[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung,
insbesondere für den Ausblasstutzen eines Lüftungsgeräts oder eine Wand- oder Deckenabsperrvorrichtung
wobei die Wandung eines Stutzen mit einer Brandschutzmasse ausgekleidet ist, die bei
erhöhter Temperatur aufschäumt (Intumeszenzschaumstoff).
[0002] Die erfindungsgemäße Brandschutzeinrichtung dient also entweder allgemein als Wand-
oder Deckenabsperrvorrichtung für Lüftungsrohrleitungssysteme oder aber zur Absperrung
des Ausblasstutzens eines Entlüftungsgerät. Dieser Anwendungsfall kommt insbesondere
in Betracht für solche Lüftungsgeräte, die in einer Nebenleitung eines Entlüftungssystems
eingesetzt werden, wie sie beispielsweise für innenliegende Räume in Mehrfamilienhäusern,
zum Beispiel kleine Küchen, WC's, Bäder Verwendung finden. Der Ausblasstutzen befindet
sich an der Ausblasseite (Druckseite) des Entlüftungsgeräts. Diese Entlüftungsgeräte
sind in der Regel relativ flachbauend, damit sie in einer vergleichsweise dünnen Wand
des zu entlüftenden Raums untergebracht werden können. Der Ausblasstutzen ist entweder
parallel zur Achse des Ventilators oder aber rechtwinklig zu dieser angeordnet.
[0003] Entlüftungsgeräte der genannten Art sind im allgemeinen mit einer sogenannten Rückschlagklappe
versehen. Diese kommt zum Einsatz, wenn an der Ausblasseite des Entlüftungsgeräts
ein Unterdruck entsteht und soll sich dann verschließen. Es ist auch bereits bekannt,
für den Ausblasstutzen derartiger Entlüftungsgeräte Brandschutzeinrichtungen vorzusehen.
Problematisch ist aber bei den aus dem Stand der Technik bekannten Brandschutzmassen,
die in den Ausblasstutzen eingebracht werden können, daß diese Intumeszenzschaumstoffe
in der Regel erst bei einer höheren Temperatur beginnen aufzuschäumen und den Ausblasstutzen
zu verschließen. Nach den Brandschutzvorschriften kann es erforderlich sein, einen
Verschluß des Ausblasstutzens im Brandfalle auch bereits bei einer niedrigeren Temperatur
zu erreichen, die zwischen der Raumtemperatur und der Ansprechtemperatur des Intumeszenzschaumstoffs
liegt.
[0004] Wenn in dem Gebäude ein Brand ausbricht, in einem anderen als dem mit dem Entlüftungsgerät
ausgestatteten Raum und das Entlüftungsgerät läuft, dann ist die Rückschlagklappe
an der Ausblasseite des Entlüftungsgeräts geöffnet und es ist möglich, daß der Brandherd
oder Rauchgase durch diesen geöffneten Ausblasstutzen hindurch in den zu entlüftenden
Raum gelangen und sich weiter ausbreiten. Die Rückschlagklappe des Entlüftungsgeräts
würde sich nur dann schließen, wenn das Entlüftungsgerät abgeschaltet würde. Wenn
dieses aber im Brandfall läuft, ist ein Gefahrenmoment gegeben.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, eine Brandschutzeinrichtung für
eine Lüftungsrohrleitung, z.B. für den Ausblasstutzen eines Entlüftungsgeräts oder
eine Wand- oder Deckenabsperrvorrichtung der genannten Art zu schaffen, die bereits
bei einer niedrigeren Temperatur anspricht, beispielsweise in der Größenordnung von
etwa 70°C und ein Schließen der Rückschlagklappe auch bei eventuell laufendem Ventilator
bewirkt.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe liefert eine Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung,
insbesondere für den Ausblasstutzen des Entlüftungsgeräts oder eine Wand- oder Deckenabsperrvorrichtung
der genannten Art mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs.
[0007] Die erfindungsgemäße Brandschutzeinrichtung gewährleistet bei der Verwendung für
den Ausblasstutzen eines Entlüftungsgeräts nicht nur ein Ansprechen bereits bei relativ
niedrigen Temperaturen unterhalb der Aufschäumtemperatur der Brandschutzmasse selbst,
sondern es wird auch dafür gesorgt, daß der Ausblasstutzen insbesondere rauchdicht
verschlossen wird und somit den brandschutztechnischen Vorschriften Genüge getan wird.
[0008] Erfindungsgemäß ist eine Verschlußeinrichtung vorgesehen, die im Nichtgebrauchsfall
offen steht und parallel zur Achse des Stutzens angeordnet ist und es ist eine Auslösevorrichtung
vorgesehen, die so konzipiert ist, daß sie bei einer vorgegebenen höheren Temperatur
auslöst, die unterhalb der Aufschäumtemperatur der Brandschutzmasse liegt, wobei bei
diesem Auslösevorgang die vorher in ihrer Offenstellung gehaltene Verschlußklappe
freigegeben wird und sich durch eine Schwenkbewegung selbsttätig in eine Schließstellung
bewegt, in der sie den Querschnitt des Stutzens verschließt.
[0009] Die genannte Verschlußeinrichtung kann entweder eine Verschlußklappe sein und als
Auslösevorrichtung kann man ein Schmelzlot verwenden. Gemäß einer alternativen Variante
der Erfindung kann aber auch die Verschlußeinrichtung ein gelenkig im Ausblasstutzen
angeordnetes Teilsegment der Brandschutzmasse sein, das beim Auslösen der Auslösevorrichtung
in Richtung auf die Rohrachse des Ausblasstutens kippt und dadurch den Innenquerschnitt
des Ausblasstutzens verschließt.
[0010] Bei Verwendung der Brandschutzeinrichtung für den Ausblasstutzen eines Entlüftungsgeräts
kann dieses Entlüftungsgerät zusätzlich eine Rückschlagklappe enthalten, die dann
bei der Schließbewegung der Verschlußeinrichtung mitgenommen wird und ebenfalls in
eine Verschlußstellung bewegt wird, so daß quasi ein doppelter Verschluß des Ausbiasstutzens
durch die Verschlußeinrichtung selbst und zusätzlich durch die Rückschlagklappe gegeben
ist.
[0011] Über die Verschlußeinrichtung hinaus ist erfindungsgemäß noch im Regelfalle die die
Wandung des Stutzens auskleidende Brandschutzmasse vorhanden, die bei einer noch höheren
Temperatur aufschäumt und ein vollständiges feuersicheres Verschließen des Stutzens
gewährleistet.
[0012] Bei der Lösung gemäß der ersten Variante der Erfindung wird eine Verschlußklappe
verwendet als Verschlußeinrichtung. Für diese Verschlußklappe sind keine Scharniere
oder dergleichen erforderlich, die eine Wartung nötig machen.
[0013] Innenseitig ist im Ausblasstutzen in der gewöhnlichen Offenstellung der Verschlußklappe
ein glatter strömungsgünstiger Abschluß gegeben, so daß sich keine unnötigen Strömungswiderstände
im Ausblasstutzen des Entlüftungsgeräts ergeben. Die erfindungsgemäße Brandschutzeinrichtung
ist so konzipiert, daß sie lageunabhängig eingebaut werden kann, das heißt sowohl
in horizontaler Lage des Stutzens, als auch in vertikaler Lage, als auch vertikal
mit nach unten gerichtetem Stutzen.
[0014] Vorzugsweise verwendet man als Verschlußklappe eine Federblechklappe, die mittels
eines Schmelzlots am einen Ende befestigt ist, so daß sich bei Erwärmung auf die vorgegebene
Temperatur dort die Verbindung löst. Am anderen Ende kann die Federblechklappe abgewinkelt
sein und über Befestigungselemente an einem Bügel befestigt sein, der sich rückseitig
parallel zur Wandung des Ausblasstutzens erstreckt und vorzugsweise in die Brandschutzmasse
eingebettet ist.
[0015] Der Stutzen bzw. Ausblasstutzen bei Verwendung für ein Entlüftungsgerät kann einen
rechteckigen oder quadratischen Innenquerschnitt aufweisen, der jeweils durch die
Innenkante der Brandschutzmasse begrenzt wird.
[0016] Weiterhin hat vorzugsweise der Stutzen einen unteren weiteren Teil mit einem größeren
Außendurchmesser und einen oberen engeren Teil mit einem kleineren Außendurchmesser,
wobei im Übergangsbereich zwischen dem unteren Teil und dem oberen Teil ein Absatz
gebildet ist und sowohl der untere weitere Teil des Stutzens eine Brandschutzmasse
aufnimmt als auch der obere engere Teil des Stutzens eine Brandschutzmasse aufnimmt.
[0017] Weiterhin ist vorzugsweise der Bügel an dem die Verschlußklappe (Verschlußeinrichtung)
befestigt ist, mit einem in der Offenstellung der Verschlußklappe zu dieser parallelen
Teil versehen, der in die Brandschutzmasse eingebettet ist. Vorzugsweise ist weiterhin
eine Rückschlagklappe in dem Stutzen angeordnet, die bei der Schwenkbewegung der Verschlußklappe
in ihre Schließstellung ebenfalls um ihre Achse in die Schließstellung schwenkt.
[0018] Gemäß einer bevorzugten Variante der Erfindung weist die Brandschutzeinrichtung für
die Lüftungsrohrleitung ein rohrförmiges Gehäuse auf mit einem oberen engeren Teil,
einem mittleren weiteren Teil und einem unteren engeren Teil, wobei die genannten
engeren Teile jeweils an eine Lüftungsrohrleitung anschließbar sind und die Vorrichtung
insgesamt als Wand- oder Deckenabsperrvorrichtung dient.
[0019] Bei einer alternativen Variante der Erfindung ist die Verschlußeinrichtung ein gelenkig
im Ausblasstutzen des Entlüftungsgeräts (bzw. im Stutzen der Wand- oder Deckenabsperrvorrichtung)
angeordnetes Teilsegment der Brandschutzmasse, das beim Auslösen der Auslösevorrichtung
in Richtung auf die Rohrachse des Ausblasstutzens kippt und dadurch den Innenquerschnitt
des Ausblasstutzens verschließt. Diese Variante kann man z.B. so verwirklichen, daß
der überwiegende Teil der Brandschutzmasse fest ist auch bei der genannten erhöhten
Temperatur (bei der die Verschlußeinrichtung anspricht aber die Brandschutzmasse noch
nicht aufschäumt) und das gelenkig angeordnete Teilsegment kann beispielsweise bezogen
auf den Umfang der Brandschutzmasse ein Viertelsegment oder weniger ausmachen. Die
Funktion des Aufschäumens der gesamten Brandschutzmasse bei einer noch höheren Temperatur,
um dadurch den Ausblasstutzen flammendicht zu verschließen, bleibt natürlich erhalten.
[0020] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung besteht das gelenkig ausgebildete
Teilsegment aus einem gelenkigen oberen Segment und einem teilförmigen Reststück,
das nicht mitschwenkt, sondern in seiner Ausgangsposition verbleibt. Die Auslösevorrichtung
kann man beispielsweise so ausbilden, daß man das Reststück keilförmig ausbildet und
in diesem eine Bohrung vorsieht, die beispielsweise eine Druckfeder aufnimmt, die
bei einer erhöhten Temperatur anspricht. Diese Druckfeder kann zum Beispiel aus einem
Memorymetall ausgebildet sein und sich dann bei Erreichen einer bestimmten Temperatur
ausdehnen. Die Druckfeder greift dann unter eine Schrägfläche des gelenkig ausgebildeten
Segments der Brandschutzmasse, die auf der Schrägfläche des keilförmigen Reststücks
aufliegt und dann klappt das Teilsegment einwärts, da es von der Feder hochgedrückt
wird und es verschließt dann den Innenquerschnitt des Ausblasstutzens rauchdicht.
Da dabei das keilförmige Reststück stehen bleibt, ist auch dort der querschnittsweitere
Teil des Ausblasstutzens rauchdicht verschlossen. Würde man ohne dieses keilförmige
Reststück arbeiten, könnte dort nach dem Einwärtsklappen des gelenkigen Teilsegments
der Brandschutzmasse ein Durchgang für Rauch entstehen.
[0021] Meistens weisen diese Entlüftungsgeräte eine Rückschlagklappe auf, die bei einem
Unterdruck an der Ausblasseite des Entlüftungsgeräts sich verschließt. Diese Rückschlagklappe
ist jedoch im allgemeinen nicht feuerfest. Durch das erfindungsgemäße einwärts klappende
Teilsegment der Brandschutzmasse, das sich über diese Rückschlagklappe legt, wird
diese gleichzeitig gegen Hitzeeinwirkung geschützt.
[0022] Die in den Unteransprüchen 2 bis 9 genannten Merkmale betreffen bevorzugte Weiterbildungen
der ersten Variante der erfindungsgemäßen Aufgabenlösung. Die in der Unteransprüchen
11 bis 17 genannten Merkmale beziehen sich auf bevorzugte Weiterbildungen der zweiten
Variante der erfindungsgemäßen Aufgabenlösung. Weitere Vorteile der erfindungsgemäßen
Lösungen ergeben sich aus der nachfolgenden Detailbeschreibung.
[0023] Im folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben. Dabei zeigen
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Brandschutzeinrichtung für den Ausblasstutzen;
- Fig. 2
- eine Ansicht von oben in Richtung des Pfeils II von Fig. 1 gesehen;
- Fig. 3
- einen entsprechenden Längsschnitt durch die Brandschutzeinrichtung und den Ausblasstutzen
in der geschlossenen Stellung der Verschlußklappe;
- Fig. 4
- eine entsprechende Draufsicht auf die Brandschutzeinrichtung in Richtung des Pfeils
IV von Fig. 3 gesehen;
- Fig. 5
- einen Längsschnitt durch eine Wand- oder Deckenabsperrvorrichtung gemäß einer alternativen
Ausführungsvariante der Erfindung;
- Fig. 6
- eine Ansicht von oben in Richtung des Pfeils VI von Fig. 5 gesehen;
- Fig. 7
- einen Längsschnitt entsprechend Fig. 5 durch die Wand- oder Deckenabsperrvorrichtung
mit geschlossener Stellung der Verschlußklappe;
- Fig. 8
- einen Längsschnitt durch einen Ausblasstutzen eines Entlüftungsgeräts gemäß einer
alternativen Variante der Erfindung;
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf den Ausblasstutzen in Richtung des Pfeils IX von Fig. 8;
- Fig. 10
- eine entsprechende Schnittansicht nach dem Verschluß des Ausblasstutzens durch das
Teilsegment der Brandschutzmasse;
- Fig. 11
- eine entsprechende Draufsicht auf den Ausblasstutzen in der Verschlußstellung gemäß
dem Pfeil XI von Fig. 10.
[0024] Zunächst wird auf die Figuren 1 und 2 Bezug genommen. Die Darstellung zeigt den Ausblasstutzen
10 mit der Brandschutzeinrichtung, wobei das Entlüftungsgerät selbst nicht dargestellt
ist. Der Ausblasstutzen 10 hat an einer Seite einen stirnseitigen Flansch 16 mit Löchern
17, die geeignet sind Befestigungselemente aufzunehmen für die Befestigung des Ausblasstutzens
an dem Entlüftungsgerät.
[0025] Der Ausblasstutzen hat einen unteren weiteren Teil 11 mit einem größeren Außendurchmesser
und einen oberen engeren Teil 12 mit einem kleineren Außendurchmesser, wobei im Übergangsbereich
zwischen dem unteren Teil 11 und dem oberen Teil 12 ein Absatz 13 gebildet ist. Sowohl
der untere weitere Teil 11 des Ausblasstutzens nimmt eine Brandschutzmasse 15 auf,
die bei Erwärmung aufschäumt als auch der obere im Außendurchmesser engere Teil 12
des Ausblasstutzens nimmt eine ebensolche Brandschutzmasse 14 auf. Die Brandschutzmasse
14 ist jedoch wie man aus Figur 2 erkennt in Segmenten angeordnet, so daß sich ein
gleichmäßiger viereckiger etwa quadratischer Innenquerschnitt 21 des Ausblasstutzens
ergibt, der jeweils durch die Innenkante der Brandschutzmasse 14 begrenzt wird. An
seinem äußeren Umfang ist der Ausblasstutzen 10 dagegen sowohl in dem engeren oberen
Teil 12 als auch in dem weiteren unteren Teil 11 rund.
[0026] Aus Figur 1 erkennt man, daß in die Brandschutzmasse 14, 15 eingebettet ein Bügel
20 ist, der sich in seinem oberen Teil parallel zur Wandung des oberen Teils 12 des
Ausblasstutzens 10 erstreckt und der relativ schmal ist, wie man aus der Draufsicht
gemäß Figur 2 erkennen kann. Dieser Bügel setzt sich unten in einem rechtwinklig nach
innen abgewinkelten Teil 20b fort und setzt sich an seinem oberen Ende in einem ebenfalls
rechtwinklig nach innen abgewinkelten Teil 20a fort. Dieser Bügel 20, 20a, 20b dient
zur Befestigung der beweglichen Verschlußklappe 18. Aus Figur 1 kann man erkennen,
daß diese Verschlußklappe 18, die vorzugsweise aus einem Federblech besteht an ihrem
oberen Ende ebenfalls rechtwinklig abgewinkelt ist und zwar nach außen, so daß sie
in diesem abgewinkelten Abschnitt 18a den entsprechenden abgewinkelten Abschnitt 20a
des Bügels überlappt, wobei dieser abgewinkelte Teil 18a der Verschlußklappe 18 jedoch
breiter ist als der Teil 20a des Bügels wie man aus Figur 2 erkennt. In diesem sich
überlappenden Bereich zwischen Verschlußklappe 18a und Bügel 20a sind beide miteinander
verbunden zum Beispiel durch Befestigungselemente wie Schrauben 19, Nieten oder dergleichen.
[0027] Die Verschlußklappe 18 erstreckt sich dann nach unten hin über die gesamte innere
Breite des Ausblasstutzens an einer Seite entlang dem Innenquerschnitt 21 des Ausblasstutzens
wie man aus Figur 2 erkennt. Sie ist also so breit wie der Ausblasstutzen im Inneren
und auch so lang wie der Ausbiasstutzen wie man aus Figur 1 sehen kann. An ihrem unteren
Ende ist diese Verschlußklappe 18 über ein Schmelzlot 22 mit dem nach innen hin abgewinkelten
Teil 20b des zur Befestigung dienenden Bügels 20 verbunden. Dieses Schmelzlot 22 besteht
aus einer Masse, die bei einer vorgegebenen erhöhten jedoch nicht all zu hohen Temperatur
schmilzt, beispielsweise in der Größenordnung von etwa 70°C. Wenn das Schmelzlot 22
durchgeschmolzen ist, dann bewegt sich die unter Federspannung bestehende Verschlußklappe
18 aus Federblech um ihre obere als Gelenk dienende Kante 18b (siehe Figur 1) in einer
Schwenkbewegung nach oben und einwärts und verschließt den Innenquerschnitt 21 des
Ausblasstutzens 10. Die Federkraft der Verschlußklappe 18 ist so konzipiert, daß diese
an der gegenüberliegenden Seite des Innenquerschnitts 21, die durch die Brandschutzmasse
14 begrenzt ist, einschlägt und sich eventuell noch etwas durchbiegt wie man aus Figur
3 erkennen kann.
[0028] In der Verschlußstellung gemäß Figur 1 liegt parallel zur Verschlußklappe 18 die
Rückschlagklappe 23, die um ihre Schwenkachse 23a schwenkbar gelagert ist und sich
in Figur 1 ebenfalls in der Offenstellung befindet entsprechend dem Arbeitszustand
des Entlüftungsgeräts. Die Lagerung der Rückschlagklappe 23 ist also so, daß diese
im umgekehrten Drehsinn schwenkt wie die Verschlußklappe. Bewegt sich nun beim Durchschmelzen
des Schmelzlots 22 die Verschlußklappe 18 einwärts in die Figur 3 dargestellte Position,
dann nimmt diese Verschlußklappe 18 die vor dieser liegende Rückschlagklappe 23 mit
und bewegt diese ebenfalls in die in Figur 3 dargestellte Verschlußstellung, in der
das freie Ende der Rückschlagklappe 23 ebenfalls an der Brandschutzmasse 14 an der
gegenüberliegenden Seite des Ausblasstutzens anschlägt. Man erkennt aus Figur 4, daß
die Verschlußklappe 18 so dimensioniert ist, daß sie den viereckigen nahezu quadratischen
Innenquerschnitt 21 des Ausblasstutzens 10 vollständig verschließt, denn die Verschlußklappe
18 ist im Umriß rechteckig. In der Veschlußlage gemäß Figur 3 liegt die Verschlußklappe
18 schräg im Ausblasstutzen, da sie in ihrer Länge der Länge des Ausblasstutzens entspricht.
Die Rückschlagklappe 23 ist in dem Ausführungsbeispiel etwas kürzer als die Verschlußklappe
18 und liegt in ihrer Verschlußstellung gemäß Figur 3 ebenfalls schräg im Ausblasstutzen.
[0029] Nachfolgend wird nun auf die Fig. 5 bis 7 Bezug genommen und anhand dieser eine alternative
Ausführungsvariante der Erfindung beschrieben. In diesem Fall findet die erfindungsgemäße
Brandschutzeinrichtung Anwendung bei einer Wand- oder Deckenabsperrvorrichtung. Das
Funktionsprinzip entspricht im wesentlichen demjenigen bei der oben beschriebenen
Brandschutzeinrichtung für ein Entlüftungsgerät. Die Brandschutzeinrichtung ist insgesamt
mit 100 bezeichnet. Ihr Gehäuse weist einen oberen im Außendurchmesser engeren Stutzen
102 auf, der an eine Lüftungsrohrleitung (nicht dargestellt) angeschlossen werden
kann. Nach unten hin ist wiederum ein Absatz 113 gebildet und es folgt darunter ein
Teil 111 mit weiterem Außendurchmesser. Weiter unten verjüngt sich das rohrförmige
Gehäuse wieder und es endet in einem unterem Stutzen 104, der in seinem Durchmesser
etwa dem oberen Stutzen 102 entspricht und ebenfalls an eine Lüftungsrohrleitung angeschlossen
werden kann. Diese Brandschutzeinrichtung 100 wird vorzugsweise in ein Lüftungsrohrleitungssystem
im Bereich einer Wand- oder Deckendurchführung eingebaut. Der bei der oben beschriebenen
Variante gemäß den Fig. 1 bis 4 vorhandene Flansch 16 für die Anbringung an einem
Entlüftungsgerät entfällt natürlich bei der Variante gemäß den Fig. 5 bis 7. Im Inneren
ist der Aufbau jedoch sehr ähnlich wie bei der zuvor beschriebenen Variante der Erfindung.
Es ist wie man sieht die Brandschutzmasse 114 vorhanden, die den Stutzen innen auskleidet
sowie ebenfalls die Brandschutzmasse 115 für den hier mittleren weiteren Teil des
rohrförmigen Gehäuses der Brandschutzeinrichtung 100. Der Innenquerschnitt 121 kann
auch hier rechteckig oder quadratisch sein. Ebenfalls vorhanden ist der in die Brandschutzmasse
114, 115 eingebettete Bügel 120. Weiter vorhanden ist die Verschlußklappe 118 und
die Rückschlagklappe 123, wobei auch hier die Verschlußklappe 118 über ein Schmelzlot
122 oder dergleichen mit dem abgewinkelten Teil des zur Befestigung dienenden Bügels
120 verbunden ist. Die Funktionsweise entspricht der oben beschriebenen Brandschutzeinrichtung,
es ist lediglich der Einsatz für andere Anwendungsfälle vorgesehen. Fig. 6 zeigt die
zugehörige Draufsicht auf die Brandschutzeinrichtung 100, und Fig. 7 zeigt den Längsschnitt
mit geschlossener Verschlußklappe 118.
[0030] Es wird auf Fig. 8 Bezug genommen. Die Darstellung zeigt die erfindungsgemäße Brandschutzeinrichtung
mit dem Ausblasstutzen 110, der eine Brandschutzmasse 121 enthält und beispielsweise
über den Flansch 113 und mit Hilfe von Befestigungselementen, die von Befestigungslöchern
116 aufgenommen werden (siehe Fig. 11) oder ähnlich an einem Entlüftungsgerät befestigt
werden kann. Das Entlüftungsgerät ist in den Zeichnungen nicht dargestellt. Dieser
Ausblasstutzen 110 hat wie man aus Fig. 8 erkennt, einen weiteren unteren Abschnitt
111 mit größerem Außendurchmesser und einen engeren oberen Abschnitt 112 mit kleinerem
Außendurchmesser, wobei jedoch beide Abschnitte des Ausblasstutzens 110 mit der Brandschutzmasse
121 innen so ausgekleidet sind, daß der Innenquerschnitt des Ausblasstutzens 110,
der lüftungstechnisch wirksam ist, gleichbleibend ist. Im vorliegenden Fall handelt
es sich um einen etwa quadratischen Innenquerschnitt 122 wie man aus Fig. 9 erkennt,
da die Brandschutzmasse 121, die feststehend angeordnet ist, aus drei Segmenten besteht.
Außerdem ist ein gelenkiges Teilsegment 114 der Brandschutzmasse vorgesehen, das wie
Fig. 8 zeigt, sich sowohl in dem engeren oberen Abschnitt 112 als auch nach unten
hin über einen Teil des weiteren unteren Abschnitts 111 des Ausblasstutzens erstreckt.
Dieses gelenkige Teilsegment 114 wird von zwei schräg ausgebildeten Seitenflächen
114f begrenzt (siehe Fig. 9). Nach innen hin wird dieses gelenkige Segment 114 durch
die Innenkante 114c begrenzt. An seiner Unterseite hat dieses Segment 114 keine gerade
Abschlußfläche, sondern schließt mit einer Schrägfläche 114a ab (siehe Fig. 8 und
auch Fig. 10). Der Zweck dieser Schrägfläche 114a wird nachfolgend noch näher erläutert.
Das feststehende verbleibende keilförmige Reststück 115 gemäß Fig. 10 hat eine entsprechende
Schrägfläche 115a, auf der das gelenkige Segment 114 mit seiner Schrägfläche 114a
aufliegt. Dort wo der Ausblasstutzen sich verjüngt, verjüngt sich auch das gelenkige
Segment 114 der Brandschutzmasse, so daß dort ein Absatz 114d gebildet ist und der
untere Abschnitt 114e des beweglichen Segments 114 dicker ist.
[0031] Eine solche Brandschutzeinrichtung kann auch an anderer Stelle in einer Lüftungsrohrleitung
eingesetzt werden, dort wo kein solches Entlüftungsgerät vorhanden ist.
[0032] Wie man aus Fig. 10 erkennt, befindet sich in dem keilförmigen Reststück 115, das
wenn das gelenkige Teilsegment 114 nach innen klappt, stehenbleibt, eine Bohrung 118,
die eine zum Beispiel spiralförmig ausgebildete Druckfeder 119 aufnimmt. In dem Ausgangszustand
gemäß Fig. 8 ist diese Druckfeder 119 gespannt. Diese Druckfeder 119 besteht aus einem
Memorymetall, das bei Erwärmung auf eine bestimmte Temperatur aufgrund des Formgedächtnis-Effekts
sich ausdehnt in die in Fig. 10 eingezeichnete Stellung und dadurch das bewegliche
Segment 114 um dessen Gelenkachse 114b einwärts kippen läßt. Dies wird dadurch erleichtert,
daß das bewegliche Segment 114 mit der Schrägfläche 114a aufliegt auf der Schrägfläche
115a des keilförmigen Reststücks 115, so daß bereits eher ein Kippmoment entsteht.
Durch die Bewegung des gelenkigen Segments 114 aus der Ausgangsposition gemäß Fig.
8, in der die Rückschlagklappe 120 offen steht, wird diese ebenfalls mitgenommen und
ihre Verschlußlage gemäß Fig. 10 bewegt. In dieser Verschlußlage gemäß Fig. 10 ist
wie man sieht, der quadratische Innenquerschnitt 122 der Brandschutzmasse 121 und
somit des Ausblasstutzens verschlossen (siehe auch Fig. 11). Durch die erfindungsgemäße
Verwendung des keilförmigen Reststücks 115 entsteht bei der Kippbewegung des beweglichen
Segments 114 im unteren weiteren Abschnitt 111 des Ausblasstutzens 110 keine Öffnung,
die einen Rauchdurchtritt ermöglichen würde. Der quadratische Querschnitt 122 des
Ausblasstutzens wird vielmehr wie man aus Fig. 11 erkennt, durch das bewegliche Teilsegment
114 vollständig verschlossen, was nicht ohne weiteres möglich wäre, wenn man das bewegliche
Segment 114 aus einem Stück ohne das keilförmige Reststück 115 ausbilden würde. Tritt
eine noch höhere Temperatur auf, dann schäumt sowohl die Brandschutzmasse aus der
das Segment 114 besteht auf, als auch die feststehende Brandschutzmasse 121, mit der
der Ausblasstutzen 110 an den drei anderen Seiten ausgekleidet ist (siehe Fig. 9),
wobei auch durch das keilförmige Reststück 115 überall genügend Brandschutzmasse für
einen effektiven Verschluß des Ausblasstutzens bei Aufschäumen vorhanden ist.
1. Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung, insbesondere für den Ausblasstutzen
eines Entlüftungsgeräts oder eine Wand- oder Deckenabsperrvorrichtung wobei die Wandung
eines Stutzens mit einer Brandschutzmasse ausgekleidet ist, die bei erhöhter Temperatur
aufschäumt (Intumeszenzschaumstoff), dadurch gekennzeichnet, daß eine Verschlußeinrichtung
(18, 114) vorgesehen ist, die im Nichtgebrauchsfall offen steht und parallel zur Achse
des Stutzens angeordnet ist und daß eine Auslösevorrichtung (22, 119) vorgesehen ist,
die so konzipiert ist, daß sie bei einer vorgegebenen höheren Temperatur auslöst,
die unterhalb der Aufschäumtemperatur der Brandschutzmasse (14, 15) liegt, wobei bei
diesem Auslösevorgang die vorher in ihrer Offenstellung gehaltene Verschlußeinrichtung
freigegeben wird und sich durch eine Schwenkbewegung selbsttätig in eine Schließstellung
bewegt, in der sie den Querschnitt des Stutzens verschließt.
2. Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußeinrichtung eine Verschlußklappe (18) ist und die Auslösevorrichtung
ein Schmelzlot (22) ist.
3. Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verschlußklappe (18) aus Federblech besteht, daß ein oberer
Teil (18a) der Verschlußklappe (18) festgehalten wird und das untere Ende der Verschlußklappe
(18) über ein Schmelzlot (22) mit einem starren Teil (20b) des Stutzens verbunden
ist, so daß bei Durchschmelzen des Schmelzlots sich die Verschlußklappe (18) in die
Schließstellung bewegt.
4. Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß als feststehender Teil ein Bügel (20, 20a) dient, an
dem die Verschlußklappe (18) an ihrem einen Ende (18a) über Befestigungsmittel (19)
wie Schrauben oder dergleichen befestigt ist.
5. Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausblasstutzen einen rechteckigen oder quadratischen
Innenquerschnitt (21) aufweist, der jeweils durch die Innenkante der Brandschutzmasse
(14) begrenzt wird.
6. Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausblasstutzen einen unteren weiteren Teil (11)
mit einem größeren Außendurchmesser und einen oberen engeren Teil (12) mit einem kleineren
Außendurchmesser aufweist, wobei im Übergangsbereich zwischen dem unteren Teil (11)
und dem oberen Teil (12) ein Absatz (13) gebildet ist und sowohl der untere weitere
Teil (11) des Ausblasstutzens eine Brandschutzmasse (15) aufnimmt als auch der obere
engere Teil des Ausblasstutzens eine Brandschutzmasse (14) aufnimmt.
7. Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (20) an dem die Verschlußklappe (18) befestigt
ist, einen in der Offenstellung der Verschlußklappe zu dieser parallelen Teil (20)
aufweist, der in die Brandschutzmasse (14, 15) eingebettet ist.
8. Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis
7 dadurch gekennzeichnet, daß in dem Ausblasstutzen eine Rückschlagklappe (23) angeordnet
ist, die bei der Schwenkbewegung der Verschlußklappe (18) in ihre Schließstellung
ebenfalls um ihre Achse (23a) in die Schließstellung schwenkt.
9. Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß diese ein rohrförmiges Gehäuse mit einem oberen engeren
Teil (102), einem mittleren weiteren Teil (111) und einem unteren engeren Teil (104)
aufweist, wobei die Teile (102) und (104) jeweils an eine Lüftungsrohrleitung anschließbar
sind und die Vorrichtung (100) als Wand- oder Deckenabsperrvorrichtung dient.
10. Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußeinrichtung ein gelenkig im Ausblasstutzen angeordnetes Teilsegment
(114) der Brandschutzmasse ist, das beim Auslösen der Auslösevorrichtung (119) in
Richtung auf die Rohrachse des Ausblasstutzens kippt und dadurch den Innenquerschnitt
des Ausblasstutzen verschließt.
11. Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das gelenkig ausgebildete Teilsegmente (114) der Brandschutzmasse aus einem gelenkigen
oberen Segment besteht und ein darunter angeordnetes keilförmiges Reststück (15) vorgesehen
ist, auf dem das bewegliche Teilsegment (14) mit einer Schrägfläche (14a) aufliegt.
12. Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung, insbesondere für den Ausblasstutzen
eines Entlüftungsgeräts nach Anspruch 1, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb
des gelenkig ausgebildeten Teilsegments (114) in einer Bohrung der Brandschutzmasse
(115) eine Druckfeder (119) vorgesehen ist, die als Auslösevorrichtung dient.
13. Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung, insbesondere für den Ausblasstutzen
eines Entlüftungsgeräts nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckfeder (119) aus einem Memorymetall oder dergleichen besteht
und sich bei Erwärmung auf eine vorgegebene Temperatur ausdehnt und dann das gelenkige
Teilsegment (114) um seine Gelenkachse (114b) einwärts kippen läßt.
14. Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung, insbesondere für den Ausblasstutzen
eines Entlüftungsgeräts nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ausblasstutzen einen rechteckigen oder quadratischen Innenquerschnitt
(122) aufweist, der durch eine Auskleidung aus der Brandschutzmasse (121) gebildet
wird.
15. Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung, insbesondere für den Ausblasstutzen
eines Entlüftungsgeräts nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ausblasstutzen (110) außen rund ist und einen engeren oberen
Abschnitt (112) mit geringerem Außendurchmesser und einen weiteren unteren Abschnitt
(111) mit größerem Außendurchmesser aufweist.
16. Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung, insbesondere für den Ausblasstutzen
eines Entlüftungsgeräts nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß bei stufenförmigem Außendurchmesser des Ausblasstutzen (110) der
durch eine Auskleidung aus Brandschutzmasse (121, 114, 115) gebildete Innenquerschnitt
(122) des Ausblasstutzens über dessen Länge gleichbleibend ist.
17. Brandschutzeinrichtung für eine Lüftungsrohrleitung, insbesondere für den Ausblasstutzen
eines Entlüftungsgeräts nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß eine gelenkig gelagerte Rückschlagklappe (120) vorgesehen ist,
die in ihrer Offenstellung parallel zur Achse des Ausblasstutzens (110) steht und
bei dem durch Erwärmung veranlaßten Einwärtskippen des gelenkigen Teilsegments (114)
die Rückschlagklappe (120) mitgenommen und in ihre Verschlußlage bewegt wird.