[0001] Die Erfindung betrifft eine Steckdose für ein Elektrogerät mit mindestens zwei Flachsteckeraufnahmen,
wobei die Steckdose im Querschnitt senkrecht zur Einsteckrichtung unrund, mit einer
parallel zu der kleinsten Abmessung verlaufenden Symmetrieachse ausgebildet ist.
[0002] Derartige Steckdosen für Elektrogeräte sind weitläufig bekannt. Eine solche Steckdose
bildet zusammen mit einem in diese einsteckbaren Stecker eine Geräte-Steckvorrichtung,
die gestattet, ein elektrisches Gerät von seiner Anschlußleitung zu lösen. Dabei befindet
sich die Steckdose an der Anschlußleitung und der Stecker fest am Elektrogerät, damit
die Steckerstifte in ungestecktem Zustand nicht unter Spannung stehen können. Es wird
unterschieden zwischen Steckvorrichtungen mit und ohne Schutzleiter. Bekannte Steckvorrichtungen
ohne Schutzleiter weisen einen sich im wesentlichen aus zwei nebeneinander angeordneten,
kreisrunden Abschnitten zusammensetzenden Querschnitt auf. In diesen beiden kreisrunden
Abschnitten sind steckeraufnahmen angeordnet. Diese Steckvorrichtungen werden zum
Anschluß von schutzisolierten Geräten, wie bspw. tragbare Radios oder dergleichen,
verwendet. Eine bekannte Verwendung einer mit einem Schutzleiter versehenen Steckvorrichtung
ist bspw. der Elektroanschluß von Computern, Computer-Bildschirmen oder Hifi-Geräten.
Hier wird unterschieden zwischen Kaltgeräte- und Warmgeräte-Steckvorrichtungen, wobei
die Warmgeräte-Steckvorrichtungen wärmebelastbar sind. Für diese Schutzkontakt-Steckvorrichtungen
werden bevorzugt anschlußleitungsseitige Steckdosen verwendet, welche einen im wesentlichen
rechteckigen Querschnitt mit zwei stark abgeschrägten Eckbereichen aufweisen. Bezogen
auf eine parallel zur Erstreckung der längeren Querschnittsabmessung verlaufenden
Teilungsachse sind die stark abgeflachten Eckbereiche oberhalb dieser angeordnet.
Der Querschnittsabschnitt unterhalb der Teilungsachse weist Eckbereiche auf, welche
lediglich leicht abgerundet sind. Es ergibt sich -bezogen auf die genannte Teilungsachse-
ein unsymmetrischer Querschnitt, wodurch dem Benutzer ein visuelles Hilfsmittel zum
lagerichtigen Einstecken gegeben ist. In dem Querschnittsabschnitt, welcher die abgeflachten
Eckbereiche aufweist, ist etwa mittig eine Flachsteckeraufnahme angeordnet, in welche
nach einem Zusammenstecken von Steckdose und Stecker der steckerseitige Schutzkontaktstift
einfährt. Im Bereich des anderen Querschnittsabschnittes sind zwei weitere Flachsteckeraufnahmen
angeordnet, an welchen bei Netzanschluß eine Spannung anliegt. Diese beiden stromführenden
Steckeraufnahmen und die Schutzkontaktaufnahme sind im wesentlichen dreieckförmig
zueinander angeordnet.
[0003] Dokument CA-A-1305 748 Offenbart eine Steckdose nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 und eine Kombination nach dem Oberbegriff des Anspruchs 9.
[0004] Im Hinblick auf den vorbeschriebenen Stand der Technik wird eine technische Problematik
der Erfindung darin gesehen, eine Steckdose für ein Elektrogerät anzugeben, welche
sich durch eine geometrisch unkomplizierte, stabile und handhabungstechnisch vorteilhafte
Gestaltung auszeichnet.
[0005] Diese Problematik ist zunächst beim Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf
abgestellt ist, daß quer zur Symmetrieachse eine Teilungsachse verläuft derart, daß
der Querschnitt oberhalb und unterhalb der Teilungsachse von einer konvexen Krümmungslinie
begrenzt ist, wobei beide Krümmungslinien im wesentlichen kreisabschnittförmig sind,
mit unterschiedlichen Radien. Hierdurch ergibt sich eine Art ellipsenförmiger Querschnitt,
wobei bevorzugt die Übergangsbereiche der beiden Querschnittsabschnitte gleichfalls
abgerundet ausgebildet sind. Der Radius des ander einen Seite der Teilungsachse angeordneten
Querschnittsabschnittes ist größer als der Radius der an der anderen Seite der Teilungsachse
verlaufenden Krümmungslinie. Bspw. kann der Radius der oberen konvexen Krümmungslinie
45 bis 55 mm, bevorzugt 50 mm und die untere Krümmungslinie einen Radius von 35 bis
40 mm, bevorzugt 37 mm betragen. Der Mittelpunkt der radiengrößeren Krünimungslinie
kann außerhalb des Gesamtquerschnittes der Steckdose angeordnet sein und der Mittelpunkt
der radiuskleineren Krümnumgslinie kann innerhalb des Gesamtquerschnittes liegen,
wobei beide Mittelpunkte auf der Symmetrieachse der Steckdose positioniert sind. Es
ergibt sich hieraus eine handhabungstechnisch günstige Gestaltung der Steckdose. Insbesondere
erweist sich diese Ausgestaltung als grifffreundlich. Die bereits im Stand der Technik
angesprochene visuelle Hilfe für den Benutzer, die Steckdose lagerichtig auf den zuzuordnenden
Stecker aufzusetzen, ist durch die asymmetrische, unrunde Ausgestaltung des Querschnittes
weiterhin gegeben. Es ist vorgesehen, daß eine durch die beiden Übergangsbereiche
der unterschiedlichen Kreislinien gegebene Querschnittsabmessung deutlich größer ist
als eine hierzu senkrechte Größtenabmessung des Querschnittes. Hierdurch ergibt sich
eine relativ flache Bauweise der Steckdose. Zusammen mit den kreisabschnittförmig
ausgebildeten Querschnittsabschnitten oberhalb und unterhalb der Teilungsachse ergibt
sich eine ergonomisch günstige Gestaltung. Bevorzugt werden hierbei Verhältnisse von
15 : 10 bis 20 : 10, bevorzugt 17 : 10. In einer bevorzugten Ausgestaltung ist eine
größte Querschnittsabmessung von ca. 34 mm und eine hierzu senkrecht verlaufende Abmessung
von ca. 20 mm vorgesehen. Weiter wird vorgeschlagen, die Einstecklänge der Steckdose
in die geräteseitige Steckeraufnahme etwa der größten Querschnittsabmessung der Steckdose
anzupassen. Dies bedeutet bevorzugt ein Längenverhältnis von größter Querschnittsabmessung
zu Einstecklänge von ca. 1 : 1, was, bezogen auf die zuvor genannten Abmaße, eine
Einstecklänge von ca. 34 mm entspricht. Weiterhin wird in Vorschlag gebracht, daß
die Flachsteckeraufnahmen in Bezug auf eine Verbindungslinie zwischen den Übergangsbereichen
unsymmetrisch, nämlich zu dem Querschnittsabschnitt mit der stärker gekrümmten Außenlinie
hin, versetzt sind. Wie bereits angedeutet, ist die Steckdose -bezogen auf die Verbindungslinie
zwischen den Übergangsbereichen- unsymmetrisch, jedoch -bezogen auf die zu dieser
Linie senkrecht verlaufende Achse- symmetrisch aufgebaut. Hieraus resultiert, daß
bei einer symmetrischen Anordnung der Flachsteckeraufnahmen um die senkrecht zu der
Verbindungslinie zwischen den Übergangsbereichen verlaufenden Achse und einer -bezogen
auf den Gesamtquerschnitt der Steckdose- mittig ausgerichteten Anordnung die Flachsteckeraufnahmen
-bezogen auf die Verbindungslinie- unsymmetrisch angeordnet sind. In der Steckdose,
bei welcher oberhalb und unterhalb dieser Verbindungslinie den Querschnitt begrenzte
Krümmungslinien unterschiedlicher Radien vorgesehen sind, sind bevorzugt die Flachsteckeraufnahen
in Richtung auf die stärker gekrümmte Außenlinie, d. h. mehr im Bereich des den kleineren
Radius aufweisenden Querschnittsabschnittes versetzt. Hierbei wird bevorzugt, die
Flachsteckeraufnahmen parallel zu der Verbindungslinie zwischen den Übergangsbereichen
zu versetzen derart, daß eine Verbindungslinie zwischen den Mittelpunkten der Flachsteckeraufnahmen
zumindest annähernd durch den Flächenschwerpunkt des gesamten Steckdosenquerschnittes
verläuft, welch letzterer -bedingt durch die Zusammensetzung des Querschnittes aus
Krümmungslinien unterschiedlicher Radien- nicht mit dem Schnittpunkt der Verbindungslinie
zwischen den beiden Übergangsbereichen und der hierzu senkrecht verlaufenden Achse
übereinstimmt. Die Flachsteckeraufnahmen sind im übrigen bevorzugt denen der im Stand
der Technik bekannten Aufnahmen nachempfunden. Sie weisen bevorzugt jeweils einen
im Querschnitt rechteckigen Eintrittsbereich auf. Bevorzugt ist in der in Längsrichtung
der Steckdose erstreckenden Aufnahmeöffnung eine den elektrischen Anschluß bildende,
metallische Klemmhülse vorgesehen. Bevorzugt wird weiter vorgeschlagen, daß die Steckdose
einen über seine Außenfläche hinausragenden Rastnocken aufweist, welcher senkrecht
zu der Erstreckung der Flachsteckeraufnahmen federbar ist. Bedingt durch diese Ausgestaltung
ist eine Auszugssicherung der Steckvorrichtung gegeben. Bei einem Einstecken der Steckdose
in eine geräteseitige, entsprechend ausgebildete Steckeraufnahme tritt der Rastnocken
in eine Aufnahme ein. Diese Verrastung ist nur willensbetont entriegelbar, wozu im
Bereich der Steckeraufnahme ein entsprechendes Tastelement oder dergleichen vorgesehen
sein kann. Der steckdosenseitige Rastnocken wird entgegen der Federkraft vermittels
des geräteseitigen Tast-elementes verlagert, so daß hiernach ein Abziehen der Steckdose
erfolgen kann. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn die erfindungsgemäße Steckdose
bei beweglichen Geräten, wie bspw. Staubsaugern, Rasenmähern oder dergleichen, ihre
Verwendung findet. Hier kann es aufgrund von Zugbelastungen an der Steckdose zu einem
ungewollten Lösen der Steckverbindung kommen. Diesem ist bevorzugterweise durch den
Rastnocken entgegengewirkt. Weiter wird vorgeschlagen, daß der Rastnocken auf der
schwächer gekrümmten Außenseite angeordnet ist. Als besonders vorteilhaft erweist
es sich hierbei, daß der Rastnocken etwa mittig zu den Flachsteckeraufnahmen ausgerichtet
ist. Durch die Ausgestaltung, bei welcher die schwächer gekrümmte Außenlinie des Steckdosenquerschnittes
den oberen Bereich der Steckdose bildet, ergibt sich der Vorteil, daß bei einem Ergreifen
der Steckdose der Rastnocken ergonomisch günstig sitzt, so daß dieser in einfachster
Weise mittels des Daumens zum Einstecken der Steckdose in eine geräteseitige Steckeraufnahme
niedergedrückt werden kann. Es besteht auch die Möglichkeit, die geräteseitige Steckeraufnahme
mit einer dem Rastnocken zugeordneten Auflaufschräge zu versehen, welche bei einem
Einführen der Steckdose ein Niederdrücken des Rastnockens bewirkt. Wie bereits eingangs
erwähnt, kann die Steckdose mit einem Schutzkontakt versehen sein. Dieser kann in
Form einer weiteren Flachsteckeraufnahme, welche querschnittsmäßig zwischen den beiden
Flachsteckeraufnahmen und höhenmäßig versetzt in Richtung auf die stärker gekrümmte
Außenlinie des Steckdosenquerschnittes angeordnet ist, ausgebildet sein. Bevorzugt
wird jedoch eine Ausgestaltung, bei welcher querschnittsmäßig zwischen den beiden
Flachsteckeraufnahmen eine Rundsteckeraufnahme ausgebildet ist. Diese weist bei einer
Ausgestaltung der Steckdose mit Schutzleiter eine entsprechend ausgebildete runde
Kontakthülse auf. Weiterhin ist vorgesehen, daß bei Ausbildung der Steckdose ohne
einen Schutzkontakt die Rundsteckeraufnahme nicht leitend ausgebildet ist. Die so
gebildete Rundsteckeraufnabme ist demnach als eine Blind-Aufnahme ohne Kontakthülse
ausgebildet. Weiter betrifft die Erfindung die Kombination nach Anspruch 9. Hier wird
bei einer geometrisch unkomplizierten Ausbildung ein vorteilhaftes Einsteckverhalten
dadurch erzielt, daß quer zur Symmetrieachse eine Teilungsachse verläuft derart, daß
der Querschnitt oberhalb und unterhalb der Teilungsachse von einer konvexen Krümmungslinie
begrenzt ist, wobei beide Krümnungslinien im wesentlichen kreisabschnittförmig sind,
mit unterschiedlichen Radien. Bedingt durch diese Ausgestaltung erhält die Steckeraufnabme
eine Einweiserfunktion für die Steckdose. Bei einem leicht verdrehten Ansetzen der
Steckdose auf die Steckeraufnahme bewirken die konvexen Krümmungslinien ein Einscheren
der Steckdose in die Steckeraufnahme. Die Steckdose wird automatisch in die gewünschte
Einsteckposition verlagert. Weiter ergibt sich aus den Geometrien, daß trotz nur leichter
Unsymmetrie eine deutliche Blockierung bei falscher Handhabung gegeben ist. Wird bspw.
die Steckdose in einer um 180° verdrehten Position der Steckeraufnahme zugeführt,
so ist ein Einstecken nicht möglich. Hier kommt auch die genannte Einweiserfunktion
der Steckeraufnahme nicht zur Geltung. Der Benutzer kann auch nicht unter Kraftanwendung
die Kupplung herbeibringen, so daß Fehlfunktionen entgegengewirkt sind.
[0006] Nachstehend ist die Erfindung anhand der Zeichnung, welche lediglich Ausführungsbeispiele
darstellt, erläutert. Hierbei zeigt:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Steckdose für ein Elektrogerät mit einer Elektroanschlußleitung
und einem üblichen Elektrostecker in Perspektive, eine erste Ausführungsform betreffend;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ausschnittsdarstellung eines in einem Elektrogerät eingelassenen
Elektrogerätesteckers mit einer Steckeraufnahme, ebenfalls die erste Ausführungsform
betreffand;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der Steckdose gemäß Fig. 1 und des Elektrogerätesteckers gemäß
Fig. 2, partiell geschnitten;
- Fig. 4
- eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung, jedoch bei eingestecktem Zustand der Steckdose
in die Steckeraufnahme des Elektrogerätestekkers;
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung der Steckdose, eine zweite Ausführungsform betreffend;
- Fig. 6
- eine Stirnansicht auf die Steckdose gemäß Fig. 5;
- Fig. 7
- eine Seitenansicht der Steckdose;
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf die Steckdose;
- Fig. 9
- den Schnitt gemäß der Linie IX-IX in Fig. 8 durch den Bereich einer Flachsteckeraufnahme
der Steckdose;
- Fig. 10
- ein weiterer Schnitt gemäß der Linie X-X in Fig. 9;
- Fig. 11
- eine Stirnansicht auf einen in einem Elektrogerät angeordneten Elektrogerätestecker,
in einer zweiten Ausführungsform;
- Fig. 12
- den Schnitt gemäß der Linie XII-XII in Fig. 11;
- Fig. 13
- eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung, jedoch die Ausbildung von Steckdose und
Elektrogerätestecker gemäß der in den Fig. 5 bis 12 gezeigten zweiten Ausführungsform
betreffend;
- Fig. 14
- eine der Fig. 11 entsprechende Darstellung, jedoch eine dritte Ausführungsform betreffend;
- Fig. 15
- den Schnitt gemäß der Linie XV-XV in Fig. 14;
- Fig. 16
- eine der Fig. 13 entsprechende Darstellung, wobei jedoch die Steckdose der zweiten
Ausführungsform gemäß den Fig. 5 bis 10 in den Elektrogerätestecker der dritten Ausführungsform
gemäß den Fig. 14 bis 15 eingesteckt ist;
- Fig. 17
- eine Seitenansicht der Steckdose in einer dritten Ausführungsform;
- Fig. 18
- eine der Fig. 6 entsprechende Darstellung, jedoch die Ausführungsform gemäß Fig. 17
betreffend;
- Fig. 19
- eine Draufsicht auf die Steckdose der dritten Aus führungs form.
[0007] Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zu Fig. 1 eine Steckdose 1 für
ein Elektrogerät 10 mit einer an dieser angeschlossenen Elektroanschlußleitung 2 und
einem anderenends an der Leitung 2 angeschlossenen, üblichen Elektrostecker 3. Die
Steckdose 1 ist in den Fig. 1 bis 4 in einer ersten Ausführungsform dargestellt.
[0008] Die Steckdose 1 ist im Querschnitt senkrecht zu einer Einsteckrichtung r unrund ausgebildet,
mit einer parallel zu der kleinsten Abmessung verlaufenden Symmetrieachse x. Wie aus
Fig. 1 zu erkennen, läßt setzt sich die Steckdose 1 im wesentlichen aus zwei hintereinander
angeordneten Bereichen zusammen. Zum einen ist dies ein Einsteckbereich A, welcher
eine quer zur Symmetrieachse x verlaufende Teilungsachse y aufweist, wodurch der Querschnitt
in einen oberen und einen unteren Bereich aufgeteilt ist, wobei beide Bereiche unterschiedliche
Flächenabmessungen aufweisen. Der zweite Abschnitt der Steckdose 1 schließt sich an
den ersten Abschnitt A an und bildet einen Anschlußabschnitt B aus. An diesem Anschlußabschnitt
B ist die erwähnte Anschlußleitung 2 angeordnet, wobei in dem Abschnitt B eine übliche,
nicht dargestellte Zugsicherung für die Leitung 2 vorhanden ist. Der Bereich B ist
in Form eines Pyramidenstumpfes ausgebildet und weist außenseitig Rippen 4 zur verbesserten
Handhabbarkeit auf.
[0009] Der Querschnitt des Einsteckbereiches A ist oberhalb und unterhalb der Teilungsachse
y jeweils von einer konvexen Krümmungslinie K1 und K2 begrenzt, wobei beide Krümmungslinien
K1 und K2 im wesentlichen kreisabschnittförmig sind. Die oberhalb der Teilungsachse
y verlaufende Krümmungslinie K1 ist hierbei weniger stark gekrümmt als die unterhalb
der Teilungsachse y verlaufende Krümmungslinie K2, was bedeutet, daß der Radius der
oberen Krümmungslinie K1 größer ist als der Radius der unteren Krümmungslinie K2.
In den Übergangsbereichen U zwischen den unterschiedlichen Krümmungslinien K1 und
K2 ist jeweils ein weicher Übergang in Form einer abgerundeten Verbindungslinie vorgesehen.
Eine Verbindungslinie zwischen diesen Übergangsbereichen U bildet die bereits erwähnte
Teilungsachse y.
[0010] Wie aus Fig. 1 weiter zu erkennen, sind in der Stirnfläche 5 der Steckdose 1 zwei
Flachsteckeraufnahmen 6 und eine Rundsteckeraufnahme 7 eingelassen. Die Flachstekkeraufnahmen
6 weisen einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt auf, wobei die längere Seite
parallel zur Teilungsachse y ausgerichtet ist. Bezogen auf die Achse x sind die Flachsteckeraufnahmen
6 symmetrisch angeordnet, jedoch in Bezug auf die Teilungsachse y unsymmetrisch, nämlich
zu dem Querschnittsabschnitt mit der stärker gekrümmten Außenlinie K2 hin versetzt.
Die Teilungsachse y durchtritt demnach die Flachsteckeraufnahmen 6 nicht mittig.
[0011] Die Rundsteckeraufnahme 7 ist querschnittsmäßig zwischen den beiden Flachsteckeraufnahmen
6 angeordnet und besitzt einen kreisrunden Querschnitt. Die Anordnung ist hierbei
so getroffen, daß eine Symmetrieachse der Rundsteckeraufnahme 7 deckungsgleich mit
der Symmetrieachse x der Steckdose 1 verläuft und die senkrecht zu dieser Achse verlaufende
Symmetrieachse der Rundsteckeraufnahme 7 nahezu höhenmäßig mit den Unterkanten der
Flachsteckeraufnahmen 6 ausgerichtet ist.
[0012] Die Flachsteckeraufnahmen 6 weisen innenseitig angeordnete, elektrisch leitende Klenimhülsen
8 auf, an welche rückwärtig die einzelnen Adern der Leitung 2 angeschlossen sind.
Die Rundsteckeraufnahme 7 ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel als Blind-Aufnahme,
d. h. nicht leitend ausgebildet, da in diesem Ausführungsbeispiel kein Schutzleiter
vorgesehen ist. Bei einer Ausbildung der Steckdose 1 mit Schutzleiter kann jedoch
in der Rundsteckeraufnahme 7 eine entsprechend ausgebildete Klemmhülse vorgesehen
sein zur Bildung eines Schutzkontaktes.
[0013] In Fig. 2 ist ein Elektrogerätestecker 9 dargestellt, welcher in einem lediglich
schematisch dargestellten Elektrogerät 10 eingelassen ist. Dieser Elektrogerätestecker
9 weist eine Steckeraufnahme 11 auf, in welcher Kontaktstifte in Form von Flachsteckern
12 freiliegen.
[0014] Der Elektrogerätestecker 9 setzt sich im wesentlichen aus einem Gehäuse 13 und einem
in diesem Gehäuse 13 eingelassenen Steckerteil 14 zusammen. Dieses Steckerteil 14
ist -bezogen auf eine vordere, der Außenwandung des Elektrogerätes 10 zugewandten
Randkante des Gehäuses 13- zurückversetzt, so daß sich vor dem Steckerteil 14 ein
Hohlraum ausbildet, nämlich die bereits erwähnte Steckeraufnahme 11. In diesen Hohlraum
ragen die an dem Steckerteil 14 angeordneten Flachstecker 12 hinein, wobei die Länge
dieser Flachstecker 12 geringer bemessen ist als die in gleicher Richtung gemessene
Tiefe der Steckeraufnahme 11. Die Flachstecker 12 sind elektrisch leitend und rückwärtig
im Bereich des Steckerteiles 14 mit entsprechenden Anschlußleitungen, welche innerhalb
des Gerätes 10 zu einem Elektromotor oder dergleichen führen, verbunden.
[0015] Wie insbesondere aus Fig. 2 zu erkennen, weist der Elektrogerätestecker 9, insbesondere
dessen Gehäuse 13, einen Querschnitt auf, welcher dem der Steckdose 1 entspricht.
Der innenwandige Linienverlauf des Querschnittes des Gehäuses 13 entspricht dem des
äußeren Linienverlaufes der Steckdose 1. Die entsprechenden Radien und lichten Maße
des Gehäuses 13 sind etwas größer gewählt als die der Steckdose 1, so daß letztere
ohne Probleme in die Steckeraufnahme 11 geführt werden kann.
[0016] Auch bei dem Elektrogerätestecker 9 setzt sich der Querschnitt aus einem oberhalb
und einem unterhalb einer Teilungsachse y' angeordneten Querschnittsabschnitt zusammen.
Der obere Bereich ist hierbei von einer konvexen Krümmungslinie K3 und der untere
Abschnitt von einer Krümmungslinie K4 begrenzt. Auch hier ist der Radius der oberen
Krümmungslinie K3 größer bemessen als der der unteren Linie K4.
[0017] Weiter ist zu erkennen, daß sowohl bei der Steckdose 1 als auch beim dem Elektrogerätestecker
9 die Abmessung zwischen den beiden Übergangsbereichen U deutlich größer ist als die
hierzu senkrechte größte Abmessung des Querschnittes.
[0018] Die bereits erwähnten Flachstecker 12 sind derart in der Steckeraufnahme 11 angeordnet,
daß bei einem Einstecken der Steckdose 1 in die Aufnahme 11 die Flachstecker 12 die
Flachsteckeraufnahmen 6 durchtretend in die Klemmhülsen 8 zur Bildung einer Kupplung
eintreten. Dies ist aus Fig. 4 zu erkennen. Weiter ist aus dieser Darstellung auch
entnehmbar, daß die in Einsteckrichtung r gemessene Länge des Einsteckbereiches A
der in gleicher Richtung gemessenen Tiefe der Steckeraufnahme 11 entspricht, so daß
nach einem Aufstecken der Steckdose 1 auf den Elektrogerätestecker 9 nur noch der
Anschlußbereich B der Steckdose 1 aus der Steckeraufnahme 11 heraustritt. Somit ergeben
sich weitere Funktionen der beiden Bereiche A und B. Der Bereich A ist der eigentliche
Kupplungsbereich zur Erzielung einer Steckvorrichtung. Der Bereich B gilt als Handhabungsbereich,
in welchem Bereich die Steckdose 1 erfaßt wird zum Einführen in bzw. Ausführung aus
dem Elektrogerätestecker 9.
[0019] Wird eine Steckvorrichtung mit Schutzleiter gewünscht, so ist die Steckdose 1, wie
bereits erwähnt, im Bereich ihrer Rundsteckeraufnahme 7 mit einer entsprechend ausgebildeten
Klemmhülse versehen. Die Steckeraufnahme 11 weist dann einen entsprechend ausgerichteten
und ausgebildeten Rundstecker 15 auf, welcher in den Fig. 2 bis 4 strichpunktiert
dargestellt ist.
[0020] In den Fig. 5 bis 10 ist eine zweite Ausführungsform der Steckdose 1 dargestellt,
welche mit einem, ebenfalls eine zweite Ausführungsform betreffenden und in den Fig.
11 und 12 dargestellten Elektrogerätestecker 9 kuppelbar ist. Diese Kupplungsstellung
ist in der Fig. 13 gezeigt.
[0021] Die Steckdose 1 in der zweiten Ausführungsform weist einen Querschnitt im Einsteckbereich
A auf, welcher in seiner Kontur dem des ersten Ausführungsbeispieles entspricht. Auch
hier ist oberhalb einer Teilungsachse y ein Querschnittsbereich gebildet, welcher
durch eine konvexe Krümmungslinie K1 begrenzt ist. Der unterhalb der Teilungsachse
y gebildete Bereich ist von einer weiteren, einen anderen Radius aufweisenden konvexen
Krümmungslinie K2 begrenzt. Der Radius R1 der oberen Krümmungslinie K1 ist auch hierbei
größer bemessen als der Radius R2 der unteren Krümmungslinie K2.
[0022] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Radius R1 der Krümmungslinie K1 mit
ca. 50 mm und der Radius R2 der Krümmungslinie K2 mit ca. 37 mm bemessen (vergl. Fig.
6). Die Übergangsbereiche U zwischen den Krümmungslinien K1 und K2 sind ebenfalls
kreisabschnittförmig ausgebildet.
[0023] Weiter ergibt sich aus diesen Abmaßen, daß der geometrische Mittelpunkt M1 der Krümmungslinie
K1 außerhalb des Gesamtquerschnittes der Steckdose 1 liegt, wohingegen der geometrische
Mittelpunkt M2 der Krümmungslinie K2 innerhalb des Gesamtquerschnittes angeordnet
ist. Beide geometrischen Mittelpunkte M1 und M2 sind auf der Symmetrieachse x ausgerichtet.
[0024] Bedingt durch die senkrecht zur Symmetrieachse x betrachtete unsymmetrische Ausbildung
des Querschnittes ergibt sich ein Flächenmittelpunkt F, welcher nicht mit dem Schnittpunkt
von Symmetrieachse x und Teilungsachse y zusammenfällt. Es ist vielmehr so, daß dieser
Flächenmittelpunkt F -bezogen auf Fig. 6- unterhalb der Teilungsachse y, d. h. versetzt
in Richtung auf die stärker gekrümmte Krümmungslinie K2, gebildet ist.
[0025] Aus den beschriebenen geometrischen Abmaßen ergibt sich -bezogen auf den Querschnitt-
ein Breiten-/Höhenverhältnis von ca. 17 : 10. Bezogen auf das Aueführungsbeispiel
ergibt sich eine durch die beiden Übergangsbereiche U gegebene Querschnittsabmessung
b von ca. 34 mm und eine hierzu senkrechte Größtenabmessung c von ca. 20 mm.
[0026] Wie weiter aus Fig. 8 zu erkennen, ist der Einsteckbereich A so bemessen, daß die
Länge a des Einsteckbereiches etwa der Querschnittsbreitenabmessung b entspricht.
[0027] Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel liegt die Austrittsebene der Flachsteckeraufnahmen
6 nicht auf der Ebene der Stirnfläche 5, sondern ist entgegen der Einsteckrichtung
r zurückversetzt angeordnet. Es ergibt sich somit ein durch die Außenwandung der Steckdose
1 nach außen begrenzter Hohlraum 16, dessen Tiefe in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
etwa 5 mm entspricht. Die Flachsteckeraufnahmen 6 münden im Bodenbereich dieses Hohlraumes
16 und sind im Querschnitt rechteckig ausgebildet. Entgegen dem ersten Ausführungsbeispiel
ist es hier so, daß die längere Seite des Rechteckquerschnittes parallel zur Symmetrieachse
x ausgerichtet ist, bei einem Längen-/Breitenverhältnis von ca. 15 : 10 bzw. von ca.
8,5 zu 5,5 mm. Parallel zur Erstreckung der Teilungsachse y sind die beiden Flachsteckeraufnahmen
6 mit einem Maß von ca. 9 mm zueinander beabstandet, dies bei einer symmetrischen
Anordnung zur Achse x.
[0028] Wie aus Fig. 6 zu erkennen, sind die Flachsteckeraufnahmen 6 in Bezug auf die Teilungsachse
y unsymmetrisch, nämlich zu dem Querschnittsabschnitt mit der stärker gekrümmten Außenlinie
K2 hin, versetzt derart, daß eine parallel zu der Teilungsachse y verlaufende Mittenachse
der beiden Flachsteckeraufnahmen 6 etwa durch den Flächenmittelpunkt F verläuft.
[0029] In den Flachsteckeraufnahmen 6 sind mit einem Abstand von ca. 9 mm zum Boden 17 des
Hohlraumes 16 Klemmhülsen 8 befestigt. Wie schon bei dem ersten Ausführungsbeispiel
kann die querschnittsmäßig zwischen den beiden Flachsteckeraufnahmen 6 ausgebildete
Rundsteckeraufnahme 7 gleichfalls mit einer Klemmhülse 8 versehen sein. In dem gezeigten
Ausführungsbeispiel ist die Rundstekkeraufnahme 7 jedoch nicht leitend, d. h. als
Blind-Aufnahme ausgebildet. Auch diese Rundsteckeraufnahme 7 mündet im Bereich des
zur Stirnfläche 5 ebenenversetzt verlaufenden Bodens 17.
[0030] Desweiteren weist die Steckdose 1 der zweiten Ausführungsform einen über die Außenfläche
hinausragenden Rastnocken 18 auf, welcher senkrecht zu der Erstreckung der Flachsteckeraufnahmen
6 federbar ist. Konkret ist die Anordnung hierbei so getroffen, daß der Rastnocken
18 auf der durch die Krümmungslinie K1 beschriebenen oberen Außenfläche des Einsteckbereiches
A angeordnet ist, bei mittiger Ausrichtung zu den Flachsteckeraufnahmen 6. Weiter
ist die Position so gewählt, daß der Rastnocken 18 etwa mittig der Längserstreckung
a des Einsteckbereiches A positioniert ist.
[0031] Dieser Rastnocken 18 ist entgegen einer in dem Einsteckbereich A angeordneten Druckfeder
19 verlagerbar derart, daß der Rastnocken 18 gänzlich in die Außenwandung des Einsteckbereiches
A eintaucht.
[0032] Die Positionierung des Rastnockens 18 auf der Oberseite des Einsteckbereiches A und
die etwa mittige Positionierung dort bietet den ergonomischen Vorteil eines einfachen
Niederdrückens des Rastnockens 18 mittels Daumendruck.
[0033] In den Fig. 11 und 12 ist der Elektrogerätestecker 9 in einer zweiten Ausführungsform
dargestellt. Auch dieser Elektrogerätestecker 9 setzt sich im wesentlichen aus einem
Gehäuse 13 und einem Steckerteil 14 zusammen.
[0034] Entgegen dem ersten Ausführungsbeispiel ist -in Einsteckrichtung r betrachtet- auf
dem Steckerteil 14 ein freikragendes Füllstück 20 vorgelagert, auf welchem wiederum
Halterungen 21 für Flachstecker 12 angeordnet sind.
[0035] Die Innenwandung des Gehäuses 13 entspricht bei diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls
den Querschnittsabmessungen der Steckdose 1. Der Radius R3 der in Fig. 11 dargestellten
oberen Krümmungslinie K3 entspricht im wesentlichen dem Radius R1 und der Radius R4
der unteren Krönanungslinie K4 im wesentlichen dem Radius R2 der Steckdose 1. Weiter
verläuft auch hier eine senkrecht zur symmetrieachse x' ausgerichtete Trennlinie y'
durch die Übergangsbereiche zwischen den beiden Krümmungslinien K3 und K4.
[0036] Das erwähnte Füllstück 20 besitzt den gleichen geometrischen Aufbau, jedoch in verkleinerter
Form, so daß sich zwischen dem Füllstück 20 und der Innenwandung des Gehäuses 13 eine
ringartige Nut ergibt mit über den gesamten Umfang nahezu gleichbleibender Breite.
Die Querschnittsabmessungen des Füllstücks 20 entsprechen denen des Hohlraumes 16
der Steckdose 1 der zweiten Ausführungsform, so daß nach einem Einschieben der Steckdose
1 in die Steckeraufnahme 11 das Füllstück 20 vollständig in den Hohlraum 16 eintaucht,
wobei die Stirnfläche 5 der Steckdose 1 sich gegen das Steckerteil 14 abstützt.
[0037] Die Halterungen 21 für die Flachstecker 12 sind im Querschnitt rechteckig, den Flachsteckeraufnahmen
6 angepaßt und nicht leitend ausgebildet. Diese Halterungen 21 tragen stirnseitig
die Flachstecker 12. Im Übergangsbereich zwischen Halterung 21 und Flachstecker 12
ist eine Zentriernase 22 an der Halterung 21 angeformt, welche in eingestecktem Zustand
in eine entsprechende Ausnehmung 23 einer zwischen der Flachsteckeraufnahme 6 und
der Klemmhülse 8 angeordneten Zwischenwand 24 zur Zentrierung der Flachstecker eintaucht.
[0038] Die in Einsteckrichtung r gemessene Länge der Halterungen 21 entspricht etwa dem
Abstand zwischen dem Boden 17 der Steckdose 1 und den Klemmhülsen 8.
[0039] Einschubseitig weist das Gehäuse 13 des Elektrogerätesteckers 9 eine beim Einsteckvorgang
den Rastnocken 18 entgegen der Druckfeder 19 verlagernde Auflaufschräge 25 auf.
[0040] Der Rastnocken 18 findet in der Kupplungsstellung gemäß Fig. 13 Aufnahme in einer
gehäuseseitigen Bohrung 26 des Elektrogerätesteckers 9. Der durch die Druckfeder 19
in diese Bohrung 26 verlagerte Rastnocken 18 verhindert ein ungewolltes Abziehen der
Steckdose 1 von dem Elektrogerätestecker 9.
[0041] Die Auflösung der Kupplung ist bei diesem Ausführungsbeispiel nur willensbetont möglich.
Hierzu weist der Elektrogerätestecker 9 ein Tastelement 27 auf. Letzteres ist an dem
Gehäuse 13 im Bereich der Einsteckseite an der oberen, schwächer gekrümmten, durch
die Krürnmungslinie K3 gebildeten Außenfläche angeformt. Das Elektrogerät 10 besitzt
eine die Betätigung des Tastelementes 27 ermöglichende Aussparung 28. Der Übergangsbereich
zwischen Gehäuse 13 und Tastelement 27 ist bei einstückiger Ausbildung federnd ausgebildet,
dies bspw. durch eine Materialverdünnung im Übergangsbereich. Innenseitig ist dem
Tastelement 27 ein nach unten, d. h. in Richtung auf die Bohrung 26 des Gehäuses 13
weisender Ausrückfinger 29 angeformt.
[0042] Zur Lösung der Steckverbindung wird das Tastelement 27 eingedrückt, so daß eine Verkippung
des Tastelementes 27 mitsamt dem Ausrückfinger 29 erfolgt, wobei das freie Ende des
Ausrückfingers 29 den Rastnocken 18 derart entgegen der Federkraft der Druckfeder
19 zurückverlagert, daß der Rastnocken 18 aus dem Bereich der Gehäusebohrung 26 tritt.
Hiernach ist das Abziehen der Steckdose 1 ermöglicht.
[0043] Diese Ausgestaltung der Abzugssicherung ist insbesondere bei Elektrogeräten erwünscht,
welche während des Betriebes beweglich sind, wie bspw. Staubsauger, Rasenmäher oder
dergleichen. Bei einer Steckvorrichtung ohne Verrastung könnte während des Betriebes
die Steckdose 1 unwillentlich abgezogen werden, was aus Sicherheitsgründen nicht erwünscht
ist.
[0044] Die Fig. 14 bis 16 zeigen die Steckdose 1 der zweiten Ausführungsform in Verbindung
mit einem Elektrogerätestecker 9 einer dritten Ausführungsform. Dieser Elektrogerätestecker
9 unterscheidet sich gegenüber dem zuvor beschriebenen Stecker dadurch, daß hier kein
Füllstück 20 vorgesehen ist. Vielmehr sind die Halterungen 21 der Flachstecker 12
direkt auf dem Steckerteil 14 angeordnet. Diese Halterungen 21 sind längenmäßig um
den Betrag der Füllstückdicke vergrößert, so daß sich nach einem Aufschieben der Steckdose
1 auf diesen Elektrogerätestecker 9 gemäß Fig. 16 eine gleiche Stellung ergibt wie
in dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 13. Hier stützt sich jedoch
die Steckdose 1 lediglich im Bereich ihrer Stirnfläche 5, welche -bedingt durch die
Ausbildung des Hohlraumes 16- lediglich kragenförmig ausgebildet ist, auf dem Steckerteil
14 ab.
[0045] Eine weitere, dritte Ausführungsform der Steckdose 1 ist in den Fig. 17 bis 19 dargestellt.
Diese unterscheidet sich zu dem zweiten Ausführungsbeispiel in der Ausführung des
federbelasteten Rastnockens 18. Hier ist keine den Rastnocken 18 belastende Druckfeder
vorgesehen. Es ist vielmehr so, daß der Rastnocken einen aus dem Gehäusemantel des
Einsteckbereiches A freigeschnittenen Federschenkel 30 aufweist, auf welchem der Rastnocken
18 direkt angeformt ist. Ein in Eindrückrichtung unterhalb des Rastnockens 18 vorgesehener
Freiraum 31 gibt dem Rastnocken 18 den Raum zum federnden Ausweichen.
[0046] Weiter ist ein im Querschnitt kreisrunder, im Boden 17 wurzelnder und über die Stirnfläche
5 hinausragender Steuerzapfen 32 vorgesehen, welcher -bezogen auf den Gesamtquerschnitt
des Einsteckbereiches A- mittig zwischen Flachsteckeraufnahmen 6 etwa im Schnittpunkt
der Achsen x und y positioniert ist. Mit Hilfe dieses Steuerzapfens 32 kann bspw.
ein in dem Elektrogerätestecker, insbesondere im Bereich des Steckerteiles 14 angeordneter
Schalter oder dergleichen beaufschlagt und betätigt werden zur Auslösung eines Impulses
oder zum Ein- oder Ausschalten von elektrischen bzw. elektronischen Baugruppen.
1. Steckdose (1) für ein Elektrogerät (10) mit mindestens zwei Steckeckeraufnahmen (6),
wobei die Steckdose (1) im Querschnitt senkrecht zur Einsteckrichtung (r) unrund,
mit einer parallel zu der kleinsten Abmessung verlaufenden Symmetrieachse (x) ausgebildet
ist, wobei quer zur Symmetrieachse (x) eine Teilungsachse (y) verläuft derart, daß
der Querschnitt oberhalb und unterhalb der Teilungsachse (y) von einer Krümmungslinie
(K1 und K2) begrenzt ist, wobei beide Krümmungslinien (K1 und K2) im wesentlichen
kreisabschnittförmig sind, mit unterschiedlichen Radien (R1 und R2), dadurch gekennzeichnet, daß die Steckeraufnahmen flach, und die Krümmungslinien konvex ausgebildet sind.
2. Steckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch die beiden Übergangsbereiche (U) der unterschiedlichen Kreislinien (K1
und K2) gegebene Querschnittsabmessung (b) deutlich größer ist als eine hierzu senkrechte
Größtenabmessung (c) des Querschnittes.
3. Steckdose nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachsteckeraufnahmen (6) in Bezug auf eine Verbindungslinie (y) zwischen den
Übergangsbereichen (U) unsymmetrisch, nämlich zu dem Querschnittsabschnitt mit der
stärker gekrümmten Außenlinie (K2) hin, versetzt sind.
4. Steckdose nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckdose (1) einen über seine Außenfläche hinausragenden Rastnocken (18) aufweist,
welcher senkrecht zu der Erstreckung der Flachsteckeraufnahmen (6) federbar ist.
5. Steckdose nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastnocken (18) auf der schwächer gekrümmten Außenseite angeordnet ist.
6. Steckdose nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastnocken (18) etwa mittig zu den Flachsteckeraufnahmen (6) ausgerichtet ist.
7. Steckdose nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß querschnittsmäßig zwischen den beiden Flachsteckeraufnahmen (6) eine Rundsteckeraufnahme
(7) ausgebildet ist.
8. Steckdose nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der Steckdose (1) ohne einen Schutzkontakt die Rundsteckeraufnahme
(7) nicht leitend ausgebildet ist.
9. Elektrogerätestecker (9) mit einer Steckdosenaufnahme (11) und einer angepaßten Steckdose
(1), wobei die Steckeraufnahme (11) und die Steckdose (1) im Querschnitt senkrecht
zur Einsteckrichtung (r) unrund, mit einer parallel zu der kleinsten Abmessung verlaufenden
Symmetrieachse (x', x) ausgebildet sind, wobei quer zur Symmetrieachse (x', x) eine
Teilungsachse (y', y) verläuft derart, daß der Querschnitt oberhalb und unterhalb
der Teilungsachse (y', y) von einer Krümmungslinie (K3, K4 und K1, K2) begrenzt ist,
wobei beide Krümmungslinien (K3, K4 und K1, K2) im wesentlichen kreisabschnittförmig
sind, mit unterschiedlichen Radien (R3, R4 und R1, R2), dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmungslinien konvex ansgebildet sind.
1. Socket (1) for an electrical device (10), having at least two connector receptacles
(6), the socket (1) being formed with a non-round cross-section in the direction perpendicular
to the plug-in direction (r) and with an axis of symmetry (x) running parallel to
the smallest dimension, a dividing axis (y) running transversely to the axis of symmetry
(x) such that the cross-section above and below the dividing axis (y) is bounded by
a line of curvature (K1 and K2), and the two lines of curvature (K1 and K2) being
substantially in the form of circle segments with different radii (R1 and R2), characterized in that the connector receptacles are flat and the lines of curvature are convex.
2. Socket according to Claim 1, characterized in that a cross-sectional dimension (b) given by the two transition regions (U) of the different
circle lines (K1 and K2) is considerably greater than the largest cross-sectional
dimension (c) perpendicular thereto.
3. Socket according to one or more of the preceding claims, characterized in that the flat-connector receptacles (6). are offset in a non-symmetrical manner, that
is to say in the direction of the cross-sectional portion with the outer line (K2).
of more pronounced curvature, in relation to a connecting line (y) between the transition
regions (U).
4. Socket according to one or more of the preceding claims, characterized in that the socket (1) has a latching protrusion (18) which projects beyond the outer surface
thereof and is mounted resiliently in the direction perpendicular to the extent of
the flat-connector receptacles (6).
5. Socket according to one or more of the preceding claims, characterized in that the latching protrusion (18) is disposed on the outer side with less pronounced curvature.
6. Socket according to one or more of the preceding claims, characterized in that the latching protrusion (18) is aligned approximately centrally in relation to the
flat-connector receptacles (6).
7. Socket according to one or more of the preceding claims, characterized in that, in terms of cross-section, a round-connector receptacle (7) is formed between the
two flat-connector receptacles (6).
8. Socket according to one or more of the preceding claims, characterized in that, if the socket (1) is formed without an earthing contact, the round-connector receptacle
(7) is formed in a non-conductive manner.
9. Electrical-device connector (9) with a socket receptacle (11) and a matched socket
(1), the connector receptacle (11) and the socket (1) being formed with a non-round
cross-section in the direction perpendicular to the plug-in direction (r) and with
an axis of symmetry (x', x) running parallel to the smallest dimension, a dividing
axis (y', y) running transversely to the axis of symmetry (x', x) such that the cross-section
above and below the dividing axis (y', y) is bounded by a line of curvature (K3, K4
and K1, K2), and the two lines of curvature (K3, K4 and K1, K2) being substantially
in the form of circle segments with different radii (R3, R4 and R1, R2), characterized in that the lines of curvature are convex.
1. Prise femelle (1) pour un appareil électrique (10), avec au moins deux logements pour
prises mâles (6), la prise femelle (1) ayant, en vue en section transversale observée
perpendiculairement à la direction d'enfichage (r), une forme différente de la forme
circulaire, avec un axe de symétrie (x) s'étendant parallèlement à sa dimension minimale,
dans lequel transversalement à l'axe de symétrie x s'étend un axe de division (y),
de manière que la section transversale se trouvant au dessus et celle se trouvant
au dessous de l'axe de division (y) soient délimitées par une ligne de courbure (K1
et K2), les deux lignes de courbure (K1 et K2) ayant une forme sensiblement en tronçon
de cercle avec des rayons (R1 et R2) différents, caractérisée en ce que le logement de prise mâle est plat et les lignes de courbure sont convexes.
2. Prise femelle selon la revendication 1, caractérisée en ce que la longueur (b) de la section transversale, fournie par les deux zones de transition
(U) des lignes de cercle (K1 et K2) différentes, est nettement supérieure à la longueur
maximale (c), observée perpendiculairement, de la section transversale.
3. Prise femelle selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que les logements pour prises mâles plates (6) sont décalés par rapport à une ligne de
liaison (Y) tracée entre les zones de transitions (U), le décalage étant asymétrique,
précisément par rapport au tronçon de section transversale ayant la ligne extérieure
(K2) plus fortement incurvée.
4. Prise femelle selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la prise femelle (1) présente un ergot d'encliquetage(18) sortant de sa surface extérieure,
ergot pouvant être déformé élastiquement perpendiculairement par rapport à l'étendue
du logement pour prise mâle plate (6).
5. Prise femelle selon l'une ou l'autre des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'ergot d'encliquetage (18) est disposé sur la face extérieure dont la courbure est
la plus faible.
6. Prise femelle selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'ergot d'encliquetage (18) est orienté à peu près centralement par rapport aux logements
pour prise mâle (6).
7. Prise femelle selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un logement pour prise mâle ronde (7) est réalisé entre les deux logements pour prise
plate (6), en observant la section transversale.
8. Prise femelle selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que le logement pour prise mâle ronde (7) est réalisé de façon non conductrice, lorsque
la prise femelle (1) est réalisée sans contact de protection.
9. Prise mâle (9) pour appareil électrique avec un logement pour prise mâle (11) et une
prise femelle (1) adaptée, le logement pour prise mâle (11) et la prise femelle (1)
ayant une section transversale observée en direction perpendiculaire à la direction
d'enfichage (r) de forme non ronde, avec un axe de symétrie (x', x) s'étendant parallèlement
par rapport à la dimension la plus petite, transversalement par rapport à l'axe de
symétrie (x', x) s'étendant un axe de division (y', y), d'une manière faisant que
la section transversale au dessus et au dessous de l'axe de division (y', y) soit
délimitée par une ligne de courbure (K3, K4 et K1, K2), les deux lignes de courbure
(K3, K4 et K1, K2) ayant pratiquement une forme en section de cercle avec des rayons
différents (R3, R4 et R1, R2), caractérisée en ce que les lignes de courbure sont d'allure convexe.