[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen und Umhüllen von Schmelzenportionen,
insbesondere Schmelzkleberportionen, aus einer Schmelze, bei dem die Schmelze portioniert
auf ein endlos umlaufendes, horizontales Förderband aufgebracht wird, wobei zuvor
der Oberfläche eines oberen Trums des Förderbandes eine erste Hüllmaterialschicht
zugeführt worden ist, und wobei auf die auf die Hüllmaterialschicht aufgebrachten
Schmelzenportionen eine die Oberfläche der Schmelzenportionen zumindest teilweise
bedeckende zweite Hüllmaterialschicht aufgebracht wird, sowie Anlage zur Durchführung
des Verfahrens und Vorrichtung zum Aufbringen einer Schmelze in definierten Schmelzenportionen
für die Anlage.
[0002] Aus der DE 93 18 554 U1 ist eine Anlage zum Beschichten von Schmelzkleberportionen
mit einem Hüllmaterial bekannt. Die Anlage weist ein endlos umlaufendes, horizontales
Förderband auf, das eingangsseitig mit einem Hüllmaterial in Form eines Pulvers beschichtet
wird. Anschließend wird ein Schmelzkleber in definierten Schmelzkleberportionen auf
das laufende Förderband aufgebracht. In einer weiteren Arbeitsstation wird auf die
Oberfläche der Schmelzkleberportionen von oben eine weitere pulverförmige Hüllmaterialschicht
aufgebracht. Anschließend durchlaufen die beidseitig mit dem Hüllmaterial beschichteten
Schmelzkleberportionen eine Heizstation, die das Pulver des Hüllmaterials verflüssigt
und eine gleichmäßige Umhüllung der Schmelzkleberportionen bewirkt. An diese Heizstation
schließt ein Kühlbereich an, in dem die ummantelten Schmelzkleberportionen abgekühlt
werden. Nach diesem Kühlbereich werden die Schmelzkleberportionen vom Band abgenommen
und in größeren Einheiten abgepackt.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren sowie eine Anlage der eingangs genannten
Art zu schaffen, die eine einfachere und verbesserte Herstellung und Umhüllung von
Schmelzenportionen gewährleisten.
[0004] Diese Aufgabe wird für das Verfahren dadurch gelöst, daß als Hüllmaterialschichten
zwei Folienbahnen kontinuierlich zugeführt werden, deren Materialeigenschaften bezüglich
chemischer Verträglichkeit auf die Schmelze abgestimmt sind, daß die zwischen den
Folienbahnen eingebetteten Schmelzenportionen anschließend bezüglich ihrer Dicke kalibriert
und gekühlt werden, daß die Folienbahnen derart miteinander verbunden werden, daß
sie jede Schmelzenportion dicht umschließen, und daß die Folienbahnen derart längs
und quer zur Förderrichtung der Schmelzenportionen abgetrennt werden, daß die Schmelzenportionen
vereinzelt werden. Durch das Vorsehen der Folienbahnen wird bereits ohne das Vorsehen
einer Heizstation, wie dies beim Stand der Technik vorgesehen ist, eine glatte und
gut handhabbare Umhüllung der Schmelzenportionen erzielt, so daß ein verringerter
Energieaufwand und demzufolge auch ein verringerter Kostenaufwand für das Verfahren
benötigt wird. Durch die Kalibrierung der Dicke der Schmelzenportionen wird eine gleichmäßigere
und definiertere Abkühlung erzielt, so daß gegenüber dem Stand der Technik ein verbessertes
Kühlverhalten erreicht wird. Das Verbinden der Folienbahnen in den Übergangsbereichen
zwischen den benachbarten Schmelzenportionen kann entweder vor oder nach dem Trennen
der Folienbahnen und der daraus resultierenden Vereinzelung der Schmelzenportionen
erfolgen. Das erfindungsgemäße Verfahren ist für alle Arten von Schmelzen verwendbar,
eignet sich jedoch insbesondere für Schmelzkleber, deren stark adhäsive Oberfläche
für eine einfache weitere Handhabung ummantelt werden muß. Durch die chemische Verträglichkeit
der Folienbahn mit der Schmelze wird die Schmelze durch das Folienmaterial nicht beeinträchtigt.
[0005] In Ausgestaltung der Erfindung wird die Schmelze für eine definierte Viskosität auf
eine definierte Temperatur konditioniert und anschließend auf das Förderband in gleichen
Portionsvolumina schrittweise aufgebracht. Dadurch wird eine gleichmäßige und gleichbleibende
Portionierung erzielt. Durch die Konditionierung der Schmelze wird außerdem eine gute
Abstimmung auf die nachfolgende Abkühlung der Schmelzenportionen auf dem Förderband
erreicht.
[0006] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung werden die Schmelzenportionen in entsprechende
Matrixräume einer Gittermaske eingebracht, die dem Förderband mitlaufend zugeordnet
und unterhalb der unteren Folienbahn angeordnet ist, wobei das Volumen jeder Schmelzenportion
derart auf das freie Volumen jedes zugeordneten Matrixraumes angepaßt ist, daß Schmelzenmasse
beim Kalibrieren umlaufend über die Ränder jedes Matrixraumes übertritt, wobei die
Dicke der kalibrierten Schmelzenportionen größer ist als die Höhe der Gittermaske.
Durch das Übertreten der Schmelzenmasse über die Randbereiche jedes Matrixraumes bildet
die Schmelzenmasse selbst die Verbindung zwischen den die obere und die untere Decklage
bildenden beiden Folienbahnen, da sie an beiden Folienbahnen anhaftet. Diese Ausgestaltung
ist insbesondere für Schmelzkleber, die eine stark adhäsive Oberfläche aufweisen,
vorteilhaft. Ein Verschweißen oder Verkleben der Folienbahnen, wie es bei anderen
erfindungsgemäßen Ausgestaltungen notwendig ist, wird bei dieser Ausgestaltung vermieden.
Die über die Randbereiche übertretende Schmelzenmasse weist eine lediglich geringe
Dicke auf, so daß die beiden Folienbahnen entlang der Ränder jeder Schmelzenportion
lediglich in äußerst geringem Abstand miteinander verbunden sind. Durch die Gittermaske
ist es möglich, für die Schmelzenportionen je nach Gestaltung der Matrixräume eine
individuelle Formgebung zu erzielen.
[0007] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vor der Zuführung der Folienbahn zu
dem Förderband zwischen die auf der Oberfläche des Förderbandes oder der Gittermaske
aufliegende Unterseite der ersten Folienbahn und die Oberfläche des Förderbandes oder
der Gittermaske kontinuierlich eine Trennmittelschicht eingebracht. Dadurch wird verhindert,
daß die Folienbahn auf der Oberfläche des Förderbandes oder der Gittermaske anhaftet
und beim Lösen der Schmelzenportionen beschädigt wird.
[0008] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird zwischen die mit einem oberen Förderband
während des Kalibrier- und Kühlvorganges in Berührung gelangende Oberseite der zweiten
Folienbahn und die Bandoberfläche des Förderbandes eine weitere Trennmittelschicht
eingebracht. Auch diese Trennmittelschicht dient dazu, ein einfaches Ablösen der Folienbahn
von der Oberfläche des oberen Bandes nach dem Durchlaufen der Kühlstrecke zu ermöglichen.
[0009] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung werden als Trennmittelschichten Wasserbenetzungen
vorgesehen. Die Verwendung von Wasser hat neben der Funktion als Trennmittel zusätzlich
noch eine Kühlfunktion, indem die mit den Schmelzenportionen in Berührung gelangenden
Folienbahnen durch die Wasserschicht zwischen der jeweiligen Bandoberfläche und der
zugeordneten Folienseite gekühlt werden.
[0010] Für die Anlage wird die erfindungsgemäße Aufgabe dadurch gelöst, daß das Förderband
Teil eines als Mittel zum Abkühlen dienenden Doppelbandkühlers ist, und daß sowohl
dem Förderband als auch dem oberen, endlos umlaufenden Band des Doppelbandkühlers
jeweils eine mit einer abziehbaren Folienbahn versehene Speicherrolle derart zugeordnet
ist, daß die Folienbahnen mit den einander zugewandten Bandtrums der beiden Bänder
mitgeführt werden. Ein wesentlicher Vorteil der Verwendung eines Doppelbandkühlers
liegt darin, daß eine Kalibrierung der Schmelzenportionen in ihrer Dicke erzielt wird,
wodurch eine besonders gleichmäßige und definierte Abkühlung der Schmelzenportionen
erzielbar ist.
[0011] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Schmelztemperatur der Folienbahnen
geringer als die Verarbeitungstemperatur der Schmelze. Sobald die Schmelzenportionen
einschließlich der Umhüllungen durch die Folien einem Schmelzenbad zugeführt werden,
schmelzen die Folien ohne Rückstände auf, die das Schmelzenbad beeinträchtigen könnten.
Verpackungsabfall entsteht somit nicht.
[0012] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind der Förderstrecke der Schmelzenportionen
eine Längsschneidvorrichtung und eine Querschneidvorrichtung in Förderrichtung hinter
dem Doppelbandkühler zugeordnet. Dadurch ist es möglich, die unterschiedlichen Reihen
von Schmelzenportionen unter Vereinzelung der jeweiligen Schmelzenportionen abzutrennen.
[0013] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist dem Förderband eine sich über zumindest
einen Großteil der Bandbreite erstreckende und zumindest über die Länge des fördernden
Bandtrums auf dem Förderband aufliegende, matrixförmige Gittermaske zugeordnet, die
mit dem Förderband mitführbar ist. Die einzelnen Matrixräume der Gittermaske begrenzen
die Schmelzenportionen allseitig, wodurch individuelle Formgebungen der Schmelzenportionen
erzielbar sind. Die Gittermaske kann entweder als separate Netzbahn mit dem Förderband
mitgeführt werden, oder aber fest mit der Oberfläche des Förderbandes verbunden sein,
wodurch ebenfalls eine Mitführung mit dem Förderband erzielt wird.
[0014] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Höhe der Gittermaske geringer als
die Höhe des durch den Doppelbandkühler definierten Kühlspaltes. Durch diese Ausgestaltung
wird gewährleistet, daß ein Teil der Schmelzenmasse jeder Schmelzenportion beim Kalibrieren
innerhalb des Doppelbandkühlers über die Randbereiche jedes Gitterraumes der Gittermaske
übertritt, wodurch durch die übertretende Schmelzenmasse insbesondere bei einem Schmelzkleber
direkt eine Verbindung der oberen und der unteren Folienbahn miteinander erzielt wird,
ohne daß zusätzliche Schweiß- oder Verbindungsvorgänge benötigt werden.
[0015] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist beiden Folienbahnen jeweils eine Sprühvorrichtung
zum Aufbringen einer Trennmittelschicht derart zugeordnet, daß die Trennmittelschicht
jeweils auf die der Bandoberfläche zugewandte Seite jeder Folienbahn und/oder auf
die jeweils korrespondierende Bandoberfläche aufsprühbar ist. Dadurch wird ein problemloses
Ablösen der Folienbahnen am Ausgang des Doppelbandkühlers bzw. am förderseitigen Ende
des Förderbandes erreicht.
[0016] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie
aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung,
die anhand der Zeichnungen dargestellt sind.
- Fig. 1
- zeigt schematisch eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anlage zum Herstellen
und Umhüllen von Schmelzenportionen, die einen Doppelbandkühler aufweist,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf ein Förderband auf Höhe eines Eingangsbereiches des Doppelbandkühlers
nach Fig. 1,
- Fig. 3
- schematisch eine Aufbringvorrichtung von Schmelzenportionen auf das Förderband für
die Anlage nach Fig. 1 in Richtung der Pfeile III-III in Fig. 1,
- Fig. 4
- einen vergrößerten Ausschnitt IV nach Fig. 3,
- Fig. 5
- einen Schnitt durch die Anlage nach Fig. 1 auf Höhe der Schnittlinie V-V in Fig. 1,
- Fig. 6
- einen vergrößerten Ausschnitt VI aus Fig. 5,
- Fig. 7
- eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anlage zum Herstellen und Umhüllen
von Schmelzenportionen,
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf das Förderband der Anlage nach Fig. 7 auf Höhe eines Eingangsbereiches
eines Doppelbandkühlers der Anlage nach Fig. 7,
- Fig. 9
- eine Ansicht einer Aufbringvorrichtung der Anlage nach Fig. 7 in Pfeilrichtung IX-IX
der Fig. 7,
- Fig. 10
- einen vergrößerten Ausschnitt X der Darstellung nach Fig. 9,
- Fig. 11
- einen Schnitt durch die Anlage nach Fig. 7 auf Höhe des Eingangsbereiches eines Doppelbandkühlers
entlang der Schnittlinie XI-XI in Fig. 7, und
- Fig. 12
- einen vergrößerten Ausschnitt XII des Eingangsbereiches nach Fig. 11.
[0017] Eine Anlage zum Konfektionieren einer Schmelze in definierte, gleichgroße Schmelzenportionen
und zum Umhüllen dieser Schmelzenportionen weist als zentralen Anlagenteil einen Doppelbandkühler
1 auf. Dem Doppelbandkühler 1 ist vor seinem eigentlichen Kühlbereich 3 ein nachfolgend
näher beschriebener Aufbringbereich 2 vorgelagert. Ein Ausgangsbereich 4 schließt
in Förderrichtung F
1, F
2 hinter dem Doppelbandkühler 1 an den Kühlbereich 3 an. Der Doppelbandkühler 1 wird
durch ein unteres Förderband 11 und durch ein oberes Förderband 15 gebildet. Das untere
Förderband 11 läuft endlos um eine beheizte Eingangswalze 12 sowie um eine mittels
eines Antriebsmotors 14 angetriebene Ausgangswalze 13 um, wobei die Eingangswalze
12 sich in Abstand vor dem oberen Förderband 15 befindet und die Ausgangswalze 13
in Abstand hinter dem Förderband 15 angeordnet ist. Das obere Bandtrum des Förderbandes
11 verläuft horizontal und bildet ein unteres Bandtrum im Kühlbereich 3 des Doppelbandkühlers
1. Das obere Band 15 läuft in Förderrichtung F
2 endlos um eine Eingangswalze 16 sowie um eine mit einem Antriebsmotor 18 versehene
Ausgangswalze 17 um, wobei ein unteres Bandtrum des Bandes 15 das den Kühlbereich
3 des Doppelbandkühlers 1 nach oben begrenzende obere Bandtrum bildet. Im Kühlbereich
3 verlaufen die einander zugewandten Bandtrums des Förderbandes 11 und des Förderbandes
15 parallel zueinander. Dem Förderband 11 sind drei Kühlabschnitte 20, 21, 22 zugeordnet,
von denen sich ein erster Kühlabschnitt im Aufbringbereich 2 vor dem Kühlbereich 3
befindet. Die beiden anderen Kühlabschnitte 21 und 22 schließen im Kühlbereich 3,
d.h. im Kühlspalt zwischen dem Förderband 11 und dem Band 15, in Förderrichtung aneinander
an.
[0018] Im Aufbringbereich 2 wird eine Schmelze in Form eines Schmelzklebers S mittels eines
als Portioniervorrichtung dienenden Gießkopfes 5 mit definierter Viskosität in definierten
Schmelzkleberportionen SP jeweils in Achterreihen in gleichmäßigen Abständen auf das
Förderband 11 aufgebracht (Fig. 1 bis 4). Um die Schmelze S mittels des Gießkopfes
5 mit einer definierten Viskosität auf das Förderband 11 aufbringen zu können, ist
dem Gießkopf 5 eine Konditioniervorrichtung in Form eines Wärmeübertragers 6 vorgeschaltet,
den die vorgeheizte Schmelze S durchläuft. Dem Wärmeübertrager 6 wird die Schmelze
S mittels einer durch einen Antriebsmotor 8 angetriebenen Pumpe 7 aus einem Vorratsbehälter
9 zugeführt, der mit einem Rührwerk 10 versehen ist. Die Portioniervorrichtung in
Form des Gießkopfes 5 weist beim dargestellten Ausführungsbeispiel einen horizontalen
Zulauf für die Schmelze S auf, dem acht Schieber 32 zugeordnet sind, die entsprechend
definierte Schmelzenportionen durch acht Gießdüsen 33 nach unten auf das Förderband
11 drücken. Die Schmelzkleberportionen SP werden in halbkugelartiger Form (siehe Fig.
3 und 4) und pasteusem Zustand auf das Förderband 11 aufgebracht. Die acht jeweils
nebeneinander angeordneten Schmelzkleberportionen SP erstrecken sich über einen Großteil
der Breite des Förderbandes 11, das als Stahlband ausgebildet ist.
[0019] Um zu verhindern, daß die Schmelzkleberportionen SP auf der Oberfläche des als Stahlband
gestalteten Förderbandes 11 festhaften, wird dem Förderband 11 im Bereich der Eingangswalze
12 vor dem Aufbringen der Schmelzkleberportionen SP eine aus Polyethylen bestehende
Folienbahn 28 zugeführt, die als Unterlage für die Schmelzkleberportionen SP dient
und flächig auf der Oberfläche des Förderbandes 11 aufliegt. Die Breite der Folienbahn
28 entspricht etwa der Breite des Förderbandes 11 und weist wenigstens den Betrag
der Breite der Querreihe der acht Schmelzenportionen SP auf. Die Folienbahn 28 wird
von einer drehbar gelagerten Speicherrolle 26, auf der die Folienbahn 28 aufgerollt
ist, kontinuierlich abgezogen.
[0020] Die Schmelze S des Schmelzklebers weist bei einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel
einen Schmelzpunkt von ca. 180°C auf. Der Schmelzpunkt der Polyethylenfolie der Folienbahn
28 beträgt ca. 110°C.
[0021] Da die Folienbahn 28 die Unterlage für alle Schmelzkleberportionen SP bildet, die
im Aufbringbereich 2 auf das Förderband 11 aufgebracht werden, stellt die Folienbahn
28 gleichzeitig auch die Unterseite einer Umhüllung der Schmelzkleberportionen SP
dar. Als Trennmittel zwischen der Bandoberfläche des Förderbandes 11 und der Folienbahn
28 ist der Folienbahn 28 und der Eingangswalze 12 eine Wassersprühvorrichtung 29 zugeordnet,
die sowohl die Bandoberfläche des Bandes 11 als auch die Unterseite der Folienbahn
28 mit einem Sprühnebel benetzt. Die Wasserbenetzung hat neben ihrer Wirkung als Trennmittel
auch noch den Vorteil einer Kühlwirkung, wobei der Wasserfilm zwischen der Folienbahn
28 und der Bandoberfläche verhindert, daß die durch den Gießkopf 5 aufgebrachte Schmelze,
deren Temperatur beim Aufbringen höher ist als der Schmelzpunkt der Folienbahn 28,
ein Aufschmelzen der Folienbahn 28 bewirkt. Vorteilhaft wird das Kunststoffmaterial
der Folienbahn 28 bezüglich seines Schmelzpunktes derart auf den Schmelzpunkt und
die Verarbeitungstemperatur der Schmelze S abgestimmt, daß in jedem Fall ein Aufschmelzen
der Folienbahn 28 durch die aufgebrachte Schmelze verhindert wird. Das Kunststoffmaterial
der Folienbahn 28 ist außerdem so gewählt, daß es keine chemischen Reaktionen mit
der Schmelze S eingehen kann, so daß es die Eigenschaften der Schmelze S nicht beeinträchtigt.
Da die Folienbahn 28 zwar an den Schmelzkleberportionen SP anhaftet, nicht jedoch
an der Bandoberfläche des Förderbandes 11, ist - wie nachfolgend näher beschrieben
- ausgangsseitig in einfacher Weise ein Ablösen der Folienbahn 28 einschließlich der
Schmelzkleberportionen SP von der Bandoberfläche möglich.
[0022] Auch der Bandoberfläche des oberen Bandes 15 des Doppelbandkühlers 1 wird in analoger
Weise eine Kunststoffolienbahn 30 zugeführt, die ebenfalls aus Polyethylen hergestellt
ist. Die Kunststoffolienbahn 30 ist auf einer Speicherrolle 27 aufgerollt, die oberhalb
der Eingangswalze 16 des Bandes 15 in einem nicht dargestellten Rahmen drehbar gelagert
ist. Auch zwischen die Folienbahn 30 und die Bandoberfläche des Bandes 15 wird eine
Trennmittelschicht in Form einer Wasserbenetzung aufgebracht, die mittels einer Wassersprühvorrichtung
31 verwirklicht ist. Die Wassersprühvorrichtung 31 weist einen auf die Bandoberfläche
des Bandes 15 gerichteten Sprühstrahl und einen weiteren, auf die zugeordnete Oberfläche
der Folienbahn 30 gerichteten Sprühstrahl auf. Anstelle von Wassersprühvorrichtungen
können grundsätzlich auch andere Arten von Trennmittelbeschichtungen vorgesehen sein.
[0023] Der Kühlspalt des Kühlbereiches 3 des Doppelbandkühlers 1 zwischen den einander zugewandten
Bandtrums des Bandes 15 und des Förderbandes 11 wird durch eine auf Höhe der Eingangswalze
16 positionierte Kalibrierwalze 19 definiert, die in nicht dargestellter Weise einstellbar
gehalten ist. Durch die aufgrund des Abstandes der Kalibrierwalze 19 zur Eingangswalze
16 definierte Höhe des Kühlspaltes des Kühlbereiches 3 werden die Schmelzkleberportionen
SP beim Eintritt in den Kühlspalt gemäß Fig. 2 flachgedrückt, wodurch sie eine Scheibenform
mit einem größeren Durchmesser erhalten. Die gleichmäßige Dicke der Schmelzkleberportionen
SP aufgrund der Kalibrierung im Kühlspalt gewährleistet eine gleichmäßige Abkühlung
durch die Kühlabschnitte 21 und 22 innerhalb des Doppelbandkühlers 1. Die Formgebung
der Schmelzkleberportionen SP durch den Einlauf in den Kühlspalt des Kühlbereiches
3 auf Höhe der Kalibrierwalze 19 ist anhand der Fig. 5 und 6 gut erkennbar. Da die
Folienbahn 30 analog der Folienbahn 28 an der Bandoberfläche des Bandes 15 flächig
anliegt, bildet die Folienbahn 30 gleichzeitig die Deckhüllschicht für die durch den
Kühlspalt des Kühlbereiches 3 geförderten Schmelzkleberportionen SP. Die Schmelzkleberportionen
SP werden somit zwischen zwei Lagen von Folienbahnen 28, 30 durch den Kühlbereich
3 hindurchgeführt. Die beiden Folienbahnen 28 und 30 haften jeweils im Bereich der
Oberseite und der Unterseite jeder Schmelzkleberportion SP an der jeweiligen Schmelzkleberportion
SP an.
[0024] Um nach dem Durchlaufen des Kühlbereiches 3 hinter dem Doppelbandkühler 1 eine Trennung
der einzelnen Schmelzkleberportionen SP zu erzielen, und um eine vollständige Umhüllung
durch die jeder Schmelzkleberportion SP zugeordneten Folienbahnabschnitte zu erzielen,
ist dem Förderband 11 im Ausgangsbereich 4 sowohl eine Längsschneidvorrichtung 23
als auch eine Querschneidvorrichtung 24 zugeordnet. Die Längsschneidvorrichtung 23
und die Querschneidvorrichtung 24 dienen zur Trennung der Längs- und Querreihen von
Schmelzkleberportionen SP, indem die beiden Folienbahnen zwischen den jeweiligen Längs-
und Querreihen geschnitten werden. Für jede Schmelzkleberportion SP ergibt sich somit
nach dem Durchlaufen der Längs- und Querschneidvorrichtungen 23, 24 ein doppelseitiger
Folienzuschnitt, wobei der obere Zuschnitteil durch einen entsprechenden Zuschnitt
der Folienbahn 30 und der untere Zuschnitteil durch einen entsprechenden Zuschnitt
der Folienbahn 28 gebildet ist. Falls das Kunststoffmaterial der Folienbahnen bereits
für sich ausreichende adhäsive Eigenschaften aufweist, genügt es, die Ränder der Folienzuschnitte
jeder Schmelzkleberportion SP zusammenzudrücken, wodurch sich die gegenüberliegenden
Zuschnitteile jedes Folienzuschnitts miteinander verbinden und jede Schmelzkleberportion
SP allseitig umschließen. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist für eine sichere
Verbindung der oben- und untenliegenden Zuschnitteile der Folienzuschnitte der Schmelzkleberportionen
SP zusätzlich eine Schweißvorrichtung 25 vorgesehen, die eine Verschweißung der Ränder
der Folienzuschnitte umlaufend um die jeweilige Schmelzkleberportion SP vornimmt.
Diese Schweißvorrichtung 25 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel in Förderrichtung
hinter den Schneidvorrichtungen angeordnet. Sie kann den Schneidvorrichtungen jedoch
auch vorgeschaltet oder durch das Vorsehen einer Heizdrahtanordnung auch mit den Schneidvorrichtungen
kombiniert sein, indem die Heizdrahtanordnung sowohl das Schweißen als auch das Verbinden
übernimmt.
[0025] Auf Höhe der Ausgangswalze 13 können die vereinzelten und verpackten, d.h. umhüllten
Schmelzkleberportionen SP von der Bandoberfläche des Förderbandes 11 abgelöst werden.
Anschließen werden sie in entsprechenden Mengeneinheiten zusammengestellt und abgepackt.
Entsprechend ihrer späteren Bestimmung können die Schmelzkleberportionen direkt einen
geeigneten Schmelzenbad zugeführt werden, wodurch die Folienzuschnitte ohne schädliche
Rückstände aufschmelzen, da der Schmelzpunkt der Schmelzkleberportionen höher ist
als der Schmelzpunkt der Folienzuschnitte.
[0026] Die Anlage gemäß den Fig. 7 bis 12 entspricht in ihren wesentlichen Funktionseinheiten
der zuvor ausführlich beschriebenen Anlage nach den Fig. 1 bis 6, so daß bezüglich
identischer Funktionseinheiten auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels nach
den Fig. 1 bis 6 verwiesen wird. Identische Bauteile und Baueinheiten der Anlage nach
Fig. 7 sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen, wie bei der Anlage nach Fig.
1. Die wesentlichen Unterschiede der erfindungsgemäßen Ausführungsform nach Fig. 7
bis 12 sind durch eine andere Formgebung der Schmelzkleberportionen SP definiert,
indem die Bandoberfläche des Förderbandes 11a mit einer matrixförmigen Gittermaske
34 versehen ist. Die Gittermaske 34 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel nach
den Fig. 7 bis 12 umlaufend mit der Bandoberfläche des Förderbandes 11a verbunden
und weist eine umlaufende Rasterung aus längs und quer zur Förderrichtung F
1, F
2 verlaufenden Rahmenstegen auf. Die längs und quer verlaufenden Rahmenstege bilden
jeweils Querreihen von acht nebeneinander angeordneten, auch als Matrixräume bezeichneten
Gitterräumen, in die jeweils eine Schmelzkleberportion SP mittels der Portioniervorrichtung
5 einbringbar ist.
[0027] Die Folienbahn 28 wird dem Förderband 11a derart zugeführt, daß sie auf der Gittermaske
34 zur Auflage kommt. Durch das Einbringen der Schmelzkleberportionen SP in die Gitterräume
wird die Folienbahn 28 in diesen Bereichen auf die Bandoberfläche des Förderbandes
11a nach unten gedrückt. Gleichzeitig überdeckt sie jedoch alle Rahmenstege der Gittermaske
34 (Fig. 10). Die Höhe der Gittermaske 34 ist etwas geringer als die Höhe des durch
die Kalibrierwalze 19 definierten Kühlspaltes innerhalb des Kühlbereiches 3a des Doppelbandkühlers
1a. Im Aufbringbereich 2a werden die Schmelzkleberportionen SP in solchen Volumina
in die Gitterräume der Gittermaske 34 eingebracht, daß die Schmelzkleberportionen
SP nach oben über die Rahmenstege der Gittermaske 34 hinausragen (siehe Fig. 9 und
10). Die Schmelzmasse und das Volumen jeder Schmelzkleberportion SP ist derart auf
den jeweiligen Gitterraum der Gittermaske 34 abgestimmt, daß die Schmelzkleberportionen
SP im Kühlspalt (siehe Fig. 11 und 12) den jeweiligen Gitterraum der Gittermaske 34
vollständig ausfüllen, und daß ein gewisser Teil der Schmelzenmasse jeder Schmelzkleberportion
SP über die Ränder jedes Gitterraumes, die durch die Rahmenstege definiert sind, allseitig
übertritt. Da beim Eintritt in den Kühlspalt auch die obere Folienbahn 30 zusammen
mit dem Einlauf des Bandes 15 in den Kühlbereich 3a einläuft, bildet die obere Folienbahn
15 wie beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 6 die obere Hüllage für die Schmelzkleberportionen
SP. Durch das Übertreten der Schmelzenmasse der Schmelzkleberportionen SP über die
Stegrahmen der Gittermaske 34 (Fig. 12) ergibt sich auf Höhe der längs und quer verlaufenden
Rahmenstege der Gittermaske 34 ein durchgängiger, relativ dünner Schmelzenfilm, der
in den Übergangsbereichen zwischen den einzelnen Schmelzkleberportionen SP eine Verbindung
zwischen den gegenüberliegenden Folienbahnen 28 und 30 schafft, da die Folienbahnen
28 und 30 im Bereich dieses rasterförmigen Schmelzfilmes lediglich in geringem Abstand
zueinander an dem Schmelzenfilm anhaften.
[0028] Nach dem Abkühlen der Schmelzkleberportionen SP im Kühlbereich 3a kann somit die
gesamte zusammenhängende Bahn aus den Schmelzkleberportionen SP und den die Schmelzkleberportionen
SP oben und unten bedeckenden Folienbahnen 28, 30 von dem Förderband 11a und von der
Gittermaske 34 abgelöst und in einem Ausgangsbereich 4a auf ein getrenntes Förderband
35 weitergeleitet werden. Auch das Förderband 35 stellt ein um eine Eingangswalze
und eine Ausgangswalze umlaufendes endloses Band dar, wobei die Ausgangswalze mittels
eines Antriebsmotors 36 angetrieben ist. Die Schmelzkleberportionenbahn einschließlich
der anhaftenden Folienbahnen 28 und 30 wird nun mittels der Längsschneidvorrichtung
23 und der Querschneidvorrichtung 24 in die einzelnen Schmelzkleberportionen vereinzelt,
wobei die Abtrennung der Längsschneidvorrichtung 23 und der Querschneidvorrichtung
24 jeweils auf Höhe des rasterförmigen Schmelzenfilmes zwischen den Schmelzkleberportionen
SP erfolgt. Da die so gebildeten Folienzuschnitte durch den Schmelzenfilm bereits
entlang der umlaufenden Ränder der vereinzelten Schmelzkleberportionen miteinander
verbunden sind und die schmalen offenen Kanten des Schmelzenfilmes nicht zusätzlich
durch entsprechende Folienzuschnitte versiegelt werden müssen, wird direkt nach der
Abtrennung der einzelnen Schmelzkleberportionen durch die Längsschneidvorrichtung
23 und die Querschneidvorrichtung 24 jeweils die fertig umhüllte Schmelzkleberportion
bereitgestellt, ohne daß zusätzliche Verschweißungsvorgänge der Folienzuschnitte vorgenommen
werden müssen.
1. Verfahren zum Herstellen und Umhüllen von Schmelzenportionen, insbesondere von Schmelzkleberportionen,
aus einer Schmelze, bei dem die Schmelze portioniert auf ein endlos umlaufendes, horizontales
Förderband aufgebracht wird, wobei zuvor der Oberfläche eines oberen Trums des Förderbandes
eine erste Hüllmaterialschicht zugeführt worden ist, und wobei auf die auf die Hüllmaterialschicht
aufgebrachten Schmelzenportionen eine die Oberfläche der Schmelzenportionen zumindest
teilweise bedeckende zweite Hüllmaterialschicht aufgebracht wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Hüllmaterialschichten zwei Folienbahnen (28, 30) kontinuierlich zugeführt
werden, deren Materialeigenschaften bezüglich chemischer Verträglichkeit auf die Schmelze
(S) abgestimmt sind, daß die zwischen den Folienbahnen (28, 30) eingebetteten Schmelzenportionen
(SP) anschließend bezüglich ihrer Dicke kalibriert und gekühlt werden, daß die Folienbahnen
(28, 30) derart miteinander verbunden werden, daß sie jede Schmelzenportion (SP) dicht
umschließen, und daß die Folienbahnen (28, 30) derart längs und quer zur Förderrichtung
der Schmelzenportionen (SP) abgetrennt werden, daß die Schmelzenportionen (SP) vereinzelt
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelze (S) für eine definierte
Viskosität auf eine definierte Temperatur konditioniert und anschließend auf das Förderband
(11, 11a) in gleichen Portionsvolumina schrittweise aufgebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelzenportionen
(SP) in entsprechende Matrixräume einer Gittermaske (34) eingebracht werden, die dem
Förderband (11a) mitlaufend zugeordnet und unterhalb der unteren Folienbahn (28) angeordnet
ist, wobei das Volumen jeder Schmelzenportion (SP) derart auf das freie Volumen jedes
zugeordneten Matrixraumes angepaßt ist, daß Schmelzenmasse beim Kalibrieren umlaufend
über die Ränder jedes Matrixraumes übertritt, wobei die Dicke der kalibrierten Schmelzenportionen
(SP) größer ist als die Höhe der Gittermaske (34).
4. Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß vor der Zuführung der Folienbahn (28) zu dem Förderband (11, 11a) zwischen die
auf der Oberfläche des Förderbandes (11) oder der Gittermaske (34) aufliegende Unterseite
der ersten Folienbahn (28) und die Oberfläche des Förderbandes oder der Gittermaske
(34) kontinuierlich eine Trennmittelschicht eingebracht wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die mit einem oberen
Förderband (15) während des Kalibrier- und Kühlvorganges in Berührung gelangende Oberseite
der zweiten Folienbahn (30) und die Bandoberfläche des Förderbandes (15) eine weitere
Trennmittelschicht eingebracht wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Trennmittelschichten
Wasserbenetzungen vorgesehen sind.
7. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
mit einem endlos umlaufenden, horizontalen Förderband, mit einer Vorrichtung zum Aufbringen
von Schmelzenportionen auf das Förderband, mit zwei Anordnungen zum Aufbringen von
zwei Hüllmaterialschichten auf die Oberseiten und die Unterseiten der Schmelzenportionen,
sowie mit Mitteln zum Abkühlen der Schmelzenportionen auf dem Förderband,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Förderband (11, 11a) Teil eines als Mittel zum Abkühlen dienenden Doppelbandkühlers
(1, 1a) ist, und daß sowohl dem Förderband (11, 11a) als auch dem oberen, endlos umlaufenden
Band (15) des Doppelbandkühlers (1, 1a) jeweils eine mit einer abziehbaren Folienbahn
(28, 30) versehene Speicherrolle (26, 27) derart zugeordnet ist, daß die Folienbahnen
(20, 30) mit den einander zugewandten Bandtrums der beiden Bänder (11, 11a, 15) mitgeführt
werden.
8. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelztemperatur der Folienbahnen
(28, 30) geringer ist als die Verarbeitungstemperatur der Schmelze (S).
9. Anlage nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderstrecke (11,
11a, 35) der Schmelzenportionen (SP) eine Längsschneidvorrichtung (23) und eine Querschneidvorrichtung
(24) in Förderrichtung hinter dem Doppelbandkühler (1, 1a) zugeordnet sind.
10. Anlage nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß dem
Förderband (11a) eine sich über zumindest einen Großteil der Bandbreite erstreckende
und zumindest über die Länge des fördernden Bandtrums auf dem Förderband (11a) aufliegende,
matrixförmige Gittermaske (34) zugeordnet ist, die mit dem Förderband (11a) mitführbar
ist.
11. Anlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Gittermaske (34)
geringer ist als die Höhe des durch den Doppelbandkühler (1a) definierten Kühlspaltes.
12. Anlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Gittermaske (34) umlaufend
mit dem Förderband (11a) verbunden ist.
13. Anlage nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß beiden
Folienbahnen (28, 30) jeweils eine Sprühvorrichtung (29, 31) zum Aufbringen einer
Trennmittelschicht derart zugeordnet ist, daß die Trennmittelschicht jeweils auf die
der Bandoberfläche zugewandte Seite jeder Folienbahn (28, 30) und/oder auf die jeweils
korrespondierende Bandoberfläche aufsprühbar ist.
14. Vorrichtung zum Aufbringen einer Schmelze in definierten Schmelzenportionen für eine
Anlage nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 13 auf ein kontinuierlich laufendes
Förderband, mit wenigstens einer wenigstens eine Austrittsdüse zu dem Förderband aufweisenden
Portioniereinrichtung und mit wenigstens einer Fördereinrichtung zum Zuführen der
Schmelze aus einem Vorratsbehälter,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Portioniereinrichtung (5) ein Wärmeübertrager (6) zum Konditionieren der Viskosität
der Schmelze (S) vorgeschaltet ist.