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(11) |
EP 0 824 174 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.12.2002 Patentblatt 2002/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.06.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04G 21/20 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Mörtel auf die Unterseite eines Bausteins
Method and arrangement for applying mortar to the underside of a building-stone
Méthode et dispositif d'application de mortier sur la surface inférieure d'une brique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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RO |
| (30) |
Priorität: |
14.08.1996 DE 19632844 12.03.1997 DE 29704499 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.02.1998 Patentblatt 1998/08 |
| (73) |
Patentinhaber: GREISEL-BAUSTOFF-GmbH |
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D-94496 Ortenburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Greisel, Franz Xaver
94496 Ortenburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Strasser, Wolfgang, Dipl.-Phys et al |
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Patentanwälte
Strohschänk, Uri, Strasser & Englaender
Innere Wiener Strasse 8 81667 München 81667 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 018 970 FR-A- 2 358 529 US-A- 4 010 203
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DE-C- 76 029 US-A- 2 564 492
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbringen von Mörtel auf die Unterseite
eines zu vermauernden Bausteins gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 sowie eine Vorrichtung
zum Durchführen dieses Verfahrens.
[0002] Beim Mauern ist es nach wie vor üblich, den Mörtel insbesondere für die Lagerfugen
von Hand auf die Oberseite des bereits errichteten Mauerwerks aufzutragen und dann
die nächste Bausteinlage auf das so vorbereitete Mörtelbett aufzusetzen. Dies gilt
auch dann, wenn beispielsweise aus Porenbeton gefertigte sogenannte Plansteine mit
Hilfe von Dünnbettmörtel, der häufig auch als " Kleber " bezeichnet wird, verlegt
werden.
[0003] Das bisher üblicherweise dem Aufsetzen der nächsten Bausteinlage vorausgehende Aufbringen
und Verteilen des Mörtels bzw. Dünnbettmörtels erfordert ein hohes Maß an Erfahrung
und Geschicklichkeit, um eine ganze Reihe von Schwierigkeiten zu überwinden.
[0004] So muß beispielsweise eine relativ genau dosierte Menge von Mörtel auf die Mauerwerksoberseite
aufgebracht und mit sehr guter Gleichmäßigkeit über einen Abschnitt verteilt werden,
dessen Länge in hohem Maße von den augenblicklich herrschenden Bedingungen abhängt.
Wird z.B. relativ wasserarmer Mörtel über ein zu langes Mauerstück verteilt, das momentan
starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, so kann während der Zeit, die das nachfolgende
Aufsetzen der Bausteinlage erfordert, in dem Teilabschnitt, in dem die letzten Bausteine
aufgesetzt werden sollen, der Mörtel bereits so weit eingetrocknet sein, daß eine
ordnungsgemäße Bindewirkung nicht mehr gewährleistet ist und das alte Material abgekratzt
und durch frischen Mörtel ersetzt werden muß. Entsprechendes gilt auch bei einer Verarbeitung
von Mörtel bei Temperaturen unter 0°C, bei denen ein zu langer Zeitraum zwischen dem
Auftragen des Mörtels und dem Aufsetzen eines Bausteins zum Einfrieren des Mörtels
führen kann.
[0005] Auch wird die zunächst aufgetragene Mörtelschicht durch das Gewicht des aufgesetzten
Bausteins und die zur Erzielung einer gleichmäßigen Dicke der Lagerfuge auszuübende
Anpreßkraft in horizontaler Richtung auseinander gedrückt. Wurde zu viel Mörtel aufgetragen,
so führt dies dazu, daß die Mörtelmasse aus den Lagerfugen herausquillt und an den
Mauerflächen nach unten läuft, was eine nachträgliche Reinigung erforderlich macht.
Wurde zu wenig Mörtel aufgebracht, sind eine vollständige Bedeckung der Steinflächen
und eine ordnungsgemäße Klebewirkung nicht gewährleistet.
[0006] Besitzen die zu vermauernden Bausteine keine geschlossene Oberseite oder sind an
ihren Stoßflächen ungleichmäßige Fugen oder Eingriffstaschen vorhanden, die das Ergreifen
des Bausteins mit Hilfe von Griffmulden ermöglichen sollen, so fällt beim manuellen
Aufbringen von Mörtel eine relativ große Menge von Material in diese vertikalen Spalten,
so daß der Mörtelverbrauch unnötig groß ist, wenn nicht mit großer Sorgfalt gearbeitet
wird. Letztere ist aber auch für einen geübten Mauer mit einem erhöhten Zeitaufwand
verbunden.
[0007] Um diese Schwierigkeiten insbesondere hinsichtlich des Mörtelverbrauchs zu vermindern,
wurde daher bereits ein Verfahren zum Mörtelauftrag auf Bausteine vorgeschlagen (DE-OS
42 26 795), bei dem der Mauerstein mit seiner im Mauerwerk die Unterseite bildenden
Fläche auf ein sogenanntes Dosiergitter aufgesetzt und gemeinsam mit diesem gegen
die Oberfläche des in einer Wanne bereitgestellten Mörtelvorrates gedrückt wird. Dabei
tritt Mörtelmasse durch die offenen Maschen des Dosiergitters hindurch und bleibt
an der Baustein-Unterseite haften. Das Dosiergitter soll dabei sicherstellen, daß
die am Baustein anhaftende Mörtelschicht eine in etwa gleichmäßige Dicke besitzt,
die sich dann, wenn der Baustein auf das bereits fertiggestellte Mauerwerk aufgesetzt
wird, dadurch weiter vergleichmäßigt, daß sich die Mörtelmasse in die wegen der abschirmenden
Wirkung der Gitterstäbe des Dosiergitters zunächst nicht mit Mörtel bedeckten Flächenbereiche
der Baustein-Unterseite hinein verteilt.
[0008] Da bei diesem bekannten Verfahren die Menge des an der Baustein-Unterseite haftenden
Mörtels sehr stark sowohl von der Oberflächenbeschaffenheit des Bausteins als auch
der Konsistenz des Mörtels abhängig ist, und diese Parameter von Fall zu Fall stark
variieren können, hängt die sich tatsächlich ergebende Mörtelschichtdicke nach wie
vor weitgehend von der Geschicklichkeit der diese bekannte Vorrichtung betätigenden
Bedienungsperson und insbesondere der Kraft ab, mit der diese das Dosiergitter mit
aufgesetztem Mauerstein gegen die Mörtelvorrats-Oberfläche drückt. Diese Andrückkraft
kann nicht an eine gegebene Situation durch einmalige Einstellung angepaßt werden,
sondern muß bei jedem einzelnen Andrückvorgang erneut innerhalb relativ enger Grenzen
gehalten werden. Auch ist das einzelne Aufsetzen der Mauersteine auf das Dosiergitter
und das mit definierter Kraft erfolgende Andrücken dieser Einheit gegen die Mörtelvorrats-Oberfläche
ein relativ zeitaufwendiger Vorgang.
[0009] Somit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 genannten Art so weiterzubilden und zu seiner Durchführung geeignete
Vorrichtungen anzugeben, daß Bausteine und insbesondere aus Porenbeton hergestellte
Plansteine ohne große Geschicklichkeitsanforderungen schnell in einer Weise mit Mörtel
versehen werden können, die materialsparend ist und zu einwandfreien, den bautechnischen
Vorschriften voll genügenden Mauerwerken führt.
[0010] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung die in den Ansprüchen 1 bzw. 9 und
10 zusammengefaßten Merkmale vor.
[0011] Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird erreicht, daß auf die Unterseite der Bausteine
selbsttätig und somit unter permanent gleichbleibenden Bedingungen eine Mörtelschicht
aufgebracht wird, wobei die hierfür erforderlichen Parameter nur zu Beginn eines längeren
zum Aufbringen von Mörtel vieler Bausteine dienenden Arbeitsablaufes an die Mörtelkonsistenz
und Umwelteinflüsse, wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit usw. angepaßt werden müssen,
nach Durchführung dieses Anpaßvorgangs aber über einen langen Zeitraum hinweg konstant
bleiben können, ohne daß die Bedienungsperson für jeden Aufbringvorgang erneut Anpassungen
durchführen oder persönliche Erfahrungswerte zum Einsatz bringen muß.
[0012] Die mechanischen Vorrichtungen, mit deren Hilfe der Mörtel aus dem Vorrat heraus
nach oben und gegen die Unterseite des Bausteins so gefördert wird, daß er an dieser
anhaftet, lassen sich auf einfache Weise so ausbilden, daß sie gleichmäßig und zuverlässig
arbeiten und ein Stein nach dem anderen mit der erforderlichen Mörtelschicht versehen
wird.
[0013] Versuche mit nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitenden Vorrichtungen, haben
gezeigt, daß sich bei einer Dünnbettmörtelauftragung auf Plansteine eine Mörteleinsparung
von bis zu 40 % gegenüber dem herkömmlichen Auftragverfahren von Hand sowie eine vergleichbare
Zeitersparnis erzielen lassen.
[0014] Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist, daß der Baustein nach
dem Aufbringen des Mörtels nicht mehr gedreht oder gewendet werden muß. Er kann seine
räumliche Orientierung vom Aufbringen des Mörtels bis zum Aufsetzen auf das Mauerwerk
zumindest in der Weise beibehalten, daß seine mit Mörtel versehene Unterseite ständig
unten bleibt.
[0015] Diese und weitere Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens sowie der zu seiner Durchführung
vorgesehenen Vorrichtungen sind in den Unteransprüchen niedergelegt.
[0016] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugname
auf die Zeichnung beschrieben; in dieser zeigen:
- Figur 1
- eine Seitenansicht einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
- Figur 2
- eine Stirnansicht der Vorrichtung aus Figur 1 mit angesetzeter Mörtelmischvorrichtung
- Figur 3
- eine Draufsicht auf die Vorrichtung aus Figur 2 und
- Figur 4
- eine Stirnansicht einer an die Mörtel-Auftragsvorrichtung aus den Figuren 1 bis 3
ansetzbaren Vorrichtung für den vertikalen Weitertransport von Bausteinen auf deren
Unterseite Mörtel aufgetragen worden ist.
[0017] Die in den Figuren 1 bis 3 gezeigte Vorrichtung zum Auftragen von Mörtel auf die
Unterseite eines Bausteins 2 ist auf einem tischartigen, auf vier Rädern 3 fahrbaren
Rahmengestell 4 montiert, das im wesentlichen von verschweißten Metallprofilen beziehungsweise
-rohren gebildet wird, die vier vertikale Tragstützen 5, zwei obere Längsholme 7;
zwei obere Querholme 8 sowie vier untere Verbindungsholme umfassen. Die Räder 3 sind
als Schwenkräder ausgebildet (nicht dargestellt), von denen wenigstens eines feststellbar
ist.
[0018] An den einander zugewandten Innenseiten der Längsholme 7 sind in dem in den Figuren
1 und 3 linken Steinzuführungsbereich mehrere Tragwalzen 10 drehbar gelagert, von
denen die ganz links befindliche antreibbar ist, wie dies unten noch genauer erläutert
wird, während die übrigen freilaufend sind. In dem in den Figuren 1 und 3 rechten
Bereich weist der Längsholm 7 eine Reihe von Trag- und Führungsrollen 12 auf, denen
in Querrichtung weitere Trag- und Führungsrollen 12' gegenüberliegen, die freilaufend
an einer Führungsschiene 13 gelagert sind, die sich nahezu über die gesamte Länge
des Rahmengestells 4 erstreckt und in Querrichtung verstellbar ist, wie dies durch
den Doppelpfeil V in Figur 3 angedeutet ist, um eine Anpassung des Abstandes der Trag-
und Führungsrollen 12, 12' an unterschiedliche Bausteingrößen zu ermöglichen.
[0019] Zwischen die beiden Längsholme 7 ist eine oben offene, für Reinigungszwecke an Handgriffen
15 herausnehmbare Mörtelwanne 16 eingehängt, in die der fertig angerührte Dünnbettmörtel
über einen seitlich angesetzten Füllstutzen 17 eingefüllt werden kann, so daß sich
in der Wanne während des Betriebes ein Mörtelvorrat befindet.
[0020] In diesen Mörtelvorrat taucht eine Beschichtungswalze 22 ein, deren Mantel 23 aus
einem durch den Mörtel gut benetzbaren, elastischen Material, beispielsweise Gummi
besteht und zur Verbesserung der Mörtelhaftung mit Noppen oder ähnlichen Unebenheiten
(nicht dargestellt) versehen sein kann.
[0021] Die Beschichtungswalze 22 ist mit Hilfe von Achsstummeln 25 (siehe Figur 1), die
sich durch von oben her in die ebenen Wände der Wanne 16 eingeschnittene Schlitze
(nicht dargestellt) nach außen erstrecken, in zwei am Rahmengestell 4 montierten Lagerböcken
gelagert und wird von einem Elektromotor 27 mit Winkelgetriebe für eine Drehung in
Richtung des Pfeiles R angetrieben.
[0022] Durch diese Drehbewegung fördert die Beschichtungswalze eine Mörtelschicht aus dem
Vorrat nach oben in eine Mörtelauftragszone, in der sie die an ihr haftende Mörtelschicht
gegen die Unterseite eines auf den Tragwalzen 10 und den Trag- und Führungsrollen
12, 12' oben über sie in Richtung des Pfeiles F hinweg bewegten Bausteins 2 so andrückt,
daß sie sich vom Mantel 23 löst und am Baustein 2 haften bleibt. Um die Dicke der
an der Unterseite des Bausteins 2 haftenden Mörtelschicht in Abhängigkeit von der
Beschaffenheit der Baustein-Oberfläche und der Mörtelkonsistenz einstellen zu können,
sind die Lagerböcke in vertikaler Richtung verstellbar (nicht dargestellt).
[0023] Entsprechendes gilt auch für eine in Bewegungsrichtung F des Bausteins 2 hinter der
Beschichtungswalze 22 im Inneren der Wanne 16 angeordnete Rakel, die zur Nachbearbeitung
der an der Unterseite des Bausteins 2 haftenden Mörtelschicht dient und beispielsweise
als Zahnspachtel ausgebildet sein kann. Durch die Positionierung der Rakel in der
Mörtelwanne 16 wird erreicht, daß überschüssiger Mörtel, der von der Unterseite des
Bausteins 2 abgerakelt wird, in den Vorrat zurückfällt und, ohne den Arbeitsbereich
zu verschmutzen, zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung steht. Ein in der Draufsicht
der Figur 3 deutlich erkennbares Siebgitter 30 hält dabei gröbere Bestandteile zurück.
[0024] Die Rakel und die Beschichtungswalze 22 besitzen eine geringere Breite als die mit
Mörtel zu versehenden Bausteine 2, so daß an deren Unterseite entlang beider Längskanten
ein Randstreifen mörtelfrei bleibt. Dies bietet eine Reihe von Vorteilen: Zum einen
liegen die Bausteine 2 bei ihrer Bewegung durch die erfindungsgemäße Vorrichtung und
gegebenenfalls auch beim Weitertransport mit diesen Randstreifen auf den betreffenden
Trag- und Führungswalzen 12 oder ähnlichen Einrichtungen auf, ohne daß diese durch
Mörtel verschmutzt werden.
[0025] Zum anderen kann die an der Unterseite der Bausteine 2 haftende Mörtelschicht beim
Aufsetzen der Bausteine auf bereits vorhandenes Mauerwerk in diese Randstreifen hinein
ausweichen, ohne daß die Gefahr eines Austretens aus der Mauerfuge und eines Herunterlaufens
von überschüssigem Mörtel an den Mauerflächen besteht. Gleichzeitig wird die durch
die DIN-Normen geforderte gleichmäßige Bedeckung der Bausteinunterseite durch Mörtel
im fertiggestellten Mauerwerk sichergestellt.
[0026] Wenn mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung Bausteine mit sehr unterschiedlichen Breiten
verarbeitet werden sollen, ist es zweckmäßig, Beschichtungswalzen und Rakel mit verschiedenen,
zum jeweiligen Bausteinmaß passenden Abmessungen einzusetzen. Der Abstand der Reihen
von Trag- und Führungswalzen 12, 12' ist, wie bereits erwähnt, ohnehin für diesen
Zweck verstellbar.
[0027] Auf dem Achsstummel 25, der dem Antriebsmotor 27 gegenüberliegt (siene Figur 1) ist
eine Riemenscheibe 34 drehfest montiert, die über einen Riemen 35 und eine weitere
Riemenscheibe 36 zwei Riemenantriebe 37, 38 antreibt, von denen das eine zum Antrieb
der bereits erwähnten, ganz links außen liegenden Tragwalze 10 dient, während das
andere eine erste Bürstenwalze 39 antreibt, die in Bewegungsrichtung F des Bausteins
2 vor der Mörtelwanne 16 zwischen den beiden Längsholmen 7 so gelagert ist, daß sie
bürstend auf die Unterseite der über sie hinweg geführten Bausteine 2 einwirkt und
von losem Schmutz und Staub befreit. Durch die Anordnung dieser Bürstenwalze 39 vor
der Mörtelwanne 16 ist dafür gesorgt, daß vom Baustein 2 abgebürstetes Material nicht
in den Mörtelvorrat fällt.
[0028] Ein weiterer Riemenantrieb 40, das ebenfalls von der Riemenscheibe angetrieben wird,
treibt eine zweite Bürstenwalze 41 an, die an einem auf der Oberseite des Rahmengestells
4 montierten Tragrahmen 42 höhenverstellbar so gelagert ist, daß sie die Oberseite
von in Richtung des Pfeiles F unter ihr hindurchgeführten Bausteinen 2 säubert. Die
Höhenverstellbarkeit dieser zweiten Bürstenwalze 41 dient ebenfalls zur Anpassung
an unterschiedliche Bausteinabmessungen.
[0029] Über der Mörtelauftragszone ist auf der Oberseite des Rahmengestells 4 ein weiterer
Tragrahmen 45 montiert, an dem zwei jeweils von einem Elektromotor 47, 47' angetriebene
Reibradpaare 48, 48' um senkrecht zur Förderrichtung F des Bausteins 2 verlaufende
Achsen kippbar gelagert sind, wie dies in Figur 1 durch einerseits durchgezogene und
andererseits gestrichelte Linien dargestellt ist. Diese Verkippbarkeit der Reibräder
48, 48' dient zur Anpassung an unterschiedliche Steinhöhen. In der in der Figur 1
mit gestrichelten Linien dargestellten, für die Förderung eines vergleichsweise niederen
Bausteins 2 dienenden Arbeitsstellung drücken die Reibräder 48, 48' mit ihrer Gummiummantelung
auf die Oberseite des Bausteins 2 und bewegen ihn durch eine entsprechende Drehung
in Richtung des Pfeiles F. Die Reibräder 48, 48' sind dabei so positioniert, daß ein
in Figur 1 von links her auf die Tragwalzen 10 aufgesetzter und durch die angetriebene
Walze genügend weit zum linken Reibradpaar 48 hin vorgeschobener Baustein 2 von diesem
Reibrad ergriffen und dann selbsttätig zwischen den Bürstenwalzen 39, 41 hindurchgezogen
und über die Mörtelauftragszone hinweggeführt wird. Im Laufe dieser Bewegung tritt
dann das in den Figuren 1 und 3 rechte Reibradpaar 48' mit der Steinoberseite in Eingriff
und übernimmt den Weitertransport des Steins auch dann, wenn das in diesen Figuren
linke Reibradpaar 48 nicht mehr auf seiner Oberseite aufliegt. Auf diese Weise wird
ein vom linken Ende der in den Figuren 1 und 3 gezeigten Vorrichtung her zugeführter
und zunächst von Hand vorgeschobener Baustein auf den freilaufenden Tragwalzen 10
und den freilaufenden Tragund Führungsrollen 12, 12' selbsttätig so weit gefördert,
bis er das in diesen Figuren rechte Ende der Anordnung erreicht hat. Dort kann er
dann entweder von Hand abgenommen oder durch eine nachgeordnete Fördereinrichtung
weiterbewegt werden, wie dies unter Bezugnahme auf die Figur 4 noch genauer erläutert
wird. Anstelle der oder zusätzlich zu den von oben her mit der Oberseite des Bausteins
2 in Eingriff tretenden Reibradpaaren 48, 48' können auch an den Seitenflächen angreifende
Reibräder vorgesehen sein oder der Baustein kann mit Hilfe eines in Richtung des Pfeiles
F hin und her fahrbaren Schlittens über die Mörtelauftragzone und die nachfolgende
Rakel hinweg bewegt werden.
[0030] Die Verwendung von von oben gegen die Oberseite des Bausteins 2 drückenden Reibrädern
48, 48' ist aber bevorzugt, weil durch sie der Baustein 2 daran gehindert wird, der
Kraft auszuweichen, mit der die Beschichtungswalze 22 den von ihr mitgenommenen Mörtel
gegen seine Unterseite 1 andrückt.
[0031] An dem in den Figuren 1 und 3 rechten Ende des Längsholmes 7 sowie der Führungsschiene
13 ist jeweils eine Verlängerungsschiene 50 so angelenkt, daß sie um eine Schwenkachse
51 aus einer horizontalen, in den Figuren 1 und 3 mit gestrichelten Linien dargestellten
Stellung, in der sie mit Hilfe von an ihnen freilaufend montierten Trag- und Führungsrollen
52, 52' die Bewegungsbahn für die Bausteine 2 verlängern, in eine in etwa vertikale,
in Figur 1 mit durchgezogenen Linien wiedergegeben Stellung geschwenkt werden können.
[0032] Der Abstand der an den Verlängerungsschienen 50 am weitesten links montierten Trag-
und Führungsrollen 52' von der Schwenkachse 51 ist so groß gewählt, daß die Rollen
52' in der hochgeschwenkten Stellung so weit über den Trag- und Führungsrollen 12,
12' des Längsholmes 7 beziehungsweise der Führungsschiene 13 liegen, daß auch die
größten mit der beschriebenen Vorrichtung mit Mörtel versehbaren Bausteine 2 sich
frei unter ihnen hindurch bewegen können.
[0033] Die Verlängerungsschienen 50 werden in die hochgeschwenkte Stellung gebracht, wenn
die Mörtelauftragsvorrichtung mit einer an sie anschließenden Transporteinrichtung
betrieben wird, wie dies im folgenden unter Bezugname auf die Figuren 4 und 5 noch
genauer erläutert wird. Kommt keine solche Transportvorrichtung zum Einsatz, so werden
die Verlängerungsschienen 50 nach unten geklappt, damit sich die in Richtung des Pfeiles
F transportierten Bausteine 2 bis über die rechte Tragstütze 5 hinaus nach rechts
bewegen können. Auf diese Weise ist es möglich, daß sich bis zu drei Bausteinen 2
gleichzeitig auf der Mörtelauftragsvorrichtung befinden.
[0034] In Figur 1 ist in der Mörtelwanne 16 unter der Beschichtungswalze 22 eine zu dieser
achsparallel angeordnete Rührwalze 55 angedeutet, deren Drehbewegung durch (nicht
dargestellt) Einrichtungen mit der Rotation der Beschichtungswalze 22 gekoppelt ist.
Diese Rührwalze 55 dient dazu ein Sedimentieren des in der Wanne 16 befindlichen Mörtelvorrates
zu verhindern.
[0035] Die beschriebenen Elektromotoren 27 und 47, 47' werden über ein gemeinsames Anschlußkabel
(nicht dargestellt) mit elektrischer Energie versorgt, das zu einem Anschlußkasten
56 führt, vom ausgehend die weiteren Verbindungsleitungen zu den einzelnen Verbrauchern
verlegt sind
[0036] Da der bei der beschriebenen Mörtelauftragsvorrichtung zum Einsatz kommende Dünnbettmörtel
im Handel nicht fertig erhältlich ist, muß das handelsübliche Mörtelpulver mit Wasser
angerührt und soweit vermischt werden, bis die zur Verarbeitung erforderliche Viskosität
erreicht ist .
[0037] Um diesen Verdünnungs- und Mischvorgang zu automatisieren, kann, wie in Figur 2 gezeigt,
an die Vorrichtung zum Aufbringen von Mörtel auf die Unterseite von Bausteinen eine
Mischvorrichtung 70 angesetzt werden, die im wesentlichen aus einem tonnenartigen,
im Betrieb feststehenden Behälter 72 mit obenliegender Einfüllöffnung 73 und einer
im Behälterboden 74 vorgesehenen Entleerungsöffnung, einem diese Entleerungsöffnung
verschließenden Absperrorgan 77, das zur Mörtelentnahme geöffnet werden kann, und
einer durch eine Antriebsvorrichtung 79 angetriebene Rühreinrichtung zum Durchmischen
des Behälterinhalts besteht.
[0038] Diese Rühreinrichtung umfaßt eine vertikal angeordnete Rührwelle 81, deren unteres
Ende unmittelbar über dem Boden 74 des Behälters 72 Rührflügel 83 trägt, und deren
oberes Ende über ein Winkelgetriebe 87 von einem Elektromotor 92 angetrieben wird.
[0039] Außerhalb der Unterseite des Behälterbodens 74 ist an diesem das Absperrorgan 77
so montiert, daß es von Hand betätigbar ist, um die Entleerungsöffnung im Behälterboden
74 zu verschließen beziehungsweise zu öffnen. An das Absperrorgan 77 schließt sich
ein nach unten gerichtetes, gegen die Vertikale leicht geneigtes Auslaßrohr 94 an,
das in den Füllstutzen 17 mündet.
[0040] Um die hierfür erforderliche Höhe zu erhalten, ist die Mischvorrichtung 70 an der
Mörtelauftragsvorrichtung so eingehängt, wie dies in Figur 2 gezeigt ist.
[0041] Alternativ hierzu kann die Mischvorrichtung 70 auch über eigene Füße, die mit entsprechenden
Rollen versehen sind, unmittelbar auf dem Boden stehen. In diesem Fall wird dann im
Betrieb die Mischvorrichtung 70 durch eine geeignete Verriegelungsvorrichtung in lösbarer
Weise fest mit dem Rahmen der-Vorrichtung zum Aufbringen von Mörtel verbunden.
[0042] Das Absperrorgan 77 mit dem angesetzten Auslaßrohr 94 kann an der Unterseite des
Behälterbodens 74 in schwenkbarer Weise befestigt sein, um bei der Montage der Mischvorrichtung
das Auslaßrohr 94 leichter in den Füllstutzen 17 einführen zu können.
[0043] Im Betrieb werden zunächst in den oben offenen Behälter 72 die erforderlichen Mengen
an Wasser und Dünnbettmörtel-Pulver eingefüllt, wobei das Absperrorgan 77 geschlossen
ist. Dieses Einfüllen kann nach und nach geschehen, während der Elektro Motor 92 bereits
läuft und über das Winkelgetriebe 87 die Rührwelle 81 für eine Drehung antreibt, so
daß die Rührflügel 83 den Behälterinhalt gleichmäßig durchmischen.
[0044] Hat eine ausreichende Menge von durchmischtem Dünnbettmörtel die erforderliche Viskosität
erreicht, so wird das Absperrorgan 77, das von einem Schieber oder einer Klappe gebildet
werden kann, geöffnet, so daß der fertig durchgemischte Dünnbettmörtel in die Mörtelwanne
16 fließt.
[0045] Der Behälter 72 kann beispielsweise ein Fassungsvermögen von ca. 30 Liter besitzen.
[0046] Der Elektromotor kann mit einer solchen Geschwindigkeit laufen, daß für die Rührwelle
81 eine Drehgeschwindigkeit von ungefähr 200 bis 600 Umdrehungen pro Minute erreicht
wird.
[0047] Wenn die erste in der Mischvorrichtung 20 fertig angerührte Dünnbettmörtel-Charge
in die Mörtelwanne 16 eingelassen worden ist und dort nach und nach verarbeitet wird,
kann bei geschlossenem Absperrorgan 77 bereits die nächste Mörtelcharge in der Mischvorrichtung
70 vorbereitet werden, so daß die gesamte Anordnung kontinuierlich betrieben wird.
Auch wenn die Verarbeitung einer in die Mörtelwanne 16 abgelassenen vorausgehenden
Mörtelcharge etwas längere Zeit in Anspruch nimmt, besteht nicht die Gefahr, daß es
im Behälter 72 zu einem Antrocknen von Mörtel kommt, da dieser durch die Rühreinrichtung
ständig in Bewegung gehalten werden kann.
[0048] Wie bereits erwähnt, ist der Behälter 72 so hoch gelagert, daß die aus ihm über das
Absperrorgan 77 und das Auslaßrohr 94 auslaufende Mörtelmischung bequem von oben in
den Füllstutzen 17 der Vorrichtung zum Aufbringen von Mörtel einlaufen kann. Da dieser
Füllstutzen in etwa auf Tischhöhe nach oben offen ist, befinden sich der Behälterboden
vorzugsweise in einer Höhe zwischen 50 und 80 cm über dem Boden.
[0049] Um das Einfüllen von Wasser und Mörtelpulver in den Behälter 72 nicht unnötig zu
erschweren, ist seine Höhe so gewählt, daß sich die Einfüllöffnung nicht höher als
130 cm über dem Boden befindet, wenn der Behälter 72 so, wie in Figur 2 dargestellt,
an der Mörtelauftragsvorrichtung angebracht ist.
[0050] Weiterhin kann ein zusätzlicher Ablaßhahn 93 vorgesehen sein, um angemischten Mörtel
für Sondernzwecke unmittelbar zu entnehmen, ohne daß er in die Mörtelwanne gelangt.
[0051] Somit ermöglicht es die beschriebene Mischvorrichtung, ohne Hand-Zusatzrührgerät
den benötigten Mörtel außerhalb der Mörtelwanne so fertig vorzumischen, daß er direkt
in die Mörtelwanne 16 eingefüllt werden kann. Dabei muß die Antriebseinrichtung 79
von einer Bedienungsperson lediglich ein- und ausgeschaltet werden. Eine ständige
Anwesenheit der Bedienungsperson, wie sie bei einem von Hand gehalten Rührgerät erforderlich
ist, entfällt.
[0052] Die Viskosität des fertigen Dünnbettmörtels kann sehr genau eingestellt werden, ohne
daß es zu einer Verschwendung von Wasser und/oder Mörtelpulver kommt. Dadurch, daß
die Rührvorrichtung praktisch ständig laufen kann, besteht keine Gefahr, daß Mörtel
im Mischbehälter antrocknet und somit verloren geht. Auch wird die Bildung von Klumpen,
wie sie bei der Verwendung von herkömmlichen handgehaltenen Rührgeräten auftritt,
wirksam vermieden.
[0053] In den Figur 4 ist eine als Aufzug dienende Transportvorrichtung 58 dargestellt die
ebenfalls als mit Hilfe von Rädern , von denen wenigstens eines feststellbar ist,
fahrbares Rahmengestell ausgebildet ist, das mit Hilfe einer Verbindungseinrichtung
in lösbarer Weise mit dem Rahmengestell 4 der beschrieben Vorrichtung zum Aufbringen
von Mörtel auf Bausteine in lösbarer Weise, aber während des Betriebs fest, so verbunden
werden kann, daß sich an der Transportvorrichtung 58 drehbar gelagerte Reihen von
Trag- und Führungsrollen 60 in der gleichen Höhe befinden, wie die Trag- und Führungsrollen
12, 12' des Rahmengestells 4 und die von letzteren gebildete Förderstrecke für die
an ihrer Unterseite mit Mörtel versehenen Bausteine 2 geradlinig fortsetzen, wobei
alle Trag- und Führungsrollen 60 der Transportvorrichtung 58 freilaufend gelagert
sind. Ein vom Reibradpaar 48' freigegebener Baustein 2 wird vom jeweils nachfolgenden
Baustein bis in eine Ausgangsposition für den Weitertransport befördert, in der er
mit den beim Aufbringen von Mörtel frei gebliebenen Randstreifen seiner Unterseite
vollständig auf den Trag- und Führungsrollen 60 aufliegt, ohne daß seine mit Mörtel
beschichtete Unterseite mit irgendwelchen anderen Teilen in Berührung kommt. Beim
Erreichen der erwähnten Ausgangsposition betätigt der jeweilige Baustein 2 einen Endlagenschalter,
wodurch die angetriebene Tragwalze10 und die beiden Reibrad-Paare 48, 48' angehalten
werden.
[0054] Ein im Betrieb über das in Figur 1 rechte Ende des Rahmengestells 4 hinaus bewegter
Baustein 2 wird in dieser Ausgangsposition so lange gehalten, bis er von einer der
Hubeinrichtungen 62, die an einer Endloskette 63 in Art eines Paternoster-Aufzuges
in Richtung der Pfeile H umlaufen, übernommen und nach oben befördert wird. Hierdurch
wird zwar der erwähnte Endlagenschalter wieder freigegeben, doch wird das Wiedereinschaltsignal
für die Tragwalze 10 und die Reibradpaare 48, 48' so lange verzögert, bis der von
der Hubeinrichtung 62 übernommene Baustein so weit angehoben ist, daß der nächste
sich vorwärts bewegende Baustein ungehindert in die erwähnte Ausgangsposition gelangen
kann.
[0055] Der von einer der Hubeinrichtungen 62 erfaßte Baustein 2 kann bis über die Höhe einer
Gerüstebene angehoben werden, von der aus er weiterverarbeitet werden soll. Dort wird
der an seiner Unterseite mit Mörtel beschichtete Baustein 2 entweder von Hand abgenommen
und auf das bereits errichtete Mauerwerk aufgesetzt oder mit Hilfe einer entsprechend
ausgebildeten Transportvorrichtung in horizontaler Richtung weiterbefördert.
[0056] Wesentlich ist bei all diesen Transportvorgängen, daß die mit Mörtel beschichtete
Unterseite des Bausteins 2 immer unten bleibt, so daß sie auch dann, wenn kurzzeitige
Unterbrechungen des Fördervorgangs auftreten, sowohl gegen Sonneneinstrahlung als
auch Regen weitestgehend geschützt ist.
1. Verfahren zum Aufbringen von Mörtel, insbesondere Dünnbettmörtel, auf die Unterseite
eines zu vermauernden Bausteins, insbesondere aus Porenbeton, wobei ein Mörtelvorrat
in einem Behälter bereitgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der aufzubringende Mörtel selbsttätig aus dem Vorratsbehälter heraus nach oben in
eine Mörtelauftragszone gefördert und dort auf die Unterseite des über die Mörtelauftragszone
hinwegbewegten Bausteins aufgebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mörtelauftragszone eine Fläche überdeckt, die kleiner als die Fläche der Unterseite
des Bausteins ist und daß der Baustein zum Aufbringen von Mörtel auf zumindest den
größten Teil seiner Unterseite in einer Vorschubbewegung über die Mörtelauftragszone
hinweggeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Baustein bei der Vorschubbewegung in seiner Längsrichtung verschoben wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mörtelauftragszone in Längsrichtung erheblich kürzer und in Querrichtung etwas
schmaler als die Unterseite des Bausteins ist, so daß bei der wegen der Vorschubbewegung
des Bausteins über dessen gesamte Länge erfolgenden Aufbringung von Mörtel auf die
Unterseite des Bausteins entlang der beiden Längskannten dieser Unterseite zwei Randstreifen
mörtelfrei bleiben.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubbewegung des Bausteins mit einer Geschwindigkeit erfolgt, die im Bereich
von 15 m/min bis 20 m/min liegt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dadurch gekennzeichnet, daß der Baustein vor dem Aufbringen des Mörtels zumindest auf seiner Unterseite selbsttätig
von losem Staub und Schmutz gereinigt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilung des auf die Unterseite des Bausteins aufgebrachten Mörtels nachträglich
selbsttätig verändert wird, wobei der Baustein seine Orientierung im Raum zumindest
in der Weise beibehält, daß seine mit Mörtel beschichtete Seite weiterhin nach unten
weist.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Mörtel versehene Baustein selbsttätig so an eine weiterführende Transporteinrichtung
übergeben wird, daß er bei der Übergabe und während des Weitertransports seine Orientierung
im Raum zumindest in der Weise beibehält, daß seine mit Mörtel beschichtete Seite
ständig nach unten weist.
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Pumpe umfaßt, mit deren Hilfe der Mörtel aus dem Vorratsbehälter nach oben
in die Mörtelauftragszone gefördert und dort gegen die Unterseite des Bausteins gespritzt
wird.
10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine rotierende Beschichtungwalze (22) umfaßt, die mit einem Teil ihrer Umfangsfläche
in den Mörtelvorrat eintaucht und mit deren Hilfe der Mörtel nach oben in Mörtelauftragszone
gefördert und dort gegen die Unterseite des Bausteins (2) gedrückt wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Rotationsachse der Beschichtungwalze (22) in etwa senkrecht zur Richtung
(F) der Vorschubbewegung des Bausteins (2) erstreckt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungwalze (22) in etwa zu einem Drittel ihres Durchmessers in den Mörtelvorrat
eintaucht.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungswalze (22) höhenverstellbar gelagert ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung (R) der Beschichtungswalze (22) in der Mörtelauftragszone gleichsinnig
zur Richtung (F) der Vorschubbewegung des Bausteins (2) verläuft.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungswalze (22) einen Mantel (23) aus elastischem Material aufweist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (23) der Beschichtungswalze (22) aus Gummi besteht.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Mörtelvorrat eine Rühreinrichtung vorgesehen ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Rühreinrichtung eine achsparallel zur Beschichtungswalze (22) im Mörtelvorrat
angeordnete Rührwalze (50) umfaßt.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Mörtelauftragszone zwei zueinander parallele, quer zur Richtung (F) der
Vorschubbewegung des Bausteins (2) im Abstand angeordnete Reihen von freilaufenden
Trag- und Förderrollen (12, 12') vorgesehen sind, auf denen der Baustein (2) während
seiner Vorschubbewegung nur mit den Seitenrandbereichen seiner Unterseite aufliegt
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den beiden Reihen von Trag- und Förderrollen (12, 12') verstellbar
ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Baustein (2) zu seiner Vorschubbewegung mit Hilfe von wenigstens einem Reibrad
(48, 48') angetrieben wird.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens eine Reibrad (48, 48') von oben her gegen die Oberseite des Bausteins
(2) andrückbar ist.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Baustein (2) bei seiner Vorschubbewegung über eine hinter der Mörtelauftragszone
angeordnete, gegen seine Unterseite andrückbare Rakel hinwegbewegt wird.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Rakel höhenverstellbar ist.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Baustein (2) bei seiner Vorschubbewegung eine vor der Mörtelauftragszone angeordnete
Reinigungsvorrichtung (39, 41) durchläuft.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsvorrichtung (39, 41) zumindest eine gegen die Unterseite des Bausteins
(2) andrückbare, rotierende Bürstenwalze (39) umfaßt.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf der Steinzuführseite Tragrollen (10) für den mit Mörtel zu beschichtenden
Baustein (2) umfaßt, von denen wenigstens eine für eine Rotation antreibbar ist, um
den Baustein (2) in Richtung der Mörtelauftragszone vorwärts zu bewegen.
28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 26,
dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Mischvorrichtung (70) umfaßt, die folgende Bestandteile aufweist:
- einen tonnenartigen, im Betrieb feststehenden Behälter (72) mit oben liegender Einfüllöffnung
(73) und einer im Behälterboden (74) vorgesehenen Entleerungsöffnung,
- ein die Entleerungsöffnung verschließendes Absperrorgan (77), das zur Mörtelentnahme
geöffnet werden kann, und
- eine durch eine Antriebsvorrichtung (79) angetriebene Rühreinrichtung (81, 83) zum
Durchmischen des Behälterinhalts.
29. Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Rühreinrichtung (81, 83) eine einseitig oberhalb der Oberseite des Behälters
(72) gelagerte Rührwelle (81) umfaßt, die sich im wesentlichen senkrecht nahezu bis
zum Boden (74) des Behälters (72) erstreckt und an ihrem unteren Ende eine Rührflügelanordnung
(83) trägt.
30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (79) außerhalb des Behälters (72) in der Nähe von dessen
Oberseite angeordnet ist.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (79) einem Elektromotor (92) mit einem Ausgangs-Winkelgetriebe
(87) umfaßt.
32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischvorrichtung (70) im Betrieb so hoch gelagert ist, daß sich das Absperrorgan
(77) zwischen 50 cm und 80 cm über dem Boden befindet.
33. Vorrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Behälters (72) so bemessen ist, daß sich im Betrieb die Einfüllöffnung
(73) um nicht mehr als 130 cm über dem Boden befindet.
1. A method of applying mortar, in particular thin-bed mortar, to the underside of a
brick or block to be laid, in particular of porous concrete, wherein a supply of mortar
is prepared in a container, characterised in that the mortar to be applied is conveyed automatically out of the supply container upwardly
into a mortar-application zone and is there applied to the underside of the brick
or block which is moved over the mortar-application zone.
2. A method according to claim 1 characterised in that the mortar-application zone covers an area which is smaller than the area of the
underside of the brick or block and that the brick or block, for applying mortar to
at least the major part of its underside, is moved in an advance movement over the
mortar-application zone.
3. A method according to claim 2 characterised in that in the advance movement the brick or block is displaced in its longitudinal direction.
4. A method according to claim 3 characterised in that the mortar-application zone is considerably shorter in the longitudinal direction
and somewhat narrower in the transverse direction than the underside of the brick
or block so that when mortar is applied to the underside of the brick or block over
the entire length thereof by virtue of the advance movement of the brick or block
two edge strips remain mortar-free along the two longitudinal edges of said underside.
5. A method according to one of claims 2 to 4 characterised in that the advance movement of the brick or block occurs at a speed which is in the range
of 15 m/min to 20 m/min.
6. A method according to one of claims 1 to 5 characterised in that prior to application of the mortar the brick or block is automatically cleaned of
loose dust and dirt at least on its underside.
7. A method according to one of claims 1 to 6 characterised in that the distribution of the mortar applied to the underside of the brick or block is
subsequently automatically altered, wherein the brick or block retains its orientation
in space at least in such a way that its side which is coated with mortar still faces
downwardly.
8. A method according to one of the preceding claims characterised in that the brick or block provided with mortar is automatically transferred to a transport
device for further guiding it, in such a way that in the transfer and during further
transportation thereof it retains its orientation in space at least in such a way
that its side coated with mortar constantly faces downwardly.
9. Apparatus for carrying out the method according to one or more of the preceding claims
characterised in that it includes a pump, by means of which the mortar is conveyed out of the supply container
upwardly into the mortar-application zone and is there sprayed against the underside
of the brick or block.
10. Apparatus for carrying out the method according to one or more of claims 1 to 8 characterised in that it includes a rotating coating roller (22) which dips into the mortar supply with
a part of its peripheral surface and by means of which the mortar is conveyed upwardly
into the mortar-application zone and is there pressed against the underside of the
brick or block (2).
11. Apparatus according to claim 10 characterised in that the axis of rotation of the coating roller (22) extends substantially perpendicularly
to the direction (F) of the advance movement of the brick or block (2).
12. Apparatus according to claim 10 or claim 11 characterised in that the coating roller (22) dips into the supply of mortar approximately as far as a
third of its diameter.
13. Apparatus according to claim 12 characterised in that the coating roller (22) is mounted adjustably in respect of height.
14. Apparatus according to one of claims 10 to 13 characterised in that the direction of rotation (R) of the coating roller (22) in the mortar-application
zone is in the same direction with respect to the direction (F) of the advance movement
of the brick or block (2).
15. Apparatus according to one of claims 10 to 14 characterised in that the coating roller (22) has a casing (23) of elastic material.
16. Apparatus according to claim 15 characterised in that the casing (23) of the coating roller (22) comprises rubber.
17. Apparatus according to one of claims 10 to 16 characterised in that an agitation device is provided in the supply of mortar.
18. Apparatus according to claim 17 characterised in that the agitation device includes an agitation roller (50) arranged in the mortar supply
with its axis parallel to the coating roller (22).
19. Apparatus according to one of claims 9 to 18 characterised in that provided downstream of the mortar-application zone are two mutually parallel rows
of free-running support and conveyor rollers (12, 12'), which rows are arranged transversely
with respect to the direction (F) of the advance movement of the brick or block (2),
the brick or block (2) resting on the support and conveyor rollers during the advance
movement of the brick or block only with the side edge regions of its underside.
20. Apparatus according to claim 19 characterised in that the spacing between the two rows of support and conveyor rollers (12, 12') is adjustable.
21. Apparatus according to claim 19 or claim 20 characterised in that the brick or block (2) is driven by means of at least one friction wheel (48, 48')
for the advance movement of the brick or block.
22. Apparatus according to claim 21 characterised in that the at least one friction wheel (48, 48') can be pressed from above against the top
side of the brick or block (2).
23. Apparatus according to one of claims 9 to 22 characterised in that in its advance movement the brick or block (2) is moved over a doctor member which
is arranged downstream of the mortar-application zone and which can be pressed against
its underside.
24. Apparatus according to claim 23 characterised in that the doctor member is adjustable in respect of height.
25. Apparatus according to one of claims 9 to 24 characterised in that in its advance movement the brick or block (2) passes through a cleaning device (39,
41) arranged upstream of the mortar-application zone.
26. Apparatus according to claim 25 characterised in that the cleaning device (39, 41) includes at least one rotating brush roller (39) which
can be pressed against the underside of the brick or block (2).
27. Apparatus according to one of claims 9 to 26 characterised in that on the brick or block feed side it includes support rollers (20) for the brick or
block (2) to be coated with mortar, of which rollers at least one is drivable for
a rotational movement in order to move the brick or block (2) forwards in the direction
of the mortar-application zone.
28. Apparatus according to one of claims 9 to 26
characterised in that it includes a mixing device (70) which has the following components:
- a drum-like container (72) which is stationary in operation, with an upwardly disposed
filling opening (73) and an emptying opening provided in the container bottom (74),
- a shut-off member (77) for closing the emptying opening, which can be opened for
the removal of mortar, and
- an agitation device (81, 83) driven by a drive device (79) for mixing the container
content.
29. Apparatus according to claim 28 characterised in that the agitation device (81, 83) includes an agitator shaft (81) which is supported
at one end above the top side of the container (72) and which extends substantially
perpendicularly almost to the bottom (74) of the container (72) and at its lower end
carries an agitator blade arrangement (83).
30. Apparatus according to claim 29 characterised in that the drive device (79) is arranged outside the container (72) in the proximity of
the top side thereof.
31. Apparatus according to one of claims 28 to 30 characterised in that the drive device (79) includes an electric motor (92) with an output bevel transmission
(87).
32. Apparatus according to one of claims 28 to 31 characterised in that the mixing device (70) in operation is mounted so high that the shut-off member (77)
is between 50 cm and 80 cm above the ground.
33. Apparatus according to claim 32 characterised in that the height of the container (72) is such that in operation the filling opening (73)
is around not more than 130 cm above the ground.
1. Procédé pour appliquer du mortier, en particulier du mortier à fines couches, sur
la face inférieure d'un bloc de construction pour mur, en particulier en béton poreux,
un stock de mortier étant préparé dans un réservoir, caractérisé en ce que le mortier à appliquer est alimenté automatiquement hors du réservoir de stock vers
le haut dans une zone d'application de mortier et est appliqué à cet endroit sur la
face inférieure du bloc de construction se déplaçant à travers la zone d'application
de mortier.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la zone d'application de mortier recouvre une surface, qui est plus petite que la
surface de la face inférieure du bloc de construction et en ce que le bloc de construction pour l'application du mortier passe sur au moins la plus
grande partie de sa face inférieure sur la zone d'application de mortier avec un déplacement
en avant.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que le bloc de construction est déplacé lors de son déplacement en avant dans sa direction
longitudinale.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que la zone d'application de mortier est considérablement plus courte en direction longitudinale
et quelque peu plus étroite en direction transversale que la face inférieure du bloc
de construction de telle sorte que lors de l'application du mortier sur la totalité
de la longueur du bloc de construction du fait de son déplacement vers l'avant, ladite
application se faisant sur la face inférieure du bloc de construction le long des
deux arêtes longitudinales de cette face inférieure, deux bandes de bord restent exemptes
de mortier.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le déplacement vers l'avant du bloc de construction s'effectue avec une vitesse qui
est de l'ordre de 15 mètres par minute à 20 mètres par minute.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le bloc de construction est débarrassé automatiquement de la poussière et de la saleté
libres au moins sur sa face inférieure avant l'application du mortier.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la répartition du mortier appliqué sur la face inférieure du bloc de construction
est ensuite modifié automatiquement, le bloc de construction préservant son orientation
dans l'espace au moins de telle manière que sa face recouverte de mortier pointe toujours
vers le bas.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bloc de construction pourvu du mortier est automatiquement transmis à un dispositif
de transport ultérieur de telle sorte que lors du transfert et durant le transport
ultérieur son orientation spatiale est maintenue au moins de telle sorte que sa face
recouverte de mortier est tout le temps orientée vers le bas.
9. Dispositif pour mettre en oeuvre le procédé selon l'une ou plusieurs des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'il comprend une pompe, à l'aide de laquelle le mortier est alimenté hors du réservoir
de stock vers le haut dans la zone d'application de mortier et est ensuite pulvérisé
contre la face inférieure du bloc de construction.
10. Procédé pour mettre en oeuvre le procédé selon l'une ou plusieurs des revendications
1 à 8, caractérisé en ce qu'il comprend un cylindre de revêtement rotatif (22) qui plonge dans le stock de mortier
avec une partie de sa surface périphérique et à l'aide duquel le mortier est alimenté
vers le haut dans la zone d'application de mortier et est pressé à cet endroit contre
la face inférieure du bloc de construction (2).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'axe de rotation du cylindre de revêtement (22) s'étend environ perpendiculairement
à la direction (F) du déplacement vers l'avant du bloc de construction (2).
12. Dispositif selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que le cylindre de revêtement (22) plonge dans le stock de mortier sensiblement avec
un tiers de son diamètre.
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que le cylindre de revêtement (22) est monté de manière réglable en hauteur.
14. Dispositif selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisé en ce que la direction de rotation R du cylindre de revêtement (22) dans la zone d'application
de mortier va dans le même sens que la direction (F) du déplacement vers l'avant du
bloc de construction (2).
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 10 à 14, caractérisé en ce que le cylindre de revêtement (22) comprend une enveloppe (23) en matériau élastique.
16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que l'enveloppe (23) du cylindre de revêtement (22) est réalisé en caoutchouc.
17. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 10 à 16, caractérisé en ce qu'un dispositif de remuage est prévu dans le stock de mortier.
18. Dispositif selon la revendication 17, caractérisé en ce que le dispositif de remuage comprend un cylindre de remuage (50) disposé parallèlement
à l'axe du cylindre de revêtement (22) dans le stock de mortier.
19. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 9 à 18, caractérisé en ce que derrière la zone d'application de mortier sont prévues deux rangées parallèles de
rouleaux de support et d'alimentation libres (12, 12') disposées en éloignement transversalement
à la direction F du déplacement vers l'avant du bloc de construction (2), le bloc
de construction (2) reposant lors de son déplacement vers l'avant uniquement avec
les zones de bords latéraux de sa face inférieure sur les rouleaux de support et d'alimentation
(12, 12').
20. Dispositif selon la revendication 19, caractérisé en ce que l'écart entre les deux rangées de rouleaux de support et d'alimentation (12, 12')
est réglable.
21. Dispositif selon la revendication 19 ou 20, caractérisé en ce que le bloc de construction (2) est entraîné jusqu'à son déplacement vers l'avant à l'aide
d'au moins une roue de friction (48, 48').
22. Dispositif selon la revendication 21, caractérisé en ce que ladite ou au moins une roue de friction (48, 48') peut être pressée d'en haut contre
la face supérieure du bloc de construction (2).
23. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 9 à 22, caractérisé en ce que le bloc de construction (2), lors de son déplacement vers l'avant est déplacé sur
une racle disposée derrière la zone d'application de mortier et pressable contre sa
face inférieure.
24. Dispositif selon la revendication 23, caractérisé en ce que la racle est réglable en hauteur.
25. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 9 à 24, caractérisé en ce que le bloc de construction (2), lors de son déplacement vers l'avant traverse un dispositif
de nettoyage (39, 41) disposé devant la zone d'application de mortier.
26. Dispositif selon la revendication 25, caractérisé en ce que le dispositif de nettoyage (39, 41) comprend au moins un cylindre de brosse rotatif
(39) pouvant être appuyé contre la face inférieure du bloc de construction (2).
27. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 9 à 26, caractérisé en ce qu'il comprend sur son côté où arrivent les blocs des rouleaux de support (10) pour le
bloc de construction (2) à revêtir de mortier, au moins un rouleau étant entraînable
en rotation afin de déplacer en avant le bloc de construction (2) en direction de
la zone d'application de mortier.
28. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 9 à 26,
caractérisé en ce qu'il comprend un dispositif de mélangeage (70), qui comprend les pièces constitutives
suivantes :
- un réservoir (72) en forme de tonneau qui est fixe en fonctionnement et qui comprend
une ouverture de remplissage (73) située au-dessus et une ouverture de vidange prévue
dans le fond du réservoir- (74),
- un organe d'obturation (77) obturant l'ouverture de vidange, ledit organe (77) pouvant
être ouvert pour prendre du mortier,
- un dispositif de remuage (81, 83) entraîné par un dispositif d'entraînement (79)
pour mélanger le contenu du réservoir.
29. Dispositif selon la revendication 28, caractérisé en ce que le dispositif de remuage (81, 83) comprend un arbre de remuage (81) monté d'un côté
au-dessus de la face supérieure du réservoir (72), ledit arbre (81) s'étendant sensiblement
verticalement presque jusqu'au fond (74) du réservoir (72) et supportant à son extrémité
inférieure un arrangement d'ailettes de remuage (83).
30. Dispositif selon la revendication 29, caractérisé en ce que le dispositif d'entraînement (79) est disposé à l'extérieur du réservoir (72) à proximité
de sa face supérieure.
31. Dispositif selon l'une des revendications 28 à 30, caractérisé en ce que le dispositif d'entraînement (79) comprend un électromoteur (92) pourvu d'un renvoi
d'angle (87).
32. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 28 à 31, caractérisé en ce que le dispositif de mélangeage (70) est monté en fonctionnement tellement haut que l'organe
d'obturation (77) se trouve entre 50 et 80 centimètres du sol.
33. Dispositif selon la revendication 32, caractérisé en ce que la hauteur du réservoir (72) est telle qu'en fonctionnement l'ouverture de remplissage
(73) ne se trouve pas à plus de 130 centimètres du sol.

