'impression en une commande d'impression
suivante est minimal (optimal).
33. Dispositif de traitement de données selon une des revendications 20 à 32,
caractérisé en ce que, par le dispositif de calcul du dispositif de traitement de données, la succession
suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont réalisées l'une après
l'autre peut être déterminée de sorte que l'énergie nécessaire pour modifier au moins
un cliché en un cliché suivant est minimale (optimale).
34. Dispositif de traitement de données selon une des revendications 20 à 33,
caractérisé en ce que, par le dispositif de calcul du dispositif de traitement de données, lors de la détermination
de la succession suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont réalisées
l'une après l'autre, la qualité devant être obtenue dans la commande d'impression
respective peut être prise en compte.
35. Dispositif de traitement de données selon une des revendications 20 à 34,
caractérisé en ce que, par le dispositif de calcul du dispositif de traitement de données, pour déterminer
la succession suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont réalisées
l'une après l'autre, les contenus d'image appartenant aux commandes d'impression individuelles
peuvent être répartis en classes.
36. Dispositif de traitement de données selon une des revendications 20 à 35,
caractérisé en ce que, par le dispositif de calcul du dispositif de traitement de données, pour déterminer
la succession suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont réalisées
l'une après l'autre, les données d'image peuvent être amenées aux commandes d'impression
individuelles de façon répartie en classes de qualité.
37. Dispositif de traitement de données selon une des revendications 20 à 36,
caractérisé en ce que, par le dispositif de calcul du dispositif de traitement de données, la succession
suivant laquelle les commandes d'impression individuelles sont réalisées l'une après
l'autre peut être déterminée, toujours, de façon nouvelle, par comparaison des contenus
d'image de tous les contenus d'image suivant la commande d'impression en cours de
réalisation.
38. Dispositif de traitement de données selon une des revendications 20 à 37,
caractérisé en ce que, par le dispositif de calcul du dispositif de traitement d'image, le transfert de
contenus d'image des commandes d'impression devant être réalisées à l'intérieur de
la succession déterminée peut être effectué par points ou par éléments d'image, les
points ou éléments d'image différents dans le contenu d'image par rapport à la commande
d'impression réalisée ou au contenu d'image précédemment envoyé peuvent être exclusivement
transmis.
39. Dispositif de traitement de données selon une des revendications 20 à 38,
caractérisé en ce que, au dispositif de traitement de données, il est associé un dispositif d'entrée grâce
auquel des données supplémentaires appartenant aux contenus d'image ou aux commandes
d'impression peuvent être entrées.
40. Dispositif d'impression selon une des revendications précédentes, comportant au moins
un dispositif engendrant des clichés, ainsi qu'un dispositif de mémoire disposé en
amont de celui-ci pour recevoir des données d'image dans une succession donnée de
commandes d'impression devant être réalisées l'une après l'autre,
caractérisé en ce que, par le dispositif engendrant des clichés, un cliché peut être placé, par points
ou par éléments d'image, d'un état imprimant dans un état non imprimant et d'un état
non imprimant dans un état imprimant.
41. Dispositif d'impression selon la revendication 40,
caractérisé en ce que, par le dispositif engendrant des clichés, un cliché d'une commande d'impression
réalisée à l'intérieur de la succession déterminée peut être converti, par points
ou par éléments d'image, en le cliché de la commande d'impression suivante, exclusivement
les points ou éléments d'image différents dans le contenu d'image par rapport à la
commande d'impression réalisée pouvant être traités.
42. Dispositif d'impression selon la revendication 41,
caractérisé en ce que, par le dispositif engendrant des clichés, un cliché d'une commande d'impression
réalisée à l'intérieur de la succession déterminée peut être converti, par points
ou par éléments d'image, en le cliché de la commande d'impression suivante, les points
ou éléments d'image nécessaires par rapport à la commande d'impression réalisée comme
parties non imprimantes étant tout d'abord placés dans un état non imprimant et, ensuite,
les points ou éléments d'image nécessaires selon le contenu d'image de la commande
d'impression suivante comme parties imprimantes étant placés dans un état imprimant.
43. Dispositif d'impression selon la revendication 41,
caractérisé en ce que, par le dispositif engendrant des clichés, un cliché d'une commande d'impression
réalisée à l'intérieur de la succession déterminée peut être converti, par points
ou par éléments d'image, en le cliché de la commande d'impression suivante, les points
ou éléments d'image nécessaires selon le contenu d'image de la commande d'impression
suivante comme parties imprimantes étant tout d'abord placés dans un état imprimant
et, ensuite, les points ou éléments d'image nécessaires par rapport à la commande
d'impression réalisée comme parties non imprimantes étant placés dans un état non
imprimant.